
Drehbeginn: |
voraussichtlich 2010 |
Ausstrahlung: |
ab 2012 (Stand September 2009) |
Geplante Episodenanzahl: |
100 Episoden |

Die Realserie - richtig, sie gibt es auch noch. Still geworden ist es um das Projekt, das seit mittlerweile 5 Jahren von den Fans sehnlichst erwartet wird. Auf IMDB.com finden sich schon seit längerer Zeit Angaben zu einigen Konzeptkünstlern, welche an der Serie beteiligt sind. TheForce.net hatte nun die Gelegenheit, mit einem der Protagonisten, Jonathan Bach, über seine Arbeit an der Realserie zu sprechen.
Können Sie uns sagen, was genau Sie in Ihrer Arbeit machen?
Ich bin Konzeptkünstler und arbeite in vielen Bereichen mit vielen Parteien zusammen, um Ideen von Worten in Bilder zu übersetzen. Manchmal arbeite ich frei, um einem Kunden Ideen zu liefern, der noch ein komplett nicht absehbares Projekt formt und manchmal ist das Projekt schon weiter und ich liefere visuelle Lösungen für spezifische Anforderungen, seien es welche vom Regisseur, Produktionsdesigner, Art Director etc.
Wie oft haben Sie mit Lucasfilm zusammengearbeitet? Was können Sie über das Star Wars Live-Action-Projekt sagen?
Ich hatte das Glück, zwei Jahre lang für Lucasfilm arbeiten zu dürfen (bis Ende 2009). Die Arbeit an der Serie war eine unglaublich seltene und aufregende Gelegenheit und ich bin extrem dankbar, dass ich einen Beitrag zur tiefen Mythologie leisten konnte, die sich Star Wars nennt. Die Live-Action-Serie ist noch immer in Entwicklung und natürlich kann ich keine Details nennen. Allerdings werde ich sagen, dass die Serie ziemlich anders ist als alles, was jemals zuvor im Star Wars-Universum da war und sie wird sicherlich die Wartezeit wert sein.
Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.
Vielen Dank an Euch und die loyalen Fans, welche die Entwicklung der Serie verfolgen.
Es passiert nicht sehr oft, dass aktuelle Interviews mit Mark Hamill auftauchen und noch seltener passiert es, dass sich Hamill zum aktuellen Star-Wars-Geschehen äußert. Aber wenn es passiert, dann darf man sicher sein, dass alle Fans die Ohren spitzen und sich fragen, wohin die Reise in Sachen Hamill und seine Meinung zu Star Wars aktuell gerade geht. Die Huffington Post veröffentlichte jetzt genau ein solches Interview. Das komplette Interview empfehlen wir Euch, direkt auf der Seite der Post zu lesen, es folgen die für Star Wars relevanten Auszüge. Zu Beginn des Interviews meint Hamill, dass er eher der Typ für Charakterrollen oder die kleinen Nebenrollen sei - und das ist die Stelle, wo wir einsetzen:
HP: [lacht] Das sagen Sie, der Sie die schillerndste Hauptrolle eines Mannes überhaupt gespielt haben.
Ja, aber er war wie ein Junge von der Farm. Er war nicht wirklich der traditionell führende Mann. Was ich sagen will ist: sei vorsichtig damit, was Du Dir wünscht, weil ich mir keinen Charakter vorstellen kann, der mehr in die absolute Gegenrichtung geht, als jemand, der wegen seiner Güte und seines "Guddi-Guddi"-Image als Ikone gilt. Und Joker [Anm. d. Red.: für die Sprechrolle wurde er ausgezeichnet] ist wundervoll verdreht und überladen. Ich liebe ihn, weil er so unvorhersehbar ist, wissen Sie? (...)
Ich muss Sie nach der kommenden Star-Wars-Live-Action-Serie fragen. Freuen Sie sich auf die Serie? Und gab es irgendwelche Bewegungen in Ihre Richtung, um Sie irgendwie mit einzubinden?
Ich glaube nicht, dass sie in dem Zeitrahmen angesetzt ist. Ich kenne den Zeitrahmen nicht. [Anm. d. Red.: Der Zeitrahmen ist angesiedelt zwischen den Episoden III und IV, bekannte Personen wie die Skywalkers sollen keine Rolle spielen, weitere Infos siehe hier.] Meine Vermutung ist, sofern Luke vorkommt, dass sie ihn jünger haben wollen. [lacht] Also würden sie sich einen anderen Schauspieler holen. Ich weiß es wirklich nicht. Aber eine Sache, die ich positiv daran finde, dass es eine Fernsehserie wird, ist, dass sie sich wirklich auf gute Drehbücher verlassen müssen, statt das Ganze zu einem Special-Effects-Spektakel werden zu lassen. Er hat sich darin irgendwie verfangen, es alles immer größer und größer und größer und größer zu machen, bis man irgendwann angesichts der ganzen Special Effects überall auf der Leinwand selbst explodiert als wenn man ein Feuerwerk wäre. Und für meine Begriffe denke ich, dass es wichtiger ist, dass man das Publikum dazu bringt, dass es mit den Charakteren fühlt und sich um sie sorgt. Und ich glaube, mit einem einstündigen Fernsehdrehbuch mag er in der Lage sein, das Ganze so neu zu starten, dass es positiv wird.
Wie sähe es denn mit einer anderen Rolle aus?
Ja, nun, ich bin wohl alt genug, um mittlerweile Obi-Wan zu spielen. [lacht]
Nachrichten zur Realserie sind so spärlich gesät wie Regenwolken auf Tatooine, also nimmt man, was man kriegen kann, und sei es auch bloß die Bestätigung nicht existenten Fortschritts. Anders nämlich kann man einen Kommentar von George Lucas nicht werten, den dieser anlässlich seiner Aufnahme in die Ruhmeshalle Kaliforniens in der vergangenen Woche gegenüber dem dort anwesenden Webmaster von SandwichJohnFilms.com abgab.
Auf die Frage, wann die Realserie erscheinen werde, erklärte Lucas:
Sie meinen die Real-Fernsehserie, richtig? Es gibt bislang noch kein Ausstrahlungsdatum, aber wir treffen uns mit Autoren und versuchen, die Serie in Gang zu bringen.
Die zweite Frage des Webmasters betraf einen möglichen Auftritt Boba Fetts in der Serie und ob Daniel Logan ihn wieder spielen werde. Darauf Lucas lächelnd:
Es ist noch zu früh das zu sagen, aber man weiß ja nie.
Letzteren Kommentar kann man überinterpretieren und ihn als (weitere) Bestätigung eines Boba-Auftritts werten oder ihn in die Kammer mit nichtssagenden Nullaussagen verfrachten, je nachdem.
Zum Rest des Kurzkommentars: Der Anfang ist bekannt und reichlich desillusionierend, denn die Autorensuche dauert inzwischen schon über 2 Jahre und scheint kein Ende nehmen zu wollen. Der Satz wirkt inzwischen schon fast wie ein typischer Lucas-Reflex: Was machen Sie als nächstes? Persönliche esoterische Filme. Wie steht es mit der Realserie? Wir treffen uns mit Autoren. An dem Punkt wenig Hoffnung.
Der zweite Teil - "[wir] versuchen, die Serie in Gang zu bringen" - ist weniger desillusionierend als eigenartig: Wenn man Lucas beim Wort nimmt, scheint es Probleme zu geben, die Produktion anrollen zu lassen. Was für einen der erfahrensten Produktionsleiter der Welt - der noch dazu mit Rick McCallum einen Produzenten an Bord hat, der bei Young Indy einst Teams auf der ganzen Welt koordiniert hat - eine sehr seltsame Aussage ist.
Fazit jedenfalls: Tot ist das Projekt nicht. Noch nicht, um es mit Ben Kenobi zu sagen. Aber geradezu vor Leben überzusprühen, scheint die Realserie nun auch wieder nicht, denn wenn man sich Lucas' Rückfrage - "die Real-Fernsehserie, richtig?" - so ansieht, wirkt es ein wenig, als rangierte das Projekt bei ihm unter ferner liefen. Wer unter diesen Umständen an eine Ausstrahlung 2012 glauben will, muss also schon einen guten Schuss Optimismus mitbringen.

In den USA ist heute Feiertag (Labor Day) und dieses lange Wochenende nutzt die Dragon Con traditionell für ihre Veranstaltung. Die Dragon Con ist eine recht große Convention rund um Science Fiction und Fantasy, Spiele, Comics, Literatur, Kunst, Musik und Film und findet in Atlanta statt. Auch Lucasfilm war dort vertreten. Der Examiner war vor Ort und berichtet über Steve Sansweets Präsentation "Future of Star Wars", die in der vergangenen Nacht unserer Zeit stattgefunden hat.
In den letzten Monaten deuteten teils verrückte Gerüchte darauf hin, dass sich so langsam wieder irgend etwas tut in Sachen Live-Action-Serie. Und in der Tat scheint es endlich vorwärts zu gehen.
Steve Sansweet sprach - man glaubt es kaum - demnach aus freien Stücken über die Live-Action-Serie, nannte einen groben Zeitplan und deutete sogar baldige Casting-Neuigkeiten an, die er aber nicht 100% aussprach.
Die Vorproduktion solle in Kürze starten und bis ins neue Jahr hinein andauern. Die Autoren hätten bereits seit einer Weile gearbeitet und niemand wisse etwas über die Story als George Lucas, Rick McCallum und die Autoren.
Er nannte 2012 als halbwegs festen Termin, wann die Serie ausgestrahlt werde. Die Serie habe ein einstündiges Format (Anm. d. Red.: einstündig heißt im Regelfall inkl. Werbung eine Stunde) und werde wöchentlich ausgestrahlt werden.
Was die Casting-Meldungen angeht: jemand aus dem Publikum fragte nach Daniel Logan, der bekanntlich in den Prequels Boba Fett gespielt hatte und ob er möglicherweise in der Serie seine Rolle wieder aufnehmen werde. Sansweet blieb da etwas kryptisch und erinnerte jeden daran, dass bisher keine größeren Casting-Verträge mit irgendwem gemacht worden seien, er sagte aber: "Vor einigen Jahren sagte Rick McCallum, dass er es in Erwägung ziehen werde und ich würde aus Daniels Lager Neuigkeiten in der nicht allzu fernen Zukunft erwarten." Er sagte nicht, was für Nachrichten das sein würden, aber es erschien dem Anwesenden des Examiner so, dass Logan der Spitzenkandidat für die Rolle sei.
Natürlich fehlte auch der obligatorische Hinweis nicht, dass alles, was über das hinausgeht, was er während der Präsentation gesagt habe und im Internet zu finden sei, wahrscheinlich nicht wahr sei. Na, da sind wir aber beruhigt! Soweit die guten Nachrichten. Die schlechten: in früheren Panels von Sansweet vor einigen Jahren wurden ebenfalls Austrahlungstermine genannt. Damals war beispielsweise die Rede von 2009. Der Rest der Geschichte ist bekannt: es ist nichts daraus geworden. Andererseits hat Sansweet - sofern der Examiner hier wortgetreu berichtet - es bisher nicht so deutlich gemacht wie auf der Dragon Con. Wollen wir daher hoffen, dass wir bald vermelden dürfen, dass es wirklich mit der Produktion losgeht oder zumindest dass Verträge unter Dach und Fach sind.
TheForce.net berichtet über ein Gerücht, das wiederum auf SciFiNow.co.uk veröffentlicht wurde.
SciFiNow führte kürzlich ein Interview mit Dollhouses Dichen Lachman und neben all dem Whedon-bezogenen Zeugs, haben wir es geschafft, sie zum Thema Star Wars zu befragen. Als Antwort auf Gerüchte, dass sie gegenwärtig aufgestellt wird, in der kommenden Fernsehserie rund um das Franchise eine Rolle zu spielen, hatte Lachman das Folgende zu sagen:
- Dichen Lachman
"Falls das stimmt, ist das einfach toll. Falls es die Fernsehserie ist, dann wäre das einfach genial, falls ich das nach Dollhouse machen könnte, denn ich bin ein riesiger Star-Wars-Fan." Im Anschluss beeindruckte sie uns als Geek: "Ich kann Euch sagen, dass die Ewoks in Return of the Jedi tatsächlich ein wenig tibetisch sprechen", sagte sie. "Ich kann sogar übersetzen, was sie sagen: 'Was ist das? Was ist das? Oh, Bewegung, Bewegung, Bewegung' - immer wieder dasselbe Zeug, das wiederholt wird. Ich wette, das wusstet Ihr nicht."
Schließlich machte sie klar - Gerücht oder nicht - dass sie sehr gern dabei wäre bei der Serie:
"Ich bin ein riesiger Fan von George Lucas; ich liebe diese Filme und ein Traum würde wahr - ich würde sehr gern dabei sein, es wäre unglaublich", sagte sie, bevor sie vorschlug: "Vielleicht könnte ich Königin der Ewoks werden."
Soweit das Gerücht, dass es ein Gerücht gibt. Frage: Wenn mich jemand fragt, ob ich bei der Serie dabei bin und ich antworte, dass, wenn das stimmt, dass das toll wäre und ich sehr gern dabei wäre, wäre das dann auch ein Gerücht, dass ich bei der Serie mit von der Partie wäre? Hm... Interessante Frage. Was also hat diese Meldung uns gebracht? Na, zumindest das Bild einer attraktiven Dame und eine kleine Anekdote. Ganz viel mehr - fürchte ich - allerdings nicht. To be continued...
Die Realserie glänzte auf der Comic-Con damit, dass sie nicht einmal erwähnt wurde. Abseits der Con beschäftigte sich die Wirtschaftspresse mit der Serie. Das Wallstreet Journal befasst sich mit den Möglichkeiten für die Filmindustrie in der Tschechischen Republik. Auch George Lucas wurde von der Zeitung befragt und antwortete per EMail. Wirklich Neues gibt es allerdings nicht zu vermelden, ähnliche Aussagen waren von ihm bereits Anfang Juni zum gleichen Thema zu lesen - wir berichteten).
Als Produzent werde ich immer in das Land gehen, das die beste Crew mit den besten Steueranreizen bietet.
George Lucas hatte die Tschechische Republik zuvor für kleinere Projekte ausgewählt. Der Filmemacher und sein Produzent, Rick McCallum, stellten kürzlich die Dreharbeiten zu Red Tails fertig, ein Low-Budget-Film über afroamerikanische Kampfpiloten während des Zweiten Weltkriegs, in welchem Drehorte in der Tschechischen Republik als Double für Italien verwendet wurden.
Mit einem Budget von 25 Millionen war Red Tails für Lucasfilm, die Produktionsgesellschaft von Herrn Lucas, relativ günstig herzustellen, und Herr McCallum sagte, die großen technischen Fähigkeiten tschechischer Filmcrews machten das Fehlen von Steuervergünstigungen wett.
Das wird aber wahrscheinlich nicht genug sein für die Star Wars Fernsehserie, welche ein geplantes Budget von 100 bis 150 Millionen pro Jahr hat und wo insgesamt 100 Folgen über 4 Jahre abgedreht werden sollen, sagte Mr. McCallum.
George Lucas dazu:
Ich hatte mit Red Tails wunderbare Erfahrungen, aber um eine größere Produktion in die Tschechische Republik zu bringen, muss die Regierung wettbewerbsfähig mit den Steueranreizen anderer Länder sein.
Die eigentliche Frage, die leider dieser Artikel nicht zu beantworten hilft: wird immer noch nach Drehorten gesucht? Die "Nachrichtenlage" lässt aktuell nicht unbedingt damit rechnen, dass wir bald Handfestes von der Serie hören werden.
Movieline hatte unlängst Gelegenheit, mit der Australierin Rose Byrne zu sprechen, die als Dormé in Episode II zu sehen war:
Stimmt es, dass ein Großteil Ihrer Fanpost mit Ihrem kurzen Auftritt in einem George-Lucas-Film in Zusammenhang steht?
Ja, es ist unglaublich. Natürlich bekomme ich auch Fanpost für die Fernsehserie Damages - Im Netz der Macht, aber der Großteil kommt von Krieg der Sterne-Leuten. Es ist erstaunlich, denn meine Rolle war sehr klein. Ich war kaum mehr als ein Statist in diesem Film. Aber die Fans sind nicht von dieser Welt. Nicht negativ gemeint. Es ist allerdings wirklich irre, was vielleicht daran liegt, dass für mich solche Fanbegeisterung ganz und gar ungewohnt ist. Ja, mir werden immer noch Bilder von Dormé zugeschickt.
Wie haben Sie diese Rolle bekommen?
Nun, [George Lucas] drehte in Sydney und hatte eine tolle Casting-Chefin, die sich jeden australischen Film ansah, um australische Schauspieler zu finden. Ich bin mir ziemlich sicher, sie mussten aus Steuergründen einen gewissen Prozentsatz australischer Schauspieler engagieren. Also sprach ich für diese Casting-Chefin vor, die ihre Arbeit wirklich gut gemacht hat.
Jetzt heißt es, Lucas entwickle eine Krieg der Sterne-Realserie.
Ja! Einer meiner Freunde arbeitet als Autor an der Serie. Sie spielt im Weltraum. Ich glaube, es ist auch eine Art Familiendrama oder so etwas? [Lucas] hat für die Serie wohl einige Ideen miteinander verschmolzen.
Hat er schon versucht, Sie für die Serie zu engagieren?
Mich hat noch niemand angerufen. Vielleicht dauert es noch eine Weile bis zu den eigentlichen Dreharbeiten.
Im Klartext heißt dies also: Down under nichts Neues. Dass Autoren an der Serie arbeiten, wissen oder ahnen wir schon länger, dass die Realserie "im Weltraum" spielt, war irgendwie auch zu erwarten, und alles andere ist das reinste Kaffeesatzlesen.
Bleibt für den Moment nur die alte Hoffnung, dass auf der Comicbörse in San Diego nächste Woche endlich handfeste Fakten ans Tageslicht kommen. Zeit wär's.
Wie bereits am Donnerstag berichtet, wird aktuell nach einem Autorenteam für die Realserie gesucht und zwar unter den Profis vor Ort in Australien. Dabei würde man sich auf Autoren von Serien wie Fireflies und The Secret Life of Us konzentrieren.
Die britische Seite SciFiNow berichtet nun darüber, dass angeblich der Produzent und Autor John Edwards der erste fest verpflichtete Schreiber für die neue Realserie sei.
Zur Glaubwürdigkeit trägt bei, dass er an den oben genannten Serien ebenfalls gearbeitet hat. Insgesamt ist er vor allem Produzent, aber eben auch Autor und wirkt bereits seit einigen Jahrzehnten im australischen Fernsehen erfolgreich mit.
Ganz frisch aus Australien kommt dieser Artikel auf SciFiTV.com.au:
Von verschiedenen Insider-Quellen wurden Gerüchte über die Vorproduktion der Live-Action-Serie bestätigt, die in Australien gedreht werden soll.
Was die Autoren angeht, werden Schreibqualität und der -stil von der höchsten Qualität und ortsansässig [Australien] sein. Autoren werden auch außerhalb traditioneller Science Fiction Shows akquiriert. Verschiedene große Namen in der australischen Industrie (darunter Autoren der preisgekrönten Love My Way und Secret Life of Us) wurden vom Star-Wars-Über-Produzenten Rick McCallum kontaktiert.
Love My Way und Secret Life of Us können charakterisiert werden durch ihre Konzentration auf Beziehungen und emotionale Umgebungen (traditionelle 'Chick Shows', wenn Ihr so wollt). Dieses Element in die Welt von Star Wars zu bringen, bedeutet ein Abschied von den letzten drei Filmen und von der animierten Clone-Wars-Serie, wo das Primärpublikum aus Kindern bestand.
Das bringt die neue Serie in ein ganz neues Licht und sollte Fans des Star-Wars-Universums freuen, dass mehr für Erwachsene kommt.
Wir werden daran arbeiten, dieses Gerücht so bald als möglich als Fakt zu bringen.
Die Realserie eine Liebes-Soap? Sicherlich nicht. Sicherlich wollte SciFiTV das so auch nicht verstanden wissen, auch wenn es teilweise so herüberkommen mag. Was wissen wir bisher über die Serie? Nicht viel. Im Jahr 2005 merkten George Lucas und auch Rick McCallum an, dass die Serie mehr in den "Niederungen" der Galaxie spielen soll, kein Vader & Co. Weiterhin wissen wir, dass der Ton mehr Richtung Sopranos und Deadwood gehen soll, also eher weniger auf die von SciFiTV angesprochene Schiene, sondern eher düster und - was dann doch passt - Charakterentwicklung. Zu bedenken ist bei diesem "Gerücht", dass es eigentlich seit Jahren kein Gerücht mehr ist, dass Autoren kontaktiert wurden und dass es auch kein Gerücht ist, dass auch australische Autoren mit von der Partie sind. Diesen Stand hatten wir bereits vor zwei Jahren. Es ist nun schwer einzuschätzen, ob Rick McCallum hier überhaupt kürzlich in Australien aktiv war. Es mag so sein. Andererseits ist es nicht lange her, wo George Lucas selbst das noch in Frage stellte, weil er mit Prag als Drehort über Jahre für die Realserie liebäugelte. Leider ist dieser Artikel nicht mehr als ein weiteres Indiz dafür, dass irgendwas hinter den Kulissen in Sachen Realserie passiert. Es bleibt zu hoffen, dass auf der San Diego Comic-Con in drei Wochen endlich Offizielles zu hören ist: wo steht die Realserie? Es ist auch weiterhin Geduld gefragt.
Die Mitarbeiter der Gerüchteküche schieben aktuell mal wieder Überstunden und haben - frei nach dem Motto "Wurzelblätter, ich selbst gekocht" - eine nette Suppe zum Thema Realserie und Drehorte zusammengebraut.
Wie wir vor etwas über einer Woche berichteten (siehe hier), hatte die australische Filmagentur die Realserie für Sydney bereits gelistet. Hatte, denn aktuell findet sich der Eintrag dort nicht mehr. Was entweder bedeuten kann, dass Lucasfilm die Agentur nach den Fanberichten gebeten hat, den Eintrag zu löschen oder dass ein Bericht von letzter Woche wahr ist.
Da berichteten wir nämlich über eine Aussage von George Lucas, der andeutete, die Realserie könnte unter Umständen in Tschechien gedreht werden (siehe hier). Diese Andeutung hat die tschechische Filmkommission inzwischen zur Tatsache erklärt:
Die Arbeit an der Lucasfilm-Produktion Red Tails ist in vollem Gange, und die Produzenten George Lucas und Rick McCallum überlegen bereits, ein weiteres Projekt in der Tschechischen Republik zu verwirklichen.
[...]
Vor Red Tails hatten Lucas und McCallum bereits mehrere Folgen der Abenteuer des jungen Indiana Jones in Tschechien gedreht und sahen ihrer Rückkehr deshalb begeistert entgegen. "Das Talent der tschechischen Filmschaffenden, die hohe handwerkliche Qualität und die Schönheit der verschiedenen Landschaften der Tschechischen Republik begeistern uns seit Jahren.", erklärte McCallum.
Lucasfilm ist daran interessiert im Januar 2010 ein weiteres Projekt in die Tschechische Republik bringen - einen neuen Fernsehableger aus der legendären Krieg der Sterne-Reihe. Die Produktion mit einem geschätzten Budget von 150 Millionen US-Dollar soll zwischen vier und sieben Jahren laufen.
Man beachte, dass der Realserienteil nicht zitiert wurde, es kann sich also, genau wie letzte Woche, um Wunschdenken der Tschechen handeln. Verhandlungen welcher Art auch immer, scheint es allerdings zumindest zu geben.
Einen Tick handfester sieht es hingegen in Tunesien aus, dem guten alten Drehort des ebenso guten und alten Tatooine. Auf TheNational.Ae berichtet ein Journalist von einem Familienausflug zu den Kulissen von Mos Espa, wobei er nicht schlecht staunte, dort echte Betriebsamkeit vorzufinden:
Mehrere Arbeiter waren dabei, die Kulissen zu renovieren, ihnen einen neuen Anstrich zu verpassen und neue Gebäude zu bauen. Ironischerweise wurde die Arbeit an diesen außerirdischen Gebäuden sehr menschlich ausgeführt: Ein Arbeiter trug den Putz mit bloßen Händen auf, während einige andere im Schatten einer Hütte von einem fernen Planeten saßen und rauchten.
Ein Arbeiter, der etwas Englisch sprach, erklärte, dass die Renovierungsarbeiten im Dezember auf Geheiß eines italienischen Filmproduzents begonnen hätten. "Er gibt uns Geld, und wir reparieren hier alles.", meinte Farouk Ben Ibrahim. "Er sagte, hier soll ein neuer Krieg der Sterne-Teil gedreht werden. Vielleicht im Sommer."
Die Kollegen von TheForce.Net vermuten, dass die Arbeiten in Wahrheit von der tunesischen Tourismusbehörde in Auftrag gegeben worden sein könnten, die damit ihre einträgliche Attraktion erhalten will. Klingt plausibel, seltsam wäre dann allerdings, dass neue Gebäude gebaut werden.
Wer's waaß, wird's wisse, wie die Hessen sagen. ;-)
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