Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden

Unser Forum hat zum 1. Mai 2010 seine Pforten geschlossen. Neue Beiträge sind nicht mehr möglich.
Gern könnt Ihr künftig auf der Hauptseite Eure Kommentare abgeben. Das Forum bleibt als Archiv online.

Dak Ralter

Community-Mitglied

  • »Dak Ralter« ist männlich

Beiträge: 283

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Kalist VI

  • Nachricht senden

271

Montag, 2. November 2009, 08:51

Der Angriff der Klonkrieger ist, das hat Lord Vader bereits herausgestellt, der schlechteste Film des gesamten Zyklus und läßt alles vermissen was SW in der OT goßgemacht hat: Witz, Charme, eien Portion Zynismus und Tiefgrund.
Er wirkt in seiner Gesamtheit zusammengeschustert und mit wenig Liebe gemacht. Das übervolle Computer Coruscant und die künstlichen Wiesen von Naboo lassen den Film kalt und unansehnlich wirken. Es fehlt die Wärme zwischen den Charakteren. Grausiger Höhepunkt: ein möchtegern romantisches Essen zwischen Ani und Padme und die Szene mit der computeranimierten Frucht. Einfach furchtbar.
Über die Dialoge des Films muss man nichts mehr sagen. Das geschwülstige Gerede aller Darsteller ist seit EP I furchtbar. Besonders das salbungsvolle Gerede der Jedi.
Die Romanze zwischen Ani und Padme ist wichtiger Bestandteil des Zyklus und als solcher x-fach wichtiger als die Klonkriege. Es reichen der Anfang und das Ende. Das heißt aber nicht das sie gut dargestellt ist. Das hätte man wesentlich schöner machen können.
„Im Augenblick habe ich das Gefühl, ich könnte es mit dem ganzen Imperium aufnehmen“
"Bringt der jetzt auch die Kleinen um?" - "Ja" - "Ars$&(/=(?/§$"
Meine Freundin als wir das erste mal ROTS gesehen haben und Anni die Jünglinge tötet

Daumenlutscher

unregistriert

272

Montag, 2. November 2009, 22:07

Es wäre auch meiner Meinung nach besser gewesen, wenn man mehr von den Klonkriegen selber und Count Dooku gezeigt hätte, als die Romanze zwischen Ani und Padmé....
Naja, ich stimme insoweit zu, dass diese Romanze einen Großteil des Filmes eingenommen hat und das auf Dauer tatsächlich ermüdend gewirkt hat. Auf der anderen Seite jedoch stellt diese Romanze (egal, ob man sie nun mag, oder nicht - ich persönlich bin auch kein Fan davon) einen sehr wichtigen Punkt im Leben von Anakin dar und legt einen weiteren Grundstein zu seinem Fall zur dunklen Seite der Macht. Natürlich hätte man das auch anders aufziehen können, allerdings pflege ich es als "das notwendige Übel" zu sehen.
Der Angriff der Klonkrieger ist, das hat Lord Vader bereits herausgestellt, der schlechteste Film des gesamten Zyklus und läßt alles vermissen was SW in der OT goßgemacht hat: Witz, Charme, eien Portion Zynismus und Tiefgrund.
Er wirkt in seiner Gesamtheit zusammengeschustert und mit wenig Liebe gemacht. Das übervolle Computer Coruscant und die künstlichen Wiesen von Naboo lassen den Film kalt und unansehnlich wirken. Es fehlt die Wärme zwischen den Charakteren. Grausiger Höhepunkt: ein möchtegern romantisches Essen zwischen Ani und Padme und die Szene mit der computeranimierten Frucht. Einfach furchtbar.
Über die Dialoge des Films muss man nichts mehr sagen. Das geschwülstige Gerede aller Darsteller ist seit EP I furchtbar. Besonders das salbungsvolle Gerede der Jedi.
Die Romanze zwischen Ani und Padme ist wichtiger Bestandteil des Zyklus und als solcher x-fach wichtiger als die Klonkriege. Es reichen der Anfang und das Ende. Das heißt aber nicht das sie gut dargestellt ist. Das hätte man wesentlich schöner machen können.
Da stimme ich voll und ganz zu. Dabei lässt sich sagen, dass ich das Buch um einiges besser fand, als den Film.

Til Skywalker

Community-Mitglied

  • »Til Skywalker« ist männlich

Beiträge: 115

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

Wohnort: Bottrop (Deutschland ,NRW, Ruhrgebiet) ,Coruscant

  • Nachricht senden

273

Dienstag, 2. Februar 2010, 17:49

Meine Bewertung

Ich finde Episode 2 ist ein klasse Film ,in dem es zu viele Gesprächsszenen gibt,die manchmal ermüdend sind.
Ein plus gibt es aber für den eigentlichen Angriff der Klonkrieger auf Geonosis,die"Jedi-Schlacht" und das auftreten von Jango Fett.
Er hat uns die Welt von den Mandalorianern erst einmal geöffnet.Außerdem hat dieser Film The Clone Wars oder Clone Wars ermöglicht. :thumbsup:
Möge die Macht mit dir sein!

Darth Loftus

Community-Mitglied

  • »Darth Loftus« ist männlich
  • »Darth Loftus« wurde gesperrt

Beiträge: 135

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Ziost

  • Nachricht senden

274

Mittwoch, 3. Februar 2010, 12:50

Hallo

Außerdem hat dieser Film The Clone Wars oder Clone Wars ermöglicht.(Zitat von Til Skywalker)

Genau daß, ist das Allerschlimmste an diesem Film.

Ansonsten finde ich das der Film Licht (Dooku, Jango) und Schatten (Senat, Romanze) hat, wie alle Filme im PT.
In der gesamten OT finde ich nur einen Schatten, die Ewoks.
)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))]]]]]O]]]]]]]]]][[[[[[[[[[O[[[[[((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((

vokoun

Community-Mitglied

  • »vokoun« ist männlich

Beiträge: 16

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Planet ZIRPS

  • Nachricht senden

275

Freitag, 5. Februar 2010, 11:28

Hallo


Ansonsten finde ich das der Film Licht (Dooku, Jango) und Schatten (Senat, Romanze) hat, wie alle Filme im PT.
In der gesamten OT finde ich nur einen Schatten, die Ewoks.



Dem kann ich zustimmen. Obwohl er eine extreme Steigerung gegenüber Episode 1 ist.

Dazu sehe ich noch einen riesen großen Schatten in Episode 2. Die Jump end Run einlage auf Genosis :thumbdown:

Darth Loftus

Community-Mitglied

  • »Darth Loftus« ist männlich
  • »Darth Loftus« wurde gesperrt

Beiträge: 135

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Ziost

  • Nachricht senden

276

Freitag, 5. Februar 2010, 12:14

Warscheinlich fand ich die kleine Einlage a la Super Mario vs. Geonosis nicht ganz so schlimm da ich in meiner Jugend Jump and Run spiele geliebt habe und es mich daran erinnert. Aber ich denke, daß es bei mehrmaligen Anschauen nerven kann.
)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))]]]]]O]]]]]]]]]][[[[[[[[[[O[[[[[((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((((

ben skywalker/kenobi

Community-Mitglied

  • »ben skywalker/kenobi« ist männlich

Beiträge: 46

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

Wohnort: irgendwo im schönen Deutschland

  • Nachricht senden

277

Freitag, 5. Februar 2010, 14:30

Ich finde, dass man Episode II hätte besser machen können. Das Ende wurde sehr gut umgesetzt und man bekam eine tolle Schlacht und ein gutes Lichtschwertduell geboten. Die Szenen auf Naboo und Tatooine waren für meinen Geschmack ein wenig zu lang. Die Szenen auf Kamino hingegen fand ich interessanter. Alles in allem ein mittelprächtiger Film. :thinking:

Commander Deviss II

Community-Mitglied

  • »Commander Deviss II« ist männlich

Beiträge: 18

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

Wohnort: Kamino

  • Nachricht senden

278

Freitag, 5. Februar 2010, 15:07

Ich persönlich finde den Film hauptsächlich interresant. Besonders das Ende ist der Hammer. Ich liebe sowieso Klone. Das Lichtschwertduell war auch gelungen. Die Szenen auf Kamino waren cool aber auch interresant. Im ganzen war der Film ganz gut. Der Teil auf Naboo war zwar relativ langweilig aber egal.

JediYoda

Community-Mitglied

  • »JediYoda« ist männlich

Beiträge: 84

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Aus einer weit, weit entfernten Galaxis

  • Nachricht senden

279

Montag, 29. März 2010, 22:38

Ich habe mir den Film heute wieder mal in Ruhe angesehen - genau das richtige für einen verregneten freien Tag! Für mich ist Ep. II immer der Höhepunkt der neuen Triologie, denn der Film ist bildgewaltig und gefühlvoll. Er führt uns an interessante und phantasievolle Orte, wie etwa den ständig verregneten Planeten Kamino, auf dem es viel Wasser gibt, oder nach Geonosis. Die Romantik kommt nicht zu kurz, Anakin tut in ergreifenden Szenen seinen ersten Schritt in Richtung Darth Vader und auch das rasante Abenteuer kommt nicht zu kurz, wie etwa in der Droidenfabrik oder bei der Verfolgung des Attentäters auf Coruscant. Am Ende gibt es dann noch eine große Schlacht und: nicht zu vergessen, das Lichtschwertduell Yoda VS Count Dooku - ein echtes Highlight!

Was kann ich mir mehr wünschen, wenn ich mir einen SW-Film ansehe?
"A single chance is a galaxy of hope."

Chewie I.

Community-Mitglied

  • »Chewie I.« ist männlich

Beiträge: 45

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

Wohnort: Kashyyyk

  • Nachricht senden

280

Montag, 29. März 2010, 23:24

Ich bin mal so frei eine Rezension hierhin zu kopieren, die ich an anderer Stelle bereits gespostet habe (siehe:http://www.amazon.de/review/RUTPAEQOZR32…asThisHelpful):

Drei Jahre nach Episode I - Die dunkle Bedrohung" wagte Star Wars Schöpfer George Lucas mit Episode II einen neuen Versuch die alten" Fans zu versöhnen, ohne die neuen zu verlieren. Dies gelingt (im Falle der alten Fans) nur sehr bedingt, denn "Begun, the Clone War has." ist bedauerlicherweise der einzige nennenswerte inhaltliche Verdienst, den Episode II der Star Wars Saga beisteuern kann. Als ich den Film "damals" als zwölfjähriger das erste mal sah, da war ich fasziniert und überwältigt von diesem knallbunten Effektspektakel, das mich an fremde Orte brachte, die von unglaublichen Wesen und Kreaturen bewohnt wurden und für mich persönlich den Mythos Star Wars begründeten. Und obwohl mich dieses Star Wars Fieber seit dem fest im Griff hat, stelle ich mit einigem Abstand betrachtet fest, dass "Der Angriff der Klonkrieger" einige kaum zu übersehende Schwächen mit sich bringt, die ihn für mich eher zu einem einmalig unterhaltenden Erlebnis macht, denn zu einem zeitlosen Meisterwerk.

Dabei störe ich mich gar nicht so sehr an der etwas unausgereiften Handlung oder den erwartungsgemäß eher unterdurchschnittlichen Dialogen. Auch (regiebedingt) schwächere schauspielerische Leistungen können mich als hartgesottenen Star Wars Fan nicht abschrecken. Problematisch sind für mich vielmehr die irgendwie nichtssagende Atmosphäre, die den dunklen Zeiten vor Beginn der Klonkriege nicht gerecht wird und die Art und Weise, wie George Lucas die Lovestory in Szene setzt. Dazu, und auch zu den Stärken, später mehr.

Wir befinden uns also im Jahre 22 VSY (vor der Schlacht um Yavin), zehn Jahre nach Episode I und drei Jahre vor den Ereignissen aus Episode III. Der kleine Anakin ist inzwischen Obi-Wans Padawan und Padmé Amidala nicht mehr Königin sondern nun Senatorin von Naboo. Unter der Führung des ehemaligen Jedi Count Dooku hat sich eine immer weiter erstarkende Separatistenbewegung gebildet, die inzwischen die Integrität der Republik bedroht, und zu deren Führern auch der wohlbekannte Vizekönig der Handelsföderation, Nute Gunray, gehört. Dem ist Padmé, die nach Coruscant zurückkehrt um die "Mobilmachungsgesetze" zu verhindern, immer noch ein Dorn im Auge und so setzt er den berüchtigten Kopfgeldjäger Jango Fett auf sie an, der seinerseits eine Attentäterin mit ihrer Ermordung beauftragt. Mit dieser Szene - dem Attentat auf Padmés Schiff - beginnt Episode II: die Animationen sind einwandfrei, die politische Dimension hat noch keinem Film geschadet und doch verpufft die Szene bei mir irgendwie, weil die Musik die falschen Akzente setzt (das hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass ich mal die Star Wars Musik kritisiere) - das dramatische nicht genug betont. Natürlich ist das ein kleinlicher Kritikpunkt, aber dennoch ein entscheidender, weil exemplarischer, denn solche kleinen Ungenauigkeiten häufen sich und hinterlassen bei mir einen faden Beigeschmack, den ich bei den anderen fünf Filmen nicht hatte. Im folgenden entwickelt sich auf jeden Fall die wohl allseits bekannte, weil hundertfach erwähnte Story: Anakin und Obi-Wan werden auf Kanzler Palpatines Vorschlag hin zum Schutz der Senatorin abkommandiert, was bei Anakin eine (für einen Jedi) heftige emotionale Reaktion hervorruft, da er in den letzten zehn Jahren (ohne sie gesehen zu haben) eine starke Zuneigung zu ihr entwickelt hat. Nach einem weiteren fehlgeschlagenen Attentatsversuch und einer anschließenden Verfolgungsjagd durchs nächtliche Coruscant stellen die Jedi die Attentäterin. Daraufhin teilt sich die Story in zwei separate Handlungsstränge: Obi-Wans Suche nach dem mysteriösen Planeten Kamino und Anakins und Padmés Exil auf Naboo.

Und da beginnt das Dilemma. Der Film verflacht im Mittelteil zu einem optisch beeindruckenden aber spannungsarmen Detektiv -und Liebesfilm im Star Wars Stil, der dem titelgebenden Leitmotiv der Saga nicht gerecht werden kann. Naboo ist wunderschön, Kamino ist ein echtes Highlight und Coruscant ist sowieso brillant - das Setting stimmt also (und allein dafür hätte ich schon drei Sterne vergeben). Aber die guten Ansätze der Obi-Wan-Storyline werden immer wieder von der ultrakitschigen Liebesgeschichte ausgebremst. Ja, ein Film braucht auch mal ruhige Momente und es gibt wirklich wundervolle, intensive, herzerwärmende Liebesgeschichten. Die unendliche Liebe zwischen Anakin und Padmé ist ein zentraler Aspekt der Prequels, weil sie als Hauptmotiv für Anakins späteren Wandel zu Darth Vader herhalten soll. Doch was ist das für eine übertrieben schnulzige Szenerie, die sich da auf Naboo abspielt. Auf einer schmatzgrünen Wiese vor einem wunderbaren Wasserfall säuseln sie über Padmés ersten Freund - der zumindest mich nicht im geringsten interessiert - und nebenbei gehen Anakins faschistische Ansätze fast unter. Es ist offensichtlich das Lucas' Stärken nicht im Bereich Liebesgeschichten liegen. Einige gute Ansätze wie die Szene im Tuskenräuberdorf werden nicht konsequent genug weiterentwickelt. Dass die Dialoge oftmals im Bereich "Ich mag Sand nicht. Er ist so kratzig und rau. Er ist einfach überall." liegen, wird durch einige spannende Passagen wieder gutgemacht. Die Charakterisierung der Helden zeigt ebenfalls Licht und Schatten.

Doch all das offenbarte sich mir erst beim dritten oder vierten Hinsehen. Denn beim ersten mal begeisterte mich der Film wie nur wenige zuvor und das ist der entscheidende Punkt. "Der Angriff der Klonkrieger" ist nicht darauf aus einen besonders nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen und schon gar nicht darauf mehr als fünf mal gesehen zu werden. Wem's gefällt, umso besser, aber eigentlich ist es Lucas' Hauptanliegen seinem vornämlich jungen Publikum 136 unterhaltsame Minuten zu bieten. Bei mir ging sein Konzept im großen und ganzen auf - auch wenn ich schon beim dritten Ansehen die Nabooszenen immer übersprungen habe. Bombastische Effekte, grandiose Soundeffekte, meistens tolle Musik und Helden von einer Art wie ich sie noch nie zuvor gesehen hatte überzeugten mich fast restlos. So unglaublich erschienen mir die fernen Welten, so faszinierend die laserschwertschwingenden Jedi-Ritter - die hier erstmals in großer Anzahl in Erscheinung treten - so unvergleichlich die Raumschiffe und Fahrzeuge, dass ich sogleich konvertierte und erst mal meine eigenen Raumschiffe zeichnete - als ich zwölf war. Mace Windu war (und ist) einfach so wahnsinnig cool und überzeugt wie Darth Maul in Episode I schon allein durch seine Ausstrahlung, Yoda ist so weise und Sidious so geheimnisvoll, dass mir die logischen Schwächen der Handlung zunächst völlig entgingen. Ich kann die Empörung der Fans der alten Trilogie (diese Filme liebe ich ebenfalls) durchaus nachvollziehen, ist dieses Star Wars doch so anders als es noch 1977 war, muss dem Film aber auch zu gute halten, dass er eine neue Generation von Fans geschaffen hat, die mit den originalen Filmen wohl nur schwer zu erreichen gewesen wäre - was sehr bedauerlich ist. Bei genauerem Hinsehen offenbaren freilich auch die hochkarätigen Spezialeffekte Schwächen - etwa in der sehr plastischen Oberflächenbeschaffenheit - und die schauspielerischen Leistungen weisen auch so ihre Defizite auf - z.B. die von Hayden Christensen -, doch erfüllt der Film bei entsprechender Erwatungshaltung trotzdem seinen Zweck.

Fazit: Obwohl in film -und erzähltechnischer Hinsicht nicht gerade ein Meisterwerk, ist "Episode II - Der Angriff der Klonkrieger" ein optisch bombastischer und unterhaltsamer Mittelteil der Prequels, der zum mehrmaligen Ansehen zwar nicht geeignet ist, aber dennoch zum Kauf zu empfehlen. Die Qualität und Extraausstattung der DVD(s) ist wie von den Prequels gewohnt hervorragend und versprechen diverse Hintergrundinformationen. Etwas mehr Substanzielles hätte der Handlung nicht schaden können und die düstere, intensive Atmosphäre von Episode III, den Humor aus Episode I oder gar den oft zitierten Charme der alten Trilogie sollte man auch nicht erwarten.
SWU: Signaturen - max 2 Zeilen. Danke. Dein Signaturtext wurde bei Dir im Profil gesichert (unter "Über mich").

Aaron

SWU-Staff

  • »Aaron« ist männlich

Beiträge: 1 672

Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: Darmstadt, Dresden, Wien

  • Nachricht senden

281

Montag, 29. März 2010, 23:39

Zitat

Was kann ich mir mehr wünschen, wenn ich mir einen SW-Film ansehe?


Uh, eine Menge:
1. Bessere Effekte. AOTC hat einige der schlechtesten Bluescreen-Effekte, die dieses Jahrzehnt hervorgebracht hat. ILM kann schätzungsweise nichts dafür, weil Georgie wieder mehr wollte als sie beim besten Willen leisten konnten, aber wenn ich mir Obi-Wan auf Kamino oder diese grässlichen Jedi-Ratsszenen so begucke... Mein lieber Herr Gesangsverein, da war Jurassic Park weiter.
2. "Ich liebe das Wasser." "Ich mag Sand nicht." Nichts gegen Liebesdialoge, ich weiß, sie sind ein allgemeines Greuel, weil Verliebte in 90 Prozent aller Fälle klingen wie geistig Minderbemittelte - und meines Wissens trifft das biochemisch sogar den Nagel auf den Kopf ;) -, aber so schlimm, platt und grausig muss es ja dann doch nicht sein. Außerdem ist mir bis heute nicht klar, wieso Padmé diesen Bengel plötzlich liebt. Es gab mal ein Fanskript, in dem dies dem Sturz aus dem Kanonenboot zugeschrieben wurde, nur dummerweise kam der ja erst nach der "Ich liebe Dich"-Szene in der Arena. Vielleicht war's also doch ein Geistestrick? Naboo-Sumpfgas? Giftige Dämpfe in der Droidenfabrik? Erdstrahlen? Hmm...
3. Der Schnitt ist grottig. Und trotzdem noch besser als der Musikschnitt, der einfach nur katastrophal unterirdischer Dreck ist. Für einen Film, dessen Regisseur in jedem Interview zur Filmmusik erklärt, dass Krieg der Sterne ja praktisch eine Stummfilmsaga sei - was die Liebesdialoge nicht entschuldigt, Georgie -, war das einfach nur ein brutales Massaker. An John Williams' Stelle hätte ich mich danach geweigert, Episode III zu machen. Ganz ehrlich, so geht man nicht mit seinem Maestro um.
4. Dooku. Plattester Schurke aller Zeiten. Taucht auf, man weiß praktisch nichts über ihn, er grummelt ein paar Christopher-Lee-Sätze, man ist immer noch nicht schlauer, und plötzlich gibt's einen Kampf. Darth Maul war sowas abzunehmen, der sah aus wie Luzifer persönlich, aber Dooku? Schlimm. Okay, Grievous war noch platter, aber der hatte wenigstens eine coole Maske. Und vier Lichtschwerter. Dooku ist einfach nur belanglos.
5. Jango und Boba. Wenn ich mich an diesen Hype erinnere... Eieieiei... Wäre besser gewesen, sie hätten die Fetts gleich weggelassen. Oder in Episode III an Grievous' Stelle reingebracht. Aber sowas? Totale Unklarheit.
6. Anakins Albträume. Generell hätte das eine nette Sache sein können: Der Meister der Dunkelheit verwendet die Mächte der Dunkelheit, um Anakin in seinen Träumen zu beeinflussen. Die gute, alte Dracula-Methode. Effektvoll, beeindruckend, toll. Stattdessen gibt's obskure Träume ohne Grund. Okay, Shmi ist entführt worden. Von irgendwem, der eine Rolle spielt? Nö, von Sandleuten. Ich zittere, ich zittere. Wenn man sich da im Vergleich die Höhlenszene von Empire anguckt: Da gab's einen Angstgegner und eine Angstreaktion, und die "Dunkle Seite" steckte dahinter, und das war eine runde Sache. Hier hingegen: Sandleute. Wie meinte Anakin weiter oben: Ich hasse Sand. Völlig richtig, Junge, völlig richtig.
7. Jar Jar. Ich bleibe dabei: Er wurde als potentiell wichtige Figur in Episode I über die Hälfte des Films vorgestellt. Und jetzt hat er 2,5 Szenen und verschwindet von der Bildfläche. Das ist einfach nur schlechte Erzählkunst, sorry. Als hätte Episode IV die Hälfte des Films damit verbracht, Chewbacca vorzustellen, und in Episode V wird er von einem Eisbrocken erschlagen. Was soll sowas?
8. Mace Windu. Was eine Fehlbesetzung. Guckt böse, kämpft peinlich, guckt böse, kämpft noch ein bisschen peinlich, haut einen sinnlosen Einzeiler raus... Grausig.
9. Yoda feat. Kampfflummi. Es gibt Dinge, die ich nicht gebraucht hätte. Boba. Kampfflummi. Annie. Kampfflummi. Boba. Boba. Kampfflummi. ;)
10. Die Handlung an sich. Sie konstruiert zu nennen, wäre eine sehr höfliche Formulierung. Nehmen wir zum Beispiel das Attentat auf Amidala. Da bereitet Nute Gunray also 10 Jahre einen Krieg vor - na ja, nicht ganz 10 Jahre, ein oder zwei Wochen dürften sie ihn schon weggesperrt haben -, und dann ruiniert er das alles, um eine Senatorin umzubringen, die sowieso in seine Hände fallen würde, wenn er ohne Widerstand - die Jedi haben schließlich keine Armee - in Coruscant einmarschiert. Okay, der Typ ist dämlich, aber so komplett dämlich? Dann die Attentatsmethoden: Eine Bombe. Ich will nicht sagen, dass Bomben nie funktionieren, aber die Leute, die man treffen will, erwischt man damit doch eigentlich nie. Dann komische Giftwürmer. Was, wenn die die ganze Nacht verzweifelt durch Padmés Zimmer gekrochen wären? Oder wenn Padmé im falschen Moment einen Albtraum (siehe oben) gehabt und weggelaufen wäre? Nichts gegen giftige Viecher, aber geht's nicht etwas direkter? Schließlich ein Giftpfeil. Gut, man könnte jetzt sagen, dass Sidious unbedingt wollte, dass die Klonarmee entdeckt wird, weshalb er wollte, dass Jango eine Spur hinterlässt, weshalb er Gunray gesagt hat, er solle Jango anheuern, aber: Wieso so verdammt kompliziert? Padmé muss jahrelang praktisch unbeweglich auf Naboo herumgesessen haben. Kein Jedi weit und breit, keine besonders tollen Leibwächter, nix. Da holt man sich 10 Kommandosoldaten, schleust die gemütlichst ein und erschießt die Frau. Und zwar nicht mit einem Blasrohr.
Und das war jetzt nur der Attentatswahnsinn, mit dieser sinnlosen Suche nach Kamino und diesem noch sinnloseren Trip nach Naboo (hey, Attentäter, ratet mal, wo Padmé bestimmt nie hinfliegen wird? Nach Hause!) will ich gar nicht erst anfangen. ;)

Bleibt mein Fazit: Episode II ist der schwächste von allen Filmen, sogar noch einen Tick schlechter als Episode III, und der ist ja sowas von... Okay, lassen wir das. ;)
You think a little thing like death's gonna slow us down?!
-Han Solo

Ranakan

Community-Mitglied

  • »Ranakan« ist männlich

Beiträge: 38

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Zürich

  • Nachricht senden

282

Dienstag, 30. März 2010, 09:41

mir gefällt der Film eigentlich sehr...besonders folgende Punkte:

es ist der einzige Starwars Film, bei dem die Kamera anfangs nach oben geht, anstatt nach unten. der Anflug der Naboo-Schiffe auf Coruscant, herrlich...

der (zweite) Anschlag und die Verfolgungsjagd mit Zam, bis hin in die Bar und bis zum Tod durch Django


die Szene auf Kamino als das Seemonster mit dem Kaminoaner auftaucht, alleine dieses Bild, diese Szene, ist bei mir schon einen DVD-KAuf wert. schliesslich der ganze Fight zwischen Django und Obi-Wan, weitergeleitet bis zur Raumschlacht über Geonosis. gefällt mir sehr gut, dazu auch, dass der Sound erst einsetzt als die Raketen gezündet sind...

die Szene auf Tattooine, wo man nur die Schatten von Anakin und Padme sieht, wie er auf den Speeder steigt und abdüst - schnitt - Anakin auf dem Speeder, als er seine Mutter sucht, Javas im Hintergrund etc etc...diese Bilder, kombiniert mit dem Sound = starwars pur.

mir gefallen die Naboo-schiffe sehr, darum auch Anakins und Padmes Anflug auf Geonosis finde ich herrlich inszeniert

alle Coruscant-, Jedi-Rats-, Senats-Szenen, zeigen uns "als die Galaxie noch heller war, bevor das Imperium..." (Ihr wisst schon, dass was der Obi-Wan dem Luke da in EP IV sagt...) darum finde ich das überhaupt nicht fehl am Platz oder sowas..

gut, alle Action/Computer-Szenen wie die Schluss-Schlacht, der Kampf in der Arena ist eigentlich noch sehenswert, aber da muss auch gestehen: ab der Szene, als 3-PO sein Haupt verliert, die Jump-and-Run-Szene, R2-Aufeinmal-Fliegen-Szene, all dass kann schon sehr nerven, ich kann darüber hinwegsehen...

natürlich ist der Film noch lange nicht so gut wie EP III (ja, mir gefällt der Film sehr gut, auch als Oldschool-SW-Fan) oder die OT, aber er ist viel viel besser als Episode I, der meiner Meinung nach völlig unnötig war. Christensen wäre in meinen Augen der ideale "Einstiegs-Anakin" gewesen...

Chewie I.

Community-Mitglied

  • »Chewie I.« ist männlich

Beiträge: 45

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

Wohnort: Kashyyyk

  • Nachricht senden

283

Dienstag, 30. März 2010, 12:22

@ Aaron:

Prinzipiell stimme ich dir ja zu… aber ein paar Anmerkungen wollte ich doch noch loswerden:

Zu 5.: Ich muss gestehen, ich weiß nicht so richtig worauf du hinaus willst.

Zu 6.: Die Dracula-Idee wäre mir gar nicht gekommen – sicher wäre das „effektvoll“ – effektiv – gewesen, aber die gewählte Methode ist doch soooo schlecht auch nicht. Anakin ist eben der Auserwählte, seine starke Vermindung zur Macht lässt ihn spüren in welcher Gefahr seine geliebte Mutter schwebt und die Sandleute spielen sehr wohl eine Rolle: an ihnen kristallisiert sich sein Hass und so steht auch hinter dieser Szene die dunkle Seite (mehr so sogar, als später bei Luke). Es ist ja nicht der Sinn und Zweck dieser Sequenz Anakin vor eine (kämpferische) Herausforderung zu stellen, sondern endlich, und viiiiiiel zu spät, seine dunkle Seite zu zeigen und ihm auch einen (weiteren) Anlass zu geben die Jedi, die seine Mutter quasi im Stich, in der Sklaverei ließen, später zu verraten. Außerdem ist diese Stelle – als er die Hütte verlässt und die beiden Wachen köpft - für mich die einzige im ganzen Film an der H. Christensens (Pseudo)Talent angedeutet wird.

Zu 7.: Was du schreibst ist war… aber Tatsache ist doch: Jar Jar nervt, und nur, weil man ihn in Episode I eingeführt hat muss man doch jetzt nicht noch mal den gleichen Fehler machen – die Zeiten die heraufziehen sind düster (zugegeben, dieser Film ist eher das Gegenteil, aber egal) und da passt dieser symphatische, aber völlig unpassende Gungan nicht rein (dass man ihm die Machterweiterung des Kanzlers ein Stück weit in die Schuhe geschoben hat, finde ich im übrigen total unnötig).

Zu 8.: So leid es mir tut; Star Wars ist eine Space Opera und kein Drama und als solche war die Saga noch nie für ihre grandiosen Nebenfiguren bekannt. Ich persönlich finde Mace Windu hat – wie Maul – Stil, auch wenn seine Kampfeinlagen wirklich besser hätten sein müssen (wenn ich an dass Duell mit Palpi in Episode III denke, graust mir immer noch).

Zu 9.: Geschmackssache, die Puppe und die Synchro aus Episode I konnte man jedenfalls nicht noch mal bringen – die waren der Horror.

Zu 10.: Grundsätzlich halte ich die Handlung auch für *hüstel* recht erbärmlich, aber das von dir gewählte Beispiel finde ich doch nicht wirklich aussagekräftig. Die Bombe hätte Padme ja getroffen, wenn sie an Bord des Raumschiffs gewesen wäre – so aber hätte auch ein Scharfschütze – oder was auch immer dir da in den Sinn kam – nichts genützt, denn auch der hätte ja die falsche getroffen (dämlich ist eher, dass sie, da sie die Methode schon kannten, nicht mit einem Double gerechnet haben). Was sowohl den (ausgebliebenen) Angriff auf Coruscant als auch den kaminoanischen Giftpfeil angeht: ich möchte keine Spekulationen zum Grad von Gunrays Dämlichkeit anstellen, ABER, selbst wenn er einen Angriff geplant hätte, hätte Sidious in via Dooku sicherlich davon abgehalten, ebenso wie Sidious auch einen anderen Weg gefunden hätte die Jedi nach Kamino zu lotsen. Und – es mag weit hergeholt klingen – mit eine Besetzung von Coruscant hätte sich Gunray keine – gar keine – Freunde gemacht und wäre schneller vom Fenster weg gewesen als Kowakianischer Echsenaffe sagen kann ;) . Davon mal abgesehen – das ist noch weiter hergeholt – bestand für ihn ja 1. eigentlich kein Grund zur Eile und 2. gab es ja im Kern – bei den großen Werftenwelten – Kuat, Corellia etc. – durchaus noch richtige Kampfschiffe, während die TradeFed-Frachter ja nun wirklich keine Kampfschiffe waren (ich weiß, ich weiß, das ist konstruiert). Ach ja die Giftwürmer: die sind in der Tat absolut dämlich. Es soll jetzt aber nicht der Eindruck entstehen, ich würde den Film schönreden, die Handlung ist bluleer und zu 80% belanglos.

Mein Fazit: Episode II ist in der Tat der schlechteste aller Teile, aber was heißt denn hier „sogar noch einen Tick schlechter als Episode III, und der ist ja sowas von…“? Das müssen wir bei Zeiten aber noch mal ausdiskutieren (oder vermisst du auch den „Charme der alten Filme“ ;) )?

@ Ranakan:

Ich will ja nicht klugscheißern (wobei sich da doch meine dunkle Seite durchsetzt :D ), aber der gute Mann heißt, man kann auch den vorrangegangenen Posts entnehmen, Jango und nicht „Django“ und das „Seemonster“ ist ein Aiwha, wie dir jeder RC-Leser sagen könnte. Des weiteren ist eine „Raumschlacht über Geonosis“ nicht zu sehen und den „Fight“ können wir doch ruhig Kampf nennen.
Ich finde die Szene auf Kamino und den Schwenk nach oben aber auch sehr gelungen (selbst wenn Aaron schon recht hat: das verregnete Kamino hat den… wie nannten die sich noch…, na ja den Leuten, die die Animationen machen schon Probleme bereitet).
SWU: Signaturen - max 2 Zeilen. Danke. Dein Signaturtext wurde bei Dir im Profil gesichert (unter "Über mich").

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chewie I.« (30. März 2010, 12:43)


watto05

Community-Mitglied

  • »watto05« ist männlich

Beiträge: 3 199

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

Wohnort: Rhein-Main System

  • Nachricht senden

284

Dienstag, 30. März 2010, 14:34

@Aaron

Warum bist du dann überhaupt Star Wars Fan wenn alles so unglaublich schlecht ist?
Das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ;)

Prinzipiell stimmen ja die Argumente. Aber für mich sind sie bei weitem nicht so schlimm wie für dich.
Ich möchte auch gar nicht nochmal alles aufzählen, das hat Chewie I. schon für mich getan.

Nur zur Liebesgeschichte: schaut euch mal sowas wie Rosamunde Pilcher an. Das ist Kitsch. Desweiteren klingen Verliebte immer ein bisschen seltsam, was wohl überhaupt die Schwierigkeit ausmacht solche Szenen wirklich gut zu verfilmen. Also für mich ist das alles, die gesamten Szenen, nicht hochklassig, aber ich kann es noch ertragen ohne mich gleich übergeben zu müssen. Ich finde, dass Hayden und Natalie ihre Sache mehr als gut machen.

Trotzdem ist aber Episode II für mich der schlechteste Teil von allen 6en. So eine lange Liebesgeschichte ist eben nicht typisch Star Wars, muss aber natürlich erzählt werden. Wobei es ja bei Han und Leia auch geklappt hat. Übrigens fand ich die Tuskenszene hervorragend. Endlich mal eine dunkle Aktion von Anakin.

Bei der Filmmusik muss ich passen. Habe das noch nie so gesehen wie du. Nächstes Mal achte ich mal genau darauf.
Boota da nolya! Hi chuba da nago?

Captain Rickover

Community-Mitglied

  • »Captain Rickover« ist männlich

Beiträge: 217

Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: Diese Information darf nur dem Imperator preisgegeben werden!

  • Nachricht senden

285

Dienstag, 30. März 2010, 17:10

Episode II hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Aber dennoch gib es ein paar Sachen, die mir überhaupt nicht gefallen.

1.) Die Darstellung von Anakin. Ich hatte eigentlich auf einen etwas flippigeren Anakin gehofft (etwas so, wie er in TCW ist). Der Episode II-Anakin kam mir mit seinen 19 Jahren (!) wie ein aufmüpfiger 15jähriger vor und Hayden Christensen war schlichtweg eine vollkommene Fehlbesetzung und schauspielerisch untalentiert. Was hat sich Lucas dabei nur gedacht?

2.) Das Liebes-Gesülze zwischen Anakin und Padme. Das war viel zu schmalzig und so dumm geschrieben, das es mir im Kino glatt peinlich war, Star Wars-Fan zu sein.

3.) Das Fehlen von Nebencharakteren. Die Sache mit Dreipeo und R2 war zwar gut und erinnerte mich ein wenig an die OT, aber es waren ja nur ein paar Minuten kurz vor dem Finale des Films. Lucas hat zum Beispiel alle guten Szenen rausgeschnitten, wo andere Personen ausser die Großen Drei (Anakin, Padme und Obi-Wan) auch einmal etwas zu sagen hatten. Nun gut, Yoda hatte ein paar Weisheiten auf Lager und auch Dexter. Aber vom Rest des Jedi-Ordens hat man wiedereinmal nicht viel gehört und gesehen. Sehr schade, das George von Episode-I an auf so glänzende Nebencharaktere wie Lando oder Wedge Antilles damals in der OT vollkommen verzichtet hat.

4.) Episode-II war mir genau wie später Episode III um locker 10 bis zwanzig Minuten zu kurz. Mit mehr Zeit hätte sich der Konflikt noch besser entwickeln können. Mir hätte es auch gefallen, wenn Darth Sidious etwas mit dem Tod von Anakins Mutter zu tun gehabt hätte (was weiß ich: Count Dooku darauf ansetzen, oder irgend etwas).

5.) Das Fehlen von Count Dooku. Den hätte man viel eher in die Handlung mit einbauen sollen und zunächst als politischen Gegenspieler aufbauen und nicht als den mysteriösen Jedi-Meister, der erst 20 Minuten vor Ende zum ersten Mal in Erscheinung tritt. Ich hätte Dooku viel eher sagen lassen, das die Republik von den Sith unterwandert ist udn sie deshalb bekämpft werden muss. Darum geht mir auch Darth Sidious nicht ab, doch das Ende wäre viel "schockierender" gewesen, wenn man Dooku die ganze Zeit gegen die Sith agieren sieht um am Ende zu enthüllen, das er in Wahrheit mit Darth Sidious verbündet ist.

6.) Die Schlacht am Ende war ein wenig kurz und langweilig. Eine Massenschlacht ohne Wendungen und ohne EInzelschicksale. Die Schlacht um Endor ist für mich immer noch die beste Bodenschlacht, da es hier erstens um etwas geht, zweitens weil man mehr davon sieht, wie sich Ewoks und Sturmtruppen auf unterschiedliche Weise bekämpfen. Aber Klontruppen und Kampfdroiden hirnlos aufeinander loszuhetzen, hat meinen Ansprüchen zumindest nicht genügt.

7.) Ich hätte das Massaker Anakins an den Tusken gerne gesehen. Oder zumindest ein wenig mehr als davon im Film war.

Chewie I.

Community-Mitglied

  • »Chewie I.« ist männlich

Beiträge: 45

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

Wohnort: Kashyyyk

  • Nachricht senden

286

Dienstag, 30. März 2010, 18:06

@ watto05:

Star Wars Fan - oder Fan überhaupt - wird man ja nicht, weil man ja gerade Lust dazu hat, sondern weil man etwas so sehr mag, dass man mehr davon möchte - und da kann es ja schon mal passieren, dass man dennoch enttäuscht wird, von all dem weiteren ;) (ich bin aber zugegebenermaßen teilweise auch ein bisschen von Aarons "hohen Ansprüchen" überascht :D ).

Was Rosamunde du weißt schon wen angeht: das ist echt unter meiner Würde, da lob ich mir doch meine Vorurteile und lass sie an ihrem eigenen Kitsch ersticken 8) . Außerdem: das ist doch kein Maßstab.

@ Captain Rickover:

Du triffst den Nagel so ziemlich auf den Kopf...ich bin fast erstaunt wie sehr ich dir in allen Punkten zustimme - außer vielleicht bei 3.), aber das'ja wurscht ;) .
SWU: Signaturen - max 2 Zeilen. Danke. Dein Signaturtext wurde bei Dir im Profil gesichert (unter "Über mich").

Darth Ghidorah

Community-Mitglied

  • »Darth Ghidorah« ist männlich

Beiträge: 83

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith
Episode V - Das Imperium schlägt zurück

  • Nachricht senden

287

Dienstag, 30. März 2010, 19:00

Also ich halte auch Episode II für den schlechtesten im Star-Wars-Zyklus(TPM ist noch ein bisschen besser). Trotzdem fühle ich mich bei dem Film unterhalten. Natürlich sind die Liebesdialoge schnulzig und das alles, aber ich habe nichts anderes erwartet und achte nicht besonders auf diese Stellen. Die meisten anderen Sachen, die stören wurden oft genug genannt.
So eine lange Liebesgeschichte ist eben nicht typisch Star Wars, muss aber natürlich erzählt werden. Wobei es ja bei Han und Leia auch geklappt hat
Da hat es geklappt, weil es nicht die eigentliche Story. Sie hat sich nebenbei entwickelt und wirkte nicht übertrieben.

Bei der PT schau ich mir sowieso am liebsten RotS an. Wenn mich etwas zu sehr stört, ignoriere ich es.
"Unterhalten, ohne zu belehren - lehren, ohne zu langweilen!" - Isaac Asimov

Ich lese gerade: Shadows of the Empire - Steve Perry

JediYoda

Community-Mitglied

  • »JediYoda« ist männlich

Beiträge: 84

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Aus einer weit, weit entfernten Galaxis

  • Nachricht senden

288

Mittwoch, 31. März 2010, 23:38

Wow, was habe ich hier für eine Diskussion über den "alten" Film ausgelöst! Die Rezension von Chewie I ist ja fast professionell wie aus der Feder eines Filmkritikers.

Und ich bleibe dennoch dabei, ich mag diesen Film von der neuen Triologie am liebsten! Der hat schon was, zumindest für mich, wie z.B. die von einem der Vorredner hier schon angesprochene Szene auf Tattooine, in der man Anakins Schatten sieht, der dann schon aussieht wie ein Darth Vader Schatten...

Mir gefällt auch Yoda als Kampfzwerg, auch wenn´s anderen nicht gefällt und die Love Story finde ich romantisch! Die ist einfach nötig, um die weitere Entwicklung Anakins zu Darth Vader zu erklären und mal ehrlich, ist diese Love Story wirklich schlimmer dargestellt, als die zwischen Leia und Han Solo?

Erwarten wir wirklich tiefgründiges Kino, wenn wir SW sehen? - Ich habe mir gestern mal wieder das George Lukas Interview "Star Wars - Mythen und Motive" angesehen und stimme klar zu, dass SW eine Moral rüberbringt und zweifellos Werte vermittelt, desweiteren eine gewisse Spiritualität (das Wort Religion will ich hier vermeiden) anspricht und zwei Entwicklungsgeschichten (die von Anakin und Luke), oder auch eine Art Erlösungsgeschichte erzählt. Star Wars ist ein modernes, weltweit bekanntes Epos unserer Popkultur. Es steckt sicher viel in SW und man kann noch mehr hineininterprätieren, oder auch nicht...

Aber wenn ich SW sehe, erwarte ich einfach keinen hochwertigen Problemfilm, und selbst im SciFi Bereich gibt es sicher Serien, wie BSG oder Star Trek, die sich mitunter mit philosophischeren Themen auf höherem Niveau auseinandersetzen. Star Wars ist ein wunderbares modernes Märchen für Erwachsene und Kinder, das abenteuerlich und bunt erzählt wird und uns in eine farbige Phantasiewelt entführt und dem wird Episode II meines Erachtens genauso gerecht, wie etwa jeder Teil der alten Triologie und mir gefällt das. Vielleicht sehen hier viele von uns einiges zu verklärt, oder sie erwarten einfach zuviel oder das falsche von eine SW Film...
"A single chance is a galaxy of hope."

Chewie I.

Community-Mitglied

  • »Chewie I.« ist männlich

Beiträge: 45

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

Wohnort: Kashyyyk

  • Nachricht senden

289

Donnerstag, 1. April 2010, 00:24

Nichts lege mir ferner, als dich von deiner Meinung abbringen zu wollen :) . Nee, professionell ist das bei Leibe nicht, aber ich habe, seit ich mit dem Rezensieren angefangen habe was dazu gelernt - würde ich mal ganz selbstverliebt behaupten - und ich habe mir einigermaßen Mühe gegeben. Es ist aber wirklich erstaunlich wie leicht man hier Diskussionen ins Rollen bringen kann.

Ansonsten möchte ich gar nicht mehr viel zu alldem sagen, das habe ich ja bereits getan. Hohe Ansprüche habe ich auch ganz bestimmt nicht, aber ich denke es wurden hier doch einige Punkte aufgelistet die verdeutlichen warum dieser Film selbst verhältnismäßig anspruchslosen SW-Fans mehr oder weniger sauer aufstoßen kann. Und wie du die Lovestory romantisch finden kannst... ?( - ein Rätsel :D .
SWU: Signaturen - max 2 Zeilen. Danke. Dein Signaturtext wurde bei Dir im Profil gesichert (unter "Über mich").

290

Donnerstag, 1. April 2010, 04:53

1. Hi @all! Bin neu im Forum und (wie es sich gehört) hab ich mir gleich nen Thread rausgepickt, um Dampf abzulassen :D

Now to topic.

Positiv:
+ Vielfalt (kamino, Jedi vs. Kopfgeldjäger, haufn Jedi gg Horden von Kampfdroiden)
+ gute (vielleicht zu gute) Darstellung von Anakins Entwicklung
verdammt... mehr fällt mir echt nich ein (außer halt die Dinge, die allgemein StarWars-Like cool sind, aber nun in Ep2 keine Prämiere feiern)

Negativ:
- Fast alle der genannten Vorteile kommen zu kurz
- viele Ungereimtheiten *
- teilweise unnötig in die länge gezogene Liebesszenen, die nicht mehr mit "die sind notwendig" zu begründen sind (Episode II: Star Love?). Von der Umsetzung genannter Szenen mal ganz abgesehen.

Zitat

ist diese Love Story wirklich schlimmer dargestellt, als die zwischen Leia und Han Solo?
Ja. Einmal, weil es eben schon eine Lovestory gibt in der Saga. Da muss man doch jetzt nicht die nächste hinterherwerfen, vorallem nicht SO. Zum anderen, ist die Lovestory bei han und lea immer eher sekundär gehalten und übernimmt nicht die höchste Priorität der Szenen (jedenfalls nicht so oft wie in E2).

- man wird in den Film so hinengeworfen: Der flüssige Übergang von Ep 1 fehlt. Man könnte bei den Anfangsszenen denken, man hätte 3 Szenen verpasst.
- man wird aus dem Film genauso wieder rausgeworfen: Vorbereitung auf Ep 3, General Grievous, mehr Dooku-Details (somal er ja direkt am Anfang von Ep3 schon sterben darf), so ein Umstand aber auch... :S
- Dooku mitsamt der KUS kommt zu kurz, bzw. haben ein sehr einseitiges und dürftiges Image ;( - Meine geliebte KUS, neien! :love:
- Der eigentliche Angrff kommt auch zu kurz: Rein (in den Transporter :D ), raus, fertig.

Das ganze wirkt so "schnell schnell, keine Details".

* Eine Ungereimtheit (zumindest für mich):
Das Debakel spitzt sich zu: Die Jedis sind hoffnungslos von Droiden umzingelt. Keiner weiß was passiert, aber man ahnt was (immerhin ist der Titel der Episode bisher nicht zum Einsatz gekommen). Und schwupps: Aus dem heiteren Himmel: Meister Yoda mit Kohorten von Klonen und Acclamator-Kreuzern, herorisch auf die Minute perfekt. :thumbsup: Nur ähm - warum sind denn alle - vorallem die Seperatisten - so überrascht? Ich meine: Geonosis - komplett unter KUS-Kontrolle - riesen Flotte im Orbit, man spürt einen einzelnen Jedi (ObiWan) auf, aber so ne riesen Flotte huscht mal so gemütlich unerkannt durch die Atmosphäre? :thinking: Frühwarnsysteme made by Ewok Electronics? Wenn man den Film zum ersten mal sieht fällt das sooo noch gar nicht auf, aber beim 2. mal ist das schon etwas mysteriös...

Den Film als ganzes guck dich trotzdem gerne, aber hier wirklich wegen StarWarsStandard, bzw. der Film nunmal zur Saga dazugehört, und dennoch die Brücke, wenn auch eine sehr wacklige, zwischen Ep1 und Ep3 ist.

Zu den kritisierten Droiden-Albernheiten hab ich eigentlich nichts - aber sehr wohl gegen die Timings. Von mir aus kann C3PO seinen Kopp verlieren, aber bitte nicht in einer Schlacht, die eigentlich Action und etwas Spannung aufbauen soll...

Ranakan

Community-Mitglied

  • »Ranakan« ist männlich

Beiträge: 38

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Zürich

  • Nachricht senden

291

Donnerstag, 1. April 2010, 08:19

@ Ranakan:

Ich will ja nicht klugscheißern (wobei sich da doch meine dunkle Seite durchsetzt ), aber der gute Mann heißt, man kann auch den vorrangegangenen Posts entnehmen, Jango und nicht ?Django? und das ?Seemonster? ist ein Aiwha, wie dir jeder RC-Leser sagen könnte. Des weiteren ist eine ?Raumschlacht über Geonosis? nicht zu sehen und den ?Fight? können wir doch ruhig Kampf nennen.
Ich finde die Szene auf Kamino und den Schwenk nach oben aber auch sehr gelungen (selbst wenn Aaron schon recht hat: das verregnete Kamino hat den? wie nannten die sich noch?, na ja den Leuten, die die Animationen machen schon Probleme bereitet).
Morgengruss und April April :)

oje, übel übel "Django" :) excusi

Aiwha wusste ich nicht, und darum danke...

Raumschlacht über Geonosis ist wohl falsch beschrieben, ich meine damit das Raumschiff-Duel Jango und Obi-Wan, also der Slave I und dem Jedi-Fighter

..des weiteren schadet ein bisschen dunkle Macht doch keinem ;)

einen schönen Tag und frohe Ostern

JediYoda

Community-Mitglied

  • »JediYoda« ist männlich

Beiträge: 84

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Aus einer weit, weit entfernten Galaxis

  • Nachricht senden

292

Donnerstag, 1. April 2010, 19:23

In einem Punkt haben viele von Euch auch aus meiner Sicht recht: man wird etwas zu plötzlich in die Geschichte hineingeworfen! Da sind nun 10 Jahre seit Ep.I vergangen und auf einmal taucht da Count Dooku auf... Nur finde ich den Einstieg bei Ep. III fast noch schlimmer: Dooku macht´s nicht mehr lange und da ist dieser hustende General Grievous, über den wir mal rein gar nichts wissen bis dato!

Ich mag die Figuren Dooku und Grievous, aber ihr Auftritt ist ebenso plötzlich wie ihr Ableben...

Umso besser finde ich es, dass jetzt durch TCW wenigstens die Lücken zwischen Ep. II und III etwas geschlossen werden und wir Dooku und Grievous öfter begegnen. Was die verlorenen Jahre zwischen Ep. I und II betrifft, kann man wohl nur Bücher lesen, wie JediQuest, und das ist dann eben EU und nicht Canon. Aber wir Starwarsler sind ja nicht so canongeil wie die Trekkies, oder?
"A single chance is a galaxy of hope."

293

Donnerstag, 1. April 2010, 20:52

@ Aaron, ich finde, du übertreibst es schon ein wenig. Ich nehme mir mal heraus, den ein oder anderen Punkt deinerseits zu kommentieren.

Punkt 1
Bei der Jedi-Ratsszene stimme ich dir zu, das sind wirklich fürchterlich aus. Kamino dagegen halte ich, abgesehen von der Eingangseinstellung, für sehr gut realisiert. Zudem: Schlechte Effekte finde ich in allen sechs Filmen. Sieh dir mal die die Landung von Vader auf Endor an oder den Anflug der Rebellen auf den Todesstern. Ich vertrete auch die Einstellung: Wenn ich mir Filme mit vielen Effekten ansehe, dann muss ich damit rechnen, dass mich der ein oder andere Effekt nicht überzeugt.

Punkt 2

Naja, ich finde den Dialog nicht so übel. Das ist ein wenig belangloses Gerede zwischen zwei Menschen, die auch noch nicht so recht wissen, wie sie die gemeinsame Zeit nun überbrücken sollen. Zumal Anakins "Sand-Predigt" doch ziemlich treffend seine Kindheit zusammenfasst. Er kennt nichts als Sand, Einöde. Er konnte nie Kind sein (bsp. mit Freunden schwimmen), ebenso wird die soziale und kulturelle Differenz zwischen den zukünftigen Liebenden angedeutet.
Fazit: Das Mittel ist sicher nicht jedermanns Sache, aber den Zweck kann man kaum kritisieren.

Punkt 4
Hier sehe ich es auch so, dass einfach zu viel Informationen über Dooku verloren gingen. Hätte Lucas die Szene von Obi-Wan mit der Jedi-Archivmeisterin im Film gelassen und/oder Dookus Szenen mit Padmé, hätte der Film davon nur profitiert. Dass man nichts über ihn weiß, ist allerdings auch falsch. Man weiß, dass er ein ehemaliger Jedi ist, der nun ein anderes System im Sinne hat, mit verschienden Unternehmungen unter einer Decke steckt und Schüler von Sidious ist.
Was weiß man denn über Tarkin in Episode IV? Richtig, nichts.

Punkt 6

Obskure Träume ohne Grund? Das ist auch maßlos übertrieben. Ich weiß nicht, was du für Ansprüche stellst. Jedenfalls sind Anakins Träume (bessere Bezeichnung: Visionen) letztlich der Grund, weswegen er auf die dunkle Seite wechselt. Dass Sidious hier nicht seine Finger im Griff hat, ist auch keine Gewissheit. Im einem frühen Entwurf des Drehbuchs zu ROTS stand zudem, dass Dooku auf Anweisung Sidious' die Sandleute zu einer Entführung von Shmi veranlasste. Dass Lucas es rausstrich, kann man ihm sicher vorwerfen. Dass die Zuschauer sich nichts dabei denken jedoch weniger.

Punkt 7

Jar Jar hatte einen expliziten Sinn für TPM, nämlich die Gungans und die Naboo zusammenzuführen. So einen Zweck erfüllt Chewbacca in ANH nicht. Demnach ist Jar Jar eindeutig ein TPM-Charakter, der ab AOTC auch ohne Umschweife völlig hätte fehlen können. TPM spielte auf seinem Planeten mit seinem Volk.

Punkt 8
Ok, es gibt 10.000 (oder mehr) Jedi in der Galaxie, aber es ist eine Todsünde einen weiteren (neben Yoda, Anakin und Obi-Wan) wenigstens etwas vorzustellen? Zumindest ansatzweise zeigen, dass der Jedi-Rat kein Yoda-Rat ist? Ok, das kann man auch anders sehen, was ich hiermit tue. Ob einem Windu nun gefällt oder nicht, ist eine andere Frage. Mir sagt er in AOTC auch nicht so zu, in ROTS dagegen umso mehr.

Punkt 9
Es gibt immer Dinge, die es nicht gebraucht hätte. Mir hätte ein Duell Windu gegen Dooku auch besser gefallen, weil zwischen beiden im Laufe des Filmes doch eine Beziehung aufgebaut wird, allerdings kann ich dem Aufschrei gegen Yodas Kampfeinlage auch nicht bepflichten. Was spricht denn dagegen, dass Yoda kämpt und was für Vorschläge für eine andere Kampfkunst liegen denn vor?

Punkt 10
Die vermeintliche Konstruktion kann man sich auch konstruieren.

Fazit:
AOTC ist sicher nicht der beste StarWars-Film, aber gegenüber ROTJ ein Meisterwerk in allen Belangen.