
Eine Celebration-Meldung haben wir noch: Die offizielle Seite hat die besten Aussagen der beiden Robot Chicken-Panels zusammengestellt, unter denen sich auch einige kurze Passagen zur Krieg der Sterne-Comedyserie finden:
Seth Green: Wir können noch nicht darüber reden, aber alle Welt weiß, dass wir eine neue, animierte Serie für Lucasfilm machen. Die traurige Wahrheit ist, dass es noch etwa zwei Jahre dauern wird, bevor ihr davon etwas sehen werdet. Es ist zu früh, um darüber zu sprechen.
Matt Senreich: Aber wir wollen euch jemanden vorstellen, der eine zentrale Rolle einnehmen wird. Wir haben hier unseren Regisseur, der das Projekt leiten wird. Er ist gewissermaßen unser Dave Filoni: Todd Grimes.
Seth Green: Um die Wahrheit zu sagen, haben wir ihn nur eingestellt, weil er kaum größer ist als ich. Und er hat all die Emmys gewonnen, die wir nicht bekommen haben. Die Serie wird anders sein, als alles, was ihr bisher von Krieg der Sterne gesehen habt. Wir haben tolle Autoren für das Projekt gewonnen.
Todd Grimes: Unsere Autoren haben an der Daily Show, den Simpsons, Family Guy und Buffy – Im Bann der Dämonen gearbeitet.
Seth Green: Und wir haben Autoren von Battlestar Galactica und SpongeBob Schwammkopf. Ein sehr bunte Mischung, und eine tolle Truppe. Ich verspreche euch, wir sind Hardcorefans, wir lieben das Zeug, das ihr liebt. Wir wollen keine schlechte Serie machen. Und arbeiten Tag und Nacht, um etwas Grandioses abzuliefern.
Bei den Dreharbeiten zu einem Werbespot für das Spiel "Dragon Quest IX" hatte IGN Gelegenheit, Seth Green kurz zur neuen animierten Krieg der Sterne-Serie auszuhorchen:
Green betonte, man sollte The Clone Wars nicht zu Vergleichen mit seiner Serie heranziehen, da er schließlich eine "Comedyserie" mache. Da wir es aber mit Krieg der Sterne zu tun haben, wie sieht es mit Actioneinlagen aus?
"Es wird nicht mehr Action geben als in einem normalen Tom-und-Jerry oder einem Looney-Tunes-Cartoon.", erklärte Green. "Auf gewisse Weise ist es also Action, aber wir konzentrieren uns eher auf die Dinge, die in diesem Universum lustig sind, als auf die Kriege an sich."
Green bestätigte ferner, dass die Serie zur Zeit der klassischen Trilogie spielen werde, nicht während der Prequels. "Es ist ein wenig wie heutzutage in Amerika: Wir führen seit 10 Jahren Krieg. Stellen wir uns für eine Minute vor, dass dies der Krieg zwischen den Rebellen und dem Imperium wäre, dann befinden wir uns auf einer abgelegenen Welt namens Los Angeles, wo wir mit dem Krieg an sich nichts zu tun haben. So ungefähr läuft das hier."
Anlässlich der Verleihung der MTV Movie Awards äußerte sich Seth Green kurz zur geplanten Krieg der Sterne-Comedyserie:
Es wird eine computeranimierte Serie sein, sehr lustig, und sie wird Krieg der Sterne auf eine Weise zeigen, wie man ihn noch nie gesehen hat. [...] Es werden einige bekannte Figuren zu sehen sein, aber es ist ein riesiges Universum, deshalb gehen wir dorthin, wo die Comedy ist.
Auf die Frage, wann die Serie in der Kontinuität angesiedelt sei, meinte Green, die Serie spiele nicht nach Die Rückkehr der Jedi-Ritter.
Am vergangenen Wochenende fand in Chicago bekanntlich die C2E2 statt. Auch Steve Sansweet (Lucasfilm) war vor Ort und hatte zu so ziemlich jedem Thema etwas zu sagen. Anwesend waren auch eine ganze Reihe Medienvertreter, was zahlreiche Meldungen zur Folge hatte und hat, die derzeit die Newsalerts in Scharen eintrudeln lassen. Leider nehmen es die Medienvertreter nur nicht so genau mit der inhaltlichen Korrektheit. Wir berichteten gestern bereits über die Blu-ray-"Neuigkeiten" diesbezüglich.
Mittlerweile hat der Podcast von TheForce.net, auch bekannt als ForceCast, eine Sonderfolge veröffentlicht, in welcher Steve Sansweet sehr ausführlich zu so ziemlich jedem Thema Stellung nimmt, das uns Fans so in den Kopf kommen könnte.
Unter anderem nimmt Sansweet Stellung zur anstehenden Comedy-Serie.
Es sei in der Tat so, dass die Comedy-Serie den internen Titel "Squishies" (dt. etwa: "Quetschies") hatte. Sansweet möchte den Titel nicht als Arbeitstitel verstanden wissen, es sei einfach nur eine interne Bezeichnung. Der Name habe mit der Serie im eigentlichen Sinne nichts zu tun. Der Forcecast fragte nach, woher der Name denn gekommen sei, ob denn die Galactic Heroes Inspiration für das Konzept gewesen seien. Sansweet lässt das relativ offen. Es sei aber alles noch in einem sehr frühen Stadium.
In den letzten Tagen sind auf diversen Internetseiten Meldungen aufgetaucht, wonach die Serie die klassischen Charaktere aus der Zeit nach Die Rückkehr der Jedi-Ritter thematisiere (auch wir berichteten). Genau dieses Thema spricht der Forcecast ebenfalls an. Steve Sansweet relativiert diese Aussagen im Podcast. Er selbst sei diesbezüglich "im Dunkeln" und er nehme an (ohne es zu wissen), dass die Serie "ein Mix" aus Prequels, Klassischer Trilogie und Erweitertes Universum werden könne. Konkrete Aussagen zum zeitlichen Rahmen der Serie haben daher nicht unbedingt Hand und Fuß, denn Quelle der Meldungen bezüglich des zeitlichen Rahmens der Serie war ebenfalls Sansweet.
Die Serie werde keine Sitcom, es sei eine Comedyserie.
Außerdem korrigiert Sansweet den Moderator des Forcecast an einer Stelle, wo dieser davon spricht, dass Matt Senreich und Seth Green in Sachen der Serie "am Steuer" sitzen: Senreich und Green seien kreative Berater, nicht mehr und nicht weniger. Die Leitung und Entwicklung der Serie liege bei Lucasfilm. Er wiederholte die bereits bekannten Informationen aus der offiziellen Ankündigung der Serie zum Thema Regisseur etc.
Was den Veröffentlichungstermin der Serie etc. angeht, meinte Sansweet, dass dazu noch gar nichts gesagt werden könne. Die Ankündigung der Serie sei zu einem sehr frühen Stadium erfolgt, weil man die im Netz kursierenden Gerüchte nicht im Raum stehen lassen wollte. Konkrete Informationen sind noch weit entfernt.
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Es ist erst ein paar Tage her, da gab es eine Erschütterung der Macht, als Lucasfilm hochoffiziell eine neue Star Wars Fernsehserie ankündigte. Während alle auf die Realserie warten, deren Vorproduktion scheinbar von Michael Ende inszeniert wird ("Die unendliche Geschichte" - danke für die Lacher), durften Star-Wars-Fans zunächst etwas über eine Comedyserie lesen, was wie gewohnt zu heftigsten Diskussionen führte.
In einem Artikel der Variety kommen nun die kreativen Köpfe hinter dieser Serie zu Wort und versuchen, die Wogen zu glätten.
"Laßt uns euch versichern, daß diese [Serie] nicht so scheiße wird, wie ihr denkt."
Das war Seth Greens Nachricht an die "Star Wars"-Fans, die Lucasfilms Ankündigung vom Montag, eine animierte "Star Wars"-Sitcom zu entwickeln, folgte.
Die Serie befindet sich in einer frühen Phase der Entwicklung und Green, kreativer Berater bei diesem Projekt - zusammen mit seinem Kollegen, dem "Robot Chicken" Erfinder und Produzenten Matt Senreich - gab zu, dass diese Ankündigung nur gemacht wurde, um wilde Gerüchte zu zerstreuen. "Wir versuchen, dem voraus zu sein und zu sagen, worum es sich [bei der Serie] nicht handelt." Jennifer Hill, eine Daytime Emmy Gewinnerin für "The Backyardigans", die für Lucasfilm produzieren wird, erzählte der Daily Variety, das Paar "wird die Art von Comedy formen, nach der wir suchen, und das Aussehen der Serie bestimmen."
Green versprach: "Wir können nicht für seine Vorzüglichkeit garantieren, aber wir werden es so gut wie möglich machen."
Es wird keine Sketchcomedy sein wie "Robot Cicken", und es ist keine Parodie. Senreich sagte, es wird eine geschichtenbasierte und stark auf die Charaktere basierte Show sein. Vielleicht gibt es ein paar Crossover-Auftritte von den Filmfiguren. Laut Hill seien aber keine Crossovers mit der Hitserie "Star Wars: The Clone Wars" geplant.
Hills Aussage nach sei noch nicht entschieden worden, wie lang die Episoden sein werden. Fest stehe jedoch, daß sie die 30-Minuten-Marke nicht überschreiten würden. Einen Sender oder Ausstrahlungstermin gebe es bisher eben so wenig. Todd Grimes ("Back at the Barnyard") wird Regie führen. Brendan Hay ("The Daily Show") wird der Hauptautor sein. Lucasfilm wird voraussichtlich zehn weitere Autoren engagieren.
Die Animation wird außerhalb der USA erledigt, für ein Studio muß sich aber noch entschieden werden - es wir nicht notwendigerweise Lucasfilm Animation Singapore sein.
"Robot Chicken" brachte eben so wie "Family Guy" zuvor offiziell abgesegnete Parodien von "Star Wars". Während die ersten "Star Wars"-Filme ganze Legionen an Fans durch ihre Mischung aus Humor und Abenteuer gewonnen haben, hatte Lucasfilm mit dem Ernten von Lachern beim Rest des Franchises eher weniger Erfolg -- am wenigsten mit der Figur Jar Jar Binks in "Star Wars: Episode I -- Die Dunkle Bedrohung."
Senreich aber versprach: "Wir sind auf der Seite der Fans, denn wir sind Fans." Green stimmte zu: "Wir sprechen nicht darüber, dass Jar Jar seine Zunge in einen Elektrostrahl hält. Das ist nicht die Art von Humor. Wenn George (Lucas) diese Version von 'Star Wars' hätte machen wollen, hätte er dafür andere Leute eingestellt."
Eine frühe Reaktion läßt erkennen, dass sogar skeptische Fans bereit sind, der Serie eine Chance zu geben.
Einer der größeren Kritiker der späteren "Star Wars"-Ergüsse waren die Macher der Dokumentation "The People vs. George Lucas". Doch Autor und Regisseur Alexandre Philippe sagte zu Daily Variety, die neue Serie sei "ein großartiges Beispiel, wie 'Star Wars' immer noch die Fans, sowohl alte und neue, erreichen kann und wir freuen uns darauf, dies zu sehen." [...]
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StarWars.com kündigte soeben eine neue Star-Wars-Fernsehserie an.
Animiertes Star-Wars-Projekt noch ohne Titel wird das Universum aus einer neuen Perspektive erforschen und trockene Comedy mit respektlosem Spaß vermengen.
Lucasfilm Animation entwickelt derzeit eine komplett neue animierte Star-Wars-Serie, die ihr Augenmerk auf die komödiantischen Aspekte der Galaxie weit, weit entfernt richtet. Kreativ beteiligt sind Seth Green und Matthew Senreich, die Macher und Produzenten der Emmy- und Annie-gekrönten Serie Robot Chicken, ebenso wie Brendan Hay (Autor The Daily Show). Die Serie wird im spielerischen und schonungslosen Ton einen Blick auf die Charaktere der Saga werfen. Produziert wird die Serie von der Emmy- und Gemini-Preisträgerin Jennifer Hill (The Backyardigans), Regie führt Todd Grimes (Back at the Barnyard).
"Es gibt so viele Geschichten im Star-Wars-Universum und es müssen sich nicht alle mit dem Schicksal der Galaxie beschäftigen", sagte Grimes. "Wir schauen uns Star Wars aus einer neuen Perspektive an; das hier wird ein Blick darauf werden, wie der Rest der Galaxie von den Ereignissen der Saga berührt wird. Es gibt eine Menge Humor, die da geerntet werden kann."
"Das Star-Wars-Universum ist so dicht und reichhaltig; es ist verrückt, wenn man annimmt, dass es da keine normalen, banalen, alltäglichen Probleme in einer so gut definierten Welt gibt", sagte Green. "Und es ist sogar noch verrückter, darüber nachzudenken, welche Probleme es da geben könnte, denn es findet alles in dieser Galaxie weit, weit entfernt statt. Was machen diese Charaktere, wenn sie nicht gerade das Imperium stürzen?"
Senreich: "Wir möchten den Vorhang lüften für ein bisschen Blödsinn hinter den Kulissen. Es soll alle Altersgruppen ansprechen, so wie Star Wars es sollte - aber es wird auch eine Menge [Humor] geben, der unter der Oberfläche vergraben ist. Wie Obi-Wan sagen könnte: 'es kommt alles auf Deine Sichtweise an'".
Angaben zu einem eventuellen Sendetermin etc. wurden nicht gemacht. Völlig unklar ist auch der Umfang dieses Projekts. Seit vielen Monaten halten sich hartnäckige Gerüchte über eine eventuelle zweite Star-Wars-Serie im Animationsstil. Zuletzt brodelte die Gerüchteküche in Richtung einer Serie für Kinder im Vorschulalter. Dazu passt diese Ankündigung nicht unbedingt. Ob an dem Gerücht damals etwas dran war und eventuell eine weitere Serie kommen mag oder ob die "Quellen" von IESB eher auf die Serie dieser heutigen Ankündigung gestoßen sind, das ist völlig unklar.
Und nein: ein Aprilscherz scheint es nicht zu sein. Na denn!
Schließen wir mit einem Fazit von Leland Chee (Lucasfilm) und lassen das mal einfach so stehen:
Robot Chicken + The Daily Show + The Backyardigans + Back at the Barnyard = Animiertes Star Wars Projekt, noch ohne Titel. Ergibt für mich absolut Sinn.
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August 2010 • Juni 2010 •
Organa-Solo, Leia
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