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lordmax

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Beiträge: 3

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1

Montag, 5. Dezember 2005, 14:05

John Williams

JM-Talon
Ich möchte hiermit versuchen, diesem Thread eine vernünftige Wendung zu geben. Eine ganze Masse Spam ist gelöscht. Der Thread dient der Diskussion über John Williams, dem Filmkomponisten, der auch die Musik zu Star Wars geschrieben hat. "John Williams finde ich gut" ist Spam... Was findet Ihr an seiner Arbeit gut? Was an seinem Stil? Welche Motive gefallen Euch - und warum? Und was eher nicht? Diskussion besteht nicht aus 1-Zeilen-Spam. Danke. "Wie findet Ihr John Williams" ist Spam...

Es gibt auch noch einen klassischen Gitarristen mit gleichem Namen, der in der Musikwelt genauso bekannt ist. Darüber handelt dieser Thread nicht.
Lg
lordmax

NessyKenobi

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2

Montag, 5. Dezember 2005, 14:42

Ob hier jemand John Williams kennt? 8o Ich glaube, den kennen alle hier, oder? Also ich denke als SW-Fan sollte man ihn kennen LOL

John Williams ist klasse! Der beste unter den Filmmusik-Komponisten. Nicht nur seine SW-Arbeit ist gut, auch Jurassic Park, Weißer Hai und Schindler's Liste sind einfach genial. Er hat ja auch schon reichlich Oscars gesammelt.
Star Wars wäre ohne John Williams nicht das, was es jetzt is :)
"Und Ihr, Meister? Was sagt Euch Euer Herz über Euer Schicksal? Was ist Euch bestimmt?"
"Grenzenlose Traurigkeit.", sagte Obi-Wan ohne zu lächeln.


3

Montag, 5. Dezember 2005, 18:27

Was John Williams an Filmmusiken geleistet hat, ist unglaublich.
Mein absoluter Lieblingskomponist zusammen mit dem ebenso unvergleichlichen Ennio Morricone, wobei seine Filmmusiken sich von denen anderer Komponisten sehr unterscheiden vom Stil her.
Jerry Goldsmith hat auch einige brilliante Soundtracks geschrieben.

Aber John Willaims sitzt ganz oben.
Er hat übrigens auch einige Fanfaren für Olympiaden geschrieben, die ich auch für klasse erachte: triumphalisch und mit sehr schönen Melodien.

Oh, nicht zu vergessen natürlich Howard Shores "Lord of the Rings"-Soundtrack, der meiner Meinung nach mit den Star Wars-Soundtracks mithalten kann.
"Du bist dort, wo deine Gedanken sind. Sieh zu, dass deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest."
(Rabbi Nachmann)

E's Niras

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4

Dienstag, 6. Dezember 2005, 13:03

etwas interessanter könnte das hier sein:

Zitat


Awards for
John Williams (I)

Academy Awards, USA
Year Result Award Category/Recipient(s)
2005 Nominated Oscar Best Achievement in Music Written for Motion Pictures, Original Score
for: Harry Potter and the Prisoner of Azkaban (2004)


2003 Nominated Oscar Best Music, Original Score
for: Catch Me If You Can (2002)


2002 Nominated Oscar Best Music, Original Score
for: Artificial Intelligence: AI (2001)

Best Music, Original Score
for: Harry Potter and the Sorcerer's Stone (2001)


2001 Nominated Oscar Best Music, Original Score
for: The Patriot (2000)


2000 Nominated Oscar Best Music, Original Score
for: Angela's Ashes (1999)


1999 Nominated Oscar Best Music, Original Dramatic Score
for: Saving Private Ryan (1998)


1998 Nominated Oscar Best Music, Original Dramatic Score
for: Amistad (1997)


1997 Nominated Oscar Best Music, Original Dramatic Score
for: Sleepers (1996)


1996 Nominated Oscar Best Music, Original Dramatic Score
for: Nixon (1995)

Best Music, Original Musical or Comedy Score
for: Sabrina (1995)

Best Music, Original Song
for: Sabrina (1995)
Shared with:
Alan Bergman (lyrics)
Marilyn Bergman (lyrics)
For the song "Moonlight".

1994 Won Oscar Best Music, Original Score
for: Schindler's List (1993)


1992 Nominated Oscar Best Music, Original Score
for: JFK (1991)

Best Music, Original Song
for: Hook (1991)
Shared with:
Leslie Bricusse (lyrics)
For the song "When You're Alone".

1991 Nominated Oscar Best Music, Original Score
for: Home Alone (1990)

Best Music, Original Song
for: Home Alone (1990)
Shared with:
Leslie Bricusse (lyrics)
For the song "Somewhere in My Memory".

1990 Nominated Oscar Best Music, Original Score
for: Born on the Fourth of July (1989)

Best Music, Original Score
for: Indiana Jones and the Last Crusade (1989)


1989 Nominated Oscar Best Music, Original Score
for: The Accidental Tourist (1988)


1988 Nominated Oscar Best Music, Original Score
for: Empire of the Sun (1987)

Best Music, Original Score
for: The Witches of Eastwick (1987)


1985 Nominated Oscar Best Music, Original Score
for: Indiana Jones and the Temple of Doom (1984)

Best Music, Original Score
for: The River (1984)


1984 Nominated Oscar Best Music, Original Score
for: Star Wars: Episode VI - Return of the Jedi (1983)


1983 Won Oscar Best Music, Original Score
for: E.T. the Extra-Terrestrial (1982)

Nominated Oscar Best Music, Original Song
for: Yes, Giorgio (1982)
Shared with:
Alan Bergman (lyrics)
Marilyn Bergman (lyrics)
For the song "If We Were In Love".

1982 Nominated Oscar Best Music, Original Score
for: Raiders of the Lost Ark (1981)


1981 Nominated Oscar Best Music, Original Score
for: Star Wars: Episode V - The Empire Strikes Back (1980)


1979 Nominated Oscar Best Music, Original Score
for: Superman (1978)


1978 Won Oscar Best Music, Original Score
for: Star Wars (1977)

Nominated Oscar Best Music, Original Score
for: Close Encounters of the Third Kind (1977)


1976 Won Oscar Best Music, Original Score
for: Jaws (1975)


1975 Nominated Oscar Best Music, Original Dramatic Score
for: The Towering Inferno (1974)


1974 Nominated Oscar Best Music, Original Dramatic Score
for: Cinderella Liberty (1973)

Best Music, Original Song
for: Cinderella Liberty (1973)
Shared with:
Paul Williams (lyrics)
For the song "Nice to Be Around".
Best Music, Scoring Original Song Score and/or Adaptation
for: Tom Sawyer (1973/I)
Shared with:
Richard M. Sherman
Robert B. Sherman


1973 Nominated Oscar Best Music, Original Dramatic Score
for: Images (1972/I)

Best Music, Original Dramatic Score
for: The Poseidon Adventure (1972)


1972 Won Oscar Best Music, Scoring Adaptation and Original Song Score
for: Fiddler on the Roof (1971)


1970 Nominated Oscar Best Music, Original Score for a Motion Picture (not a Musical)
for: The Reivers (1969)

Best Music, Score of a Musical Picture (Original or Adaptation)
for: Goodbye, Mr. Chips (1969)
Shared with:
Leslie Bricusse


1968 Nominated Oscar Best Music, Scoring of Music, Adaptation or Treatment
for: Valley of the Dolls (1967)



und das sind jetzt nur mal die oscars.....mal ganz abgesehen von allen anderen awards
BIELEFELD EXISTIERT NICHT!!!

5

Dienstag, 6. Dezember 2005, 13:05

Die Harry Potter - Soundtracks sind wirklich sehr gut!
Ich hab zwar nur die von ersten und dritten Film, aber die erzeugen eine Atmosphäre ... Als ich zum ersten mal den ersten Film gesehen habe, ist mir sofort die Musik aufgefallen. Und zwar, weil sie genausogut von Tschaikowsky stammen könnte. Das Main Theme klingt, als wäre es aus dem "Schwanensee".
Vom ersten Soundtrack ist glaub ich "Hedwig's Theme" (Abspann) am besten.
Und im dritten kann ich mich nicht entscheiden zwischen "Aunt Marge's Waltz", "Double Trouble" (was wirklich genial ist), "Buckbeak's Flight", "A Window to the Past" und "Mischief Managed!" (welches eigentlich ein Zusammenschnitt aller Themen ist).
"Du bist dort, wo deine Gedanken sind. Sieh zu, dass deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest."
(Rabbi Nachmann)

Puma-Jamaica

unregistriert

6

Dienstag, 6. Dezember 2005, 15:32

Hedwigs Theme finde ich auch sehr gelungen! Diese Spieluhrmelodie passt wirklich gut zum 1. Teil, da war Harry ja auch erst 11. Die Musik ist ja Gott sei Dank mir ihm "größer" (mir fehlt ihier irgendwie ein Wort :) ) gerworden. Bei Episode II finde ich Across the Stars unheimlich schön.

Andrieana

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7

Freitag, 9. Dezember 2005, 14:10

Das ist so eine Frage. Ich glaube mich erinnern zu können das es noch einen anderen Musiker mit gleichen Namens gibt. Auf Classica, einem Premiere Sender gab es vor einiger Zeit mal etwas über John Williams. Toll, habe ich gedacht. :D Videorecorder angeworfen und gewartet. Und was kam ? Ein Bericht über einen Gitarrenspieler. ;(
Ich glaube zwar jetzt nicht das letzterer gemeint, ist aber auch kein so seltener Name

Andrieana
Bitte auf die Rechtschreibung achten !
Es erspart euch eine Menge Ärger !

Nomi Darklighter

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8

Freitag, 9. Dezember 2005, 15:30

@ Andrieana

Stimmt, von dem Gitarristen habe ich auch schon gehört. Wenn ich mich richtig erinnere, hingen in Berlin mal Plakate für ein Konzert von ihm rum.
Vielleicht meinte der Eröffner des Threads wirklich den und nicht unseren Filmmusikkomponisten.

MTFBWY
Nomi
There is always a bigger fish. (Qui-Gon Jinn)

9

Freitag, 9. Dezember 2005, 15:34

Also, was soll man schon zu John Williams sagen? ;)
Ein Genie!
Ich denke, alle seiner Soundtracks sind wohl genial.
Was der für Filmmusik komponiert hat *schwärm*....
"Duel of the Fates"
"Battle of the Heroes"
"Anakin's Betrayal"
"Main Theme" natürlich ;)
"IImperial March!"

Ach, ich könnte diese Liste soo lang fortführen :lol: :lol:
Once more the Sith will rule the galaxy

10

Samstag, 24. Dezember 2005, 02:25

Also Johnny Williams ist wirklich der Größte. Er kann einfach alles. Ich habe mir vor kurzem den Soundtrack zum neuen Film Memoirs of a Geisha geholt und ich muss sagen er kann es einfach. Nicht so wie Hans Zimmer der immer die gleiche Musik macht, obwohl ich sie nicht schlecht finde.
Und wen es interressiert: John Williams spielt am 18.Juni 2006 live in der Waldbühne in Berlin. Karten habe ich mir schon vorbestellt. :D

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11

Samstag, 31. Dezember 2005, 12:12

Nicht nur sagen "Ich finde..." sondern auch begründen. Aufzählungen von Meinungen sind nicht diskussionfähig. Danke.
"We Came In Peace For All Mankind." - Apollo 11

"Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur Deine Schuld, wenn Sie so bleibt." - Die Ärzte

12

Samstag, 31. Dezember 2005, 12:40

Ja, WIlliams ist schon super, aber ich würde nicht sagen dass er ein Gott ist. Auch er hat Dinge getan, die mir nicht so ganz zusagen - ganz oben steht der Soundtrack zu Harry Potter. Imo ist er viel zu sacht, zum Film passt er vielleicht nicht so schlecht, ist aber nicht unbedingt klasse. Nur zum "einfach so" anhören reicht es dabei einfach nicht. Klar sind ein paar tolle Themen dabei, aber an sich bleibt es bei Filmmusik. Der SW-Soundtrack schaut da schon ganz anders aus - den kann man problemlos einfach so anhören wie andere Stücke. Gnaz großes Werk... wenn auch Episode 3 leider in seiner Gesamtheit nicht mehr an die alten Episoden herankommt.
Das da oben ist alles nur MEINE subjektive Meinung!

Darth-SeYwa

Community-Mitglied

  • »Darth-SeYwa« ist männlich

Beiträge: 76

Wohnort: Ludwigshafen

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13

Dienstag, 3. Januar 2006, 10:43

John Williams ist schon stark, besonders der Imperial March das ist die beste Musik ever, aber ich finde, dass noch Howerd Shore mithalten kann, denn seine Herr der Ringe Musik ist wirklich klasse. Aber sonst habe ich nicht viel von Shore gehört, kann also nicht sagen ob dieser soviel gemacht hat wie Williams, die Lord of the Rings Musik aber kann durchaus mit SW - Musik mithalten finde ich, die ist einfach genial.
--------->Give yourself to the dark site!!<---------

Andrieana

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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: ganz unten in BaWü

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14

Montag, 9. Januar 2006, 14:05

Wie auf der zweiten Seite ja schon erwähnt, gibt es auch noch andere Musiker mit diesem Namen. Spart euch also eure Tippfähigkeit der Finger für nützliche Beiträge
Bitte auf die Rechtschreibung achten !
Es erspart euch eine Menge Ärger !

15

Mittwoch, 18. Januar 2006, 00:45

Er hat den Golden Globe gewonnen (für Geisha)

JM-Talon
Das ist korrekt. Schreib aber doch mehr dazu... Quelle: Golden-Globe-Gewinner 2006

16

Donnerstag, 19. Januar 2006, 17:26

Ich denke, John Williams ist schon ein besonderer Komponist. Ich meine, ich interessiere mich für Filmmusik insbesondere orchestrale und daher kenne ich natürlich den Namen und die Stücke. Allerdings ist es so, dass williams es geschafft hat, dass seine großen Themen, wie das von Indiana Jones oder den Imperial March mittlerweile ins kollektive Bewusstsein eingegangen. Ich denke, viele Leute, die ihn nciht kennen, können aber die Melodie eines dieser Themen summen oder so. Auch die Stimmung, die vermittelt wird ist unübertroffen. Man braucht den Film und die Stelle, an der das Stück vorkommt nciht zu kennen, aber man weiß, was es bedeutet (Imperial March->böse, Jurasic Park Main Theme oder Raiders' Theme->Abenteuer). Man hört diese Stücke auch immer öfter in irgendwelchen Reportagen, um ein gewisses Gefühl zu erzeugen. Und das macht sie (und auch Williams als Komponist) so großartig. Sie erzeugen losgelöst vom Film die gleichen Stimmungen und Gefühle. Das mag noch bei ein oder zwei anderen Komponisten der Fall sein, aber um die geht's ja hier nicht;)
Arthur: "Hier steht, dass Jesus morgen kommt!"
Carrie:"Nein, das ist Jésus. Der wartet die Heizung!"

Darth Kanzler

unregistriert

17

Donnerstag, 19. Januar 2006, 18:36

John Williams ist ein Meister seiner Kunst!
Er schafft es immer die Stimmung eines Filmes perfekt einzufangen, so zeugen viele seiner Stücke zu einer Szene bei, die ohne Musik nur die Hälfte wert wären.
Wenn man von John Williams hört, denken die meisten Leute zuallererst an Star Wars. Dies ist jedoch nicht verwunderlich, denn in Star Wars läuft John williams zur Höchstleistung auf. Ich will da nur mal an die Szene auf dem zweiten todesstern hinweisen, wo Luke nach einem gespräch mit seinem Vater auf ihn losgeht. Diese Szene und viele andere bestärken nur noch seine musikalischen Fähigkeiten, Ich bleibe immer ein John Williams Fan. Hoffentlich wird er einige, oer aber auch den ganzen Soundtrack zur neuen Star Wrs Realserie sowie auch zu Clone Wars 3D schreiben.
Andere Soundtracks von John Williams, die ihr euch unbedingt anhören solltet wären: Jurassic Park, Der weiße Hai , Indiana Jones und noch viele andere...

18

Freitag, 20. Januar 2006, 11:01

Wenn ich mir die Star Wars Soundtracks zu der Klassischen Trilogie anhöre, dann fällt mir auf, dass seine Musik zu den neuen Filmen einen anderen Stil hat. Aber auch anhand anderer Filmmusiken ist so ein Stilwandel zu erkennen. Die Musiken zu Episode IV-VI, Kevin allein zu Haus, E.T., Indiana Jones sind irgendwie (fällt mir sehr schwer zu erklären) anders als die neueren. Dagegen fällt mir beim Hören der Harry Potter Soundtracks sofort auf, dass derselbe Komponist auch für die neuen Star Wars Filmmusiken verantwortlich ist. Richtig auffällig ist die Ähnlichkeit zum Beispiel zwischen der Action- und Spannungsmusik in Episode II und den Harry Potter Scores oder aber bestimmte Passagen in den einfühlsamen Stücken in Harry Potter ("Buckbeak's Flight" erinnert SEHR an Episode II).
Ich kann nicht erklären, was anders ist an der Musik zu den neueren Filmen im Gegensatz zu den Alten. Vielleicht könnt ihr es?
"Du bist dort, wo deine Gedanken sind. Sieh zu, dass deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest."
(Rabbi Nachmann)

19

Freitag, 20. Januar 2006, 12:47

ich versuchs mal:

auch genies kochen nur mit wasser. john williams schreibt seit fast 50 jahren filmmusik, dabei können wir uns noch glücklich schätzen das es ihm gelingt fast bei jedem neuen score auch wirklich etwas neues zu schreiben. andere, zb. horner und goldsmith, schreiben viel öfter bei sich selbst ab und verpacken das ganze durch eine andere instrumentierung neu aber im grunde ist es nur eine wiederholung von einem anderen thema. vergl. hierzu mal apollo 13 mit titanic , da fallen euch die ohren ab wie ähnlich sich die beiden sind. ich sage nicht das dies schlechte komponisten sind beide haben unzählige klassiker verfasst beide haben aber auch einen rhytmus gefunden den sie über die jahre immer wieder benutzt und somit ausgelutscht haben. goldsmith konnte man zum ende kaum noch hören ohne etwas zu hören das mal vorher schoneinmal woanders gehört hatte. doch die junx verdienen ihre brötchen damit das sie musik schreiben horner z.b. hatte ganze 12 tage für die musik von troja und dafür ist der score schon gut geworden. sicherlich kein aliens und auch kein brainstorm aber gut und gut hörbar.

williams hat nach der aufgabe der boston pops in 2005 vier soundtracks wie sie unterschiedlicher nicht sein können zu papier gebracht: starwars, war of the worlds, munich und geisha. es wär doch schlimm wenn sich das alles nach einem brei anhören würde, sicher hat man WAR einige anklänge zu E2 das bleibt nicht aus und ist imho durchaus legitim dennoch ist sein stil unverkennbar. williams ist der einizige komponist der in der lage ist das orchester auf mehreren ebenen zu führen, was wiedrum eine entsprechende ochestrierung voraussetzt. alle seine scores sind so orchestriert deshalb ist auch nicht weiter schwer seinen stil auszumachen. so ist zb. der imperiale marsch wenn du ihn auf die klavierpartiur reduzierst ein tot-trauriges stück bei dem man am liebsten gleich losflennen will.

nur auf grund dieser vielseitigkeit ist williams immernoch oben auf. kein anderer komponist ist in der lage diese klasse auf dauer abzuliefern und obwohl es viele junge vielversprechende talente gibt ist noch keiner dabei der ihm das wasser zu reichen in der lage ist. sie sind alle gut aber nicht extra-klasse.

viel neue musik wurde nur für E 1 geschrieben und aufgenommen, für E 2 und 3 auch, möglich das diese auch in irgendeiner form auch eingespielt wurden, doch die finale abmischung fand im studio statt so wurde einige cues mit anderen vermischt was vom komponisten gar nicht so geplant war. bestes beispiel ist der eröffnunstitel von E 3. im kino hämmern nach dem eintauchen der jedi in die schlacht mächtige trommeln auf dich ein, auf der CD kommt das erst viel weiter hinten ud lange nicht mehr so intensiv wie im kino. hier macht sich beim anhören der CD erste enttäuschung breit. gebrochen hab ich dann vollens beim endtitel. als wenn er nicht genug bekommen konnte. können wir ja prinzipiell auch nicht aber die album version ist einfach räudig im gegensatz zum film.

vielleicht hätten sie einfach mal den rechner beiseite lassen sollen und den mann seine arbeit machen lassen man muss nicht alles aus der konserve zusammensamplen.

zum schluss ein beispiel wie es geht: der teaser zu superman returns, die musik ist fast 30 jahre alt hat jedoch nichts von ihrem feuer eingebüßt dazu die stimme von marlon brando gest. 2004, die entsprechenden bilder dazu und ein paar leute die fähig sind daraus einen teaser zu schneiden der richtig anmacht. die richtige mischung machts eben.
Three switched witches watch three Swatch watch's switches.
Which switched witch watch which Swatch watch's which switch?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »John Xisor« (20. Januar 2006, 13:06)


20

Freitag, 20. Januar 2006, 13:24

@ John Xisor:

Danke für deinen ausführlichen Beitrag. Geklärt hat es zwar nicht, wieso sich meines Erachtens deutlich Williams' alter Stil von seinem gegenwärtigen unterscheidet, aber das macht nichts, denn dafür hast du ein paar weitere Aspekte ins Spiel gebracht.
Fangen wir mal hiermit an:

Zitat

williams ist der einizige komponist der in der lage ist das orchester auf mehreren ebenen zu führen, was wiedrum eine entsprechende ochestrierung voraussetzt.

Wärest du in der Lage, mir das deutlicher zu erklären? In welchem Sinne "auf mehreren Ebenen"? Woraus leitest du das ab? Wie gelangst du zu dieser Aussage und worauf basiert sie?

Zitat

so ist zb. der imperiale marsch wenn du ihn auf die klavierpartiur reduzierst ein tot-trauriges stück bei dem man am liebsten gleich losflennen will.

Das ist richtig. Ich habe zu Hause eine gute Version vom Imperialen Marsch für Solo-Gitarre (wenn auch sau schwer zu spielen, aber egal). Und erst anhand der Dreiklänge wird der klar traurige Charakter des Stückes deutlich.
Beim Hören des Orchesters ist der traurige Touch überhaupt nicht zu hören. Aber das ist kein Vorwurf. Ich habe halt eine neue Seite am Imperialen Marsch damit entdeckt.

Zitat

gebrochen hab ich dann vollens beim endtitel [von Episode III].

Ich war ebenfalls ziemlich enttäuscht von dem Stück, in das ich die meisten Erwartungen reingesteckt hatte. Immerhin ist es das letzte und damit endgültig abschließende Musik-Stück der Star Wars Saga! Und was musste ich feststellen? Ab dem Moment, an dem das "Throne-Room"-Thema beginnt, handelt es sich Note für Note exakt um jene Fassung des "Throne Rooms", welche auf der CD "The Star Wars Trilogy" vom Skywalker Symphony Orchestra (unter Leitung von John Williams) enthalten ist. Nicht dass ich die Fassung nicht mag (sie ist deutlich länger als die auf dem Original-Soundtrack und im Film), aber für das letzte Stück der Star Wars Saga hätte er sich doch bitte etwas einfallen lassen können.

So, die Frage meines vorangehenden Beitrags gilt übrigens immer noch ;).
"Du bist dort, wo deine Gedanken sind. Sieh zu, dass deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest."
(Rabbi Nachmann)

21

Freitag, 20. Januar 2006, 20:32

Zitat

Original von Admiraculix
@ John Xisor:

Zitat

williams ist der einizige komponist der in der lage ist das orchester auf mehreren ebenen zu führen, was wiedrum eine entsprechende ochestrierung voraussetzt.

Zitat

Wärest du in der Lage, mir das deutlicher zu erklären? In welchem Sinne "auf mehreren Ebenen"? Woraus leitest du das ab? Wie gelangst du zu dieser Aussage und worauf basiert sie?.


mal sehen: bleiben wir ruhig einmal bei dem endtitle von E 4, throne room, wenn man das stück auseinandernimmt wird deutlich das er zum teil mehrere stücke übereinander spielt, dazu kommt der marsch der keiner ist. hör dir das stück an und versuche die schritte nachzumachen, du wirst feststellen es geht nicht man muß stehenbleiben und kann dann weitergehen. er hätte genausogut die fanfare auch einzeln nehmen können und den marsch darunter weglassen können, dann hätte es etwas weniger substanz. das läßt sich auch ganz gut auf die restlichen kompositionen von williams übertragen. etwas anderes: fitzwilly beispielsweise, der score dürfte von '65 oder '67 sein wenn ich mich nicht irre. dort sind bereits die ersten anklänge von dem zu hören über wir hier reden und nochetwas ist bemerkenswert, williams musik eignet sich gerade dazu "verjazzt" zu werden. warum? nun ich denke die antwort liegt nahe. williams war, bevor er soundtracks schrieb, jazzpianist und ob gewollt oder ungewollt hat es die art der kompositionen derart beeinflußt. überzeugen kann man sich davon auf der von "ron carter" eingespielten "empire jazz" die es bedauerlicherweise noch nicht als cd gibt, wobei die einspielung des "trotter trios" auch nicht schlecht ist.

das mit den mehreren ebenen ist ein hörgefühl das du selbst auch schon erkannt hast sowas kann man schlecht beschreiben, sagen wir es sind mehrere unterschiedliche melodien mit einer guten portion dissonanz. kennst du den main title von nixon, the turbulent years? der ist änlich aufgebaut wie der endtitel von E 4.
Three switched witches watch three Swatch watch's switches.
Which switched witch watch which Swatch watch's which switch?

Darth Kanzler

unregistriert

22

Freitag, 20. Januar 2006, 21:55

@ John Xizor

Zitat

so ist zb. der imperiale marsch wenn du ihn auf die klavierpartiur reduzierst ein tot-trauriges stück bei dem man am liebsten gleich losflennen will.


Wo kann ich mir das anhören?
Oder könntest du mir evtl. die Noten für eien Keyboard-Version schicken?

Wa meinst du damit, dass sie trauriger ist. Meiner Meinung nach ist es ein triumpfhales Thema, die die Macht des Imperiums widerspiegeln soll.

23

Freitag, 20. Januar 2006, 22:57

RE: @ John Xisor

notenblätter im netz zu finden ist relativ kompliziert da man die auch nicht so einfach veröffentlichen darf. copyright halt.

hier solltest du bekommen was du suchst:

http://www.musicroom.com/de-DE/Search/gs…htext=star+wars

und zum reinhören schonmal das hier vorab:

http://musicby.jw-music.net/midi.php?critere=film&lang=us

sind zwar alles midis aber um eine vorstellung zu bekommen durchaus ausreichend. es sind auch ein paar piano solos mit dabei.
Three switched witches watch three Swatch watch's switches.
Which switched witch watch which Swatch watch's which switch?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »John Xisor« (20. Januar 2006, 23:04)


24

Freitag, 20. Januar 2006, 23:07

@ Darth Kanzler:

Ich hab dir eine PN geschickt mit einem kleinen Notenauszug aus dem Imperialen Marsch.
"Du bist dort, wo deine Gedanken sind. Sieh zu, dass deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest."
(Rabbi Nachmann)

Darth Kanzler

unregistriert

25

Freitag, 20. Januar 2006, 23:33

@ Admiraculix: Vielen Dank für die Noten,hast was gut bei mir ;)!!

@John Xizor: Ebenfalls Danke für die Links!

Ich hab mir nochmal den Imperial March in TESB angehört und dann eine Stelle in RotJ , wo Luke mit seinem demaskierten Vater redet und dieser daraufhin stirbt. Dort hört hört sich die Melodie des Imperial March (vaders theme) trauriger an. Hört es euch mal an, wenn ihr Lust habt. Ich denke das es stimmt, kann mich aber auch irren.

26

Freitag, 20. Januar 2006, 23:33

diese seite hier hab ich gesucht:

http://mahawa.jw-music.net/

imho eine der besten und umfangreichsten seiten zu john williams. dort finden sich auch diverse piano solos.

kennt oder hat jemand "soundings" aus der eröffnungsgala der disney concert hall 2003?

und dazu lasse man sich folgenden satz auf der zunge zergehen:

"meine idee war es den zuschauern die im theater sitzen das gefühl zu geben, dass der raum zu ihnen singt." - john williams
Three switched witches watch three Swatch watch's switches.
Which switched witch watch which Swatch watch's which switch?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »John Xisor« (20. Januar 2006, 23:48)


27

Dienstag, 24. Januar 2006, 15:38

Zitat

Original von Darth Luca

Und wen es interressiert: John Williams spielt am 18.Juni 2006 live in der Waldbühne in Berlin. Karten habe ich mir schon vorbestellt. :D


Kurze frage, wo kann man sich die Karten vorbestellen?=???????
Ich bin schon seit monaten nach nem konzert am suchen aber ich finde immer nur konzerte mit seiner Musik aber nicht mit ihm als Dirigent!
I have failed you, Anakin. I was never able to teach you to think!

Obi Wan Kenobi SW ROTS

28

Dienstag, 24. Januar 2006, 17:13

Zitat

Original von ObiWanandOnly

Zitat

Original von Darth Luca

Und wen es interressiert: John Williams spielt am 18.Juni 2006 live in der Waldbühne in Berlin. Karten habe ich mir schon vorbestellt. :D


Kurze frage, wo kann man sich die Karten vorbestellen?=???????
Ich bin schon seit monaten nach nem konzert am suchen aber ich finde immer nur konzerte mit seiner Musik aber nicht mit ihm als Dirigent!


das wäre in der tat interessant denn über die seite der berliner philharmoniker kann man nichts bestellen.
Three switched witches watch three Swatch watch's switches.
Which switched witch watch which Swatch watch's which switch?

29

Dienstag, 24. Januar 2006, 17:18

Ist euch schon mal aufgefallen das Alan Silvestris stil sehr John williams ähnelt?! Ok jetzt ausser Forrest Gump aber sonst...
Damit meine ich zb Back to the Future I-III
I have failed you, Anakin. I was never able to teach you to think!

Obi Wan Kenobi SW ROTS

Shtev-An Veyss

Super Moderator

  • »Shtev-An Veyss« ist männlich

Beiträge: 892

Lieblingsepisode: Episode II - Angriff der Klonkrieger
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: bei Hamburg

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30

Dienstag, 24. Januar 2006, 18:05

Beide sind sehr "orchestral" veranlagt.

Bei den Instrumentierungen der Werke von Williams und Silvestri (ohne s am Ende) merkt man deutlich, dass das ganze Orchester wirklich etwas zu tun bekommt. Da lohnt sich der Einsatz der großen Sinfonie-Orchester wirklich.

Und die Ähnlichkeit ist dort dann auch am ehesten zu finden, wo es um ähnliche Geschichten geht. Da möchte ich zum Beispiel "Die Mumie kehrt zurück" mit "Jäger des verlorenen Schatzes" vergleichen.

Es gibt ähnliche Sequenzen, die dann die selbe Stimmung brauchen.
Und das gelingt beiden Komponisten sehr gut. Die Erkennungsfanfare von "Die Mumie kehr zurück" und die von Indiana Jones sind von der Idee her jedenfalls ähnlich und ziehen sich als tragendes Thema durch die Filme.

Aber trotzdem kann man Williams schneller als Williams erkennen.
Silvestri ist da nicht so festgelegt. Oft denk ich nur, die Musik hat was und am Ende war es Silvestri.

Bei Williams denke ich meistens eher: "Ah! Williams, schön!" und freu mich, dass er wieder einen Film mit seinem unverkennbaren Stil vertonen durfte. ;)
Sarkasmus- und Ironiedetektoren kaputt? Zwinkersmiley hilft! ;)