
Ich wollte Teile des Krieg der Sterne-Universums kennenlernen, die ich nie erforschen konnte. Das Fernsehen bietet dafür die perfekte Gelegenheit. Ich habe viel mehr Freiraum und mehr Zeit zum Experimentieren.
-George Lucas (2007)
Die offizielle Seite hat eine Kurzdokuvorschau (oder Vorschaukurzdoku?) zur dritten Staffel von The Clone Wars veröffentlicht:
Eine weitere Staffel-3-Vorschau findet ihr im iTunes-Store.
Danke Johannes für den Hinweis!
Update
Die iTunes-Vorschau ist jetzt noch einmal in besserer Qualität auf YouTube aufgetaucht.
Danke Tobias für den Hinweis!
Noch vor den großen Enthüllungen der Celebration nahm sich Dave Filoni etwas Zeit, mit Wired.com über The Clone Wars zu plaudern. Hier einige Auszüge:
Herr Filoni, wie ist das, wenn man an etwas arbeitet, von dem man weiß, dass es sich einerseits 6jährige ansehen werden, andererseits aber auch deren Väter, die ebenfalls Krieg der Sterne-Fans sind?
Es ist definitiv seltsam, aber ich gehe damit um, indem ich mir Neue Hoffnung ansehe, weil dieser Film - als erster der Reihe - etwas an sich hat, das 6jährige genauso begeistert wie 45jährige. Mein Vater mochte Obi-Wan Kenobi. Er war kein Riesenfan, aber er mochte Opern, und in dem Film steckte viel, mit dem er etwas anfangen konnte und mit dem ich etwas anfangen konnte.
Damit wir mit unserer Serie erfolgreich bleiben, versuche ich, meine Mitarbeiter unter der Prämisse arbeiten zu lassen, dass wir im Jahr vor Krieg der Sterne sind und niemand weiß, was ein Jedi ist und niemand versteht, wie die Republik funktioniert. Und genau das sage ich auch den Autoren. George hat mir wieder und wieder eingebläut, dass man jede Folge von The Clone Wars nachvollziehen und genießen können muss, egal ob man vorher nun jede andere Folge oder überhaupt noch gar nichts von der Serie gesehen hat.
Für mich ist das der Schlüssel zu Krieg der Sterne. Wieso waren alle sechs Filme im Kino so erfolgreich? Welchen Zauber beherrscht George, um sein Publikum so zu fesseln? Es gibt Fans, die die Prequels unglaublich kritisch sehen, aber genauso auch Fans, die sie verehren, und das ist der Punkt: Es gibt die alten Fans und es gibt neue Fans, und die älteren sehen alles aus einer älteren Perspektive und wollen, dass es erwachsener und dunkler und gewalttätiger zugeht. Als ich mit der Serie anfing, wurde ich immer gefragt, wieso ich alles so auf Kinder ausrichte. Ich habe dann immer gesagt: "Wie alt wart ihr, als ihr Krieg der Sterne zum ersten Mal gesehen habt?" Die meisten sagten: "Ich war 6." Und deshalb mache ich die Serie meinem Verständnis nach nicht direkt für Kinder, sondern für jedermann, aber wir reden hier über eine Phantasiewelt voller Laserschwerter und TIE-Jäger, und ich glaube, dass Kinder dieses Zeug lieben, genau wie die älteren Fans es geliebt haben, als sie selbst Kinder waren. Auf der anderen Seite sehe ich aber auch, dass ich einige Dinge in die Serie hineingebracht habe, die intensiver und aufregender geworden sind als früheres Material, weil wir uns kollektiv als Gesellschaft in unserer Art, Geschichten zu erzählen, weiterentwickelt haben.
Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, arbeiten Sie bei The Clone Wars an einer großen Gesamtgeschichte oder gehen Sie die Serie schrittweise an? Haben Sie also eine Gesamtvorstellung und stellen in den Einzelfolgen Ausschnitte davon vor oder fügen Sie einzelne Ausschnitte zueinander, um irgendwann ein Gesamtbild zu erhalten?
Ich habe zwei Angelpunkte: Angriff der Klonkrieger und Die Rache der Sith. Ich weiß also, wo es anfängt und wo wir am Ende sein müssen. Die Ideen für unsere Geschichten stammen alle direkt von George Lucas. Er kommt rein und sagt uns, dass wir jetzt diese oder jene Geschichte erzählen werden. Er ist da absolut frei und schreckt nie vor irgendeiner Art von Erzählung zurück. Stattdessen experimentiert er fröhlich vor sich hin. Nehmen wir nur unsere Zillo-Folge: Ich hätte nie gedacht, dass wir einmal eine Geschichte machen würden, in der Godzilla Coruscant angreift, aber genau das haben wir getan.
Und es war eine ziemlich gute Folge.
Das war klasse, oder? Und genau das ist es, was ich von George gelernt habe. Die meisten Fans hätten so etwas wohl nicht in den Klonkriegen untergebracht, sondern eher einen kontinuierlichen Kampf zwischen Droiden und Klonen gezeigt. Aber George geht tiefer und erzählt einfach tolle Geschichten, und wir arbeiten sehr hart daran, sie angemessen umzusetzen.
Und natürlich habe ich einen Zeitplan, in dem ich ständig Folgen unterbringe und in eine Reihenfolge bringe, um zu sehen, wo wir uns gerade befinden. Mein Maßstab in diesen Dingen sind Ahsoka und Rex. Und einige Zuschauer werden schon bemerkt haben, dass einige Folgen in verkehrter Reihenfolge ausgestrahlt worden sind. Vorgeschichten, Fortsetzungen, all das gab es schon. Im weiteren Verlauf der Serie werden wir uns davon allerdings zunehmend entfernen, und die Geschichte und damit die Entwickung der Figuren wird linearer werden.
Aber man kann sich in etwa ausmalen, wo eine Folge in der Serie anzusiedeln ist, wenn man sich Ahsoka und ihr Verhalten ansieht. Ist sie ein kleines Miststück, das allen Leuten um sich herum seltsame Kosenamen gibt und Anakin in den Wahnsinn treibt, oder verhält sie sich respektvoller, entschuldigt sie sich hier und da vielleicht sogar und kann sie als Kämpferin ihren Togruta stehen? Das sind die Dinge, die anzeigen, wo wir sind, und an diesen Dingen messe ich es selbst auch ab. Im Laufe der Zeit werden die Fans den zeitlichen Verlauf, den wir abarbeiten, schon ganz deutlich bemerken.
The Clone Wars stellt dabei mit Sicherheit ein eher komplexes Arrangement dar, aber ich bin sehr froh, dass mehr daraus geworden ist, als Kampfdroiden und Klone. Denn damit kommt man nicht allzu weit.
Und man kann es natürlich noch aus einem anderen Blickwinkel sehen: Ich könnte im Band of Brothers-Stil eine Serie über Rex, Cody und die Klone machen. Oder eine Serie über die verschiedenen Jedi und ihre Haltung zum Krieg. Oder eine nur über Kopfgeldjäger und ihre Methoden, den Krieg zu überstehen. Boba Fett könnte seine eigene Serie bekommen. In dieser einen Serie haben wir all diese wunderbaren Figuren, die unbedingt die Hauptdarsteller ihrer eigenen Geschichten sein wollen, und ich glaube, das ist es, was die Serie immer wieder frisch und lebendig erhält und unter den Zuschauern für Neugierde sorgt: Was wird wohl als nächstes passieren? In der dritten Staffel werdet ihr euch wundern, wen ihr da zu sehen bekommen werdet. Ich freue mich schon sehr darauf.
Wie gesagt: Das Interview stammt von vor der Celebration, das Wundern dürfte also bereits zu einem nicht geringen Teil vorbei sein. ;-)
Auf Youtube sind einige neue Promovideos zur 3. Staffel von The Clone Wars aufgetaucht:
Danke Tobias für den Hinweis!
Nun sind auch die restlichen auf der Celebration V gezeigten Videoclips aus der dritten Staffel von The Clone Wars online. Sie sind zwar von der Leinwand abgefilmt, dafür jedoch von wirklich guter Qualität. Wir gehen davon aus, dass StarWars.com in Kürze offizielle Versionen der Videos bereitstellen wird.
Vielen Dank an Backup für den Hinweis!
StarWars.com hat ein weiteres Video von der Celebration V online gestellt. Diesmal ist es der erste Auftritt von Dookus neuem Schüler, dem Zabrak Savage Oppress.
Vielen Dank an Dark Rage für den Hinweis!
Die offizielle Seite hat erwartungsgemäß den auf der Celebration gezeigten Trailer zur dritten Staffel von The Clone Wars online gestellt:
So langsam dürfte das Ende der Fahnenstange erreicht sein, hier aber zunächst der Überblick über die Präsentation zur dritten Staffel von The Clone Wars, wie immer von EU-Cantina:
- Dave Filoni zeigt einen Megatrailer für die dritte Staffel.
- In der dritten Staffel tauchen neue Kampfdroiden auf. Sie greifen gemeinsam mit Ventress und Grievous Kamino an.
- Außerdem wird es Verbindungen zur klassischen Trilogie geben.
- Aurra Sings Hintergrundgeschichte ist ihrerseits Geschichte: Sie kann die Macht nicht einsetzen, sie ist nur ein Kopfgeldjäger.
- Dathomir und seine Hexen, insbesondere die Nachtschwestern, werden zu sehen sein. In einem gezeigten Ausschnitt greifen sie Ventress an, werden aber von ihrer "Mutter" gestoppt.
- Dazu, auch an dieser Stelle noch einmal ein Zitat von George Lucas: Eine andere Folge, die meine Tochter geschrieben hat, spielt auf dem Planeten, von dem Asajj Ventress stammt. Auf der einen Seite leben Frauen, auf der anderen Männer. Die Frauen kontrollieren den Planeten, und der Imperator hat einen der Männer zu Darth Maul gemacht. Ventress fällt bei Dooku in Ungnade und will sich einen eigenen Schüler besorgen, den sie kontrolliert."
Diese neue Zabrak-Figur wird Savage Oppress heißen und könnte mit Darth Maul verwandt sein.- Filoni erklärte, dass Ventress' Geschichte behandelt werden wird. Der Dathomirausschnitt legt nahe, dass sie von dort stammen könnte oder aber zumindest Verbindungen zu dem Planeten hat.
- Ein weiterer Ausschnitt wird gezeigt: Dooku wird von drei Attentätern angegriffen, die sich mit der Macht tarnen, Lichtschwerter einsetzen und wie Jedi aussehen. Wie genau sie unsichtbar bleiben, erklärt Filoni nicht. Sie versuchen, Dooku im Schlaf mit einem Pfeil zu blenden, aber er wacht auf und kämpft gegen sie.
- Die Serie wird sich dem heißen Thema "Gleichgewicht der Macht" annehmen und den Auserwählten thematisieren.
Update
Die offizielle Seite hat jetzt einen Videozusammenschnitt der Präsentation veröffentlicht:
Update 2
Zum The Clone Wars-Panel berichtet jetzt auch die offizielle Seite:
Neuer Look
CG-Hauptverantwortlicher Joel Aron: Wir wussten, dass es am Ende der zweiten Staffel nach Kamino gehen würde, also mussten wir Wasser entwickeln, und als wir dann mit der dritten Staffel anfingen, war uns klar, dass wir einen neuen Standard erreicht hatten und wir jetzt noch mehr geben mussten. Ihr werdet deshalb schon mit dem Beginn der dritten Staffel sehen, dass die Serie jetzt völlig anders aussieht. Es gibt mehr Details, und die hohen Anforderungen, die Dave (Filoni) und George (Lucas) an uns stellten, konnten wir sogar noch übertreffen.
Die erste dieser Anforderungen war Wasser, und wir mussten es so einfach halten, dass wir damit umgehen konnten. Deshalb haben wir das Wasser gemalt. Zusätzlich haben wir Zerstörungen detailreicher gemacht. Wir jagen Sachen jetzt nicht mehr bloß in die Luft, sondern gestalten Explosionen kinoreifer, kraftvoller, weil es einfach nicht reicht, einen großen Toneffekt und eine winzige Explosion zu haben. Wir mussten das wirklich etwas steigern.
Klone
Dave Filoni: Die Klone sind für uns, zu einem sehr wichtigen Teil der Serie geworden, genau wie die Jedi, nur mit denen kann man sich häufig nur schwer identifizieren, weil sie über solche Kräfte verfügen, dass sie auf einer anderen Ebene stehen. Als wir die Folge "Rookies" für die erste Staffel produzierten, haben wir gemerkt, dass die Zuschauer die Klone mögen: Sie mögen Rex, sie mögen Cody. Deshalb haben wir mehr Geschichten entwickelt, die sich auf diese Figuren konzentrieren.
Am Anfang der dritten Staffel dreht sich alles um die Klone: Ihre Ausbildung, ihre Ausbildungsstätten, ihre Ausbilder... Wir haben Shaak Ti hineingeholt, und ich glaube, das war allen sehr wichtig. Wir hatten vorher gezögert, sie zu zeigen, weil wir nicht wollten, dass die Kinder Ahsoka und Shaak Ti verwechseln. Im Endeffekt wird man aber wohl sehen, dass die Klone Individuen sind, dass Rex sich von Cody unterscheidet... Sie denken auf unterschiedliche Weise, sie handeln verschieden, und auch wenn sie Klone sind, sind sie doch Einzelpersönlichkeiten. Wir wenden uns persönlicheren Aspekten zu und stellen einige interessante Fragen, bsp. ob alle Klonsoldaten gute Kämpfer sind, nachdem sie in diesen Bottichen großgeworden sind.
Savage Oppress
Filoni: Wenn man neue Figuren erschafft, ist es wichtig, sie ikonenhaft zu gestalten. Es galt dafür zu sorgen, dass er nicht mit Darth Maul verwechselt wird, und da wir ihn deshalb nicht rot und schwarz machen konnten, haben wir ihn gelb und schwarz gemacht.
Aron: Diese ganze Geschichte war für uns eine echte Herausforderung. Wir haben uns bei allem, was er tat, Freiheiten herausgenommen, um ihn bei seinen Kämpfen kinoreifer und aktiver zu gestalten, kleine Tricks, damit einem das Herz klopft, wenn man ihm zusieht und eine emotionale Reaktion entwickelt oder sich fürchtet. Vom Aussehen her, war das schon vorgegeben, aber ich habe immer dafür gesorgt, dass er bedrohlich ausgeleuchtet wird. Er erscheint nie in freundlichem Licht, sondern ich wollte, dass man ihn immer entweder im Schatten, oder nur als Schattenriss sieht.
Savage Oppress ist jemand, den man wirklich im Auge behalten muss. Man muss sich auf ihn konzentrieren, und deshalb haben wir bei seiner Mimik besonderen Aufwand betrieben. Wenn er redet, schenkt man ihm seine volle Aufmerksamkeit. Für die dritte Staffel haben wir viele unserer Mimik-Subroutinen überarbeitet, um es technisch zu beschreiben. Unsere Animationsleute hatten mehr Freiraum, Emotionen oder Gesichtsausdrücke zu gestalten. Die hölzernen Figuren der ersten Staffeln gehören der Vergangenheit an, und das ist für die Serie ein Riesenschritt nach vorn.
Asajj Ventress
Filoni: Wir sehen uns ihre Hintergrundgeschichte an. Wir sehen uns an, wer sie war und was mit ihr passiert ist und wieso sie wurde, was sie jetzt ist.
Bislang lief der Krieg nicht gut für sie. Sie kämpft darum, respektiert zu werden. Ich habe echt Mitleid mit ihr. Dooku hält sie an der kurzen Leine, und wir George einmal sagte, es kann nur zwei geben, und sie ist das dritte Rad am Wagen. Sidious schenkt ihr nur wenig Beachtung, ist aber bereit, sie durchzufüttern, solange sie Jedi umbringt und seinen Kriegszielen dient. Aber sollte sie jemals stark genug werden, dass sie eine Gefahr für Sidious darstellen könnte, wird das kein gutes Ende nehmen. Ich weiß also nicht, was ich hier gerade andeute, aber...
Ihr Leben am Anfang der Staffel und ihr Leben am Ende der Staffel werden sich drastisch voneinander unterscheiden.
Dathomir und Mutter Talsain
Filoni: Es gibt bei unserer Arbeit an der Serie eine Redensart, dass nichts, was jemals von George für Krieg der Sterne entwickelt worden ist, jemals einfach verschwindet. Ich glaube, Iain McCaig hat [das Konzept für Mutter Talsain] für Die dunkle Bedrohung entwickelt, es als um die Ausgestaltung von Darth Maul ging. Sith-Hexen gibt es in der Welt von Krieg der Sterne schon lange, und bei einem Treffen mit George fing er eines Tages an, ausführlich über diese Hexen zu reden. Und das ist immer toll.
Aron: Ich war noch nie auf Dathomir gewesen, und diese Geschichte war sehr wichtig, weil wir das Gefühl rüberbringen mussten, dass wir nun an einem Ort waren, an dem Hexen leben. Der Planet musste quasi lebendig wirken, als ob die Hexen ihn steuern. Ihr werdet in den Folgen sehen, dass der Rauch dort ein Eigenleben entwickelt. Ähnlich ist es mit dem Mantel von Mutter Talsain: Als wir erstmals darüber sprachen, fand ich den Gedanken faszinierend, dass ihr Gewand die ganze Zeit über aussehen sollte wie Seide unter Wasser.
Filoni: Aus dem Weltall sollte Oberfläche des Planeten aussehen wie Knochen, die aus dem Bodennebel herausstechen, und auf der Oberfläche sollte es wenig Licht geben und ewiger Nebel herrschen. Es ist kein Ort, wo man freundliche Menschen trifft, sondern eine öde Welt, rot und äußerst aggressiv.
Die Nachtschwestern von Dathomir
Filoni: George zufolge, setzen sie nicht notwendigerweise die Macht ein. Sie haben andere Kräfte. Wenn man das Universum als Gesamtheit betrachtet, hat sich die Macht in verschiedenen Kulturen auf verschiedene Weise manifestiert, und bei den Hexen geht es eher um Zauberei. Sie haben andersartige Kräfte und können Dinge, die weder die Jedi, noch die Sith beherrschen. Und um weitere Andeutungen zu verbreiten: Dieses Jahr wenden wir uns der ganzen Geschichte mit dem Gleichgewicht der Macht auf sehr direkte Weise zu. Die ganze "Anakin, Du bist der Auserwählte"-Chose wird vorkommen, und das ist echt spannend.
Dooku
Filoni: Dooku ist Darth Tyrannus, aber eben auch Graf Dooku. Als Vorsitzender des Separatistenparlaments sagt er, "hey, keine Sorge, alles ist toll, der Krieg verläuft zu unseren Gunsten". Draußen auf dem Schlachtfeld würgt er Leute zu Tode und ist wirklich gemein - genau wie Darth Sidious -, und Dooku lernt hier von seinem Meister.
Dooku ist eine sehr interessante Gestalt, weil er Teil eines riesigen Schwindels ist. Und diesen Schwindel werden wir in der dritten Staffel auf verschiedenen Ebenen erklären, denn die Jedi fallen auf verschiedenen Ebenen: Sie fallen politisch, sie fallen emotional, sie verlieren ihre ethischen Grundsätze in diesem Krieg. All diese Aspekte muss man begreifen, all das steckte schon in Die Rache der Sith. Jetzt allerdings hat George in der Serie mehr Zeit, en détail zu erklären, was geschieht, und so sieht man jetzt Elemente dieses Untergangs verteilt über einen längeren Zeitraum.
Und einige weitere Dinge
- In der dritten Staffel werden Aquadroiden auftauchen, Fahrzeuge in der Tradition von Jules Verne, ausgerüstet mit Tentakeln, die für den Unterwasserangriff auf Kamino eingesetzt werden.
- Die dreigezackten Bohrschiffe, die in den Ausschnitten vom Angriff auf Kamino zu sehen sind, scheinen auf den Dreizackschiffen aus Episode III zu basieren.
- Lucas' Tochter Katie hat ausgiebig EU-Material studiert, bevor sie ihre Drehbücher für die Ventress-Geschichte schrieb.
- Der Kopfgeldjäger Embo, der in der zweiten Staffel in der Folge "Bounty Hunters" zu sehen war, ist kurz gegen Ende des Megatrailers zur dritten Staffel zu sehen.
Wir blicken erneut nach Florida, wo gestern das The Clone Wars-Panel abgehalten wurde. Präsentatoren waren Pablo Hidalgo und Dave Filoni. Zunächst ging es um die Frage der Kontinuität in der Serie. Hier ein Auszug aus dem Bericht von TF.N:
Dave erklärte, er und der Chefautor der ersten Staffel Henry Gilroy hätten ursprünglich geplant, Obi-Wan und Anakin keine große Rolle in der Serie zu geben. Sie wollten eine(n) Twi'lek-Jedi und einen Schüler zeigen, die in der ganzen Galaxis gegen Piraten und Söldner kämpfen. Aus Kostengründen sollten Anakin und Obi-Wan nur hier und da in größeren Schlachten zu sehen sein. Dave bezog sich auf die Entwickler der Serie Firefly und erklärte, diese hätten als Filmemacher kluge Entscheidungen getroffen, indem sie sich auf einen oder zwei Drehorte beschränkt hätten. Bei The Clone Wars hatte er vorgesehen, die Schauplätze zu begrenzen, um den Render- und Entwicklungsaufwand möglichst gering zu halten. George Lucas hatte allerdings andere Vorstellungen. Er wollte The Clone Wars nicht in einem kleinen Maßstab sehen. Wörtlich erklärte Filoni, "Asteroiden interessieren George Lucas nicht". Mit Lucas' Segen wurde The Clone Wars deshalb eine Trickserie im Großformat und damit das, was wir in den letzten beiden Staffeln gesehen haben.
Danach sprach Pablo Hidalgo über Unterschiede, die entstünden, wenn George Lucas ein EU-Konzept nehme und es modifiziere, um seinen Vorstellungen gerecht zu werden. Er erklärte, dass Lucas sich EU-Ideen ausborgen würde, wenn sie seinen kreativen Plänen entsprächen, wobei er sie allerdings häufig verändere. Filoni sprach die Tatsache an, dass viele Konzepte, die in The Clone Wars Bekanntheit erlangt hätten, in Wahrheit erstmals in älterem Material und anderen Zusammenhängen aufgetaucht seien. Jedi-Meister Terra Sinube aus der Folge Lightsaber Lost basiere beispielsweise auf Konzepten für einen Senator. Filoni betonte, dass Lucas alle möglichen Konzepte in der Hinterhand behalte, um sie später doch noch zu verwenden. So war der erste Mace Windu bekanntlich als Mace Windi ein Droidenhändler. [...] Lucasfilm versuche stets, alte Konzepte zu modernisieren und auf frische Art und Weise auf Material aufzubauen, das bereits mehrere Jahre alt sei. Zudem habe, so Filoni, jeder seine eigenen Vorstellungen von EU-Material, weil dieses häufig nur in geschriebener Form existiere, ohne dass das Aussehen eines Schiffes, einer Figur oder eines Planeten auch im Bild festgemacht würde. Die schwierigste Aufgabe für ihn als Regisseur von The Clone Wars sei es, aus seinen subjektiven Vorstellungen von Konzepten aus geschriebenem Material eine objektive Form herauszuarbeiten und diese dann in visueller Form darzustellen.
Kurz sprach Filoni auch Lucas' Vorstellungen für die zweite Staffel der Serie an. Filoni erklärte, dass Lucas detaillierte Konzepte für die Mandalorianerfolgen vorgelegt habe. Danach habe Filoni sofort Pablo und den Kontinuitätsverantwortlichen Leeland Chee angerufen, um sie vorzuwarnen. Er habe ihnen erklärt, dass Lucas an den Mandalorianern arbeite und es "einige Unterschiede" zu den EU-Darstellungen in Pablos Referenzmaterial geben werde. Im Endeffekt sei es allerdings seine Aufgabe, so Filoni, Lucas' Vorstellungen in der Serie zu verwirklichen.
Und hier die kleinen, ganz kleinen und einige größere Neuigkeiten in der Übersicht von EU-Cantina:
- Filoni erzählte, frühe Ideen für The Clone Wars hätten einen Gunganer namens Lunker (oder so ähnlich) vorgesehen. Nicht ganz klar, ob das nur ein Witz sein sollte.
- Dave Filoni über die diversen Wolfsanspielungen in der Serie: "Es gibt wegen mir jetzt Wölfe in Krieg der Sterne, weil ich ein großer Fan von Wölfen bin."
- Filoni: "In der dritten Staffel wird Satine Probleme bekommen, Freunde zu finden."
- Anders als bei den Mandalorianern, wird der Auftritt der republikanischen Kommandoeinheiten Filoni zufolge nicht in Widerspruch zu früheren Geschichten stehen. Gleichzeitig erklärte er, dass die Einheiten nicht zu häufig zu sehen sein würden.
- George Lucas soll bereit sein, die Produktion von The Clone Wars so lange fortzusetzen, wie Fans die Serie sehen wollen.
- Das The Clone Wars-Team arbeitet viel mit den Essential Guides, den illustrierten Enzyklopädien, Lexika, etc.
- Am Ende der dritten Staffel soll die Serie anfangen, sich in der Kontinuität vorwärtszubewegen.
- Die letzten Szenen der Serie hat sich Dave Filoni bereits in umfassendem Detailreichtum ausgemalt. Nicht einmal kleine Kinder könnten ihm aber seine Vorstellungen entreißen. Gleichzeitig erklärte Filoni, dass dieses spannende, aufregende Ende sich jederzeit ändern könne.
- Pablo Hidalgo: "Wir haben in den 2 ersten Staffeln nicht zwei (Kriegs-)Jahre gesehen." Es gibt einen Zeitverlauf, aber noch wird dieser unter Verschluss gehalten. Die Folge Cat and Mouse ist allerdings die zeitlich erste der gesamten Serie.
- Dave Filoni findet nicht, dass die Jedi Superhelden sein sollten.
- Wegen des Produktionsstils sei es aktuell nicht möglich, EU-Autoren zum Einsatz zu bringen.
Diverse Webseiten, darunter Serienjunkies.de, TVMatrix.Net und Wunschliste.de melden seit gestern, dass The Clone Wars ein weiterer Senderwechsel bevorsteht. Nach dem bereits angekündigten Sprung von ProSieben zu Kabel Eins im September, soll die Serie bereits nächstes Frühjahr zu Super RTL wechseln und dann zur Hauptsendezeit am Samstagabend ausgestrahlt werden:
Die ProSiebenSat.1-Gruppe wurde mit der animierten Serie „Star Wars: The Clone Wars“ nicht glücklich, und verkündete vor kurzem den Wechsel der Serie zu kabel eins (Serienjunkies vom 28. Juli 2010). Heimisch werden wird die Serie dort aber nicht: Bereits im ersten Quartal 2011 wird Super RTL die Serie ins Programm nehmen. Am Samstagabend um 20.15 Uhr sollen die ersten beiden Staffeln komplett wiederholt werden, vermutlich gefolgt von der dritten Staffel.
Der gestrige zwölfte August war in Sachen Star Wars von der Celebration V geprägt, welche an diesem Tag ihren Anfang nahm. Gleich an diesem Tag kam es beim Panel zu The Clone Wars zu einer großen Enthüllung durch Dave Filoni, wie IGN berichtet.
Diese beinhaltete die Präsentation eines kurzen Clips aus der dritten Staffel von The Clone Wars, welcher nach Angaben von Dave Filoni, eigentlich nur zeigen sollte, wie großartig der Regen auf Kamino gestaltet worden war. Um so überraschender war die Tatsache, dass mitten im Clip
[Spoiler-Warnung] markieren:
eine Gruppe von Republic Commandos aus einem Landungsboot auftauchte. Die Fans waren entsprechend begeistert.
[Spoiler-Ende]
Der Clip und die neuen Modelle waren erst vor ein paar Wochen fertig geworden, erklärte Mr. Filoni und ihm hatten die Animationen so sehr gefallen, dass er sie unbedingt auf der Celebration zeigen wollte.
Sobald es mehr Infos oder gar (bewegte?) Bilder gibt, werden wir berichten. Danke an Nicolas für den Hinweis.
Update
Inzwischen ist das Video - in der zu erwartenden Qualität - auf Youtube aufgetaucht:
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