
Status: |
Produktion aktuell ausgesetzt, Drehbücher liegen vor (Stand Mai 2010) |
Ausstrahlung: |
ursprünglich geplant ab 2012 (Stand September 2009) |
Geplanter Umfang: |
100 Folgen |
Am vergangenen Wochenende fand in Chicago eine Benefizvorführung von Das Imperium schlägt zurück statt, bei der auch der Meister persönlich vorbeischaute. Nach dem Film beantwortete George Lucas dann kurz einige Fragen und sagte dabei TF.N zufolge Folgendes zur Realserie:
Die Realserie liegt im Moment gewissermaßen auf Eis, weil wir zwar Drehbücher haben, aber nicht wissen, wie wir sie umsetzen sollen. Denn sie sind in jeder Hinsicht Krieg der Sterne, nur müssen wir sie zu einem Zehntel der üblichen Kosten realisieren. Und das ist eine riesige Herausforderung, eine weit größere, als wir das anfangs erwartet hatten.
Und ohne jetzt "ätsch, ich wusste es doch" zu sagen, hier ein Auszug aus einem meiner Forenbeiträge von Ende März:
Wahrscheinlicher finde ich [...] den Gedanken, dass es schon ein paar Dutzend Drehbücher gibt und die Vorproduktion entweder abgeschlossen oder weit fortgeschritten ist. Und dass der Knackpunkt jetzt die Effekte sind. Lucas hat vor Jahren das Budget vorgegeben: 1 Million pro Folge. Das ist nicht gerade viel. Ich würde fast behaupten, eine US-Firma kann das schon von den Personalkosten her kaum leisten. Und ILM schon gar nicht. Deren Spitzenleute dürften auch Spitzengehälter kassieren, sonst wären sie schon längst abgesprungen. Und die sollen für eine Million Dollar pro Woche Serieneffekte produzieren, wenn sie viele Millionen für Kinofilme kriegen könnten? Ich glaub es nicht.
Weshalb ich ins Blaue hinein vermute, dass Lucas in Wahrheit gar nicht ILM für die Realserie einsetzen will sondern vielmehr Lucasfilm Animation. Die Firma ist nicht umsonst in ein [...] Billiglohnland gesetzt worden. Ferner würde ich vermuten, dass The Clone Wars nicht so sehr als Serie für Lucas interessant ist, sondern als Testprojekt, um Lucasfilm Animation auf ein fernseheffekttaugliches Niveau zu bringen. Wenn das geschehen ist - und wir sehen ja aktuell schon, welche Riesenfortschritte die TCW-Animationen in kaum einem Jahr gemacht haben - , dann erst fällt der Startschuss für die Realserie, denn dann gibt es genügend erfahrene Leute, um kostensparend Woche für Woche solide Effekte rauszuhauen.
Und die Testmasche ist ja nun wirklich ein alter Trick - bzw. eigentlich ein alter Geniestreich - von Lucas, den er praktisch seit seinem THX-Studentenfilm immer wieder gerne einsetzt: Damals hat er den Filmprofessor gespielt, um - unter der Prämisse, ihnen etwas zum Thema Filmemachen beizubringen - mit einer Gruppe von US-Soldaten seinen Film zu drehen, auf Kosten des US-Militärs und seiner Universität. In den 80ern hat er dann angefangen, ILM für andere Filmemacher zu öffnen, und die haben ihn dafür bezahlt, dass seine Firma ihre Effekttechnologien aufbessern konnte. Genial gemacht. Der größte Erfolg in dieser Hinsicht war dann aber wohl das Young-Indy-Projekt, an dem diverse Produktionsmethoden ausgetestet werden konnten, die später in den Prequels zum Einsatz kamen. Sofort vor Ort gegenfinanziert durch Sendeverträge, Merchandise, Romane, etc.
Dann die erste Clone Wars-Serie als Billigtest, ob weitere Fernsehserien ankommen, und jetzt The Clone Wars, wo wiederum neue Produktionstechniken auf Kosten des abnehmenden Senders und natürlich der Zuschauer, die Merchandise und Blu-rays oder DVDs kaufen ausprobiert werden können.
Und der Erfolg gibt Lucas mal wieder recht: The Clone Wars ist wirtschaftlich ein Riesenerfolg und bringt sicher genügend Geld herein, um für die Realserie ein Budgetpolster aufzubauen. Lucas kommt damit quasi zum Nulltarif an billige, aber erfahrene und gut ausgebildete Effektspezialisten und gewinnt gleichzeitig eine neue demographische Zielgruppe für die Marke Star Wars und damit die Realserie, wann immer die auch kommt.
Was heißt das für mich als Fazit? Dass wir die Realserie meines Erachtens nicht sehen werden, bevor The Clone Wars nicht zuende ist, und dass The Clone Wars nicht enden wird, bevor Lucas nicht mit den Effektergebnissen von Lucasfilm Animation soweit zufrieden ist, dass er seine Billig-ILM-Kopie an Realfilmmaterial heranlassen kann.
Wie gesagt: Im März ins Blaue hinein vermutet, und mehr als Vermutungen sind es immer noch nicht, aber Lucas' Aussagen machen diese Variante doch sehr, sehr wahrscheinlich.
Eigentlich wollten wir den Realserien-Teil der wochenendlichen Sansweet-Orgie aussparen, weil der absolut nichts Neues bietet. Nun allerdings frisst sich eine Gerüchtelawine durch das internationale Netz, wonach - gestützt auf aus dem Zusammenhang gerissene Sansweet-Zitate - ein Start der Realserie für den Oktober 2011, also gleichzeitig mit dem angeblichen, da ebenfalls noch unbestätigten, Veröffentlichungsdatum der Blu-rays herbeiphilosophiert wird. Wieso das?
Nun, so wird argumentiert, Sansweet habe letztes Jahr erklärt, die Blu-rays würden zu einem Zeitpunkt kommen, wenn sie ihre größtmögliche Marktwirkung entfalten könnten (was mal ganz grundsätzlich logisch ist ;-)) und wann wäre das eher der Fall als zum Start der Realserie? Oh, und natürlich laufen im Oktober in den USA die neuen Serienstaffeln an, ergo muss die Realserie selbstverständlich im Oktober 2011 kommen. Dass bislang alle Video-Veröffentlichungen der Saga zwischen September und November kamen, weil da schlicht und ergreifend das Weihnachtsgeschäft losgeht, scheint den Gerüchteküchenchefs nicht bewusst zu sein.
Diese Argumentation lückenhaft oder kaffeesatzleserisch zu nennen, wäre entsprechend noch untertrieben.
Quasi als Präventivschlag hier also die Sansweetschen Aussagen zur Realserie von der C²E² am Wochenende:
[Die Realserie] steht noch immer auf der Tagesordnung, aber es gibt kein festes Datum, wann die Arbeit an der Serie losgehen wird.
Oder, wie Sansweet drei Sekunden später sagte: "Es gibt wirklich nichts Neues." Heißt also: Die Vorproduktion läuft gemütlich vor sich hin, und irgendwann eines Tages soll mal mehr daraus werden.
Dies also nur, um der Gerüchtewelle von wegen "Oktober 2011" zuvorzukommen.
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Es gibt einen neuen Kurzkommentar zum Stand der Realserie. Die Kolleginnen von Club Jade haben dazu einen Blogeintrag einer Chicago-Tribune-Journalistin aufgetan:
"Sie arbeiten mit den Autoren an Drehbüchern.", erklärte ein Vertreter von Lucasfilm auf Anfrage. "Ein Datum für den Produktionsstart [für die erste Staffel] werden sie erst festlegen, wenn die Drehbücher fertig sind."
Die Arbeit an den diesen Drehbüchern scheint allerdings weit fortgeschritten zu sein, was nicht überrascht, da man bereits seit zwei Jahren damit beschäftigt ist.
Im gleichen Artikel gibt es von der gleichen Lucasfilmquelle eine Aussage zum Casting:
"Sie haben sich ganz am Anfang mit Leuten in verschiedenen Ländern (darunter Australien) getroffen, aber im Moment suchen sie noch nicht nach Schauspielern. Der Besetzungsprozess wird erst starten, wenn die Drehbücher vorliegen."
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Die Realserie - richtig, sie gibt es auch noch. Still geworden ist es um das Projekt, das seit mittlerweile 5 Jahren von den Fans sehnlichst erwartet wird. Auf IMDB.com finden sich schon seit längerer Zeit Angaben zu einigen Konzeptkünstlern, welche an der Serie beteiligt sind. TheForce.net hatte nun die Gelegenheit, mit einem der Protagonisten, Jonathan Bach, über seine Arbeit an der Realserie zu sprechen.
Können Sie uns sagen, was genau Sie in Ihrer Arbeit machen?
Ich bin Konzeptkünstler und arbeite in vielen Bereichen mit vielen Parteien zusammen, um Ideen von Worten in Bilder zu übersetzen. Manchmal arbeite ich frei, um einem Kunden Ideen zu liefern, der noch ein komplett nicht absehbares Projekt formt und manchmal ist das Projekt schon weiter und ich liefere visuelle Lösungen für spezifische Anforderungen, seien es welche vom Regisseur, Produktionsdesigner, Art Director etc.
Wie oft haben Sie mit Lucasfilm zusammengearbeitet? Was können Sie über das Star Wars Live-Action-Projekt sagen?
Ich hatte das Glück, zwei Jahre lang für Lucasfilm arbeiten zu dürfen (bis Ende 2009). Die Arbeit an der Serie war eine unglaublich seltene und aufregende Gelegenheit und ich bin extrem dankbar, dass ich einen Beitrag zur tiefen Mythologie leisten konnte, die sich Star Wars nennt. Die Live-Action-Serie ist noch immer in Entwicklung und natürlich kann ich keine Details nennen. Allerdings werde ich sagen, dass die Serie ziemlich anders ist als alles, was jemals zuvor im Star Wars-Universum da war und sie wird sicherlich die Wartezeit wert sein.
Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.
Vielen Dank an Euch und die loyalen Fans, welche die Entwicklung der Serie verfolgen.
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Es passiert nicht sehr oft, dass aktuelle Interviews mit Mark Hamill auftauchen und noch seltener passiert es, dass sich Hamill zum aktuellen Star-Wars-Geschehen äußert. Aber wenn es passiert, dann darf man sicher sein, dass alle Fans die Ohren spitzen und sich fragen, wohin die Reise in Sachen Hamill und seine Meinung zu Star Wars aktuell gerade geht. Die Huffington Post veröffentlichte jetzt genau ein solches Interview. Das komplette Interview empfehlen wir Euch, direkt auf der Seite der Post zu lesen, es folgen die für Star Wars relevanten Auszüge. Zu Beginn des Interviews meint Hamill, dass er eher der Typ für Charakterrollen oder die kleinen Nebenrollen sei - und das ist die Stelle, wo wir einsetzen:
HP: [lacht] Das sagen Sie, der Sie die schillerndste Hauptrolle eines Mannes überhaupt gespielt haben.
Ja, aber er war wie ein Junge von der Farm. Er war nicht wirklich der traditionell führende Mann. Was ich sagen will ist: sei vorsichtig damit, was Du Dir wünscht, weil ich mir keinen Charakter vorstellen kann, der mehr in die absolute Gegenrichtung geht, als jemand, der wegen seiner Güte und seines "Guddi-Guddi"-Image als Ikone gilt. Und Joker [Anm. d. Red.: für die Sprechrolle wurde er ausgezeichnet] ist wundervoll verdreht und überladen. Ich liebe ihn, weil er so unvorhersehbar ist, wissen Sie? (...)
Ich muss Sie nach der kommenden Star-Wars-Live-Action-Serie fragen. Freuen Sie sich auf die Serie? Und gab es irgendwelche Bewegungen in Ihre Richtung, um Sie irgendwie mit einzubinden?
Ich glaube nicht, dass sie in dem Zeitrahmen angesetzt ist. Ich kenne den Zeitrahmen nicht. [Anm. d. Red.: Der Zeitrahmen ist angesiedelt zwischen den Episoden III und IV, bekannte Personen wie die Skywalkers sollen keine Rolle spielen, weitere Infos siehe hier.] Meine Vermutung ist, sofern Luke vorkommt, dass sie ihn jünger haben wollen. [lacht] Also würden sie sich einen anderen Schauspieler holen. Ich weiß es wirklich nicht. Aber eine Sache, die ich positiv daran finde, dass es eine Fernsehserie wird, ist, dass sie sich wirklich auf gute Drehbücher verlassen müssen, statt das Ganze zu einem Special-Effects-Spektakel werden zu lassen. Er hat sich darin irgendwie verfangen, es alles immer größer und größer und größer und größer zu machen, bis man irgendwann angesichts der ganzen Special Effects überall auf der Leinwand selbst explodiert als wenn man ein Feuerwerk wäre. Und für meine Begriffe denke ich, dass es wichtiger ist, dass man das Publikum dazu bringt, dass es mit den Charakteren fühlt und sich um sie sorgt. Und ich glaube, mit einem einstündigen Fernsehdrehbuch mag er in der Lage sein, das Ganze so neu zu starten, dass es positiv wird.
Wie sähe es denn mit einer anderen Rolle aus?
Ja, nun, ich bin wohl alt genug, um mittlerweile Obi-Wan zu spielen. [lacht]
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Nachrichten zur Realserie sind so spärlich gesät wie Regenwolken auf Tatooine, also nimmt man, was man kriegen kann, und sei es auch bloß die Bestätigung nicht existenten Fortschritts. Anders nämlich kann man einen Kommentar von George Lucas nicht werten, den dieser anlässlich seiner Aufnahme in die Ruhmeshalle Kaliforniens in der vergangenen Woche gegenüber dem dort anwesenden Webmaster von SandwichJohnFilms.com abgab.
Auf die Frage, wann die Realserie erscheinen werde, erklärte Lucas:
Sie meinen die Real-Fernsehserie, richtig? Es gibt bislang noch kein Ausstrahlungsdatum, aber wir treffen uns mit Autoren und versuchen, die Serie in Gang zu bringen.
Die zweite Frage des Webmasters betraf einen möglichen Auftritt Boba Fetts in der Serie und ob Daniel Logan ihn wieder spielen werde. Darauf Lucas lächelnd:
Es ist noch zu früh das zu sagen, aber man weiß ja nie.
Letzteren Kommentar kann man überinterpretieren und ihn als (weitere) Bestätigung eines Boba-Auftritts werten oder ihn in die Kammer mit nichtssagenden Nullaussagen verfrachten, je nachdem.
Zum Rest des Kurzkommentars: Der Anfang ist bekannt und reichlich desillusionierend, denn die Autorensuche dauert inzwischen schon über 2 Jahre und scheint kein Ende nehmen zu wollen. Der Satz wirkt inzwischen schon fast wie ein typischer Lucas-Reflex: Was machen Sie als nächstes? Persönliche esoterische Filme. Wie steht es mit der Realserie? Wir treffen uns mit Autoren. An dem Punkt wenig Hoffnung.
Der zweite Teil - "[wir] versuchen, die Serie in Gang zu bringen" - ist weniger desillusionierend als eigenartig: Wenn man Lucas beim Wort nimmt, scheint es Probleme zu geben, die Produktion anrollen zu lassen. Was für einen der erfahrensten Produktionsleiter der Welt - der noch dazu mit Rick McCallum einen Produzenten an Bord hat, der bei Young Indy einst Teams auf der ganzen Welt koordiniert hat - eine sehr seltsame Aussage ist.
Fazit jedenfalls: Tot ist das Projekt nicht. Noch nicht, um es mit Ben Kenobi zu sagen. Aber geradezu vor Leben überzusprühen, scheint die Realserie nun auch wieder nicht, denn wenn man sich Lucas' Rückfrage - "die Real-Fernsehserie, richtig?" - so ansieht, wirkt es ein wenig, als rangierte das Projekt bei ihm unter ferner liefen. Wer unter diesen Umständen an eine Ausstrahlung 2012 glauben will, muss also schon einen guten Schuss Optimismus mitbringen.
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In den USA ist heute Feiertag (Labor Day) und dieses lange Wochenende nutzt die Dragon Con traditionell für ihre Veranstaltung. Die Dragon Con ist eine recht große Convention rund um Science Fiction und Fantasy, Spiele, Comics, Literatur, Kunst, Musik und Film und findet in Atlanta statt. Auch Lucasfilm war dort vertreten. Der Examiner war vor Ort und berichtet über Steve Sansweets Präsentation "Future of Star Wars", die in der vergangenen Nacht unserer Zeit stattgefunden hat.
In den letzten Monaten deuteten teils verrückte Gerüchte darauf hin, dass sich so langsam wieder irgend etwas tut in Sachen Live-Action-Serie. Und in der Tat scheint es endlich vorwärts zu gehen.
Steve Sansweet sprach - man glaubt es kaum - demnach aus freien Stücken über die Live-Action-Serie, nannte einen groben Zeitplan und deutete sogar baldige Casting-Neuigkeiten an, die er aber nicht 100% aussprach.
Die Vorproduktion solle in Kürze starten und bis ins neue Jahr hinein andauern. Die Autoren hätten bereits seit einer Weile gearbeitet und niemand wisse etwas über die Story als George Lucas, Rick McCallum und die Autoren.
Er nannte 2012 als halbwegs festen Termin, wann die Serie ausgestrahlt werde. Die Serie habe ein einstündiges Format (Anm. d. Red.: einstündig heißt im Regelfall inkl. Werbung eine Stunde) und werde wöchentlich ausgestrahlt werden.
Was die Casting-Meldungen angeht: jemand aus dem Publikum fragte nach Daniel Logan, der bekanntlich in den Prequels Boba Fett gespielt hatte und ob er möglicherweise in der Serie seine Rolle wieder aufnehmen werde. Sansweet blieb da etwas kryptisch und erinnerte jeden daran, dass bisher keine größeren Casting-Verträge mit irgendwem gemacht worden seien, er sagte aber: "Vor einigen Jahren sagte Rick McCallum, dass er es in Erwägung ziehen werde und ich würde aus Daniels Lager Neuigkeiten in der nicht allzu fernen Zukunft erwarten." Er sagte nicht, was für Nachrichten das sein würden, aber es erschien dem Anwesenden des Examiner so, dass Logan der Spitzenkandidat für die Rolle sei.
Natürlich fehlte auch der obligatorische Hinweis nicht, dass alles, was über das hinausgeht, was er während der Präsentation gesagt habe und im Internet zu finden sei, wahrscheinlich nicht wahr sei. Na, da sind wir aber beruhigt! Soweit die guten Nachrichten. Die schlechten: in früheren Panels von Sansweet vor einigen Jahren wurden ebenfalls Austrahlungstermine genannt. Damals war beispielsweise die Rede von 2009. Der Rest der Geschichte ist bekannt: es ist nichts daraus geworden. Andererseits hat Sansweet - sofern der Examiner hier wortgetreu berichtet - es bisher nicht so deutlich gemacht wie auf der Dragon Con. Wollen wir daher hoffen, dass wir bald vermelden dürfen, dass es wirklich mit der Produktion losgeht oder zumindest dass Verträge unter Dach und Fach sind.
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TheForce.net berichtet über ein Gerücht, das wiederum auf SciFiNow.co.uk veröffentlicht wurde.
SciFiNow führte kürzlich ein Interview mit Dollhouses Dichen Lachman und neben all dem Whedon-bezogenen Zeugs, haben wir es geschafft, sie zum Thema Star Wars zu befragen. Als Antwort auf Gerüchte, dass sie gegenwärtig aufgestellt wird, in der kommenden Fernsehserie rund um das Franchise eine Rolle zu spielen, hatte Lachman das Folgende zu sagen:
- Dichen Lachman
"Falls das stimmt, ist das einfach toll. Falls es die Fernsehserie ist, dann wäre das einfach genial, falls ich das nach Dollhouse machen könnte, denn ich bin ein riesiger Star-Wars-Fan." Im Anschluss beeindruckte sie uns als Geek: "Ich kann Euch sagen, dass die Ewoks in Return of the Jedi tatsächlich ein wenig tibetisch sprechen", sagte sie. "Ich kann sogar übersetzen, was sie sagen: 'Was ist das? Was ist das? Oh, Bewegung, Bewegung, Bewegung' - immer wieder dasselbe Zeug, das wiederholt wird. Ich wette, das wusstet Ihr nicht."
Schließlich machte sie klar - Gerücht oder nicht - dass sie sehr gern dabei wäre bei der Serie:
"Ich bin ein riesiger Fan von George Lucas; ich liebe diese Filme und ein Traum würde wahr - ich würde sehr gern dabei sein, es wäre unglaublich", sagte sie, bevor sie vorschlug: "Vielleicht könnte ich Königin der Ewoks werden."
Soweit das Gerücht, dass es ein Gerücht gibt. Frage: Wenn mich jemand fragt, ob ich bei der Serie dabei bin und ich antworte, dass, wenn das stimmt, dass das toll wäre und ich sehr gern dabei wäre, wäre das dann auch ein Gerücht, dass ich bei der Serie mit von der Partie wäre? Hm... Interessante Frage. Was also hat diese Meldung uns gebracht? Na, zumindest das Bild einer attraktiven Dame und eine kleine Anekdote. Ganz viel mehr - fürchte ich - allerdings nicht. To be continued...
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Die Realserie glänzte auf der Comic-Con damit, dass sie nicht einmal erwähnt wurde. Abseits der Con beschäftigte sich die Wirtschaftspresse mit der Serie. Das Wallstreet Journal befasst sich mit den Möglichkeiten für die Filmindustrie in der Tschechischen Republik. Auch George Lucas wurde von der Zeitung befragt und antwortete per EMail. Wirklich Neues gibt es allerdings nicht zu vermelden, ähnliche Aussagen waren von ihm bereits Anfang Juni zum gleichen Thema zu lesen - wir berichteten).
Als Produzent werde ich immer in das Land gehen, das die beste Crew mit den besten Steueranreizen bietet.
George Lucas hatte die Tschechische Republik zuvor für kleinere Projekte ausgewählt. Der Filmemacher und sein Produzent, Rick McCallum, stellten kürzlich die Dreharbeiten zu Red Tails fertig, ein Low-Budget-Film über afroamerikanische Kampfpiloten während des Zweiten Weltkriegs, in welchem Drehorte in der Tschechischen Republik als Double für Italien verwendet wurden.
Mit einem Budget von 25 Millionen war Red Tails für Lucasfilm, die Produktionsgesellschaft von Herrn Lucas, relativ günstig herzustellen, und Herr McCallum sagte, die großen technischen Fähigkeiten tschechischer Filmcrews machten das Fehlen von Steuervergünstigungen wett.
Das wird aber wahrscheinlich nicht genug sein für die Star Wars Fernsehserie, welche ein geplantes Budget von 100 bis 150 Millionen pro Jahr hat und wo insgesamt 100 Folgen über 4 Jahre abgedreht werden sollen, sagte Mr. McCallum.
George Lucas dazu:
Ich hatte mit Red Tails wunderbare Erfahrungen, aber um eine größere Produktion in die Tschechische Republik zu bringen, muss die Regierung wettbewerbsfähig mit den Steueranreizen anderer Länder sein.
Die eigentliche Frage, die leider dieser Artikel nicht zu beantworten hilft: wird immer noch nach Drehorten gesucht? Die "Nachrichtenlage" lässt aktuell nicht unbedingt damit rechnen, dass wir bald Handfestes von der Serie hören werden.
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Movieline hatte unlängst Gelegenheit, mit der Australierin Rose Byrne zu sprechen, die als Dormé in Episode II zu sehen war:
Stimmt es, dass ein Großteil Ihrer Fanpost mit Ihrem kurzen Auftritt in einem George-Lucas-Film in Zusammenhang steht?
Ja, es ist unglaublich. Natürlich bekomme ich auch Fanpost für die Fernsehserie Damages - Im Netz der Macht, aber der Großteil kommt von Krieg der Sterne-Leuten. Es ist erstaunlich, denn meine Rolle war sehr klein. Ich war kaum mehr als ein Statist in diesem Film. Aber die Fans sind nicht von dieser Welt. Nicht negativ gemeint. Es ist allerdings wirklich irre, was vielleicht daran liegt, dass für mich solche Fanbegeisterung ganz und gar ungewohnt ist. Ja, mir werden immer noch Bilder von Dormé zugeschickt.
Wie haben Sie diese Rolle bekommen?
Nun, [George Lucas] drehte in Sydney und hatte eine tolle Casting-Chefin, die sich jeden australischen Film ansah, um australische Schauspieler zu finden. Ich bin mir ziemlich sicher, sie mussten aus Steuergründen einen gewissen Prozentsatz australischer Schauspieler engagieren. Also sprach ich für diese Casting-Chefin vor, die ihre Arbeit wirklich gut gemacht hat.
Jetzt heißt es, Lucas entwickle eine Krieg der Sterne-Realserie.
Ja! Einer meiner Freunde arbeitet als Autor an der Serie. Sie spielt im Weltraum. Ich glaube, es ist auch eine Art Familiendrama oder so etwas? [Lucas] hat für die Serie wohl einige Ideen miteinander verschmolzen.
Hat er schon versucht, Sie für die Serie zu engagieren?
Mich hat noch niemand angerufen. Vielleicht dauert es noch eine Weile bis zu den eigentlichen Dreharbeiten.
Im Klartext heißt dies also: Down under nichts Neues. Dass Autoren an der Serie arbeiten, wissen oder ahnen wir schon länger, dass die Realserie "im Weltraum" spielt, war irgendwie auch zu erwarten, und alles andere ist das reinste Kaffeesatzlesen.
Bleibt für den Moment nur die alte Hoffnung, dass auf der Comicbörse in San Diego nächste Woche endlich handfeste Fakten ans Tageslicht kommen. Zeit wär's.
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