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Kay Katarn

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1

Sonntag, 24. August 2008, 13:57

Ian McDiarmid im Interview


Ian McDiarmid im Interview
Sonntag, den 24. August 2008 um 13:56 Uhr von Kay Katarn

Ian McDiarmind auf der Bühne in Chichester

Der Chichester Observer hat ein Interview mit Ian McDiarmid (Palpatine/Darth Sidious) Online. Wir haben die interessanten Teile des Interviews für euch übersetzt:

Er fesselte Millionen mit seiner Darstellung des bösen Palpatine in Star Wars, aber jetzt steht Ian McDiarmid am anderen Ende des Spektrums als Schauspieler, nämlich auf der Theaterbühne in Chichester (West Sussex, Großbritannien). Ian McDiarmid war nur fünf Jahre alt, als die Welt des "Live-Entertainments" ihn in seinen Bann zog.

Ian [...] wurde als Kind von seinem Vater in eine Varieté-Show nach Dundee (Schottland) mitgenommen.

"Ich sah einen vielseitigen Comedian namens Tommy Morgan, Jongleure, Bauchredner, und es war eine außergewöhnliche Welt für mich. Da mein Vater den Manager kannte, konnte ich hinter die Bühne gehen. Ich sah diese ganzen Leute in ihrem Make-Up, was einfach außergewöhnlich war. Aber die Frage die mich am meisten interessierte, war wie die Tänzer diese Geräusche machten, wenn sie auf die Bühne kamen. Natürlich waren sie das nicht selber, sondern das Orchsester. Ich realisierte nicht, das es dort ein Orchester gab. Für mich war das Ganze wie eine Art wissenschaftliches Experiment, herauszufinden, was dort alles vor sich ging."

Und in gewissem Sinne ist es ein Experiment, dass er diesen Sommer in Chichester fortsetzt, wo er in einer von Rupert Goold and Ben Power geschriebenen, neuen, Version von Luigi Pirandellos Theaterstück "Six Characters In Search Of An Author" auftritt.

Es ist ein Stück in dem es um die Beziehung zwischen Realität und Fiktion geht, oder besser gesagt den Fakt, dass die Realität einer jeden Person immer nur eine Version dessen sein kann, "was da draußen ist".

[...]

"Ich war immer fasziniert von [Pirandellos] "Six Characters" und war immer der Meinung, dass es ein Theaterstück seiner Zeit war. Es muß damals sensationell gewesen sein. Ich habe das Stück in einigen Produktionen gesehen, aber ich hatte das Gefühl, dass es eines dieser Stücke ist, dass man nicht auf wirklich spannende Art und Weise "wiederbeleben" kann - Bis ich Ruperts Drehbuch sah. Rupert versucht dass zu tun, was man mit allen Theater-Klassikern machen muß. Er versucht es neu zu erfinden und so spannend zu gestalten, wie es [damals als das Stück neu war] sein mußte."

Das tolle an dieser Adaption ist, dass es dem Geiste der Originalversion sehr treu bleibt, auch wenn der Text offensichtlich anders ist.

[...]

Ian spielt die Rolle des "Vaters". Er sagt, die Herausforderung sei es, einen Charakter zu spielen, der plötzlich ein zutiefst aufgewühlter Familienmensch ist und einige existenzielle Fragen hat, die er beantwortet wissen will.

[...]

Den Bösewicht spielen...

Für etwa zwölf Jahre betrieb Ian zusammen mit Jonathan Kent erfolgreich das Alemeida Theatre, nachdem ihm zuerst gesagt wurde, dass sie höchstens drei Monate durchhalten würden. Das war zu der Zeit, als er zu Star Wars zurückkehrte und die Prequel-Trilogie gedreht wurde.

Nach einem kleinem Part im Film Dragonslayer, wurde Ian von George Lucas in Die Rückkehr der Jedi-Ritter als Imperator Palpatine, der oberste Bösewicht, engagiert. 16 Jahre später, nahm [Ian] die Rolle wieder auf, als etwas jüngerer Senator und Kanzler, angefangen mit Die dunkle Bedrohung.

[Der Erfolg der Filme] ist recht einfach zu erklären, glaubt Ian: "Es ist eine sehr gute Geschichte und sehr clever erzählt. Es ist eine 'archetypische' Geschichte die George gemacht hat. Er wäre der erste der das zugeben würde. George glaubte das Kinder die Geschichte mögen würden und Erwachsene sie 'möglicherweise' ebenfalls mögen würden. Er hatte ein Gefühl dafür, aber er wußte ganz offensichtlich nicht, dass es ein weltweites Phänomen werden würde."

Die [neuen Filme] waren ein enormes Risiko: "Was [George] nicht wußte, war, ob es bei der neuen Generation Fans 'ankommen' würde. Er dachte, dass ein, zwei Sachen passieren könnten. Es könnte die Leute, die die alten Filme mögen, abschrecken, oder aber einer neuen Generation könnte es gefallen."

Tatsächlich hingen die Reaktionen stark vom Alter ab. Die Älteren bevorzugen die ersten Filme, jüngere Leute die neuen.

Für Ian [haben die Filme] keinen großen Unterschied für seine Karriere bedeutet, sagt er: "[In gewisser Weise ist es eher kurzlebig]. In [Großbritannien] haben mich viele Leute sowieso schon zuvor gekannt, und es gibt viele profilierte Schauspieler, die Bösewichte gespielt haben..."

Das komplette Interview in englischer Sprache könnt ihr hier nachlesen.

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2

Sonntag, 24. August 2008, 14:09

RE: Ian McDiarmid im Interview

Hm, keine Infos über eine Beteiligung an der Realserie :(

Kay Katarn

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3

Sonntag, 24. August 2008, 16:11

RE: Ian McDiarmid im Interview

Zitat

Original von Gullaschkoenig
Hm, keine Infos über eine Beteiligung an der Realserie :(


Stimmt ;) ,

Allerdings war das auch nichtmal ansatzweise Thema des Interviews..:Würde mich wundern wenn der interviewführende Reporter auch nur davon gehört hat, das es eine Realserie geben soll...
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4

Sonntag, 24. August 2008, 18:34

RE: Ian McDiarmid im Interview

Zitat

Original von Kay Katarn
Allerdings war das auch nichtmal ansatzweise Thema des Interviews..:Würde mich wundern wenn der interviewführende Reporter auch nur davon gehört hat, das es eine Realserie geben soll...


Mag sein, aber Ian hätte ohne Probleme im "Den Bösewicht spielen..." Kapitel etwas wie "und da das ja so toll war mach ich jetzt auch in der Serie mit" anhängen können ^^ Ganz unabhängig davon ob der Reporter davon wusste oder nicht :D

JM-Talon

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5

Sonntag, 24. August 2008, 19:02

RE: Ian McDiarmid im Interview

Zitat

Original von Gullaschkoenig

Zitat

Original von Kay Katarn
Allerdings war das auch nichtmal ansatzweise Thema des Interviews..:Würde mich wundern wenn der interviewführende Reporter auch nur davon gehört hat, das es eine Realserie geben soll...


Mag sein, aber Ian hätte ohne Probleme im "Den Bösewicht spielen..." Kapitel etwas wie "und da das ja so toll war mach ich jetzt auch in der Serie mit" anhängen können ^^ Ganz unabhängig davon ob der Reporter davon wusste oder nicht :D


Ungefragt und freiwillig etwas verraten, was er nicht sagen darf, wenn er es denn wüsste? Und das von einem Ian McDiarmid? Nee... :)

Andererseits würde mich nicht wundern, wenn Lucasfilm noch mit überhaupt keinem Schauspieler Kontakt aufgenommen hat wegen der Serie. Bis die mal in die Hufe kommen, kann noch viel passieren. Bevor TCW nicht im Fernsehen läuft, rechne ich nicht mit ganz viel zum Thema Realserie. Euch ist aber klar, dass die Realserie so oder so wenn überhaupt nur am Rande einen Palpatine zeigen wird? Das Wenige, was bekannt ist, ist die Tatsache, dass man vielleicht am Rande über den Imperator hören wird, dass aber grundsätzlich in den Niederungen der Galaxie die Musik spielt, nix Imperator, nix Vader usw.

Aber wir sollten hier nicht zu sehr vom Thema abdriften...

watto05

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Dienstag, 26. August 2008, 17:58

RE: Ian McDiarmid im Interview

Eine Lobeshymne an GL und an das Theater und immer sehr bescheiden;)

Klar wäre es großartig wenn er in der Realserie zumindest einige Male vorkommen würde, da ich von ihm als Schauspieler mehr als nur überzeugt bin.
Wenn nicht ist das kein Beinbruch, aber man würde sich darauf vielleicht noch etwas mehr freuen.
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Mittwoch, 18. Februar 2009, 20:36


Der Imperator einmal ganz offen
Mittwoch, den 18. Februar 2009 um 20:32 Uhr von Ronen Tal-Ravis

Die Internetausgabe der Times hat einen Artikel über Ian McDiarmids neue Rolle als Ehemann von Margaret Thatcher, der ehemaligen britischen Premierministerin, veröffentlicht.

Darin spricht der 64-Jährige allerdings auch über seine Rolle als Imperator in der Star Wars-Saga, was wir Euch nicht vorenthalten wollen:

Dann war da natürlich noch Star Wars. Er wurde für Return of the Jedi angeheuert, nachdem er den alten Harry Hackamore in Sam Shepards Seduced gespielt hatte. Nachdem er in dieser Rolle aufgefallen war, hat man ihn zu einem Mittagessen mit George Lucas eingeladen. "Wir haben ungefähr zehn Minuten über Belanglosigkeiten geplaudert und als ich dann nach Hause ging, erfuhr ich, dass ich die Rolle bekommen hatte - auch wenn ich damals nicht wusste, was für eine Rolle das war."

Sein Leben änderte sich schlagartig. Er wurde der Imperator in diesem und den drei folgenden Filmen sowie dem Bewußtsein von Kinobesuchern auf der ganzen Welt. "Manchmal sehen mich die Leute immer noch verblüfft an, wenn sie mich erkennen und ich sehe dann sofort, wenn sie herüber kommen wollen. Ich hasse es Autogramme zu geben, aber ich will natürlich kein Schnösel sein, also muss ich mich daran gewöhnen."

Trotz der ungewollten Aufmersamkeit ist McDiamird der perfekte Botschafter für die Saga. Entschlossen verteidigt er die Filme, die hölzernen Darbietungen der übrigen Schauspieler, "Fairerweise muss man sagen, dass die jüngeren Schauspieler, die ich alle sehr mag, viel mehr Action haben als ich und daher habe ich es viel einfacher als sie," und auch die Fähigkeiten des Regisseurs. "Nur die Leute, die mit den alten Filmen aufwuchsen, sind enttäuscht von den Prequels - die Kinder von heute ziehen die letzteren vor!"

Er fügt, natürlich, hinzu, dass er für seine Dienste sehr gut belohnt wurde. "George ist sehr großzügig zu den Leuten, mit denen er arbeitet," erzählt er. "Man bekommt einen recht eindeutigen und nicht zu aufregenden Vorab-Vertrag. Wenn der Film dann aber erfolgreich ist und er der Meinung ist, dass die eigene Arbeit daran einen Anteil hat, dann bekommst Du etwas extra. Zu mir war er sehr nett."
"We Came In Peace For All Mankind." - Apollo 11

"Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur Deine Schuld, wenn Sie so bleibt." - Die Ärzte

Darth Revan Lord der Sith

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8

Mittwoch, 18. Februar 2009, 21:24

Ein sympathischer Kerl - ich musste an Billy Dee Williams denken, der die OT natürlich als besser ansieht, weil er darin mitspielt. McDiarmid macht's andersherum, er verteidigt die PT und vor allem deren Schauspieler so gut wie er nur kann (zumindest in diesem kurzen Interviewausschnitt).
Und dass er sogar auf solche Themen wie Honorare zu sprechen kommt... So etwas lese ich selten. ;)
Let the demons have their place... If so it's angels you'll create

Dredg, Ode to the sun, aus Catch without arms

watto05

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9

Freitag, 20. Februar 2009, 10:29

Zitat

Entschlossen verteidigt er die Filme, die hölzernen Darbietungen der übrigen Schauspieler,


Was ist denn das wieder für eine subjektive Aussage?
Meint etwa jeder, dass die anderen Schauspieler total hölzern gespielt haben?
Ich frage mich was das soll, ich denke nämlich nicht so ?(

Ansonsten schön, dass er ein Herz für die Prequels hat und offen über seine Bezüge plaudert :P
Boota da nolya! Hi chuba da nago?

Ace Azzameen

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10

Freitag, 20. Februar 2009, 15:07

Zitat

Ich hasse es Autogramme zu geben, aber ich will natürlich kein Schnösel sein, also muss ich mich daran gewöhnen."
Was ist denn so schlimm daran, hier und da mal seinen Namen auf ein Foto zu malen. :P

Zitat

Fairerweise muss man sagen, dass die jüngeren Schauspieler, die ich alle sehr mag, viel mehr Action haben als ich und daher habe ich es viel einfacher als sie
Da kann ich ihm eigentlich nicht zustimmen.
Das Christensen und Portman mehr Actionszenen haben, ändert doch nix an ihrem stellenweise sehr unrealistischen Dialogen.
Bevor jemand sagt: GL ist schuld. Ich rede hier nicht von den Texten sondern von Gestik, Mimik, Gefühlsregungen usw.

Zitat

"Nur die Leute, die mit den alten Filmen aufwuchsen, sind enttäuscht von den Prequels - die Kinder von heute ziehen die letzteren vor!"
Na, warum wohl? Kinder interessieren sich nunmal nur ganz selten für eine durchdachte Story und realistische Schauspielerei.
Die PT bietet ja als Ersatz genug SFX. :rolleyes:

Zitat

Meint etwa jeder, dass die anderen Schauspieler total hölzern gespielt haben?
Yup. Um mal ein schönes Beispiel zu bringen, schafft es Hayden bei seinem Fall ja nichtmal eine Träne zu vergießen, oder wenigstens eine ernsthafte Reue beim Niederschlagen der Jünglinge zu zeigen. Und solche Sachen ziehen sich quer durch die PT.
Emotional gesehen hatten die Schauspiele bis auf wenige Ausnahmen leider gar nichts drauf.
Ein letzter Salut für Bootsmann

Du warst mir immer ein guter Freund