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Nicolas

unregistriert

1

Freitag, 18. August 2006, 18:30

Alte Filmkritik zu Rots!

Mir ist bei der Entdeckung der Seite cineman.de (jedenfalld galube ich das sie so hieß) einmal die alte Kritik zu Rots aufgefallen und ich war empört. Der Film bekam zwar 4 von 5 Sternen, allerdings war der Text...

Naja, lest selbst: "Ausgerechnet die Motivation der Verwandlung des Jedi-Ritters Anakin Skywalker in den Sith Lord Vader bleibt aber wenig begründet. Sei es, weil der Hauptdarsteller Hayden Christensen nicht mehr als vier Gesichtsausdrücke kennt (Wut, Freude, Angst... vielleicht waren es auch nur drei), sei es, weil Lucas Dialoge auf dem Stand eines Zwölfjährigen schreibt (oder für Zwölfjährige, was die Sache auch nicht besser macht)."

Diese "Kritiker" haben den Film überaupt nicht verstanden, und dann auch noch GL derart schlecht zu machen, jetzt haben die noch nicht mal Ahnung von Drehbuchautoren. Und dann Hayden Christensen...omg! Das ist alles falscher Mist! Was sagt ihr dazu?

Und dann noch das hier:
"Doch wer nach Charaktermotivation und geistreichen Dialogen fragt, hat ein Epos wie «Star Wars» schlecht begriffen. Hier zählt, wie bei aller Heldendichtung, nur das ganz Grosse: Der Kampf zwischen Gut und Böse."

Was ist das denn bitte? Nur weil die die Dialoge in Star Wars nicht verstehen? Gut und Böse? Ich bitte euch das ist doch kein Disneymärchen!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nicolas« (18. August 2006, 18:34)


Daka

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2

Freitag, 18. August 2006, 18:38

Zitat

der Verwandlung des Jedi-Ritters Anakin Skywalker in den Sith Lord Vader bleibt aber wenig begründet


Was schreiben die denn?
Jeder, wircklich jeder, versteht warum er zum Sith wurde wenn er über den Film nur einmal nachgedacht hat. Noch einfacher wird des Rätsels Lösung wenn man EpII angeschaut hat.

Zitat

der Hauptdarsteller Hayden Christensen nicht mehr als vier Gesichtsausdrücke kennt (Wut, Freude, Angst... vielleicht waren es auch nur drei)


Das könnte vieleicht stimmen. Ich bin kein großer Christiansen Fan.

Zitat

weil Lucas Dialoge auf dem Stand eines Zwölfjährigen schreibt (oder für Zwölfjährige, was die Sache auch nicht besser macht)."


Das kann doch nicht wahr sein!
George Lucas gehört wohl zu den wenigen Leuten die eine so komplexe Geschichte erzählen können. Sollen die es nachmachen!
Einen Perfektionist so in Frage zustellen. Einfach unerhört.

3

Freitag, 18. August 2006, 18:38

naja sonderlich gute Dialoge waren ja noch nie GLs Stärke ;). Trotzdem, ist diese Kritik mehr als blödsinnig, wenn ihr mich fragt... Wer SW nicht als ganzes versteht, sollte auch keine Kritiken drüber schreiben, schon gar nicht über die Handlung
"Ich werde dich richten und es gibt kein Plädoyer!" - "Mein liebster Werkstoff ist Pappmaché."

Ace Azzameen

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4

Freitag, 18. August 2006, 18:50

Ihr mögt mich dafür wohl erschlagen wollen, aber ich gebe diesem Kritiker recht.
Wieviele Szenen gibt es in E3 die für Anis Wandel sorgen?
genau 3:
Einmal gibt es da Anis Alptraum
Dann wird Ani auf die Fähigkeiten der Sith im Theather aufmerksam gemacht
Und zum Schluss kommt die Szene in der er wechselt.
Das ist wirklich mehr als wenig.

Zitat

Diese "Kritiker" haben den Film überaupt nicht verstanden,

Nun dann lade ich dich ein mir den Film zu erklären, vllt komme ich ja dann hinter die Logik.
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5

Freitag, 18. August 2006, 18:54

Also wo sie Recht haben haben sie Recht. RotS ist zwar einer meiner beiden Lieblings-Star-Wars-Filme, aber vor großen Dialogen strotzt der Film trotzdem nicht. Naja, eigentlich tut das kein SW-Film wirklich. GL ist zwar ein großer Geschichtenerfinder, aber nen großer Drehbuchautor war er nie. Er gibt ja selbst zu, dass das zu seinen Schwächen gehört. Und Christensen ist auch eher nen durchnschnittlicher Schauspieler. Er ist nicht wirklich herausragend, aber schlecht ist er auch nicht.

Ich möchte hinzufügen, dass man sich nicht gleich bei jeder Kritik an SW beleidigt fühlen muss. Auch SW hat seine Schwächen und man sollte auch äußern dürfen, wenn einen etwas daran nicht so gut gefällt. SW und GL sind nunmal nicht perfekt, auch wenn das manche Fans gerne so haben wollen

Schüütttteeln! :D


Nicolas

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6

Freitag, 18. August 2006, 18:54

Warum nicht, jeder Star Wars Fan könnte dir das hier erklären. Und wer den Film einfach nur so guckt, erklärt sich ganz einfach das Anakin dachte Palpetine könnte ihm zeigen wie er Padme rettet. Das da noch ein bischen mehr dahinter steckt muss man nich unbedingt erkennen, aber als SW Fan weiß man das ja.

Ace Azzameen

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7

Freitag, 18. August 2006, 18:57

@Nicolas: Du weichst meiner Frage aus.
Wenn für dich soviel Sinn in RotS drin steckt, dann kannst du mir doch auch sicher sagen wo.
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Nicolas

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8

Freitag, 18. August 2006, 19:10

Sag mal, hast du eigentlich Rots verstanden? In jedem Satz steckt ein weiterer Teil der Handlung. Wenn man ihn nicht versteht, ist man halt kein Star Wars Fan oder man will es nicht verstehen, denn so schwer ist es nun auch wieder nicht. Und an Darth Sauron, Hayden Christensen hat seine Rolle in Rots hervorragend gespielt! Seine Mimik und seine Gesichtsausdrücke, welche nicht nur drei sind, das sagen nur Nichtswissende, da muss man ja nur mal richtig hingucken, passen perfekt zur jeweiligen Szene und sind sehr ausdrucksstark.
Und noch mal zurück an Ace: Jede Szene in Rots zeigt was für ein Meisterwerk Star Wars ist und jeder Fan weiß wie anspruchsvoll Star Wars ist, denn es steckt mehr dahinter, als nur "Weltraum"!!!

9

Freitag, 18. August 2006, 19:32

Mensch sind das hier aber harte Worte.

Liebe Star Wars Fans, ihr sollt euch doch wegen einer Kritik jetzt nicht auch noch gegenseitig angehen. Versucht das mal lieber sachlich und (wenn möglich rational) zu diskutieren.

Zur Topic:

Also es ist schon nicht ganz verkehrt, dass der Wechsel von Anakin zur Dunklen Seite der Macht nicht super plausibel ist. Es fehlt einfach etwas, eine Enttäuschung in Obi-Wan, denn er war der Letzte, welcher ihn wohl noch an die Jedi glauben ließ. Im Buch zu ROTS ist das etwas besser ausgeschrieben.

Die (Liebes)-dialoge in ROTS und AOTC sind wirklich erstaunlich schwach, dass konnte George wirklich mal besser, aber seine Filme waren es schließlich die legendäre(,,Möge die Macht mit dir sein'' und ,,Ich bin dein Vater'') und sehr weise(,,Tu es oder tu es nicht, es gibt kein versuchen'') Zitate in den Alltag der Menschen brachten.

Bei Hayden kam doch schon sehr oft Kritik, dass er der falsche für Star Wars ist oder das er die Person des Darth Vader jetzt eher lächerlich werden lässt.
Ich muss zugeben, dass ich kein großer Hayden Fan bin, aber er in ROTS sich deutlich gesteigert hat und nun auch meine Anerkennung erfährt. Leider sind auch hier seine Auftritte nur mit dem Lichtschwert sehr ausgeprägt, in Szenen mit Ewan McGregor, Ian McDiarmid oder Natalie Portman ist er sehr blass. Doch George wollte ihn und nun ist Hayden der Anakin.

Außerdem gebe ich meinen Vorredner Recht, dass George Lucas einer der wenigen Menschen ist, welche eine so tolle Story auch super verfilmt bzw. wiedergegeben haben

@Ace Azzameen

Ich würde gerne wissen was du unter ,,Sinn'' verstehst. Meinst du eine Moral oder eher auf die Handlung bezogen, denn bevor ich das falsch interpretiere wollte ich das noch mal abklären.
Es ist tragisch sich von seinen Enttäuschungen überzeugen zu lassen, dass man ein neues Leben braucht.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »General Xanatos« (18. August 2006, 19:35)


Ace Azzameen

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10

Freitag, 18. August 2006, 19:45

@General Xanatos:
Ich spreche eher von der Logik des Films und davon, dass viele Szenen nur dazu da sind.
um weitere Actionsequenzen und Special-Effects zu haben,
während man sich für die eigentliche Handlung nur ein paar Minuten ließ.

@Nicolas:
Das war das 2. Mal ,dass ich dich gefragt habe und auch das 2. Mal, dass du nichts sagtest außer; "Kuck richtig hin".
Ich probier es noch ein 3. Mal:
Erklär mir bitte den tieferen Sinn in RotS ansonsten muss ich nämlich annehmen, dass du dort selbst keinen findest.

Zitat

Wenn man ihn nicht versteht, ist man halt kein Star Wars Fan oder man will es nicht verstehen

Hör bitte auf mich so versteckt anzufeinden, nur weil ich nicht deiner Meinung bin.
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Darth Shryne

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11

Freitag, 18. August 2006, 19:48

Also ersteinmal möchte ich klarstellen, dass "Revenge of the Sith" als Teil der Star-Wars-Saga einer meiner Lieblingsfilme ist und ich dem Kritiker nur in zwei Bezügen zustimmen kann. Zum einen zu Hayden Chistensen...ich gehöre nicht gerade zu den größten Christensen-Fans. Seine Mimik in den Filmen ist wirklich etwas dürftig. Es hätte bestimmt jemanden gegeben, der besser in die Rolle gepasst hätte, aber man lernt Christensen zu tolerieren, wenn man die Filme schon tausende Male gesehen hat.
Zum Zweiten ist George Lucas wirklich kein großer Drehbuchautor. Die Dialoge in Episode I und II sind noch gut gelungen, aber nur weil er Hilfsautoren hinzugezogen hat. Das Skript zu Episode III hat er selbst vefasst, was man natürlich an den nicht sehr gelungenden Dialogen erkennt.

Aber trotzdem mag ich Episode III wirklich sehr.

@ Nicolas
Ich glaube, dass Ace und Darth Sauron den Film schon verstanden haben. Nur weil sie deine verbissene Meinung nicht teilen, was ich auch nicht tue, weil die SW-Filme nicht zu den ultimativ perfekten gehören, was auch ok ist, musst du hier niemanden angreifen und ihn als unwissend oder ähnliches bezeichnen.
IT RISES ; IT COMES
DARKNESS SURROUNDS YOU
AND NO ONE CAN PROTECT YOU

12

Freitag, 18. August 2006, 19:57

RE: Alte Filmkritik zu Rots!

Zitat


Ausgerechnet die Motivation der Verwandlung des Jedi-Ritters Anakin Skywalker in den Sith Lord Vader bleibt aber wenig begründet.

100 %'ig recht.
Das stimmt einfach.

Im ersten Moment ist er ein Guter, redet von Libe etc.und plötzlich *schnipp* schlachtet er mirnichts-dirnichts kaltblütig Jedi- Männer, Frauen und Kinder ab.

Immer wenn ich mal den Film schaue hab ich an der Stelle, an der er übertritt so ein - hab-ich-was-verpasst-Gefühl.
Und die meisten nicht Star Wars Fans, mit denen ich den Film gesehen hab, haben Anakins schnellen Stimmungswandel auch nicht verstanden.

Der Roman bringt das viel glaubwürdiger rüber,.. ich denke da z.B. gerade an Anakins inneren Drachen...

Zum Glück ist das mein einziger Kritikpunkt an dem Film...sonst rockt er einfach :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Garwain« (18. August 2006, 20:03)


13

Freitag, 18. August 2006, 19:58

was ich dazu sage
"es ist alles falscher mist" ... was du da redest ;)

natürlich hat der kritiker größten teils recht!
Episode III hat teilweise schwache dialoge.
"... that's because I'm so in love..."
"NO... that's because I'm so in love with you....."
gott so ein dialog würde mir nichtmal mit 2.0 promill einfallen.

und natürlich kommt anakins wandel total plötzlich und es fehlt auch etwas an logik.
selbstverständlich macht das einem star wars fan nichts aus... da er eh genau weiss was in anakin vorgeht bzw was er fühlt.
aber ein kritiker kennt kein EU und hat auch nicht den Roman davor gelesen sondern bewertet genau dass was im film gesagt wird und das was man anhand der dialoge kombinieren kann.
er bewertet objektiv!

und bitte mach dich nicht lächerlich indem du ihm vorwirfst er hätte den film nicht verstanden :D

ach und by the way.... star wars kann man schon ziemlich mit einem disneymärchen vergleichen ;)

14

Freitag, 18. August 2006, 19:58

Zunächst bitte ich auch noch einmal das ihr aufhört euch gegnseitig anzugiften, wär echt nett von euch, denn das hat keiner hier nötig. Einverstanden?

@Ace Azzameen

Ja, da geb ich dir völlig recht, dass viele Szenen nur zur nächsten Actionszene wandern und die Handlung untergeht.
Das war in ROTJ besser, denn da stellte Lucas einen guten Kompromiss zwischen der Schlachten um Endor, dem Kampf zwischen Vader und Luke und sehr wichtig, dem emotionalen Kontext in Luke und Vader.
Das ist in ROTS alles etwas ins Hintergrundbild gerutscht, bestes Beispiel meine ich, ist das Duell zw. Obi und Vader, wo zum Anfang noch viel gesagt wird und dann...erst als Anakin unten liegt und verbrennt. George hätte da Obi-Wan mehr zu Wort kommen lassen müssen.

Ach und es tut mir echt leid das ich heut wohl etwas auf der Leitung stehe, aber was du jetzt mit ,,Logik'' meinst (Bezug zur Realität oder wie nun) weiß ich auch wieder nicht. Danke für Aufklärung...
Es ist tragisch sich von seinen Enttäuschungen überzeugen zu lassen, dass man ein neues Leben braucht.

Ace Azzameen

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15

Freitag, 18. August 2006, 20:07

An den General:
Mit Logik meine ich ein ganz einfaches Prinzip.
A führt zu B, wobei B nicht unnatürlich größer sein darf als A, da sonst B nicht in Gang gesetzt werden kann.
Und bei der Handlung in RotS kommt es mir jedes Mal so vor, als wenn ein winziges a andauern zu einem riesigen B führt.

nochmal an den General: No Problem.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ace Azzameen« (18. August 2006, 20:11)


16

Freitag, 18. August 2006, 20:09

@ Ace Azzameen

Danke jetzt hab auch ich es verstanden.
Auch da stimme ich dir zu, deine Beschreibung passt auch sehr gut auf Anakins Wandlung.
Sorry das es so lange gedauert hat.
Es ist tragisch sich von seinen Enttäuschungen überzeugen zu lassen, dass man ein neues Leben braucht.

Anubis2705

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17

Freitag, 18. August 2006, 20:21

:lol: :lol: :lol:
Das sind halt Kritiker: Die meisten sehen ihren Lebesninhalt darin andere Werke zu zerreißen, meistens weil sie selbst gerne Filmemacher geworden wären, aber ihre Phanatsie gerade mal dazu ausreicht sich gemeine Beleidigungne für andere Filme zu überlegen.
Wie selten hat man einen Kritiker sagen gehört: "Das ist einfach nur geil!"

Also ich will aber mal versuchen den Kritiker sachlich zu kritisieren:
Hayden Christensen ist zwar nicht unbedingt Oscar reif, aber das ist doch ein sehr hartes. fast schon böswilliges Urteil (es sind mindestens fünf verschiedenen Gesichtsausdrücke ;)) . Vielleicht hätte man dann aber im Gegenzug auch die hervorragenden Leistungen von Ian McDiarmid und Ewan McGregor erwähnen sollen.
Die Dialoge in EpisodeIII waren die besten der ganzen PT. Also da kann ich den Kritiker einfach nicht verstehen. Gerade Palpatine hat Zitate, die ein zwölfjähriger kaum verstehen, geschweige denn schreiben könnte (ich meine damit den tieferen Sinn mancher Sätze). Gerade die Rede vor dem Senat ist in ihrer Wortwahl und den unterschwelligen Anspielungen doch recht interessant, doch da hat der voreingenommen Kritiker wohl gar nicht mehr drauf geachtet. Wie erwähnt gibt es aber auch absolut hohle Dialoge (Padmé und Anakin halt) aber die bilden doch eher die Ausnahme. Bei Ei und II wäre ich aber einer meinung mit dem Herrn Kritiker...
Der Übergang von Anakin zu Vader war - in meinen Augen - so gut wie man ihn in zwei Stunden machen konnte. Das er nicht hundert Pro überzeugt liegt einfach daran, dass aus zeitlichen Gründen nicht genug Tiefe erzeugt werden konnte.
Aber über die Charaktere zu meckern ist wirkjlich eine Frechheit. Außer bei Tolkien oder StarGate kenne ich keine so ausgefeilten Charktere bei SF oder Fantasy.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anubis2705« (18. August 2006, 20:30)


Ace Azzameen

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18

Freitag, 18. August 2006, 20:30

Zitat

Der Übergang von Anakin zu Vader war - in meinen Augen - so gut wie man ihn in zwei stunden machen konnte.

Man hätte allerdings auch einen Teil der überflüssigen Actionszenen heraus nehmen können und statt dessen etwas zu Anis Psyche rüberbringen können.

Wie ich schon oft gesagt hätte ich einen Wechsel von Luke viel logischer gefunden, als diesen von Anakin,
deshalb hätte man vllt nicht gleich Dooku verheizen sollen, sondern ihn in den Wechsel Anis mit einbauen.
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Anubis2705

unregistriert

19

Freitag, 18. August 2006, 20:32

Aber eine seiner Hauptmotivation fehlt im Film aus Zeitgründen: Er glaubt, dass er in den Archiven etwas finden kann, was Padmé rettet, aber da kann er nur als Meister rein und deshalb ist er wütend auf den Rat, weil die ihn nicht zum Meister ernennen.

20

Freitag, 18. August 2006, 20:39

Zitat

Original von Anubis2705
Aber eine seiner Hauptmotivation fehlt im Film aus Zeitgründen: Er glaubt, dass er in den Archiven etwas finden kann, was Padmé rettet, aber da kann er nur als Meister rein und deshalb ist er wütend auf den Rat, weil die ihn nicht zum Meister ernennen.


Das ist richtig, glaube so steht es auch im Buch. Aber ich sdenke, wie ich bereits weiter oben schon mal erwähnte, dass eine Enttäuschung in Obi-Wan reingebracht hätte werden müssen. Obi war der letzte, der ihn an den Orden noch band.

@Nicolas

Hast du vllt. noch mehr von dieser Kritik oder war das alles, denn ich kann mir nicht vorstellen das dieser Kritiker ROTS,,nur'' nach den drei Punkten analysiert hat.
Es ist tragisch sich von seinen Enttäuschungen überzeugen zu lassen, dass man ein neues Leben braucht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »General Xanatos« (18. August 2006, 20:39)


21

Freitag, 18. August 2006, 20:39

Meine Meinung:

Also, für mich bedeutet Fan sein nicht, die Filme als ultimativ perfekt zu sehen.
Sorry aber ich glaube einige hier überteiben es da. Natürlich hat der Film (die Filme) seine Schwächen. Welcher Film hat die nicht - nennt mir einen!
Trotzde, StarWars bleibt StarWars und Fans bleiben Fans...

:P

oegiwan

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22

Freitag, 18. August 2006, 21:10

RE: Alte Filmkritik zu Rots!

Diese Kritiker kennen Star Wars gar nicht und schreiben auch nur Blödsinn wenn man nicht mal weiss warum Anakin zu Darth Vader wird dann ist man wirklich kein Fachmann in Star Wars aber ich finde auch man sollte nicht zu sehr auf Kritiker schauen jeder hat eine andere Meinung und wenn halt einer ROTS gut findet kann man das nicht ändern geauso wie wenn einer ROTS schlecht findet ich finde wenn man Star Wars fan ist müssen einem nicht alle Filme gleich gut gefallen!
"Fear. Fear attracts the fearful... the strong... the weak... the innocent... the corrupt. Fear. Fear is my ally."
— Darth Maul

Anubis2705

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23

Freitag, 18. August 2006, 21:22

Das stimmt. Ich fand Episode I auch nicht besonders. Episode III finde aber persönlich ganz große Klasse!
Aber mich hat damals schon beim Filmstart genervt, dass irgendwelche Kritiker, die Sturmtruppen für "so eine Art Weltallpolizei" halten und so Sachen wie "am vierten Mai sind wir bei Ihnen" verbrechen, die Filme vor den Fans sehen dürfen und dabei können die das gar nicht würdigen. Die kommen raus und verreissen etwas, was sie überhaupt nicht kapieren, weil sie meinen dass es nur anspruchsvoll und Popkornkino und nichts dazwischen gibt.
Ich muss ganz ehrlich sagen, die meisten hochgelobten Filmkritiker labern so viel gesitigen Dünnschiss wie dieser besagte Kritiker es GL zu schreiben unterstellt.

Aidan Savo

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24

Freitag, 18. August 2006, 21:23

Na ja, die Dialoge sind ja wirklich nicht sehr geistreich. Und auch die Verwandlung in Vader war nicht gut herausgearbeitet. Stover hat das besser hinbekommen, wenn auch nicht perfekt. Aber solche Kritiker zielen mit ihren Texten voll am Thema vorbei: Es ist nun mal "nur" Unterhaltung, Es IST das GANZ GROßE, eben Gut gegen Böse. Dieser Kritiker führt sich damit selbst ad absurdum. Ach ja, man erwartet von einem Telefonbuch ja auch keinen Goethe. Alles hat seinen Zweck und seine Darseinsberechtigung (Hey, das klingt ja wie ein Jedi...).
Irre explodieren nicht, wenn das Sonnenlicht sie trifft, ganz egal wie irre sie sind!

Anubis2705

unregistriert

25

Freitag, 18. August 2006, 21:26

Nicht alles hat eine Daseinsberechtigung! Dieser Kritiker zum Beispiel nicht! :D

Nein der hat auch eine. Aber es wird so viel Scheiße produziert, doch da würde das zerreissen gar keinen Spaß mnehr machen. Aber der Kritiker erreicht genau das, was er will, wir regen uns drüber auf. dadurch kommt er ins Gespräch.

Nicolas

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26

Samstag, 19. August 2006, 10:10

RE: Alte Filmkritik zu Rots!

Die komplette Kritik:
Darth Vader und wie er in die Welt kam

Teenager, die ihre Freizeit der Kategorisierung von TIE-Fighters widmen, erwachsene Männer, die ihre Wochenenden als Boba Fett verkleidet auf Fan-Veranstaltungen verbringen - mit «Star Wars» schuf George Lucas Identifikationsangebote für Generationen kaufkräftiger Nerds. Der Kult ist Segen und Fluch zugleich: Während er dem Regisseur Geld in die Taschen spülte, verfolgten Fans der ersten Stunde sein Schaffen mit Argusaugen. Als die ersten drei Folgen 1997 digital nachbearbeitet noch einmal ins Kino kamen, waren die Anhänger der reinen Lehre damit ungefähr so zufrieden wie integrale Katholiken mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil.

Noch schlimmer kam es zwei Jahre später. «The Phantom Menace» war der erste Teil einer Prequel-Trilogie und hatte ausser Kitsch, schlechten Dialogen und nervtötenden Nebenfiguren (Jar Jar Binks!) nichts zu bieten. Der Nachfolger, «Attack of the Clones», war eine inkohärente, überlange Effekt-Orgie. Es schien, als wäre die Macht nicht mehr mit George Lucas. Und nun das: «Revenge of the Sith» ist der beste «Star Wars»-Film seit «The Empire Strikes Back» (1980). Trotz Schwachstellen und einer Eröffnungssequenz, die sich wie eine Parodie ausnimmt.

Er wolle alle losen Enden zusammenführen und die gesamte Saga in einem neuen Licht erscheinen lassen, hatte Lucas den Zuschauern versprochen. Darum zeigt er das Ende der Klonkriege, die Vernichtung der Jedi, das Entstehen des Imperiums. Im Grunde geht es ihm aber nur um einen: um Darth Vader und wie er in die Welt kam. Ausgerechnet die Motivation der Verwandlung des Jedi-Ritters Anakin Skywalker in den Sith Lord Vader bleibt aber wenig begründet. Sei es, weil der Hauptdarsteller Hayden Christensen nicht mehr als vier Gesichtsausdrücke kennt (Wut, Freude, Angst... vielleicht waren es auch nur drei), sei es, weil Lucas Dialoge auf dem Stand eines Zwölfjährigen schreibt (oder für Zwölfjährige, was die Sache auch nicht besser macht).

Doch wer nach Charaktermotivation und geistreichen Dialogen fragt, hat ein Epos wie «Star Wars» schlecht begriffen. Hier zählt, wie bei aller Heldendichtung, nur das ganz Grosse: Der Kampf zwischen Gut und Böse. Und wer in dieser Auseinandersetzung die Hauptrolle spielt, ist keine Frage: Lucas inszeniert Darth Vaders Schöpfung wie die Geburt von Frankensteins Monster und als zentrales Element von «Revenge of the Sith».

Als zum ersten mal Vaders mechanisches Schnaufen ertönt, weiss der Zuschauer, was den mit computergenerierten Bildern voll gestopften ersten Prequel-Teilen gefehlt hat: ein überlebensgrosser Bösewicht, reduziert auf seine schwarze Rüstung und einen pechschwarz glänzenden Helm. [Text: Jürg Tschirren]


Gut teilweise, was über TPM und AOTC gesagt wurde stimmt schon, aber trotzdem, insgesamt Star Wars so zu beleidigen? Ich weiß nicht ;(

27

Samstag, 19. August 2006, 11:20

Teenager, die ihre Freizeit der Kategorisierung von TIE-Fighters widmen, erwachsene Männer, die ihre Wochenenden als Boba Fett verkleidet auf Fan-Veranstaltungen verbringen - mit «Star Wars» schuf George Lucas Identifikationsangebote für Generationen kaufkräftiger Nerds.

Na und? Dann sind wir halt alle Nerds. Im Prinzip hat er ja recht. Ein Nerd ist jemand, der sich für bestimmte Sachen aus dem SciFi Bereich, Computer, oder PC-Spiele begeistert.

Während er dem Regisseur Geld in die Taschen spülte, verfolgten Fans der ersten Stunde sein Schaffen mit Argusaugen
tja so ist das halt, wenn wir was haben wollen müssen wir zahlen. Andere "Nichtnerds" geben ihr Geld für nerdmäßiges Autotunig aus oder andere sammeln nerdmäßig Fußballmotive.

Ausgerechnet die Motivation der Verwandlung des Jedi-Ritters Anakin Skywalker in den Sith Lord Vader bleibt aber wenig begründet.

Da muss ich dem Kritiker aber auch recht geben. Man sieht wirklich nicht viel von seiner Verwandlung. Alles ist viel zu überstürtzt. Man hat keine deutliche Wandlung gesehen, die ihn hasserfüllt gemacht hat. Genau das fehlt - HASS-.
Aber das liegt vielleicht daran, dass Vader garnicht wegen seines Hasses ein Sith ist, sondern wegen seiner Trauer. Er ist ein tragischer Held. Nicht umsonst ist er der einzige Sith, der wieder zur hellen Seite zurückkommt.

Ich denke, dass die OT uns dazu verleitet Vader als einhassendes, brutales, diabolisches Monster zu sehen.

Nur Episode 3 zeigt uns, dass mehr als Hass dahintersteckt, nämlich LIEBE.

Leider bleibt genau dieser Aspekt etwas auf der Strecke. Man sieht, wie schon gesagt, nur Anis Traum, dann sein Gespräch mit Palpi und dann seine Bekehrung. Aber man erfährt überhaupt nicht über seinen inneren Konflikt.

Erst in der Szene mit Mace wird Ani wirklich dunkel. Davor ist er einfach ein guter Jedi und dann -zack- ist er ein Sith.

Man hätte wirklich mehr Szenen machen sollen, die Anis Gefühle beschreiben.

Sei es, weil der Hauptdarsteller Hayden Christensen nicht mehr als vier Gesichtsausdrücke kennt (Wut, Freude, Angst... vielleicht waren es auch nur drei),

Auch hier kann ich nich wirklich viel gegen sagen. Hayden ist halt nicht der beste Schauspieler. Aber ich denke das Problem liegt nicht unbedingt an Haydens Schauspielerei. In der englischen Version z.B wirken Anis Gefühle schon viel besser. Wenn man Hayden allerdings mit Harisson "Han Solo" Ford vergleicht, hat Han tazusend mal gewonnen. Nichts geht über die Mimik eines Han Solo, die in jeder Situation zu seinem Ego passt. Anis Mimik wirkt oft einfach etwas aufgesetzt.

sei es, weil Lucas Dialoge auf dem Stand eines Zwölfjährigen schreibt (oder für Zwölfjährige, was die Sache auch nicht besser macht).
Auch das stimmt. Aber nur teilweise. Wie einer meiner Vorededer schon meinte: Die Szenen mit Padme sinde wirklich unterste Schublade :rolleyes:
Aber es gibt viele andere sehr gute Dialoge. Wie schon gesagt insbesondere die mit Palpatine aber auch welche zwischen Obi und Ani sind ganz gut (You were the Chosen One) auch wenn der Inhalt nicht sehr geistreich sein mag, sind sie dennoch teilweise gut.


Doch wer nach Charaktermotivation und geistreichen Dialogen fragt, hat ein Epos wie «Star Wars» schlecht begriffen. Hier zählt, wie bei aller Heldendichtung, nur das ganz Grosse: Der Kampf zwischen Gut und Böse.

Tja das stimmt nicht ganz. DIe OT hat als Motive Gut gegen böse. Aber die Saga als ganzes hat da einfach mehr zu bieten. Politik, Liebe, Religion und ja auch Gut gegen Böse.

Und wer in dieser Auseinandersetzung die Hauptrolle spielt, ist keine Frage: Lucas inszeniert Darth Vaders Schöpfung wie die Geburt von Frankensteins Monster und als zentrales Element von «Revenge of the Sith».

Ja. Vader ist ja auch ein Frankensteins Monster, wenn man es genau betrachtet. Aber das war doch schon in der OT so. Der Unterschied ist, dass wir wissen, dass da mehr hintersteckt.

Darth Onic

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28

Samstag, 19. August 2006, 11:37

tag

die kritiker waren bestimmt star trek fans...

und außerdem bin ich gern ein nerd!

mfg
Darkside Forever

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Darth Onic« (19. August 2006, 11:37)


Anubis2705

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29

Samstag, 19. August 2006, 14:49

Das ist keine Kritik , dass sit ein Verriss und eine Beleidigung der Fans. Der lässt ja kein gutes Haar darn, drum habe ich auch kein schlechtes Gewissen , kein gutes Haar mehr an ihm zu lassen.
Sag mir wie der heißt, den knüpf ich auf! :evil:

Die paar Sachen die Stimmen begründet er in keinster Weise und übertreibt sie auch maßlos. Ich glaube das ist irgend ein verbitterter Typ, der Lucas auf Kneien angebettelt hat bei ROTJ mitmachen zu dürfen abgelhnt wurde und seit dem versucht sich - verbittert wie er ist - zu rächen!

Ace Azzameen

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30

Samstag, 19. August 2006, 14:55

Nun hört doch mal auf, diesen Mann mit Verwünschungen zu überhäufen.
Nur weil er eine andere Meinung über den Film hat als ihr, ist er doch nicht gleich ein schlechter Mensch.
Außerdem schimpft ihr die ganze Zeit nur auf ihn ein, ohne wirkliche Gegenargumente zu seiner Kritik zu bringen.
Ein letzter Salut für Bootsmann

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