
Habt ihr euch jemals gefragt, wie Star Wars aussähe, wenn man die Grundzutaten der Saga mit einer gehörigen Brise Fantasy mischt und es dann in ein vollkommen unbekanntes Setting verfrachtet?
Die Antwort auf diese Frage gibt die FanFiction „Star Wars – Königreich der Ozeane“:
16.000 Jahre vor dem Imperium, Luke Skywalker und Darth Vader kennt die Galaxis noch keine Sith. Die Republik ist trotz ihres 10.000jährigen Bestehens noch immer instabil und befindet sich im ständigen Konflikt mit rebellischen Sternensystemen und wütenden Tyrannen. Inmitten des kriegerischen Zeitalters scheint nur der Jedi-Orden ein Licht im Dunkel des Krieges zu sein. Doch der äußerliche Schein trügt. Der Orden steht vor einer Spaltung, ihre bisherigen Lehren sind in Anbetracht des ewigen Krieges überholt und verlangen nach einer umfassenden Reformation.
Der neu erwählte Jedi-Großmeister Antares Cairen scheint als einziger in der Lage, die Konflikte beizulegen, doch ist innerlich genauso zerrüttet und uneins wie der Orden selbst. Als er mit seiner Schülerin schließlich spurlos in den unbekannten Regionen verschwindet, sind der Orden und die Republik auf sich selbst angewiesen.
Genau hier setzt „Königreich der Ozeane“ an und entfernt sich nicht nur zeitlich von allem bisher dagewesenen, sondern entfernt sich gleich ganz von der bisher bekannten Galaxis. In den unbekannten Regionen stößt der Großmeister rein zufällig auf ein nach außen hin vollkommen isoliertes Reich auf der paradiesischen Wasserwelt Sophiria, das seine eigenen Ideale und Vorstellungen durcheinander schleudert. Hin- und hergerissen zwischen Pflicht und Glaube entscheidet sich Großmeister Antares Cairen abermals für den Krieg.
1.000 Jahre später ist Sophiria eine tote Wüsteneinöde. Versprengte und zurückentwickelte Nomadenklans aus Menschen ziehen durch die Steppen auf der Suche nach Wasser und glauben an eine uralte Legende des längst vernichteten Reiches.
Der Sohn des Klanmeisters der Kaldrak, Tal’kehras Osraash – oder kurz „Talk“ für seine Freunde – glaubt jedoch nicht an die Legende und macht sich auf, die Wahrheit hinter den staubigen Mythen herauszufinden. Als er jedoch durch eine Serie von grausamen Morden in schreckliche Ungnade fällt, muss er feststellen, dass die Vergangenheit weitaus enger mit ihm verbunden ist, als er es je zu glauben gewagt hat.
„Königreich der Ozeane“ erzählt die Geschichte von Großmeister Antares Cairen und Nomadensohn Tal’kehras Osraash, die beide auf der Suche nach der Wahrheit hinter einer so simpel scheinenden Frage sind:
Erdacht, geschrieben und ausgestaltet von Fragger MT ist „Königreich der Ozeane“ ein riesiges Epos um zerstörte Träume, verratene Ideale und verlorene Hoffnung. Lese Star Wars, wie du es noch niemals zuvor gelesen hast!
Zusätzlich zur FanFiction „Königreich der Ozeane“ an sich wurden zu jedem einzelnen Planeten, der für die Geschichte entworfen wurde, sogenannte „GDB Index Guides“ geschrieben. Doch was ist das überhaupt?
Ein „Galactic DataBase (GDB) Index Guide“ ist eine grafisch voll ausgestaltete Dokumentation über den jeweiligen Planeten. Beschrieben werden das jeweilige Sternensystem, das Ökosystem des Planeten, sein Aufbau, eventuell sogar Karten und sonstige weiterführende Informationen. Diese Dokumentationen dienen all jenen, die sich die Planeten aus „Königreich der Ozeane“ nicht nur vorstellen wollen.
Das Design der Dokumentationen wurde in Anlehnung an das Holonet geschaffen, damit es den Anschein erweckt, als seien die GDB Index Guides direkt aus der weit, weit entfernten Galaxis entsprungen.
Insgesamt gibt es sieben Planeten, die bei Vervollständigung der FanFiction zugänglich sein werden. Für den ersten Akt gibt es die Planeten „Aevum“ und „Sophiria“, für den zweiten Akt sogar drei Planeten: „Altes Sophiria“, „Seralus“ und die einzige Welt aus dem bekannten Star Wars Universum: „Ilum“. Die letzten zwei Welten werden mit dem dritten Akt gemeinsam veröffentlicht werden und sind daher noch geheim.
Anlässlich der Veröffentlichung des zweiten Akts von Königreich der Ozeane baten wir Autor Fragger MT zum Interview:
Wie und wann bist Du zum Star Wars-Fan geworden?
Es war einmal vor langer Zeit in einem weit, weit entfernten Wohnzimmer… Nun, so oder so ähnlich könnte ich das Ganze beschreiben. Anno 1996 haben meine Eltern beim wöchentlichen Videoabend einen Film namens „Krieg der Sterne“ eingeworfen und damit meinen zukünftigen Lebensweg für die nächsten 14 Jahre – und wahrscheinlich noch darüber hinaus – geebnet. Ich glaube, die Kassette liegt heute noch in den Regaltiefen versteckt.
Seit wann schreibst Du Fanfiction?
Hmm, schwer zu sagen. Ich kann mich daran erinnern, in den Nachwehen eines Deutschaufsatzes damals wohl Blut geleckt zu haben. Wirklich aktiv schreiben, das ist erst seit 4 Jahren der Fall.
Damals war ich in der Modding-Community des PC-Spiels „Far Cry“ als Mapper aktiv und konnte dort nach der Lego-Phase – die irgendwie jeder einmal hatte – meinen Baudrang befriedigen. Mit dem Sterben diverser Teams folgte dann aber schnell Ernüchterung und letztendlich wechselte auch die Community schon im Gedanken zu Crysis. Da war für mich der Schlusspunkt in Sachen Mapping. Auf der Suche nach einer Alternative habe ich wohl das geschriebene Wort neu entdeckt.
Welche Bedeutung hat Fanfiction Deiner Meinung nach im Star Wars-Fandom? Wie wichtig ist sie Dir persönlich?
FanFiction war für mich schon immer Opfer zwiespältiger Betrachtungsweisen. Viele assoziieren damit trashige, schlecht geschriebene Kurzgeschichten freakiger Nerds, andere sehen es als gedankliche Ausgeburten von Leuten mit zu viel Fantasie und wiederum andere sehen als teilweise wirklich schwer verdauliches Zeug im Stile des Expressionismus… Oder sowas. Nur die wenigsten betrachten es als „Stimme des Volkes“. Dazu zähle ich.
Kommerzielle Unterhaltungsmedien-Universen leiden üblicherweise unter der bitterbösen Geld-Geißel, die ganz laut nach mehr schreit. Veröffentlichungen zielen auf das große Ganze, um die Masse der Fans – und ihre Geldbeutel – zu sich zu locken. Dabei passiert es jedoch nicht selten, dass der eine oder andere Fan nur traurig in der Ecke stehen kann und dem Fehlen seines Lieblings-Charakters im neusten Buch / Comic nachtrauert.
Solche Leute füllen die Lücke in der Community (und in ihrem Herzen) mit FanFiction. Und die hat wiederum den Vorteil, dass oftmals eine ganze Menge Herzblut drinsteckt. Wie schon Mutter sagte… Mit Liebe kocht es sich halt besser. Und ehrlich gesagt gibt es keine bessere Zahnfüllung für den löchrigen Star Wars Kanon.
Hast Du beim Schreiben einen Lieblings-(SW-)Autor oder ein Lieblings-(SW-)Werk, an dem Du Dich orientierst?
Oha, ich bin eher eine ganz exotische Randerscheinung, die zwar viel schreibt, aber selbst kaum liest. Noch nicht einmal außerhalb des Star Wars-Universums. Kurz gesagt habe ich beinahe keine Autoren, nach denen ich mich überhaupt richten könnte. Dahinter steckt kein besonderer Grund, außer der, dass mir ein wenig die Lust am Lesen diverser Buchreihen mit gefühlten eintausend Bänden vergangen ist, weil sie nicht viel mehr als Quantität bieten. Schade eigentlich.
Reden wir über Königreich der Ozeane. Für die Lesefaulen und Einsteiger: Worum geht es?
Mal sehen, ob ich es kurz fassen kann:
Die Geschichte erzählt die Handlung parallel aus den Blickwinkeln eines siebzehnjährigen Nomadensohns in der Gegenwart und des Jedi-Großmeisters in der Vergangenheit, 1000 Jahre davor. Obwohl sie verschiedener nicht sein könnten haben sie eine Gemeinsamkeit: sie suchen nach sich selbst. Wohin diese Suche sie führt und was Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbindet, erfährt man dann in der FanFiction.
Wichtig war mir vor allem, das Bild des Altertums in der Star Wars Galaxis zu konkretisieren. Das namensgebene „Königreich der Ozeane“ ist sozusagen eine untergehende, antike Hochkultur – so wie auf der Erde die Pharaonen beispielsweise. Ich wollte außerdem mit bekannten Bildern spielen und sie auf ungewohnte Art verzerren, um eben dieser gesichtslosen Ära ein Gesicht zu geben. So tragen Jedi 16.000 Jahre vor den Filmen noch keine Lichtschwerter sondern Blankwaffen. Es gibt außerdem eine sehr religiöse Ausprägung, viele Mythen und Legenden, die die Suche nach der Wahrheit nicht nur zu einem beliebigen Abenteuer in der Galaxis weit, weit entfernt gestalten.
Königreich der Ozeane erinnert stellenweise an Harry Potter, dann wieder an Dune, an den Herrn der Ringe und sogar an Eragon. Sehr viel Fantasy also, vergleichsweise wenig Science-Fiction. Siehst Du Star Wars also auch als Ganzes eher als Space-Fantasy, denn als Science-Fiction?
Offen gesagt: Ja!
Sieht man Star Wars mit den Augen der OT (Original Trilogie), dann ist es ganz klar Space-Fantasy. Wir haben einen enormen, mystischen Aspekt, viele Geheimnisse, sogar Zauberei, die nicht wissenschaftlich erklärbar ist. All das ist sonst nur in Fantasy-Werken vertreten.
Dann kam jedoch die PT (Prequel Trilogie) und dank gewisser Midichlorianer wurde das Mystische wieder zum Wissenschaftlichen. Leider ist diese Aussage unwiderlegbar und steht als felsenfestes Monument des Schreckens direkt im G-Kanon.
Ich wollte diesen Fantasy-Aspekt in „Königreich der Ozeane“ noch weiter ausschöpfen, allerdings ohne völlig über Bord zu gehen. Ein Drahtseil-Akt! Glaubenskriege, Götter und Schöpfungsberichte scheinen anfangs so gar nicht mit Star Wars vereinbar und vollkommen fremd. Mein Ziel war es, diese Elemente mit dem Fortlaufen der Geschichte allmählich in das bekannte Star Wars-Universum einzuflechten.
Das Haupt-Fantasy-Element von Krieg der Sterne ist die Macht, und auch in Königreich der Ozeane gibt es sie, wenn auch auf eher ungewohnte Weise: Als Religion und Mythos. Wie bewahrt man in einer Welt fern von Vader und Skywalker das Krieg der Sterne-Gefühl?
Wenn man es umschreiben könnte, würde ich „Königreich der Ozeane“ als frisch gepressten Orangensaft mit grüner Lebensmittelfarbe bezeichnen. Ich habe versucht, Star Wars bis auf ein paar wiedererkennbare Faktoren auszupressen und alles neu zu mixen.
Ich habe im Handlungsbogen der Gegenwart beispielsweise versucht, mich an Episode IV anzunähern. Wir haben einen Protagonisten, dessen alltägliches Leben aus der Bahn geworfen wird (Luke/Talk), klare Feindbilder (Imperium/Gefallene), einen rätselhaften Mentor (Ben/Antares), eine *Prinzessin* in Not (Leia/Kaya), einen frechen Sidekick (Han/Baz) und einen Oberböswicht (Darth Vader/Die Krähe). Wichtig war es, diese Elemente auf alle Fälle drin zu behalten und keinesfalls handlungstechnisch vollkommen abzuheben. Star Wars lebt von einer kontrastreichen, teilweise überzeichneten Charakterkonstellation.
Wenn man das im Hinterkopf behält, scheint der Handlungsbogen der Vergangenheit jedoch wieder ungewohnt. Die Charakter-Konstellation ist anders – genau wie die Ausgangssituation. Dennoch findet sich der Leser hier mit Begriffen wie „Jedi“ und „Republik“ konfrontiert, mit denen er etwas anfangen kann. Die Idee dahinter war, beiden Zeitsträngen bekannte Elemente zu geben und sie jeweils mit einem unbekannten Gegenstück zu kombinieren. So ist die Welt in der Gegenwart größtenteils sehr fremd und ungewohnt, die Charakterkonstellation wiederum klassisch.
Das Ganze war, als müsste man zwei grundlegend unterschiedliche Geschichten gleichzeitig schreiben, die jedoch wie Zahnräder ineinandergreifen. Es ist zweifellos Star Wars – wenn auch sehr viel exotischer.
Schamanen, Stämme, Mythen, Visionen... Ein bisschen erinnert das alles auch an indianische Geschichten. An welchen irdischen Mythen, Heldenepen und Religionen orientierst Du Dich?
Der Schöpfungsbericht des Prologs ist so ziemlich das Mekka all dieser Bezüge. Aber es ist keinesfalls nur ein Abklatsch von Genesis aus der Bibel. Mal sehen, was sich finden lässt…
Gehen wir vom Standpunkt der verschiedenen Götter mit ihren unterschiedlichen Gesinnungen aus, könnte man prinzipiell viele irdische Religionen als Beispiel heranziehen. Für den Konflikt Schöpfungen gegen Schöpfer diente beispielsweise der Konflikt Titanen gegen Götter aus der griechischen Mythologie als Vorbild. Die Sterne, die Leben schenken, erinnern an die Geschichte von Prometheus, der das Feuer zu den Menschen bringt – auch aus der griechischen Mythologie.
Die anderen Götter neben Licht und Schatten sollten eigentlich eine größere Rolle spielen. Hier hatte ich etwas im Stile der Natur-Gottheiten in der japanischen Kultur geplant, die in ihrer Zahl unendlich sind. Na ja, Schlange und Ozean sind wenigstens noch drin.
Jenseits des Prologs gibt es auch noch ein paar Merkmale, die einen religiösen oder historischen Bezug haben. Im zweiten Akt sieht man die Gesellschaft innerhalb des Königreichs, die danach strebt, durch Tugend möglichst wenig und wenn überhaupt, dann nur positive Gefühle zu leben. Hier stand der Buddhismus Modell – genau wie er in der originalen Vorlage für die Jedi Vorbild stand.
Die Klans wiederum warten auf die Rückkehr des Königreichs und damit auf ihre „Erlösung“. Diese Erlösung gibt es auch im Christentum, nur wartet man da auf jemand anderen als auf das Königreich der Ozeane. Es gibt im ersten Akt sogar einen kleinen, eher bildlichen Bezug zur Artus-Legende, mit besonderem Schwerpunkt auf sein Schwert Caliburn und später Excalibur. Teile dieser Geschichte werden insbesondere im dritten Akt eine gewisse Rolle einnehmen.
Des Weiteren orientieren sich ein paar wenige Hauptcharaktere an realen Vorbildern. So ist die neue Protagonistin des zweiten Akts quasi das Star Wars-Gegenstück zu Johanna von Orléans in ihrem heiligen Krieg.
George Lucas hat sich bei seiner Saga immer auf Joseph Campbells Heldenreise gestützt. Das Element des Erwachsenwerdens, das in dieser Heldenreise zum Ausdruck kommt, ist auch in Königreich der Ozeane sehr präsent. Hast Du Dir also auch für Dein Werk Campbell angesehen?
Ich muss zugeben, Campbell bis vor Kurzem niemals richtig mit dieser Heldenreise assoziiert zu haben. Die Heldenreise selbst ist mir erst beim Schreiben des zweiten Akts zufällig in die Hände gefallen und ich musste überrascht feststellen, dass die meisten Aspekte bereits in der Geschichte präsent waren! Da sag nochmal einer, der Heros erhält übernatürliche Hilfe…
So sehr ich mich ab dem zweiten Akt an die Heldenreise angelehnt habe, so musste ich jedoch regelmäßig davon abweichen, um nicht zu sehr in klassische Gefilde abzurutschen. Es war mir wichtig, die scheinbaren Helden der Geschichte nicht so strahlend darzustellen wie in der Vorlage. Es hätte das Konzept des nebelverhangenen und grauen Altertums durcheinander geworfen, wenn ich zu viele glasklare Charaktere und Motive verwendet hätte.
Für Königreich der Ozeane hast Du nicht nur eine Geschichte und ihre Figuren entwickelt, sondern das Projekt besticht gerade auch durch die umfangreichen Hintergrundinfos, die Du in der Galaktischen Datenbank präsentierst. Die darin enthaltenen Karten und Planeteninformationen würden so manchem Rollenspiel zur Ehre gereichen. Wie kamst Du auf die Idee dazu?
Im Endeffekt waren die „GDB Index Guides“ zu den einzelnen Planeten ein Randprodukt des eigentlichen Schreibens. „Königreich der Ozeane“ durchbrach irgendwann gewisse Limits an Hintergrund und Handlung. Und da ich nicht unbedingt so viel Arbeitsspeicher im Hirn habe um mir über jede Fluse an Information im Klaren zu sein, brauchte ich eine Ausweichmöglichkeit. Immerhin ist peinlicher als einen eigentlich toten Randcharakter zwei Kapitel später wieder als Statisten in der Menge stehen zu haben. Also habe ich mir vor allem zu den Orten, Charakteren und Legenden Notizen geschrieben, in denen ich die prägnantesten Informationen festgehalten habe.
Leider läuft alles selten wie geplant und während einige Teile der Geschichte ins Unermessliche wuchsen, wurden andere wieder eingestampft. So sind auch einige durchaus interessante Ideen auf der Strecke geblieben, weil sie in der eigentlichen Geschichte keine Rolle mehr gespielt hätten.
Als ich irgendwann aus Lust und Laune einen meiner Planeten für ein visualisieren wollte, kam mir die Idee, alle diese ungenutzten Ideen auf den Notizzetteln mit Verbindung der Grafiken als Beigabe zur eigentlichen Geschichte zu veröffentlichen. Um den inneren Star Wars-Nerd zu befriedigen, musste das Ganze natürlich außergewöhnlich sein. Also wieso es nicht gleich so gestalten, als stamme es direkt aus der Galaxis weit, weit entfernt?
Wie groß wird Königreich der Ozeane insgesamt werden? Schon jetzt gibt es ja nicht nur Hauptbände und die Galaktische Datenbank, sondern auch Kurzgeschichten.
Oh je. Auskunft über solche Dinge kommt der Nennung eines fixen Release-Datums nahe… Und das hat meinem Gewissen in der Vergangenheit gar nicht gut getan. Ich kann jedoch sagen, dass es bei drei Akten bleiben wird. Die Struktur der Veröffentlichung bleibt auch grundlegend gleich. Neben dem obligatorischen Kommentar des Autors und den GDB Index Guides der jeweiligen, im Akt auftauchenden Planeten wird es zu jedem Akt eine variable Zahl an Kurzgeschichten geben. Hier gilt dasselbe Prinzip wie bei den GDB Index Guides: Was es nicht in die eigentliche Geschichte geschafft hat, wird eigene Geschichte wiederbelebt.
Von der Größe der Akte her… hmmm, ungewiss die Zukunft ist. Aber ich wage die Prognose: Akt Eins wird der kürzeste bleiben, Akt Zwei wohl der längste und Akt Drei höchstwahrscheinlich so ein Mittelding. Insgesamt wage ich zu behaupten, dass es auf über 1000 Seiten insgesamt hinauslaufen wird… Puh, ich mag keine Zahlen.
Du bist vielen Fanfiction-Freunden auch als Grafiker bekannt und hast schon so manchem Fanfiction-Werk ein mehr als würdiges Titelbild verpasst. Wie bist Du zum Grafikdesign gekommen? Bist Du vielleicht sogar beruflich im Grafikdesign tätig?
Nun ja, die Ader fürs Design stammt noch aus der Zeit meiner Modding Tage, als ich per Photoshop und Plugin Texturen gebastelt habe und dann feststellen durfte, dass man mit dem Programm weitaus mehr als Felsen machen konnte. Als vierzehnjähriger Knirps vernarrt man sich schnell…
Nun ja, aktuell bin ich Zivildienstleistender, der mit den älteren Herrschaften der Gesellschaft seine Zeit verbringt. Beruflich möchte ich eigentlich nichts mit Design zu tun haben – einfach weil ich ein unverbesserlicher Romantiker und Idealist bin, dem die Tatsache missfällt, Ideen und Gedanken von dem Wirtschaftsmesser verstümmeln zu lassen und anschließend zur Prostitution zu zwingen.
Ich arbeite entweder frei an Community-Projekten mit oder nehme ab und zu Aufträge einer örtlichen Webdesign Agentur an – zumal das Arbeitsklima für kreative Tätigkeiten eine große Rolle spielt. Da ist man lieber im kleinen, freundschaftlichen Kreis. Was genau ich letztendlich will, das war schon immer ein Spiel mit dem Feuer – jedoch läuft momentan alles auf ein Studium im nächsten Jahr hinaus. Und nein, vermutlich wird es nichts mit Design zu tun haben.
Wir danken für dieses Gespräch!
Blut geleckt? Dann gibt's hier im Anschluss alles rund um Königreich der Ozeane:
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Königreich der Ozeane basiert auf Figuren und Handlungen von Krieg der Sterne. Krieg der Sterne, alle Namen und Bilder von Krieg-der-Sterne-Figuren und alle anderen mit Krieg der Sterne in Verbindung stehenden Symbole sind eingetragene Markenzeichen und/oder unterliegen dem Copyright von Lucasfilm Ltd.
Königreich der Ozeane is a work of fan fiction. Star Wars, and all associated content (whether trademarked, copyrighted or otherwise protected by U.S. or international law) are property of LucasFilm Ltd.