
US-Veröffentlichungsdatum: 23. Oktober 2007
UK-Veröffentlichungsdatum: 25. Februar 2008 (bei Amazon.de bestellen)
Bei einer archäologischen Ausgrabung im Tal der Könige entdeckt Indy eine alte Mumie und eine neue Leiche. Mit der Hilfe von T.E. Lawrence, dem legendären Lawrence von Arabien, löst Indy eine spannende Kriminalgeschichte, doch dann droht ihm neue Gefahr, als er von Sklavenjägern gefangen wird. Eine erschreckende Reise durch den heißen Sand Nordafrikas zu den Sklavenmärkten von Marrakesch lehrt Indy, sich auf seinen Mut und Verstand zu verlassen, um die schrecklichen Qualen durchzustehen.
Die Geschichte der Menschheit reicht Zehntausende von Jahren zurück, doch nur für einen Teil dieses langen Zeitraums existieren schriftliche Quellen. Die Ärchäologie ist die Wissenschaft, die dabei hilft, uns ein klareres Bild unserer Vergangenheit zu verschaffen. In Indiana Jones' Kinoabenteuern wird die Archäologie als weltumspannender Nervenkitzel gezeigt, doch in Wahrheit sind Archäologen eher Detektive, die Funde wie Puzzleteile zusammensetzen, um zu erfahren, was in unserer Vergangenheit geschehen ist.
Howard Carters Durchhaltevermögen und Sturheit führten zu einer der größten archäologischen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts: dem Grab des König Tut-Ench-Amuns. Gleichzeitig brachte Carters Sturheit seine Karriere auch immer wieder in Gefahr. Diese Dokumentation beschäftigt sich mit dem Menschen und seiner Entdeckung, die der Ägyptologie den Weg in die Populärkultur bereitete.
Er war ein Mann der Tat und ein Mann des Geistes und errang auf beiden Feldern Lorbeeren. T.E. Lawrence verließ sein sicheres Büro, um während des Ersten Weltkriegs ein meisterhafter Guerillakämpfer zu werden, ein Wüstenkrieger, der an der Seite der Araber darum kämpfte, die Oberherrschaft des Osmanischen Reiches abzuschütteln. Doch trotz britischer Versprechen, den Arabern ihre Unabhängigkeit zu gewähren, sollte der Nahe Osten durch europäische Kolonialverträge aufgeteilt werden, und Lawrence mußte sich der Herausforderung stellen, seinen Kameraden aus der Wüste gegenüber sein Wort zu halten.
Für den Großteil ihrer Geschichte hat die Menschheit in, mit oder von Sklaverei gelebt. Viele ihrer größten Errungenschaften und Leistungen wurden auf dem Rücken von Sklaven errichtet. Wie war es möglich, daß Menschen ihre wirtschaftlichen Bedürfnisse über die Mitmenschlichkeit stellten? Wir konnte dieses Schreckenssystem so lange bestehen? Diese Dokumentation verfolgt die Geschichte der Sklaverei vom alten Griechenland über die Kreuzzüge bis zur Kolonisierung der Neuen Welt und jener Art Sklaverei, die den Amerikanischen Bürgerkrieg auslöste. Der lange Weg von der Sklaverei in die Freiheit ist bis heute nicht abgeschlossen. Noch immer leben über 20 Millionen Menschen als Sklaven.Das wunderschöne Wildreservat Masai Mara in Kenia ist der Schauplatz einer Safari, auf die Indy den früheren US-Präsidenten Teddy Roosevelt begleitet. Als er sich im afrikanischen Busch verirrt, muß Indy in der gefährlichen und exotischen Wildnis allein überleben. In Paris wartet später eine Wildnis ganz anderer Art auf Indy, als er an der Seite des jungen Norman Rockwell die Künstlerszene der französischen Hauptstadt kennenlernt. Wilde Parties, noch wildere Frauen und Künstler bestimmen das Bild, während Pablo Picasso und Edgar Degas wegen ihrer grundverschiedenen Malstile in die Haare kriegen und dabei zu spätabendlicher und feuchtfröhlicher Stunde die ganze Stadt rot anmalen.
Zu seiner Zeit nannte man Theodore Roosevelt "den amerikanischen Löwen": Er führte die Vereinigten Staaten ins 20. Jahrhundert. Er war der erste Präsident, der Auslandsreisen unternahm, der erste, der ein Flugzeug bestieg - ein großartiger Mensch mit einer riesigen Persönlichkeit. Was Roosevelt in seinem Leben tat und erreichte, hätte für fünf Leben gereicht. Eines seine Vermächtnisse ist die Entscheidung, die reichen natürlichen Ressourcen seines Landes für die zukünftigen Generationen zu bewahren.
Soweit wir wissen, ist der Planet Erde die einzige Wiege des Lebens im Universum. Ökologische Projekte versuchen, das Gleichgewicht zu beschützen, das Leben hervorbringt. In dieser Dokumentation wird anhand von Beispielen aus Nordkalifornien die Rolle des Menschen als Hüter der Gesundheit unseres Planeten beleuchtet, sowie die Wichtigkeit, die Fehler des vergangenen Jahrhunderts zu korrigieren.
Wie vielleicht kein anderer Künstler hat Norman Rockwell den Optimismus im Amerika des frühen 20. Jahrhunderts eingefangen. In den Tagen, bevor das Fernsehen zum Massenmedium wurde, das die Vereinigten Staaten wahrhaft vereinte, griffen die Amerikaner zur Saturday Evening Post, um mehr über sich selbst und die Welt zu erfahren. Die Titelbilder der beliebtesten Ausgaben stammten dabei von Rockwell, der den Geist Amerikas im Bild festhielt. Und trotz seiner Leistungen bereitete ihm die Bezeichnung "Künstler" stets Unbehagen.
Paris war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Stadt in Bewegung, eine moderne Metropolis, die mit elektrischem Licht und Türmen aus Stahl der Zukunft entgegenging. Und doch war ihre Kunst zugleich geblieben, was sie seit 300 Jahren gewesen war. Die Energie und Aufbruchstimmung der Stadt fand sich nicht auf den Leinwänden und in den Galerien wieder. Doch einige junge Künstler standen kurz vor einer Revolution, um eine avantgardistische neue Sicht der Dinge zu präsentieren, welche die Kunst und unseren Blick auf die moderne Welt für immer verändern sollte.
Unter den jungen, unzufriedenen Künstlern, die der Welt die moderne Kunst näherbringen wollten, war auch Edgar Degas. Anders als seine Mitstreiter, war Degas ein Sproß aus aristokratischem Hause, und doch gelang es ihm, die Kunstwelt zu erschüttern, mit Betrachtungen und Bildern seiner Mitbürger in ihren täglichen Verrichtungen. Seine Arbeit auf dem Gebiet des weiblichen Aktbilds war besonders markant und skandalös, da er seine Modelle nie in klassischer Weise positionierte. Der politisch und sozial konservative Degas wurde so für seine revolutionäre Arbeit als Rebell gebrandmarkt.
Bewunderer des unorthodoxen Pablo Picasso werden ihm - und ihm allein - jederzeit die Erfindung des Kubismus zuschreiben, doch ein sehr viel unauffälliger und doch nicht weniger wichtige Künstler verdient die gleiche Anerkennung. Die Beziehung zwischen George Braque und Pablo Picasso war von Zusammenarbeit und Wettbewerb geprägt: die Leistungen des einen dienten dem anderen als Inspirationsquelle und ständige Herausforderung. Diese Dokumentation beleuchtet die Bezeihung der beiden Künstler und die bemerkenswerten Früchte ihrer Zusammenarbeit.Im wunderschönen Wien verliebt sich Indy in die liebreizende Tochter des Erzherzogs Franz Ferdinand von Österreich, der schon bald Attentätern zum Opfer fallen wird. Doch die Wege wahrer Liebe sind von Höhe und Tiefen geprägt, und so muß Indy bei den Vätern der Psychologie Rat suchen, Sigmund Freud und Carl Jung. Romantische Verwicklungen einer anderen Facon begegnen Indy in Florenz, wo er und seine Mutter den großen Komponisten Giacomo Puccini treffen. Als Indy entdeckt, daß seine einsame Mutter dem Charme des charismatischen Puccini zu verfallen droht, versucht er verzweifelt, seine Eltern wieder zusammenzubringen und ihre Liebe neu zu entfachen, bevor es zu spät ist.
Bis zum heutigen Tage sind Opern von Giacomo Puccini Publikumsmagneten. Seine Arbeiten - darunter La Bohème - erzählen mit packender Musik bewegende Geschichten, nach denen noch immer hohe Nachfrage besteht. Anstatt Opern über mythologische Konzepte, historische Ereignisse oder literarische Stoffe zu schreiben, erzählte Puccini Geschichten über echte Menschen in nachfühlbaren Situationen, die von Puccinis eigenen Lebenserfahrungen inspiriert waren.
So ziemlich jeder erkennt eine Oper, wenn er sie hört, doch nur wenige von uns wissen, was eine Oper wirklich ist. Was ist das Geheimnis der Oper? Anhand des Besuchs einer modernen Akademie für Opernsänger, eines Überblicks über die historischen Wurzeln der Oper und einer Aufführung der Hochzeit des Figaro enthüllt diese Dokumentation das komplexe Zusammenspiel verschiedener Kunstformen - des Gesangs, der Musik, der Kostümschneiderei, der Bühnenleitung und des Schauspiels -, die zusammen eine wahrhaft einzigartige Erfahrung produzieren.
Im Juni 1914 reiste Erzherzog Franz Ferdinand, der österreichische Thronfolger, an Bord eines Sonderzugs nach Sarajewo. Dort sollten er und seine Frau einem Terroranschlag zum Opfer fallen und von den Kugeln eines 19jährigen Attentäters sterben. Sarajewo stand am Beginn einer bündnispolitischen Kettenreaktion, an deren Ende ein Krieg folgte, dem Millionen zum Opfer fielen, als Tote auf den Schlachtfeldern und als Kriegsversehrte und der die Vorherrschaft der Monarchie in Europa ein Ende setzte.
Zwischen August 1914 und November 1918 sprachen 27 Länder Kriegserklärungen aus. Über 60 Millionen Männer aus aller Welt zogen in den Kampf, mehr als achteinhalb Millionen blieben auf den Schlachtfeldern. Im Sommer 1914 war keine der Weltmächte daran interessiert, den bis dato vernichtendsten Krieg der Weltgeschichte zu führen, und doch taten sie es. Warum?
Es gab einmal eine Zeit, als die Beziehung eines Arztes zu seinem Patienten von absoluter Autorität bestimmt war: Ärzte hörten nicht zu, sie diktierten. Wer von einer Geisteskrankheit befallen war, auf den warteten kalte und brutale Genesungsprogramme. Sigmund Freud änderte all das, als er die Psychoanalyse entwickelte und seinen Patienten zuhörte, ihr Unterbewußtsein erforschte und die Traumdeutung vom bloßen Hokuspokus zur Wissenschaft erhob. Freuds kühne und manchmal bedauerliche Rückschlüsse bewegten die konservative Gesellschaft seiner Zeit und haben ihre Anziehungskraft und ihren Einfluß bis heute nicht verloren.
Carl Gustav Jung war ein Protégé Freuds und befand die Tendenzen seines Mentors für zu einschränkend. So machte er sich auf die Suche nach anderen Faktoren, die das Verhalten von Einzelpersonen und ganzen Kulturen beeinflußten. Jungs Forschung eröffnete den Weg zur Typifizierung von Menschen und Verhaltensweisen in Archetypen und befaßte sich mit den Grundlagen von Kultur und Gesellschaft, die uns zu dem formen, was wir sind. Trotz dieser Arbeit bleib Jung der Stärke und Bedeutung des Individuums verhaftet, unabhängig der von der Gesellschaft diktierten Normen.
Die Analyse des Geistes und die Erforschung menschlicher Beweggründe und Verhaltensweisen umgrenzen eines jener Gebiete, auf denen im 19. und 20. Jahrhundert durch visionäre Vordenker und revolutionäre Experimente maßgebliche Durchbrüche erzielt werden konnten. Diese Dokumentation verfolgt die Entwicklung der Psychologie nach, von der ersten wissenschaftlichen Beschäftigung durch Wilhelm Wundt über die praktischen Anwendungen Sigmund Freuds bis zur kontroversen Philosophie der Rassenhygiene und den überraschenden Entdeckungen von B.F. Skinner und Stanley Milgram. Eine Reise nach Rußland bringt Indy in die opulenten Adelspaläste und die übelriechenden Dörfer der Bauern, wohin er nach einem Streit mit seinen Eltern davonläuft. An der Seite des Nationaldichters Leo Tolstoi macht sich Indy auf die Reise, führt philosophische Debatten und trifft auf farbenfrohe Zigeuner und wütende Kosaken. Doch als er entdeckt, daß kein Ort schöner ist als zuhause, kehrt er zu seinen Eltern zurück und reist mit seinem Vater zu einem abgelegenen Kloster in Griechenland, das auf der Spitze eines hohen Berges liegt. Die anstrengende Reise und der lange Auf- und Abstieg in einem winzigen Aufzug an einer gewaltigen Felswand bringen Vater und Sohn einander näher.
Leo Tolstoi wurde in die höchsten Kreise der russischen Gesellschaft hineingeboren und kämpfte sein Leben lang mit sich über die Ausschweifungen seines aristokratischen Lebens. Seine Tagebücher offenbaren ihn als innerlich zerrissenen Menschen. Sie wurden zur Grundlage eines literarischen Lebenswerks, das die Meisterwerke Krieg und Frieden und Anna Karenina hervorbringen sollte. Diese Arbeit erschöpfte ihn emotional völlig und führte ihn später in die Arme einer pragmatischen Richtung des Christentums, sowie dazu, sein Leben als einfacher Bauer zu beschließen.
Ab dem 19. Jahrhundert schufen russische Autoren eine Nationalliteratur, die in ihrer moralischen und philosophischen Tiefe und Intensität einmalig bleibt. Sie begehrten gegen die literarischen Konventionen auf und veränderten den Lauf der Weltliteratur, während sie sich gleichzeitig einzigartigen politischen Herausforderungen gegenübersahen. Diese Dokumentation beschäftigt sich mit den Arbeiten von Alexander Puschkin, Nikolai Gogol, Iwan Turgenew, Leo Tolstoi, Fjodor Dostojewski, Anton Tschechow, Maxim Gorki und Alexander Solschenizyn.
Kein anderer Philosoph hat so viele Themen behandelt oder so viele Entdeckungen gemacht wie Aristoteles. Im alten Griechenland unterschied er sich von seinem Lehrer Platon dadurch, daß er Antworten nicht in einer unsichtbaren Nachwelt suchte, sondern im Gegenteil den Versuch wagte, das Leben durch die Untersuchung der realen Welt verstehen zu lernen. Seine analytischen Tendenzen und seine Suche nach Erkenntnis führte zur Entwicklung der Logik, deren Gesetze unsere Welt bis heute formen, von den logischen Schlüssen, die Juristen einsetzen, um ihre Fälle zu gewinnen bis zu den Regeln, die den jüngsten Computerkode bestimmen.
Seit Anbeginn der Zeiten haben die Menschen ihre Umwelt und ihre Mitmenschen betrachtet und Fragen über das gestellt, was sie sahen. Jeder Mensch ist von Geburt an auch ein Philosoph, doch in der Geschichte hat es immer wieder außergewöhnliche Philosophen gegeben, die sich dadurch auszeichneten, daß sie das Verständnis unseres eigenen Mensch-Seins geformt haben.Eine Spritztour durch den Fernen Osten bringt Indy in die Heilige Stadt Benares, wo er Freundschaft mit Jiddu Krishnamurti schließt, dem einsamen und isolierten jungen Führer der Theosophie-Bewegung. Umgeben von Bittstellern und Parasiten kämpft Krishnamurti um Selbstvertrauen und die Kraft, das Schicksal zu erfüllen, das seine Jünger für ihn ausersehen haben. Dabei zeigt er Indy die Stärke des Glaubens, und auch Indys Mutter lernt ihre Lektion in Glauben und Vertrauen, als sie das Leben ihres Sohnes, der an Typhus erkrankt ist, in die Hände einiger armer chinesischer Dorfbewohner und ihrer traditionellen medizinischen Kenntnisse legen muß.
In Armut und Krankheit wurde er entdeckt und zum neuen Messias erklärt, geboren, um der Welt Erlösung zu bringen. Als Kind wurde er zum Symbol einer neuen spirituellen Bewegung und sprach all jene an, die der sozialen Gegensätze, religiösen Dogmen und des Materialismus müde waren. Als Erwachsener begann er, seine Rolle abzulehnen und ging seinen eigenen Weg. Vor Hunderten Anhängern enttäuschte Jiddu Krishnamurti die Erwartungen seiner Getreuen und bot keine Erlösung. Stattdessen rief er dazu auf, von religiösen Domen abstandzunehmen und ermutigte all seine Zuhörer, nach eigenen Antworten zu suchen.
Annie Besant wagte es, in einer autoritären Gesellschaft ihren eigenen Weg zu gehen. Die Frau eines Geistlichen wurde zur geistigen Wortführerin und lebte mutig und leidenschaftlich. Sie machte auf die Arbeitsbedingungen der Armen aufmerksam, sprach offen über radikale Themen wie die Emanzipation der Frau, Geburtenkontrolle, die indische Unabhängigkeit und die Menschheit als brüderliche Gemeinschaft. Stets strebte sie danach, das Leid in der Welt zu mindern und geistige Erleuchtung zu erreichen.
China ist eine der ältesten Zivilisationen der Welt und schuf eine komplexe und fascettenreiche Kultur, die auf Ordnung und Harmonie gerichtet war. Ein Teil dieser Kultur war ein Gesundheitssystem, das sich radikal von denen des Westens unterschied. Heute wird die tradionelle chinesische Medizin auch außerhalb Chinas angewandt. Wie kam es dazu? Was zeichnet chinesische Medizin aus? Funktioniert sie wirklich? Und wenn sie es tut, wie genau?
Die Weltreligionen lassen sich grob in die Religionen des Westens (Christentum, Judentum, Islam) und die des Ostens (Buddhismus und Hinduismus) unterteilen. Diesen Religionen ist viel gemein was die Fragen angeht, die sie stellen, doch die Unterschiede hinsichtlich ihrer Traditionen sind tief und vielfältig. Im Westen ist der Tod das Ende des Lebens, im Osten ein Schritt in einem fortlaufenden Kreislauf. Im Westen kann Glück durch die Erfüllung aller Begierden erlangt werden, im Osten ist es die Aufgabe aller Begierden, die Glück verspricht. Im Westen gibt es genau einen wahren Weg zur Erkenntnis, während im Osten der erste Schritt zur Erleuchtung darin besteht, sich vom Bedürfnis nach Gewißheit zu lösen.Indy und seine Freunding Nancy Stratemeyer, deren Vater die Kriminalreihe Nancy Drew erschaffen hat, besuchen die faszinierenden Labors von Thomas Edison. Als sie versuchen, Edisons hochgeheime neue Erfindung gegen deutsche Spione zu verteidigen, geraten sie in größte Gefahr. Um Indy aus größerem Ärger herauszuhalten, wird er zu seiner Tante in New Mexico geschickt. Dort wird er von Pancho Villa gefangen und in die mexikanische Revolution verwickelt. Chaotische Grenzstädte, ein Zugüberfall und eine interessante Begegnung mit dem jungen George Patton sind nur einige Höhepunkte dieses wilden Abenteuers.
Amerika lag Thomas Edison bereits wegen seiner Erfindung des Phonographen zu Füßen, doch Edison konnte und wollte mehr, wie die rekordverdächtige Zahl an Patenten beweist, die er anmeldete. Es war sein größter Traum, die moderne Welt nicht mit Gaslampen, sondern mit elektrischem Strom zu erleuchten. Diskussionen und Kontroversen prägten seine Arbeit an der Glühbirne, und auch wenn Edison am Ende Erfolg hatte, sollte der Stromkrieg zur größten Herausforderung seines Lebens werden.
Im amerikanischen Patentamt finden sich bergeweise gutgemeinte, aber letztlich lächerliche Ideen für Geräte, die das Leben erleichtern sollen, von Ohrwärmern für Hunde bis zu Schutzbrillen für Hühner. Wie unterscheidet sich eine gute Idee von einer schlechten? Was macht eine Erfindung zur Neuheit? Diese Dokumentation folgt dem Erfinder Dean Kamen, der bereits den Segway-Elektroroller, mobile Dialysegeräte und den iBOT-Rollstuhl entwickelte bei seiner Arbeit an neuen Ideen auf neuen Gebieten.
Die Figuren des Edward Stratemeyer gehören seit Jahrzehnten zu den liebenswertesten fiktionalen Helden aller Zeiten, und doch kennt kaum jemand den Namen ihres Schöpfers. Seine schnelle Arbeitsweise und sein phänomenaler Erfolg veranlaßten seine Verleger, auf verschiedene Künstlernamen zu bestehen, um zu verschleiern, daß ein Großteil dieser frühen Fortsetzungsgeschichten aus der Feder nur eines einzelnen Autors stammte. Stratemeyer regte die Phantasie von Kindern an und bot ihnen Abenteuer und große Erlebnisse ohne Ende. Zu seinem kreativen Vermächtnis zählen Figuren wie Tom Swift, die Hardy Boys und Nancy Drew. Bis heute ziehen Stratemeyers Schöpfungen junge Leser in ihren Bann, der Vater der Abenteuerreihen ist im neuen Jahrtausend angekommen.
Mindestens 100 Balladen gibt es über ihn, Lobgesänge über das Leben einer Legende: Pancho Villa war ein Gesetzloser, ein Revolutionär, ein Liebender, ein moderner Robin Hood. Selbst Hollywood nahm sich der Legende an und machte Francisco Villa auch für das amerikanische Publikum zum Helden. Doch am 9. März 1916 änderte sich alles: US-Truppen wurden an jenem Tag angewiesen, in Mexiko einzumarschieren. Tausende amerikanische Soldaten machten Jagd auf einen Mann: Villa. Ein nächtlicher Überfall auf US-Gebiet hatte aus dem idealistischen Revolutionär einen Feind gemacht.
Als 1914 der Erste Weltkrieg entfesselt wurde, blieben die Vereinigten Staaten auf ihrer Seite des Atlantiks. Der Weltkrieg war in ihren Augen ein ausschließlich europäischer Konflikt. Doch als deutsche U-Boote amerikanische Zivilisten angriffen, blieb den USA keine Wahl, als sich einzumischen. An der Spitze der amerikanischen Truppen stand John J. Pershing, ein Veteran der Jagd auf Pancho Villa. Die Entente forderte die Amerikaner auf, Teil ihrer Armeen zu werden, um die katastrophalen Verluste auszugleichen, die die Alliierten erlitten hatten, doch Pershing weigerte sich. Statt seine Truppen an die Seite der Briten und Franzosen zu stellen, wollte er seine Streitmacht als ausschließlich amerikanische Truppe bewahren. Dies war die Geburtsstunde des modernen amerikanischen Militärs.
Produktion und Konzept: Jennifer Petrucelli
Er wollte kämpfen und erklärte, der Krieg sei sein Schicksal. Während der Jagd auf Pancho Villa, wurde Patton eine kleine Berühmtheit, als er einige von Villas Offizieren erschoß und mit ihren Leichen ins amerikanische Feldlager zurückkehrte. Vorgeschmack für den Ruhm, den er so herbeisehnte und der ihm fast versagt geblieben wäre, nachdem er im Ersten Weltkrieg eine Verletzung erlitt, die ihm den weiteren Kampf unmöglich machten. Im Zweiten Weltkrieg kehrte er nach Europa zurück, nun ein grimmiger, unerbittlicher Befehlshaber. Er war der erste US-General, der gegen die Deutschen antrat. Seine herausragenden Taktiken im Mittelmeer und sein brilliantes Vorgehen als Befehlshaber der mobilen Panzerverbände in Europa veränderten die Kriegsführung. Doch zur gleichen Zeit bedeuteten seine Kriegslust und seine extremen Stimmungschwankungen, die er auf dem Rücken seiner Männer abließ, beinahe seine Ende.Indy erreicht Irland kurz vor dem Osteraufstand und gerät in ein Geflecht aus Liebe und Revolution, als er sich in ein Mädchen verliebt, dessen Bruder der irischen Widerstandsbewegung angehört. Auch in England bereitet ihm die Liebe Probleme, als seine Beziehung zu einer durchsetzungsfähigen jungen Frau von ihrem entschlossenen Glauben an die Frauenbewegung und ihre eigene Unabhängigkeit aus den Gleisen geworfen wird. Wilde Straßenschlachten, ein schrecklicher Zeppelinangriff und eine tragikomische Dinnerparty mit Winston Churchill machen diesen Film zu einem aufregenden und romantischen Abenteuer.
Ostern 1916: Die Luft von Dublin ist von Schüssen erfüllt. Eine zusammengewürfelte Gruppe irischer Rebellen hat dem mächtigsten Weltreich den Krieg erklärt. Mit der Besetzung eines Postamts beginnt ein mangelhaft organisierter Aufstand, der trotz einer allgemeinen Sehnsucht nach Unabhängigkeit die Herzen der Menschen nicht für sich gewinnen kann. Für die Mehrzahl der Iren ist die Rebellion eine verantwortungslose, niederschmetternde Tat beklagenswerter Gewalt. Erst der britische Umgang mit den gefangengenommenen Rebellen nach dem Scheitern des Aufstands macht sie zu Märtyrern und etabliert den Einsatz von Gewalt in Irland für den Rest des Jahrhunderts als legitimes Mittel zur Erreichung politischer Veränderungen.
Bis in frühe 20. Jahrhundert hinein, war Irland ein weißer Flecken auf der literarischen Landkarte. Wer große Literatur suchte, schaute nach England. Ein Mann veränderte all das: William Butler Yeats, der sich aufmachte, die irische Literatur neu zu beleben. Yeats Gedichte und Theaterstücke widersetzten sich den Klischees und Witzen, die von außerhalb über die irische Kultur verbreitet wurden und erhoben sich auf Grundlage der keltischen Mythologie als eindeutig erkennbare Stimme Irlands. Hinter dieser schöpferischen Kraft stand vieles, in erster Linie trieb Yeats jedoch unerwiderte Liebe.
Während des irischen Kampfes um Unabhängigkeit erkannte der Autor Sean O'Casey, daß die Bedürfnisse der Armen zugunsten nationaler Fragen mehr und mehr ignoriert wurden. O'Casey sträubte sich gegen die Scheinheiligkeit und die hurrapatriotischen Tendenzen, die mit dem auflodernden Nationalismus einhergingen und brach gleich zwei der größten Tabus, als er sowohl die Predigten der Priester, als auch die Reden der Patrioten in Frage stellte. Dabei rüttelte er nicht mit den Mitteln des Journalismus oder der Ideologie an diesen Grundpfeilern der irischen Gesellschaft, sondern indem er echte, menschliche Figuren schuf, die derartigen Gedanken in seinen Theaterstücken Ausdruck verliehen und bei seinen Landsleuten begeisterte Aufnahme fanden.
In Irland besitzt die Poesie große Macht. Jenes schroffe Land, mit seiner Geschichte aus Gewalt, Elend und Unruhe ist Heimat einiger der beliebtesten Dichter der Welt. Seit der Antike haben Irlands Poeten großen Einfluß ausgeübt, von den Barden der Stammeshäuptlinge bis heute, und immer haben die Analysen und Kommentare der Poeten in Irland soziale Veränderungen angemahnt und eingeleitet. Diese Dokumentation beschäfigt sich mit den irischen Dichtern Eavan Boland, Paul Modoon und Seamus Heaney.
Er war brilliant, arrogant und steckte voller Energie und führte die Nation, die er liebte, durch den Zweiten Weltkrieg. Anfang der 1930er war Winston Churchill nur ein entmachteter Politiker, der in den Augen vieler den Höhepunkt seiner Karriere bereits überschritten hatte, doch anders als viele seiner Landsleute sah er die Gefahr, die Hitler für die Welt bedeutete. Als seine dunklen Vorhersagen wahr wurden und das Überleben Britanniens auf dem Spiel stand, trat Churchill das Amt des Premierministers an, und sein ganzes, ereignisreiches Leben hatte ihn gut für den Kampf vorbereitet, der nun vor ihm lag.
1913 stand die britische Regierung mit dem Rücken zur Wand. Ihr eigenes Volk setzt Gebäude in Brand, warf Fensterscheiben ein und stürmte die Häuser von Regierungsmitgliedern. Diese Revolutionäre waren frustrierte britische Frauen, die wütend waren, daß ihre Regierung sie nicht ernstnahm. Ihr Ziel war das Frauenwahlrecht. Doch im viktorianischen England wurde dieses Verlangen als zu ungeheuerlich angesehen, um ernstgenommen zu werden. Die Presse nannte die militanten Frauen die "Suffragetten". An ihrer Spitze standen die feurige Emmeline Pankhurst und ihre beiden selbstbewußten Töchter Christabel und Sylvia. Die Pankhursts veränderten die politische Landschaft und die Wahrnehmung der Frauen, doch für ihren Kampf bezahlten sie alle einen hohen, persönlichen Preis.
In der Geburtsstunde der Vereinigten Staaten von Amerika brachten die Gründerväter ihre Prinzipien und Absichten in der Unabhängigkeitserklärung zu Papier. Doch diese Prinzipien galten damals lediglich für steuerzahlende männliche Weiße mit Grundeigentum, einzig sie hatten das Wahlrecht. Die Mehrheit der Bevölkerung hatte keine Möglichkeit, an der Regierung teilzuhaben, doch das sollte sich bald ändern. Der Kampf für das Frauenwahlrecht in den Vereinigten Staaten war nicht weniger als eine gesellschaftliche Revolution. Er stellte die tradionelle Rolle von Männern und Frauen in Frage und maß die Regierung an den Prinzipien, auf die die Nation gegründet war: Freiheit und Gleichheit für alle. Dennoch wissen nur wenige Amerikaner, wie mühevoll das Ringen um das Frauenwahlrecht wirklich war.
Dieser Zeitstrahl präsentiert den Anfang des 20. Jahrhunderts in verschiedenen Formen. Das Tagebuch des jungen Indy enthält Fotos, Zeichnungen und Anmerkungen, die er auf seinen Abenteuern niedergelegt hat. Ein Zeitstrahl und eine Karte erlauben die Einordnung der historischen Ereignisse auf der ganzen Welt, während ein Index Vorschauen auf alle Dokumentationen aller drei DVD-Boxen enthält.
In diesem Spiel, das auf dem Film In der mexikanischen Revolution basiert, steuert der Spieler Indy und seinen Vetter Frank entlang der mexikanischen Grenze im Süden der Vereinigten Staaten. Zurück zur Hauptauswahl | Weiter zu DVD-Box II