Meine Meinung.
In Episode 1 geben die Droiden höchstens Befehle und Empfangsbestätigung verbal wieder.
Beispielsweise die durchsuchung des Raums mit den Jedi nach dem Gasangriff oder die Feuerbefehle des Kommandanten mit der Schlacht gegen die Gunganer.
Ausserdem gibts da dann noch kurz angebundene Anweisungen, z.B. als die Jedi und die Naboo das königliche Schiff klauen und als die Droiden Amidala, Panaka und Co. ins Internierungslager bringen sollen.
- Keinerlei kreative, selbstständige, sondern nur absolut zweckmäßige Äußerungen.
In Episode 2 erkennt der Droide (bzw. der Prozessor) der auf C-3POs Körper sitzt immerhin schon selbstständig, dass er "dringend Schmieröl" benötigt.
Die Äußerung bleibt aber trotzdem nur zweckmäßig, bzw. "gefechtsbezogen" um die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten.
Auch wenn die Droiden zu Episode 3 dann "gepatched" ( aktualisiert ) wurden, kann ich trotzdem nicht glauben, dass es IRGENDEINEN Sinn hätte ihnen einen Ironie-Prozessor einzubauen.
Das hat für eine Kriegsmaschiene doch absolut keinen Sinn und ein zynischer Soldat ist nicht gerade förderlich.
Ich meine man baut den Dingern doch auch nix ein, was ihnen eine Moral verschaffen würde, denn das würde nur die Effizienz mindern.
Ich finde Episode 3 ist alleine durch R2s Aktionen schon lustig genug am Anfang... Dass er die beiden Superkampfdroiden mit seinem Öl-Flammenwerfer-Trick fertig macht ist schon cool und die Szene in der Anakin, der Kanzler und Kenobi in dem Schild gefangen sind und auf Hilfe warten ( die ja dann auch kommt ) ist auch lustig genug, wenn man das unpassende "Du spinnst wohl" weg lässt, was es in der Originalfassung ja auch nicht gibt.
Humor an der richtigen Stelle und auf die richtige Art ist super und gehört auf jeden Fall zu Star Wars, aber man darf ihn nicht auf Charaktere, bzw. in diesem Fall Maschienen anwenden, die schon eine festgelegte Wesensart haben.
So far,
- Admiral Thrawn