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Sun Trooper

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1

Mittwoch, 10. Januar 2007, 19:53

Arten von Science Fiction

Star Wars gehört ja eindeutig in das Genre Science Fiction. Wie ich allerdings erfahren habe, gibt es ziemlich viele Unterarten von Science Fiction (z.B. Utopie...). Mich würde interessieren, ob jemand von euch diese Unterarten kennt oder in der Schule behandelt hat. Es würde mich einfach interessieren (denn ich weiß es nicht (außer Utopie :D)) welche Unterarten es gibt und vor allem, welcher ihr Star Wars zuordnen würdet. Vergesst bitte nicht die Begründung!! Ich brenne auf die Antworten und hoffe, dass manche interessiert und informiert sind! ;)
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DarthWERNER

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Mittwoch, 10. Januar 2007, 19:59

Tut mir Leid das ich dir keine Antwort geben kann und ich nur eine Frage habe! ;)

Wie äußert sich "Utopie"?
Ich hab davon noch nie was gelernt!

sorry!

Sun Trooper

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3

Mittwoch, 10. Januar 2007, 20:06

Ja, ich finds total interessant (größtenteils auch wegen Star Wars^^) deswegen hoffe ich, dass sich irgendjemand auskennt und antwortet.
Utopie (kurz) = die Schilderung eines vorgestellten idealen Gesellschaftszustands.
Zum Beispiel eine Welt in der alles perfekt funktioniert und jeder alles hat was er braucht und sich mit jedem versteht...
Die Antwort ist vielleicht nicht sehr detaillreich aber ich denke zumindest zum Verstehen ein Anfang oder? Wie gesagt, leider kenne ich mich selbst nicht so gut aus :(
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Kwarrush

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4

Mittwoch, 10. Januar 2007, 20:25

Star Wars zählt man zu "Space Opera".
Die Definition: Bei Space Opera steht nicht der Weltraum oder eine moderne Technologie im Vordergrund sondern eine fantastische, technologisierte Weltraumumgebung dient als Hintergrund für eine Geschichte die innerhalb dieser Umgebung erzählt wird, jedoch nicht die Umgebung als solches zum Thema hat wie zum Beispiel Total Recall oder Mission to Mars.
Durch die Fantasy und Märchen Elemente, zählt man Star Wars ja auch oft zur ScienceFantasy.
Willst du den Charakter eines Menschen kennenlernen, so gib ihm Macht.

Abraham Lincoln (382582566)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kwarrush« (10. Januar 2007, 20:28)


5

Mittwoch, 10. Januar 2007, 20:28

Die Utopie ist keine Unterart der Science Fiction sondern eine eigenständige Form...also auf gleicher Ebene wie Science Fiction...Fantasy...Horror...etc. gründlich sagt Wikipedia darüber;

Überschneidung mit Utopie [Bearbeiten]Eine weitere Überschneidung ergibt sich für den modernen Science Fiction-Roman in der Regel mit der Utopie (Gegensatz: Dystopie oder Antiutopie).


Holzschnitt zur Ausgabe von „Utopia“ von 1518Während die SF sich oft mit der Darstellung von Teilaspekten technischer und gesellschaftlicher Entwicklungen begnügt, wurde die Utopie, deren Ziel in dem Entwurf eines vollständigen Gesellschaftsentwurfes liegt, ursprünglich als Trojanisches Pferd benutzt. Ziel war es oft, der Öffentlichkeit ohne obrigkeitliche Zensur politische und philosophische Ideen vorzustellen. Allerdings können die klassischen Utopien wie Thomas Morus' Utopia (1516) oder Tommaso Campanellas Civitas Solis (Der Sonnenstaat, 1623) kaum als SF gelten, da sie zu einem Zeitpunkt entstanden sind, zu dem wissenschaftlicher und technischer Fortschritt noch keine wichtigen Kategorien darstellten; entsprechend weisen die frühen Utopien auch kein SF-Novum auf. Die klassischen Utopien sind meist auf einer fernen Insel angesiedelt, erst im 19. Jahrhundert, mit der Industriellen Revolution verlagert sich die Utopie in die Zukunft, werden Nova zu typischen Utopieelementen.

Die klassische Utopie geht von einem statischen, perfekt organisierten Staatsgebilde aus, an dem höchstens noch im Detail gefeilt werden muss. Diese Vorstellung widerspricht einer modernen dynamischen Gesellschaftsauffassung. Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass im 20. Jahrhundert kaum noch klassische Utopien erschienen sind, sondern eher satirische utopische Romane wie die von Robert Sheckley. Er kritisiert ironisch gesellschaftliche und technologische (Fehl-)Entwicklungen und weist dabei auf die Tücken des Alltags und die Gefahren des Weltalls hin.

Je nach Inhalt der erdachten Welt wäre ein heute erscheinender Roman entweder als SF oder Fantasy anzusehen.

Aus diesem Grund versuchen Verlage häufig erst gar nicht, eine genaue Trennung der Genres durchzuführen und führen eine „SF&F“-Reihe, in der Science Fiction, Fantasy und manchmal auch Horror zusammengefasst sind. Hierfür wurde auch der Begriff Speculative Fiction als alternative Deutung der Abkürzung SF geprägt. Im Deutschen spricht man auch von „Phantastischer Literatur“.


Science Fiction teilt sich eigentlich nur in zwei Subgenre, der Hard und Soft Science Fiction...erweitert kann man Zukunftsliteratur noch dazuzählen...auch hier, da es auf Wikipedia umfassender erläutert ist, als ich daß nun frei wiedergeben könnte, die Wikipedia-Angaben:

Harte und weiche Science Fiction [Bearbeiten]Die Unterscheidung zwischen hard (dt. „hart“) und soft (dt. „weich“) Science Fiction stellt nur eine grobe Orientierung dar und ist eher historischer Natur. Viele Romane entziehen sich einer eindeutigen Zuordnung. Der Begriff Soft-Science Fiction ist im deutschsprachigen Raum ungebräuchlich, wohingegen Hard-SF als Sub-Genre durchaus anerkannt ist.


Hard Science Fiction [Bearbeiten]Hard Science Fiction (kurz „Hard-SF“) bezeichnet eine Richtung in der SF, die gekennzeichnet ist durch ein Interesse an wissenschaftlicher Genauigkeit oder Details. Im Mittelpunkt der Geschichten stehen die Naturwissenschaften (zum Beispiel Astronomie, Physik, Mathematik, Biologie, Gentechnologie) sowie technische Fortschritte. Die Entwicklung der handelnden Personen kann gegenüber der Erforschung von wissenschaftlichen Phänomenen zweitrangig sein; es gibt aber auch Autoren, die das menschliche Wesen in den Vordergrund rücken. Gewöhnlich ist der technische beziehungsweise wissenschaftliche Aspekt ein wichtiger Bestandteil der Handlung. Die Autoren gehen meistens vom modernsten Wissensstand ihrer Zeit aus, um eigene Ideen logisch weiterzuentwickeln. Als Vertreter aktueller Hard-SF gelten Greg Bear, Alastair Reynolds, Gregory Benford, Robert L. Forward, Kim Stanley Robinson, James P. Hogan, Greg Egan und Stephen Baxter, als Klassiker beispielsweise Isaac Asimov und Arthur C. Clarke.


Soft Science Fiction [Bearbeiten]Die Soft Science Fiction (kurz „Soft-SF“) befasst sich mehr mit philosophischen, psychologischen, politischen oder gesellschaftlichen Themen, und nutzt technische Errungenschaften eher am Rande und als Hilfsmittel, um die Handlung einzubetten. Der Begriff soft stammt aus dem Englischen und grenzt dort die genannten Geisteswissenschaften gegen die (harten oder exakten) Naturwissenschaften ab.

Ein Beispiel der Soft-SF stellt Frank Herberts Wüstenplanet-Serie dar, in der ein Universum mit fortgeschrittener Technik, aber gleichzeitig einer feudalen Struktur erdacht ist. Die Rolle der Führungsschicht und Fragen nach Verantwortung und Ethik sind tragender Teil der Handlung. Ein weiteres Beispiel ist die SF von StanisBaw Lem, in der er Fiktionen über psychochemische Weltverbesserung oder politische Ideen ins Extreme getrieben hat.


Zukunftsliteratur [Bearbeiten]Zukunftsliteratur ist zum einen das Teilgebiet der Science Fiction, das sich mit der Zukunft der Menschen befasst und über die Weiterentwicklung der Menschheit spekuliert. Zeitweise war es das Hauptgebiet der Science Fiction und wurde als Gattungsbezeichnung verwendet, wobei die Zukunft immer eng mit der Gegenwart verbunden war. Einige Autoren versuchten sich auf die nähere Zukunft zu beschränken. Ein Beispiel dafür ist das Konzept der „Nahphantastik“, das beispielsweise von Carlos Rasch vertreten wurde.

Zum anderen kann man mit dem Begriff »Zukunftsliteratur« auch wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Arbeiten über die Zukunft bezeichnen. Die Fernsehsendung The future is wild nutzte dazu die Möglichkeiten der modernen Computeranimation.


Fazit: Bei Wikipedia einfach Science Fiction eingeben und die Frage ist beantwortet...und man erfährt noch mehr ;)

PS: Cyberpunkt und Alternative Realität gibt es noch als Themen, ich pers. würde diese jedoch nicht als Unterarten ansehen, da klingt der Text auf Wikipedia verwirrend, sondern als Themen die ein Autor sowohl als Soft Science Fiction, als auch Hard Science Ficiton verarbeiten könnte.
Sie sind also für mich Themen, keine Unterarten...aber ich denke darüber kann man streiten
:)

PPS: Ok...die Space Opera...hmm...ok...dann sollte ich mich wohl etwas berichtigen ...und Hard/Soft Science Fiction als Stil bezeichnen...und alles andere als Subgenre...ich bin ja flexibel
Ich bin nicht die Signatur, ich putz hier nur...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Seraphim« (10. Januar 2007, 20:37)


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6

Mittwoch, 10. Januar 2007, 20:51

RE: Arten von Science Fiction

Zitat

Original von Sun Trooper
Star Wars gehört ja eindeutig in das Genre Science Fiction. Wie ich allerdings erfahren habe, gibt es ziemlich viele Unterarten von Science Fiction (z.B. Utopie...).


Eine Utopie hat nicht zwangsläufig etwas mit Science-Fiction zu tun und ist ein völlig eigenständiges Genre - wobei das nicht heißt, dass Utopien nicht auch Sci-Fi Elemente enthalten können oder anders herum. Eine Utopie ist eine Gesellschaftsstudie, die Ausarbeitung und Beschreibung einer fiktiven Gesellschaft - nicht selten mit der Absicht bestimmte Zustände der eigenen Gesellschaft anzuprangern. Das ganze kommt aber durchaus völlig ohne technologische/ wissenschaftliche Fiktion aus, kann rein theoretisch auch in der Vergangenheit angesiedelt sein, etc.

Science Fiction hat in der rusprünglichen Form durchaus auch kritische Züge ( eigentlich ist die Hochform des Sci-Fi darauf spezialisiert ) und spielt unter anderem auch mit gesellschaftlichen Fragen, nicht selten mit einem Augenmerk auf die technologischen Entwicklungen.
Dennoch kann Sci-Fi auch einfache Unterhaltung sein, in der es eben Technologie oder Entwicklungen gibt, die für uns noch Fiktion sind.
Es ist nicht selten, dass beide Genres miteinander kombiniert werden ( ein typischer Fall wäre z.B. Star Trek, in der eine perfekte Gesellschaft vor einem Science Fiction Hintergrund beschrieben wird ), aber das sind keine exklusiven Verbindungen.
Science Fiction kann beliebig mit anderen Genres kombiniert werden und bietet auf diese Weise Untergenres.
Da gibt es z.B. den Cyberpunk ( so weit ich weiß nach einem Buch benannt ) - in der Regel düsteres Setting mit durchaus gesellschaftlichen Beschreibungen. Es wird nicht selten eine eher negative Entwicklung der Macht von Konzernen, etc. beschrieben und es gibt ein gewisses Augenmerk auf Computer und deren Nutzung. Das ganze wird dann bisweilen noch erweitert durch Biotechnologie ( Implantate, etc. ). Ein Beispiel wäre oben genannte Cyberpunk Reihe, das Computerspiel Deus Ex, und mit Einschränkungen Shadowrun - hier spielen aber auch Fantasyelemente mit hinein.
Nicht selten gibt es auch Kombinationen mit Horror ( die Alienfilme zum Beispiel ).

Alles in allem gibt es zwei Arten von Sci-Fi. Die eine Version legt viel Wert auf Plausibilität und hat in ihrer ursprünglichen Art und Weise vor allem auch politische Züge. Es wird wissenschaftlich erklärt, wie z.B. Technik funktioniert - soweit das mit heutigen Mitteln möglich ist ( z.B. wie in den Honor Harrington Romanen von David Weber ).
Die andere Version hat nicht so sehr das Augenmerk auf Naturwissenschaften - aber z.B. auf Geisteswissenschaften, die aber weniger formelmäßig erklärbar sind.


Tja, ich hoffe ich konnte mein Lieblingsgenre ein wenig erläutern. ;)
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Sun Trooper

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7

Mittwoch, 10. Januar 2007, 21:11

Wow nette Resonanz!! Danke für die Antworten! Ich entschuldige mich für falsche Aussagen XD
Ich muss mir unbedingt morgen die Zeit nehmen mir alles durchzulesen, das ist ja einiges, vor allem von dir Ronen Tal-Ravis!
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Sun Trooper

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8

Sonntag, 21. Januar 2007, 14:27

Da du dich ja so gut auskennst, Ronen Tal-Ravis: Kennst du gute Sachbücher über das Thema Science Fiction oder Space Opera, die du mir empfehlen könntest?
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Darth Reahu

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9

Samstag, 27. Januar 2007, 16:51

Also, ich würde sehr vorsichtig damit sein, SW dem Sci-Fi Genre zuzuordnen. Sicher, SW enthält Elemente der Sci-Fi, z. B. Raumschiffe, die mit Überlichtgeschwindigkeit fliegen, aber im Kern geht es doch eigentlich um Gut und Böse. Daher würde ich SW eher der Fantasy mit Sci-Fi Elementen zuordnen. (Leider kenne ich mich mit den Unterarten der Fantasy nun auch nicht so gut aus, um SW dort irgendwie einordnen zu können. :rolleyes:)

Übrigens habe ich mich bei diesem Thema an einen alten Beitrag erinnert, der mal auf SWU gebracht wurde und hab mal ein bisschen recherchiert. Ihr findet ihn hier:

http://www.starwars-union.de/index.php?i…ges&newsid=7108

PS: Es lohnt sich, die alten Forumseinträge zu lesen!

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10

Sonntag, 28. Januar 2007, 09:51

Zitat

Original von Sun Trooper
Da du dich ja so gut auskennst, Ronen Tal-Ravis: Kennst du gute Sachbücher über das Thema Science Fiction oder Space Opera, die du mir empfehlen könntest?


Sorry, hab gar nicht gesehen, dass Du noch mal was geschrieben hast. Tatsächlich kenne ich kein Sci-fi Sachbuch, was in dieser Richtung helfen könnte. Aber vielleicht kann Dir da die Buchhandlung Deines Vertrauens helfen, denn geben tut es so etwas bestimmt. Vielleicht würden auch Biografien über berühmte Autoren helfen, auf Anhieb würden mir da Isaac Asimov, Stanislav Lem und Robert Heinlein einfallen. Letzteren würde ich aber nur erwachsenen Lesern empfehlen - aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man da einiges missverstehen kann und außerdem ist er in seinen Beschreibungen mitunter recht derbe.

Wenn Du aber mal quasi "den Sci-Fi" lesen willst, dann würde ich Dir Asimov empfehlen. Er hat auch viele Kurzgeschichten geschrieben, unter anderem über Robotik ( der Film I, Robot basiert auf einer seiner Geschichten ) und hat die 3 Gesetze über Roboter formuliert, die unter anderem auch in SW Einzug finden ( zumindest im EU ).
Klassisch ist von ihm "Die Foundation-Trilogie", ein hervorrangendes Buch, wobei sich der Anfang zieht ( hab auch zwei Anläufe gebraucht, um das buch zu lesen ). Also eigentlich sind es natürlich drei Bücher, aber mittlerweile gibt es die vor allem zusammen. Die Bücher beschreiben die Entwicklung unserer Galaxis über mehrere Jahrhunderte und sind recht interessant zu lesen, es gibt viele Wendungen, etc. Allerdings muss man glaube ich den Stil mögen, weil er doch mittlerweile etwas angestaubt ist. Aber es ist halt klassischer Sci-Fi.
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Sun Trooper

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Sonntag, 28. Januar 2007, 14:04

@ Darth Reahu:
Danke, die Nachricht ist genial =) als ich bei alten Nachrichten geschaut hab, habe ich ein paar Dinge gefunden, aber das nicht.
@Ronen Tal-Ravis
Asimov ist super, das stimmt ;-) ich hab vor ein paar Jahren Bücher von ihm gelesen, I-Robot war ja genial!! Die Foundation-Trilogie kenne ich nicht...
Und von Alan Dean Foster hab ich zahlreiche Dinge gelesen... Den kennst du sicher auch, oder? Der hat auch zahlreiche Romane geschrieben.
Was mich eben interessiert hätte, wäre Sachbücher zum Thema... ich hab ein englisches Buch mit einigen gesammelten kürzeren Sci-Fi Geschichten, in dem eine riesige Einleitung ist.... aber in Englisch ist die ziemlich anspruchsvoll... Ich denke ich werde demnächst mal in einer Bibliothek nachfragen.
Ja, wenn wir schon im Star Wars Forum sind... Anakin ist ja die Hauptperson, bzw. das Zentrum der Star Wars Episoden und Science Fiction hat ja auch (wie alle anderen Typen denke ich) bestimmte Grundlagen.
Kann man Anakin Skywalker einer typischen Science Fiction Funktion, einer typischen Person zuordnen?
Oder @ Darth Reahu, einer Fantasy-Typischen Rolle?
Vor allen Dingen in Episode III ist er ja weder der volle Held, noch der volle Bösewicht...
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Darth Reahu

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Dienstag, 30. Januar 2007, 16:02

Danke für das Lob! :D

Tja, also ich hab nochmal ein bisschen bei Wiki nachgelesen und bin zu dem Schluss gekommen, SW bei der Science Fantasy unterzoordnen, die ja eher so ein Zwischending zu sein scheint und weder völlig dem SF- noch dem Fantasy-Genre zugehört. Ich bin zwar eher ein Fantasy-Anhänger, aber SW kann man (leider?) nicht eindeutig einer Fantasy-Unterart zuordnen.

@ Sun Trooper: Fantasy-Helden können vielleicht auch mal böse sein (wenn überhaupt) aber am Ende sind sozusagen alle schlimmen begangenen Taten noch verzeihlich.
Anakin entspricht somit keinem gängigen Fantasy-Helden, da er ja für so lange Zeit auf der dunklen Seite ist und all seine besten Freunde (Padmé, Obi-Wan,Palpatine, Jedi-Orden) umbringt. (nicht gerade verzeihlich ... :|)
... So gesehen ist er nur am Anfang ein typischer Fantasyheld. ;)
Übrigens, kleiner Tipp für dich: Man kann auch unter Wikipedia (z.B. unter "Science Fiction") bei der Literatur-Angabe nachschauen, da sind bestimmt ein paar SF-Sachbücher angegeben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Darth Reahu« (30. Januar 2007, 16:04)


Sun Trooper

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13

Mittwoch, 31. Januar 2007, 20:49

:D ich komm mir richtig dumm vor... Natürlich XD da müssen ja Sachbücher angegeben sein... ein weiteres Danke!! Hab immer nur nach Beiträgen gesucht...
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Mad Blacklord

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Sonntag, 12. April 2009, 01:03

So, Thread ausgrab.
Mir ist gerade beim durchlesen aufgefallen das zwar Cyberpunk kurz erwähnt wird. Allerdings der Steampunk, oder auch Diesel Punk vollkommen fehlt.
Also Steam Punk ist eine besondere Art der Science Fiction die meisten in der Vergangenheit spielt, meist im Viktorianischen Zeitalter, also knapp 18 & 19 Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen Maschinen die durch Dampf betrieben werden, die es so allerdings damals natürlich nicht gab. Ab und zu werden die Dampfmaschinen durch Maschinen mit normalen Verbrennungsmotoren ersetzt, dies bezeichnet man dann als Dieselpunk.
Ein bekanntes Beispiel dafür dafür dürfte der Film Wild Wild West, mit Will Smith sein. Dort tauchen lauter "Futuristische Maschinen" auf, besonders die riesige Spinne am Ende ist ein gutes Beispiel für Steampunk.
Allerdings lässt sich der SP beliebig mit anderen Genren kombinieren. So zieht die Liga der außergewöhnlichen Gentleman noch das Horror und Fantasy Genre mit rein.
Auf japanische Animes und Mangas bedienen sich sehr oft des Steam Punkt als Stilmittel. Beispiele hierfür währen Nadja - the Secret of Blue Water, aber auch Full Metal Alchemist.

Jules Vernes Werke können allerdings nicht in das Genre des Steampunkts miteinbezogen werden, da sie zu der Zeit geschrieben wurden wann sie Spielen und damit zur "normalen" SciFi gehören. Außerdem wurde der BEgriff Steampunk erst in den 80igern eingeführt.

mfg M.Bl.
Das Gedachte ist nicht immer das Geschriebene, das Geschrieben nicht immer das Gelesene,
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15

Montag, 11. Mai 2009, 11:43

RE: Arten von Science Fiction

Mir gefällt vor allem dieser Trend zur "Military Sci-Fi" , vor allem von John Scalzi ("Krieg der Klone", "Geisterbrigaden" und "Die letzte Kolonie") - es gibt immer wieder spannende Subgenres und ich bin gespannt auf die nächsten Verästelungen!

16

Montag, 25. Mai 2009, 16:35

Ich habe gelesen, dass es sogar innerhalb der Hard- und Soft-SciFi noch eigene "genres" geben soll, die bestimmte (bestimmende) Elemente wie etwa Planetenkämpfe oder Raumschiffschlachten behandeln. Weiß darüber jemand etwas?

Würde mich mal interessieren.
Zwischen Haven und Manticore
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Mad Blacklord

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17

Montag, 25. Mai 2009, 16:55

Zitat

Original von Admiral Daala
Ich habe gelesen, dass es sogar innerhalb der Hard- und Soft-SciFi noch eigene "genres" geben soll, die bestimmte (bestimmende) Elemente wie etwa Planetenkämpfe oder Raumschiffschlachten behandeln. Weiß darüber jemand etwas?

Würde mich mal interessieren.

Es gibt da sicherlich genug Sub-Genre und Kategorien in der Sci-Fi.
So währe STar Wars unter anderem eben eine Weltraum Opera. Wobei es hauptsächlich eben ScinceFantasy ist.
Jedenfalls fallen Serien wie Star Trek, Battelstar Galaktika und Babilon 5 in die Kategorie der Weltraum Opera.
Sicherlich gibt es noch ein Sub-Genera das sich ausschließlich mit Zeitreisen beschäftigt, allerdings weis ich dafür keine Bezeichnung.

Dann gibt es den von mir erwähnten Stim Punkt, in dem die ganze Technik mit Dampfmaschinen betrieben wird und überwiegen im 18/19 Jahrhundert, oder parallel Welten spielt.

Dann würden mir noch ein paar Sachen einfallen zu dene ich allerdings keine Fachbegriffe kenne. Aber bezeichne sie jetzt mal so.
Alien Invasion, das dürfte keine Erklärung verlangen :).
ScinceHorror, das währe jetzt zB, Predator oder Alien, ober auch ein Klassiker wie Dr. Frankenstein (ähnlich wie bei Steam Punkt, immerhin wird das Monster durch Technische Mittel geboren die für diese Zeit unmöglich erscheinen).
Dann währe noch die Utopien, was allerdings streng genommen nicht immer in den SciFi bereich fällt.
Alternative Realität, beschäftigt sich überwiegend mit Parallelwelten.
Und dann währe noch die Militär Science Fiction

Soviel jedenfalls dazu, es gibt sicherlich noch einige Mehr.
mfg M.Bl.
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Bavolo

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18

Dienstag, 26. Mai 2009, 17:18

LOL, wir Deutschen brauchen doch wirklich für ALLES eine Schublade. Mein Gott, kann man denn etwas nicht auch mal genießen, ohne es gleich bis ins letzte Detail kategorisieren zu müssen????????
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ka’rr ashra llegart men morrmelow“ intonierte der
Imperator. „Ein altes mandaloreanisches Sprichwort. Übersetzt
bedeutet es: ‚Der Verlauf der Zukunft wird jetzt entschieden‘“