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Mittwoch, 13. August 2008, 11:35

Pans Labyrinth

Als ich bei der Suchmaschine "Pans Labyrinth" eingab, musste ich ja erschrocken feststellen, das dieser sehr schöne Film hier gar keinen Thread hat. 8o Nun, ich hab ihn gestern als HD-DVD gesehen und fand den Film doch sehr beindruckend. Womit ich anfangs nicht ganz so klar kam war, das es Kriegsfilm und Märchen in einem war. Auf der einen Seite, war da ja diese unheimliche aber auch sehr schöne Märchenwelt, auf der anderen Seite aber auch Frankos knallhartes faschistisches Spanien im Jahre 1944. Schließlich konnten aber in dem Film Pans unheimliche Märchenwelt und der realexistierende Horror des damaligen Spaniens zu "einer Welt" verschmelzen. Für mich ein sehr bezaubernder, zugleich erschütternder, faszinierender und auch unheimlicher Film. Optisch gehört der Film auch zu den Titeln, die sehr viel aus der HD-DVD rausholen. Denke mal, das Pans Labyrinth als Blu-Ray genauso beeindruckend aussieht. Leute mit 'ner HD-Glotze könnten mit dem Film also auch glücklich werden. ;)

2

Mittwoch, 13. August 2008, 18:16

RE: Pans Labyrinth

Hi,

bin auch ein großer Fan von Pan`s Labyrinth. Habe das Buch zwar nicht gelesen, aber gehört das die Umsetzung sehr gelungen sei.
Guter Mix aus Märchen-,Horror,- und Kriegsfilm, hat mich beeindruckt.
"Kopf hoch, wir haben immer noch die Pläne E bis Z"

3

Mittwoch, 20. August 2008, 20:20

Ich für meinen teil fand den echt schlecht .....
Der Trailer verspricht richtig schaurige Grusel und was kommt dabei raus..... viel zu übertriebener Kriegsfilm.
Natürlich waren die Szenen in denen der Pan vorkommen und alle andere die mit dem Märchen zutun haben sehr gelungen und auch gut umgesetzt doch im allgemeinen hat mich der Film sehr enttäuscht
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Johnny007

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4

Dienstag, 27. Januar 2009, 12:55

Also ich hab mir den mit meiner 5 jährigen nichte angeschaut, und dachte das wärer ein Süßer Märchenfilm... Mist!! Falsch gedacht, aber hallo... Sie hat schon nach 10 Minuten angefangen zu weinen ^^ Hab mir den dann aber nochmal alleine angeguckt. War schon ziemlich häftig aber trotzdem geil!!
"... to boldly go, where no man has gone before!"

Andrieana

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5

Dienstag, 27. Januar 2009, 14:20

An dieser Stelle möchte ich noch um eine kurze Inhaltsangabe des Filmes bitten. Denn nicht jeder hat den Film gesehen. Ich selber habe den Film nämlich auch nur Stück für Stück gesehen.
Bitte auf die Rechtschreibung achten !
Es erspart euch eine Menge Ärger !

Johnny007

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6

Dienstag, 27. Januar 2009, 14:47

Ist das an mich gerichtet????
Das ist lange her, und ich weiß das auch nicht mehr alles....
"... to boldly go, where no man has gone before!"

Andrieana

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7

Dienstag, 27. Januar 2009, 15:00

Egal wer hier die Aufgabe übernimmt, Hauptsache es macht jemand ;).
Bitte auf die Rechtschreibung achten !
Es erspart euch eine Menge Ärger !

Johnny007

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8

Dienstag, 27. Januar 2009, 15:09

Der Film beginnt mit einer Szene, in der ein schwarzhaariges Mädchen blutend auf einem steinernen Boden liegt.

1944 – Hauptmann Vidal befindet sich in den Bergen Nordspaniens. An einer verlassenen Mühle, die als sein Hauptquartier dient, macht er Jagd auf Partisanen. Vor kurzem hat er die jetzt hochschwangere Carmen geheiratet, welche bereits eine 12-jährige Tochter namens Ofelia hat. Als sich diese auf den Weg zum Hauptmann machen, hält das Automobil kurz, da Carmen sich übergeben muss. Etwas abseits der Straße findet das Mädchen eine Steinstatue, aus der ein übergroßes Insekt (Stabheuschrecke) krabbelt, nachdem sie einen Stein, den sie auf der Straße fand, das fehlende rechte Auge der Statue, wieder einsetzte. Als Ofelia zurückgerufen wird und sie weiterfahren, verfolgt das Insekt unbemerkt die Wagenkolonne.

Während ihr Stiefvater mit äußerster Brutalität den Widerstand der Partisanen brechen will, merkt Ofelia schon bei der ersten Begegnung, dass der Hauptmann sie als Störfaktor betrachtet. Bei der Ankunft findet Ofelia neben der Mühle ein altes Mauerwerk mit einem großen Tor – Mercedes, eine Hausangestellte des Hauptmanns sagt ihr, dies sei ein Labyrinth und dass es schon sehr lange hier stehen würde, länger als die Mühle.

In der ersten Nacht, als Ofelia neben ihrer Mutter nicht einschlafen kann, taucht das Insekt wieder auf. Ofelia zeigt ihm ihr Märchenbuch, in dem eine Fee abgebildet ist. Das Insekt sieht sich das Bild an und formt sich unter großer Anstrengung reckend zu einer Fee um. Anschließend führt es das Mädchen in das steinerne Labyrinth. In der Mitte des Labyrinths angekommen, die einer Lichtung gleicht, geht sie eine Wendeltreppe aus Stein hinab. An dessen dunklen Grund angekommen, findet sie dort nichts als nur eine weitere Steinskulptur, die einen Pan, ein Mädchen und ein Baby darstellt. Dort begegnet sie zum ersten mal dem Pan, der, wie aus dem Winterschlaf erwacht, noch zittrig das kleine Mädchen begutachtet. Erfreut erzählt er Ofelia, dass sie die Wiedergeburt einer Prinzessin sei. Diese Prinzessin habe einst aus Neugier ein unterirdisches Reich verlassen und sei im Laufe der Zeit menschlich geworden und habe ihre wahre Identität vergessen. Nun warte der Vater der Prinzessin, der König, auf sie. Ofelia sei in der Lage den Fluch zu brechen und dieser nun dahin siechenden magischen Welt wieder zu neuem Leben zu verhelfen, indem sie dorthin zurückkehrt.

Allerdings müsse sie dazu drei Prüfungen bestehen, um festzustellen, ob die Seele der Prinzessin nicht schon zu lange bei den Menschen gewesen ist und sie ihre Unsterblichkeit verloren hat. Diese Prüfungen muss sie bis zur anstehenden Vollmondnacht bestanden haben – ansonsten ist sie für immer dazu verdammt, bei den Menschen zu leben, zu altern und irgendwann zu sterben. Sie bekommt ein Buch voller leerer Seiten, in dem die Prüfungen erscheinen werden, und kehrt zum Haus zurück.

Am nächsten Tag hat der Hauptmann zu einer Feierlichkeit am Abend einige wichtige Persönlichkeiten eingeladen und Ofelias Mutter hat ihr zu diesem Anlass extra ein Kleid genäht. Ofelia macht sich auf, die erste Prüfung anzutreten. Unter einem uralten, großen Baum sitzt eine Riesenkröte, weswegen dieser langsam abstirbt. Sie soll die Kröte töten und muss einen Schlüssel aus dem Magen der Kröte holen, um den Baum zu retten. Ihr gelingt es, aber ihr schönes Kleid, das sie – um es nicht schmutzig zu machen – über einen Ast an den Baum gehängt hat, ist völlig verdreckt. Die Mutter ist entsetzt und ärgerlich über den Zustand des Kleides und schickt sie ohne Abendbrot ins Bett.

Ofelia findet heraus, dass Mercedes und der Arzt Dr. Ferreiro heimlich mit den Partisanen kooperieren. Ihrer hochschwangeren Mutter geht es immer schlechter, weshalb Ofelia die zweite Prüfung nicht beginnt. Der ungehaltene Pan taucht in ihrem Zimmer auf und gibt ihr eine Alraune, mit dem Hinweis, diese in einer Schüssel mit Milch unter das Bett der Mutter zu stellen und diese täglich mit zwei Tropfen ihres Blutes zu füttern. Daraufhin geht es ihrer Mutter schlagartig wieder besser. Ofelia hat nun Gelegenheit für die zweite Prüfung.

Für diese muss sich Ofelia eine Tür aus Kreide an die Wand malen, die sich dann materialisiert. Dahinter ist nun ein Raum, in dem ein opulentes Festmahl aufgetischt ist. Der Pan warnte sie zuvor, sie dürfe nichts davon essen und dürfe nichts trinken, absolut nichts. Zudem müsse von diesem gefährlichen Ort zurückkehren bevor die Sanduhr, die er ihr zusammen mit der Kreide gegeben hat, abgelaufen ist. Zur Hilfe gibt er ihr drei Feen mit, die das Mädchen leiten sollen. Als sie in dem Raum angekommen ist, sieht sie am Tischende reglos ein augenloses humanoides Monster sitzen, dessen Augäpfel auf einem eisernen Teller vor ihm liegen. Sie findet drei kleine Fächer an der Wand, jeweils mit einem Schloss versehen. Die Feen deuten auf das mittlere Fach, doch Ofelia entscheidet sich für das linke, öffnet dieses und findet darin einen Dolch. Die am Tisch sitzende Kreatur bewegt sich noch immer nicht und Ofelia, noch hungrig vom Vortag nascht zwei Weintrauben. Die Feen versuchten noch verzweifelt sie davon abzuhalten. Nun ist die Kreatur aufgewacht und steckt sich die Augäpfel in die Handinnenflächen. Der Kinderfresser (Glasmalereien an der Decke zeigen seine schrecklichen Taten und in einer Ecke liegen hunderte Kinderschuhe) ergreift zwei der Feen, die das Monster zum Schutze Ofelias aufhalten wollten, und beißt ihnen die Köpfe ab. Nur mit Glück kann Ofelia durch eine zweite Kreidetür, die sie an die Decke zeichnete, entkommen, da sich die erste wegen der abgelaufenen Sanduhr bereits geschlossen hat.

Der Pan ist nach diesem Zwischenfall sehr wütend und sagt, dass sie aufgrund ihres Ungehorsam versagt habe und verschwindet wieder ins Dunkle des Zimmers. Ofelia möchte nun neue Bluttropfen in das Gefäß mit der Alraune tropfen, als ihr Stiefvater sie dabei entdeckt. Als ihre verzweifelte Mutter die Alraune ins Kaminfeuer wirft, setzen die Wehen ein. Zur gleichen Zeit erschießt Vidal den Arzt, da er seinen Verrat bemerkt hat. Bei der Geburt stirbt Carmen, doch das neugeborene Kind, der leibliche Sohn von Vidal, überlebt. Als sich dessen Vorahnung, auch Mercedes könnte mit den Partisanen kooperieren, bewahrheitet, beschließt Hauptmann Vidal auch diese zur Rede zu stellen. Während sie daraufhin zusammen mit Ofelia in die Wälder zu fliehen versucht, werden beide unweit des Hauses geschnappt. Ofelia wird in ihrem Zimmer eingesperrt, während Mercedes gefoltert werden soll. Sie kann sich jedoch mit ihrem versteckten Küchenmesser befreien und den Hauptmann verletzen. Sie flieht in die Berge, wo die Soldaten, die sie zurückholen sollen, von den Partisanen erschossen werden.

Es ist Vollmondnacht. Völlig allein und verzweifelt in ihrem Zimmer, taucht überraschend der Pan wieder auf und entschließt sich, Ofelia noch eine letzte Chance zu geben, wenn sie ihm fortan ohne Widerworte und ohne zu fragen gehorchen würde. Sie soll nun mit ihrem kleinen Bruder ins Labyrinth kommen. Da ihr Zimmer bewacht wird gibt ihr der Pan wieder ein Stück Kreide, mit dessen Hilfe sie direkt ins Zimmer des Hauptmanns gelangt. Ihrem Stiefvater wird unterdessen bewusst, dass seine Männer inzwischen den Partisanen zahlenmäßig unterlegen sind und ertränkt seine Sorgen im Alkohol. Als er bemerkt, dass Ofelia mit seinem Sohn aus dem Zimmer läuft, rennt er ihr nach. Da aber Ofelia ihm vorher das Beruhigungsmittel ihrer Mutter in den Schnaps getröpfelt hat, tut er sich in seiner Benommenheit schwer, sie einzuholen.

Im Labyrinth entkommt Ofelia dem Hauptmann. Im Vollmond verrät der Pan Ofelia ihre letzte Prüfung. Sie besteht darin, das Blut eines unschuldigen Menschen zu opfern. Zu diesem Zweck dient der Dolch aus der zweiten Prüfung – und das Opfer ist ihr Bruder. Doch Ofelia weigert sich. Der Pan ist wütend und drängt Ofelia zu der Tat. Doch Ofelia verneint und der Pan lässt von ihr ab mit dem Satz, wenn dies ihr Wunsch sei, so müsse sie für immer in der Welt der Menschen bleiben.

Hauptmann Vidal findet Ofelia, wie sie mit ihrem Bruder im Arm in die Leere spricht – er sieht niemanden sonst. Er nimmt ihr seinen Sohn weg und während sich Ofelia hilfesuchend zu dem Pan umdrehen will, erschießt er sie. Nun sieht man wieder die Szene vom Anfang des Films, als man das Mädchen, Ofelia, blutend am Boden liegen sah. Hauptmann Vidal verlässt das Labyrinth, wird aber am Eingang von den Partisanen aufgehalten und schließlich erschossen, nachdem Mercedes den kleinen Jungen an sich genommen hat. Die Gruppe findet Ofelia, bereits mehr tot als lebendig, im Labyrinth. Ihr Blut tropft in den Schacht nach unten zur Skulptur, als sie von warmem Licht umschlossen wird. Ihre Unschuld öffnet ihr den Weg in das unterirdische Reich. Dort trifft sie auf ihre echten Eltern und den Pan. Ihr Vater erklärt ihr, dass die letzte und wichtigste Prüfung darin bestand, nicht das Blut eines Unschuldigen, sondern sich selbst zu opfern. Der Pan heißt die Prinzessin willkommen. Da die letzte Prüfung erfolgreich bestanden ist, darf sie zurück in das Königreich. An der Oberfläche lächelt Ofelia ein letztes Mal, bevor ihr menschlicher Körper in den Armen der weinenden Mercedes stirbt.

An der Stelle des Baumes, an die Ofelia ihr grünes Kleid gehängt hat, blüht eine weiße Blüte auf und die Fee, die nun wieder ein Insekt ist, setzt sich neben dieser auf den Ast.
"... to boldly go, where no man has gone before!"

Johnny007

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9

Freitag, 18. September 2009, 21:36

Nach ... ca. 100000 Jahren Warten fragt man sich doch wozu man die Inhaltsangabe gepostet hat wenn's hier eh nicht mehr weitergeht?!
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Bad Boy 93

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Dienstag, 13. Oktober 2009, 10:03

Ich finde den Film auch sehr faszinierend, schön, ein bisschen unheimlich und sehr mitreißend.
Guillermo del Toro hat einfach eine unglaubliche Fantasy, seine Geschöpfe sind zum fürchten, aber gleizeitig auch faszinierend und das finde ich an dem Film auch so gut, die Geschöpfe. Es ist einfach eine schöne Märchenwelt mit einer guten Story und sehr guten Figuren.
"Ich spüre, dass du ein mächtiger Jedi werden wirst.!"


Darth Spike

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11

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 17:47

Joa der Film war schon nett schelcht, aber ich fand gerade in den Szene mit dem Hauptmann stark überzogen und äußerst gewaltverherrlichend! Ich meine die Flasche und später das Messer (will das hier jetzt nicht weiter ausführen, in Rücksichtnahme der jüngeren User), das war doch schon sehr stark überzogen. In TDK gabs dieselbe Szene im Loft von Wayne, beim Überfall und hier hat auch nur ne Andeutung gerreicht um mir nen kalten Schauer den Rücken runterjagen zu lassen! Die Effekte und die Story wiederum waren sehr, sehr gut, auch wenn ich bei der zweiten Aufgabe doch ziemlich über das "Monster" habe lachen müssen^^
Alles in allem ein guter Film, mit gutem Drehbuch und sehr guten Effekten! Abschläge gibts jedoch wegen der äußerst überzogenen Gewaltdarstellung, macht insegesamt ne 2-3 bei mir!
zwei Fragen möchte ich noch anhängen:
1) Der Film an sich war schon FSK 16-würdig, keine Frage, aber warum wird nicht bei den oben genannten Makeln eine FSK 18 Version rausgegeben??? Heutzutage wird doch alles und jeder indiziert, warum also hier nicht??
2) Den Oscar für die beste Maske is mehr als verdient, aber die anderen beiden sind doch ziemlich strittig, Besonders wenn man sich mal die Konkurenz ansieht... seht ihr das anders?
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"Myself"
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Darth Zizous

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Montag, 29. März 2010, 11:45

Gestern habe ich, nach viel zu langer Wartezeit, endlich den so hochgelobten Film gesehen und muss sagen, dass er die Lobeshymnen zurecht erhalten hat. Vorab, zu der Gewaltdarstellung kann man stehen wie man will, manchmal hätte es vielleicht wirklich eine Andeutung getan, andererseits zeigten diese Szenen auch noch vertsärkt den Wunsch Ofelias, aus eben dieser grausamen Welt zu entfliehen, also fand ich persönlich sie durchaus gerechtfertigt.

Die Geschichte erinnerte mich in Ansätzen ein wenig an "Die Brücke nach Terabithia" (ich hoffe das schreibt man so, auf jeden Fall auch ein Film, den ich nur wärmstens empfehlen kann), wenn auch weitaus erwachsener und düsterer in der Umsetzung und konnte mich über die gesamte Länge des Films überzeugen. Ich gebe zu, dass ich nach den ersten Trailern mit etwas anderer Erwartung an den Film gegangen bin und mehr Fantasy-Szenen vermutete. Dass mich der Film dann trotzdem übereugt hat, zeigt, dass es dann doch nicht so wichtig war den Fantasy-Part so hervorzuheben.

Die Umgebungen waren wirklich hervorragend gewählt und besonders die Darstellung der Märchenwelten hat mich ungemein fasziniert, ebenso wie der Soundtrack, wenn ich an das Schlaflied denke, bekomme ich gleich wieder eine Gänsehaut.
Auch die Schauspieler haben mich durchweg überzeugt, ganz besonder die Darstellung von Ofelia hat mir imoniert, da sie eben nicht dem Standard entsprach, was in Fatasy-Geschichten momentan so vorgegeben wird.

Eine Frage hätte ich noch zum Ende, oder im Grunde genommen zum ganzen Film: Inwiefern war die Märchenwelt jetzt real? Der Hauptmann ist ja nicht in der Lage den Pan zu sehen und Ofelia stirbt ja letzten Endes auch, also würde ich in den Punkten mehr dazu tendieren, dass sie sich das alles nur vorgestellt hat, andererseits benutzt sie ja auch die Kreide in der realen Welt und die Alraune scheint ja wirklich geholfen zu haben? Also alles nur Einbildung, oder tatsächlich Realität, oder beides?
Die Dunkelheit ist großzügig und geduldig und gewinnt immer, aber im Herzen ihrer Stärke liegt ihre Schwäche: Eine einzelne Kerze genügt, um sie zurückzudrängen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Darth Zizous« (29. März 2010, 11:55)


Chrissi

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13

Montag, 29. März 2010, 13:56

Also ich hatte ihn mir gestern auch angeschaut, da ich wie andere gehört hatte, dass er gar nicht so schlecht sein sollte.
Im Endeffekt weiß ich aber nicht, was ich von ihm halten soll. Es war ein bisschen viel vom Hauptmann und zu wenig von dem Mädchen und der Märchenwelt zu sehen. Auch hat mich die Story nun nicht so vom Hocker (oder besser aus dem Bett) gerissen. Dass die Gewaltdarstellung teilweise doch recht deutlich war, störte mich weniger, auch wenn ich Bilder von zertrümmernden Nasen nicht gewohnt bin.

Im Endeffekt ein Film für mich, den man sich ruhig angucken kann, aber nicht unbedingt muss.

Zu deiner Frage: Ich war am Ende, als der Hauptmann den Pan nicht sah, davon überzeugt, dass das Mädchen sich alles nur vorgestellt hatte. Zwangsläufig kam ich dann auch auf die Kreidegeschichte, welche wir ja aus Ihren Augen (wie alles, was sie erlebt hatte) sahen. Nun kann es ja sein, dass sie eben nur stumm vor der Wand saß, die sie vorher bekritzelt hatte, und sich das vorstellte. Die Sache mit der Alraune würde ich am Ende auch als "Zufall" einordnen.
Was eine geistreiche Signatur...

Darth Zizous

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Montag, 29. März 2010, 14:06

Also ich bin für mich persönlich eher zu dem Schluss gekommen, dass sie sich alles nur vorgestellt hat, was vor allem an der Schlussszene lag, als der Hauptmann den Pan nicht sehen konnte, aber auch wie sie starb, das fühlte sich für mich so an, als würden ihre verstorbenen Eltern auf sie warten, also eher eine klassische Jenseitsvorstellung und weniger ein Märchenreich. Aber wie sagte Dumbledore im letzten Harry Potter Roman so schön: "Natürlich passiert es in deinem Kopf, aber warum um alles in der Welt sollte das bedeuten, dass es nicht wirklich ist?"

Auch stimme ich dir zu, dass man im Verhgältnis zu viel Hauptmann und zu wenig von Ofelia gesehen hat, mir ist die Kleine irgendwie ans Herz gewachsen, weshaalb mich der Film auch so stark emtional bewegt hat, wie schon lange keiner mehr, seit ich "Requiem for a Dream" gesehen habe.
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Alysia Ti

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Mittwoch, 7. April 2010, 20:57

Also ich fand den Film auch nicht gerade sooo überragend. Ich bin eigentlich totaler Märchen- und auch Fantasy-Fan. Aber das????? So was mieses hab ich seit Eragon nicht mehr gesehen... wobei, damit lässt es sich nicht vergleichen... und ich hab auch noch 12,99 € für diesen Film ausgegeben!!! Ein gutes hat es ja, das Geld ist nicht ganz zum Fenster rausgeworfen, ich hab jemanden gefunden, der sich die DVD zu Weihnachten gewünscht hat, jetzt ist sie zum Glück weg. Ich kann mich auch kaum mehr an was erinnern, nur noch dass dieser Hauptmann recht brutal war und seine Stieftochter zum Schluss umgebracht hat. Na ja, wenigstens haben sie ihm ja seinen Sohn weggenommen.
„Was ist mit den Jedi? Weshalb erbittet Ihr
keine Hilfe bei den Jedi. Ihr seid doch selbst welche.“,

„Wir sind Hexen von Dathomir, unsere
Schüler werden nach den Gebräuchen der Dathomiri unterrichtet. Wir Dathomiri nehmen die Macht auf einer ganz anderen
Bewusstseinsebene als die Jedi wahr.“
, erklärte Colonel Eirate Ti... aus meinem RPG, wollt ihr mehr dann klickt hier