
Du wolltest zur Echostation1138, zum Prequel Trilogy Net oder zu StarWarsFans.de? Wir haben uns zusammengeschlossen, um euch eine aktuellere und größere Star Wars-Seite bieten zu können.
Weiterleitungsnachricht, Echostation1138 (2000)
Alle Jahre wieder kommt die Zeit, einfach mal abzuschalten, Krieg der Sterne Krieg der Sterne sein zu lassen und einfach nur ein frohes Fest zu verleben.
In diesem Sinne: Friedliche, besinnliche und frohe Weihnachten euch allen!
Euer Team von SWU
Ich lag und schlief; da träumte mir ein wunderschöner Traum: Es stand auf unserm Tisch vor mir ein hoher Weihnachtsbaum.
Frei nach Hoffmann von Fallersleben übernehmen auch bei uns alle Jahre wieder Weihnachtsmann, Christkind und Co. die Startseite, um euch und uns die Adventszeit etwas atmosphärischer zu gestalten. Wie schon im letzten Jahr hatten sie dabei Unterstützung von unserem - inzwischen hauseigenen ;-) - Grafiker Fragger MT, der sich die Weihnachtsvorbereitungen in der ganzen Galaxis etwas genauer angesehen hat.
Ein Schlückchen Glühwein dazu, ein paar gebrannte Mandeln, und die Adventsstimmung ist perfekt. :-)
In diesem Sinne: Genießt die Vorweihnachtszeit und habt einen schönen 1. Advent!
Was für die einen der Tag der Arbeit und für andere der verkaterte Zustand nach Walpurgisnacht, ist für SWU unser Geburtstag. "Alles fing damit an, dass wir fast jeder eine StarWars-Seite hatten und wir uns dachten, wir könnten doch besser eine gemeinsame und dafür viel größere Seite machen.", hieß es in unserer ersten Geburtstagsmeldung vor genau 10 Jahren. Ein Jahrzehnt konnte uns diesen Gedanken nicht austreiben, und so sind wir aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz noch immer da. Faszinierend...
Zum 11. Geburtstag mit 3 verbliebenen Aktiven ist es, im Sinne der ultimativen Krieg der Sterne-Zahl, wohl nur angemessen, noch 8 Fakten rund um SWU zu liefern. Also dann:
Und ein Faktum, das wir stets postuliert haben, darf auch in dieser Meldung natürlich nicht fehlen: Solange der Spaß da ist, gibt es die Seite. Solange Ideen da sind, gibt es Neues. Was es Neues gibt, weiß man nie so genau.
In diesem Sinne: Auf in unser 12. Lebensjahr! :-)
Es ist mal wieder Zeit für Eier, Hasen und vom Eise befreite Ströme und Bäche, und damit wollen wir - wie jedes Jahr - auf mögliche Sternenkriegsaktivitäten zu den Feiertagen hinweisen:
Druckt Euch die PDF-Designs aus und folgt der Anleitung, und dann könnt Ihr Süßigkeiten oder sogar ein ganz besonderes Osterei in die Becher packen.Und zum Abschluss noch ein kleines Osterkonzert:
Das gesamte Team von StarWars-Union.de wünscht euch allen frohe Ostern!
Update
Und die Realität hat uns wieder eingeholt. Die Seiten des Jundland-Pioniers bleiben aber natürlich unter Jundland.HoloNetNews.de online, denn wahre Westernzeitungen sterben nie. :-)
Originalmeldung
Jede Generation hat ihre Legende, SWU... nicht. Wir begnügen uns lieber mit einer Tradition: Einem Maskenball zum alljährlichen Tag des Schabernacks, den wir seit jeher gerne auf unsere Seite ausdehnen, um auch im Netz einmal im Jahr in eine etwas andere Rolle zu schlüpfen. Erste Gedanken des Festtagskomitees gingen Mitte Februar in Richtung Raumschiff Enterprise - zum 80. Geburtstag von William Shatner und Leonard Nimoy am 22. und 26. März ja durchaus passend -, doch scheiterten diese Verkleidungsversuche nach kurzer Gedankenpause an mangelnden Insider-Kenntnissen und berechtigten Einwänden, so unkreativ und platt müsse man den April ja nun auch nicht beginnen. Touché.
Stattdessen wurde - nach diesmal etwas längerer Gedankenpause - beschlossen, sich der jüngsten Wiederbelebung des häufig totgesagten und doch nie gestorbenen Western-Genres durch cineatistische Glücksgriffe wie True Grit und spielerische Meilensteine wie Red Dead Redemption anzuschließen und das Aprilspektakel 2011 der bunten Truppe des Jundland-Pioniers zu übertragen. Die SWU-Redaktion hofft, der Ausflug der Kollegen Sudtrad, Nolat, N'ratak, Redir, Caps und Lat in die westliche Weite Tatooines hat zu unterhalten gewusst. Trotz oder wegen der leicht bedenklichen Tendenzen von Herrn Lat, dem wohl auch mal die Mutter entführt wurde. ;-)
Wer sich nun inspiriert fühlt, die Helden Yam Ralks neu zu entdecken, dem seien die Seiten der Karl-May-Gesellschaft und ein Besuch im Karl-May-Museum wärmstens empfohlen. Auch wenn der Mann einen üblen Innenarchitekten hatte und man in seinen Wohnräumen die Krise kriegen könnte. :-P
Doch zurück zum Hauptthema: Wo wir gerade im Wilden Westen unterwegs sind, wollen wir die Gelegenheit direkt nutzen, etwas im Sinne des Bildungsauftrags zu tun. So sei noch ein zweiter, hoffentlich sachdienlicher Blick auf die Verknüpfung des Kriegs der Sterne mit dem Mythos Western gestattet:
Es ist kein Zufall, dass sich der amerikanische Westen so problemlos über die Landkarte von Tatooine stülpen lässt, dass die Sandleute so gut als gefährliche Indianer, die Cantina als Saloon und Cad Bane als 12-Uhr-Mittags-Protagonist taugen. Neben den Science-Fiction-Comics aus George Lucas' Jugend, den 30er-Jahre-Fortsetzungskinofilmchen rund um Buck Rogers und Flash Gordon, Akira Kurosawas gelebten Geschichtswelten und der Heldenreise Joseph Campbells ist auch der Western eine der unerschöpflichen Quellen, aus denen der Krieg der Sterne seine Ikonen bezogen hat.
George Lucas selbst formulierte die Westernursprünge seines Sternenkriegs in einem Interview für die Ausstellung The Magic of Myth 1996 so:
Nachdem ich American Graffiti fertiggestellt hatte, wurde mir klar, dass seit dem Niedergang des Westerns kaum Werke der mythischen Phantastik ihren Weg zum Kinopublikum gefunden hatten. Ich war besessen von dem Gedanken, wodurch wir diesen außer Mode gekommenen Mythos ersetzen könnten.
Dabei passen Drachentöter, Prinzessinnen und Cowboys im Krieg der Sterne nicht ohne Grund so nahtlos zueinander, war der Western doch selbst nie so sehr Historiengemälde denn moderner amerikanischer Mythos. Seine Helden lebten nach den gleichen zeitlosen Geboten wie Jahrtausende vorher die Argonauten, die Sieben gegen Theben oder die Krieger im Nibelungenlied. Der Cowboy des Westerns taugt nicht zum Kuhhirten, sehr wohl hingegen zum einsamen Helden, der aus seiner kleinen, endlosen Welt in die Gebiete jenseits seines Horizonts aufbricht, um für das Gute und Gerechte zu kämpfen und böse Tyrannen zu stürzen, seien sie nun machthungrige Rinderbarone, grausame Banditen oder wilde Indianer.
Im Zentrum des Westernmythos stand dabei immer der große amerikanische Traum, die Vorstellung der Grenze, der Frontier, als zeit- und grenzenlosem Nicht-Ort jenseits des Sonnenuntergangs, unerreichbar fern und doch erreichens- und eroberungswert.
An diesem geheimnisvollen Ort hinter dem Horizont war alles möglich, sodass man aus einem reichen Bilderschatz schöpfen konnte. Der einzige Ort, der dies heute noch bietet, ist der Weltraum. Das ist unsere Grenze.
-George Lucas
Kein Western-Regisseur hat den Mythos Grenze in so unvergesslichen Bildern verewigt wie John Ford, der der Wildnis durch seine Kavallerie-Trilogie (Bis zum letzten Mann, Der Teufelshauptmann, Rio Grande) und in gesteigerter Weise in seinem vielleicht größten Meisterwerk Der schwarze Falke ein Denkmal zu setzen wusste.
Eben diesen Film wählte Lucas zum Vorbild, um seine Grenze - seinen Planeten, der am weitestens vom hellen Zentrum des Universums entfernt liegt - zum Leben zu erwecken. Zwar erwählte er seinen Farmern die tunesische Wüste anstelle des amerikanischen Monument Valleys zur Heimat, doch orientierte er sich ansonsten eng an Fords Klassiker: Seinem Farmerehepaar gab er den Namen Lars - bei Ford gibt es einen Farmer namens Lars Jorgensen -, bevor er dessen Farm in deutlicher Anlehnung an Fords Film niederbrannte.
Sieht man sich dann die frühen Drehbuchentwürfe von Krieg der Sterne an, findet man bereits im 2. Drehbuchentwurf weitere Parallelen zu Fords Klassiker, die erst 2002 in Angriff der Klonkrieger endgültig umgesetzt werden sollten:
Ford erzählt in seinerm Film von einem Mädchen, das von den Komantschen geraubt wird und von der Suche nach diesem Kind. In Lukes Familie gab es, als der noch Starkiller hieß, eine Leia Lars. Am Ende jenes 2. Drehbuchentwurfs fand sich der Hinweis, der nächste Film werde die "Suche nach der Prinzessin von Ondos" behandeln, die - so lässt sich zumindest mutmaßen - diese frühe Leia-Variante wohl in Wahrheit war. Wäre es so gekommen, hätte Krieg der Sterne II gute Chancen gehabt, zu einer galaktischen Variante des Schwarzen Falken zu werden.
Stattdessen griff Lucas erst in Angriff der Klonkrieger auf das alte Entführungsszenario zurück und inszenierte die fehlgeschlagene Rettung von Shmi Skywalker in enger Anlehnung an Fords Klassiker. Das Lager seiner Sandleute legte er exakt so in die Wüste Tatooines wie Ford einst sein Komantschenlager im Monument Valley platzierte. Wo Anakin allerdings nur seine sterbende Mutter findet, bringt John Wayne Natalie Wood relativ unbeschadet heim.
Wie gefährlich die Tatooine-Komantschen für die Siedler der Wüstenwelt sind, sollte Luke ursprünglich in einem kurzen Gespräch mit seinem alten Freund Biggs Darklighter erzählen:
Unter den Sandleuten hat es sehr viel Unruhe gegeben, seit Du weggegangen bist, Biggs. Sie haben sogar die Außenbezirke von Anchorhead überfallen.
[Szene auf Youtube ansehen]
Entsprechende Horrormeldungen der Kollegen vom Jundland-Pionier sind also nur im Detail übertrieben.
Sieht man sich abseits der Larsfarm auf Tatooine um, begegnen einem weitere Westernelemente: Selbst wenn man die Banthas nicht als Tatooine-Büffel sehen will, sind die Ähnlichkeiten der Cantina mit einem Wild-West-Saloon genausowenig zu übersehen wie Obi-Wans Auftritt als Sheriff im Stile Gary Coopers in 12 Uhr mittags, John Waynes in Rio Bravo oder Robert Mitchums in El Dorado. Das Drehbuch für die letzten beiden Film schrieb übrigens Leigh Brackett, die bis kurz vor ihrem Tod 1978 die erste Drehbuchfassung von Das Imperium schlägt zurück erarbeitete. Dass Lucas sich hier neben ihren Science-Fiction-Liebesromanen auch ihre Westernerfahrungen zunutze machen wollte, lässt ihr Drehbuchentwurf zumindest in den Szenen auf dem späteren Bespin vermuten, wo "hochgewachsene, edel aussehende Kriegern [mit] Druckluft-Pfeilwaffen" auftauchen, die "auf riesigen, blassen Teufelsrochen durch die Luft [reiten]" und einen "Häuptling" haben, der dem "Weißen-Vogel-Klan des Wolkenvolkes" vorsteht. Als Indianer-Ersatz hätten die Sandleute damit ernste Konkurrenz bekommen.
Der Revolverheld des ersten Kriegs der Sterne ist - früher unübersehbar, seit der Special-Edition zumindest noch erahnbar - Han Solo, den Lucas in seinem Drehbuch wie folgt beschrieb:
Ein rauer Raumpilot von der Art eines James Dean, etwa 25 Jahre alt. Ein Cowboy in einem Raumschiff: Einfach, sentimental und felsenfest von sich überzeugt.
In bester Westernmanier gibt Lucas seinem Revolverhelden dann in Das Imperium schlägt zurück den klassischen Gegenspieler: Einen echten Kopfgeldjäger in bester Sergio-Leone-Tradition, dem seither mit Durge und Cad Bane weitere mehr oder minder direkte Nachfolger von Lee van Cleefs Douglas Mortimer folgten.
Und auch im großen Finale der Klassischen Trilogie fahren wieder Westernszenen auf: Jabbas Palast ist die ideale Kaschemme wie sie sich jeder Western über eine Stadt im Würgegriff einer Verbrecherbande wünschen würde, Lukes Auftritt als schwarzer Rächer aus der Wüste passt entsprechend perfekt ins Bild.

Und auch der große Showdown über der Sarlaccgrube greift das zentrale Westernbild überhaupt auf, das Duell zwischen dem Helden und dem Schurken. Eine Hauptstraße mit vorbeifliegenden Strohballen mag es nicht geben, aber die Inszenierung des schnellen Griffs zur Waffe ist bestes Westernmaterial, von der wilden Schießerei im Anschluss mal ganz zu schweigen.
Als George Lucas anderthalb Jahrzehnte nach Die Rückkehr der Jedi-Ritter zum Krieg der Sterne zurückkehrte, knüpfte er bewusst nicht an den Stil seiner ersten drei Filme an, sondern ersetzte den romantischen Kampf zwischen Gut und Böse, der Westernelementen viel Raum geboten hatte, durch sehr viel komplexere und gleichzeitig prosaischere Motive aus der Science-Fiction. Deutlich wird das beispielsweise an den Gunganern, die unter nur wenig anderen Vorzeichen als unterdrückte Unterwasserindianer ihrem persönlichen Sitting Bull in den Kampf gegen Länderdiebe und Eindringlinge hätten folgen können. Stattdessen spielte Lucas lieber die Symbiose-Karte aus und machte sein Unterwasservolk zu Science-Fiction-Kämpfern für ein kulturelles Miteinander und gegen die lebensfeindliche Technik. Der Film-Winnetou wäre sicher stolz, doch weitere Western-Verbindungen sucht man hier vergebens.
Selbst auf dem Planeten, der einst Lucas' und Lukes Grenzwelt war, hat sich der Fokus unübersehbar verschoben. Wo Lukes Sonnenuntergang die romantische Sehnsucht nach Abenteuern jenseits des Horizonts vermittelte, ist Anakins Blick in die Sterne von einer sehr nüchternen Debatte über Planetensysteme und ihre Zahl begleitet. Auch hier wäre Lucas eine westernhaft-romantische Gewichtung leichtgefallen, doch Anakins Welt ist, anders als Lukes, eine technisch-rationale. So sind auch die Sandleute, die einst die Wildheit der Grenze verkörperten, hier nur Sci-Fi-Staffage, während Anakins technisches Können, seine wissenschaftlich überprüften Blutwerte und sein soziales Umfeld die zentrale Rolle einnehmen. Sogar Qui-Gons kurzer Ritt auf einem Eopie bedient, zusammen mit Darth Mauls Gleiterradeinsatz, das Natur-gegen-Technik-Thema und nicht die Westernromantik eines Cowboys auf seinem Pferd im Sonnenuntergang.
In Angriff der Klonkrieger zitierte Lucas dann, wie oben gesehen, zwar Fords Der Schwarze Falke, doch übernahm er bewusst nur die Bildwelten seines Vorbilds, nicht dessen eigentliches Thema: Im Schwarzen Falken gelingt es den Rettern, die Wildheit der Grenze zu überwinden und die lange Jahre in dieser Wildheit gefangene Natalie Wood nach Hause zurückzubringen. Hier siegt die Zivilisation, so sehr zum Schaden der "Wilden" wie zu dem von John Waynes Figur, die als Kind dieser verhassten Wildnis nach deren Untergang allein zurückbleibt. Das Ende des Films bringt das Ende der Pionierzeit und den Beginn der Moderne.
Lucas hingegen nutzte seine Sandleute, um Anakins Weltanschauung ihre Grenzen aufzuzeigen: Die Wildnis, die die Sandleute verkörpern, ist Akt und Auslöser von Irrationalität, der Anakin mit dem Tod seiner Mutter erliegt, anstatt sie zu überwinden. Nicht ohne Grund gesteht er seine Tat danach ausgerechnet in einer Werkstatt und bekennt dabei, nicht in der Lage gewesen zu sein, das "Wilde" in sich selbst zu reparieren. Anakins Welt der Technik und der Vernunft wurde auf die Probe gestellt, und Beides konnte ihm hier nicht helfen. Was beibt, ist Padmé, Anakins personifizierte Irrationalität. Nicht die Pionierzeit endet hier, sondern die Ära der kontrollierten Gefühle.
Mit Die Rache der Sith trieb Lucas seine Umdeutungen dann auf die Spitze: In bester Sergio-Leone-Manier stehen sich Obi-Wan und Grievous gegenüber, doch was sich da anstarrt, sind nicht zwei Revolverhelden wie einst über der Sarlaccgrube, sondern übersteigerte Technik und kontrollierte Natur. Dass Obi-Wan am Ende die Waffe der künftigen Revolverhelden nutzt, um diesen Kampf zu entscheiden, ist als ironischer Schlusspunkt schwerlich zu überbieten.

Und doch gibt es ihn, den Kampf der Revolverhelden: Als eigentlich schon alles verloren ist, als die sterile Sci-Fi-Welt bereits Trümmern liegt, werden aus den kalt abwägenden Hütern von Frieden und Gerechtigkeit plötzlich doch noch traditionelle Helden, die entsprechend traditionell in ihre letzten Gefechte ziehen. Mit einem Wyatt-Earp-würdigen Aufmarsch im Büro des Kanzlers wird das Zeitalter der Romantik im Sternenkrieg eingeläutet.
Nach diesem ebenso heldenhaften wie nutzlosen Kampf können sowohl das Duell von Yoda und Palpatine, als auch der Kampf zwischen Obi-Wan und Darth Vader als Rückkehr zum Mythos des Westerns betrachtet werden. Aus dem Sonnenuntergang der alten Welt tauchen die letzten Streiter für das Gute auf, um sich - bewusst gefühlsbezogene - Gefechte auf Leben und Tod zu liefern, die jedoch - eher von Fatalismus, als von Hoffnung getragen - am Ende in kaum mehr als einer Pattsituation enden. Wer übrig bleibt, ist Darth Vader, die irrationale Technik auf zwei Beinen.
Am Ende der Trilogie steht der Anfang des Westerns im Krieg der Sterne: Ein neuer Blick in den Sonnenuntergang, hinaus zu jenem "geheimnisvollen Ort hinter dem Horizont", wo eines fernen Tages wieder alles möglich sein wird. Mit Blick auf die gesamte Saga, siegt am Ende der Mythos - auch der des Westerns - über Rationalität, Technik und Science-Fiction.

Mit Krieg der Sterne wollte Lucas das in Vergessenheit geratene Westerngenre in eine neue Dimension führen und seinen Kernmythos weitertragen, mit neuen Cowboys an einer neuen Grenze. Eine neue Generation sollte endlose Abenteuer jenseits der greifbaren Welt erleben und den alten Kampf zwischen Gut und Böse, Revolverheld und Bandit, Siedler und Indianer in neuem, zeitgemäßem Gewande kennenlernen. Blickt man nur auf den ersten Krieg der Sterne, ist Lucas dies auf grandiose Weise gelungen, bot dieser Film doch alles auf, was Westernherzen höherschlagen ließ, von der Farm in der Wildnis bis zum Showdown am O.K. Corral des Todessterns. Mit dem Film Krieg der Sterne wurde in der Tat ein neuer Typ Western geschaffen.

Lässt man seinen Blick aber vom Film zur Saga weiterschweifen, auf die anderen 5 Kinofilme, die Serien, Computerspiele, Comics und Romane, so muss man konstatieren, dass in der weit entfernten Galaxis heute andere Elemente den Ton angeben. Von der einstigen Weite unter den Zwillingssonnen Tatooines ist in einer Welt, in der inzwischen jeder jeden zu kennen scheint, nur noch wenig geblieben. Klontechnologie, Raumschiffe, Droiden und Jedi-Magie sind heute die Markenzeichen von Krieg der Sterne. Der Western liegt dort wieder einmal auf dem Totenbett.
Und ist doch - nicht zuletzt die Popularität Cad Banes hat es bewiesen - wie eh und je nicht totzukriegen.
Aus den uralten Tagen, als es für einen Webseitenbetreiber nichts Großartigeres gab als öffentlich ausgestellte Besucherzahlen, stammt unser (sogenannter) Besucherzähler, der seit dem SWU-Start am 1. Mai 2000 solide wie ein braver Packesel zählt und zählt und zählt... Mit dem heutigen Tag hat er 25 Millionen Mal seine Arbeit verrichtet.

In absoluten Zahlen sagt dies natürlich gar nichts aus, weil die Technik zählt, was auch immer sie gerade zählt (und in unserem Fall zählt sie recht wenig ;-)), relativ gesehen lässt sich aber immerhin feststellen, dass sich die Besucherzahlen auf erstaunlich hohem Niveau halten: Der oft erwartete Besucherrückgang nach Realserien-Absage, Kinopause und LucasArts-Entprickelung ist bislang ausgeblieben.
An dieser Stelle deshalb ein großes Dankeschön an unsere langjährigen Stammgäste, unsere Neuzugänge und alle, die hier täglich für einige Sekunden oder Minuten verweilen, natürlich gepaart mit dem Versprechen, dass wir unsererseits weitermachen werden, solange Lust, Zeit und Energie es zulassen. Mit etwas Glück also bis zur 30millionsten Zählung unseres Eselchens. :-)
Es ist - man hört es vereinzelt bereits - mal wieder Silvester und damit ein guter Augenblick, kurz zurückzublicken und ein Resümee des abgelaufenen Jahres zu ziehen. Drei Stichwörter haben dieses Jahr 2010 geprägt: Abschied, Übergang, Zukunftsvisionen.
Abschied nehmen hieß es 2010 vor allem von alten Meistern des Kriegs der Sterne wie Irvin Kershner, die der Saga durch ihre Arbeit die unverkennbare Persönlichkeit gaben, die auch 30 Jahre später noch zu bewegen weiß. Mit ihren zeitlosen Schöpfungen haben sie sich unsterblich gemacht.
Abschied, das betrifft im übertragenen Sinne aber auch liebgewonnene Figuren wie Zayne Carrick, die uns 2010 zumindest für den Moment verlassen haben, genauso wie liebgewonnene Projekte und Gerüchte, die uns lange Jahre gut zu unterhalten wussten, um nun - man denke vor allem an die Realserie - erst einmal wieder Geschichte zu sein.
Glücklicherweise hat 2010 auch den Übergang eingeleitet: The Clone Wars präsentierte sich zuletzt nicht nur mit neuen 3D-Modellen, sondern auch mit einem neuen Stil, Dark Horse stieß unter anderem die Toren zur Welt von Knight Errant auf und im Romanbereich hat ein Neuanfang mit starken Einzelromanen anstelle schwacher Serien zumindest begonnnen. Bei den Sachbüchern lassen erstaunliche Werke wie The Jedi Path und Visions und Meisterwerke wie das Making of The Empire strikes back auf weitere goldene Zeiten hoffen, und schließlich gab es auch im Fandom eine hoffnungsvolle Revolution, wenn auch zunächst nur in den USA, Kanada und Großbritannien: Mit Ashley Ecksteins Damenmodekollektion Her Universe können seit 2010 auch Fanettes ihre Liebe zur Saga modisch und öffentlich ausleben.
Was nun die Zukunftsvisionen angeht, hatte 2010 eine ganze Menge zu bieten. Spielefreunde können auf die kinoreifen Bilder zu The Old Republic und The Force Unleashed II zurückblicken und fasziniert (oder beunruhigt? ;-)) in die Zukunft blicken, Serienfans hat das Jahr zunächst Gerüchte über eine Comedyserie und Anfang April dann die Bestätigung eingebracht, und welcher Fan war nicht begeistert, als die langjährigen Blu-ray-Hoffnungen im August von George Lucas persönlich mit der Ankündigung des Sets für das kommende Jahr belohnt wurden. Den größten Knaller des Jahres gab es aber wohl Ende September, als die Pläne für die 3D-Neuveröffentlichung der Saga offiziell bestätigt wurden. Die Saga kehrt an den Ort zurück, für den sie geschaffen wurde: Ins Kino!
Ob Star Wars damit forever wird, wie uns lange Jahre eingetrichtert wurde, sei einmal dahingestellt, aber die Saga lebt fort, das zumindest ist sicher.
Schließlich und endlich bleibt der Blick auf uns: Auch wir haben dieses Jahr Abschied nehmen müssen, von unserem langjährigen Quasi-Chef JM-Talon, von unserem etwas weniger langjährigen Forum und nun auch noch von unserem lieben Kollegen Ronen Tal-Ravis, der uns zum Jahresende ebenfalls verlässt. Zu entscheiden, ob der Übergang seither gelungen ist, ist nicht an uns, und mit Zukunftsvisionen wollen wir uns ebenfalls nicht aufhalten, denn SWU ist sicher nicht forever, aber noch fährt das Schiff, und wir hoffen, ihr bleibt uns auch noch eine Weile als Passagiere erhalten.
In diesem Sinne danken wir euch allen für eure Kommentare, eure Nachrichtentipps, eure Unterstützung und eure Empfehlungen und wünschen euch und uns allen einen guten Rutsch und ein frohes, erfolgreiches und sternenkriegsreiches Jahr 2011!
Eure SWUler
Ja, technisch gesehen ist heute Heiligabend und erst morgen Weihnachten, aber diese Nichtigkeiten sollen uns nicht davon abhalten, euch allen ein frohes und segensreiches Weihnachtsfest zu wünschen.
Und wie jedes Jahr haben wir auch noch ein kleines Geschenk ausfindig machen können: Einen Fanfilm aus den Tagen, bevor es so richtig digital wurde in der Welt, vor dem erwarteten Weltuntergang am 1. Januar 2000:
Und nein, wir wissen leider nicht, wo dieses sicherlich faszinierende Weihnachtsalbum zu kriegen ist. Schade eigentlich. ;-)
Wer zu Weihnachten etwas Traditionelleres will, für den hat StarWars.com Weihnachtsbilder zum Ausmalen und eine Zeichenanleitung für eine wahrhaft wampalige Weihnacht.
Genießt das Fest! :-)
Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort, von ferne her durchbricht
den dunklen Tann ein helles Licht.
Und der Rest von Loriots wunderbarem Adventsgedicht ist hoffentlich noch im Ohr. ;-)
Ja, die Adventszeit hat uns wieder, und damit ist es auch wieder Zeit, unsere Seite ein wenig weihnachtlich in Szene zu setzen. Wie jedes Jahr haben wir deshalb die Titelbanner unserer Portalseite verschönert, mit dem kleinen Unterschied, dass wir in diesem Jahr einen Experten damit betraut haben: Unseren altbekannten Fragger MT, gewiss noch bekannt durch die inhaltliche und grafische Gestaltung seines Fanfiction-Epos Königreich der Ozeane und durch die Titelbilder für das Fanfiction-Projekt Raumschiffe und Fahrzeuge. Wir danken aus ganzem Herzen für diese schöne Gabe und wünschen Fragger und euch allen einen besinnlichen und schönen Advent!
Euer SWU-Team
Gestern ging unser Gewinnspiel zu The Force Unleashed II zuende und über 300 unserer Besucher haben daran teilgenommen. Die Antwort auf unsere "unheimlich schwere" Frage, wer der berühmte Kopfgeldjäger ist, der im Spiel einen Gastauftritt hat, war natürlich Boba Fett.
Kommen wir also zu den glücklichen Gewinnern, die sich über ihre Preise freuen dürfen:
Die Boba Fett Helme von Hasbro gehen an:
Die The Force Unleashed II-Spiele für die Playstation3 gehen an:
Herzlichen Glückwunsch !!!
Die Gewinner sind von uns per Mail informiert worden und werden ihre Preise - sofern uns die Adresse bereits vorliegt - in den nächsten Tagen auf dem Postweg zugesendet bekommen.
Wir bedanken uns bei Activision für die zur Verfügung gestellten Preise und allen Teilnehmern für ihr Interesse - Wir sehen uns beim nächsten Gewinnspiel !!! ;)
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Die dunkle Bedrohung (deutsch)
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