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Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter
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Krieg der Sterne 1978: Spinat im Haar und Laster voller Geld Montag, den 10. August 2009 um 14:32 Uhr von Aaron Hauptsächlich aus Spaß an der Freude, aber auch, um etwas Farbe ins Alltagsgrau der Nachrichten zu bringen, gehen wir heute mal wieder in der Zeit zurück. Zielpunkt diesmal: Die People Magazine-Ausgabe vom 14. August 1978. Damals widmete sich die Zeitschrift den Großen Dreien, die gerade zwischen dem Triumph des ersten Kinofilms und den Dreharbeiten zum zweiten versuchten, mit ihrer neuen Berühmtheit klarzukommen.
Inzwischen sind Carrie und die beiden anderen jungen Krieg der Sterne-Helden - Mark Hamill und Harrison Ford - auf dem Papier bereits Millionäre. Zwar haben sie für ihre eigentliche Arbeit bloße Peanuts erhalten, doch George Lucas (34) hat Weihnachten 1977 den Weihnachtsmann gegeben und jedem seiner Jungstars jeweils 0,25 % der Einnahmen geschenkt. Diese Großzügigkeit gehört zu Lucas' himmlischem Gesamtplan. Genau wie Walt Disney vor ihm, will er sein Fantasy-Epos in eine Marke verwandeln. So wird es nicht nur den simpel betitelten Krieg der Sterne II geben, nein, nicht weniger als 11 Fortsetzungen sind schon in Vorbereitung. Die Arbeiten an der ersten haben unter dem Arbeitstitel "Das Imperium schlägt zurück" bereits begonnen. "Ich habe den Prototyp geliefert.", erklärt Lucas, der als Produktionsleiter an Bord sein wird, die eigentliche Regiearbeit aber Irvin (Die Augen der Laura Mars) Kershner überlässt. Der hat bereits Drehorte zwischen Norwegen (der Eisplanet) bis Afrika (der Dschungelplanet) abgeklappert und plant den Kinostart für Anfang 1980. Kershner verspricht, dass die Handlung, in der das finstere Galaktische Imperium darum kämpft, seine Macht zurückzuerlangen, "komplett anders" sein wird, "abgesehen davon, dass einige der beliebten Figuren wieder mit dabei sein werden". Dazu zählen die Droiden R2-D2 und C-3PO (deren Roboterfußabdrücke vor dem Mann's Chinese Theater in Zement verewigt wurden), Chewbacca der Wookie, Darth Vader und eine Fülle neuer (und für die Spielzeugindustrie verwertbarer) außerirdischer Geschöpfe. Von den menschlichen Hauptpersonen, wird einzig Sir Alec Guinness nicht mehr dabei sein - im Originalfilm lieferte sich der Prophet Obi-Wan Kenobi einen tödlichen Zweikampf mit Darth Vader, wobei er in der zweiten Fortsetzung wiederbelebt werden könnte. Es soll diesmal eine Romanze geben, auch wenn deren genauer Ablauf eines der bestgehütetsten Geheimnisse der jüngeren Filmgeschichte ist. Da Hamill jedoch für zwei Fortsetzungen unterschrieben hat und Ford nur für eine, steht zu erwarten, dass Luke Skywalker Han Solo in der Gunst von Prinzessin Leia ausstechen wird. Wenn die Dreharbeiten nächsten Februar in London beginnen, wird es wie ein Familientreffen sein. Die enge Beziehung der Hauptdarsteller - Mark und Harrison besuchen Carrie regelmäßig, wenn sie in New York sind - geht auf die ursprünglichen Dreharbeiten in London zurück, als die Drei noch verhältnismäßig unbekannte Größen waren. "Es war wie ein Ferienlager", erinnert sich Fisher. "Statt Bastelstunden, hatten wir Kulissen, die in die Luft gesprengt wurden." Carrie (21) ist die Tochter von Eddie Fisher und Debbie Reynolds, doch ihr einziges Erlebnis im Showgeschäft vor Krieg der Sterne war eine 3-Tage-Rolle (und ein schlimmes Wort mit vier Buchstaben) in Shampoo. Hamill (26) hatte bereits Dutzende Fernsehauftritte, während Ford (36) bereits für Lucas in American Graffiti mitgespielt hatte. "Er war der Erwachsene", meint Carrie, "und Mark und ich, wir waren die Kinder." Sie und Mark bezeichneten Harrison auf der Promotour immer als "Paps", während er Fisher liebevoll seine "Schwester" nannte. Die Freundschaft entstand während einer Werbetour, die, so Carrie, "wir alle unnatürlich und peinlich fanden. Jeden Abend haben wir uns in Vergnügungsparks ausgetobt, um davon Abstand zu gewinnen." Den Höhepunkt erreichte die Reise, als "wir uns in meiner Suite im Sherry Netherland in New York eine Essensschlacht lieferten. Es war toll: Ich hatte Spinat im Haar und Bier im Ausschnitt. Wir haben noch versucht, aufzuräumen, bevor George und Marcia Lucas hereinkamen - wie Vater und Mutter -, aber ein Stück Spinat hatte ich trotzdem noch auf dem Bademantel." ![]() "Er ist nicht nur ein Nachbar", gesteht Fisher, die etwas hat, worüber sie mit Rick Dreyfuss reden kann. "Wir gehen beide zum Psychiater." ![]() "Ich mag Männer, die amüsant, clever, begabt und älter sind als ich - aber wer, abgesehen von Shaun Cassidy, wäre auch nicht älter", witzelt Carrie (21). ![]() "Ich flirte nicht mit all diesen Jungs", betont der überzeugte Single Fisher. "Die meisten von ihnen sind meine Freunde." Wie Paul Simon.
![]() Mark, seine Mutter und seine Freundin, die Dental-Hygienikerin Marilou York auf dem Weg zu den Oscars. "Ich musste jemanden dazu kriegen, mich zu mögen, bevor Krieg der Sterne rauskam." ![]() Hamill findet, Corvette Summer mit Annie Potts hat mehr zu bieten, als "tiefes Atmen auf dem Rücksitz". Die Kritiker sehen das anders. ![]() In The Big Red One mit Lee Marvin, schoss Marks Gage durch die Decke. "Für einen guten Film, gebe ich mich auch mit weniger zufrieden.", hörte er sich selbst sagen.
![]() Über eine mögliche Romance mit seiner Schauspielkollegin Lesley-Anne Down aus Das tödliche Dreieck sagt Ford kurz angebunden: "Wollt ihr wirklich, dass ich das dementiere?" ![]() Harrison, hier mit seinem Sohn Willard, lebt 10 Minuten von seiner Frau und seinen beiden Kindern entfernt. Zur Miete und solo.
Der Hüne hinter der Maske von Darth Vader ist der britische Schauspieler und ehemalige Gewichtheber David Prowse (43). Vor 'Krieg der Sterne' hat er zweimal Frankenstein gespielt, doch Darth ist für ihn der 'beste Schurke aller Zeiten'. Prowse behauptet, er bekäme mehr Fanpost als alle anderen 'Krieg der Sterne'-Schauspieler und ist unzufrieden, dass er kein Stück vom Einspielkuchen abbekommen hat. Trotzdem ist er in der Fortsetzung wieder mit von der Partie. Der über 90 kg schwere 2-Meter-Mann ist dreifacher Vater und gibt arabischen Scheichs, dem Hauptdarsteller der anstehenden Hollywood-Adaption von 'Superman' und hier seiner Frau Norma private Body-Building-Stunden. Die jüngste Schlacht im Krieg der Sterne wird unterdessen nicht im Weltraum, sondern im Gerichtssaal ausgefochten. Alle Hauptdarsteller sind Anwälte. Der Filmverleih 20th Century Fox hat Arco Industries verklagt, weil die Firma Kopien von Krieg der Sterne-Spielzeug auf den Markt gebracht haben soll. Gleichzeitig schlägt sich Fox mit Universal wegen der nicht unähnlichen Kampfstern Galaktika-Serie herum, die nächsten Monat auf ABC laufen soll. Da nach den Sommerferien demnächst die Schule wieder anfängt und danach die Weihnachtssaison ins Haus steht, kann der Streit um die Krieg der Sterne-Lizenzen für alles mögliche - von Schlafsäcken bis Digitaluhren - nur heißer werden. Bislang haben diese Produkte über 200 Millionen US-Dollar eingebracht, Unproduziertes wie R2-D2-Whiskeyflaschen gar nicht eingerechnet. "Das hätte 750.000 US-Dollar Lizenzgebühren gebracht", seufzt Fox-Vizepräsident Marc Pevers, "aber es hätte dem Image geschadet. Wir haben hier die Möglichkeit, eine neue Micky Maus zu machen. Jedesmal, wenn ich einen Vertrag abschließe, muss ich mich fragen: 'Wäre das etwas für Micky?'" Auf ihre eigene Weise, könnten Krieg der Sterne und George Lucas damit für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts das sein, was Walt Disney für die erste Hälfte war - zumindest wenn die Macht weiter mit ihnen ist. Weiteres aus den alten Tagen, demnächst wieder in diesem Theater. |
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Wohnort: Aus Frankfurt am Main, einer Stadt in den weiten Welten des Outer Rim...

