
Hier findest Du, getrennt in deutsch- und englischsprachige Veröffentlichungen eine umfassende alphabetische Übersicht über die Romane, Comics, E-Books, Kurzgeschichten und Sachbücher über das Star-Wars-Universum.
Eine chronologische Übersicht bieten unsere Timelines.
Anstehende und gerade veröffentlichte Werke sind unter Neuerscheinungen aufgeführt.
Hier besteht die Möglichkeit, die Timeline individuell auszugeben, d.h. ein freier Zeitraum ist wählbar. Die Jahre -5000 bis -1000 müssen in Tausenderschritten im Format beispielsweise -5T für -5000 eingegeben werden.
Hier besteht die Möglichkeit, die Timeline individuell auszugeben, d.h. ein freier Zeitraum ist wählbar. Die Jahre -5000 bis -1000 müssen in Tausenderschritten im Format beispielsweise -5T für -5000 eingegeben werden.
Del Rey hat einen weiteren Miniauszug aus Apocalypse veröffentlicht:
“Plan C,” Bazel rumbled.
“Yeah,” Allana said. She popped up behind Bazel, then cradled the huge blaster pistol in her elbow and extended one hand above her head. “It’s what Grandpa would do.”
“Plan C?” Leia asked, not sure she really wanted to know. “What’s Plan—”
“The last thing they’ll ever expect,” Allana explained.
2006 brachte uns Oliver Döring Labyrinth des Bösen als Hörspielfassung, 2008 folgte Dark Lord. Jetzt hat Döring das Kronjuwel der Krieg der Sterne-Literatur in Angriff genommen:
Oliver Döring und Alex Stelkens produzieren zur Zeit unter einem neuen Hörspiel-Label einige der bekanntesten Star Wars-Romane als Hörspiel-Adaption: die "Thrawn-Trilogie". Mit dem Aufwand, den die Fans bereits von "Labyrinth des Bösen" und "Dark Lord" gewohnt sind, werden in diesem Jahr die ersten beiden Bücher vertont, nächstes Jahr folgt der Abschluss der Trilogie.
Weitere Star Wars-Hörspiele sind geplant. Die Manuskripte zu den ersten beiden Star Wars-Büchern sind bereits fertig; die Veröffentlichung des ersten Teils ist für Mitte 2012 angesetzt. "Erben des Imperiums" wird dabei vier und "Die Dunkle Seite der Macht" fünf CDs umfassen.
Beide Hörspiele werden zeitgleich als Einzel-CDs und als Collector's Box erscheinen.
Seit gestern ist Heft Nr. 0 von Dawn of the Jedi in den USA in den Comicläden zu haben, Anlass genug für John Ostrander und Jan Duursema, mit der LA Times über die Feinheiten dieser Ursprungsgeschichte des Kriegs der Sterne zu plaudern:
Angesichts der Masse von Informationen über das Krieg der Sterne-Universum und die Jedi, hatten Sie mit der Entwicklung von Grundlagen für all das eine wahre Herkulesaufgabe zu bewältigen. Womit haben Sie angefangen?
John Ostrander: Die Epoche von Dawn of the Jedi ist eine Zeit der Mythen und Legenden. Eine wirklich epische Ära. Bislang gab es darüber nur wenige Fakten, mit denen wir arbeiteten und auf die wir aufbauten. So war beispielsweise der Zeitpunkt bereits festgelegt, als Philosophen, Krieger und Wissenschaftler sich auf dem Planeten Tython im galaktischen Tiefkern versammelten, um die Macht zu studieren. Die Frage für uns war, wie sie dort hingelangen konnten, da es in dieser Epoche noch keine umfangreichen Hyperraumreisen gab und der Planet Tython ausgerechnet in einem Gebiet lag, das besonders schwierig zu erreichen war. Deshalb schufen wir die Tho-Yors, große Pyramidenschiffe, die Hyperraumreisen durch die Galaxis unternehmen können. Die Tho-Yors sammeln dabei machtsensitive Wesen aus der ganzen Galaxis auf und transportieren sie nach Tython. Später wurden diese Reisenden zu den Je'daii, den Vorgängern der Jedi und der Sith. In unserer Fassung sind diese Je'daii die Schöpfer einer großen, verlorengegangenen Zivilisation, ähnlich wie unser Atlantis.
Aus früheren Quellen wussten wir, wieviele Planeten sich im Tython-System befanden, aber keiner von ihnen hatte bislang einen Namen oder eine Geschichte. Die zu entwickeln, war eine Menge Arbeit, aber ich glaube, dass die Fans wirklich begeistert sein werden, und das ist jede Mühe wert. Außerdem schaffen wir mit der Serie einen Einstiegspunkt für Fans, die bislang nur die Filme kannten. Immerhin sind dies die Ursprünge des Jedi-Ordens, und welcher Fan wäre daran nicht interessiert?
Jan Duursema: Die Aufgabe, herauszuarbeiten, was quasi vor dem Anbeginn der Zeit passierte, war ebenso mühsam wie schön. Als erstes mussten wir uns dabei über den Gesamtzustand der Krieg der Sterne-Galaxie zum Zeitpunkt unserer Handlung in Kenntnis setzen. Wir mussten wissen, wer zu dieser Zeit die meiste Dynamik zeigte und welchen Einfluss diese Gruppierung auf die Galaxie als Ganzes hatte. Danach galt es festzustellen, wie wir unsere ersten Machtnutzer nach Tython bringen könnten, weshalb wir rätselhafte Schiffe namens Tho-Yor entwickelten, die im Grunde fliegende Tempel waren und die unsere Machtnutzer nach Tython im Tiefkern transportierten. Für die ersten Machtsensitiven stand der Aufruf, auf diesen Schiffen zu reisen, am Beginn einer spirituellen Reise ins Unbekannte. Ein guter Anfangspunkt also für die Jedi, die zu dieser Zeit noch Je’daii hießen.
Können Sie uns etwas über die Grundlage Ihrer Geschichte erzählen?
John Ostrander: Nach einem kurzen Prolog, der uns die allgemeine Lage darstellt, erfolgt ein Sprung nach vorn. Die Je'daii sind in der Haupthandlung bereits seit 10.000 Jahren auf Tython, und die Nachfahren der "Reisenden", die nicht über Machtfähigkeiten verfügen, haben sich im ganzen Sonnensystem ausgebreitet und die Planeten und Monde besiedelt. Das Tython-System existiert abgeschnitten vom Rest der Galaxis, aber all das ändert sich, als eine mörderische Gruppe machtnutzender Nichtmenschen, die Rakata, auf Tython stoßen. Insbesondere wird die Ankunft eines Rakatasklaven namens Xesh eine ganze Serie von Ereignissen in Gang setzen, die schließlich zu den Machtkriegen und der eigentlichen Gründung der Jedi führen wird. Diese Geschichte besitzt damit eine epische Breite, aber wir werden sie anhand persönlicher Entwicklungen darstellen.
Welche Einflüsse spielten bei der visuellen Schöpfung von Tython und der Figuren eine Rolle?
Jan Duursema: Zunächst habe ich mir Bilder unserer Welt angesehen, wobei es mir darum ging zu schauen, was die Natur und der Mensch im Laufe der Zeit geschaffen haben. Dann sprach ich mit John über verschiedene Aspekte, die wir auf Tython sichtbar machen wollten, und natürlich lagen uns Bilder der Welt aus späteren Zeitabschnitten vor. In unseren Augen spielte sich unsere Geschichte so weit in der Vergangenheit ab, dass sich praktisch die gesamte Welt verändert haben könnte, und wenn man sich die Zerstörungen im Rahmen der Machtkriege betrachtet, dürften diese Veränderungen umfassend gewesen sein. Mein erster Eindruck von Tython war, dass es sich dabei um eine gleichermaßen wunderschöne wie ursprüngliche, wilde Welt halten sollte. Es gibt Orte, die friedlich und lieblich sind, den Tempel der Künste zum Beispiel, und andere Orte, an denen die Je'daii die Kraft des Planetenkerns einsetzen, um einen Tempel zu bauen, den sie als "Die Schmiede" bezeichnen und wo Waffen und Maschinen gebaut werden. Ein weiterer Tempel besteht nur aus Durastahl und Glas und liegt über einem gähnenden Abgrund. Dort bohren die Je'daii mit einem Strahl nach Antworten auf die Frage, weshalb alle, die dort hinuntergehen, wahnsinnig werden. Ich habe viele dieser Tempel in 3D-Programmen entwickelt, damit ich sie mir von allen Seiten ansehen konnte.
Die Figuren für Dawn of the Jedi zu entwickeln, war sehr spannend. Als wir mit Legacy und Republic arbeiteten, gab es jeweils schon Figuren aus dieser Zeit, auf denen wir aufbauen konnten. In der Zeit unserer Geschichte fehlt das alles. Je mehr wir uns allerdings ins Tython-System hineindachten und Welten und Schauplätze entwickelten, desto eigenständiger entwickelten sich auch die Figuren und das Aussehen ihrer Kleider und Waffen.
Von Yoda und Obi-Wan haben wir bereits sehr schöne Beschreibungen der Macht, aber Sie behandeln nun ihre Grundlagen. Was ist die Macht aus Ihrer Sicht und wie hat sich Ihr Eindruck davon durch Dawn of the Jedi geändert?
John Ostrander: Ich glaube nicht, dass ich sie besser beschreiben könnte als Yoda oder Obi-Wan. Das ist einfach die Grundlage von allem. Meine Sicht der hellen und dunklen Seite hat sich allerdings über die Jahre verändert. Aus meiner jetzigen Sicht arbeiten die Nutzer der hellen Seite mit der Macht, sie kanalisieren sie und sind dabei offen für ihren Rat und empfindsam für ihren Willen. Sie dienen ihr also. Wer auf der dunklen Seite steht, versucht, der Macht seinen Willen aufzuzwingen und sie zu unterwerfen. Die Je'daii glauben nun an ein Gleichgewicht zwischen Licht und Finsternis und versuchen deshalb, beide Seiten zu nutzen. Das Problem ist nur, dass dieses Gleichgewicht nur schwer durchgehalten werden kann und dass die dunkle Seite äußerst verführerisch ist.
Jan Duursema: In meinen Augen haben wir bei den Jedi und Sith klare Definitionen: Hier gut, dort böse, hier Licht, dort Finsternis, hier der Dienst an der Macht, dort der Versuch, die Macht zu unterwerfen. Für uns war die Frage, ob die Macht schon immer so klar in zwei Seiten gesehen wurde und wie die Vorläufer der Jedi die Macht vor den Machtkriegen sahen. Zu unserer Zeit glauben die Je'daii an eine ausgeglichene Macht, die alle Aspekte - Licht und Finsternis - in sich vereint. Diese Interpretation erlaubt es ihnen, beide Seiten zu erforschen, und wie wir sehen werden, nutzen einige Je'daii die Macht auf eine Weise, die später als Sith-Alchemie betrachtet werden wird, um neues Leben zu schaffen.
Allgemein denkt man bei Krieg der Sterne sofort an George Lucas. Wie sehr hat er Ihre Schöpfungsgeschichte überhaupt beeinflusst?
John Ostrander: Wir haben nichts von ihm gehört. Lucasfilm Licensing ist für alle Genehmigungen von Handlungsentwicklungen zuständig. Mit ihnen arbeiten wir seit 10 Jahren hervorragend zusammen. Sollte irgendetwas von dem, was wir so tun, George Lucas nicht gefallen, bin ich mir ziemlich sicher, dass wir das erfahren würden.
Jan Duursema: Für mich wird George Lucas immer Krieg der Sterne bedeuten. Neue Hoffnung hat mich erstmals zu anderen Welten entführt, und als ich schon dachte, ich hätte diese Welten vergessen, kam Die dunkle Bedrohung, zog mich zurück in dieses Universum und gab meiner Zeichenkunst neue Kraft. John und ich haben von Lucasfilm und Dark Horse grünes Licht für die Entwicklung von Dawn of the Jedi bekommen, und wir arbeiten mit beiden zusammen, um die Serie umzusetzen. Davon einmal abgesehen, ist der Grad der Einflussnahme durch George Lucas für mich nicht weniger rätselhaft als die Tho-Yor für die Je'daii.
Mit Legacy und Republic und aktuell mit Agent of the Empire haben Sie schon häufig außerhalb des Kinouniversums gearbeitet. Gibt es die Dinge aus den Kinofilmen, die Sie gerne eingehender behandeln würden?
John Ostrander: Die Unterstadt von Coruscant hat mich schon immer fasziniert. Außerdem natürlich der Planet Serenno, von dem Dooku stammt. Was wurde wohl nach den Klonkriegen aus dieser Welt? Auch die Welten im Äußeren Rand finde ich spannend, weil dort weder die Republik, noch das Imperium besonderen Einfluss entfaltet haben. Diese Planeten sind damit in jeder Beziehung Grenzwelten. Trotzdem gibt es aktuell keine Welt, mit der ich mich lieber beschäftigen möchte, als die Planeten des Tython-Systems. Wir haben ihnen Namen gegeben und ihre jeweilige Gesellschaftsordnung entwickelt. Jetzt freue ich mich darauf, mich näher mit ihnen befassen zu können.
Jan Duursema: Legacy und Republic waren wunderbare Abenteuer, und ich konnte so viele Welten künstlerisch ausgestalten. Was mir immer besonders gut gefällt, sind unterirdische Welten, aber auch Planeten mit seltsamen Landschaftsformen und natürlich gewachsenen Anlagen. Dawn of the Jedi ist für mich wie ein Besuch im Süßigkeitengeschäft, denn jede Welt im Tython-System ist brandneu und völlig unerforscht. Jetzt ist die Zeit, all ihre Geheimnisse kennenzulernen.
Letzte Frage: Was halten Sie von den anstehenden 3D-Neuveröffentlichungen?
John Ostrander: Ich werde mir die Filme auf jeden Fall ansehen. George Lucas war schon immer dafür bekannt, am äußersten Rand des technisch Möglichen zu operieren. Generell ziehe ich 3D-Filme vor, die tatsächlich dreidimensional geplant wurden, aber ich könnte wetten, dass Lucas einen Weg gefunden hat, auch seine Filme in 3D wirken zu lassen. Deshalb will ich unbedingt wissen, wie sie aussehen und sie in dieser neuen Version kennenlernen. Für mich hört sich das äußerst spaßig an.
Jan Duursema: Ich werde sie mir auch ansehen. Eine tolle Geschichte haben sie schon, also kann 3D die Sache nur noch unterhaltsamer machen.
Weitere Bilder findet ihr bei der LA Times, bei io9 oder CBR.
SciFiNow hatte unlängst Gelegenheit, sich anlässlich des Starts von The Old Republic mit Tales of the Jedi-Schöpfer Tom Veitch über die Bedeutung seiner Arbeit für den Krieg der Sterne auszutauschen:
Als Tales of the Jedi erschien, stach das Projekt unter allen anderen EU-Veröffentlichungen hervor, da sich andere Autoren noch sehr eng an die klassische Trilogie anlehnten. Wie kamen Sie auf den Gedanken, über diesen Tellerrand hinauszugucken?
Es war wohl beim ersten Mal, als ich Obi-Wan Kenobi sagen hörte: "Über tausend Generationen lang sind die Jedi-Ritter in der alten Republik die Hüter des Friedens und der Gerechtigkeit gewesen, bevor es dunkel wurde in der Welt, vor dem Imperium."
In Neue Hoffnung deutete Lucas eine praktisch unendliche Hintergrundgeschichte an. Für mich war damit die Frage: Wo fängt man an, sich in so etwas hineinzugraben? Als ich Tales of the Jedi einreichte, nahm ich mir eine völlig willkürliche Epoche vor, 4000 Jahre vor den Filmen. Gleichzeitig machte ich mir aber auch Gedanken über frühere Zeiträume, einerseits für die Arbeit an Tales of the Jedi, andererseits aber auch für die Zukunft und den Fall, dass ich noch eine weitere Geschichte umsetzen würde.
Alle Hauptfiguren von Tales of the Jedi entwickeln sich im Laufe der Geschichte enorm weiter, wodurch die Geschichte besonders episch wirkt. Wieviel davon hatten Sie bereits in Planung, als Sie sich an die erste Geschichte machten?
Der Grundgedanke war, die Geschichten sehr auf ihre Figuren auszurichten und dem Ganzen, mit Hilfe der Zeichnungen, die Atmosphäre eines früheren Technikzeitalters zu verleihen. Diese sogenannte Epik beruhte auf dieser Mischung.
Welchen Einfluss nahm Lucasfilm auf die Geschichte? Gab es Vorschläge, gegen die Lucasfilm ohne weitere Diskussionen ein Veto einlegte?
Es dürfte weithin bekannt sein, dass George damals allem grünes Licht geben musste, das wir machten. Wir reichten lange Listen voller Ideen und Motive ein, und ich kann mich nicht daran erinnern, dass davon irgendetwas abgelehnt worden wäre. Allerdings müsste ich mir meine Aufzeichnungen noch einmal genauer ansehen, um sicherzugehen.
Waren Sie enttäuscht, wie wenig aus Ihrer Darstellerung der alten Republik in den Prequels zu sehen war? Und wie sehen Sie die Darstellung der Jedi als deutlich ritualisierterer Orden mit festeren Regeln, verglichen mit Ihren Jedi, die eher einem spontanen Mystizismus anhingen?
Es ist verständlich, dass die Jedi sich im Laufe von 4000 Jahren festere Formen gesucht haben, oder nicht? Man schaue sich zum Vergleich nur die katholische Kirche an. Eigentlich ist es ein Wunder, dass die "modernen" Jedi sich keinen Papst wählen.
Sie waren wesentlich an der Weiterentwicklung der Sith beteiligt und haben sie von einem bedeutungslosen Titel für Vader zu einer eigenen Kultur aufgewertet. Wie eng war Lucasfilm in diese Arbeit eingebunden und wie wollten Sie die Sith ursprünglich darstellen?
Kevin J. Anderson und ich haben in diesem Punkt eng zusammengearbeitet. Soweit ich mich entsinne, hatte er als erster Erlaubnis erhalten, die Sith einzusetzen. Ich lud ihn also sein, seine Erlaubnis mit meinen zu kombinieren, und das klappte auch sehr gut. Allerdings war er zunächst nicht wirklich davon begeistert, Comics zu schreiben, da er damit nie zuvor zu tun hatte. So gut ich es konnte, habe ich ihn aber in dieses Genre eingeführt, und wir hatten einige richtig gute Ideenfindungsrunden in seinem Haus in San Francisco.
Sie haben so manche Pioniertat zu verantworten, also können Sie uns vielleicht etwas über einige der wichtigsten sagen. Der Reihe nach:
Zwei Lichtschwerter, ein Jedi?
Ja, das war meine Idee, und unser wunderbarer Zeichner Chris Gossett hat sie mit Leben erfüllt. Außerdem habe ich das doppelseitige Lichtschwert erfunden, das zunächst in einem Comic auftauchte, an dem ich arbeitete, ohne dass deshalb mein Name auf dem Titelbild stand. Ich habe noch immer eine kleine Skizze dieses Schwerts, und natürlich wurde es später auch in die Filme übernommen.
Der erste nichtmenschliche Jedi?
Rückblickend erscheint es ziemlich logisch, dass es auch nichtmenschliche Jedi gegeben hatte. Es war einfach nur eine Frage der Zeit, bis ein Autor sich einen ausdachte.
Das Holocron in Das Dunkle Imperium?
Ich liebe dieses Teil! Ich meine, es gab keine Bücher, also war die Frage, wie die Leute die Geschichte der Galaxis studieren konnten. Die logische Antwort war das Holocron als dynamische und interaktive Gerätschaft. Es hat so viele Fenster in die Vergangenheit geöffnet, und kein Jedi sollte ohne Holocron aus dem Haus gehen.
Korriban?
Wer es nicht mehr weiß: Korriban ist ein heiliger Planet des Sith-Ordens, auf dem die Grabmäler vieler alter und mächtiger Dunkler Lords der Sith zu finden sind. Wenn ich mich recht entsinne, war das eine der Ideen, die Kevin und ich beim Mittagessen in seinem Haus ersponnen haben.
Mandalorianer?
Da muss ich ehrlich passen. Meines Erachtens hatte das mit der Hintergrundgeschichte und den Ursprüngen von Boba Fett zu tun, die wir uns ausgedacht haben.
Nomi Sunrider war außerdem einige der ersten wirklich starken Frauenfiguren in Krieg der Sterne. Ist das aus Ihrer Sicht ein allgemeines Problem, bzw. eine Lücke, die Sie hier bewusst füllen wollten?
Das war eine sehr bewusste Entscheidung, ja. Damals dachte ich, dass sie vielleicht die erste weibliche Jedi überhaupt sein sollte, also ließ ich sie das Lichtschwert ihres Mannes Andur ergreifen, nachdem der getötet worden war. Sie ist eine Figur, die so viele Möglichkeiten bietet. Leider stellte sich heraus, dass ihr Nachname bereits als Handelszeichen eines anderen Unternehmens eingetragen war, und plötzlich gab es Riesenprobleme. Ich habe den Namen "Sunrider" natürlich als Hommage an "Skywalker" erfunden, und aus meiner Sicht stellte sie auch Lukes Gegenstück aus einer früheren Epoche dar.
Finden Sie es eigentlich auch so cool, dass überall im heutigen Erweiterten Universum Verweise auf Nomi Sunrider, Ulic Qel-Droma, Naga Sadow, usw. auftauchen?
Aber richtig cool!
Bastila Shan sollte ursprünglich Vima Sunrider werden. Ohne jetzt den leidigen Rechtsstreit aufgreifen zu wollen, aber hatten Sie mit dieser ursprünglichen Idee etwas zu tun? Und wieviel von Vima sehen Sie in Bastila? Aktuell spielt Bastilas Nachfahrin Satele eine wichtige Rolle in The Old Republic, also sehen Sie sie auch als Sunrider ehrenhalber?
Was, ich dachte es wäre allgemein bekannt, dass Nomis Tochter Vima 35 Kinder mit sechs verschiedenen Ehemännern hatte und Bastila Shan natürlich einer dieser Verbindungen entstammt.
Del Rey hat zwei neue Bilder aus dem Essential Guide to Warfare veröffentlicht:
Eine Szene aus dem Roman Legacy of the Force: Fury von Aaron Allston. Die Wroshyrbäume wurden von den Turbolasern des Sternzerstörers Anakin Solo in Brand geschossen, und Han und Leia versuchen, sie zu löschen.
Frachter vom Typ YT-1300 gehören zu den verbreitetsten Frachtschiffen der Galaxis. Trotzdem sehen wir meist nur den Rasenden Falken. Für das Buch wollten wir den Falken zusammen mit einem seiner Vettern zeigen.
Der Essential Guide to Warfare wird voraussichtlich Anfang April erscheinen.
Daneben hat Random House einen Ausschnitt aus dem Hörbuch zum Fate of the Jedi-Abschlussband Apocalypse online gestellt (Rechtsklick, Ziel speichern unter), und bei MTV gibt's ein neues Bild aus dem Book of Sith.
Seit vergangener Woche ist das - vorläufige - Ende von Star Wars: Legacy nun auch als Sammelband erhältlich:
War
(Legacy XI)
Autor: John Ostrander Zeitliche Einordnung: 138 Jahre nach der Schlacht von Yavin Verlag: Dark Horse ISBN: 1-59582-802-8 Preis: 14,99 € Art: Broschiert, 144 Seiten Ersch.Termin: Januar 2012 Inhalt
Als der Sith-Kaiser von den Toten erwacht, kommt es zum totalen Krieg, denn jetzt ist er stärker, niederträchtiger und entschlossener denn je und noch dazu bereit, eine neue Geheimwaffe auf die Galaxis loszulassen. Roan Fels Getreue, die Galaktischen Allianz und die Jedi werden alle in die Defensive gedrängt und schwanken unter den Angriffen der vereinten Sith.
Doch Cade Skywalker hat seine eigenen Pläne für diesen Krieg: All die Zeit, die er vor seinem Vermächtnis fortgelaufen ist, hat ihn gelehrt, dass er nicht fortlaufen kann, sondern allein gegen Darth Krayt antreten muss!Dieses Buch ist auch auf Deutsch unter dem Titel Krieg erschienen.
Wie jede Woche hat Del Rey auch heute einen neuen Miniauszug im Angebot, diesmal für Jeff Grubbs Huttenroman Scourge:
“A Jedi goes where he is needed,” said Mander. “Your brother, regardless of his fate, knew this. I taught him that, as I myself was taught. I will finish Toro’s task, and if I can, bring those responsible for his death to justice. I would appreciate your help.” He looked at the Bothan. “Both of you.”
Das Buch wird voraussichtlich am 24. April erscheinen.
Keine Neuigkeiten gibt es unterdessen bezüglich der Jubiläumsausgaben von Teil 2 und 3 der Thrawn-Trilogie, aber immerhin im Hörbuchbereich tut sich etwas. So hat Random House nun ungekürzte Hörbuchfassungen der beiden Fortsetzungen von Heir to the Empire angekündigt. Dark Force Rising und The Last Command erscheinen voraussichtlich am 26. Juni auf CD und als Downloadversion. Einen Eindruck der Hörbuchfassung von Heir to the Empire bekommt ihr hier.
Wer seine Bibliothek gerne in den Urlaub mitnimmt, die Kosten für die Anmietung eines entsprechend großen Lieferwagens aber scheut, kann sich freuen, denn am 9. Februar erscheint eine breite Auswahl deutscher Übersetzungen von Krieg der Sterne-Romanen in E-Book-Form.
Hier die aktuelle Liste:
Romanadaptionen
Die dunkle Bedrohung
Angriff der Klonkrieger
Die Rache der Sith
Krieg der Sterne
Das Imperium schlägt zurück
Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Thrawn-Trilogie
Erben des Imperiums
Die dunkle Seite der Macht
Das letzte Kommando
Klonkriegsromane
Mace Windu und die Armee der Klone
Obi-Wan Kenobi und die Biodroiden
Die Feuertaufe
Yoda - Pfad der Dunkelheit
MedStar 1: Unter Feuer
MedStar 2: Jedi-Heilerin
Clone Wars-Romane
Clone Wars
Wilder Raum
Keine Gefangenen
Im Verborgenen
Darth Bane
Schöpfer der Dunkelheit
Die Regel der Zwei
Dynastie des Bösen
X-Wing
Die Mission der Rebellen
Die teuflische Falle
Bacta-Piraten
Die Gespensterstaffel
Operation Eiserne Faust
Kommando Han Solo
Isards Rache
Das letzte Gefecht
Sammelbände
Flucht der Rebellen
Kopfgeld auf Han Solo
Kampf um die Neue Republik
Lando Calrissian
Einzelromane
Schleier der Täuschung
Der Schattenjäger
Planet der Verräter
Ein Sturm zieht auf
Labyrinth des Bösen
Dunkler Lord - Der Aufstieg des Darth Vader
Die Macht des Todessterns
Der Todeskreuzer
Treueschwur
Luke Skywalker und die Schatten von Mindor
Der Geist von Tatooine
Gegenwind
Millennium-Falke
Extragalaktisches Flugprojekt
Die Verschollenen
Die Kundschafter
Young Jedi Knights
Band I Die Hüter der Macht
Band II Akademie der Verdammten
Band III Die Verlorenen
Band VI Angriff auf Yavin 4
Das Erbe der Jedi-Ritter
Die Abtrünnigen
Die schwarze Flut
Das Verderben
Der Untergang
Die letzte Chance
Planet der Verlorenen
Anakin und die Yuuzhan Vong
Die Verheißung
Das Ultimatum (Stern um Stern)
Jainas Flucht
Rebellenträume
Aufstand der Rebellen
Verräter
Wege des Schicksals
Die Ruinen von Coruscant
Der verschollene Planet
Wider alle Hoffnung
Die letzte Prophezeiung
Vereint durch die Macht
Das dunkle Nest Die Königsdrohne
Die verborgene Königin
Der Schwarmkrieg
Wächter der Macht
Intrigen
Blutlinien
Sturmfront
Exil
Opfer
Inferno
Zorn
Enthüllungen
Sieg
Das Verhängnis der Jedi-Ritter
Der Ausgestoßene
Omen
Abgrund
Rückschlag
Die Verbündeten
Im Vortex
Verurteilung
Danke an Jürgen für den Hinweis!
Weitere Infos zum E-Book-Programm findet ihr bei Randomhouse.de.
Und es gibt einen weiteren Miniauszug aus dem letzten Band von Fate of the Jedi:
Fett was clearly hunting someone, and Tahiri was beginning to think he didn’t care who knew it. He could have disguised his purpose by buying a few supplies, varying the length of his visits, or emerging with a handful of sales flimsis. Instead he was simply moving from one business to the next as quickly as possible, staying only long enough to bribe or intimidate whoever happened to be behind the counter. It almost seemed as though he wanted his prey to know he was coming.
Nächsten Monat startet in den USA die mit Spannung erwartete Comicserie Dawn of the Jedi über... Na ja, besagte Dawn of the Jedi eben. io9 hat dazu nun einige Vorschauseiten veröffentlicht:
Auf dem Planeten Tython, im Zentrum der Galaxis, strebt ein Kriegerorden danach, den Frieden zu bewahren und das Gleichgewicht der rätselhaften Kraft zu erhalten, die als die Macht bekannt ist. Doch ein Fremder wird kommen, der den Frieden und das Gleichgewicht zerstören und die Galaxis der Erforschung und Eroberung öffnen wird. Dies ist der Zeitpunkt, an dem alles begann!
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