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Nicolas

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1

Samstag, 22. August 2009, 13:12

James Cameron's Avatar - Aufbruch nach Pandora

Ganz im Zuge des gestrigen Avatar Days, dachte ich mir, wird es mal Zeit das dieses Forum einen Thread zu James Cameron's Avatar bekommt!

Für alle die überhaupt nicht wissen, was es mit diesem kommenden Filmereignis auf sich hat, hier mal kurz die Fakten:

Avatar (dt. Titel: Avatar - Aufbruch nach Pandora) ist das erste Regieprojekt von James Cameron (Aliens, T1+2) nach Titanic. Der Film ist seit knapp 4 Jahren in Produktion und kommt am 17. Dezember 2009 endlich ins Kino. Man kann wohl ohne zu übertreiben sagen, dass Avatar der meist erwartete Film überhaupt ist! Das liegt daran das Avatar kein gewöhnlicher Sci-Fi Film ist, sondern eine Revolution des Kinoerlebnisses, wie wir es heute kennen -> Die uns bekannten "Formen" des Blockbusters, ob nun sinnfrei oder gehaltvoll, sind heutzutage zum einen der Live Action Spielfilm mit CGI Effekten (etwa Transformers oder Star Trek, der 3D Animationsfilm (z.B. Oben oder Wall-E) und der Motion Capture Film (wie Der Polarexpress oder Beowulf) bei dem zuerst Darsteller (wie etwa Tom Hanks oder Angelina Jolie) im Motion Capure Suit vor BluScreen Wand performen und diese Darstellungen dann später im Computer in Animationen umgewandelt werden, was die animierten Figuren im Film dan wie die die Schauspieler aussehen lässt.

Avatar geht allerdings einen Schritt weiter. Der Film verbindet mit Motion Capture entstandene Figuren mit computeranimierten Umgebungen und real gedrehten Live Action Szenen. Dazu benutzt Cameron neuartige 3D Kameras.

Ich hoffe ich konnte das ganze einigermaßen verständlich ausdrücken. Das ganze ist natürlich sehr oberflächlich. Aber so genau verstehen tue ich das schließlich auch nicht. ;) Um sich ein bischen besser vorstellen zu können, wie das im fertigen Film dann aussieht, hier die Story des Filmes:

Die Ressourcen der Erde sind erschöpft und die Menschen haben begonnen in den Weiten des Alls nach Alternative zu suchen. Federführend ist der RDA Konzern, ein Raumfahrt-Konsortium, das nach den wertvollen Ressourcen sucht und auch auf dem Mond Pandora fündig wird. Doch der Abbau erweist sich als schwierig, weil sich auf dem Mond nicht nur ein dichter Dschungel mit vielen gefährlichen Monstern befindet, sondern auch weil er die Heimat einer intelligenten, humanoiden Spezies namens Na´vi ist, die dort im Einklang mit der Natur lebt. Doch die menschlichen Wissenschaftler haben in dem Forschungsprojekt Avatar herausgefunden, dass man den Geist eines Menschen in den Körper eines Na´vi transferieren kann. Einige Menschen werden ausgewählt als erstes dieses Experiment durchzuführen, um die Kultur der Na´vi zu unterwandern. (wikipedia)

Die Hauptfigur ist der Ex-Marine Jake Sully (gespielt von Sam Worthington), welcher im Rollstuhl sitzt, und sich freiwillig gemeldet hat.


Jake Sully vor dem Körper des Na'vi den er übernehmen wird.

Für ihn bedeutet das Avatar-Programm nicht nur die Möglichkeit wieder für die Regierung zu arbeiten, sondern vor allem, sich wieder bewegen zu können. Kurz nach seiner Ankunft auf Pandora wird der Geist von Jake mit seinem Avatar-Körper verschmolzen. (wikipedia)


Unter ihnen befindet sich auch der Ex-Marine Jake Sully, der bei einem Kampfeinsatz auf der Erde verwundet wurde und seit dem von der Hüfte abwärts gelähmt ist. Für ihn bedeutet das Avatar-Programm nicht nur die Möglichkeit wieder für die Regierung zu arbeiten, sondern vor allem, sich wieder bewegen zu können. Kurz nach seiner Ankunft auf Pandora wird der Geist von Jake mit seinem Avatar-Körper verschmolzen. Doch während seiner Mission in den Dschungeln des Planeten verliebt sich Jake in die Na'vi-Frau Neytiri. So erfährt er, dass die Na’vi einen militärischen Schlag gegen die Menschen planen und er muss sich entscheiden, ob er sich auf die Seite der Na'vi schlägt oder seine Heimat verteidigt. (wikipedia)

Soweit die Grundstory.

Gestern wurde der erste offizielle Teaser Trailer veröffentlicht der zum allerersten Mal bewegte Bilder aus dem Film zeigt.

Außerdem war der gestrige Freitag, der 21. August, weltweit als Avatar Day bekannt.
Weltweit wurde in ausgewählten 3D und IMAX Kinos ca. 20 Minuten aus dem Film gezeigt.

Nun konnte man direkt sehen wie dieser technische Meilenstein funktioniert.

Mit ein paar Screenshots aus dem Trailer werde ich jetzt einmal versuchen das ganze
kurz denen näher zu bringen die gestern nicht im Kino waren.


Hier sehen wir die Jake als Na'vi und Neytiri (Zoe Saldana aus Star Trek) im Hintergrund. Diese werden mit dem Motion Capture Verfahren animiert.


Diese MoCap Charaktere agieren direkt mit den Darstellern in real gedrehten Live Action Szenen! Hier sehen wir wie Jake Sully in seinem neuen Körper aufwacht.

Neben Worthington und Saldana spielen außerdem noch Michelle Rodriguez und Sigourney Weaver, die endlich mal wieder mit Cameron zusammenarbeitet, mit!

Avatar- Aufbruch nach Pandora kommt wie gesagt am 17. Dezember in die Kinos.
In einem späteren Post werde ich meine Eindrücke zum Trailer und zu den gestern gezeigten Szenen äußern.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nicolas« (22. August 2009, 13:14)


Meisterin Kenobi

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Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

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2

Sonntag, 23. August 2009, 18:10

Ich habe mir gerade mal den Teaser angeguckt und es sieht sehr vielversprechend aus.
Die Heimat der Na'vi und auch die Na'vi selber sehen richtig klasse aus. Mit den ganzen Technicken, die ja hier verwendet wurden, wie Nicolas oben erklärt hat, kenne ich mich auch nicht aus, aber muss ich auch nicht, so lange es auf der Leinwand gut aussieht. :D Und nach dem Teaser zu urteilen, wird es bestimmt ein Erlebnis sein, diesen Film auf der Leinwand bewundern zu dürfen. Wenn die Trailer, die bestimmt noch kommen werden, ebenfalls einen so guten Eindruck bei mir hinterlassen, dann werde ich mir den Film bestimmt ansehen. Avatar scheint ein guter Sci-Fi-Film mit einer guten Portion Action zu sein. Ich bin auf jeden Fall gespannt.
Jango Fett: "Do you like your army?" Obi-Wan: "I look forward to seeing them in action." Jango Fett: "They'll do their job well. I'll guarantee that."

3

Sonntag, 4. Oktober 2009, 11:24

Gut, so neu ist die Sache (mit dem Motion Capture) natürlich nicht, aber, und da muss man Nicolas recht geben, der Film wird Maßstäbe setzen.

Der Teaser verspricht opulente Bilder, Sam Worthingon hat bereits in TERMINATOR - SALVATION bewiesen, dass er ein erstklassiger Schauspieler ist und James Cameron ist für seine Sci-Fi Meisterwerke berühmt.

Hier steht mal endlich wieder KEIN Remake (gähhhn), oder Sequel an, sondern etwas echt neues! Ein neues Franchise wird geboren, und wir sind live dabei.

Ich freue mich auf den Dezember. :woohoo
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Bad Boy 93

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4

Samstag, 17. Oktober 2009, 10:42

Jetzt gibt es ja schon ein paar Trailer mehr und ich bin schon sehr gespannt auf den Film. Die Na' vi und auch der Planet Pandora sind fantasy pur und genau das mag ich. Die Story scheint auch interessant zu sein und wenn James Cameron der Regiesseur ist, dann wird die Story auch gut umgesetzt.
Das Spiel sieht auch sehr gut aus, was mich wundert, denn die meisten Filmspiele sind doch recht bescheiden.
Aber Avatar ist etwas, auf das ich mich sehr freue.
Es könnte der Film sein nachdem ich suche.
"Ich spüre, dass du ein mächtiger Jedi werden wirst.!"


SFB

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5

Donnerstag, 12. November 2009, 12:43

Als ich den Trailer zum Film gesehen habe, war ich total begeistert! Zumal der Planet Pandora einfach fantastisch aussieht! Ein bisschen wie Felucia aus SW, mit seiner ganzen Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren. Ich finde aber, dass die Na'vi eher so aussehen als wären sie aus irgendeinem Fantasyfilm entsprungen. Trotzdem sind diese Aliens sehr interessant. Das was man von den Menschen sieht ist auch schon mal vielversprechend! Zumal es ja so aussieht als wären wir die Bösen! Wie Roland Emmerichs Independence Day. Halt nur umgekehrt, dass wir die Ressourcen des Planeten wollen. :D

Da ich mal denke, dass James Cameron ein guter Regisseur ist, wird der Film wohl sehenswert sein. Ich werde ihn mir im Kino angucken und dann nochmal meine Meinung dazu abgeben...
SciFi Brother

6

Freitag, 13. November 2009, 00:26

Ich habe mir heute den Trailer angeguckt...
Der Teil, wo die Marines die Aliens plattmachen, gefällt mir ganz gut... Aber als der Hauptdarsteller seinen Körper wechselt, ist es für mich nur noch eine einzige Quall irgendeine Beziehung zu diesem peinlich aussehenden Alien aufzubauen. Durch die bisherigen Infos ist die Story auch schon sehr durchschaubar und ich bin mir ziemlich sicher, wie der Film ausgehen wird.
Naja, jedem das seine...

pappel

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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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7

Mittwoch, 18. November 2009, 10:44

habe auch die 20 min. preview gesehen und fand das gezeigt schon mal sehr interessant. das einzige was mich ein wenig störte, war der 3d effekt. auf dauer wird es nämlich anstrengend für die augen, besondes bei schnellen szenen.

Stellar Envoy

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8

Freitag, 27. November 2009, 14:45

Besonders interessant an diesem Film ist die Verbindung der beiden verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten.
Ich bin im Thema Avatar allerdings nicht so informiert wie alle hier desshalb ist es für mich schwer mitzureden,
aber da mir der Trailer so gut gefallen hat :thumbsup:
"Das Vertrauen in deine Freunde die deine "
Darth Sidious (Ep 6)

Scout

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9

Donnerstag, 17. Dezember 2009, 14:39

Auch wenn der Ausgang der Handlung etwas vorhersehbar ist und das ganze auf den ersten Blick wirkt wie ein billiger Abklatsch von New World (Kap. Smith wird zu Indianer geschickt um sie auszuspionieren, verliebt sich in häuptlingstocher und wechselt die Seiten) nur dass es diesmal in der Zukunft spielt. Also, trotzdem bin ich ziemlich begeistert von Avatar, zum einen von der grafischen Augenweide, die der Planet Pandora bietet und zum anderen von der Idee und der Handlung, die zugebenermaßen nicht sonderlich neu ist aber dafür sehr viel Tiefgang und Mythos enthät (zumindest wenn der Trailer keine falschen Hoffnungen macht) Gut finde ich auch, dass Avatar etwas völlig neues ist. Wann gab es schon mal einen Film in der die Menschen die Bösen sind? Und die geniale Kombination zwischen echten Bildern und CGI hat auch noch nie so überwältigend realistisch ausgesehen. Und schließlich hat Avatar auch ungewöhnlich viel Tiefgang und nicht nur pure Aktion. Man denkt darüber nach wie auf der Erde seit jahrhunderten Eingebohrene ausgebeutet und vernichtet wurden und dass es in der Zukunft nicht anders sein wird wenn die Menschen nichts dazulernen.

Und noch etwas zum (stellenweise) bemängelten Aussehen der Na'vi: Es sind Aliens und Aliens können aussehen wie man will, weil es eben nur Fantasie ist. Das elfenhafte bzw. Fatasy-like Aussehen der Na'vi passt meiner Meinung nach wunderbar in die Athmosphäre des Films.

Ich habe mich jetz in meinem Beitrag an den bereits veröffentlichten Trailern und allem was man so im Internet findet orientiert. Ob der Film tatsächlich so gut ist wie ich denke weis ich natürlich nicht. Aber meine Erwartungen sind recht hoch und ich hoffe, dass sie nicht enttäuscht werden wenn ich mir Avatar demnächst ansehe!

mtfbwy
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MonWho

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Montag, 21. Dezember 2009, 14:55

Hallo zusammen,

ich habe, vor dem Kinostart, mir einige Male den Teaser angeschaut. Auch kam ich nicht ungwollt darum, denn im Fernsehen und Radio liefen Werbungen/Beiträge zu "Avatar". Ich sah ihn mir am Sonntag in einem 3D-Kino an. Man muss schon sagen, die Technik ist gut gelungen.

Mir gefiel er recht gut, leider find ich die Kosten ein wenig übertrieben: 500.000 MILLIONEN Dollar! :!: ?(

Ich würde jedem dem gute Technik und eine atmosphärisch korekte Geschichte gefällt, empfehlen.
Koto-Ya, Freunde

Miko Reglia

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Montag, 21. Dezember 2009, 15:33

Mir gefiel er recht gut, leider find ich die Kosten ein wenig übertrieben: 500.000 MILLIONEN Dollar! :!: ?(

Wo hast du die Zahl den her? Das sind ja 500 Milliarden!!
Soweit ich weiß hat sich Cameron nicht zu den Kosten geäußert, aber es wird mit 250 Millionen Dollar gerechnet. Das klingt für mich auch realistisch.
Den Film selbst finde ich sehr beeindruckend, von der Technik her und den schau spielerischen Leistungen. Sam Worthington hat mich besonders beeindruckt. Als er zum ersten Mal wieder laufen konnte oder wie er sich auf Pandora bewegt ist sehr gut gespielt. Da ich auch ein Freund von Motion Capture bin, haben mir die Aliens hervorragend gefallen. Die Gesichtszüge wirken sehr realistisch und die Bewegungen allgemein sehen besser aus als bei reiner CGI.
Leider wird die Geschichte für mich zu schnell erzählt. Wichtige Sachen werden zu kurz oder gar nicht angesprochen. Eine ganze Welt in einem Film einzuführen funktioniert nicht gut. Da hätte man locker 2 Filme machen können. Für einen einzigen Film finde ich den Aufwand den Cameron betrieben hat als Verschwendung.
Der Film ist sehenswert aber man sollte keine tiefgründige Geschichte erwarten.

Scout

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Mittwoch, 23. Dezember 2009, 13:14

Ich war am Dienstag in Avatar und ich muss sagen meine hohen erwartungen wurden ... übertroffen^^ Der Film ist echt ein hammer Erlebniss, in 3D is bestimmt noch geiler!
@Dath Raef
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RowenaR

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Donnerstag, 24. Dezember 2009, 04:10

Ich hab ihn heute gesehen und... "Pocahontas in Space und ungefähr eine Stunde zu lang" hätte es als Titel wohl eher getroffen. Echt, die Story ist so dermaßen voraussehbar und klischeebeladen, das geht gar nicht mehr. Ist mir egal, was für tolle Technik dahinter steckt und wie ausgeklügelt das alles ist. Ich frag mich nur... waren bei 250 Millionen Dollar keine guten Drehbuchautoren mehr drin und man musste schamlos bei "Pocahontas" und "Fern Gully" klauen oder was? Außerdem...

Warum genau mussten jetzt noch mal Sigourney Weaver und Michelle Rodriguez drauf gehen? Das waren die einzigen Charaktere, die ich mochte und die ich wirklich cool fand. Gut, der Tod von Weavers Charakter hatte wenigstens Plotrelevanz... aber warum mussten sie Rodriguez' Charakter auch hinmeucheln?



PS.: Aber lustig zu sehen, dass hier mindestens einer trotz der Moral mit dem Holzhammer noch nicht verstanden hat, worum es in dem Film ging... offenbar hätte Cameron also eigentlich noch plakativer sein müssen, um seine Message rüberzubringen...
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Darth Raef

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Freitag, 25. Dezember 2009, 15:18

Zitat

PS.: Aber lustig zu sehen, dass hier mindestens einer trotz der Moral mit dem Holzhammer noch nicht verstanden hat, worum es in dem Film ging... offenbar hätte Cameron also eigentlich noch plakativer sein müssen, um seine Message rüberzubringen...
dann erklär uns doch mal die Message...
Zwei sollen es sein. Einer, er die Macht verkörpert, der andere, der sie begehrt.
-Darth Bane-

RowenaR

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15

Freitag, 25. Dezember 2009, 17:23

dann erklär uns doch mal die Message...

Ich bezugte mich auf diesen Satz:

Zitat

Der Teil, wo die Marines die Aliens plattmachen, gefällt mir ganz gut... Aber als der Hauptdarsteller seinen Körper wechselt, ist es für mich nur noch eine einzige Quall irgendeine Beziehung zu diesem peinlich aussehenden Alien aufzubauen.

Irgendwie... hat da einer nicht so ganz verstanden, dass das Plattmachen nicht so ganz das ist, was man gut finden sollte (und dass man Qual nicht mit Doppel-L... is ja gut, ich bin ja ruhig) und dass es - und hier kommt dann "Fern Gully" ins Spiel - darum geht, dass wir gefälligst freundlicher mit der Natur umgehen und sie nicht übergeordneten Profitinteressen opfern sollen. Im Grunde ja auch durchaus berechtigt und angebracht, aber... musste es wirklich die Blockhütte sein, mit der hier gewunken wird (und musste man dafür wirklich so nen Batzen Kohle ausgeben, den man auch dem WWF hätte spenden können?)? Und vor allem... warum sahen die Bulldozer-Szenen aus wie fast 1:1 aus dem bereits erwähnten "Fern Gully" geklaut?

Und - und das hat mich als alte Feministin besonders geärgert - warum um alles in der Welt muss es immerimmerimmer wieder ein- und dieselbe Leier sein? Kriegerischer Typ mit gutem Herzen aus "zivilisierter" Gesellschaft verliebt sich in edle Wilde (Gott, wie ich dieses Klischee hasse), entdeckt, dass er auf dem Holzweg war und läuft über. Warum zum Teufel ist der weibliche Part in diesem Spiel immer der der unzivilisierten Baumumarmerin? Das zementiert das uralte Klischee der "Naturverbundenheit" der Frau, das ihr gleichzeitig rationalen und logischen Gebrauch ihres Geistes que Naturgegebenheit abspricht. Mann, wie ich die Schnauze voll davon habe.

Bei 250 Mio. Dollar hätte echt mal ein bisschen mehr Einfallsreichtum drin sein können und die Bereitschaft, mit Klischees zu brechen. Stattdessen wird fröhlich weiter zementiert. Da hat sich die Kohle ja echt gelohnt.
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Freitag, 25. Dezember 2009, 20:21

Mir persönlich ist es ziemlich egal woher die Handlung nun geklaut oder auch nicht geklaut wurde, besonderst da ich besagten Film "Fern Gully" nicht gesehen habe *achselzuck*, die Hauptsache ist für mich dass am Ende ein guter Film dabei herauskommt.
Natürlich ist die Grundhandlung ziemlich klischeehaft und abgenutzt aber immer noch besser als wenn die weibliche Hauptdarstellerin an der Spitze der bösen Menschen stehen würde.
Und warum man die Message des Films mit dem Holzhammer rüberbringen muss? Ganz einfach ... Die Leute kapieren es ansonsten einfach nicht :rolleyes:
Natürlich hätte man das Geld genausogut dem WWF geben können aber wenn man dank der Holzhammermoral ein paar Leute zum Nachdenken angeregt hat und diese dann wiederum dem WWF spenden ist das doch genausogut. Und außerdem haben wir dazu auch noch einen schönen Film bekommen ... Also wo ist das Problem. Is halt ein Film und ein Film soll (vorallem) unterhalten. Und das tut Avatar meiner Meinung nach, egal wie klischeehaft und zusammengeklaut er ist. -> guter Film
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17

Samstag, 26. Dezember 2009, 00:15

Also, mir gehts vor allem um diese Riesenmenge an Kohle und diesen Riesenhype, den ich einfach mal nicht gerechtfertigt finde bei einem Film, wo die Technologie spitzemäßig ist, die Story aber grottig und auch noch geklaut. Bei einem Budget von 1 Million Euro darf man ruhig mal ein bisschen stümperhaft sein. Aber bei einem Film von 250 Millionen Euro? Entschuldigung, aber sollte nicht immer noch die Story im Vordergrund stehen, nicht die Technologie (das war doch das Tolle an Star Wars IV: Auch dieser Film war technisch seiner Zeit bei weitem voraus, aber da war die Technologie da, um die Story zu unterstützen, nicht die Story, um mit der Technologie angeben zu können)?

Und bei so ner Geldmenge, die sich eigentlich keiner von uns vorstellen kann... find ich es extrem peinlich sich die Story einfach nur zusammenzuklauen und uralte Stereotype zu reproduzieren und zu zementieren statt sich mal wirklich einen Kopf zu machen und nicht nur innovative Technologie hinzubekommen, sondern vor allem auch eine innovative Story zu schreiben. Ich weiß ja, dass es nur eine begrenzte Anzahl von Plots gibt, aber dass man wirklich so platt klauen musste und auch noch zum Teil komplette Szenen aus anderen Filmen übernimmt? Also bitte, bei nem derartigen Budget is das echt so peinlich... das geht gar nicht mehr. Meine Schwestern und ich haben immer darauf gewartet, dass gleich die Pocahontas-Songs kommen, so sehr fanden wir uns daran erinnert...
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18

Samstag, 26. Dezember 2009, 17:03

Ich hab ihn heute gesehen und... "Pocahontas in Space und ungefähr eine Stunde zu lang" hätte es als Titel wohl eher getroffen. Echt, die Story ist so dermaßen voraussehbar und klischeebeladen, das geht gar nicht mehr. Ist mir egal, was für tolle Technik dahinter steckt und wie ausgeklügelt das alles ist. Ich frag mich nur... waren bei 250 Millionen Dollar keine guten Drehbuchautoren mehr drin und man musste schamlos bei "Pocahontas" und "Fern Gully" klauen oder was? Außerdem...
Schamlos bei 'Pocahontas' klauen? Naja, wenn man bedenkt, dass Pocahontas eig. auch nur die Zeichentrick-Umsetzung von 'Winnetou' oder 'Der mit dem Wolf tanzt', garniert mit Walt-Disney Songs, ist, verliert die Argumentation für mich an Geschmack.

Es stimmt zwar durchaus, dass der Plot keine unvorhersehbaren Wendungen nimmt und auch nicht schrecklich innovativ ist, aber genau das find ich daran so toll. Ich weiß, dass die beiden Figuren die mir über den Film hinweg ans Herz gewachsen sind, überleben und ich muss mich am Ende nicht grün und blau ärgern, weil irgendein Drehbuchautor meinte, am Ende nochmal ein bisschen Tragik ins Geschehen zu bringen.

Und das sich an "Avatar - Aufbruch nach Pandora" mal wieder die Geister scheiden, dass war sowieso von vornherein klar. Titanic war für meinen Geschmack z.B einer der schlechtesten Filme, die ich jemals sehen musste und trotzdem hat er 11 Oscars gewonnen. Harry Potter ist für mich der größte geschriebene Unsinn unter der Sonne und trotzdem hat die Rowling damit Milliarden gemacht. Will sagen: Es gibt immer Leute denen [Hier beliebigen Film- oder Buchtitel einsetzen] gefällt und Leute denen [Hier beliebigen Film- oder Buchtitel einsetzen] eben nicht gefällt.

Du bist, wie viele andere, der Meinung alles an 'Avatar' ist zusammengeklaut, ich bin der Meinung 'Avatar' bedient sich zwar an einem nicht sonderlich neuartigen Plot-Konzept, setzt es aber von allen Filmen, die dieses ebenso nutzen, am besten um.

RowenaR

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19

Samstag, 26. Dezember 2009, 23:21

Drücke ich mich wirklich so unverständlich aus? Es geht mir vor allem darum, dass man als Zuschauer bei einem Film, der 250 Mio. Dollar (ey, lasst euch mal bitte auf der Zunge zergehen, was das für ne IRRE Summe ist) gekostet hat, ja wohl eben mehr erwarten dürfen wird als ne Story, die es schon hundertmal in immer denselben Klischees gegeben hat (auch Pocahontas fand ich jetzt nicht eben doll, was das angeht, so in feministischer Rückschau). Was zum Teufel wäre denn so schwer gewesen, wenigstens mal etwas innovativ zu sein und die Geschlechter der Charakterarchetypen zu vertauschen? N halbwegs guter Autor kommt dann schon von alleine auf jede Menge Plot-Twists, die es mit den ausgetretenen Pfaden so nicht gegeben hätte.

Ich mochte zum Beispiel Sigourney Weaver als Dr. Grace Augustin und Michelle Rodriguez als Trudi Chaccon. Beide (aber vor allem Augustin) hatten echt Potential und das wurde sträflich vernachlässigt und die Charaktere im wahrsten Sinne des Wortes als Kanonenfutter verbraucht. Aber okay, ich hätt's wissen sollen. Schon in Titanic fand ich die vielen kleinen Stories und die Tragödien um die eine große Liebesgeschichte (die mich auch immer noch kaltlässt) herum viel interessanter (und bei Titanic dachte ich die ganze Zeit "Meine Fresse, wann geht denn der blöde Kahn endlich mal unter hier?").

Bin ich echt die Einzige hier (ausgerechnet hier) findet, dass es bei einem Film immer vorrangig um die Story gehen sollte und nicht die Story Garnierung zum Vorführen von Technik sein sollte?

PS.: Und offenbar hat Cameron selber gesagt, dass es ihm gar nicht um die Story, sondern nur um die Technik ging. Ich hoffe, der Film säuft an den Kassen ab, alleine für diese Aussage.
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20

Sonntag, 27. Dezember 2009, 01:26

Drücke ich mich wirklich so unverständlich aus? Es geht mir vor allem darum, dass man als Zuschauer bei einem Film, der 250 Mio. Dollar (ey, lasst euch mal bitte auf der Zunge zergehen, was das für ne IRRE Summe ist) gekostet hat, ja wohl eben mehr erwarten dürfen wird als ne Story, die es schon hundertmal in immer denselben Klischees gegeben hat (auch Pocahontas fand ich jetzt nicht eben doll, was das angeht, so in feministischer Rückschau).

Der größte Teil dieser Summe ging nicht für den Film selbst drauf, sondern vorallem für die Entwicklung der Technologien, die hinter dem Film stecken, wie die Kameras. 'Avatar' hat mit der verwendeten 3D-Technologie die Maßstäbe neu definiert, das könnte man sich auch auf der Zunge zergehen lassen. 'Fluch der Karibik 3' hat 300 Millionen US-Dollar gekostet und die Story hat es vielleicht nicht hundermal in immer denselben Klischees gegeben, aber sie war grauenhaft und wirkte so, als hätte eine Horde von Kindern aus der Schreib-AG versucht, was richtig Phättes auf die Beine zu stellen. Und die 'Fluch der Karibik'-Filme haben der Filmwelt keine Innovationen beschert.

Obwohl ich also die Story von 'Fluch der Karibik 3' wirklich schrecklich finde, mag ich den Film trotzdem. Sogar gerne, ich habe nicht eine Minute bereut, die ich aufgewandt habe, um den Film zu sehen, einfach weil das Feeling stimmt und mich der Rahmen (Piraten + Fantasy = Goil) der Trilogie wirklich begeistert hat. Da wurde eine eigene Welt erschaffen und diese war in sich stimming. Und genau dasselbe gilt für 'Avatar', sogar noch in verstärktem Maße. Von dem Planetendesign können sich die Verantwortlichen hinter 'Star Wars' ruhig noch drei Scheibchen abschneiden - allein die schwebenden Berge, Inseln, wie man es auch nennen mag, haben bei mir bleibenden Eindruck hinterlassen. Oder die Idee, dass die Na'vi nicht nur spirituell, sondern tatsächlich auch körperlich mit den (Nutz-)Tieren in Kontakt stehen, fand ich grandios.

Zitat

Bin ich echt die Einzige hier (ausgerechnet hier) findet, dass es bei einem Film immer vorrangig um die Story gehen sollte und nicht die Story Garnierung zum Vorführen von Technik sein sollte?

Nein, du bist nicht die Einzige. Ich sehe das gar nicht anders, aber im Gegensatz zu dir, finde ich die Story gelungen. Ich kritisiere also nicht deine Einstellung, sondern deine Kritik. (Kritik an der Kritik *harhar*) Die Idee und das erste Drehbuch für 'Avatar' gibt es bereits seit 1995 und Cameron selbst hat gesagt, dass die Parallelen zu der Geschichte von Pocahontas nicht zufällig sind. Der Disney-Film ist übrigens auch '95 erschienen.

Hier kommen wir aber auch nocheinmal zur Subjektivität: du findest die Story schlecht, ich finde sie gelungen, wirklich gelungen. Du wirst mir ja sicherlich zustimmen, dass Geschmäcker und Meinungen, zum Glück aller, verschieden sind. Darum finde ich, solltest du vielleicht nicht so vehement behaupten, dass der Hype um den Film nicht gerechtfertigt ist. Für mich ist er es - und er hätte für mich noch viel mehr Hype verdient. Und, um nochmal auf einen deiner vorhergehenden Argumentationsstränge einzugehen.

Zitat

Entschuldigung, aber sollte nicht immer noch die Story im Vordergrund stehen, nicht die Technologie (das war doch das Tolle an Star Wars IV: Auch dieser Film war technisch seiner Zeit bei weitem voraus, aber da war die Technologie da, um die Story zu unterstützen, nicht die Story, um mit der Technologie angeben zu können)?

Asche auf mein Haupt, aber die Story von 'Star Wars: Episode IV' ist rein für sich genommen sehr schwach. Ein Bauerntölpel der sich zum Helden aufschwing, sorry, so einen Plot, den finde ich in jedem zweiten Fantasybuch - auch in denen, die vor Star Wars erschienen sind. Siehe z.B: Herr der Ringe. Ich will nicht sagen, dass bei Star Wars die Technologie im Vordergrund stand, aber bei der Qualität der Story, kann es diese auch nicht gewesen sein. Die Story der Filme ist auch bei Star Wars nicht das, was mich wirklich begeistert, es ist auch hier der Rahmen, das Universum das Lucas geschaffen hat.

Zitat

Ich mochte zum Beispiel Sigourney Weaver als Dr. Grace Augustin und Michelle Rodriguez als Trudi Chaccon. Beide (aber vor allem Augustin) hatten echt Potential und das wurde sträflich vernachlässigt und die Charaktere im wahrsten Sinne des Wortes als Kanonenfutter verbraucht.

Ah, hier geb ich dir Recht. Vorallem der Charakter von Michelle Rodriguez hätte für meinen Geschmack mehr Beachtung verdient, dass ist auch meine einzige Kritik an dem Film. Ich fand es wirklich toll, wie sie die Soldatin gespielt hat, die an den Befehlen ihrer Vorgesetzen und dem Vorgehen ihrer Streitmacht gezweifelt hat. Da wäre wirklich mehr drin gewesen.

Zitat

PS.: Und offenbar hat Cameron selber gesagt, dass es ihm gar nicht um die Story, sondern nur um die Technik ging. Ich hoffe, der Film säuft an den Kassen ab, alleine für diese Aussage.

Da muss ich dich leider enttäuschen, der Film hat bis jetzt schon 240 Millionen US-Dollar, also fast die gesamten Produktionskosten (wenn man von 250 Millionen Dollar ausgeht) eingespielt. Um meine Meinung nochmals zu unterstreichen: der Film hat es mehr als verdient. Und Cameron hat es tatäschlich gesagt, kann man z.B im Interview auf SPIEGEL Online nachlesen. Die Aussage juckt mich aber nicht im geringsten. Ich hab einen verdammt geilen Film gesehen, was sich Cameron letztlich gedacht hat, dass ist mir egal.

EDIT: Irgendwie gefällt es mir nicht, dass der Text direkt an den Zitat-Kästen klebt. Ich entschuldige mich dafür, dass es dadurch evt. ein wenig anstrengend zu lesen ist.

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21

Montag, 28. Dezember 2009, 13:16

Ich habe ihn mir gestern in 3D angesehen und muss sagen, dass ist der absolut beeindruckenste Film, den ich je gesehen habe. Natürlich war die Story ein reines "Der mit dem Leonoptyrix tanzt", aber das wäre nicht die erste neue Verfilmung einer alten Geschichte - auch Star Wars hat nicht das Rad neu erfunden.
Was an dem Film extrem gut gelungen war, war, dass der Zuschauer zusammen mit dem Hauptdarsteller die Welt erkundet hat. Genau wie Jake weiß der Zuschauer nichts von der Welt und lernt sie durch seine Augen kennen. Besonders beeindruckend war dabei, der Detailreichtum und die vielen Ideen, die sich gezeigt haben. Die Pflanzenwelt, die Ttierwelt, etc. fand ich sehr stark designed und glaubwürdig.
Schön gelungen war auch die 3D Version des Films - es wurde zwar hier und da damit gespielt, aber nicht übertrieben, bzw. mit 3D angegeben. Es wurde so eingesetzt, dass es sinnvoll war, im genau richtigen Maß. Eine der beeindruckensten Dinge dabei waren die 3D-Raucheffekte während der Schlacht.
Die Botschaft der zerstörten Welt, etc. war auch interessant verpackt und sollte dem einen oder anderen zu Denken geben. Natürlich ist unser Planet nicht so verbunden wie Pandora - aber auch unser Ökosystem hängt voneinander ab. Zerstört man einen Teil davon, bleibt der Rest - auch unser Lebensraum - nicht unberührt.
Alles in allem ein absolut sehenswerter Film, der neue Maßstäbe setzt in jeder Hinsicht. Ich hoffe eigentlich, dass dies nicht das letzte ist, was man von Pandora hört, denn die Welt ist so tief ausgearbeitet, es wäre Schade um die ganze Arbeit. ;)



Bin ich echt die Einzige hier (ausgerechnet hier) findet, dass es bei einem Film immer vorrangig um die Story gehen sollte und nicht die Story Garnierung zum Vorführen von Technik sein sollte?


Warum? Ein Film ist ein erzählerisches Medium, aber eben auch ein visuelles (u.a.). Welcher Aspekt dann die Betonung bekommt, ist doch Sache des Künstlers. Ich denke nicht, dass dies ein Qualitätskriterium sein sollte, sondern dass es darauf ankommt, was der Künstler damit erreichen wollte.
Und das Story vor Effekten überwiegen sollte, ist in einem SW-Forum durchaus witzig. ;)

Ich fand die Story von Avatar auch stellenweise sehr bewegend und emotional. Wie die Aliens abgeschlachtet wurden, etc.
"We Came In Peace For All Mankind." - Apollo 11

"Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur Deine Schuld, wenn Sie so bleibt." - Die Ärzte

22

Montag, 28. Dezember 2009, 13:22

Ich habe ihn mir gestern in 3D angesehen und muss sagen, dass ist der absolut beeindruckenste Film, den ich je gesehen habe. Natürlich war die Story ein reines "Der mit dem Leonoptyrix tanzt", aber das wäre nicht die erste neue Verfilmung einer alten Geschichte - auch Star Wars hat nicht das Rad neu erfunden.
Was an dem Film extrem gut gelungen war, war, dass der Zuschauer zusammen mit dem Hauptdarsteller die Welt erkundet hat. Genau wie Jake weiß der Zuschauer nichts von der Welt und lernt sie durch seine Augen kennen. Besonders beeindruckend war dabei, der Detailreichtum und die vielen Ideen, die sich gezeigt haben. Die Pflanzenwelt, die Tierwelt, etc. fand ich sehr stark designed und glaubwürdig.
Schön gelungen war auch die 3D Version des Films - es wurde zwar hier und da damit gespielt, aber nicht übertrieben, bzw. mit 3D angegeben. Es wurde so eingesetzt, dass es sinnvoll war, im genau richtigen Maß. Eine der beeindruckensten Dinge dabei waren die 3D-Raucheffekte während der Schlacht.
Die Botschaft der zerstörten Welt, etc. war auch interessant verpackt und sollte dem einen oder anderen zu Denken geben. Natürlich ist unser Planet nicht so verbunden wie Pandora - aber auch unser Ökosystem hängt voneinander ab. Zerstört man einen Teil davon, bleibt der Rest - auch unser Lebensraum - nicht unberührt.
Alles in allem ein absolut sehenswerter Film, der neue Maßstäbe setzt in jeder Hinsicht. Ich hoffe eigentlich, dass dies nicht das letzte ist, was man von Pandora hört, denn die Welt ist so tief ausgearbeitet, es wäre Schade um die ganze Arbeit. ;)

/signed. Sehe alles so wie Du. Trotz der sehr voraussehbaren Story, hat mich der Fil von der Anfangsminute bis zur Endminute gefesselt.
Alles in allem ein Film bei dem alles drin war, was in einem Film fuer meinen Geschmack reingehoert:
Action, eine gute Story mit interessantem Hintergrund, schoene Bilder, interessante Charktere mit denen man sich mehr oder minder identifizieren kann, Humor, etc. Alles in allem ein echt guter, unterhaltsamer Film mit einer tiefgruendigen Botschaft, die leider nicht immer besonders klar dargestellt wurde.
Nobody knows the final truth!
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Darth Zizous

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Dienstag, 29. Dezember 2009, 17:47

Ich habe mir gestern endlich den Film aanschauen können und dachte mir, ich gebe doch mal der 3D Version eine Chance (das klingt jetzt vielleicht etwas negativ, aber ich wusste vor dem Film einfach icht, was ich mit einem "normalen" Film in 3D anfangen soll) und was soll ich sagen, ich war komplett begeistert, Klar irgendwie hat man storytechnisch schon mal alles gesehen, gelesen und gehört und ist teilweise etwas klischeehaft. Aber wisst ihr was, es war mir völlig wurscht. Der Film hat es geschafft mich für 2 1/2 Stunden in eine fremde Welt zu entführen, hat mich mit den Einheimischen mitfiebern und ich gebe es zu, auch ein wenig trauern lassen und dadurch, dass ich ihn in 3D gesehen habe, hat sich das alles auch noch viel intensiver anngefühlt, als es normal bei mir der Fall ist. Aber jetzt erst mal alles der Reihe nach:



zur Story: man kann sagen, was man will, ob innovativ oder nicht, ob klischeehaft oder nicht, ob abgedroschen oder nicht, die Story, sie funktioniert und das auch beim 100sten Mal. Ob sie einem beim 100ste Mal auch noch gefällt, ist die andere Sache, ich hatte keine Probbleme damit und habe mich super unterhalten gefühlt. Das liegt vielleicht daran, dass ich ein fan von solchen geschichten bin, die von de ganz großen Gefühlen und Begebenheite handeln, ob das jetzt der Herr der Ringe, Star Wars, Harry Potter oder Avatar ist, ich finds immer wieder klasse.



zum Sound: Der Soudtrack mag vielleicht nicht so eingängig sein, wie manch anderer, aber er erfüllt seinen Zweck zu 100% und untermalt die wunderbaren Bilder mit toller und stimmiger Musik, ohne aber diese in de Hintergrund zu drängen, was bei diesem Film ein Sakrileg ohnegleichen gewesen wäre.



Und zur "Grafik" kann man nnur eines sagen: WOW. Ich weiss nicht ob es im normalen 2D Format auch so erschienen ist, aber ich kann sagen, dass ich Höhen, Entfernungen, Umgebungen und Texturen noch nie so wahrgenommen habe, wie in diesem Film, wo sie noch dazu in eine wunderbare mythische Sci-Fi-Fantasy Welt eingepasst wurden. Denn eines kann man übber diesen Film sagen, an großen Bildern mangelt es ihm defintiv nicht.



Die Botschaft, die dieser Film zusätzlich vermittelt, ist natürlich lobenswert und wenn der Großteil des Saales für die Engeborenen mitfiebert, denke ich, dass die meisten sie auch für die Dauer des Films verstehen, auch wen bezweifelt werden, darf, dass das noch länger anhält.



Letztendlich bleibt mr nichts anderes übrig als zu sage: ein ggroßartiger Film, der im technischen Bereich eine weiter Tür aaufgestoßen hat, durch die hoffentlich noch viele Regisseure gehen werden und uns weiter Meisterwerke wie Avatar bescheren.
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24

Dienstag, 29. Dezember 2009, 18:03

Und zur "Grafik" kann man nnur eines sagen: WOW. Ich weiss nicht ob es im normalen 2D Format auch so erschienen ist, aber ich kann sagen, dass ich Höhen, Entfernungen, Umgebungen und Texturen noch nie so wahrgenommen habe, wie in diesem Film, wo sie noch dazu in eine wunderbare mythische Sci-Fi-Fantasy Welt eingepasst wurden. Denn eines kann man übber diesen Film sagen, an großen Bildern mangelt es ihm defintiv nicht.

Ich hab zuerst die '2D-Fassung' gesehen und bildlich ist sie genauso beeindruckend. Der einzige merkliche Unterschied, neben den 3D-Effekten, war die Intensität der Farben. Ohne die Brille war das Bild nicht so satt und auch die Kontraste waren ein wenig verwaschener, was aber nicht gestört hat. Als Brillträger muss auch ehrlich zugeben, dass die '2D-Fassung' für mich komfortabler war. ;)

Darth Zizous

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25

Dienstag, 29. Dezember 2009, 19:20

@Benjamin: wenn du beide versionen gesehen hast, dann kannst du mir ja vielleicht die Frage beantworten, die ich mir seit gester stelle. Mich hat bei der 3D Version nicht unbedingt, die Dinge beeindruckt, die aus dem bild herauskamen, sondern vielmehr die unglaubliche Tiefe des Bildes, also die Dreidimensionalität in die Leinwand hinein. jetzt frage ich mich, ob das bei der normalen version auch so war und einfach an hervorragender Computerarbeit liegt, oder ob der Effekt nur beim 3D Kino möglich ist. Naja vielelicht finde ich es auch bald selbst heraus, denn ich habe so das dumpfe Gefühl, dass ich den Film fast noch einmal ansehen muss.
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Deronier

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26

Dienstag, 29. Dezember 2009, 21:30

Also ich habe mir den Film bis jetzt, ich hoffe es werden vllt noch mehr, zweimal angesehen und kann nich genug davon bekommen^^ xD, ich finde wie viele Andere den Film Genial, Beeindruckend. Für mich hat alles Zusammengepasst, also diese Welt mit dieser Story und dann noch diesem Volk find ich echt Gut gemacht.

27

Mittwoch, 30. Dezember 2009, 03:36

@Benjamin: wenn du beide versionen gesehen hast, dann kannst du mir ja vielleicht die Frage beantworten, die ich mir seit gester stelle. Mich hat bei der 3D Version nicht unbedingt, die Dinge beeindruckt, die aus dem bild herauskamen, sondern vielmehr die unglaubliche Tiefe des Bildes, also die Dreidimensionalität in die Leinwand hinein. jetzt frage ich mich, ob das bei der normalen version auch so war und einfach an hervorragender Computerarbeit liegt, oder ob der Effekt nur beim 3D Kino möglich ist. Naja vielelicht finde ich es auch bald selbst heraus, denn ich habe so das dumpfe Gefühl, dass ich den Film fast noch einmal ansehen muss.


In der '2D-Fassung' gab es diese Tiefe ins leider Bild nicht. Darum finde ich es fast schon zu schade, denn Film auf DVD zu pressen. Was natürlich nix daran ändern wird, dass dieser Film als Blu Ray in der exorbitantesten Fassungs einen Ehrenplatz in meinem Regal bekommen wird. ;)

buddler

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Mittwoch, 30. Dezember 2009, 11:09

habe mir den film kürzlich auch in 3d angeschaut und muss wirklich sagen es ist der wahnsinn. klar die story ist pocahontas u.ä. nochmal, aber das soll ja nichts schlechtes bedeuten. der film schafft es einfach dich diese kompletten 2 1/2 h zu fesseln und dich nicht wieder loszulassen, es gibt einfach keine durststrecken, wo man denken könnte jetzt muss aber mal was passieren, wie bei manch anderen filmen.daher schau ich da wirklich über die nicht ganz so neue story gerne hinweg. ich freue auf die bluray in hi-def

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Donnerstag, 31. Dezember 2009, 10:56

Ich muss gestehen, ich hab ihn nur in 2D gesehen. Weil ich ehrlich gesagt Probleme mit 3D hab. Ich find es anstregend durch diese Brillen zu gucken. Als ich Ice Age 3D gesehen hab, ein Film mit 80min Laufzeit, war ich am Ende so fertig und so müde, als hätte ich mir Twillight im Double Feature angucken müssen. Zudem vergeht der Effekt nach einiger Zeit, nach 20min hat sich das Auge halbwegs daran gewöhnt wie das auf der Leinwand funktioniert und dann war es das auch...
Okay, okay, ich weiß Avatar ist ein vollständig anderes Erlebnis als Ice Age 3. Aber dennoch hatte ich starke Bedenken 161min Film in 3D zu gucken. Da habe ich lieber das Erlebnis in 2D und kann man mich ohne Probleme vollends dem Film widmen.

Erstmal ja, grundsätzlich bietet die Story nichts Neues. Der Ablauf ist vorhersehbar und die Moral altbekannt. Naja aber das trifft wohl auf einen Großteil der Filme zu, die in den Top 20 der Box-Office Hitliste stehen. Also alle die Pocahontas lieber im Original sehen wollen, können meinetwegen sich schimpfend zu Hause hinsetzen und schmollen. Zumal mir dieses Argument unverständlich, als hätte Disney die Geschichte um Vertreibung, Habgier und Liebe gepachtet :rolleyes: ...

So verpassen sie doch eines der größten Kinoerlebnisse unserer Zeit. So langsam verstehe ich nämlich wie sich die Leute anno 77 im Kino gefühlt haben müssen als SW das erste Mal über die Leinwand flimmerte. Beeindruckende Bilder (und ich rede immer noch von 2D), erstaunliche Kamerafahrten, eine derart detailverliebte Welt etc... Genau so dürfte Star Wars die Menschen ebenfalls beeindruckt haben. Eine simple Geschichte wird in eine andere Welt transportiert. Nichts anderes geschah nunmal auch bei Star Wars=Fantasy im Weltall.

Doch Cameron geht noch einen Schritt weiter. Erstmal gelingt ihm, mal wieder, sympathische, nachvollziehbare Charaktere zu schaffen mit denen man gerne mitfiebert und entdeckt. Zweitens, natürlich ist der Weg das Ziel, trotz bekanntem Muster gelingt es ihm einen immer noch zu überraschen. Sei es durch die Komplexität der Welt, die atemberaubenden Kamerafahrten und kleinen netten spannungsfördernden Ideen wie die Tatsache das die Luft für Menschen giftig ist.

Die Künstlichkeit der Bilder ist zu kaum einem Zeitpunkt erkennbar. Man hat ständig das Gefühl das Pandora existiert, dass sie wirklich dort waren und eine Kamera aufstellten. Und die Navi stellen fotorealistische Charaktere wie Gollum in den Schatten.

Technisch also perfekt. Aber auch die Handlung weiß, trotz wenig Innovation an sich, mitzureißen. Die Charaktere tragen den Film gut vor. Camerons jahrzehntelange Erfahrung hilft auch hier über die einen oder anderen Plotklippen hinweg. Insofern ist ihm mit Avatar dasselbe gelungen wie einst George Lucas in den 70ern. Der Weg ist das Ziel. Die Geschichte und deren Ausgang ist bekannt, aber der Weg dahin, den Cameron einschlägt, die Detailverliebtheit, die Charaktere und die Technik, die sind wirklich absolut gelungen.
Dementsprechend ist Avatar momentan auch auf einem ähnlichen Kurs wie einst "The Dark Knight" was Einspielergebnis und Zuschauer betreffen. Ob er wirklich am Ende in solchen Sphären wie Star Wars, Dark Knight oder gar Titanic stehen wird sei mal dahingestellt. Klar ist allerdings jetzt schon. Das Ding wird/ist ein Riesenhit und James Cameron hat es mal wieder allen gezeigt...
"Auf mich wirkt das als würden ein paar blöde Menschen mit ein paar anderen blöden Menschen mit Hilfe eines sprachlichen Prototypen kommunizieren, der eher an Höhlenmenschen erinnert als an das, was über die Jahrtausende kultiviert wurde." Hank Moody (übers Internetchatten, bloggen etc.)

anakins soul

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30

Freitag, 1. Januar 2010, 18:17

Grüßle,

nachdem hier so angeregt diskutiert wird, auch mal meine Meinung zum Film:

ich habe mich in den 161min keine Sekunde gelangweilt - der Film war visuell beeindruckend, hatte sympathische Charaktere, die von guten bis sehr guten (Siguerney Weaver!) Schauspielern verkörpert wurden, eine schöne Filmmusik und - das Wichtigste - es gelang, ein eigenes, glaubwürdiges, faszinierendes Universum zu kreieren. Besonders gefallen haben mir Einfallsreichtum und Gestaltung der vielen kleinen Details der Welt Pandora, da sind einige berührende Momente gelungen... Sicherlich war der Plot nicht sooo überraschend, aber immerhin straff erzählt. Mir hätten etwas mehr Ecken und Kanten, ergo TIEFE, der Hauptfiguren gefallen, ebenso hätten weniger Klischees in punkto Geschlechterrollen dem Gesamteindruck gutgetan (Vorbild: Alien-Quadrologie), aber es war noch nicht unterträglich kitschig. Vielleicht gelingt es in einer eventuellen Fortsetzung, sich hier zu verbessern - die Welt, die Cameron hier zum Leben erweckt hat, hätte es verdient!

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