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91

Montag, 1. Dezember 2008, 15:40

AUF MUSTAFAR SIEHT MAN ES EIGENTLICH GANZ DEUTLICH.ansonsten aber eher net
furcht,zorn und aggressive gefühle sind der pfad zur dunklen seite der macht

Shtev-An Veyss

Super Moderator

  • »Shtev-An Veyss« ist männlich

Beiträge: 892

Lieblingsepisode: Episode II - Angriff der Klonkrieger
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: bei Hamburg

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92

Montag, 1. Dezember 2008, 16:47

Wir sind nicht schwerhörig (@ dauernde Großschreibung).

Ansonsten bitte etwas mehr Inhalt in die Posts. Einfache Meinungen oder Feststellungen, ohne auf die bestehende Diskussion einzugehen oder seine eigene Meinung zu begründen tragen zu einem Thema im Prinzip nichts bei.
Sarkasmus- und Ironiedetektoren kaputt? Zwinkersmiley hilft! ;)

93

Samstag, 6. Dezember 2008, 18:34

Ich finde den Aspekt, den Isabella Piett aufgeworfen hat ganz interessant.

Auf diese Weise habe ich es noch nicht betrachtet, aber die Tatsache, dass Padmé schwanger wird, obwohl Anakin und sie eigentlich ihre Ehe geheim halten wollen und ein Kind dadurch eigentlich unmöglich würde, ist tatsächlich ein wenig irreführend.

Allerdings kann es denke ich sein, dass sie einfach ungewollt schwanger geworden ist. Das passiert leider häufiger, als es sollte.

Es würde auf jeden Fall zu dem Gesicht passen, dass Padmé macht, als sie Anakin davon berichtet. Wenn ich mich recht erinnere, dann sah sie dabei ein wenig unsicher aus.

Was den Arztbesuch betrifft, so denke ich, dass der im Roman beschriebene Med-Droide ausreicht. Einen „lebendigen“ Arzt aufzusuchen, wäre mir an ihrer Stelle auch zu gefährlich gewesen und meines Wissens sind Med-Droiden nicht minder kompetent, wenn sie auf ein Gebiet programmiert wurden. (Allerdings kenne ich mich nicht besonders mit Med-Droiden und der ärztlichen Versorgung in SW aus, also kann ich mich da auch irren.)

Um jedoch auf den Kernpunkt des Posts einzugehen:

Ich stimme dir zwar zu, wenn du sagst, dass die beiden das nicht unbedingt trefflich gemeistert haben, allerdings bezweifle ich, dass es den von dir beschriebenen und kritisierten Einfluss hat.

Einerseits, weil Verhütung und Besuche beim Frauenarzt (ich fasse Vorsorge und Besuche während der Schwangerschaft einfach einmal darunter zusammen) in der Regel Frauensache sind und es zu wenige weibliche SW-Fans gibt, als dass der Film entscheidenden Einfluss auf das Sexualverhalten von Jugendlichen haben könnte.

Andererseits weil es denke ich wenige gibt, die den Film in einem Bewusstsein schauen, dass es ihnen erlauben würde Padmés Verhalten als Vorbild dafür zu betrachten. (Ich weiß, der Satz ist schlimm. Ich versuche es mal im Folgenden so zu erklären, dass er Sinn macht. ^^“ )

Mir selbst kam der Gedanke, dass es einen schlechten Einfluss haben könnte nicht, weil ich diesen Teil der Geschichte nie unter einem Aspekt betrachtet habe, bei dem das relevant sein könnte.
Die Botschaft, die du kritisierst, wird von Anakins Abfall von den Jedi, der Order 66 und ähnlichem Kram ziemlich überdeckt und man kommt denke ich nicht auf die Idee, irgendetwas davon aufzunehmen. Die Liebesgeschichte selbst steht dafür nicht genug im Fokus.

Das ganze Geschehen kommt einfach in eine andere Schublade als das Wissen wie man sich verhält, wenn man kein Kind möchte und wenn man dann eines hat.

In diesem Punkt würde ich die Handhabung der Schwangerschaft und der Geburt Lukes und Leias eher nicht kritisieren. :)
Wer ist die größere Nervensäge? Die Nervensäge oder die Nervensäge, die sie darauf aufmerksam macht, dass sie eine ist?

Isabella Piett

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94

Samstag, 6. Dezember 2008, 20:44

@Revan Soral: Danke für deinen Beitrag - Du hast es genau auf den Punkt gebracht:

Zitat

die Tatsache, dass Padmé schwanger wird, obwohl Anakin und sie eigentlich ihre Ehe geheim halten wollen und ein Kind dadurch eigentlich unmöglich würde, ist tatsächlich ein wenig irreführend. Allerdings kann es denke ich sein, dass sie einfach ungewollt schwanger geworden ist. Das passiert leider häufiger, als es sollte.

Ich dachte eben, bei einer so hoch intelligenten Frau und einem so machtsensitiven Mann sei das ein wenig anders als bei "ganz gewöhnlichen" Menschen - die seien etwas vorsichtiger und vernünftiger ;)
Und das ist auch völlig klar:

Zitat

Die Botschaft, die du kritisierst, wird von Anakins Abfall von den Jedi, der Order 66 und ähnlichem Kram ziemlich überdeckt und man kommt denke ich nicht auf die Idee, irgendetwas davon aufzunehmen. Die Liebesgeschichte selbst steht dafür nicht genug im Fokus. Das ganze Geschehen kommt einfach in eine andere Schublade als das Wissen wie man sich verhält, wenn man kein Kind möchte und wenn man dann eines hat.


Vermutlich waren beide eben auch bedingt durch die vielen Trennungen wegen der Klonkriege dann bei ihren wenigen Gelegenheiten, mal ungestört zusammen sein zu können, in so einem euphorischen Zustand, dass sie alle Vorsichtsmaßnahmen außer Acht ließen... Sowas soll ja schon in den besten Familien vorgekommen sein ;)
Und irgendwie müssen Luke und Leia ja erschaffen werden :idea:
Aber ich bin sicher, es gibt viel mehr weibliche SW-Fans als viele denken!
Was ich eben sehr, sehr schade finde: In Episode I und II war Padmé wirklich eine so bewundernswerte, emanzipierte, mächtige Persönlichkeit, aber in Episode III verwandelt sie sich in eine bemitleidenswerte, ohnmächtige Frau und tragische Figur, deren Liebe ihr letztendlich zum Verhängnis wird - deshalb stirbt sie dann auch an gebrochenem Herzen. :(
:vader"You are in command now, Admiral Piett!" - "Thank you, Lord Vader." So he became admiral although he never went to sea... :thinking:

95

Donnerstag, 8. Januar 2009, 14:59

Nochmal zu der Sache mit Padmes Tod....man mag es jetzt realistisch finden oder nicht das Padme, eigentlich bei bester Gesundheit, alleine durch ihre gebrochene Liebe stirbt, aber ich denke Star Wars nimmt hier mal wieder eines der ganz klassischen Motive aus der Mythologie (übrigens einer der Gründe warum ich SW so mag...ich liebe einfach diese Geschichten der klassischen Mythologie):

Wenn ich mich richtig erinnere tritt der Medbot in EPIII an Obi Wan heran, und teilt ihm mit das Padme zwar medizinisch gesehen nichts fehle, sie sie aber denoch verlieren, weil sie scheinbar den Willen zu Leben verloren hätte. Und genau dieses "den Willen zu Leben Verlieren" und alleine dadurch zu sterben kommt wirklich immer wieder als Motiv in allen möglichen Sagen und Mythen vor: Mir persönlich kommt jetzt "Penthesilea" von Heinrich von Kleist in den Sinn (haben wir damals in der Schule gelesen), die am Ende des Dramas auch alleine durch den Verlust des Willens zu Leben stirbt.
MAY THE FORCE BE WITH US.

DarthUltimor

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96

Sonntag, 25. April 2010, 15:32

Um diesen Uralt-Thread mal wieder aufzugreifen: Davon ausgehend, das eine Schwangerschaft bei Menschen im Star Wars Universum auch 9 Monate dauert, und warum sollte sie das nicht, so stellt sich doch die Frage, warum diese von Padme erst so spät bemerkt wurde. Anakin besuchte Padme 5 Monate vor Episode III auf Naboo (Nach seinem Kampf mit Ventress, seine Narbe ist noch frisch), und damals hätte Padme es doch bereits bemerkt haben müssen. Die Frage ist also: Warum erzählt sie es ihm nicht schon dann?

Sion

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97

Montag, 26. April 2010, 08:38

Ich denke, damals wusste sie es schon, aber da das Kind (damals wusste ja noch keiner von Zwillingen, was ich auch sehr seltsam finde - war Padmé denn nie bei einer ärztlichen Untersuchung?) für beide diverse Probleme bedeute, hat sie sich einfach nicht getraut es Anakin zu sagen.