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1

Montag, 1. Mai 2006, 21:32

Hat Sidious an seine Sache wirklich geglaubt?

„Bürger der zivilisierten Galaxis, am heutigen Tage stehen wir am Scheideweg: eintausend Jahre lang war die Republik die krönende Errungenschaft zivilisierten Daseins. Doch es gab stets jene, die uns zu entzweien suchten, und wir mußten die Waffen erheben, um unsere Lebensweise gegen die separatistischen Spalter zu verteidigen. Nie dachten wir dabei, daß die größte Gefahr in unserem Innern lauerte.

Die Jedi und einige hier im Senat hatten sich verschworen, um unter der Führung eines der ihren die Illusion einer Separatistenbedrohung zu schaffen. Sie hatten gehofft, die Republik ins Verderben zu stürzen, doch der Haß in ihren Herzen konnte uns nicht für immer verborgen bleiben. Endlich aber kam der Tag, da unsere Feinde ihr wahres Gesicht zeigten.

Die Jedi hofften, ihre zerstörerische Macht gegen die Republik einsetzen zu können. Sie wollten ihren Führer ermorden und sich der Befehlsgewalt über die Klonarmee bemächtigen. Doch tapfer und treu traten diesen Tyrannen solche entgegen, die nicht über elitäre, gefährliche Kräfte verfügten. Unsere ergebenen Klonsoldaten konnten den Aufstand noch im Jedi-Tempel niederschlagen und auf eintausend Welten die Rebellion der Jedi abwenden.

Auch die letzten noch lebenden Jedi werden aufgespürt und unschädlich gemacht werden. Jeder ihrer Helfer wird ihr Schicksal teilen. Dies sind schwierige Zeiten, doch wir haben die Prüfung unseres Zeitalters bestanden. Das gescheiterte Attentat hat Narben hinterlassen und mich entstellt, doch ich versichere Euch, meine Entschlossenheit war nie größer. Der Krieg ist vorbei. Die Separatisten sind geschlagen, die Rebellion der Jedi ist gescheitert. Wir stehen an der Schwelle eines neuen Anfangs. Um unsere Sicherheit und die öffentliche Ordnung zu gewährleisten, wird die Republik in das Erste Galaktische Imperium umgestaltet, für eine sichere und gefestigte Gesellschaft, die, das verspreche ich Euch, zehntausend Jahre bestand haben wird. Ein Imperium, das auch weiterhin von dieser edlen Versammlung regiert werden wird, und von einem auf Lebenszeit gewählten Herrscher. Ein Imperium, von der Mehrheit beherrscht und von einer neuen Verfassung geschützt.

Indem wir die ganze Galaxis unter einem Gesetz, einer Sprache und der erleuchteten Führung einer Person vereinen, werden wir der Korruption, der die Republik in ihren späten Jahren ausgesetzt war, niemals mehr Raum geben. Regionalgouverneure werden der Bürokratie ein Ende setzen, die es der Separatistenbewegung gestattet hat, unkontrolliert zu wuchern. Ein starkes, wachsendes Militär wird die Herrschaft des Rechts garantieren.

Unter der Neuen Ordnung des Imperiums werden die Ideale, die wir am höchsten ehren, wohlbehütet sein. Wir werden unseren Glauben mit Waffengewalt verteidigen. Wir werden unseren Feinden nicht weichen, wir werden zusammenstehen gegen jeden Angriff von Innen und von Außen. Ihr Feinde des Imperiums, hört genau zu: wer sich der Entschlossenheit des Imperiums entgegenstellt, den werden wir zerschmettern!

Die Aufgabe, die vor uns liegt, ist nicht einfach, doch das Volk des Imperiums ist bereit für die Herausforderung. Dank unserer Leistungen hat die Galaxis Frieden statt Krieg, Stabilität statt Chaos. Milliarden blicken hoffnungsvoll in eine sichere Zukunft. Das Imperium wird wachsen, weitere Planeten werden dem Ruf folgen, vom Rand bis in die Wildnis des unbekannten Raums!

Ihr Bürger des Imperiums, tut Euren Teil! Tretet in unsere große Raumflotte ein, werdet Augen des Imperiums und berichtet über mögliche Rebellen! Reist in alle Ecken der Galaxis und lehrt die Barbaren die Prinzipien der Neuen Ordnung! Baut Monumente, schafft technische Wunder, die unserem Ruhm für alle Zeit Zeugnis sein sollen!

Die Klonsoldaten, die von heute an den stolzen Namen Imperiale Sturmtruppen tragen sollen, haben ihren Teil getan und die Feinde an den Fronten bezwungen. Viele starben in treuer Pflichterfüllung für das Imperium. Bürger des Imperiums, gedenkt ihres Beispiels wohl!

Die Neue Ordnung des Friedens hat die verräterische Heimlichtuerei schamloser Zauberer überwunden. Unser Kurs ist klar. Ich werde das Imperium zu so großem Ruhme führen, wie ihn die Galaxis nie gekannt hat!

Wir sind auf die Probe gestellt worden und gestärkt aus ihr hervorgegangen. Als einig Volk marschieren wir voran: als Imperiale Bürger des Ersten Galaktischen Imperiums. Standhaft werden wir siegen! Heute beginnen zehntausend Jahre des Friedens!“


so ... hehe ^^ Das war die Erklärung der neuen Ordnung ... Wie findet ihr sie ? Der Imperator spricht ja so als würde er das wirklich glauben was er das sagt, von wegen: Unter der Neuen Ordnung des Imperiums werden die Ideale, die wir am höchsten ehren, wohlbehütet sein Das klingt ja echt so als wäre er so Senil und würde das selbst glauben was er da sagt, wenn ihr versteht was ich meine .... oder irre ich mich ?
Sagt ma bitte eure Meinung !
_________________
"Ich weiß nicht aus welchen Universum du stammst aber das hat bestimmt wehgetan"
"Egal aus welchem Universum du stammst aber das hat bestimmt wehgetan"

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Meister Vaandar« (1. Mai 2006, 21:35)


Skullian Manaiver

unregistriert

2

Montag, 1. Mai 2006, 21:42

Ich ahtte keine Lust das ganze zu lesen könntest du es biit in ein oder zwei Säzte schreiben? ;)

Nein Spass: Ich finde das er daran geglaubt hat denn wieso hääter diesen langen Text hinunter gesprudelt?

3

Montag, 1. Mai 2006, 21:48

Ich finde in der Ansprache von Palpatine wird wieder mal deutlich, was für ein hervorragender Schauspieler und Blender er ist/war.

Auf eine gewisse Art und Weise wird er sicherlich daran geglaubt haben, was er in seiner Ansprache vom Stapel gelassen hat. Schliesslich sollte das Ganze so glaubwürdig wie möglich rüberkommen, damit sich der Rest der Galaxis seiner Sache anschliesst.

Aber wie wir ja alle wissen, tut Palpi nie was ohne Hintergedanken. Nicht wahr?! ;)
(Die) Macht kann großen Einfluss haben, auf die geistig Schwachen.

(Wer ein bissel ausserhalb des Forums mit mir quatschen will, kann das gerne tun: ICQ: 178482831 / Skype: "baxter7244")

4

Montag, 1. Mai 2006, 22:05

Palpatine ist doch völlig egal, was er da gelabert hat, schätze ich mal. Er hat Versprechungen gegeben, große Worte gesprochen um die Senatoren zu beruhigen. Er musste so dick auftragen, denn noch war das Militär noch nicht stark genug, um die Systeme mit Furcht alleine regieren zu können. Obwohl viele - wie Mon Mothma und Bail Organa - schon irgendwie wussten, worin das enden würde, hatte Palpatine ja viele Freunde im Senat. Solche Reden tragen dazu bei, dass das Volk erst merkte, wie furchtbar Palpatine ist, als sie nichts mehr dagegen machen können und er sein Imperium weiter gefestigt hat.

"The dark side of the Force is the pathway to many abilities some consider to be unnatural."
— Palpatine

Meister Ruik

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5

Dienstag, 2. Mai 2006, 15:32

Palpatine wollte sein Imperium mit sich selbst an der Spitze und dafür brauchte er die Loyalität der Senatoren. Und die konnte er sich eben nur mit diesem Geschwfel sichern, indem er sie eine edle Gesellschaft nennt usw. Warscheinlich hat er aber währenddessen noch geglaubt, man sind die blöd, dass die nicht merken, dass ich sie alle füher oder später rauschmeiß.
Ich jedenfalls bezweifle stark, dass Palpi an die edle Gesellschaft geglaubt hat!
Liebe ist, einem 120 km entfernten Ziel mit einem Aratek-Präzisionsgewehr und einem Tri-Light-Zielfernrohr die Kniescheiben zu zertrümmern!
(HK-47 in "Knights of the old Republik II")

Anubis2705

unregistriert

6

Dienstag, 2. Mai 2006, 15:59

Palaptine ist der klassische Fanatiker! Zumindest als Politiker!
Er glaubt vielleicht nicht an jdes Detail, das er während der Rede von sich gibt , doch GL sagt im Audiokommentar selbst, dass Sidious sich einbildet, dass er der Galaxis Frieden und Ordnung bringt. Er glaubt demnach sogar, dass man die Jedi nur deshalb vernichten muss, damit sie die Galaxis nicht in einen Krieg stürzen. Also auch wenn ich normalerweise nichts auf den guten alten Palpi kommen lasse: er ist nicht nur ein guter Blender, sondern auch völlig verblendet!

Meister Katarn

unregistriert

7

Dienstag, 2. Mai 2006, 17:51

Sidious glaubt auf jeden Fall, dass er der Bevölkerung den Frieden bringt.
Bloß der Weg zum Frieden und dessen Aufrechterhaltung war der falsche: Unterdrückung und Terror. In diesem Punkt sind auch wieder Parallelen zum NS-Regime erkennbar.

Darth nightmare

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Wohnort: irgendein Kaff am Ende der Welt

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8

Dienstag, 2. Mai 2006, 17:55

Wahrscheinlich hat er die Rede im Internet gefunden und dann so lange aufbewahrt bis er das was da gesagt wird auch verwirklichen kann :lol:.
Na gut jetzt aber mal wieder ernst hier.Das finde ich schon ziemlich dick aufgetragen.Auch wenn er zum Teil geglaubt hat was er da redet,alles bestimmt nicht.Aber um sowas glaubhaft rüberzubringen muss man schon ziemlich gut schauspielern können.Aber wie Anubis2705 schon sagte,er ist ein guter Blender,aber auch selbst total verblendet.
([||||||||>|||||)])))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

9

Dienstag, 2. Mai 2006, 18:23

Ich habe mir erst heute den neuen Eintrag im Lexikon zu gemüte geführt und denke auch, wie meine Vorredner, das er es nur schauspielert. Wir wissen das Palpatine der ultimative Manipulator ist und somit selbst den Galaktischen Senat davon überzeugen kann, dass die Jedi die Republik übernehmen wollen(okay sie wollten es, aber nur um einen Wechsel des Kanzlers zu gewährleisten^^)!! Womahl der Senat länger existiert als Palpatine Kanzler ist und somit diese Senatoren eigentlich wissen müssten was die Jedi getan haben, zum Wohle der Republik. Deswegen denke ich auch das er nur so tut als würde er seine Worte für voll nehmen. In gewisser Weise stimmen ja auch manche Aussagen von ihm, wie z.B. das Versprechen der Sicherheit durch eine große Raumflotte. Allerdings sagt er wiederum nichts von den begangenen Abscheulichkeiten des imperialen Geheimdienstes, die noch folgen werden!!!
Kurzum er tut nur so als ob er das was er vor diesem Plenum sagt war wird, um so besser herrschen zu können!!!!^^
Wahrheit/ Die Art von Irrtum, ohne welche eine bestimmte Art von lebendigen Wesen nicht leben könnte. (Friedrich Nietzsche)