Ich finde den Aspekt, den Isabella Piett aufgeworfen hat ganz interessant.
Auf diese Weise habe ich es noch nicht betrachtet, aber die Tatsache, dass Padmé schwanger wird, obwohl Anakin und sie eigentlich ihre Ehe geheim halten wollen und ein Kind dadurch eigentlich unmöglich würde, ist tatsächlich ein wenig irreführend.
Allerdings kann es denke ich sein, dass sie einfach ungewollt schwanger geworden ist. Das passiert leider häufiger, als es sollte.
Es würde auf jeden Fall zu dem Gesicht passen, dass Padmé macht, als sie Anakin davon berichtet. Wenn ich mich recht erinnere, dann sah sie dabei ein wenig unsicher aus.
Was den Arztbesuch betrifft, so denke ich, dass der im Roman beschriebene Med-Droide ausreicht. Einen „lebendigen“ Arzt aufzusuchen, wäre mir an ihrer Stelle auch zu gefährlich gewesen und meines Wissens sind Med-Droiden nicht minder kompetent, wenn sie auf ein Gebiet programmiert wurden. (Allerdings kenne ich mich nicht besonders mit Med-Droiden und der ärztlichen Versorgung in SW aus, also kann ich mich da auch irren.)
Um jedoch auf den Kernpunkt des Posts einzugehen:
Ich stimme dir zwar zu, wenn du sagst, dass die beiden das nicht unbedingt trefflich gemeistert haben, allerdings bezweifle ich, dass es den von dir beschriebenen und kritisierten Einfluss hat.
Einerseits, weil Verhütung und Besuche beim Frauenarzt (ich fasse Vorsorge und Besuche während der Schwangerschaft einfach einmal darunter zusammen) in der Regel Frauensache sind und es zu wenige weibliche SW-Fans gibt, als dass der Film entscheidenden Einfluss auf das Sexualverhalten von Jugendlichen haben könnte.
Andererseits weil es denke ich wenige gibt, die den Film in einem Bewusstsein schauen, dass es ihnen erlauben würde Padmés Verhalten als Vorbild dafür zu betrachten. (Ich weiß, der Satz ist schlimm. Ich versuche es mal im Folgenden so zu erklären, dass er Sinn macht.

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Mir selbst kam der Gedanke, dass es einen schlechten Einfluss haben könnte nicht, weil ich diesen Teil der Geschichte nie unter einem Aspekt betrachtet habe, bei dem das relevant sein könnte.
Die Botschaft, die du kritisierst, wird von Anakins Abfall von den Jedi, der Order 66 und ähnlichem Kram ziemlich überdeckt und man kommt denke ich nicht auf die Idee, irgendetwas davon aufzunehmen. Die Liebesgeschichte selbst steht dafür nicht genug im Fokus.
Das ganze Geschehen kommt einfach in eine andere Schublade als das Wissen wie man sich verhält, wenn man kein Kind möchte und wenn man dann eines hat.
In diesem Punkt würde ich die Handhabung der Schwangerschaft und der Geburt Lukes und Leias eher nicht kritisieren.