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"Malak und Revan waren einst Angehörige des Jedi-Ordens, doch jung und eigenwillig wie sie waren zogen sie gegen den Willen des Jedi-Rates in den Krieg gegen die Mandalorianer im Äußeren Rand."
-Carth Onasi
3976 Jahre vor der Schlacht um Yavin begann das Kriegervolk der Mandalorianer seinen Eroberungsfeldzug an den äußersten Grenzen der Republik. Unter der Führung "Mandalores des Unübertrefflichen" nahmen die Mandalorianer in einem gnadenlosen und brutalen Feldzug in nur wenigen Jahren ein Territorium ein, welches das der Hutten an Größe übertraf."Das Ende des einen Krieges war nur der Beginn eines weiteren, und was wie ein Sieg der Republik aussah, war in Wahrheit weit davon entfernt."
-Kreia
"Es war nach Malachor, nach den Mandalorianischen Kriegen, da begannen die Lehren der Sith im Heer um sich zu greifen."In den Monaten nach Revans Verschwinden erhielten die Jedi zahlreiche Berichte, daß er und Malak auf verschiedenen Welten der Republik gesehen worden seien. Später stellte sich heraus, daß all diese Welten einst unter der Herrschaft des geheimnisvollen Unendlichen Reiches gestanden hatten. Auf Dantooine, Korriban, Manaan, Tatooine und Kashyyyk suchten und fanden Revan und Malak Hinweise auf die Position der Sternenschmiede, einer alten Superwaffe der Rakata. Mit dieser Waffe wollten sie die Republik vernichten.
-Atton Rand

"Vor drei Jahren kehrten Revan und Malak an der Spitze einer riesigen Invasionsflotte zurück. Revan hatte sich zum Sith-Lord erklärt, der Held war zum Eroberer geworden."So begann der Zweite Sithkrieg, ein Konflikt, der sich als noch zerstörerischer als der erst wenige Jahrzehnte zurückliegende Große Sith-krieg erweisen sollte. In der ersten Schlacht des Krieges fielen Revan und Malak über die Werften bei Foerost her und eroberten einen Großteil der dort im Reparaturdock liegenden Flotte der Republik. Dieser Zug brach der bereits schwer angeschlagenen Republikanischen Flotte endgültig das Rückgrat. Kurze Zeit darauf befahl Darth Malak Admiral Karath, seine Heimatwelt Telos zu zerstören, um seine Treue unter Beweis zu stellen. Karath fügte sich und bombardierte den Planeten - eine der wichtigsten Militärbasen der Republik - bis nichts übrig war, was Leben hätte ermöglichen können.
-Dorak

"Malak ist ein erbarmungsloser Tyrann, der jeden zerquetschen wird, der ihm im Weg steht... wie Revan es tat. Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Sith erst an dem Tag einhalten werden werden, an dem die Republik in Schutt und Asche liegt."
-Carth Onasi
Nach Revans scheinbarem Tod krönte sich Malak zum Dunklen Lord der Sith und setzte den Eroberungsfeldzug seines alten Meisters fort. Doch Malak teilte Revans Vision einer starken Galaxis nicht: wo dieser wichtige Kernstrukturen der Republik unbehelligt gelassen hatte, um den Wiederaufbau nach Kriegsende zu erleichtern, glaubte Malak an brutalere Methoden. Es ist zu vermuten, daß er Revans wahre Ziele nicht kannte, und so zog er es vor, einen Krieg maximaler Zerstörungen und Verheerungen zu führen."Kann es eine größere Waffe geben, als den Feind gegen seine eigene Sache zu wenden? Ihr Wissen gegen sie zu verwenden?"
-Bastila Shan
Bei seiner Rückkehr in die Jedi-Enklave auf Dantooine wurde Revan und seinen Begleitern eine Mission äußerster Wichtigkeit für die Zukunft der Republik übertragen - Darth Revans Spuren zur Sternenschmiede zu folgen. Auf jeder Welt galt es, den gefährlichen Bedingungen, die von der starken Aura der Dunklen Seite um die antike Technologie der Rakata erzeugt wurden, zu trotzen. Die Besatzung der Ebon-Hawk wurde von Kopfgeldjägern und gefallenen Jedi gejagt, und schließlich sogar von Malaks Schüler Darth Bandon. Doch auf ihrer Reise stießen auch neue Verbündete zu Revan, unter ihnen die einstmals gefallene Cathar-Jedi Juhani, der Attentäterdroide HK-47 und der "graue" Jedi Jolee Bindo.
Bei ihrer Flucht zurück zur Hawk, trat Darth Malak Revan entgegen. Er enthüllte seinem früheren Meister dessen wahre Identität und hoffte so, Revan und seine Gefährten zu entzweien. Ein heftiges Laserschwertduell entbrannte, in dessen Verlauf sich Bastila opferte, um Revan und den anderen zur Flucht zu verhelfen. Bastila wurde von Malak gefangengenommen und gefoltert. Sie verfiel der Dunklen Seite und wurde Malaks Schülerin. Revan blieb nur wenig Zeit, um Malaks Enthüllung und den Verlust Bastilas zu verarbeiten, denn die Suche nach der Sternenschmiede hatte durch die jüngsten Entwicklungen noch an Dringlichkeit gewonnen.
Erneut stand Revan vor der Wahl, der Dunklen Seite nachzugeben oder den Jedi treu zu bleiben. Diesmal traf er die richtige Entscheidung: er wies Bastila ab, die daraufhin voller Wut zur Sternenschmiede zurückkehrte, Revan und die Ebon Hawk dicht auf ihren Fersen. Gleichzeitig traf die Flotte der Republik ein, unterstützt von den Überlebenden der Dantooine-Enklave, unter ihnen Jedi Meister Vandar Tokare. Eine gewaltige Raumschlacht zwischen der Republik und den Sith nahm ihren Anfang. Mit der Hilfe der Jedi gelang es Revan inzwischen, in die Sternenschmiede vorzudringen. Dort kämpfte er sich durch Legionen einfacher Soldaten, Droiden und gefallener Jedi zu Bastila vor. Erneut besiegte er sie, doch statt sie zu töten, wies er ihr den Weg zurück ins Licht. Das Band der Macht zwischen ihnen triumphierte als Band der Liebe. Bastila folgte Revan und setzte ihre Kampfmeditation für die Republik ein."Der Jedi-Bürgerkrieg vernichtete die Jedi. Als er schließlich endete, waren kaum 100 Jedi dem Tode entgangen. Viele fielen im Kampf… und weit mehr noch erlagen den Lehren Revans."
-Kreia
Ein Jahr nach Kriegsende verließ Revan die Republik. Er verabschiedete sich von seinen neun Freunden, die ihm auf der Suche nach der Sternenschmiede beigestanden hatten, weil er wußte, daß die Plätze, an die er zurückkehren würde, kein Ort für seine Lieben waren. Er vertraute Carth Onasi die Sorge um die Republik an, ließ den getreuen Mandalorianer Canderous Ordo im Äußeren Rand zurück und sagte Lebewohl zu Bastila. "Es wäre besser gewesen", sollte Kreia, Revans frühere Jedi-Meisterin, später anmerken, "hätte er es ihr erklärt. Doch diese Jedi war stets eigenwillig und verstand Krieg nicht, wie Revan es tat." Wenig später verschwand Revan spurlos. Sein Schiff, die Ebon Hawk, und die Droiden T3-M4 und HK-47 blieben am Rande des bekannten Weltraums zurück.