
HOLONET-NACHRICHTEN DER REPUBLIK
SESWENNA SEKTORKNOTEN - Geheimdienstagenturen der Republik haben die Deaktivierung des HoloNet-Knotens im Sluissektor genehmigt. Das Ziel dieser Maßnahme ist die Eindämmung des Zuflusses anti-republikanischer Kampfschriften und Propagandareden, die über den Sluis-Sektor die Rimma-Handelsroute heimsuchten. Die benachbarten Sektoren, Mayagil und Seswenna, wurden nach der Abspaltung von Sluis über die öffentlichen HoloNet-Kanäle mit pro-sezessionistischer Propaganda überschwemmt.
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BALDERDASH, ADARLON - Obwohl sich die Unterhaltungsindustrie wegen der Besetzung von Harlan Ottekvar für die Rolle des Lord Baltharog in der Myris-Großproduktion der Adaption von „Die Suche nach Quasar“ förmlich überschlägt, kritisiert eine kleine, aber lautstarke Gruppe Holofilm-Freunde die Entscheidung.„Laut der ursprünglichen Quelle, ist Baltharog 1,89 Meter groß. Ottekvar ist nur 1,84 Meter groß. Vielleicht kommt er mit Schuhen auf 1,86. Erwarten die, daß wir das einfach übersehen?“, sagte Groz "QuasarKönig327" Niclari auf seiner öffentlichen HoloNet-Seite. Niclari leitet die größte inoffizielle Quasar-Seite und hat für eine Kampagne, die die Ersetzung Ottekvars fordert, fast 1,5 Millionen Unterschriften gesammelt. Das Größenproblem ist nur ein Streitpunkt (obwohl einige Holofreunde ohne zu zögern darauf hinweisen, daß die 1,89m-Angabe aus einer Ablegerquelle stammt und damit nicht zum Kanon zählt).
„Ottekvar ist einfach zu bekannt. Immer wenn ich sein Gesicht sehe, denke ich an ‚SuperRitter: Das Erwachen’, oder ‚Webb Tenger: FriedensHüter’, nicht an Baltharog.“ Ottekvar läßt der öffentliche Aufschrei ziemlich kalt.
“Kommt schon, Leute. Es ist nur ein Holo.“, sagte er.
„Die Suche nach Quasar“ kommt nächsten Sommer in die Holotheater.
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KORALLENSTADT, MON CALAMARI – Nach der gewagten Flucht von Senator Tikkes (Mon Calamari) aus dem Hausarrest sind die Quarren-Behörden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Tikkes war einer von vier Senatoren, die letzte Woche mit dem Sklavenring-Skandal im Äußeren Rand in Verbindung gebracht wurden.„Ziehen Sie aus seinen Taten keine Rückschlüsse über Schuld oder Unschuld in seinem anhängigen Verfahren. Natürlich ist unser Cousin ohne Zweifel der Flucht von Coruscant schuldig, und die Quarren-Regierung von Mon Calamari wird die Republik diesbezüglich in jeder Hinsicht unterstützen.“, sagte der amtierende Senator Tundra Dowmeia. Berichte von der mon calamarischen Botschaft auf Coruscant deuten darauf hin, daß sich Tikkes als einfacher Laufbursche verkleidet aus seiner Wohnung schlich und in der Lage war, mit einer Fernsteuerung sein Privatschiff zu aktivieren. Als die örtlichen Sicherheitskräfte sein Büro und Privatquartier leer vorfanden, hatte Tikkes’ Schiff, die Krakana Strömung, Coruscant bereits verlassen.
„Wir kann es sein, daß die Sicherheitskräfte nicht bemerkt haben, wie ihr Primärziel das Gebäude verließ? Wer hat versäumt, die Diplomatenkennung von Tikkes’ Schiff zu entfernen? Ist das eine Verschwörung, oder nur eine Ausgeburt gewaltiger Inkompetenz?“, fragte asked Senator Orn Free Taa (Ryloth). „Tikkes’ hat sich mit seinen Taten selbst sein Urteil gesprochen. Nur Schuldige entziehen sich dem Verfahren.“
„Wäre es möglich, daß der Senator von Ryloth für einen Moment aufhört, unbegründete Schlüsse zu ziehen und die Lage überdenkt?“, gab Senator Edcel Bar Gane (Roona) zurück. „Nach dem Tod von Senator Moe ist es denkbar, daß Tikkes sich einfach seines Lebens auf Coruscant nicht mehr sicher war und sich deshalb auf sichereres Gelände zurückgezogen hat.“
Die anderen vier Senatoren sind noch in Gewahrsam. Die Sicherheitsmaßnahmen in ihren jeweiligen Botschaften wurden zur Abschreckung ähnlicher Fluchtversuche verschärft. Eine Anklageerhebung gegen die Senatoren Ritsomas (Till Chorios), Ledwellow (Er'kit) und Wojaine (Pydyr) wird für Ende der Woche erwartet.
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ZWILLINGSSTÄDTE, POLLILLUS – Die medizinische Moral wird in dem Fall eines troigischen Saprah auf die Probe gestellt, der auf der technisch rückständigen Welt Pollillus von seiner Saprin getrennt werden will.
Dwuirsintabb, Außenweltlern als Dwuir und Tabb bekannt, sind Anlaß einer heftigen Debatte. Dwuir will sich von Tabb trennen lassen. Dieser beschreibt ihn als geistig verwirrt und selbstmordgefährdet. Das Problem ist, sie teilen sich ein und denselben Körper. Medizinisch ist die Trennung möglich, aber nicht mit der derzeitigen troigischen Technik. Die Troigier hoffen auf Hilfe von außerhalb, aber die moralischen Verwicklungen sind unabstreitbar: einer der Troigier würde die Operation nicht überleben. „Wir können sie nicht einfach trennen und Tabb töten, aber wenn sie zusammenbleiben, sind sie beide in Gefahr.“, sagte Dr. Senya Velop von der Medizinischen Fakultät Rhire.
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Willkommen, edle Wesen! Ich bin es, Ihre Wächterin des guten Geschmacks, Fräulein Gormaanda. Ich lade Sie und Ihre Geschmacksnerven ein, mir auf eine ätherische Reise zu folgen.Blauglanznudeln mit Chav
Kegelwären in sehr dünne diagonale Scheiben schneiden, harte Stücke wegwerfen. Die Celtos diagonal in große Würfel schneiden. Die Milchknolle quer vierteln – die Samenhülsen noch einmal halbieren, um gleichmäßige Stücke zu bekommen. Einen großen Topf mit ionisiertem Wasser zum Kochen bringen und Nudeln je nach Geschmack kochen. Die meisten Wesen mögen sie etwas weicher, während Wesen mit ausgeprägter Kiefermuskulatur sie knackig lieben.
Das Öl in einer flachen Pfanne stark erhitzen, die Shadunnelken und die Dabaroo hinzugeben. Der natürliche Leuchtstoff in der Haut der Dabaroo wird das Essen während der Zubereitung blau leuchten lassen – deshalb der Name! Vier oder fünf Minuten warten, währenddessen alles gut verrühren, bis der Blauton von intensivem Kobalt zu Königsblau wechselt. Die Kegelwären, Celtos und Feuerknospen hinzufügen und weitere sechs Minuten köcheln lassen. Jetzt die Milchknolle hinzugeben, Hitze herunternehmen. Zwei weitere Minuten warten.
Serviervorschlag: Die Nudeln und das Chav hinzugeben und die Samen darüberstreuen. Sofort servieren.
Die Rezeptmenge reicht für drei hungrige Humanoide, aber nur wenn Sie die Magengröße Ihrer Gäste kennen!
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MITTLERER RANDKNOTEN – Ein Kurierschiff der Republik wurde während seines Durchflugs durch den Weltraum um Ando angeblich beschossen. Einige Senatoren haben diese alamierende Entwicklung als „Auftakt zu einem Krieg“ bezeichnet. Der Kapitän des Schiffs Schelm, Kendra Tissido, stellte sich, nach ihrem Verhör durch Sicherheitsbeamte der Republik, der Presse. Wie sie den Journalisten erklärte, fiel ihr Schiff außerhalb des Ando-Systems aus dem Hyperraum, um die Berechnungen des Navcomputers zu überprüfen. „Ich dachte, ich wäre weit genug von Ando entfernt, daß keine Probleme auftreten würden.“, sagte Tissido. „Sie haben keine Raumverbände, also machte ich mir keine allzugroßen Sorgen. Dann tauchte dieses große Signal auf unseren Bildschirmen auf, und mir war klar, daß wir nicht allein waren.”
Tissido beschreibt das Schiff als weniger als 250 Meter lange Frigatte. „Ich bin nicht lange genug geblieben, um es genau zu sehen.“, sagte sie. „Es schleuste ungefähr fünf Droiden-Raumjäger aus. Da wußte ich, daß wir nicht willkommen waren.“ Tissido gelang es, den Jägern durch einen Sprung in den Hyperraum zu entkommen. Ihr Kurierschiff erlitt leichte Schäden.
Tissidos Bericht verlieh der heutigen Senatssitzung einen sorgenvollen Charakter. Seit die Republik Ando entmilitarisiert hat, verfügt der Planet über keine bewaffneten Sicherheitskräfte. Tissidos Aussage über „Droiden-Raumjäger“ weist jedoch darauf hin, daß die Aqualish inzwischen wieder über moderne Waffen verfügen.
„Das ist nichts anderes, als ein kriegerischer Akt. Ich möchte den Senator der Handelsföderation fragen, ob er mir in meiner Schlußfolgerung zustimmt, daß irgend jemand irgendwo Geld damit verdient, unsere aqualischen Nachbarn zu bewaffnen.“, sagte Senator Rasit Brun (Rintonne).
„Die Andeutungen des Senators aus dem Lambda-Sektor sind empörend.“, gab Handelsföderationssenator Lott Dod über Interkom aus seinem Krankenbett im Fobrini-Krankenhaus zurück. „Sie konstruieren aus den Schauergeschichten eines schreckhaften Botenmädchens eine offene Diffamierungskampagne.“
Dods Reaktion hatte zahllose Zwischenrufe beider Seiten zufolge. Erst durch das Einschreiten Mas Ameddas, seines Zeichens Vizepräsident des Senats, konnte die Ordnung wiederhergestellt werden.
Sicherheitsbeamte der Republik werten derzeit Tissidos Sensorlogbücher aus, um die Ausmaße der Aufrüstungsbestrebungen von Ando zu untersuchen und den genauen Schiffstyp der in den Zwischenfall verwickelten Droiden-Raumjäger auszumachen.
„Ich hatte gehofft, auf Antar 4 die letzten offenen, unprovozierten Feindseligkeiten gesehen zu haben.“, sagte Senator Eeshrin Ot'Hyne (Caamas). „Traurigerweise hat diese Wendung der Ereignisse meine Hoffnungen enttäuscht.“
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BYRNESTADT, DEMOPHON – Wissenschaftler der Universität von Sanbra haben bekanntgegeben, daß der Rote Riese Demophon wahrscheinlich binnen der nächsten einhundert Jahre zur Supernova werden wird.„Chromosphärische Instabilitäten und spektographische Analysen der Eisen- und Kohlenstoffabsonderungen weisen klar darauf hin, daß sich Demophon in der Endphase seiner Existenz befindet.“, sagte der Professor für Kosmologie Deakis Ronse. „Dieser Stern hat vermutlich noch zwischen 50 und 75 Jahre zu leben.“
Die Sonne wird von fünf Planeten umrundet, zu denen die hochindustrialisierte Welt Demophon zählt. Die Einwohnerzahl des Planeten beträgt ungefähr 35 Millionen. Regiert wird der Planet von einer Koalition aus Vorständen großer Unternehmen. Der Rat von Demophon hat bislang keinen Kommentar bezüglich der neuen Erkenntnisse abgegeben.
Ein Arbeiter, Rudig Stinwise, bekundete eine Sorge, die auf Demophon verbreitet ist: „Sie sagen, es wird in den nächsten 50 Jahren nichts passieren. Bis dahin gibt es wichtigere Dinge.“
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METROTITANSTADT, SKOR II – In einer planetenweit übertragenen Rede an die Squibs von Skor II, verkündete ihr Herrscher nachdrücklich, daß die Squibs, als Volk, „nirgendwo hingehen“ werden.Vermutlich unter Bezug auf die derzeitige Sezessionskrise, erklärte König Ebareebaveebeedee seine Treue zum Senat. Die Ergebenheit der Squib zur Republik sei unerschütterlich. „Unsere ultrastarken Loyalitäten und Royalitäten zur Republikität und dem, wofür sie auch immer stehen mag, wird dafür sorgen, daß kein Separatistlicher die Squibbischen jemals dazu bringen wird, zu gehen. Egal wie hoch er bietet.“, sagte der König in seiner 20minütigen Rede. Nachdem man ihm sechs weitere Minuten Holozeit eingeräumt hatte, fügte der König hinzu: „Ganz sicher.“
Dies ist bereits die dritte Große Proklamation des Herrschers der Squib- Polyanarchie in genauso vielen Tagen. Erst gestern hatte er erklärt, der Jedi-Orden würde „eine gute Ernte“ einfahren.
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CALIUS SAJ LEELOO, BERCHEST – Ein starkes Erdbeben hat gestern Berchests größte Stadt erschüttert. Zahlreiche Kristallgebäude wurden zerstört, Tausende flohen aus ihre Häusern und Büros. Offizielle Berichte über die Zahl der Opfer oder die Schadenshöhe liegen bislang noch nicht vor, vorläufige Schätzungen gehen allerdings davon aus, daß die Zahl der Todesopfer in die Tausende geht. Der Raumhafen von Calius Saj Leeloo war mehr als 12 Standardstunden gesperrt.
Das Beben erreichte einen Wert von 7,1 auf der Standardskala. Das Epizentrum lag in den Bergen 45 km westlich von Calius. Wie durch ein Wunder erlitt das berühmteste Gebäude, der Heiligenbogen, nur leichten Schaden. Die Flüchtlingshilfsbewegung wird bereits morgen Schiffe mit medizinischer Hilfe und Lebensmitteln nach Berchest entsenden.
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AROO, MANDA – Nach fünf Monaten, hat eine vom Senat eingesetzte Untersuchungskommission die Xizor Transport Systeme vom Vorwurf freigesprochen, für die Explosion eines XTS-Frachters im Hauptquartier der Handelsflotte auf Manda verantwortlich gewesen zu sein.Unter der Leitung von Senator Tikkes (Mon Calamari) und Senator Edcel Bar Gane (Roona), sprach die Kommission anstelle des Transportunternehmens dem Kapitän des Frachters, Lasro Javeq, die volle Verantwortung zu. „XTS hat sich auf unserer Suche nach der Wahrheit sehr entgegenkommend gezeigt und uns in jeder nur möglichen Weise unterstützt.“, sagte Tikkes. „Der tragische Zwischenfall im letzten Jahr war die Tat eines einzelnen Mannes. Hier wurde kein Konkurrenzkampf zwischen zwei Unternehmen ausgetragen, auch wenn das einige meiner Kollegen in verleumderischer Absicht mußmaßten.“
Die Untersuchung enthüllte, daß Lasro Javeq, in den fünf Jahren seiner Arbeit als Juniorchef von XTS, Gelder in einer Gesamthöhe von fast fünf Millionen Credits unterschlagen hatte. Eine Überprüfung von Javeqs Psyche kurz vor seiner tödlichen Reise deutet auf eine mentale Labilität hin. Die Untersuchungskommission zieht daraus den Schluß, daß Javeqs feuriger Tod Selbstmord war.
Noch während Javeqs Frachter in der Baobab-Andockbucht lag, ereignete sich eine kastastrophale Rückkopplung im Reaktorschaltkreis, in deren Folge mehr als 2000 Angestellte von Baobab ums Leben kamen. 125 Handelsschiffe des Unternehmens wurden zerstört. Nach diesem tragischen Unfall, versuchte Baobab, den Xizor Transport Systemen vorsetzliche Sabotage oder grobe Fahrlässigkeit nachzuweisen.
Prinz Xizor, der Vorsitzende von XTS, spendete mehr als fünf Millionen Credits für die Opfer der Explosion. Zu ihnen zählen auch Javeqs Witwe und seine zwei Kinder.
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