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Cade

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Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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61

Montag, 18. Januar 2010, 18:48

Nochmal wegen der Story kurz.
Interessant wie ähnlich sie wie ein anderer Film ist. :whistling:


62

Montag, 18. Januar 2010, 19:55

ROFL...

Genial Danke. Leider wahr... man hätte da so viel mehr rausholen können: Auch interessant ist folgender Artikel:

http://www.zeit.de/2010/03/P-Zeitgeist

Wenn man sich etwas mehr mit der Story auseinandersetzt, fällt auf, dass der Kritiker gar nicht mal so unrecht hat.
501st - German Garrison - SL 1059
"... You were the Chosen One!" Obi-Wan Kenobi ROTS
"I am your father!" Darth Vader TESB

63

Mittwoch, 20. Januar 2010, 19:00

Also mal ehrlich, wieso wird hier denn noch über die Story gesprochen?
ich denke, daß hat sich erledigt. Was ich viel besser finde ist der Veröffentlichungstermin der bei Amazon angegeben wurde. 31.12.2010. Als ich das sah musste ich tierrisch lachen, da auf der Französischen Seite der 1 Juni angegeben ist. Ich bin mal gespannt was dann alles kommt, in den USA wird auch schon wild spekuliert.

Snakeshit

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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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64

Samstag, 23. Januar 2010, 08:57

Der 31.12. ist bei Amazon nur ein Lückenfüller wenn noch kein offizieller Termin bekannt gegeben worden ist. Das bedeutet gar nichts. Rechne im Mai, Juni mit dem Film.
"Auf mich wirkt das als würden ein paar blöde Menschen mit ein paar anderen blöden Menschen mit Hilfe eines sprachlichen Prototypen kommunizieren, der eher an Höhlenmenschen erinnert als an das, was über die Jahrtausende kultiviert wurde." Hank Moody (übers Internetchatten, bloggen etc.)

Taler

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Beiträge: 57

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

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65

Sonntag, 24. Januar 2010, 14:40

Ich habe den Film gesehen (in der 3D-Version) und ich war jede Minute/Sekunde froh mich dazu entschlossen zu haben mir den Film anzusehen.

Die Geschichte mag vorhersehbar gewesen sein (was sie meiner Meinung nach allerdings in sehr vielen Filmen ist [zumindest grob]), allerdings ist mir das erst nachher aufgefallen. Während des Films war die Story fesselnd, da es durchaus Momente gab, an denen jede Wendung möglich gewesen wäre.

Die größte Stärke des Films ist allerdings seine unglaubliche Detailgenauigkeit und die absolut atemberaubenden Bilder. Pandora wirkte nicht wie eine geschickt gemachte Animation, sondern als wäre jede Szene real gefilmt worden. Verstärkt wurde dieser Effekt dadurch das alles in 3D gezeigt wurde. So wirkte alles nicht nur unheimlich real und echt, sondern man war auch noch "mitten drin". Man beobachtete nicht einfach ein Geschehen in einer realistischen Umgebung, sondern man fühlte sich als stände man direkt daneben.

Ich hoffe es gibt noch einige Fortsetzungen dieses Filmes, da dieses "Abtauchen in eine andere Welt" wirklich jede Minute/Sekunde wert ist, die man dafür im Kino "verbringen muss".

66

Dienstag, 26. Januar 2010, 18:34

Bin in einem anderen Forum darauf gestoßen.

http://www.collider.com/2010/01/25/avata…th-184-billion/

'Avatar - Aufbruch nach Pandora' ist damit auf Platz 1, der (finanziell) erfolgreichsten Filme und hat 'Titanic' überholt.In meinen Augen ist dieser Erfolg mehr als verdient.

67

Dienstag, 26. Januar 2010, 23:25

Tja... so sah das von vorne herein aus. Endlich ist der rostige Dampfer in den Tiefen der See verschwunden, und wurde durch einen Sci-Fi Epos ersetzt. :)
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RC 27 02 Black

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Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith
Episode V - Das Imperium schlägt zurück
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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68

Montag, 15. Februar 2010, 11:21

Nun, wo fange ich an? Ich gibt so viel zu erzählen, aber es wäre am Besten, wenn ich sage, dass ich mir Stichpunkte - seeehr viele Stichpunkte - zu den für mich sechs wichtigsten Rubriken gemacht habe. Das wären die Effekte, der Ideenreichtum/Pandora, die Story, Sonstiges, die Action sowie schlussendlich noch etwas zur 3D-Technik. Ich werde die Rubriken der Reihe nach "abarbeiten", ein großes Geflecht der einzelnen wäre zu kompliziert ...

Spezial-Effekte

Beispiellos. Brilliant. Seiner Zeit bei Weitem voraus. Im Prinzip genauso wie bei Star Wars, nur über drei Jahrzehnte später. Transformers, 2012 und Star Wars mögen atemberaubende technische Leistungen vollbracht haben, aber alles bisher Dagewesene und das in baldiger Zeit Kommende wird/wurde von Avatar übertroffen! Eine gewaltig detaillierte Natur wie die Pandoras oder die ohrenberauschenden akustischen Effekte verschlagen einem sprichwörtlich die Sprache. Ich war dermaßen fasziniert von der Detailverliebtheit und revolutionären Qualität der Computertricks, dass ich den Prolog, erzählt vom Hauptprotagonisten Jake Sully, schlichtweg nicht mitbekommen habe. Alles Wichtige (weshalb die Menschheit nach Pandora gereist ist, wie es um die Erde im Jahr 2154 steht, etc.) wird in den ersten fünf Minuten erzählt, aber bereits da haben mich die Spezialeffekte, die sich mal sowas von perfekt in die "reale" Umgebung eingefügt haben, absolut abgelenkt. Und dazu ein solch bombastischer Sound! Das Kreischen der Flugdrachen, das Zerbersten der Bäume beim Angriff der Menschen auf die Na'vi; alles sieht so echt aus und hört sich außerdem authentisch an!

Oben schrieb ich, dass selbst Star Wars von den Avatar-Effekten getoppt wird. Im direkten Vergleich schon. Aber es ist, als würde man eine Fliege mit einem Bienenstock vergleichen. Der letzte, reale Star Wars-Film - Episode III - Die Rache der Sith - ist mittlerweile fünf Jahre alt und kostete rund 113 Millionen US-Dollar. Avatar dagegen kostete mit seinen 237 Mio. US-$ an Produktionskosten und weiteren 150 Mio. US-$ an Marketingkosten rund 120 Mio. US-$, wenn man das Marketing dazuzählt 270 Mio. US-$, mehr als das letzte Sci-Fi-Märchen von George Lucas. Das plus fünf weitere Jahre Erfahrung des Filmteams und Technikfortschritt muss man bedenken. Mit einem solchen Budget wäre George Lucas (höchstwahrscheinlich) mindestens auch bei der Qualität der Avatar-Tricks rausgekommen, wenn nicht sogar viel weiter.

Ob das mörderisch hohe Budget nun an der richtigen Stelle ausgegeben wurde, ist die Sache jedes Einzelnen. Ich denke, das Geld (mehr als 300 Mio. Dollar; ein kleiner Denkanstoß an die Industrie: 300 Mio. spenden und Haiti wäre gerettet, New Orleans nach Katrina neu aufgebaut und ein paar Aidsprobleme weniger in Afrika) wurde jedenfalls nicht rausgeworfen sondern in eine erfolgreiche Entwicklung der Effektebranche gesteckt. Noch nie hatte man das Gefühl, so nahe an animierten Menschen, Aliens, Pflanzen, Tieren - an einfach ALLEM - zu sein.

Ideenreichtum/Pandora

JamesCameron, das Effektteam und die Konzeptzeichner haben sich hier mal so richtig ausgelassen. Pandoras Natur verkörpert natürlich die Erde,
wie sie vor ihrer Ausbeutung durch die Menschen gewesen war.

Neben der Komplexität an Farben, Formen und Pflanzen haben mir hier auch die Einfälle der Macher gefallen, beispielsweise Pflanzen, die, wenn
man sie berührt, an der Kontaktstelle leuchten. OderFlugdrachen, die sich einen Na'vi aussuchen, und umgedreht. Pflanzen, die bei Berührung in sich zusammenfallen, eine kleine Blüte formen und so eine minimale Angriffs(?)fläche bilden. Vor allem die gigantischen, fliegenden Felsen (Negativaspekt: Warum fliegen sie? Wurde leider nicht erklärt, schade) haben es mir angetan, die auch zum Austragungsort der entscheidenden Schlacht werden.

(Mögliche) Selbstmorde nach dem Film finde ich zwar stark übertrieben, aber wenn Jake als Avatar einschläft und so zurück in sein "eigenes" Leben findet,merkt man richtig seine Enttäuschung, wieder in einem geh behindertenKörper und in der grauen und kalten Technikwelt aufzuwachen. Dagegenwirkt Pandora mit seiner umwerfenden Flora und Fauna wie einfriedliches, harmonisches Paradies. Man will selbst dort leben ... :| :) Alles ist bis ins kleinste Details so ausgeklügelt, schön und perfekt ... *schwärm*.

Handlung

Hmm...die einzige, grobe und fahrlässige Schwachstelle des Films. Jahrelang soll James Cameron die ungefähre Handlung Avatars im Kopf herumgeschwirrt sein, und es fällt ihm nichts Besseres ein? Man muss weder Pocahontas, noch Der mit dem Wolf tanzt (alle sagen, die Handlung sei davon geklaut, ich kann es auf Grund fehlenden Wissens nicht bestätigen) gesehen haben, um zu wissen, worauf es hinausläuft. Jake, der als Pionist in das Volk der Na'vi geschleust wird, um so den Menschen über das Leben der Einheimischen berichten zu können, wird sich gegen Ende für eine der dannverfeindeten Parteien entscheiden müssen. Für welche er sich entscheidet, ist natürlich klar (kleiner Tipp: Die Hautfarbe der Leute, für die er sich entscheidet, ist blau), nur, wie es am Schluss dann (genau) aussehen wird, ist - der Macht sei Dank - unschlüssig. Ob geklaut oder nicht, originell ist die Handlung keinesfalls. Jedes Kind weiß - ob es jetzt die zahlreichen Kritiken mit den Inhaltszusammenfassungen
gelesen hat oder nicht -, wie der grobe Ablauf aussieht. Dies ist auch der Grund, weshalb bei mir bis zur Hälfte, als die Menschen den ersten Angriff auf die Einheimischen starten, keine Spannung aufkommen will/kann. Man kann sich denken, worauf es hinauslaufen wird, von daher tappt man auch nicht erwartungsvoll und gespannt im Dunkeln und hofft auf eine geistreiche Storywendung. Man wartet - storymäßig - auf etwas Neues und Atemberaubendes, man muss aber bis zur eintretenden Action darauf warten.

Was mich ebenfalls enttäuscht hat, war die Tatsache, dass alles Wichtige (Gründe für den Rohstoffabbau auf Pandora, wie steht es um die Erde und
die Menschheit) innerhalb von fünf Minuten von Jake via Offtext gesagt wird (wie bereits oben geschrieben). Vielleicht war ich von den Effekten und deren Betrachtung einfach auch nur so stark abgelenkt, dass ich mich nicht genug auf das Hören konzentrieren konnte ... :S Naja, aber man wusste ja durch all die News im Web, in den Nachrichten oder sonst wo, um was es im Groben geht.
Ich weiß nicht, ob der folgende Kritikpunkt wegen der oben genannten mangelnden Konzentration kommt :| , aber ich dachte fast bis zum Schluss, dass die Na'vi von Jakes "anderem" Leben wussten. Wie sonst hätte man denn erklären können, dass die Na'vi einen Großteil der menschlichen Sprache verstehen können und Dr. Grace Augustine, die Leiterin der biologischen Abteilung, trotz ihrer fehlenden Na'vi-Identität und -Abstammung so tolerant aufgenommen haben?
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RC 27 02 Black

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Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith
Episode V - Das Imperium schlägt zurück
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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69

Montag, 15. Februar 2010, 11:26

Action

Neben den Effekten und dem pandoranischen Lebensraum gibt es etwas Weiteres, was das Filmteam von Avatar perfekt gemeistert hat: die Action. Die nimmt nämlich ab der Hälfte des Films richtig Fahrt auf und stammt nicht von schlechten Eltern. Die Endfights sind brilliant gemacht und halten die perfekte Balance zwischen Action, Spannung und Pausen (damit einem die Action nicht allzu lange vorkommt). Selten, wenn nicht sogar noch nie, gab es einen Film mit einem solchen actiongeladenen Höhepunkt.
Spoiler: Bis auf das finale Duell zwischen Jake und Col. Miles Quaritch war die Action 10-von-10-Punkten-mäßig und damit top! Das Duell fand ich auf Grund einiger Logikfehler nicht ganz so top. Quaritch in seinem Kampfroboter haut mit voller Wucht auf Jake, der wiederum mit der demolierten Kanone den Schlag abwehrt. Die Kanone mag einem solchen Schlag zwar standhalten, nicht aber der weitaus kleinere Avatar-Jake, der eigentlich bei einer solchen Wucht (da haut ein gigantischer Kampfroboter auf ihn ein) hätte davonfliegen sollen. Naja, aber es ist ein Film ... :| ;)

Sonstiges

Eine Avatar-Trilogie ist geplant. Ich freue mich darauf, und das Ende lässt zudem reichlich Platz für einen weiteren Handlungsrahmen. Wer Spoiler vermeiden möchte, sollte hier aufhören zu lesen, aber ich glaube, dafür ist es jetzt eh zu spät, wer bis hierhin gelesen hat. ;-)
Spoiler: Der Film endet mit dem Aufschlagen von Jakes Augen und damit mit seinem "Geburtstag" als Na'vi. Sehr schön gemacht, zumal alles andere (evtl. Zusammenführung der Clans, Diplomatie, etc.) sinnloses In-die-Länge-ziehen gewesen wäre. Außerdem denke ich nicht, dass sich
die Menschen einen solch vernichtenden und abweisenden Schlag durch solch ein "wildes Volk" gefallen lassen werden. Sollte es also einen zweiten Teil geben, wäre ja ein möglicher Handlungsrahmen ein Racheakt der Menschen mit noch mehr Truppen und noch mehr Waffen. Okay, das klingt jetzt nicht so toll, ich bin ja auch kein Drehbuchautor. ;)

Spoiler

Es gibt keine unwichtigen Nebencharaktere. Jeder Protagonist bekommt eine würdige Gestaltung und den gewissen Touch von tiefgründiger Moral, ohne als klischeemäßiger Stereotyp dargestellt zu werden. Zudem bekommen alle (zumindest die, die sterben) einen
durchaus würdigen Tod. Da wäre zum Einen Dr. Grace, die, verwundet durch einen Schuss, eine Wiederbelebung als Na'vi wagt, die Prozedur
nicht überlebt. Natürlich denkt man: Hey, ich bin im Film, da überleben die das immer. Aber als der Grace-Avatar dann doch nicht die Augen
aufschlägt, ist man doch ein wenig baff. :|

Zum Anderen ist da natürlich die wilde (und schöne ;)) Soldatin, die sich gegen Ende doch gegen ihre Befehlshaber wendet und dies
mit ihrem Leben bezahlen muss. :( Tragisch, aber ein ehrenvoller Tod.

Jakes "Theorie", die besagt, dass der König der Lüfte, der stets von oben angreift, aber selbst nie attackiert wird, sich nicht um seine
Sicherheit zu scheren braucht, hat mir sehr gut gefallen. Ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber es sind die kleinen Dinge, die das Große und Ganze
abrunden. :)

Während der Soundtrack, komponiert von James Horner und gesungen von Leona Lewis, eher oberes Mittelmaß ist und meines Erachtens keine Ohrwürmer zustande bringt, überzeugen dagegen vor allem die Schauspieler. Sind zwar nicht unbedingt Oscar-reife Leistungen, aber positiv allemal.


3D-Technik

Avatar - Aufbruch nach Pandora war mein erster abendfüllender (abendfüllend deshalb, weil ich schon oft diese 15-minütigen 3D-Filmchen in den Freizeitparks "erlebt" habe) 3D-Film. Die Technik hat mich überzeugt, auch wenn es noch ein paar Kleinigkeiten gibt, an denen man feilen könnte. Zum Beispiel bleiben "unwichtige" Objekte wie eine Schraube rechts oben im Bild unscharf, auch wenn man sich noch so sehr auf das Objekt konzentriert. Bei Menschen, die im Vordergrund sind und eindeutig der Blickfang sein sollten, ist das zwar anders, aber wenn die Hintergründe - auch wenn man noch so sehr auf sie schaut - unscharf bleiben, ist das noch keine wirkliche "zweite Realität". Wenn man daran arbeitet, dass die Dinge, die man anschaut, auch scharf werden, kann die 3D-Filmzukunft meinetwegen kommen. :)

Positiv zu erwähnen ist, dass man nicht mehr an die rechteckigen Kinoleinwände/Bildschirme gebunden ist und nicht nur in die Tiefe, sondern
auch noch in die Weite gehen kann. Ab und zu nimmt man die Brille schon mal ab und prüft, wie es sich denn dann anschauen lässt. Und da merkt man so richtig die steifen Kanten der Leinwand. :S Da will man dann wieder schnell die Brille aufsetzen und sich in die
Tiefen der Pandorawelt stürzen.

Schmerzen habe ich keine empfunden. Weder Kopf- noch Augenschmerzen haben mein Sehvermögen und das Erlebnis betrübt.
Ich finde es interessant, dass man die Augen sogar so "positionieren" muss, dass man Objekte, die weiter hinten stehen, als "scharf" wahrnimmt.
Bei den bisherigen 2D-Filmen hast du die Augen nur bewegen müssen, da ja alles auf einer glatten Leinwand war. Wenn du Jake (oder
meinetwegen der attraktiven Neytiri ;)) in die Augen schauen willst, musst du die Augenstellung - wie im realen Leben - auch wirklich ändern. Toll! :P

Avatar - Aufbruch nach Pandora ist eines der gelungensten, massenkompatiblen Science-Fiction-Märchen der bisherigen Filmgeschichte. So viel ist perfekt, einiges okay, anderes lässt Platz nach oben. ;) Es ist ein Filmerlebnis sowohl für Männer/Jungs mit all dem Krieg und der Action, als auch für Frauen/Mädchen mit der Romanze zwischen Jake und Neytiri.

Wegen der Storyschwäche schwache
5 von 5 Sternen.
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chrissie

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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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70

Montag, 15. Februar 2010, 20:08

@RC 27 02 Black

Zitat

Ich weiß nicht, ob der folgende Kritikpunkt wegen der oben genannten mangelnden Konzentration kommt, :| aber ich dachte fast bis zum Schluss, dass die Na'vi von Jakes "anderem" Leben wussten. Wie sonst hätte man denn erklären können, dass die Na'vi einen Großteil der menschlichen Sprache verstehen können und Dr. Grace Augustine, die Leiterin der biologischen Abteilung, trotz ihrer fehlenden Na'vi-Identität und -Abstammung so tolerant aufgenommen haben?

Grace und ihr Team sind ja nicht erst seit kurzem auf Pandora. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, sind die schon ein paar (Jahrzehnte?) Jahre dort. Grace studiert die Na'vi schon lange. Das kam doch auch im Film zur Sprache? ?(
Und die Reise dorthin dauert ja auch einige Zeit.
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.
(Ich gebe mal ein Zitat ein, welches ich aus dem Netz habe)

Zitat: "Vor uns lag Pandora. Man wuchs auf, hörte davon... Aber ich hätte nie gedacht, dass ich da mal hinkomme..."

Zitat

Zum Beispiel bleiben "unwichtige" Objekte wie eine Schraube rechts oben im Bild unscharf, auch wenn man sich noch so sehr auf das Objekt konzentriert. Bei Menschen, die im Vordergrund sind und eindeutig der Blickfang sein sollten, ist das zwar anders, aber wenn die Hintergründe - auch wenn man noch so sehr auf sie schaut - unscharf bleiben, ist das noch keine wirkliche "zweite Realität".

Hm. Das hat sicher mehrere Ursachen, meine ich.
Eine wäre z.B., dass man noch mehr Kameras benutzen müsste.
Weil jedes Objekt, welches mehrere Zentimetervom anderen entfernt ist, neu fokussiert werden muss, um scharf dargestellt zu werden.
Als wenn da zwei Tische hintereinander stehen, wo jeweils eine Kerze draufsteht, muss eine Kamera den Schauspieler anvisieren, die zweite den vorderen Tisch und die dritte den hinteren, um alle drei Objekte klar darstellen zu können.
Inwiefern sich das dann auf das Gesamtbild auswirkt, weiß ich nicht.
Vielleicht sollte es aber auch so sein, dass nicht alles genau zu erkennen war.


Zitat

Edit: Entschuldigt bitte meine Doppelposts, aber auf Grund einer Begrenzung von 10.000 Zeichen pro Beitrag und zahlreichen aufgetretenen technischen Fehlern habe ich mich gezwungen gesehen, meine Kritik in mehrere Posts zu zerteilen.

Kleine Anmerkung: Ich hab mal Deine Zeichen zählen lassen.
Die ersten 4 Posts haben mit Leerzeichen 8.750 Zeichen. (wenn man „Word“ glauben darf)
Das hätte dann theoretisch mit 2 Posts alles gepasst.
;)

Kleiner Tipp, falls Du es nicht schon so gemacht hast. (Weil ich jetzt nicht genau weiß, welche technischen Probleme Du hattest)
Ich schreibe längere Beiträge erstmal mit Word. So kann ich jederzeit wieder darauf zurückgreifen, falls mal grad das Internet net so will.
:D
Aber da Du ja ein fleißiger Schreiber bist, denke ich, dass es an etwas anderen lag. ?(

Trotzdem. Lob an Deinen Beitrag. Ich fühle mit Dir.
:thumbup:
Der Film setzt Maßstäbe und es war ein Genuss ihn anzusehen.
8.5.2012. Sonnige Grüße, an alle, die gegrüßt werden wollen. Insbesonders: YodasEnkel, Byzantiner, Skaba Rebullion, Ronen Tal-Ravis, Aaron, Kay Katarn, Findus, Aidan Savo, Chefkoch Porcellus, Darth Duster, Rebel247 und natürlich auch Shtev-An Veyss. (Die Reihenfolge hat immer noch keine Bedeutung!) Bleibt gesund und anständig. Bis dahin. Man liest sich. :thumbup:

ARC A-001

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71

Montag, 15. Februar 2010, 23:48

Ich habe Avatar – Aufbruch nach Pandora am Donnerstag zum dritten mal im Kino gesehen und finde den Film ehrlich gesagt immer noch super und Top und es ist immer wieder interessant, wie eigentliche Kleinigkeiten mich dazu bringen, mehrere male 15 Euro auszugeben, aber das Shuttle ist einfach genial und super umgesetzt, schade nur das es so selten vorkommt.

@RC 27 02 Black

(Gründe für den Rohstoffabbau auf Pandora, wie steht es um die Erde und die Menschheit)


Im Film selber wird nur kurz darauf Bezug genommen, dass die Erde nahezu zerstört ist, nach einem (mehreren Kriegen) und durch die Ausbeutung der Menschen, die den letzten Fleck Grün auch noch umgegraben haben, um an Rohstoffe und was weiß ich alles zu kommen.

In jeden Fall habe ich heute einen Interessant Bericht gelesen, in dem einige Unterschiede zwischen einen der ersten Skript Vorlagen und dem Film aufgezeigt wurden, darin kam auch vor, dass der Anfang anders geplant war, man wollte ursprünglich auch etwas mehr auf die Erde eingehen, kurz zusammen gefasst:
- 20 Milliarden Menschen
- Kaum Grün (Grau und Trostlos)
- Fast alle Tiere ausgestorben
- Die meisten Menschen sind schwer Erkrankt
- Mond wurde besiedelt / Keine Hoffnung auf Rettung
- Konzern versucht mit Hilfe neuer Raumtechnik nach Überlebensmöglichkeiten
Vizekönig Nute Gunray von der Handels Föderation:
"Es gibt keine Feinde, nur zukünftige Kunden!“

Konföderation Unabhängiger Systeme

Darth Pevra

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72

Donnerstag, 11. März 2010, 12:15

Wie fand ich diesen Film?

Na ja, er hat mich nicht so vom Hocker gerissen. Gut, ich habe es nicht bereut, ihn mir angesehen zu haben, aber ein zweites Mal werde ich ihn mir wohl nicht so schnell reinziehen, weder in Kino noch TV.

Special Effects:
Na das ist der Grund, warum ich sage, der Film ist in Ordnung. Die Bilder sind echt hübsch und spektakulär. In der zweiten Hälfte des Films vor allem habe ich das Gehirn ausgeschalten und mich alleine von der Bombastik unterhalten lassen. Cyborgs gabs zwar keine, aber man kann ja nicht alles haben...

Story:
Also da hapert es vorne und hinten. Witz ... nix da. Dramatik ... unausgebaut und unausgereift (wieso ist Jakes Loyalitätskonflikt nicht erweitert worden? Das wäre interessant gewesen! Aber nein...). Wendungsreichtum ... brauch ma nicht reden. Tiefe ... nein danke, gehe lieber Umweltchemie-Vorlesung, ist interessanter. Romantik ... na gut, bin kein romantischer Mensch, aber das war eher fade.

Figuren:
Flach wie ein Brett, außerdem ändern die Figuren oft einfach mal um ihre Persönlichkeit ohne ausreichende Begründung. Deswegen war auch der einzige Charakter, mit dem ich sympathisieren konnte, Grace.

Die Welt:
Das Design war echt vielfältig, sowohl bei den Menschen als auch bei Pandora und den Na'vi. Mehr kann man in einem Film an Detailreichtum nicht verlangen, also hier ein großes Plus. Auch die Kameraeinstellungen, die Präsentation, das war alles quasi perfekt.
Pandora war mir aber zu oberflächlich, als dass es mich über das rein optische hinaus begeistern konnte. Zu wenig Hässliches oder Banales. Um mal ein Gegenbeispiel zu nennen: Coruscant. Es ist zwar wunderhübsch, aber unter der Oberfläche wuchern Intrigen und Korruption. Ein bisserl mehr Substanz hätte Pandora nicht geschadet.
Was mich zusätzlich genervt hat war das magersüchtige Aussehen der Na'vi. Als wenn wir davon nicht schon genug hätten

lg, Pevra

Seefor

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Sonntag, 14. März 2010, 09:21

Ich war vor einiger Zeit in Avatar 3D. Das war schon ein Erlebnis.
Es stimmt schon, dass der Film eigentlich nur aus einer ausgelutschten Storyidee basiert, aber immerhin bisher hat noch kein anderer Film mit der Idee in der Zukunft gespielt :D , zumindest nicht die vielen genannten Beispiele.
Die Handlung war vorhersehbar und der Film hat auch nicht nur durch die Story mitreissen können.
Dafür gab es viel Pengpeng und Bumbum und das noch in 3D zu sehen, da hatte man kaum Zeit sich über mangelnde Story und ähnliches aufzuregen.
"Aus dem Wasser sind wir geboren, im Feuer sterben wir.Wir sind die Samen der Sterne." -Forry
"Das sind MEINE !! Meine!" -Sev
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KUS Fan

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Sonntag, 14. März 2010, 09:40

Vom Optischen her ist der Film etwas ganz besonderes.Die Szenen in den Wäldern von Pandora( eigentlich ist ja der ganze Planet bewaldet)sind wirklich klasse gemacht,und das auch noch in 3D.Auch die Action Szenen sind nicht zu verachten.Vom Optischen her Top.

Vom Storytechnischen war der Film nichts besonderes ,aber meiner Meinung auch nicht schlecht.Die Idee der Story ist schon etwas älter.Die bösen bösen Menschen landen auf einer unentdeckten Insel und rotten edie Enheimischen aus .Bloß das alles halt in der Zukunft.Ach ja :rolleyes: .

Insgesamt fand ich den Film jedoch ganz gut, aber ich bin kein wirklicher Fan davon.
"Wenn dass nicht die glatzköpfige Hapie ist." Ahsoka Tano
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"Wie nett von euch." Ahsoka Tano

Darth Pevra

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75

Sonntag, 14. März 2010, 11:57

"Der mit dem Wolf tanzt" hatte denselben Plot, aber die Story war trotzdem irgendwie besser gemacht. Hmm.

KUS Fan

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76

Montag, 15. März 2010, 14:29

Was mich auch gestört hat war der Tod von diesem Militär Offizier ( hab den Namen vergessen).Da hätte man sich schon mehr einfallen lassen müssen als einen Tod drch zwei Pfeile.Sein Tod hat mich irgendwie entteuscht.
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chrissie

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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Ursprünglich Csilla. Aber Talon Karrde habe ich Myrkr abgekauft. :o)

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77

Dienstag, 16. März 2010, 09:16

Zitat

KUS Fan
Sein Tod hat mich irgendwie enttäuscht.

Ne. Im Ernst jetzt?
Was gibt es denn demonstrativeres als ein High-Tech Militärgerät mit primitiven Mitteln zu bezwingen?
Vor allem, weil die Pfeile der Na'vi doch eine recht beeindruckende Größe besitzen.
8o
(natürlich Aufgrund ihrer eigenen Köpergröße) ;)

Colonel Miles Quaritch hätte nie im Leben gedacht, dass er als Nahkampfexperte und militärisch überlegen von einem Eingeborenen bezwungen werden kann.
Ich will jetzt nicht mit hätte, wenn und aber anfangen, jedoch würde mich ein Abschießen seines Flugzeuges oder sein Tod durch ein Raubtier o.ä. nicht gerade glücklicher stimmen.

Meiner Meinung nach war es gut so.
8.5.2012. Sonnige Grüße, an alle, die gegrüßt werden wollen. Insbesonders: YodasEnkel, Byzantiner, Skaba Rebullion, Ronen Tal-Ravis, Aaron, Kay Katarn, Findus, Aidan Savo, Chefkoch Porcellus, Darth Duster, Rebel247 und natürlich auch Shtev-An Veyss. (Die Reihenfolge hat immer noch keine Bedeutung!) Bleibt gesund und anständig. Bis dahin. Man liest sich. :thumbup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »chrissie« (16. März 2010, 09:22)


78

Dienstag, 16. März 2010, 17:19

Ich habe mir Avatar in 3D natürlich auch im Kino angeschaut und war von dieser neuen Art des Kinos schon sehr begeistert. Es ist toll was heutzutage schon alles möglich ist. Mittlerweile gibt es schon viele verschiedene Filme die in 3D ins Kino kommen, aber bei Avatar war das schon der absolute Wahnsinn. Ich finde der Film ist auf alle Fälle sehenswert und einfach nur toll gemacht.

Klon-Commander FOX

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Episode III - Die Rache der Sith

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79

Samstag, 20. März 2010, 15:20

Ich hab Avatar auch gesehen, auch in 3D.
Und ich muss sagen, der Flim ist sehr gut. Mir ist es immer so vorgekommen, als ob es ein Viedospiel ist. Vorallem wie sie immer an den Ästen entlang gegangen sind. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass, der Flim als Viedospiel mal rauskommen wird(falls es das eh nicht schon in den USA gibt).das werde ich mir sicher kaufen.
Was mir auch sehr gut gefallen hat war am Schluss die Musik. Die Idee war auch sehr gut, aber ich hätte gerne mehr darüber gewust was mit der Erde passiert ist. Es wurde immer nur kurz darüber gesprochen.

Master Talon

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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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80

Samstag, 20. März 2010, 16:44


Ich kann mir sehr gut vorstellen dass, der Flim als Viedospiel mal rauskommen wird(falls es das eh nicht schon in den USA gibt).das werde ich mir sicher kaufen.


Ein Videospiel zum Film gibt es schon. War sogar, wenn ich mich richtig erinnere, vor der Filmveröffentlichung schon erhältlich... aber ganz sicher bin ich mir da nicht.


Die Idee war auch sehr gut, aber ich hätte gerne mehr darüber gewust was mit der Erde passiert ist. Es wurde immer nur kurz darüber gesprochen.


Da noch zwei weitere Filme geplant sind, kann man diesen losen Storybogen noch immer aufgreifen. Hilfreich wäre es. Doch bis zu den Dreharbeiten an dem Film dürften noch ein paar Jahre ins Land ziehen, immerhin möchte Herr Cameron erst einmal ein anderes Projekt verwirklichen.
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Stormy

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Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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Sonntag, 28. März 2010, 20:57

Ganz im Ernst:
ich fand den Film dumm.
Die Story war viel zu kitschig und irgendwie zu amerikanisch.
Das einzig gute war das Battle am Ende und die 3d Grafik. Hoffentlich ist das ein Vorbild (die Umsetzung, nicht der Film an sich) für GL auch ein 3d Streifen zu machen. Und der FIlm hat sich zu sehr rausgezögert...
Ein Mann wure aus einem Supermarkt in London gejagt weil er Jediist war und seine Kapuze nicht abnehmen wollte..

ARC N-11 ORDO

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Lieblingsepisode: Episode II - Angriff der Klonkrieger

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Sonntag, 18. April 2010, 17:26

Ich hab den Film auch 3 mal gesehn und 2 mal im I-MAX in nünberg (natürlich in 3D) , denn dort merkt man erst, wie wahnsinnig scharf das bild ist
und die Soundeffekte sind wirklich atemberaubend ! Ich liebe diesen film xD
was ich schade finde und was mich wirklich verwundert ist, dass dieser Film NUR 3 OSCARS BEKOMMEN HAT?!?!
hallo??? das kann doch nicht sein?! wer zum teufel sitzt den da in der Jurry?? ich glaub da hatte einer gewaltig was gegen Cameron^^
ich kann mir das wirklich nicht erklären....
naja auf jeden fall top film
hut ab ,
PS: Der 2te Teil kommt sicher =)
„Wir haben eine Abmachung - ich lache nicht über seinen Rock und er reißt mir nicht den Kopf ab.“
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Chewie I.

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Sonntag, 18. April 2010, 18:52

Ich bin ein mal mehr so frei eine meiner Rezensionen hier her zu kopieren (siehe: http://www.amazon.de/review/R1CY2SCDUM1F…#wasThisHelpful):

Edit: die "Restposten" und die Inhaltsangabe kann man natürlich überlesen.

Dies ist mein Senf: "Avatar" ist ein Film der hält was er verspricht - nicht mehr - jedenfalls nicht viel -, nicht weniger. Er hat mich fast drei Stunden gefesselt...und dann wieder losgelassen, denn nachhaltig ist dieser "Aufbruch nach Pandora" wahrlich nicht; allein: das hatte ich auch nie erwartet. Wer mehr will wird höchstwahrscheinlich enttäuscht - es ist - wie immer! - eine Frage der Einstellung. Dann also frisch ans Werk...
Zunächst: Gerne wäre ich noch ein bisschen länger dort geblieben, auf Pandora, wo wilde Kreaturen einen in allen Farben leuchtenden Dschungel bewohnen, gerne hätte ich noch einmal den Rausch der Geschwindigkeit erlebt, beim Flug durch die Hallelujah-Berge oder auf dem Rücken eines Banshee...es sollte nicht sein. Dem Aufbruch nach Pandora, den "Avatar" versprach, folgte die Rückkehr in die diesige Wirklichkeit, die doch die einzige ist, die uns bleibt. Sie vernünftig - und vor allem menschlich, human - zu gestalten soll uns James Camerons' Film wohl lehren (ob er auch kann, muss sich noch zeigen):

Das Jahr 2154. Die Erde ist dreckig, aber im nächsten Sonnensystem wurde ein bewohnbarer Mond entdeckt, dessen Atmosphäre allerdings für die Menschen giftig, dessen Flora und Fauna für ihn tödlich ist - Pandora. Dessen Ureinwohner, die Na'vi, sind allerdings alles andere als begeistert, als der Konzern RDA dort mit dem Abbau eines Wertvollen Metalls beginnt. Der nun an den Rollstuhl gefesselte Ex-Marine Jake Sully (Sam Worthington) kommt nach Pandora, weil er den Avatar, einen vom menschlichen Geist gesteuerten Ureinwohner, seines verstorbenen Bruders übernehmen soll. Es kommt wie es kommen muss. Mit dem Auftrag die Ureinwohner auszuspionieren und sie zu einer Umsiedlung zu überreden schließt er sich einem Na'vi-Clan an, lernt die Häuptlingstochter Neytiri (Zoe Saldana) kennen und wird ohne es recht zu merken immer mehr von der fremden Welt gefangen, entwickelt Sympathie für das Naturvolk.

Hört sich einfach an - ist es auch. Der Plot verläuft linear, seine Entwicklung ist meist vorhersehbar, aber banal, b-a-n-a-l ist das ganz bestimmt nicht. Es ist altbekannt, ja, sicher, es ist stellenweise gnadenlos abgekupfert, stimmt auch, aber trotzdem mitreißend, tief bewegend und erschütternd, ein Film voller Emotionen; Liebe, Hass, Trauer... vor allem aber voll unbändiger Freiheit.

Und wichtig obendrein. Ich kenne James Cameron nicht, und weiß in sofern nicht, wie ernst er es mit seiner Öko-Botschaft, seinem Anti-Militarismus, seiner Kolonialismus-Kritik meint (wenn ich raten müsste würde ich aber vermuten, dass ihn all das nur am Rande interessiert), nur so viel kann ich - zumindest für mich persönlich - sagen: solche Botschaften, und mögen sie auch noch so vor -und durchgekaut sein, verlieren nicht an Bedeutung oder Aktualität. Holzhammer oder nicht, moralischer Zeigefinger oder nicht, niemandem ist verboten über das Nachzudenken, was der Film geradezu predigt, über die Entwicklungen der Vergangenheit und die der Zukunft - bezeichnend, dass die ersten, die einen neu entdeckten Planeten (bzw. in diesem Fall Mond) betreten, raffgierige Konzerne sind. Was die Wirksamkeit solcher Appelle angeht bin ich zwar äußerst skeptisch, aber lobenswert scheint mir der Versuch allemal; auch wenn Cameron ein ums andere Mal etwas über die Strenge schlägt, mit seinem Huga-huga-Esoterik-Kitsch und seinem "Liebe jede Pflanze wie dich selbst"
Was die Charaktere angeht, so kann man sicherlich von Stereotypen erster Klasse sprechen (wer gut ist bleibt gut, wer "böse" ist bleibt es auch), aber stören tut mich das, ob der tiefen Sympathie, die ich für sie entwickeln konnte, nicht im geringsten. Nur der Gegenspieler, Colonel Quaritch (Stephen Lang), ein Militarist wie er im Buche steht, ist doch ein wenig arg überstilisiert. "Die Guten" indes, wirken auf mich persönlich äußerst lebensecht, ihr Schicksal ist bewegend, ihre Beweggründe nachvollziehbar.

Was Plot und Charaktere nun aber nicht vollbringen können, dass schaffen die Effekte, denn:

Letztlich ist das oben gesagte für mich, wie anfangs schon angeklungen, gar nicht mal so entscheidend. Vielmehr dies: "Avatar" hat ein starkes Herz, steckt voller Emotionen und voller schier unendlicher Faszination. Diese Welt, die da vor dem Zuschauer ausgebreitet wird, ist mit soviel Liebe zum Detail gestaltet, die Bilder so ästhetisch und kraftvoll, dass ich mich wahrhaft liebend gerne von ihnen blenden lasse. Ich weiß nicht ob "Avatar" in dieser Hinsicht der "beste" Film ist, auch das ist eine subjektive und außerdem dämliche Kategorie - aber gut genug um mich 162 Minuten zu verzaubern ist er allemal. Bei Nacht leuchtet Pandora ebenso magisch wie es tagsüber in tausend Farben strahlt, in der ganze Weite urtümlicher Landschaften und im letzten Winkel eines Dschungels, der zu schön ist um wahr zu sein - und es doch einen Moment lang wird. Es lebe die Verblendung.

Die Restposten:

Was nun Vorabrezensionen betrifft, so erdreiste ich mich aus zwei gründen eine eben solche zu verfassen: erstens, und prinzipiell, ist mir der Ansatz des nur-die-Blue-Ray/DVD-rezensierens fremd, da ich wirklich nicht verstehe was eine Scheibe Plastik ohne ihren Inhalt, oder besser Gehalt, ist und mich auch die Extras insofern eher am Rande (wenn überhaupt) interessieren und ich diesen Film zweitens, bzw. speziell für einen Film halte, den man auch im Kino gesehen haben sollte, so man denn überhaupt mit dem Gedanken spielt. Ich möchte ja nicht die hiesige Verkaufsstrategie untergraben, aber ich denke schon, dass das Erlebnis Film - ob 2D oder 3D - an diesem Film sehr deutlich wird.
Die Kritiker: Kritik ist meiner Meinung nach etwas grundsätzlich sehr Positives, das beweisen einige sehr fundierte Verrisse auch an dieser Stelle, nur läuft sie in diesem Fall zu oft, um es mal überspitzt auszudrücken, auf eines hinaus: Vorurteile; immer wieder Vorurteile. "Avatar -Aufbruch nach Pandora" war noch nicht im Kino, da standen manche Kritiken schon fest - meine ich. Und siehe da, schon reitet die rationalistische Kavallerie auf ihren hohen Rössern heran, um die ganze Banalität, der linearen Story, der stereotypen Charaktere und die effekthascherische Geldverschwendung bloßzustellen, die dieser Film ist. Bravo, Leute!

Soviel ist jedenfalls sicher: wer nicht mehr in der Lage ist zu staunen, der ist aufgeschmissen, will er diesen Film denn als das e-r-l-e-b-e-n was er ist. Ein Erlebnis eben.

"Nimm dir Zeit zu träumen, das ist der Weg zu den Sternen"

Und was die Oscars angeht: die interessieren mich ebenfalls nicht, aber wenn ich hätte wählen müssen, so wäre "Avatar" auch bei mir nicht besser oder schlechter weggekommen (unabhängig davon, dass ich die anderen Preisträger nicht kenne ;-). Mit der Wahl zwischen vier oder fünf Sternen tue ich mich etwas schwer...letztlich treffen es vier vielleicht besser, auch wenn mir mein Bauchgefühl zu fünf rät (ja, ich entscheide das nach Bauchgefühl ;-) - nehmt es mir nicht übel, aber zu diesem Senf möchte ich möglichst nur wirklich guten Ketchup.

Fazit:

"Not the perfect movie, but the perfect moviegoing experience!"
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Darth Pevra

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Montag, 19. April 2010, 11:03

Die Kritiker: Kritik ist meiner Meinung nach etwas grundsätzlich sehr Positives, das beweisen einige sehr fundierte Verrisse auch an dieser Stelle, nur läuft sie in diesem Fall zu oft, um es mal überspitzt auszudrücken, auf eines hinaus: Vorurteile; immer wieder Vorurteile. "Avatar -Aufbruch nach Pandora" war noch nicht im Kino, da standen manche Kritiken schon fest - meine ich. Und siehe da, schon reitet die rationalistische Kavallerie auf ihren hohen Rössern heran, um die ganze Banalität, der linearen Story, der stereotypen Charaktere und die effekthascherische Geldverschwendung bloßzustellen, die dieser Film ist. Bravo, Leute!

Soviel ist jedenfalls sicher: wer nicht mehr in der Lage ist zu staunen, der ist aufgeschmissen, will er diesen Film denn als das e-r-l-e-b-e-n was er ist. Ein Erlebnis eben.
Gerade, das ist es ja. Erlebnismäßig, emotionsmäßig war da nicht viel los. Weder musste ich lachen noch weinen, die Figuren und die Dramaturgie waren einfach zu sehr eine fade Soße, als dass sie mich emotional berührt hätten. Emotionen mögen dagewesen sein, aber wegen der miesen Dramaturgie sind sie nicht bei mir angekommen.
Wenn mich ein Film berührt aber unlogisch ist: in Ordnung, guter Film
Wenn ein Film intellektuell ist aber mich nicht berührt: langweilig, aber zumindest Nachdenk-Stoff

Aber wenn ein Film weder das eine noch das andere kann... wenn er nur auf SFX beruht... tja. "Das geheime Kabinett des Doktor Panassus" war auch komplett unlogisch (den Film, den ich bald danach gesehen habe), aber die Figuren waren so niedlich und interessant, dass er mir gefiel. Statt "Bestien-zähmen" waren es da halt Dialoge, in denen auf sensible Art Wünsche, Träume, Ängste behandelt wurden. Dadurch wurden die Figuren fassbar-menschlich-lebendig. Und dieser Faktor fehlt in Avatar halt gänzlich.

Chewie I.

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Donnerstag, 22. April 2010, 21:15

Hmm, da sind unsere Geschmäcker wohl verschieden. Und nicht das wir uns falschverstehen (ich glaube nämlich wir reden schon wieder ein bisschen aneinander vorbei ;) ), das gebetsmühlenartig wiederholte "erleben" bezieht sich eben nicht auf ein großes Interesse an den Charakteren oder der - das habe ich, denke ich, ausreichend verdeutlicht - gekünzelten Dramaturgie, sondern außschließlich auf das visuelle Erlebnis. Das ist natürlich in höchstem Maße oberflächlich, aber das nehme ich gerne in Kauf, wenn ich dafür derartig gut unterhalten, oder besser: verzaubert, werde. Auch dein Statement zu HdR hat mir gezeigt, dass du da kritischer bist (was ich wirklich gut finde!) - ich lasse mich gerne auch mal von einem gut gemachten Film blenden...solange ich nichts anderes erwarte, und das habe ich in diesem Fall nicht (siehe den zweiten Satz meiner Rezension).

Und geweint habe ich übrigens auch nicht :D .
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Darth Pevra

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Donnerstag, 22. April 2010, 21:25

Jupp, Geschmäcker sind verschieden. Ich bin auch mehr ein Buchmensch als ein Filmmensch, das merkt man vielleicht. Kubriks 2001 fand ich auch nicht soo toll, weil es eben stark auf dem Visuellen basiert. :thinking:

Aaron

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Donnerstag, 22. April 2010, 21:42

Außerdem habe ich bei 2001 das Gefühl, dass Kubrick teilweise selbst nicht mehr so hundertprozentig wusste, worauf er gerade hinauswollte. ;) Ehrlich, wenn es einen Filmemacher gibt, dessen Lebenswerk ich mir nur mit jeder Menge Drogenkonsum erklären kann... :P
Tja, und Avatar: Ich stimme Darth Pevra sowas von zu. Gestern habe ich mir Kampf der Titanen angeguckt und selbst den fand ich unterhaltsamer. Nicht falsch verstehen: Der Film ist unlogisch von vorn bis hinten, die Schauspieler sind mehrheitlich farblos oder grauenhaft, und das Drehbuch ist sowas von mies, dass man eigentlich nur weglaufen will, aber so insgesamt ist aus diesem Murks ein äußerst unterhaltsames Kinomachwerk geworden. Natürlich nicht, wenn man den Film ernstnimmt, das ist klar ;), aber als trashiges Wrack von einem Film schlägt er Avatar um Längen.
Und was die Bildwelten von Avatar betrifft: Die Bildschirmschoner- oder Fernsehaquarium-Qualität stellt, glaube ich, niemand in Abrede, aber als Gesamtsoße find ich das Ding ja sowas von fade... Fade Uraltstory mit faden Uraltfiguren, faden Uraltthemen, undenkwürdige Musik, grausiger Hauptdarsteller, und dazu viele bunte und teils recht hübsche Bilder. Wenn man sich Easy Listening mit iTunes-Visualisierung anguckt, hat man das auch, aber was daran so toll sein soll... ;) Jepp, ich versteh diesen speziellen Hype mal wieder nicht. Die Transformers habe ich allerdings auch schon nicht verstanden oder die "Jede Comicverfilmung ist ganz, ganz toll"-Welle. Und dieses 3D-Zeugs... Ich hoffe, der Spuk endet bald wieder. Ein Kinobesuch ohne Würgreflex wäre zu Abwechslung nämlich mal wieder ganz nett. :D
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chrissie

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Donnerstag, 29. April 2010, 14:28

Sorry - Off-Topic

Zitat

Original von Aaron
Die Transformers habe ich allerdings auch schon nicht verstanden oder die "Jede Comicverfilmung ist ganz, ganz toll"-Welle. Und dieses 3D-Zeugs...

...aber so insgesamt ist aus diesem Murks ein äußerst unterhaltsames Kinomachwerk geworden.


Hm. Und genau das ist das Stichwort. Kino soll unterhalten. Das man das aber nicht bei jedem schafft ist klar. ;)
Die Technik gibt zur Zeit den Ton an und auch die Nachfrage, z.B. nach Comic-Verfilmungen.
Sonst gäbe es ja nicht so viele davon. Dem Einen gefällts, dem Anderen nicht.
Aber ich gebe Dir/euch auch recht. Es gibt immer weniger "Filmjuwelen". Woran das wohl liegt... :S
8.5.2012. Sonnige Grüße, an alle, die gegrüßt werden wollen. Insbesonders: YodasEnkel, Byzantiner, Skaba Rebullion, Ronen Tal-Ravis, Aaron, Kay Katarn, Findus, Aidan Savo, Chefkoch Porcellus, Darth Duster, Rebel247 und natürlich auch Shtev-An Veyss. (Die Reihenfolge hat immer noch keine Bedeutung!) Bleibt gesund und anständig. Bis dahin. Man liest sich. :thumbup:

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Freitag, 30. April 2010, 14:31

Ich war zwar schon vor einigen Monaten im Film, aber nach erneutem Sehen auf DVD muss ich sagen: Camerons Talent hat nachgelassen. Natürlich „Avatar“ ist rundum solide inszeniert und vor allem optisch ein echter Kracher, aber er lässt sich nicht mit „T2“ oder „True Lies“ vergleichen. Ich muss zugeben, genannte Werke sind die einzigen, die ich von Cameron zu Gesicht bekommen habe, aber sie heben sich deutlich von „Avatar“ ab, was sicher auch von „T1“, „Aliens“, „Abyss“ und „Titanic“ zu erwarten ist.

Doch zuerst einmal – was funktioniert hier? Wie schon gesagt ist der Streifen rein von der Optik her gewaltig. Die detailreiche Welt Pandoras, die unglaubliche Kameraführung und natürlich Spezialeffekte spielen hier eine Rolle. Letztere sind schlicht und ergreifend brillant. Natürlich sind die Na’vi und andere Wesen ab und zu als Computeranimationen zu erkennen, dafür ist die Mimik perfekt auf die blauen CGI-Figuren übertragen. Das IMo-Cap-Verfahren ist an sich zwar nicht ganz so modern, aber mit diesem Film ist es sehr viel weiter ausgereift.
Mit dem Bild lässt sich natürlich der Sound auf eine Stufe setzen. Hier wurde alles haargenau ausgearbeitet: Umgebungsgeräusche, Tierschreie und Schlachtenlärm.

Die Darsteller sind alle gut bis sehr gut. Vor allem Sigourney Weaver und Stephen Lang möchte ich für ihre virtuose Performance loben.
Die Dialoge sind teilweise sehr lustig und auch ansonsten nicht plump.

Einen durchwachsenen Punkt stellen die Gefühle dar. Diese sind bei der eigentlichen Liebesgeschichte eher oberflächlich dargestellt. Ganz anders in der letzten Stunde: Die Zerstörung des Heimatbaumes und die Luftschlacht sind absolut mitreißend. Hass auf die Raffgier der Menschen wird geschürt und man fühlt wirklich mit den Na’vi mit.
Zu diesem Punkt sollte ich noch die Musik von James Horner erwähnen: fantastisch! Er hat schon „Apollo 13“, „Titanic“ und „Braveheart“ einige der besten Soundtracks der Filmgeschichte beigesteuert, aber hier übertrifft er sich selbst. Er schafft auch innerhalb der Lieder eine Balance zwischen romantischen, heldenhaften und epischen Tracks. Und natürlich hat jeder Komponist seinen eigenen Stil. Der ist bei Horner auch toll, aber so etwas kann man nicht begründen. Man muss einfach den gleichen Geschmack haben.

Was richtig mies ist: hier wird auf Klischees und Mainstream gesetzt. Da kommen schon häufig alberne, nichtssagende Oneliner wie „Ich mach die Sch…e nicht mit!“ vor. Oder Einstellungen, wie die als Quaritch mit seinem AMP-Suit auf dem Boden landet und hinter ihm das Wrack des Dragons landet. Das ist man einfach nicht vom Action-Gott Cameron gewohnt.

Action-technisch wiederum kann ich dem Film nur positives anmerken.
Vor allem brauche ich einige Sätze um die Schlacht zu analysieren. Die ist nämlich genial. Ich würde sogar sagen die beste Actionszene, die ich bisher in irgendeinem Film gesehen habe. An Ideenreichtum hat es hier scheinbar nicht gegrenzt. So sieht man in einigen sekundenlangen Einstellungen auch detaillierte Momente, z.B. wie zwei Soldaten sich in einem Helikopter gegen die Flugdrachen wehren und von diesen „herausgefischt“ werden.
Auch Kamera-technisch ist die Sequenz perfekt. Man denke nur an das atemberaubend gefilmte Duell zwischen dem Dragon und Trudis Samson-Helikopter oder den kurzen Aufnahmen der anrückenden Flotte. Hier wird ein perfekter Ausgleich zwischen Nähe und Entfernung zu den Objekten widergegeben.
Die Schlacht wird in zwei Hälften geteilt. Zwischendrin ist diese Sequenz, die Emotionen verstärken soll, das schafft man hier auch durch Zeitlupen, Musik und spezielle Methoden, die die Bilder ausdrucksstärker machen.
Ansonsten kann ich nichts mehr dazu sagen. Mir bleibt einfach bei dem kraftstrotzenden Moment, wenn Jake über das Valkyrie oder wahlweise auch über den Dragon rennt schier die Luft weg.

Und die Story – okay, diese Sache ist eher mäßig, aber ich denke das brauche ich nicht zu besprechen.

Fazit: Alles in allem etwas enttäuschend (meine Erwartungen waren extrem hochgeschraubt), aber immer noch dramaturgisch solide, optisch berauschend und mit einer genialen letzten Stunde.

9,3 von 10 Punkten, entsprechend einer 1,25 (als Schulnote)

MfG
DarthTie

P.S.: In 2D ist der Film fast noch besser als in 3D. Denn er ist für letzteres konzipiert worden und so entfaltet er in ersterem sogar noch mehr Detailreichtum (es könnte allerdings sein, dass die FX wirklich so gut sind).
"Do you expect me to talk?" - "Oh no Mr. Bond, I expect you to die!"