
Da wir schon länger kein Indy-Update mehr hatten, versuchen wir's doch einfach mal mit diesem hier: Einem Interview mit Steven Spielbergs Stammproduzentin Kathleen Kennedy:
Auf die Frage, was sie über Indy 5 oder Jurassic Park 4 sagen könne, sagte Kennedy kurz und knapp:
Gar nichts. Nicht, weil ich nichts erzählen will, sondern weil wir für beide Filme einfach keine Drehbücher haben. Wir sind also noch nicht einmal nah dran.
Wir wollen definitiv Jurassic 4 machen. Was Indy angeht, weiß ich offengesagt nicht, was unser Standpunkt ist. Unsere Einschätzung ist, dass wir auf jeden Fall Interesse haben, wenn uns eine gute Geschichte geboten wird.
Also mal schauen.
Eine realistischere Einschätzung bekommt man wohl selten zu hören. Wir nehmen damit wieder Wetten an: Was kommt zuerst, Indy 5 oder Underworld? ;-)
Mal wieder ist etwas Zeit verstrichen, mal wieder gibt's praktisch keine Neuigkeiten zu Indy 5. Hier das Nicht-Neueste:
Steven Spielberg erklärte unlängst gegenüber Entertainment Weekly: "[George und ich] haben uns auf ein Genre für den fünften Film verständigt, wir haben bereits ein Konzept vor Augen."
Bei der Premiere von Tim und Struppi zeigte sich Lucas selbst nun nicht ganz so optimistisch: "Ich habe [Steven] gesagt, dass ich noch nichts habe. Ich habe ihm von der Geschichte erzählt, aber ich habe noch keinen MacGuffin gefunden. Ich meine, ich weiß, worum es gehen wird, aber noch muss ich einen MacGuffin finden, der zu dem Gebiet passt, mit dem wir arbeiten."
Auf die Rolle von Indys gewachsener Familie im Film angesprochen, wehrte Lucas abschließend mit einem "Wir werden sehen" ab.
Wer optimistisch sein will, könnte das nun als Fortschritt betrachten. ;-)
Gegenüber dem Empire Magazine hat Steven Spielberg, im Rahmen eines Interviews über Tim und Struppi, auch etwas über Indy 5 geplaudert. Kurz gesagt: Es gibt keine Neuigkeiten. :-)
[Was Indy 5 angeht], müsst ihr euch an George Lucas wenden. Er ist für die Handlung verantwortlich, und das war bei allen vier bisherigen Filmen auch schon so. Egal ob mir die Handlung gefiel oder nicht, hat sich George die Geschichten ausgedacht. Er arbeitet aktuell an Indy 5. Wir haben noch kein Drehbuch, aber er arbeitet an der Handlung. Und ich werde es George überlassen, sich eine gute Geschichte auszudenken.
Wie gesagt: Nichts Neues. Und auch Spielbergs Haltung zu Indy 4 ist unverändert, auch wenn er einen netten Satz über seine Freundschaft zu George Lucas einbrachte.
Mit dem Film bin ich sehr zufrieden und war es auch schon immer, aber ich fühle mit den Leuten, die unseren MacGuffin nicht mochten, weil ich ihn auch nie mochte. George und ich haben heftige Diskussionen darüber geführt, weil ich weder wollte, dass diese Dinger Außerirdische, noch Interdimensionswesen sind. Aber ich stehe loyal zu meinem besten Freund. Wenn er eine Geschichte schreibt, an die er glaubt, drehe ich den Film so, wie George ihn sich vorgestellt hat, auch wenn ich selbst meine Probleme damit habe. Ich lege dann selbst Hand an, arbeite mit meinen Schauspielern und drehe den Film, wie ich ihn drehen möchte, aber ich werde Georges Rolle als Erzähler der Indy-Reihe nie in Frage stellen. Ich werde mich in dieser Frage nie mit ihm streiten.
Wobei man sich schon die Frage stellen kann, ob die Streifenhörnchen in der Wüste nicht eher in Spielbergs Ressort gefallen sind als in Lucas'. Und die Tarzan-Einlagen, überzähligen Wasserfälle und ähnliche Scherze nicht auch. Aber gut, das ist eine Debatte für 2008. ;-)
Wer nicht mehr auf Indy 5 warten will, um mal wieder zur Peitsche zu greifen, der könnte demnächst Spaß mit einer Überarbeitung des Ende August gestarteten Facebook-Spiels Adventure World haben, in dem der Mann mit dem Hut ab Oktober wieder auf der Suche nach Abenteuern zu erleben ist:
Das bisherige Spiel bot dies:
Im goldenen Zeitalter der Entdeckungen reist Du mit Deinen Freunden um die Welt, um legendäre Artefakte, Geheimnisse aus der Vergangenheit und neue Abenteuer zu finden! Auf Deiner Reise löst Du verborgene Rätsel, bevor Du in der verlorenen Stadt des Goldes, in El Dorado, das letzte Geheimnis lüftest!
Ab Oktober neu dazu kommt nun Indiana Jones persönlich, zu dessen Ehren das Spiel einen neuen Namen bekommt: Adventure World: An Indiana Jones Game. Einzelheiten über Indys Rolle im Spiel gibt es noch nicht. Interessant ist allerdings, dass dies Zyngas erste Lizenzzusammenarbeit dieser Größenordnung ist. Oder wie Zynga es beschreibt:
Zynga ist stolz bekanntzugeben, dass wir uns mit Lucasfilm zusammentun, um Indiana Jones - den König der Suche nach verlorenen Götzenbildern, der Meister des Peitschenschwingens, der Fürst des heiligen Gralens, des Fliegens, aber nicht des Landens - in euer Lieblingsabenteuerspiel zu bringen.
Allein wird Indy im Spiel offenbar nicht bleiben, wenn man dem ersten Ankündigungsbild trauen kann:
Gut für Dr. Jones: Schlangen scheinen noch nicht in der Nähe zu sein.
Danke Carsten und Norman für den Hinweis!
In Los Angeles fand anlässlich des 30. Geburtstags von Jäger des verlorenen Schatzes eine Jubiläumsvorführung des Films statt, zu der Steven Spielberg und Harrison Ford als Ehrengäste kamen. Dabei sprachen die Beiden über die Blu-ray-Veröffentlichung, Indy 5 und sogar E.T. (via Club Jade:
Spielberg erklärte, Jäger des verlorenen Schatzes werde für die Blu-rays keine digitale Veränderungen aufweisen, was vom Publikum begeistert zur Kenntnis genommen wurde. Dann kam er auf seine anhaltende Freundschaft mit George Lucas zu sprechen, über die er sagte: "Wenn George anruft, verschiebe ich alle Termine, denn wir können stundenlang miteinander sprechen." Diese Gespräche beschäftigen sich nicht zuletzt mit Indy 5: "Wir reden darüber und haben Hoffnung." Wie bereits zuvor, machte sich Spielberg über Indy 4 lustig, als nur ein Zuschauer begeistert auf einen möglichen 5. Teil der Reihe reagierte. "Das muss der Einzige sein, den wir mit Indy 4 nicht verloren haben", scherzte Spielberg.
Das Gespräch wandte sich schließlich Lucas' Änderungen an Krieg der Sterne zu. Spielberg sagte dazu: "Ich habe das bei einem meiner Filme einmal versucht und es später bitter bereut. Nicht weil die Fans wütend waren, sondern weil ich selbst vom Ergebnis enttäuscht war. Ich habe auf die [Reaktionen der Eltern, die keine Schusswaffen in E.T. sehen wollten] zu empfindlich reagiert und dachte mir, dass ich Änderungen vornehmen sollte, wenn es einmal die Technik dafür gäbe. Eine Weile war ich damit zufrieden, aber dann wurde mir klar, dass ich die Zuschauer um ihre Erinnerungen an E.T. gebracht hatte." Für die Blu-ray-Verwertung des Films kündigte er deshalb an, die Kinofassung des Films herausbringen zu wollen, nicht die veränderte DVD-Version.
Harrison Ford wiederum erklärte, er sei für ein 5. Mal Indiana Jones bereit. "Ich werde dafür allerdings nicht zum Mars fliegen. Aber wenn wir das nächste Mal ein Drehbuch für Indiana Jones bekommen, würde ich mich freuen, die Figur wieder zu spielen. Jedes Mal, wenn wir ihr begegneten, wollten wir dem Publikum ein größeres Verständnis der Figur vermitteln, nicht nur, indem wir neue Abenteuer zeigten, sondern auch indem wir etwas über Indiana Jones erfahren. Dieser Gedanke hat dazu geführt, seinen Vater einzuführen und seinen Sohn und hat Marions Rückkehr bedingt."
Ganz zum Schluss enthüllte Spielberg sogar noch, dass er Ford einmal die Rolle des Alan Grant in Jurassic Park angeboten hatte. Indy mit Dinosauriern, das wäre ja mal was... *movealongmovealong*
Im November erscheint Steven Spielbergs Film Tim und Struppi - Das Geheimnis der 'Einhorn', bei dem Kathleen Kennedy wie auch bei zahllosen früheren Spielberg-Projekten als Produzentin, bzw. Produktionsleiterin fungierte. Bei einer Pressekonferenz in Mexiko äußerte sie sich nun zum Thema Indy 5:
Ich denke, wir sind mit den Abenteuern von Indiana auf Dauer fertig. [...] Ich weiß, dass über Drehorte gemunkelt wird und über ein Drehbuch für einen neuen Indiana [Jones-Film]. Aber an diesem Gerede ist nichts dran. Wir sind mit anderen Projekten beschäftigt. Und ich glaube, dass die Zeit von Indiana vorüber ist. Jetzt ist die Zeit von Tim. Tim wird der neue Indiana werden.
Ist für Indy 5 damit der Ofen aus? Natürlich nicht. Die Aussagen von LaBeouf, Lucas und co bleiben gültig: Man sucht nach einer Geschichte. Für Kathleen Kennedy ist diese Suche offenkundig verlorene Liebesmüh, aber wer optimistisch bleiben möchte, sollte sich daran nicht stören. Schon für Indy 4 sah es schließlich fast zwei Jahrzehnte lang nicht eben gut aus.
Bleiben wir gespannt. :-)
In Sachen Indy 5 tut sich wenig Neues, von einer Kurzaussage von Harrison Ford über Shia LaBeouf einmal abgesehen, die aktuell die Gemüter erhitzt. Zitiert wird sie als "Shia, you're a fucking idiot", was Ford eigentlich sagte findet sich auf Details.com:
Nachdem LaBeouf von Steven Spielberg persönlich auserkoren worden war, gab er Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels eine eher negative Kritik, in der er sich selbst genauso die Schuld für die Schwächen des Films gab wie dem legendären Regisseur ("Wenn man es vermasselt, muss man das ehrlich zugeben.", formulierte er es damals). "Ich wurde dafür ordentlich verdroschen, aus verständlichen Gründen.", erzählt er jetzt lächelnd. "Man kann nicht als Schauspieler arbeiten und ehrlich sein - das ist schon verrückt!" Obwohl LaBeouf berichtet, dass Harrison Ford seine Offenheit unter vier Augen gut hieß, erinnert sich Ford etwas anders an das Gespräch. "Ich glaube, ich habe ihm gesagt, er sei ein verdammter Idiot.", erzählt der sonst so zurückhaltende Filmstar. "Als Schauspieler sehe ich es als meine Pflicht an, den Film zu unterstützen, ohne mich wie ein Vollidiot aufzuführen. Shia ist ambitioniert, aufmerksam und hat Talent - und er lernt aktuell, wie man mit einer einzigartigen und sehr schwierigen Situation fertigwird."
Am vergangenen Wochenende wiederholte LaBeouf unterdessen seine bereits bekannte Aussage über den aktuellen Stand von Indy 5: Harrison will, George arbeitet, und sonst weiß keiner, was gerade passiert.
Frank Marshall, seines Zeichens Produzent von Jäger des verlorenen Schatzes und Königreich des Kristallschädels und Produktionsleiter der beiden anderen Indy-Teile, trat am Wochenende zum Interview bei Geektime an.
Dabei erklärte er, die Blu-rays der Indiana-Jones-Trilogie seien aktuell in Arbeit. Ein Veröffentlichungsdatum nannte er nicht. Steven Spielberg soll von der Bildqualität begeistert sein.
Zu den Gerüchten über Indiana Jones 5 sagte er, seines Wissens werde aktuell nicht an einem weiteren Film gearbeitet.
Indiana Jones feiert heute seinen 30. Leinwandgeburtstag: Am 12. Juni 1981 schwang sich Dr. Jones erstmals an seiner Peitsche in die Kinos.
Zum Jubiläum hatte ObsessedwithFilm.com Gelegenheit, mit Robert Watts zu sprechen, der Krieg der Sterne als Aufnahmeleiter, Das Imperium schlägt zurück, Die Rückkehr der Jedi-Ritter und Jäger des verlorenen Schatzes als Koproduzent und Tempel des Todes als Produzent mitgestaltete:
Jäger des verlorenen Schatzes wird dieser Tage 30. Haben Sie damals geahnt, dass Indiana Jones so erfolgreich werden würde?
Keiner von uns, der an Krieg der Sterne beteiligt war, hatte erwartet, dass daraus einmal das werden würde, was es heute ist, aber dass Jäger des verlorenen Schatzes ein Kassenschlager werden würde, habe ich vorausgeahnt. Genau vorherzusehen, wie groß ein Erfolg werden wird, ist eine Kunst, die alle Studiobosse gerne beherrschen würden. Es besteht ein Unterschied zwischen Filmen, die einfach nur Erfolg haben und solchen, die zur Legende werden. Ich wusste, dass [Indy] kommerziell erfolgreich sein würde, aber dass daraus eine Ikone werden würde, konnte ich nicht ahnen.
Was ist Ihre schönste Erinnerung an Ihre Arbeit an Jäger des verlorenen Schatzes, bzw. an der gesamten Indiana-Jones-Trilogie?
Es war ein sehr komplexer Film, also ist meine schönste Erinnerung wohl die, dass wir es geschafft haben, zwei Wochen früher als geplant fertigzuwerden. Das war mir noch nie zuvor gelungen, und seither habe ich es auch nicht wieder geschafft. Ich denke, die Energie, die dafür verantwortlich war, ist direkt im Film zu erkennen.Worin lag bei dem Film die größte Herausforderung?![]()
Das größte Problem bestand darin, einen logischen Drehplan für einen Film zu erstellen, der an so vielen Orten spielte, ohne dabei finanziell Schiffbruch zu erleiden. Wir haben in fünf Ländern gedreht: In Frankreich, England, Tunesien, auf Hawaii (gut, die Insel gehört zu den Vereinigten Staaten, ist aber meilenweit davon entfernt) und auf dem US-amerikanischen Festland.
Gibt es eine Sequenz oder Szene in den Filmen, die Ihnen besonders gefällt?
Im ersten Film der Kampf unter dem Flugzeug, im zweiten die Szene auf der Hängebrücke und im dritten die Szene, in der sich Indy ein Hitler-Autogramm besorgt!
Wie steht es mit der Szene mit der riesigen Steinkugel, die inzwischen fest in der Populärkultur verankert ist? Wie haben Sie die überhaupt in den Kasten bekommen? War das nicht der ultimative Albtraum für einen Produzenten?
Die Kugel wurde mit Gerüststangen in Bewegung gesetzt, die an beiden Seiten herausguckten und dann auf einer Art Gleis einen Abhang hinuntergestoßen. Das erste Mal, als Steven Spielberg sich die Kugel in Bewegung ansah, waren die Kulissen noch nicht ganz fertiggestellt. Er bat mich, vor der Kugel davonzulaufen, also tat ich es. Am Ende des Abhangs war eine Barriere aus Holz, unter der ich in letzter Sekunde durchschlüpfen konnte.
Ich fragte unseren Architekten Norman Reynolds, ob sie die Kugel hätten anhalten können, und er meinte, "Nein". Das war ein Moment peinlicher Stille, denn die Kugel bestand aus Fiberglas und hätte mich ohne Zweifel zerquetscht! Andere Einstellungen wurden in einem engeren Tunnel gedreht, was einfacher war, da die Kugel, die dabei Verwendung fand, nur aus Moosgummi bestand und von hinten von zwei Leuten geschoben wurde.
Können Sie uns etwas zu einigen Gerüchten über den Indy-Dreh verraten: Es heißt zum Beispiel, dass das ganze Drehteam bei der Arbeit in der Türkei krank wurde, mit Ausnahme von Steven Spielberg, der sich von Spaghetti mit Tomatensauce aus Konservendosen ernährte, die er mitgebracht hatte? Außerdem soll Harrison Ford bei Dreh des Boxkampfes mit dem Knie unter das Flugzeug gekommen sein, die Sache aber stoisch ertragen und sein Knie nur mit etwas Eis gekühlt haben? Und Indy sollte Indiana Smith heißen, was am ersten Drehtag aber noch geändert wurde?
Spielberg hat sich nicht von Spaghetti ernährt, aber das Team wurde in der Tat durch die Bank weg krank. Allerdings waren wir in Tunesien, nicht in der Türkei. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass sich Harrison einmal so verletzt haben soll. Allerdings war ich selbst einige Tage außer Gefecht, also könnte ich das verpasst haben. Und ja, die Figur hieß ursprünglich Indiana Smith, allerdings wurde der Name schon lange vor dem Dreh geändert. Bereits im ersten Drehbuch, das ich bekam, hieß er Jones. Und natürlich wissen wir alle, dass Indiana der Name von Georges Hund war.
Sie haben erzählt, dass Sie den Film auf der ganzen Welt drehten. Waren Sie bei der Suche nach Drehorten dabei, und war einer davon besonders bemerkenswert für Sie?
Der schönste Ort war für mich die Insel Kaua'i, wo wir die ersten Szenen des Films drehten. Am schlimmsten war Tunesien im August, denn die Hölle hätte nicht heißer sein können.
Mit Tempel des Todes wurde im amerikanischen Bewertungssystem die PG-13-Einstufung etabliert. Was genau war der Grund dafür, und wie dachten Sie während des Drehs über die dunkleren Aspekte des Films?
Die PG-13-Bewertung wurde nötig, weil Mola Ram, der Hohepriester, seinem Opfer das Herz herausriss und es in der Hand hielt, während es noch schlug. Die Nahaufnahme davon wurde aus der britischen Version herausgeschnitten. Und ja, die Geschichte war dunkler, weil wir eine andere Geschichte erzählen wollten, nicht nur eine Neuauflage von Jäger des verlorenen Schatzes.Viele Leute finden, dass der zweite Teil der schwächste der ersten drei Filme ist. Wie denken Sie darüber?![]()
Ich kann das unmöglich beurteilen, aber mein Lieblingsteil ist der erste.
Sie haben neben Indiana Jones auch an der ersten Krieg der Sterne-Trilogie mitgewirkt: Welche der beiden Filmreihen war schwieriger zu realisieren?
Nun, die Herausforderungen bei Krieg der Sterne und Indy waren äußerst unterschiedlich. Die eine Reihe spielt vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis, die andere Ende der 30er Jahre auf der Erde. Bei Krieg der Sterne mussten wir alles erst einmal herstellen, bei Indy konnten wir sehr viel anmieten. Es ist unglaublich schwer, da einen Vergleich zu ziehen.
Haben Sie damals mit dem lang anhaltenden Erfolg von Krieg der Sterne gerechnet?
Niemand hätte damit rechnen können, weil so etwas in dieser Form noch nie zuvor passiert war. Ich bin bis heute erstaunt, dass die Reihe noch immer in dieser Intensität erfolgreich ist.
Haben Sie unter all den Filmen, an denen Sie mitgewirkt haben, einen Lieblingsstreifen?
Drei sogar, Krieg der Sterne und Indy einmal ausgenommen: Der britische Klassiker Darling (1965) mit Julie Christie und Dirk Bogarde, das epische 2001: Odyssee im Weltraum (1968) und der Bondklassiker Man lebt nur zweimal (1967)-
Sowohl von Krieg der Sterne, als auch von Indiana Jones wurden vor kurzem weitere Filme gedreht. Was halten Sie von diesen modernen Erweiterungen und dem allgemeinen Trend in Hollywood, Jahre nach den Originalen Neuauflagen und Fortsetzungen zu drehen?
Wieso sollte man es nicht weiterverwenden, wenn es noch funktioniert?Eine letzte Frage zum Ausklang: Wer ist cooler, Archäologen oder Jedi?![]()
Archäologen, wenn sie am Südpol nach antiken Fundstücken graben. Jedi, wenn sie auf Hoth stranden und ihr Taun-Taun tot umfällt.
Vielen Dank für dieses Gespräch!
Und wer noch mehr Indy will, findet auf NYDailyNews.com einige nette Bilder vom Dreh des Originalfilms.
Oh, und natürlich wäre es ein Verbrechen, zum 30. nicht den einen oder anderen Indy-Streifen in den DVD-Player zu werfen. Idealerweise natürlich Teil 2 mit dem Abstecher zum Club Obi-Wan. :-)
Bei den MTV Movie Awards wurde Shia LaBeouf kurz auf Indiana Jones 5 angesprochen:
Ich habe mit [Harrison Ford] gesprochen. Er meinte, er geht regelmäßig trainieren, hat aber noch nichts Genaues gehört. Er weiß aber, dass [George Lucas] nach dem richtigen MacGuffin sucht. Aber er hat mir gesagt, dass er sich fit hält, also heißt das, dass es nicht mehr lange dauern kann.
Die Wartezeit kommentierte LaBeouf nüchtern:
[George] muss das Ganze eben etwas sacken lassen. Er ist aktuell schwer am Überlegen, und der Prozess braucht viel Zeit.
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