
Titel des Films: |
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (Revenge of the Sith) |
Produktion: |
Lucasfilm Ltd |
| JAK Productions | |
Kinostart USA: |
19. Mai 2005 |
Kinostart Deutschland: |
19. Mai 2005 |
Einspielergebnis USA: |
$ 380.270.577 |
Einspielergebnis Deutschland: |
€ 34.943.618 |
Offizielle Seite: | www.starwars.com |
Wieder ist ein Film gelaufen, wieder blickt Quotenmeter auf die Ergebnisse:
Im Blockbuster-Duell zwischen RTL und ProSieben ging der Münchner Sender mit «Star Wars: Episode III» als klarer Sieger vom Platz.
ProSieben war am Sonntagabend bei den 14- bis 49-Jährigen erneut der gefragteste Sender. Der private TV-Anbieter sendete ab 20.15 Uhr den Film «Star Wars Episode III – Die Rache der Sith», der im Schnitt auf 3,52 Millionen Bundesbürger kam. Bei allen Zuschauern holte die Produktion im Schnitt 12,1 Prozent Marktanteil. Der überwiegende Anteil der Zuseher war übrigens im werberelevanten Alter. Hier wurden 2,60 Millionen 14- bis 49-Jährigen ausgewiesen.
Mit einer durchschnittlichen Quote von 21,6 Prozent Marktanteil kann man in Unterföhring wohl sehr zufrieden sein.
Weiter geht's mit Krieg der Sterne am Freitag, dann beginnt die klassische Trilogie, bzw. was von ihr nach diversen digitalen Änderungen noch übriggeblieben ist. *hust*
Die Ausstrahlung der Krieg der Sterne-Reihe geht in die vierte Runde und zeigt heute den Untergang der Republik.

Um 20:15 Uhr läuft heute Episode III: Die Rache der Sith. Weitere Infos zum Film findet ihr hier bei uns, einen stimmungsvollen Vorbericht von 2005 findet ihr hier.
Allen Zuschauern wünschen wir viel Vergnügen!
Die weiteren Ausstrahlungstermine der Saga in der Übersicht
Auf den Tag genau vor 5 Jahren stand die ganze Fanwelt vor den Kinos Schlange, um einen ersten Blick auf Die Rache der Sith zu erhaschen. 6 Jahre davor endete - zumindest in den Vereinigten Staaten - nach 16 Jahren die lange Dürre mit Die Dunkle Bedrohung. Grund genug für einige Fans, den heutigen Tag zum Prequel Appreciation Day auszurufen und für den einen oder anderen unter euch, heute vielleicht mal wieder die DVD von Episode I, II oder III in die Hand zu nehmen.
Und natürlich wären wir nicht wir, würden wir den heutigen Tag nicht zu einer winzigen Zeitreise nutzen. Hier deshalb die Rache der Sith-Kritik der Zeit:
Die dunkle Seite der Saga
von Adrian Pohr
Man wartet den ganzen Film auf das Erklingen des Vader Theme, jene mächtige Tonabfolge, die das finstere Imperium ankündigt. Höchstens Psycho und Der Weiße Hai haben ähnlich hervorstechende Titelmelodien des Bösen aus den Kinos ins gesellschaftliche Bewusstsein getragen. Und man wird vorfreudigen Kinobesuchern nicht zu viel verraten, wenn man schreibt, dass in dem Abschluss der Saga der dunkle Herrscher Darth Vader zu diesen Klängen das Antlitz der Welt erblickt, welcher er einmal das Fürchten lehren wird. Die Geschichte der Saga war schon geschrieben. Der Inhalt der dritten Episode ist durch die nachfolgenden Episoden IV bis VI vorgegeben, die in den Siebzigern und Achtzigern das Phänomen Star Wars erschufen. George Lucas musste den Abschluss der Geschichte nur noch mit Bildern füllen. Und er wählte sehr düstere.
Waren die beiden Vorgänger noch knallbunte, weitgehend inhaltsleere Streifen, gelingt im dritten zumindest der Aufbau einer dichten düsteren Grundatmosphäre. Schon den zweiten Teil hatte Lucas als bisher dunkelste Episode gepriesen. Lediglich eine Szene wird dieser Beschreibung gerecht: Jene, in der Anakin Skywalker die Mörder seiner Mutter abschlachtet und somit seinem Schicksal näher rückt: der dunklen Seite der Macht. Doch die schnulzenhaft erzählte Liebesgeschichte zwischen Anakin und der Senatorin Padme vergraulte viele Fans. Diese waren schon nach Episode I enttäuscht, zu stark lag ihnen der Fokus auf mehr nervenden als witzigen Figuren, wie den tollpatschigen Jar-Jar und den neunmalklugen Jungen Anakin.
Jetzt, im dritten Teil, hat Lucas alles richtig gemacht. Die Seitenfiguren wurden an den Rand gestellt, der Fokus liegt auf den handlungstragenden Hauptcharakteren. Selbst beliebte Anhänger der späteren Heldengruppe um Luke Skywalker und Han Solo wie der jaulende Fellberg Chewbacca und Palaver-Roboter C3PO werden nur am Rande gezeigt. Lediglich der fiepsenden Navigationseinheit R2-D2 – mittlerweile zum Action-Helden mutiert - bleibt ein bisschen mehr Aktionsraum. Es dreht sich alles um Anakin Skywalker, den der aufsteigende Imperator Palpatine zur dunklen Seite der Macht verführt. Auf der guten Seite stehen die Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi und Yoda, die dem Niedergang der Republik nur noch zusehen können.
[...]
Fragt man nicht nach den Gründen, so hat die Fangemeinde jetzt genau den Star Wars -Film bekommen, den sie so lange gefordert hat: den dunklen. Intrige und Machtverlangen bilden die Rahmenhandlung, Weltraumschlachten und Lichtschwertkämpfe die szenische Aufbereitung. Parallelen zu den finsteren Setting-Welten der Science-Fiction-Erfolge Matrix und Herr der Ringe sind bestechend. Held-gegen-Anti-Held-Duelle in dunklen, wuchtigen Lavalandschaften, riesige Berghöhlen, von flink ballernden Robotmaschinen durchdrungen, explodierende Sternenkreuzer; kaum eine Szene, die nicht in eine rotstichige Dunkelheit gehüllt wird. Selbst der blutrote Sonnenuntergang auf dem Stadtplaneten zeugt von der Vorahnung des bevorstehenden Untergangs des Guten.

Bleibt die Kritik der Inhaltsleere, die man aber auch den Vorgängern zur Last legen müsste. Wer sie jedoch finden will, die versteckte politische Botschaft, der kann auch das. War Episode II noch ein Lobgesang auf die Verteidigung der Demokratie – viele wollten darin eine Befürwortung der Bush-Kriege sehen -, deuten sich in der dritten Episode kritische Töne an. Als der Kanzler den Notstand ausruft und den Senat entmachtet, sich damit faktisch zum Diktator macht, stöhnt die Heldin Padme: "So geht die Freiheit zu Grunde, unter jubelndem Applaus." Eine Anspielung auf die Präsidentenhörigkeit der amerikanischen Kongressabgeordneten? Lucas will jedenfalls gesagt haben, dass er mit der dritten Episode endlich politisch richtig gelegen hätte. Und so lässt er Anakin im bevorstehenden Abschiedskampf seinem einstigen Meister Obi-Wan entgegnen: "Wenn Ihr nicht auf meiner Seite steht, dann seid ihr mein Feind!" Hat man ähnliche Worte schon irgendwo gehört?
Doch ein Werk wie Star Wars auf politische Anspielungen abzuklopfen, wird der zeitlosen Monumentalität der Saga nicht gerecht. 28 Jahre Filmgeschichte schließen sich mit der Episode III zu einem Bogen. Atmosphärisch dicht thematisiert der Film die Verwandlung eines ungeliebten, weil pedantisch-besserwisserischen oder aufbrausend-herumnölenden Helden in die Lieblingsfigur der Fangemeinde, zum Dunklen Lord Darth Vader, dem Dreh- und Angelpunkt der nachfolgenden Episoden. Und so wird in Die Rache der Sith ein Ausblick auf das noch Geschehende geliefert: die kommenden Helden geboren, die imperiale Drohung aufgebaut. Das Ende der Episode III als Überleitung zur Neuen Hoffnung , der Episode IV von 1977. Und wer dort gewinnt, das wissen wir.
Die komplette Kritik findet ihr auf Zeit Online. Und damit frohen Prequel-Tag allerseits!
Schon am Sonntag berichteten wir über die Special Edition des Insider-Magazins und die offizielle Seite setzt die Veröffentlichung von Ausschnitten nun fort. Diesmal geht es um ein Interview mit den Beteiligten von Episode III über eben jenen Film. Mit von der Partie sind George Lucas, Ian McDiarmid und Hayden Christensen:
SWI: Welchen Druck haben Sie gefühlt, als Sie sich auf die Reise von Revenge of the Sith gemacht haben? Es gab ja große Erwartungen an Sie.
GL: Das musste ich alles aus meinem Leben verbannen. Ich sagte mir einfach, ich setzte nun die Filme fort, die ich ursprünglich einmal begonnen habe. Glücklicherweise war das Ganze bereits geschrieben und bestand schon lange bevor Star Wars erfolgreich gewesen war.
Man darf nicht vergessen, dass es eigentlich nur ein Film sein sollte: Episode IV, ein kleiner Film für Zwischendurch. Man sah nie, was vorher oder nachher war. Es sollte die Tragödie von Darth Vader sein, die damit beginnt, das er durch die Tür kommt und alle durch die Gegend schleudert. Auf halbem Wege durch die Geschichte, merkt man, dass er eigentlich ein Mensch ist und der Held sein Sohn und am Ende wird er selbst zum Helden, wozu ihn sein Sohn inspiriert.
SWI: Was war die Inspiration für die Figur des Palpatine?
IM: Ich habe einfach einen ehrlichen Politiker gespielt - das mag natürlich ein Widerspruch in sich sein. Aber er ist charmant, lächelt und setzt sich für das Gute ein. Aber unter alle dem lauert ein Monster, was es sehr leicht machte ihn zu spielen - ich habe einfach in die Zeitung geschaut.
SWI: Wie reagierten die Schauspieler und die Crew, als Sie die Darth Vader Rüstung anzogen?
HC: Das war ja das Großartige, die Rüstung anzuziehen und das Gefühl zu haben, Vader zu sein! Die anderen dabei zu beobachten, wie sie mich ansahen, war wirklich cool. Die Leute, mit denen ich mich angefreundet und mit denen ich viel Zeit verbracht hatte, die wussten, dass ich in dem Kostüm war, sahen mich, aber da war dann eine gewisse Ehrfurcht kombiniert mit Furcht und Respekt vor mir.
Wer mehr von dem Interview lesen will, sei auf den Insider verwiesen, aber immerhin wissen wir nun schon einmal, dass George Lucas keinerlei Druck bei Ep. III verspürte, Ian McDiarmid ein Zyniker ist und Hayden Christensen gerne Leute erschreckt.
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Das Fernsehprogramm gestern Abend hatte es in sich: Bundestagswahl und gleich mehrere quotenträchtige Filme. Es war kein einfacher Programmplatz für Episode III - Die Rache der Sith und so musste der Film auch deutlich Federn lassen, wie auf Quotenmeter.de zu lesen ist.
Die Wahlberichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen ab 20:15 Uhr stieß in der Zielgruppe auf keine große Resonanz. Trotz der Bundestagswahl konnten die privaten Fernsehsender deutlich punkten und gingen sogar als Quotensieger aus dem Abend hervor. Allerdings hatte RTL mit Mr. & Mrs. Smith einen quotenträchtigen Film gegen Episode III positioniert: 3,34 Millionen in der Zielgruppe und 22,8 Prozent Marktanteil waren Lohn der Positionierung. 2,74 Millionen Zuschauer wollten in der Zielgruppe Die Rache der Sith sehen, was aber noch einem guten Marktanteil in der Zielgruppe von 18,7 Prozent entspricht.
Insgesamt sahen 3,36 Millionen Zuschauer Die Rache der Sith gegenüber Mr. & Mrs. Smith mit 4,83 Millionen Zuschauern. In Sachen Gesamtzuschauerzahl konnte sich die Berliner Runde (Wahlberichterstattung) den Quotensieg am Abend mit 5,77 Millionen Zuschauern sichern.
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Heute läuft mit Episode III - Die Rache der Sith der letzte der neuen Krieg der Sterne-Filme auf ProSieben. Aus diesem Anlass wollen wir einen Interviewartikel des Rolling Stone Magazine aus dem Jahre 2005 aufgreifen, in dem sich George Lucas über den Kult um Darth Vader und die letzte Star Wars-Episode äußerte:
"Ich habe erreicht, was ich erreichen wollte.", meint George Lucas. Nach 30 Jahren in einer Welt voller Wookiees, Droiden und Jar Jars - und mit Darth Vader auch mit einem der großartigsten Filmschurken aller Zeiten -, hat er seine sechsteilige Krieg der Sterne-Saga mit Episode III - Die Rache der Sith endlich abgeschlossen. "Ich bin sehr glücklich, die Ziellinie erreicht zu haben.", erklärt er. Zufrieden mit seinem Film und nach einem Hawaii-Urlaub sichtlich erholt, sitzt Lucas nun auf einem Sofa in seinem Büro auf der Skywalker Ranch im kalifornischen Marin County, einem Raum, der groß und feudal genug wäre, um Jabba dem Hutten alle Ehre zu machen. In der Woche, in der sein Film Premiere feiert, wird Lucas 61, und immer noch trägt er seine unaufdringliche Nerduniform: Jeans, Holzfällerhemd und Turnschuhe. Er hat eine böse Erkältung, aber nach dem Endspurt für seinen Film, wirkt die eher wie eine Siegermedaille. Zwischen Hustenanfällen und kleinen Schlückchen Cola-Light, erzählt er uns von der Entstehung Darth Vaders.
Ist Ihnen Darth Vader je im Traum begegnet?
Nein. Ich träume nicht von Krieg der Sterne, um ehrlich zu sein. Dafür hatte ich bei den Dreharbeiten so manchen Albtraum: Angst, die Maske könnte nicht passen, oder der Typ im Anzug bekommt Atemnot und kippt um oder kann sich nicht hinsetzen...
Was war die größte Herausforderung in Sachen Vader?
Darth Vader musste angsteinflößend sein, ohne dass wir sein Gesicht sahen. Im Grunde ist er ja einfach nur eine schwarze Maske, und so fragte ich mich, wie ich aus diesem Konzept etwas Böses und Unheimliches machen könnte. Ich meine, er ist groß, schwarz, hat einen Umhang und einen Samuraihelm, aber das allein jagt noch niemandem unbedingt Angst ein.
Seine Figur musste mehr sein, und deshalb haben wir ihn so unpersönlich gemacht. Er hat viele schreckliche Dinge in seinem Leben getan, auf die er nicht besonders stolz ist. Im Endeffekt, ist er nur eine gescheiterte Existenz, ein armseliger Kerl mit einem traurigen Leben.
Im ersten Film wussten die Leute noch nicht einmal, ob in dem Kostüm ein Mensch steckte. Sie hielten ihn für ein Ungeheuer oder eine Art Roboter. Im zweiten Film wurde dann enthüllt, dass er ein Mensch ist, und im dritten findet man heraus, jawohl, er ist ein Vater und ein normaler Mensch wie wir alle auch - er hat nur ein ziemliches Hautproblem.
Sie kannten also seine Tragödie, als Sie diesen legendären Schurken schufen.
Im ersten Film ist er unglaublich mächtig und überwältigend, aber irgendwann fragt man sich dann schon: "Momentchen mal, wenn der so stark und toll ist, wieso ist er dann nicht der Chef des Universums?" Er lässt sich von Gouverneuren herumstoßen, denn die wissen, dass der Imperator das letzte Wort hat, also passiert das gleiche, was in einem Unternehmen auch passiert: Alle machen sich Gedanken über die Meinung des Chefs, aber sein Handlanger ist ihnen egal.
Und als der Todesstern fertig ist, gibt das ihnen das Gefühl, sie hätten jetzt eine bessere, größere Rüstung als Vader. Im direkten Vergleich zwischen Vader und dem Todesstern, glauben sie, dass es nur einen Sieger geben kann, und das ist ganz gewiss nicht dieser Sith-Möchtegern-Obermacker. Es ist also sogar noch tragischer, weil er noch nicht einmal ein allmächtiger Schurke ist, sondern im Grunde nur ein kleiner, mieser Handlanger.
Er ist nicht der Teufel. Er ist derjenige, den der Teufel zum Kippenholen schickt.
Genau das. Und als er herausfindet, dass Luke sein Sohn ist, will er ihn sofort benutzen, um den Imperator zu töten. So regeln die Sith das eben. Er versucht es mit jedem, den er für mächtiger hält, und genau danach hat der Imperator ja am Anfang auch gesucht: Er will jemanden, der mächtiger ist als er selbst, damit der ihm hilft, das Universum zu beherrschen. Aber Obi-Wan hat ihm die Sache verhagelt, als er Anakins Arme und Beine abschneidet und ihn fritiert. Danach ist er nicht mehr stärker als der Imperator, sondern reicht nur in etwa an Darth Maul oder Dooku heran. Und so sollte er eigentlich nie werden. Aber sein Sohn hat Anakins altes Potential.
Welche Schurken haben Sie in Ihrer Jugend beeindruckt?
Auf mich haben eher die Helden Eindruck gemacht. Aber ich erinnere mich an den Bösewicht in Ben-Hur, der hinter seinem Wagen hergeschleift wurde (Messala, Anm. d. Red.). In den John-Wayne-Filmen gab es eine Menge Schurken, aber ich erinnere mich an keinen davon. In den meisten Filmen, die ich mochte, gab es keine starken Schurkenrollen. Und in Filmen wie Die Brücke am Kwai waren die Helden die Schurken.
Wie sind Sie auf den Namen Darth Vader gekommen?
"Darth" ist eine Abwandlung von "Dark", dunkel, und Vader eine Abwandlung von "Father", Vater. Er heißt also im Grunde "Dunkler Vater". Alle Namen sind sprechende Namen, auch wenn ich manchmal Fehler mache - Luke sollte ursprünglich Luke Starkiller heißen, aber dann wurde mir klar, dass der Name nicht auf ihn passte. Auf Anakin passte er vortrefflich, aber nicht auf seinen Sohn. Und da er derjenige ist, der ihn schließlich erlöst, entschied ich mich, ihm die Bürde dieses Namens nicht aufzuladen.
Als ich mir unlängst die Krieg der Sterne-Filme angesehen habe, fand ich es sehr interessant, wie die neuen den alten einen neuen Rahmen geben. Jetzt scheint es insgesamt in erster Linie um die Tragödie von Darth Vader zu gehen, und nicht mehr um den Triumph der Rebellen.
Ja, ich habe eine Filmreihe über eine einzige Sache gemacht: Darth Vader. Am Anfang glaubten die Leute, es ginge um Luke. Die frühen Filme drehen sich um Lukes Versuch, seinen Vater zu erlösen, also steht Luke im Mittelpunkt. Aber es geht auch um Prinzessin Leia und ihr Bemühen, die Republik wiederherzustellen, was auch das Ziel ihrer Mutter war. Es dreht sich also alles um Mütter und Töchter und Väter und Söhne.
Anstatt dieser ganzen Überraschungen, die eigentlich gar keine Überraschungen sind, denkt man sich künftig also, wenn man sich Episode IV ansieht, und Vader durch die Tür marschiert, und Prinzessin Leia und R2 da sind: "Mein lieber Herr Gesangsverein, das ist doch seine Tochter. Merken sie das nicht?" Und im ersten Film merkt niemand irgendetwas. Der Erkenntnisgewinn passiert zumeist, wenn man gar nicht hinguckt. Die ersten drei Episoden sind Tragödien, und die zweiten drei sind ein bisschen albern, aber auch sehr optimistisch: Denn selbst die schlechtesten, gemeinsten Menschen entdecken, dass sie Mitgefühl empfinden können. Darth Vader hat Mitgefühl für seine Kinder, und das ist es letztlich auch, wozu Kinder da sind.
In den klassischen Tragödien, gibt es gegen Ende zumeist einen Augenblick, wenn dem Helden der Schleier vom Auge gerissen wird.
Nun, in echten griechischen Tagödien, sind die Kinder das eigentliche Problem, denn sie bringen ihre Eltern um. Das hier ist optimistischer: Eine Generation muss die Sünden der vorangegangenen Generation geradebiegen.
Wie ist Darth Vader visuell entstanden? Es gab ja mal ein Beduinenkonzept...
Nein, das waren die Tuskenräuber. Darth Vader war eigentlich immer schon Darth Vader. Als er im Drehbuch zum ersten Mal auftaucht, wird er als Typ mit Helm und einer Atemmaske beschrieben, der wegen dieses Kampfs gegen Obi-Wan nicht mehr selbst atmen kann. Und diese Beschreibung habe ich zu Ralph McQuarrie (dem Künstlerischen Leiter) gebracht. Er hat dann verschiedene Zeichnungen angefertigt, die sich allerdings sehr ähnelten: Immer war da ein Typ mit Umhang, einer tragbaren eisernen Lunge, einer Maske, einem Samuraihelm und einem Brustpanzer mit elektrischen Anzeigen darauf.
Woher kam der Samuraihelm?
An der Filmakademie bin ich auf Samuraifilme gestoßen, und dann hat mich die japanische Kultur einfach in ihren Bann gezogen. Ich wollte meinen ersten Film, THX 1138, in Japan drehen, aber dann erfolgte der Rücksturz in die Wirklichkeit.
Wieviel Bewegungsfreiheit hatte man in dem Kostüm?
Im Grunde gar keine. Wir mussten den Anzug ständig anpassen, damit die Leute sich überhaupt etwas bewegen konnten. Als wir zum ersten Lichtschwertkampf kamen, wurde uns klar, dass wir nicht sehr viel auf die Reihe bekommen würden. Ich habe dann akzeptiert, dass wir einen alten Mann gegen einen Mensch-Maschine-Hybriden antreten lassen. Aber die Jedi sollten eigentlich sehr aktiv sein. Beim nächsten Film hatten wir also einen guten Stuntman, einen der besten Schwertkämpfer Englands. Und auch Mark Hamill ist ein guter Schwertkämpfer.
Beim letzten Film haben Hayden [Christensen] und Obi-Wan - ich meine Ewan - die Sache dann sehr ernstgenommen und monatelang trainiert. Diese Schwerter bestehen aus Kohlenstofffaser, und wir haben eine ganze Menge davon verbraucht, weil sie so hart zuschlugen, dass sich die Schwerter verbogen. Es ist wie beim Tanzen: Wenn man Fehler macht, tut es wirklich weh.
Kannten Sie jemals jemanden mit einer eisernen Lunge? Denn Vaders Atemgeräusch ist verdammt unheimlich.
Nein. Was das Geräusch angeht, so war der Gedanke dahinter, dass er fast umgebracht worden war, also sollte er lauter atmen als jeder andere, wie das Atmen eines Ungeheuers. Noch bevor das Drehbuch fertig war, habe ich Ben Burtt eingestellt, um die Geräusche zu machen und ihm eine lange Liste mit Aufgaben hinterlassen, bevor ich zu den Dreharbeiten aufbrach. "R2 braucht eine Stimme, und wir brauchen Laser, die anders sind als alles, was es bisher in der Richtung gab, und ich will nicht, dass die Raumschiffe klingen wie Raketen oder Düsenjäger. Und dieser Typ hat eine eiserne Lunge, also überleg Dir was dazu."
Als ich zurückkam, hatte er eine ganze Geräuschbibliothek zusammengetragen und hatte ein Geräusch für die eiserne Lunge zusammengemischt, das sich unheimlich und extrem beunruhigend anhörte. Und da sagte ich nur: "Nehmen wir."
Dies also war George Lucas' Version von Darth Vaders Entstehung. Wer die wahre Geschichte will, findet sie hier bei uns (ja, sorry, ist echt so ;-)).
Viele weitere Infos und Features rund um Episode III und alle anderen Episoden, gibt es in unserer Filmrubrik, sowie in unserem Artikelarchiv.
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Nicht weiter überraschend sorgte die Erstausstrahlung von Star Wars - Episode III im frei empfangbaren TV-Programm Deutschlands für einen großen Erfolg für ProSieben. Dem Sender gelang allerdings nicht der programmübergreifende Quotengesamtsieg. Das war jedoch auch nicht zu erwarten. Der Tatort der ARD lockte insgesamt 7,12 Millionen Zuschauer vor den Fernseher und bescherte dem Sender 21,2 Prozent Marktanteil. ProSieben musste sich mit 4,85 Millionen Zuschauer und 15,8 Prozent Marktanteil zufrieden geben, was die Gesamtzuschauerzahl angeht.
Betrachtet man aber die berüchtigte Zielgruppe der Werbewirtschaft der 14- bis 49-jährigen, sieht die Sache ganz anders aus: 28,1 Prozent Marktanteil bei 3,88 Millionen Zuschauer - ein gigantischer Erfolg. RTL mit Ocean's Eleven und Sat.1 mit Navy CIS konnten in der Zielgruppe dagegen nicht viel ausrichten, mit 16,5 und 15 Prozent Marktanteil waren aber die Ausstrahlungen auch kein Reinfall für die Konkurrenz. Der Tatort schaffte stolze 15,4 Prozent bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern.
Quotenmeter.de meldet angesichts der Zahlen in der Schlagzeile: "Star Wars beschert ProSieben Traum-Quoten".
Dieses Mal profitierte auch erstmals die Dokumentation Star Wars – Ein Blick in die Zukunft: trotz später Sendezeit hatte sie noch 1,52 Millionen Zuschauer in der Zielgruppe bei 18,6 Prozent Marktanteil.
Wäre die Formel 1 nicht gewesen, hätte ProSieben aufgrund von Star Wars sogar den Tagessieg im Quotenvergleich einfahren können: mit 15,2 Prozent musste sich der Sender nur RTL mit 17,5 Prozent Marktanteil geschlagen geben.
Auch in Österreich lief gestern Episode III. Laut ORF.at bescherte der Film dem ORF1 385.000 Zuschauer bei 13 Prozent Marktanteil und musste gegen die Politik antreten. ORF2 hatte daher größeren Erfolg mit der Übertragung der Diskussion nach der Nationalratswahl: 1.166.000 Zuschauer bei 39 Prozent Marktanteil.
Es folgt noch die Klassische Trilogie auf ProSieben, die zu folgenden Terminen laufen wird.
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Wer in oder nahe Österreich wohnt und die DVDs von Episode II und III noch nicht besitzt, sollte in diesem Monat seinen Festplattenrekorder bereithalten: Am 21. und 28. September zeigt der ORF Episode II - Angriff der Klonkrieger und Episode III - Die Rache der Sith, wie gewohnt natürlich ohne Werbeunterbrechung.
21. September, 20:15 Uhr
ORF-Premiere:
Episode II - Angriff der Klonkrieger
Ein in letzter Sekunde vereiteltes Attentat auf Senatorin Padmé Amidala ruft Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker auf den Plan. Es ist kein Leichtes, Padmé in der von Konflikten gebeutelten Republik vor Übergriffen der mächtigen Separatistenbewegung zu beschützen. Der Anschlag markiert dabei nur den Anfang einer gefährlichen Mission, in der Obi-Wan, Anakin und Padmé es unter anderem mit einer übermächtigen Armee von Klonkriegern aufnehmen müssen.28. September, 20:15 Uhr
Premiere:
Episode III - Die Rache der Sith
Die Galaktische Republik droht zu zerfallen. Kanzler Palpatine schwingt sich zum diktatorischen Alleinherrscher und Imperator auf. Die Angehörigen des stets auf das Gute verpflichteten Ordens der Jedi-Ritter werden aus den Kreisen der Macht verdrängt. Die Liebe des jungen Jedi Anakin Skywalker und der bezaubernden Senatorin Padmé Amidala wird während der interstellaren Klonkriege auf eine harte Probe gestellt. Die Sith sinnen auf Rache und locken mit der Macht der Dunklen Seite.
Danke Lord Vader 1138 für den Hinweis!
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In den USA beginnt heute mit Thanksgiving die Weihnachtssaison - für viele Amerikaner ist es ein langes Wochenende. StarWars.com ist bereits in Stimmung und verteilt Geschenke - oder verabschiedet sich ins Wochenende, je nachdem... Es gibt ein Animatic einer Szene, die aus Episode III herausgeschnitten wurde:
Ab sofort im Videoplayer von StarWars.com: ein zuvor nie veröffentlichtes Animatic einer aus Revenge of the Sith gelöschten Szene. Das Drehbuch beinhaltete ursprünglich eine Szene, in der sich Obi-Wan Kenobi in die Drachenpferche auf Utapau begibt und ein Reittier sucht, um die Kraterstadt zu besichtigen. Er erwählt sich die geselligste Echse, Boga. Die Szene schaffte es nie viel weiter als über die Animationsebene hinaus. In diesem frühen Schnitt liefert Ben Burtt die Stimmen für Kenobi und die Aliens und Bobas Geschlecht weicht vom endgültigen ab.
Zur Video-Flashseite (ja, leider wieder in der Katastrophenfassung) geht es hier.
Und wer schon einmal auf den Geschmack gekommen ist, was Tiere in Star Wars angeht, für den hat StarWars.com ein Datenbankupdate parat.
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Eigentlich war es ja 'sowieso klar', jetzt ist es aber auch offiziell:
Wie o-ton.ch berichtet, hat Pro Sieben, der Münchner Privatsender vor kurzem sein 'Neuheiten-Programm' für 2008 bekanntgegeben. Der geneigte Zuschauer darf sich auf Knüller wie Aviator, Die Hochzeitscrasher, Harry Potter und der der Gefangene von Askaban, Krieg der Welten, Madagaskar, Sin City und Star Wars Episode III freuen. Und der Form halber für alle Serienfans:
Es werden desweiteren neue Folgen von den beliebten Serien wie Desperate Housewifes, Grey’s Anatomy, Jericho (Empfehlung d. Autors ;) ), Lost und Primeval, zu sehen sein. Ausserdem starten 2008 noch weitere neue Serien wie etwa Private Practice (Ableger von Grey’s Anatomy) und Eureka, eine neue US-Science Fiction-Serie.
Das alles (hauptsächlich natürlich Episode III) ist eigentlich mehr oder weniger eine Meldung am Rande, und vermutlich für die meisten Fans die die Star Wars-DVDs zuhause, und auf von unzähligen Werbeblocks verseuchte Filme keine Lust haben, eher uninteressant. Dennoch wollten wir euch diese Information natürlich nicht vorenthalten. Interessant wäre eigentlich noch, ob Pro Sieben Episode III in High Definition (HD) ausstrahlt (ging aus der Meldung nicht hervor), denn dann gäbe es für die Besitzer entsprechender Geräte doch einen Grund, sich den Film nicht nur aus 'Solidarität' im TV anzusehen...;)
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