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JM-Talon

Ehren-Yoda

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Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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1

Dienstag, 7. April 2009, 09:39

Red Tails - der Thread zum Film


Red Tails geht in Produktion
Dienstag, den 07. April 2009 um 09:39 Uhr von JM-Talon

Seit Jahrzehnten ist es Ausspruch von George Lucas: nach Star Wars mache ich "meine Filme". Ohne alles wieder auffrischen zu wollen: es wird jetzt tatsächlich ernst. Auch wenn zuletzt Howard Roffman im Interview Ähnliches vermeldete, so richtig habe ich es nicht geglaubt. George Lucas und Rick McCallum, das altbewährte Gespann, machen jetzt aber Nägel mit Köpfen: Red Tails geht gerade in die Produktion, wie StarWars.com berichtet. Allerdings wird der Film nach all den Jahren nicht der erste über das Thema sein: bereits im Jahr 1995 erschien The Tuskegee Airmen als Fernsehfilm, der es auch auf DVD geschafft hat.

In Red Tails geht es um eine erfundene Geschichte, die inspiriert ist von den historischen und heroischen Taten der ersten Luftkampfeinheit, die komplett aus Schwarzen bestand, wie StarWars.com schreibt. Die Schauspieler sind engagiert und die Hauptdreharbeiten starten "in Kürze" in Europa. Mit von der Partie sind: Cuba Gooding Jr. (Jerry Maguire), Terrence Howard (Crash), Bryan Cranston (Breaking Bad), Nate Parker (The Secret Life of Bees), David Oyelowo (The Last King of Scotland), Tristan Wilds (The Wire), Cliff Smith aka Method Man (The Wire), Kevin Phillips (Pride), Rick Otto (The Wire), Lee Tergesen (Monster), Andre Royo (Heroes), Ne-Yo (Stomp the Yard), Elijah Kelley (Hairspray), Marcus T. Paulk (Take the Lead), Leslie Odom Jr. (Grey's Anatomy), Michael B. Jordan (The Wire), Jazmine Sullivan, Edwina Finley (Law and Order), Daniela Ruah (Midnight Passion) und Stacie Davis (The Wire).

Der Film wird von Rick McCallum und Charles Floyd Johnson produziert, Regie führt Anthony Hemingway (The Wire, Battlestar Galactica), das Drehbuch stammt von John Ridley (Three Kings) und basiert auf einer Geschichte des Ausführenden Produzenten George Lucas, der zum Film sagte:

Ich möchte Red Tails schon seit 20 Jahren machen und wir haben endlich die Mittel, die Fähigkeiten der Tuskegee Piloten zu zeigen. Wir arbeiten an Techniken, welche uns den ersten wahren Blick auf den Luftkampf der Ära bieten wird. Und unser Top-Cast wird diese Geschichte zu etwas Besonderem machen.

Rick McCallum ergänzt:

Ich bin begeistert, so fantastische Schauspieler und einen so talentierten Regisseur zur Verfügung zu haben und damit arbeiten zu können. Die Geschichte der Tuskegee Airmen repräsentiert einen Meilenstein in der amerikanischen Geschichte und wir alle sind stolz darauf, ihren heroischen Leistungen Tribut zu zollen.

Eine kleine Inhaltsangabe: der Film spielt zur Zeit des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1944. Aufgrund von Rassismus konnten Martin "Easy" Julian (Nate Parker) und seine gut ausgebildeten schwarzen Piloten nur auf der Basis bleiben, während ihre weißen Kollegen nach nur drei Monaten Ausbildung in den Krieg geschickt wurden. Aufgrund der starken Verluste der Alliierten werden dann aber auch die Tuskegee Airmen an die Front versetzt. Der Film handelt nicht nur über den Krieg, sondern auch über Rassismus. Die Piloten bekommen schlechte Missionen und Flugzeuge. Schließlich werden sie auf eine Mission geschickt, die so gefährlich ist, dass die britische Luftwaffe sie abgelehnt hat: die Tuskegee Airmen sollen am hellichten Tag Bomber eskortieren. Die Mission erscheint aussichtslos, die Airmen haben etwas zu beweisen und alles zu verlieren - und bekämpfen den Feind - und die Diskriminierung, welche sie so lange am Boden gehalten hat.


2

Dienstag, 7. April 2009, 11:39

Hallelujah.
Georgie macht ernst.

Ich freu mich sehr über diese News da ich mich mit dem Thema schon beschäftigt habe.
Tuskegee ist in den USA ein Symbol für die Emanzipation der Afroamerikaner, hierzulande weiß man mit dem Wort Tuskegee nichts anzufangen.
Ein paar kleine Ergänzungen habe ich noch: Der Film von 1995 "The Tuskegee Airmen" lief nie im Kino. Er war eine TV Produktion die damals die Creme de la Creme der schwarzen Schauspieler versammelte. In den USA und in Deutschland sah man den Film nur im Fernseh. Hierzulande unter dem Titel "Die Ehre zu fliegen" Mit diesem Namen findet man auch die deutsche DVD.
Cuba Gooding Jr. der in Lucas Verfilmung mitspielt hat damals schon die Rolle des Piloten Billy Roberts übernommen. Es ist also Goodings zweiter Film zum Thema. Wahrscheinlich wird er diesmal die Rolle des Captains übernehmen die damals von Matrix Star Laurence Fishburne gespielt wurde.

Ich freu mich. Gutes Thema und Lucas legt sein Geld in gute Themen an.
Das wird ein paar gute Dogfights geben 8)
"Lieber von Dummköpfen umgebracht als von ihnen gelobt zu werden."
-Anton Cechov-

JM-Talon

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3

Dienstag, 7. April 2009, 13:21

Danke für den Hinweis wg. TV-Film. Das hatte ich übersehen. Ich habe die Meldung dahingehend geändert.

4

Dienstag, 7. April 2009, 18:12

Die Frage ist nur ob man wirklich noch einen Film braucht in dem man erzählt bekommt wie toll amerikansche Soldaten bzw. Piloten sind.
Filme in denen Amerikaner minutenlang feindlichem Feuer ausweichen können während deren Feindmachinen mit einem Feuerstoß brennend abstürzen. /yaw

Von daher sollte GL vieleicht nen Film über was anderes drehen.
Unrealistische Piloten-Filme haben wir genug.

5

Dienstag, 7. April 2009, 18:40

Es geht aber um die Tuskegee Airmen. Das ist durchaus ein interessanter Stoff. Sinnlose Flieger Action a la "Der Rote Baron" wird es hoffentlich nicht werden.
Was stört dich daran dass es Amerikaner sind? Wäre ein Film über deutsche Piloten etwas anderes?
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-Anton Cechov-

JM-Talon

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6

Dienstag, 7. April 2009, 18:51

Wollen wir die Nationalitätenfrage mal direkt begraben?

Danke. ;)

Findus

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Mittwoch, 8. April 2009, 08:52

@ Rebel247

Es geht ihm wohl eher darum das es schon sehr viele Filme gibt wo die Amerikaner, ich sag mal Kriegerische Handlungen mit amerikanischer beteiligung, verfilmen. In vielen dieser Filme stellen sie sich ja selber als die patriotischen Überhelden da und den Gegner einfach als "das Bösen der besiegt werden muss".
Naja, ist ja nicht in jedem Amerikanischen Kriegsfilm so, und ich hoffe mal das George ohne den typischen Amerikanischen Patriotismus an die Sache geht.
- - -
Der Film selber hört sich fuer mich schon interessant an und ich bin mal gespannt ob sie GL nach so vielen Jahre, wo er eigl ausschließlich an Star Wars gearbeitet hat, auch mit einem Film außerhalb der weit entfernten Galaxis Filmtechnisch beweisen kann.
Aber solange ILM & Co. mit an Bord sind (wovon ich bei GL einfach mal ausgehe) kann man schon auf geile Luftkampfaufnahmen hoffen.
Man muss nicht sterben, um in der Hölle zu sein.

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Lord Vader 1138

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Mittwoch, 8. April 2009, 13:47

Zitat

Es geht ihm wohl eher darum das es schon sehr viele Filme gibt wo die Amerikaner, ich sag mal Kriegerische Handlungen mit amerikanischer beteiligung, verfilmen. In vielen dieser Filme stellen sie sich ja selber als die patriotischen Überhelden da und den Gegner einfach als "das Bösen der besiegt werden muss".

Ich hoffe, dass das hier nicht so ist. Es gibt, wie du gesagt hast, auch genug selbstkritische amerikanische Kriegsfilme, wie etwa Platoon, Der schmale Grad und natürlich Apocalypse Now. Auch gegen das Heldenbild in diesem Fall spricht, dass die Charaktere mit Rassismus zu kämpfen haben.
Die Thematik (doppelt ernst) verspricht jedenfalls einiges, ich hoffe, dass die Handlung und Action wirklich tiefgründig und realistisch dargestellt wird, dann hat das ganze möglicherweise sogar Oscar-Chancen, aber das ist nebensächlich, solange der Film nur gut wird. :)
"Oh mein Gott, sie haben Shaak Ti getötet!"
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JM-Talon

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Dienstag, 7. Juli 2009, 06:58

Dreharbeiten zu Red Tails abgeschlossen


Dreharbeiten zu Red Tails abgeschlossen
Dienstag, den 07. Juli 2009 um 06:58 Uhr von JM-Talon

Wie unsere Kollegen von KamuiWeb.com aufmerksamerweise bemerkt haben, gab Partnership Pictures nun bekannt, dass Red Tails im Kasten ist.

George Lucas und Rick McCallum am Set von Red Tails
George Lucas und Rick McCallum am Set von Red Tails
Wir sind stolz darauf, verkünden zu können, dass Partnership Pictures soeben die Dreharbeiten zum RED TAILS-Filmprojekt abgeschlossen hat, das in 48 Tagen sowohl in der tschechischen Republik als auch in Kroatien gedreht wurde.

Wir produzierten RED TAILS für George Lucas und Rick McCallum - mit Cuba Gooding Jr. und Terrence Howard in den Hauptrollen.

Damit geht der Film nun in die Postproduktion und - was der eigentliche Anlass dieser Meldung ist: George Lucas und Rick McCallum werden bald für andere Projekte wie die Star-Wars-Serie(n) wieder frei.


10

Dienstag, 7. Juli 2009, 09:17

Und mir ist es mal egal dass sie wieder für Star Wars frei sind, ich freu mich auf Red Tails!
Bin gespannt wann es den ersten Trailer gibt.
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Dienstag, 7. Juli 2009, 09:39

Ich habe "privat" ebenfalls Interesse.

Die Formulierung in der News ist darauf bezogen, dass wir uns entschieden haben - auch aufgrund des nicht vorhandenen Interesses der meisten unserer Besucher - über Red Tails nicht oder nicht in der Form wie gewohnt zu berichten, da unser Focus auf Star Wars liegt. Nachrichten gab es in den letzten Wochen hin und wieder mal, darunter auch Setphotos.

http://www.kamuiweb.com/news-3105-hypere…e-tournage.html
http://www.flickr.com/photos/hansmannn/s…57617361450240/

Meine Formulierung ist nicht als "Herabwürdigung" von Red Tails, sondern als Erklärung gemeint, warum es diese News hier gibt.

Und ja: ich weiß, dass Du das nicht damit sagen wolltest. :) Aber ich möchte es an dieser Stelle klar stellen.

JM-Talon

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Donnerstag, 18. Februar 2010, 12:32

Gerücht: George Lucas unzufrieden mit Red Tails


Gerücht: George Lucas unzufrieden mit Red Tails
Freitag, den 19. Februar 2010 um 07:16 Uhr von JM-Talon

Meldung vom Donnerstag, den 17. Februar

Es ist nicht so wirklich Star Wars, aber doch ein "Kind" von George Lucas und auch uns daher hin und wieder eine Meldung wert: Red Tails. Im April 2009 ist der Film in Produktion gegangen. Die Hauptdreharbeiten mit Terrence Howard, Cuba Gooding Jr. und Bryan Cranston wurden noch im selben Jahr abgeschlossen. Seitdem befindet sich der Film in der Post-Produktion. Einen Termin für die Veröffentlichung gibt es nicht.

Tuskegee Airmen
Tuskegee Airmen

Wie FirstShowing.net nun berichtet, wird das auch noch etwas dauern. Eine "Quelle" habe berichtet, dass George Lucas mit der Arbeit des Fernseh-Regisseurs Anthony Hemingway ziemlich unzufrieden gewesen sei und die Sache nun selbst in die Hand nehmen wolle, um bei "massiven Nachdrehs" Regie zu führen. Mit den Nachdrehs sollen einige "heftige Änderungen im Drehbuch" verbunden sein, welche die Hauptcharaktere und ihre Handlungslinien "komplett ändern".

Der Quelle zufolge arbeite Rick McCallum derzeit fieberhaft daran, das Material von Hemingway zu sichten, um herauszufinden, was davon noch verwendbar sei und was komplett neu gedreht werden müsse. Man wolle außerdem trotz der Nachdrehs versuchen, das Budget nicht zu überschreiten, obwohl es eine Lucasfilm-Produktion ist.

Wann die Nachdrehs stattfinden sollten und was sich in Sachen Handlung ändert, dazu sagte die Quelle nicht. FirstShowing.net meint, es werde für Hemingway zukünftig unter solchen Voraussetzungen schwer werden, für weitere Filme als Regisseur verpflichtet zu werden. Auch auf Red Tails werfe das alles kein gutes Licht.

Update!

Via Digital Spy nahm Lucasfilm jetzt Stellung zu dem Gerücht:

Die Story, die gegenwärtig über die Produktion von Red Tails herumgeht, ist komplett falsch.

George Lucas und Rick McCallum sind der sehr zufrieden mit der Arbeit, die Anthony Hemingway als Regisseur geleistet hat und [der Termin für] die zusätzlichen Dreharbeiten, welche geplant sind und stattfinden werden, wurde in die Produktion bereits eingebaut, noch bevor mit der Produktion begonnen worden ist, wie es mit alle unseren Filmen ist.

Kleiner Böser Ewok

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Donnerstag, 18. Februar 2010, 13:25

?( ?( ?(

Diese News klingt für mich echt merkwürdig. Lucas macht nen Film, stellt nen Regiseur ein und merkt erst nach Abschluss der Dreharbeiten dass sowohl die Arbeit des Regiseurs, als auch des Drehbuchs Müll ist?????

Für was interessiert sich Lucas eigentlich überhaupt noch?
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Captain Rickover

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Donnerstag, 18. Februar 2010, 15:19

Mich wundert es nicht, das George Lucas erkannt hat, dass das Drehbuch Müll ist. Immerhin hat er es ja angeblich selbst geschrieben. :P

Nein, Spaß bei Seite. Das ist sowas von typisch für George Lucas. Episode II und III wurden teilweise noch während der laufenden Produktion ständig ungeschrieben. George ist bekannt dafür, schnell seine Meinungen und seinen Geschmack zu ändern.

Da ist es nur konsequent, wenn er selbst das Ruder übernimmt. Das hätte er von Anfang an tun sollen - und nicht erst einen armen Regiseur verpflichten müssen, der mit seiner chaotischen Arbeitsweise nicht klarkommt.

Davon abgesehen, freue ich mich schon auf "Red Tails". Als Liebhaber von WW-II-Flugzeugen (insbesondere der P-51!) ist das genau meine Art von Film.

JM-Talon

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Donnerstag, 18. Februar 2010, 18:37

Nicht adressiert an jemand bestimmten:

Nicht vergessen: Gerücht. Die Glaubwürdigkeit kann ich nicht beurteilen. Da allerdings "seriöse" Magazine wie bspw. Gala (das war Ironie, sofern es jemand nicht verstanden haben sollte) das mehr oder weniger ungeprüft als News bringen, war es mir wichtig, es auch hier zu bringen und aber als Gerücht zu kennzeichnen.

Vorstellen könnte ich mir das Ganze aber schon. Wie mein Vorredner schon schrieb: es klingt schon ziemlich nach GL. Siehe auch Indy IV. Da ist das Ganze zwar vor Beginn der Dreharbeiten passiert, aber auch lange nachdem längst ein Drehbuch vorhanden war, das alle (außer ihm) mochten... Und dann kamen die Außerirdischen... ;)

Ich bin echt gespannt auf den Film. :)

Kleiner Böser Ewok

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Donnerstag, 18. Februar 2010, 18:38

Da ich es so gar nicht mit Kriegsfilmen habe, interessiert mich red Tails so absolut nicht.

Es ist ja auch nicht so, dass Nachdrehs oder Drehbuchänderungen etwas besonderes wären, das gibts wohl bei jedem Film. Aber es ist schon recht eigenartig dass ein Produzent erst nach Abschluss der Dreharbeiten bemerkt, dass das was der Regiseur abgeliefert hat und dazu noch das Drehbuch ZUM GRÖSSTEN TEIL unbrauchbar ist. Ich meine das sollte man doch schon während der Dreharbeiten erkennen und entgegensteuern.

Aber anscheinend hatte Lucas auch an diesem "Lieblingsprojekt" nicht mehr Interesse als an der Realserie und irgendwann kam ihm dann mal der Gedanke er könne sich ja mal den Rohschnitt ansehen und dann hats ihm nicht gefallen. :pinch:

@ JM-Talon:
Natürlich ist es ein Gerücht, aber es erklärt doch wenigstens warum der Film zwar gedeht, aber nicht veröffentlicht wird....
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Obi-Wandi

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Donnerstag, 18. Februar 2010, 18:48

Red Tails - der Thread zum Film

Vielleicht wird George Lucas' Arbeitsweise auch fehlinterpretiert. Schließlich erklärte er Mitte der 90er, wie froh er sei, dank der neuen Technik endlich wie bei einem Ölgemälde Schichten auf- und wieder abtragen zu können, wie ihm gefällt, um mitunter sogar ein ganz ein anderes Kunstwerk zu schaffen.

2001 gab es ein vergleichbares Gerücht, nämlich dass Lucasfilm in arger Bedrängnis sei, "dieses Durcheinander" von EP II zu einem Ganzen zusammen zu fügen. Es sollte sich herausstellen, dass die Rede von der großartigen Droidenfabrik-Sequenz war, die äußert schwierig zu planen und realisieren gewesen und sehr spät in der Post-Production ganze 10 Minuten an fertigen Szenen komplett ersetzte. George Lucas scheut also offensichtlich keine Mühen, eine Idee, sofern sie ihm sinnvoll erscheint - und mitunter von seinen engsten Freunden kommt (Spielberg, Coppola, De Palma, Howard...) - umzusetzen, wie es ihm beliebt. Vielleicht wird bei "Red Tails" gerade etwas ähnliches geplant, das der eine oder andere Beteiligte als chaotische Katastrophe an die Medien weitergab, wie einst bei EP II.

Ich freue mich auf jeden Fall ebenso auf "Red Tails", und hoffe, Anthony Hemingway die Werbetrommel rühren zu sehen und ihn auch beim DVD-Bonus Material wieder anzutreffen, und auch dass George Lucas eine ähnlich glückliches Händchen wie bei der Droidenfabrik beweist.

Lord Sidious

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18

Donnerstag, 18. Februar 2010, 19:27

Erstmal muss ich sagen, das mich Red Tails nicht wirklich interessiert, ich finde allerdings, dass diese Nachricht sehr gut stimmen könnte, da es ne lucas-typische Aktion wäre. Wie wars damals bei Indy IV? Jahrelang war ihm das Drehbuch nicht gut genug, dann fand er endlich eins gut, der Film wurde gedreht und veröffentlicht, und was kam dabei heraus? Der unbestritten schlechteste Indy-Teil, ein bestenfalls nur mittelmäßiges Actionabenteuer, mehr aber auch nicht.

Und wie kleiner böser ewok schon sagte, es kann doch wohl nicht sein, dass Lucas nach dem kpl. Ende der Dreharbeiten bemerkt, dass ihm ein Großteil des Films, angeblich eines seiner "persönlicheren" Werke, überhaupt nicht gefällt und er die Dreharbeiten wieder anleiert....
Schließlich erklärte er Mitte der 90er, wie froh er sei, dank der neuen Technik endlich wie bei einem Ölgemälde Schichten auf- und wieder abtragen zu können, wie ihm gefällt, um mitunter sogar ein ganz ein anderes Kunstwerk zu schaffen.
Kunst ist ja ziemlich subjektiv. Manche "Künstler" schweißen ein paar verrostete Stahlrohre wild zusammen, erklären es zum Kunstwerk und kassieren dafür völlig überzogene Summen. Soviel zum Thema Kunst.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lord Sidious« (18. Februar 2010, 19:33)


19

Donnerstag, 18. Februar 2010, 20:12

@ Kleiner Böser Ewok:
Zitat: "Natürlich ist es ein Gerücht, aber es erklärt doch wenigstens warum der Film zwar gedeht, aber nicht veröffentlicht wird...."

Das hat nichts zu bedeuten. Die Post Production soll bei diesem Film nicht gerade wenig sein. Nur weil man nichts hört, heisst das nicht dass er nicht veröffentlich wird.

@Obi-Wandi:
Zitat: "...und auch dass George Lucas eine ähnlich glückliches Händchen wie bei der Droidenfabrik beweist."

Ich hoffe du hast das ironisch gemeint. Diese Sequenz finde ich einfach nur schrecklich, aber das ist ein anderes Thema.
Ansonsten muss ich dir Recht geben (der Ölgemälde-Vergleich).


Ich kann mir nicht vorstellen, dass Lucas erst jetzt auffällt, dass das Drehbuch und großte Teile des Films ihm nicht gefallen. Ich meine Lucas plant immer Re-Shoots von Anfang an mit ein.
Mich erinnert das ganze an das Gerücht, als es 1997 glaube ich hiess, dass durch die Verpflichtung von Liam Neeson sie alle Sets erhöhen müssen, weil Neeson ca 1,9m groß ist und die Sets angeblich nur 1,85 hoch gebaut wurden.
War natürlich Schwachsinn und hier glaube ich das Gleiche.

Was ich mir eher vorstellen könnte (obwohl es zugebenermassen nach Verschwörungstheorie klingt): Lucas gefällt Red Tails ausserordentlich gut. Er behauptet große Teile wären schlecht, damit er als großer Retter einspringt. Red Tails wird wirklich gut (obwohl er das schon vorher war, nur wusste das nur Lucas und einige wenige) und Lucas hat eine Reputation als Regisseur.

Kleiner Böser Ewok

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20

Donnerstag, 18. Februar 2010, 23:12


Ich kann mir nicht vorstellen, dass Lucas erst jetzt auffällt, dass das Drehbuch und großte Teile des Films ihm nicht gefallen. Ich meine Lucas plant immer Re-Shoots von Anfang an mit ein.
Davon ausgehend, dass das Gerücht der Wahrheit entspricht, hört sich die Aussage nicht nach Re-Shoots im normalen Rahmen an. Normaler Rahmen bedeutet nämlich nur einge wenige kurze Einstellungen, die kleine Fehler in der Schnitt-Fassung beheben sollen. Hier wird aber davon berichtet, dass
1. das Filmmaterial gesichtet werden muss um festzustellen ob es (und wenn ja wieviel) brauchbar ist. Dann sollen
2. Nachdrehs erfolgen, die das Drehbuch massiv verändern.

Sorry, aber das hört sich nicht nach normalen Re-Shoots an...

Zu Deiner Retter-Theorie muss ich sagen, dass es wohl tatsächlich ein Wunschtraum ist, denn ein Regisseur würde eine solche Aussage nie auf sich sitzen lassen wenn es nicht zumindest subjektiv der Wahrheit entspricht.
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Obi-Wandi

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21

Freitag, 19. Februar 2010, 00:49

Lucasilm hat jetzt bereits auf das Gerücht reagiert:

http://theforce.net/latestnews/story/Rum…ails_129615.asp

Das erinnert auch an Mai 1998, als angeblich 60% des TPM-Rohmaterials unscharf gewesen sein sollen, und daher Nachdrehs notwendig seien, was damals offiziell prompt dementiert wurde.

JM-Talon

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Freitag, 19. Februar 2010, 07:17

Die News wurde aktualisiert.

Generell eine Bitte: ein Gerücht ist Tratsch. Argumentation auf Basis von Tratsch ist wenig sinnvoll.

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Freitag, 19. Februar 2010, 07:28

Ja, ja, die Presse - da hört jemand etwas von Nachdrehs und das wird dann aufgebauscht, zum Karriere-Ende von Mr. Hemingway. Sehr nett auch ihm gegenüber.
"We Came In Peace For All Mankind." - Apollo 11

"Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur Deine Schuld, wenn Sie so bleibt." - Die Ärzte

Captain Rickover

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Freitag, 19. Februar 2010, 13:30

Tja, so ist die Presse eben. Allerdings muss auch gefragt sein, inwieweit Lucasfilm hier Schönwetter-Politik betreibt? Schwierigkeiten gibt man ja bekanntlich selten zu, solange sie nicht für Jedermann sichtbar werden. Das die Nachdrehs schon immer eingeplant waren, ist dagegen bei fast allen Filmen ganz normal und bei GL-Filmen eine absolute Notwendigkeit, wenn man mit seiner Arbeitsweise halbwegs vertraut ist ;)

Dann wünschen wir Mr. Hemingway mal weiter alles Gute und das George Lucas nicht mehr allzuviel ändern lässt.