
US-Veröffentlichungsdatum: 29. April 2008
UK-Veröffentlichungsdatum: 28. April 2008 (bei Amazon.de bestellen)
In Italien führt Indy seine Arbeit als Spion hinter die feindlichen Linien, wo er einen wichtigen Propagandaauftrag übernimmt, um dem Krieg ein rasches Ende zu bereiten. Gleichzeitig gerät er mit Ernest Hemingway in einen Wettstreit amouröser Natur, als die Beiden dem gleichen italienischen Mädchen verfallen. Nachdem Indy verwundet worden ist, wird er nach Nordafrika versetzt, um in der französischen Fremdenlegion Dienst zu tun. Dort versucht er, einen Verräter zu entlarven, kämpft gegen die Berber und verbringt Zeit mit der Autorin Edith Wharton.
Regie: Bille August, Michael Schultz
Drehbuch: Jonathan Hales
Gaststars: Clare Higgins, Veronika Logan, Jay Underwood, Pernilla August
Ernest Hemingway war der erfolgreichste und berühmteste Autor seiner Zeit. Auf der Suche nach Abenteuern und Gefahren, verschmolz er Krieg, Liebe, Schmerz und Tod zu unvergeßlicher Prosa. Doch hinter seinem fröhlichen Äußeren verbargen sich Wunden, die tiefer gingen, als jene, die er in seinem ereignisreichen Leben erlitten hatte. Schrecklichere, persönliche Wunden plagten Hemingway, Wunden, die nicht heilen wollten.
Seit fast zweihundert Jahren beflügelt eine legendäre Truppe die Phantasie der ganzen Welt. Ihre Angehörigen sind Ausgestoßene mit einer dunklen Vergangenheit, ihre glorreichen Siege haben sie zu Helden gemacht und durch bittere Niederlagen - oftmals nach hoffnungslosen Kämpfen bis zum Tod - sind sie zu Legenden geworden. Der Mythos der Männer der Französischen Fremdenlegion fasziniert uns bis heute, und noch immer inspiriert er junge Männer dazu, in die Reihen dieser ungewöhnlichen Soldaten einzutreten.
1905 bewegte die Geschichte der Lily Bart New York. Die junge Frau hoffte, ihren Platz in der Gesellschaft durch die Heirat mit einem reichen Mann einnehmen zu können. Als sich diese Hoffnungen zerschlugen, ging Lilys Leben in die Brüche. Aus der Gesellschaft der oberen Zehntausend von New York ausgestoßen, endete sie in einem Armenhaus, allein und ohne Geld. Sie starb an einer Überdosis Schlafmitteln. Doch dieses tragische Schicksal, das New York so in Atem hielt, war nicht echt, sondern das einer Figur aus dem Roman Das Haus der Freude. Dessen Autorin, welche die dunkle Seite der feinen Gesellschaft auf diese Weise zur Schau stellte, war selber Teil von ihr, und damit war Edith Wharton in der perfekten Lage, um die Oberschichte zu beobachten und zu kritisieren. Sie tat dies ohne Erbarmen und zahlte für ihren literarischen Erfolg einen hohen Preis.
Im Verlauf seiner illustren Karriere war Lowell Thomas Abenteuer, Schausteller, die bekannteste Radiostimme Amerikas, eine Fernsehlegende und ein Medienpionier. Als Nachrichtenmoderator prägte er in den Vereinigten Staaten den Begriff des "Newscaster", des markanten Sprechers und Präsentators von Nachrichten und Ereignissen aus der ganzen Welt. Doch im Herzen war Lowell Thomas vor allem eines: ein überragender Erzähler.Eine hochgeheime Mission für den französischen Geheimdienst führt Indy während des Ersten Weltkriegs nach Konstantinopel. In den dunklen und gefährlichen Straßen der Stadt gerät er in ein tödliches Netz aus Verrat und Mord und stößt auf eine teuflische Verschwörung gegen die französischen Agenten. Ein Übel langlebigerer Art erwartet Indy in Transsilvanien, wo er auf den blutdürstigen Vlad den Pfähler und seine grausige Armee der lebenden Toten trifft. Um den Bösewicht zu besiegen und sein Leben und die Menschheit zu retten, muß Indy nun all seinen Verstand und seine Stärke einsetzen.
Regie: Mike Newell, Dick Maas
Drehbuch: Rosemary Anne Sisson, Jonathan Hensleigh
Gaststar: Bob Peck, Katherine Butler, Keith Szarabajka, Peter Firth, Ahmet Levendoglu
Als der Erste Weltkrieg zuende ging, mußte das Osmanische Reich den Preis für seine Wahl der falschen Seite zahlen. Die Sieger, Großbritannien und Frankreich, marschierten ein und machten sich daran, das Reich aufzuteilen. In diesem Augenblick tauchte wie aus dem Nichts eine Armee auf, welche die Invasoren aus dem Land drängte und die Republik Türkei ausrief. Dies alles war das Werk eines Mannes, Mustafa Kemals, oder, wie man ihn bald nannte, Atatürks, des Vaters der Türken. Atatürk hatte Großes mit sich und seinem Volk vor, die Unabhängigkeit war für ihn nur der Anfang. Er sollte nicht nur sein Land verändern, sondern auch die Gewohnheiten seines Volkes hinsichtlich seiner Kleidung, seiner Religion, seiner Literatur und seiner Namen - sowohl für seine Kinder, als auch für sich als Nation.
In Romanen, Aufsätzen und ihren Memoiren beschrieb die türkische Autorin Halide Edib den entscheidenden Wandel in der Geschichte ihres Landes: Seine Geburt aus der Asche des Osmanischen Reiches nach dem Ersten Weltkrieg. Doch sie schrieb nicht nur darüber, sie war ein Teil davon und erwarb den türkischen Frauen so eine wichtige Rolle im öffentlichen Leben. Noch im Jahre 1919 sah es so aus, als ob ihr Land zu einer Kolonie degradiert werden würde. Britische und griechische Invasoren hatten wichtige Städte eingenommen und wollten noch mehr. Im besetzen Konstantinopel legte Halide Edib Feder und Papier beiseite, schickte ihre beiden Söhne ins sichere Ausland und trat einer kleinen Rebellentruppe bei, die für die Freiheit ihres Landes kämpfen wollte. Aus Sicht von Halide Edib blieb ihr keine Wahl: Sie mußte gehen. Doch für die Jugend beider Seiten, die um sie herum kämpfte und starb und für ihre Söhne in der Fremde, hielt sie ihre Erinnerungen an die Ereignisse fest.
Das Osmanische Reich wurde etwa 600 Jahre alt und erstreckte sich über drei Kontinente. Doch es waren nicht nur ihre militärischen Erfolge, die die Osmanen über Jahrhunderte zu einer Großmacht werden ließen. In einem Zeitalter, als seine Nachbarstaaten Minderheiten verfolgten, ermordeten oder vertrieben, war das islamische Osmanische Reich ein Vorbild an Toleranz. Zu seinen Untertanen zählten nicht nur Muslime, sondern auch viele Christen und Juden. Doch als die Macht der Osmanen schwand, wurde die Vielfalt, die in der Vergangenheit eine Stärke gewesen war zur Schwäche in der Gegenwart. Angetrieben vom politischen Wandel im Innern des Reiches und in der Welt, enstand ein giftiger Nebel aus ethnischem und religiösem Haß. Mitten im mörderischen Ersten Weltkrieg sollte dieser Haß überkochen und zum Todeskampf des Osmanischen Reiches beitragen.
Nur wenige Gestalten sind so bekannt und gefürchtet wie der Vampir, den man "Dracula" nennt. Dieses Wesen - nicht ganz tot, aber auch nicht mehr lebendig - hat uns alle einmal in Versuchung geführt, fasziniert und erschüttert. Als Bram Stoker 1897 Dracula veröffentlichte, hätte er kaum vorhersehen können, daß er damit eine überlebens- und vor allem übertodesgroße Figur erschuf. Heute scheint er uns zeitlos zu sein, doch im 15. Jahrhundert war er fast zu real. Sein Name war Fürst Vlad Dracula, die Geschichte kennt ihn als Vlad den Pfähler. Draculas wahres Leben war in mancher Weise erschreckender als die Fiktion, die er inspirierte, seine Geschichte angsteinflößender als alles, was Hollywood je erschaffen könnte.Der Krieg in Europa ist vorbei, doch die letzten Worte eines sterbenden Mannes führen Indy auf ein neues Abenteuer: die Suche nach einem der größten Schätze Alexanders des Großen! Verfolgt von einem gefährlichen Einäugigen folgt Indy der Spur eines Diamanten, die ihn von London über Alexandria in die Südsee führt, wo er auf eine mörderische Bande chinesischer Piraten trifft. Nach einer spektakulären Seeschlacht wird Indy von den Piraten auf einer einsamen Insel ausgesetzt, wo er wilden Kopfjägern in die Hände fällt, doch bevor ihn diese in einen Schrumpfkopf verwandeln können, kommt ihm der Anthropologe Bronislaw Malinowski zur Hilfe, und Indy trifft eine Entscheidung, die sein Leben verändert.
Regie: Carl Schultz
Drehbuch: Jule Selbo
Gaststars: Adrian Edmondson, Jayne Ashbourne, Tom Courtenay
1915 landete ein polnischer Gelehrter namens Bronislaw Malinowski auf einer kleinen Insel vor der Küste von Neuguinea. Er war als Anthropologe gekommen, als Wissenschaftler, der die Ursprünge und das Verhalten der Menschheit studieren wollte. Er war gekommen, um die Lebensweise, Gewohnheiten und Religion der Eingeborenen zu untersuchen. Die Methoden, die er bei seiner Untersuchung entwickelte, sollten die Anthropologie für immer verändern.
Seit über 100 Jahren studieren Anthropologen Menschen in allen Winkeln unserer Erde und verwenden die gesammelten Daten, um ein umfassendes Bild der menschlichen Spezies zu erstellen. Und egal wo immer sie ihre Arbeit verrichten, ob auf der anderen Seite der Erdkugel oder in ihrer Nachbarstadt, ob in einem Regenwald, einem Konferenzraum oder auf einem Parkplatz, helfen uns Anthropologen dabei, unsere Mitmenschen und uns selbst besser zu verstehen.
Neuguinea ist ein geheimnisvolles und gefährliches Land. Man sagt, es gäbe mehr fremdartige und neue und schöne Dinge in Neuguinea als in irgendeinem anderen Teil der Welt. Die riesige tropische Insel vor der Küste von Südostasien und nördlich von Australien war einer der letzten Orte der Erde, die von weißen Forschern bereist wurden. Verlockende Bilder der Ureinwohner des Landes, sowie seiner berauschenden Flora und Faune haben westliche Abenteuer seitdem nach Neuguinea gelockt, um neue Entdeckungen zu machen. Ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht.Seine Arbeit als Dolmetscher bei den Friedensverhandlungen in Paris bringt Indy mit T.E. Lawrence, Fürst Faisal von Arabien und Ho Chi Minh zusammen. Die Unmenschlichkeit der Realpolitik desillusionieren den jungen Indy, der enttäuscht beschließt, nach Hause zurückzukehren. Dort sehen sich er und sein Jugendfreund Paul Robeson der häßlichen Fratze der Intoleranz gegenüber.
Regie: David Hare, Michael Schultz
Drehbuch: Jonathan Hales, Matthew Jacobs
Indy geht aufs College und arbeitet in einer zwielichtigen Flüsterkneipe, wo er den großen Jazzinterpreten Sidney Bechet trifft, der ihm den Blues näherbringt. Gleichzeitig kreuzen sich Indys Wege mit denen des künftigen Mafiapaten Al Capone, und einzig mit der Unterstützung seines Mitbewohners Eliot Ness, der eines Tages als Unbestechlicher bekannt werden wird, kann Indy jetzt noch einen hinterhältigen Mord aufklären und sein eigenes Ableben verhindern.
Regie: Carl Schultz
Drehbuch: Jule Selbo
Gaststar: Nicholas Turturro und Jeffrey Wright
In New York bleibt Indy zum Ausruhen nicht viel Zeit zwischen seiner Arbeit als Inspizient eines Broadway-Musical, Parties mit den oberen Zehntausend, Gedichtlesungen mit der Boheme von Greenwich Village und Debatten mit den literarischen Größen des Algonquin-Kreises. Der Komponist George Gershwin begleitet Indy auf seinen Abenteuern, als dieser versucht, den Fortgang seiner Produktion gegen temperamentvolle Hauptdarsteller, nicht funktionierene Requisiten und die Tatsache abzusichern, daß er gleichzeitig drei verschiedenen Frauen den Hof macht.
Dieser Film enthält wundervolle Tanzeinlagen und eine mitreißende Musikuntermalung.
Regie: Syd Macartney
Drehbuch: Jonathan Hales
Gaststar: Anne Heche
Bei seiner Arbeit für ein Filmatelier in Hollywood entdeckt Indy, daß er Erich von Stroheim nicht gewachsen ist, als er mit dem trickreichen und größenwahnsinnigen Regisseur wegen des völlig außer Kontrolle geratenen Budgets des Films Törichte Frauen aneinandergerät. Doch auch wenn diese erste Begegnung mit der Filmindustrie Indy einen Schlag versetzt hat, ist er nicht bereit, deshalb die Flinte ins Korn zu werfen. So begibt er sich in einem neuen Anlauf mit dem legendären John Ford auf einen Filmdreh. Ford und seine Freunde, darunter der alternde Revolverheld Wyatt Earp, helfen Indy dabei, die Magie des Films und der Filmproduktion zu entdecken, und als ein Schauspieler einem Schlangenbiß zum Opfer fällt, springt Indy ein, um den Film zu retten.
Regie: Michael Schultz
Drehbuch: Jonathan Hales, Matthew Jacobs
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