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Ace Azzameen

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541

Dienstag, 16. Februar 2010, 21:24

Zitat

Das ist ein Film. Filme sind, vielleicht abgesehen von Dokumentarfilmen, keine Abbilder der Realität, sondern Spaziergänge der Fantasie. Da steht Realismus nicht immer an erster Stelle, Szenen haben verschiedene Zwecke zu erfüllen.
Dieser Teil der Diskussion ging ursprünglich darum, dass die PT angeblich erwachsener wäre, als die OT. Mal abgesehen davon, dass ich auch in James-Ryan oder sonst einem halbwegs ernsthaften Film keinen Slapstick erwarten würde.

Zitat

Da hätten Han und Leia bei ihrer Evakuierung von Hoth auch sicher sinnvollere Dinge zu tun als sich auf ihre pubertären Scharmützel einzulassen.
In welchem Teil der Schlacht tun sie das doch gleich nochmal?
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Yavin4

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542

Dienstag, 16. Februar 2010, 22:22

Schau dir Das Imperium schlägt zurück an. Da hätten Han und Leia bei ihrer Evakuierung von Hoth auch sicher sinnvollere Dinge zu tun als sich auf ihre pubertären Scharmützel einzulassen. Das ist auch weit von der Realität entfernt, aber wie gesagt: Filme sind nicht Realität;-)
Ich bin mir garnicht so sicher, ob das wirklich realitätsfern ist. Einige Leute brauchen soetwas, um mit Streßsituationen zurecht zu kommen. Je mehr los ist, desto derber wird der Humor - das habe ich schon häufiger miterlebt.

Miko Reglia

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Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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543

Donnerstag, 18. Februar 2010, 18:03

Wo sehen wir da bitte noch etwas von einer Schlacht im Film? Mal ganz davon abgesehen, dass wir hier nur einen rennenden Droiden haben ohne den aufgebauschten Slapstick aus den Prequels.

Bei dir muss man aber auch alles ganz genau schreiben, oder? ;)
Bei Zeit-Index 0:32:47 sehen wir, wie Imperiale in die Echo Basis eindringen. Das einnehmen der Basis und eventuell Gefangene zu machen, gehörte zum Ziel der Schlacht. Also ist für die Imperialen die Schlacht erst vorbei, wenn die Basis in ihrer Hand ist. Bis Zeit-Index 0:34:15 ist der Falke immer noch in der Echo Basis und kurz vor dem Start kommt es noch zum Schusswechsel. Für mich zählt das noch zur Schlacht. Außerdem sind noch andere Rebellen auf Hoth, die sicher von den Imperialen verfolgt wurden.

Zitat

In welchem Teil der Schlacht tun sie das doch gleich nochmal?

Ich Zitiere mal:
Leia: Würde es was nützen, wenn ich aussteige und schiebe?
Han: Ja, vielleicht ja.

Leia: Mit dieser Schrottmühle kommen sie niemals durch die Blockade.
Han: Das Prachtstück hält noch ein paar Überraschungen für sie bereit, Schätzchen.
In Episode 4 auf dem Todestern ist das noch deutlicher.

Zitat

Dieser Teil der Diskussion ging ursprünglich darum, dass die PT angeblich erwachsener wäre, als die OT.

Die Thematik ist in der PT durchaus erwachsener. Der Niedergang der Demokratie durch einen ausgeklügelten Plan des personifizierten Bösen. Alleine der Detektiv Teil in Episode 2 zeigt eine große Komplexität. Daher finde ich auch, das die PT näher an der Realität ist bzw. mehr Bezüge zu ihr hat.
Im Grunde lässt das Thema der PT wenige Witze zu, weil es keine Abenteuergeschichte ist. Besonders in den Kämpfen können die meisten keine Witze machen, sonst würden sie albern wirken. Die Lösung war Jar Jar und später dann 3PO. Irgendwie musste man vom Krieg ablenken, um eine FSK 12 zu bekommen. Die Kampfdroiden sind dagegen das kleinste Problem. Ehrlich gesagt, wünsche ich mir diese Droidendarstellung zurück.

544

Donnerstag, 18. Februar 2010, 18:43

Also ich finde beide Trilogien haben etwas, nur an der PT stört mich, dass Anakin anfängt zu schnulzen.
Episode 1 war super, keine Frage, aber ab Episode 2 finde ich es grausam Anakin zuzuhören,w enn er Padme trifft.
Also auch wenn die Beziehung zwischen Han Solo und Leia etwas zu knapp dargestellt wurde waren mir die Dialoge doch wesentlich sympathischer.

Ace Azzameen

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545

Donnerstag, 18. Februar 2010, 19:26

Zitat von »Miko Reglia«

Bei Zeit-Index 0:32:47 sehen wir, wie Imperiale in die Echo Basis eindringen.
Ich zähle das Mob-Up nach dem Eindringen in die Echo-Basis ehrlich gesagt nicht mehr zur eigentlichen Schlacht, aber da sind die Meinungen nunmal verschieden.

Zitat

Leia: Würde es was nützen, wenn ich aussteige und schiebe?
Han: Ja, vielleicht ja.
Für mich nichts weiter als ein erboster Kommentar und eine schnelle flappsige Antwort. Das ist weit von dem Geturtel inmitten einer tobenden Schlacht entfernt.

Zitat

Leia: Mit dieser Schrottmühle kommen sie niemals durch die Blockade.
Han: Das Prachtstück hält noch ein paar Überraschungen für sie bereit, Schätzchen.
Und das vergleichst du mit dem Slapstick aus AotC?

Zitat

Die Thematik ist in der PT durchaus erwachsener.
Die Thematik vielleicht. Aber ihre Umsetzung...
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Miko Reglia

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Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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546

Donnerstag, 18. Februar 2010, 19:51

Die Zitate beziehen sich eher auf den Dialog von Anakin und Padmè in der Arena. Diese Wortgefechte haben ihren Ursprung in der OT. Lucas wollte das wohl in der PT ähnlich machen.

Zu viel Slapstick kann man vielleicht Ep 1 vorwerfen, das sah selbst Lucas ein. Aber die anderen beiden Episoden kann man darauf nicht mehr reduzieren. Sogar die Kampfdroiden halten sich zurück. Jetzt bleibt nur noch C3PO und über den hat man sich in der OT auch nicht beschwert.

547

Donnerstag, 18. Februar 2010, 19:58

Also ich finde, bei den Kampfdroiden verhält es sich genau umgekehrt, die waren vor allem in Episode 1 Ernst zu nehmen, was danach durch die diversen Witzchen immer mehr ins lächerliche gezogen wurde. Richtig schlimm ist hier ja Episode 3, alleine schon die Stimmen sind grausam.
Unser Opfer wird nicht vergebens sein. An diesen Tag wird man sich erinnern.
Eine Million Stimmen kann man nicht zum Schweigen bringen...

Obi-Wandi

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Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung

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548

Donnerstag, 18. Februar 2010, 20:07

Alte oder neue Trilogie - Welche ist besser?

Als letztens die Star Wars - Filme wieder im TV liefen, machte ich Tage später in der U-Bahn die Beobachtung, dass Kinder angeregt über die Prequels sprachen. Schließlich sollte es zu einem Höhepunkt kommen: "Es gibt auch noch drei weitere Filme, aber da spielen nur noch ihre Kinder mit, und sonst ganze andere Leute." Dieses Gespräch deckte sich mit ähnlichen Situationen, in denen Kinder die PT nachspielten (als Ani und Obi), und kein Wort über die OT-Idole verloren wurde. Kinder scheinen die PT also mehr als die OT zu mögen.

Ich erkläre mir das mit der großzügigeren Abwechslung an visuellen Sensationen: mehr verschiedene Planeten und exotische Lebensformen, insbesondere deren Umsetzung, die mit dem technischen Fortschritt nicht mehr durch Umwege angedeutet, sondern direkt dargestellt werden. Im Umfeld von modernen Fantasy und Sci-Fi Filmen und vor allem Fernsehserien kann sich die PT in der Gunst der jungen Fans gut behaupten.

Im Vergleich wirkt die OT eingeschlossener, stationärer, möchte man meinen, aber eben diese technische Entwicklung, die visuelle Tricks quasi immer umsetzbar macht und die nach Außen eine epischere Größe vorgaukelt, verführt zu einem ausufernden Erzählstil. Die OT punktet hier mit einer immer noch spannenden Effizienz, musste man immer Kompromisse eingehen, um die Ecke denken, und mit weniger, aber umso gezielteren Einstellungen eine Sequenz zu erzählen. So finde ich zum Beispiel die Raumschlacht in ROTJ schöner, realistischer und bedrohlicher, als der Anfangskampf in ROTS, wo man nach Belieben Einstellungen dazu bauen konnte, während bei ROTJ wohl überlegte Planung, Storyboarding und exakte Umsetzung ein für mich beeindruckenderes Ergebnis erzielten.

Ich mag die OT sehr, da sie geschickt auch das Mittel der Andeutung einsetzt, sodass ich mich in diese fernen Welten hineindenken kann, die sich sprichwörtlich in meinem Kopf abspielt, während z.B. Obi und Luke im Falken nach Alderaan fliegen: die Macher haben verstanden, durch ganz bestimmte Details ein Universum zu kreieren, das die Vorstellungskraft der Kinogeher inspiriert.

Obwohl mir auch die PT zusagt und ich sie gerne sehe, so vermisst man das erzählerische Feingefühl, dieses Detail, das mehr bedeutet als permanent bunte Prospekte, die sich scheinbar auf die Leinwand drängen, nur weil sie technisch machbar sind. Die OT bleibt weiterhin mein Favorit, aber der Fairness wegen sei erwähnt, dass die PT mit dem Aufstieg Palpatines als Handlungsstrang ein zugegeben erinnerungswürdiges Highlight für sich verbuchen darf, ebenso wie einige andere Sequenzen, welche die effiziente Eleganz der OT in Erinnerung rufen (Obis Kampf gegen Jango, Yoda gegen Sidious und auch der Lichtschwertkampf aus EP I).

Ace Azzameen

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549

Donnerstag, 18. Februar 2010, 20:35

Zitat von »Miko Reglia«

Aber die anderen beiden Episoden kann man darauf nicht mehr reduzieren.
Ich reduziere nicht den ganzen Film darauf, aber in den großen Schlachten ist er leider deutlich zu dick aufgetragen.
Bei der Arenaschlacht vergehen kaum mal zwei Minuten ohne das irgendwo dick mit Slapstick aufgetragen wird.
Die Bodenschlacht auf Naboo besteht sogar fast vollständig aus Jarjar-Szenen.

Zitat

Sogar die Kampfdroiden halten sich zurück.
Wenn man die halben 3POs ständig im Bild hat, dann reicht das ja auch.
Ein letzter Salut für Bootsmann

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Miko Reglia

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Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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550

Donnerstag, 18. Februar 2010, 22:24

Ich reduziere nicht den ganzen Film darauf

Nach deinen letzten Beiträgen kam es mir doch schon so vor, aber gut das du jetzt klarstellst.

Zitat

Bei der Arenaschlacht vergehen kaum mal zwei Minuten ohne das irgendwo dick mit Slapstick aufgetragen wird.
Die Bodenschlacht auf Naboo besteht sogar fast vollständig aus Jarjar-Szenen.

Die Bodenschlacht ist nur ein viertel der Schlacht und selbst wenn du Anakins Fliegerei mit einrechnest, bleibt immer noch die Hälfte vernünftig. Die Arena Szenen sind auch nur die Hälfte der Kämpfe. Also wo ist dann der störende Humor? Das würde mich besonders bei Utapau interessieren.
Die Bodenschlacht auf Endor hat auch ihre witzigen Momente, während der Raumkampf ernst ist und Lukes Kampf sowieso episch ist. Manche halten sogar die Ewoks für einen einzigen Witz.
Der Anteil an Humor ist doch nicht mehr geworden. Im Gegenteil, manche Storyteile beinhalten gar keinen Witz.

Ranakan

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551

Freitag, 19. Februar 2010, 08:41

Zitat von »Ranakan«
aber dieser Film ist um einiges besser und weniger mainstream als Episode VI
Da bin ich doch jetzt wirklich auf eine Begründung gespannt.
naja...eigentlich wenn ich das lese, was ich da geschrieben habe, ist das schon eine komische Aussage. wollte bloss sagen, dass ALLE Starwars Filme "mainstream" sind. weniger oder mehr...darüber lässt sich streiten, meine Begründung: die Episode VI mit den Ewoks und dem "lustigen" Tod von Boba Fett und dem absoluten Happy End ist in meinen Augen "massentauglicher" als die Episode III, in der man Anakin verbrennen sieht, viele Jedi sterben, Padme stirbt und schlussendlich ohne Happy End auskommt (kommen muss).

wie schon beschrieben misfällt mir an der Episode VI am meisten, dass Han Solo einfach zu dümmlich dargestellt wird. aber auch das ist sicherlich Ansichtssache...

Warrick

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Lieblingsepisode: Episode II - Angriff der Klonkrieger
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552

Freitag, 19. Februar 2010, 12:33

Bei mir ist das unterschiedlich.

Von den Filmen gefällt mir die OT besser aber wenn man die Bücher zu den Filmen mit einbezieht, mag ich die PT lieber als die OT. Was aber auch daran liegt, dass die Bücher zur OT meiner Meinung nach grottig geschrieben sind.

Mein persönlich Tipp für einen vollendeten Star Wars-Genuss:

Die Bücher von der PT lesen und danach die Filme der OT schauen
Lese gerade:

Darth Bane - Schöpfer der Dunkelheit

553

Samstag, 20. Februar 2010, 11:54

Die Bücher wurden halt im Stiel der 80er geschrieben.
Mir persönlich gefällt dieser Stiel allerdings besser als das Neue wo über 2/3 des Buches nur wiederholt oder nichts wichtiges gesagt wird.

Besser oder Schlechter der Triologien ist immer so ne Sache, da da es auch schon große Qualitätsschwankungen innerhalb der Triologien gibt.

Wenn man es rein auf die Filme wie sie im Kino zu sehen waren reduziert ist die OT eindeutig besser.
PT ist einfach zu kindisch (abgesehen von der düsteren 1/2 Stunde in Eps. 3), zu überladen mit Effekten und zu Unvollständig/zuviele Ungereimtheiten.
Es kommt einem so vor als hätte man versucht alles aus der OT gleich 3 Nummern größer zu machen.
Was dann einfach übertrieben lächerlich wirkt.

Auch in der OT gibt es solche Defiziete (speziel nach der Nachbearbeitung) doch weniger ist da mehr. ;)

watto05

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554

Samstag, 20. Februar 2010, 15:10

Auch in der OT gibt es solche Defiziete (speziel nach der Nachbearbeitung) doch weniger ist da mehr. ;)
Finde ich auch.
Als ich das letzte mal z.B: Episode V gesehen habe, kam das ganz deutlich hervor.
Toll waren z.B. die neuen Aufnahmen von Bespin und der Wolkenstadt, schlecht waren die neuen Szenen mit Vader, in der er eine andere Stimme hatte als normalerweise (oder kommt mir das nur so vor?)

Jedenfalls haben beide Trilogien ihre Hoch- und Tiefpunkte. Kann ja auch gar nicht anders sein.
Ich mag beide gleich gern.
Boota da nolya! Hi chuba da nago?

Darth-Silidi

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Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung

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555

Sonntag, 21. Februar 2010, 15:44

Ja wie gesagt,die alte Trilogie ist für mich besser,war nicht viel mit Computer gemacht und wirklich kam sie auch rüber.
Die neue Trilogie war zu Unecht wegen zuviel Computerarbeiten.Das sah Unlogisch aus.

Darth Can

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Episode III - Die Rache der Sith
Episode IV - Eine Neue Hoffnung
Episode V - Das Imperium schlägt zurück
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556

Donnerstag, 11. März 2010, 13:01

also mir gefallen beide Triologien gleich gut, ob wohl ich damals vom Inhalt die alte Triologie besser fand
ich glaub das lag aber auch etwas an den Soundtracks, die aus der neuen Triologie sind meiner Meinung nach
etwas trauriger. Ich finde es aber jetzt gut das die neuen DVDs der alten Triologie Digital überarbeitet wurden
sieht einfach besser aus !!! passt auch besser mit der neuen Triologie zusammen. Jetzt find ich beide Triologien
gleich gut, auch vom Inhalt.

Findus

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Donnerstag, 11. März 2010, 13:26

Ich finde es aber jetzt gut das die neuen DVDs der alten Triologie Digital überarbeitet wurden
sieht einfach besser aus !!! passt auch besser mit der neuen Triologie zusammen. Jetzt find ich beide Triologien
gleich gut, auch vom Inhalt.
Sollte es nicht eigentlich so sein das sich das neue der Vorlage, auf der es direkt beruht, anpassen sollte und nicht andersrum ? Schon traurig wenn man die OT erst gut findet wenn sie sich dem neuen Anpassen muss, vorher hat sie dir ja anscheinend nicht so gut gefallen, aufgrund der "schlechteren" Effekte ^.-
Man muss nicht sterben, um in der Hölle zu sein.

Darth Can

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Donnerstag, 11. März 2010, 13:37

@ Findus ich weiß nicht ob du mich verstanden hast !!! ich meinte: das ich früher die alte Triologie besser fand als die neue und das vom Inhalt. Und ich fand sie vorher von den Effekten auch gut, nur vorher hat die neue mit der alten nicht so gut zusammen gepasst: Jetzt schon. Und daher find ich jetzt nicht nur die alte sondern auch die neue gleichgut !!!

Darth Ghidorah

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Donnerstag, 11. März 2010, 19:10

An sich finde ich beide Trilogien gut. Aber die OT gefällt mir besser, da ich seit meiner Kindheit kenne und sie mich ständig begleitet hat. Dabei muss ich sagen, dass ich mir häufig störende einfach wegdenke und mich nur auf die guten konzentriere (in Epi III-V ist eigentlich nichts störendes und in RotJ können die Ewoks sympathisch werden, wenn man sie richtig betrachtet).
Mich stört es auch immer, wenn die PT zu nichte gemacht wird mit dem Argument: "Es ist nicht das Original." Viele Argumente zählen, DAS nicht.
"Unterhalten, ohne zu belehren - lehren, ohne zu langweilen!" - Isaac Asimov

Ich lese gerade: Shadows of the Empire - Steve Perry

Darth Pevra

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560

Donnerstag, 11. März 2010, 23:42

Zur Eingangsfrage.
Ich mag die OT insgesamt um einiges lieber als die PT, obwohl ich Ep.3 knapp besser finde als Ep. 6. Die Ewoks, argh, ich mag die Ewoks wirklich nicht. ;)

Atmosphäre:
Hier finde ich die OT wesentlich besser, weil sie wie schon erwähnt einfach einen viel mystischeren Flair hat. Man hat wirklich das Gefühl, man ist in einer Geschichte gelandet, in der es um mehr geht als einzelne Leben. Außerdem gefällt mir der Schmutz und das Banale auch sehr gut. Das gibt einem Film diese Prise Extrarealismus.

Special Effects + Maske:
Nun ja, ich denke, die SFX sind in beiden Trilogien eigentlich gut gelungen. Gelegentliche Aussetzer gibt es auch in beiden. In der PT wirken die Landschaften manchmal künstlich, in der OT dafür haben manche Aliens doch sichtbare Plastikgesichter.

Charaktere:
Die Figuren sind in der OT sowohl glaubwürdiger als auch sympathischer. Besonders aufgefallen ist mir das zum Beispiel bei Yoda, den ich in der PT als unerträglich unsympathisch empfinde und in der OT doch auch recht gerne mag. Außerdem sind in der PT manche Figuren, wie Padmé, allzu offentlichtliche Plot-devices. Ich mochte ihr Double in Ep.1 lieber als das Original...

Dramatik:
Dramatik kann nur dann entstehen, wenn man die Figuren liebgewonnen hat. Nur dann kann man wirklich mit ihnen mitfiebern. Und genau deswegen empfinde ich die OT als viel dramatischer. Anakin mochte ich in Ep.3 auch halbwegs, also habe ich dort auch mit ihm mitgefiebert. Aber Ep.1 und Ep.2 waren größtenteils fade (Shmi mochte ich, aber die hatte leider wenig Screentime).

Humor:
Ich habe in der OT wesentlich öfters gelacht oder geschmunzelt als in der PT. Und wieder sieht man das an einem Charakter ganz gut, nämlich C3PO. Während ich bei seinem "We seem to be made to suffer" jedes Mal schmunzeln muss, ist er in der PT nur noch unlustig.

Schauspieler:
Ich verabscheue Portmans Schauspiel. Wie konnte sie ausgerechnet bei SW so schlecht spielen? In Leon, der Profi war sie schließlich noch gut...
Ja, jedenfalls finde ich das Schauspiel insgesamt in der OT besser, auch wenn die PT auch hin und wieder ihre Momente hatte. Christensens Spiel in Ep.3 fand ich zum Beispiel gar nicht mal schlecht.

Plot:
Einige von euch scheinen zu denken, dass ein komplexer Plot automatisch besser ist. Das stimmt nicht. Seht euch mal Matrix 2 und 3 an, dann wisst ihr, was ich meine. Zu wenig Komplexität ist fade, aber zu viel Komplexität ist verwirrend.
Ich finde auch, dass der Storyablauf der PT grobe Mängel hat. Episode 1 zum Beispiel war ziemlich unnötig, und hätte ganz gestrichen werden können. Die Ereignisse hatten nicht genug dramaturgisches Potential, um eine Eingliederung rechtzufertigen. :sleeping: Ehrlich gesagt hätte ich Ep.1 gestrichen, Ep. 2 stark modifiziert und stattdessen nach Vaders Fall einen zusätzlichen Film gedreht. Die Verfolgung der Jedi hätte gewaltiges, dramatisches Potential gehabt, das nicht einmal ansatzweise ausreichend ausgelotet wurde. Mann, was hätte ich dafür für Ideen! *sabber*
Hingegen wurde bei der OT sofort in die interessante Handlung eingestiegen. Todesstern, etc., gewaltiges Storypotential. Und so ging es dann auch weiter. :thumbsup: Der einzige grobe Mangel waren die zwei sehr verstörenden http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/DeusExMachina in Ep. 6, mit den Ewoks. Klar, der Deus ex wurde zuvor schon genutzt, aber in Ep. 4 und 5 niemals so brutal wie in Ep. 6.
Oh, die Politik in der PT war übrigens eine der besseren Sachen. Sicher, eine vereinfachte Version, aber die realistische haben wir ja sowieso Tag für Tag. ;)

Action:
Ehrlich gesagt ist mir Action nicht so wichtig wie Drama. Sogesehen war sie mir in der PT fast schon zu viel. Von der Umsetzung her mag ich die dramatischere OT Variante lieber als die poppigere PT Variante, aber das ist auch Geschmackssache.

lg, Pevra

Ranakan

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Freitag, 12. März 2010, 09:40

Der einzige grobe Mangel waren die zwei sehr verstörenden http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/DeusExMachina in Ep. 6, mit den Ewoks. Klar, der Deus ex wurde zuvor schon genutzt, aber in Ep. 4 und 5 niemals so brutal wie in Ep. 6.
also, da haben wir so ziemlich die gleiche Meinung, wenn Du mal meinen Eintrag liest :)

aber das mit dem DeusEx, das hab ich jetzt echt nicht geschnallt...kannst Du mir das mal erklären?

bedankt! - Ranakin

Darth Pevra

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Freitag, 12. März 2010, 10:44

Klaro!
Als Deus ex bezeichnet man es, wenn die Protagonisten bis zum Hals in der S**** sitzen (sie sind umzingelt, verletzt, haben keine Waffen, etc.) und sie dann durch ein Wunder die Bösen besiegen und heil entkommen. Übersetzt heißt das ganze auch göttlicher Eingriff, was ich sehr passend finde.
Als Beispiel:
Unser Protagonist ist ein Reh, und es ist von einem Rudel Wölfen umzingelt. Eine verdammt tödliche Situation. Plötzlich schlägt ein Blitz in einen umliegenden Baum ein und verscheucht die Wölfe.
Deus ex Machina ist schlechtes Geschichtenerzählen, weil der Zuseher ja sehen will, wie sich die Guten aus eigener Kraft aus einer Situation rauswinden (auch wenn manchmal die schnelle Lösung vom Erzähltempo her besser passt, das muss man dann abwägen). Außerdem geht, wenn der Autor sie immer von außen rettet, irgendwann die Spannung verloren - der Zuseher erwartet, dass die Helden es überleben.
In Ep-6 war für mich ein Deus ex dort, wo die Ewoks C3PO für einen Gott halten. Das kam wirklich aus dem Nichts und ist noch dazu fürchterlich abgedroschen.

Ranakan

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Freitag, 12. März 2010, 11:46

merci vielmal:)

also ich als alter Filmfreak bedanke mich wirklich herzlichst für dieses neue Wissen. weltklasse:)

biste auch der Meinung dass Han viel zu dümmlich dargestellt wird? ich meine z.B. die Szene auf Endor wo er das Holz knacken lässt, als er einen Trooper angreifen will, oder als er die Panzertüre öffnen will etc etc...ich finde das so schade, ich meine sch...., es ist HAN! ;)

so, habe Feierabend und wünsche allen ein schönes Wochende!

Darth Pevra

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Freitag, 12. März 2010, 12:07

Das hat mich weniger gestört als seine Nettigkeit. Dümmlich war er in ANH nämlich auch hin und wieder. Dummheit bei Figuren stört mich eigentlich nur wenig, das macht sie nämlich lebendiger.

Aber mir ist sowieso der ESB Han, der, der auf Darth Vader geschossen hat, der liebste. :D

Til Skywalker

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Samstag, 13. März 2010, 12:17

Ich finde beide Trilogien gleich gut.
In der ersten sind mehr Jedi und die Technik ist einfach besser.
Doch was wäre Star Wars ohne Darth Vader ?Durch die alte Trilogie ist Star Wars doch erst entstanden!
Sie ist einfach ein guter Klassiker, die wirklich sehr spannend durch die neue fortgesetzt wurde.
Natürlich hat die neuere mehr Action mit verbesserten Lichtschwertduellen ,aber dafür ist die Story in der ersten etwas besser. :thumbsup:
Die besten Schauspieler sind für mich Harrison Ford,Hayden Christensen,Mark Hamill und Ewan MCGregor.Die haben ihren Job wirklich sehr gut gemacht! :thumbup:
Möge die Macht mit dir sein!

566

Donnerstag, 25. März 2010, 20:23

ganz klar die orginaltrilogie.

die neue triologie ist meiner meinung nach wirklich die ausgeburt eines größenwahnsinnig gewordenen, macht bessesenen, kontrollfreak der sich zu viel esoterik scheiss die letzten jahrzehnte reingezogen hat was ihm scheinbar den geist vernebelt hat. george lucas hat mit ihnen wirklich seine kinder gefressen. ähnlich wie mit indiana jones 4, der wirklich der erste film war aus dem ich schon fast traurig aus dem kino kam dar ich es nicht fassen konnte das lucas nach den neuen star wars teilen auch nun diesen großartigen charakter zerstört hat.

die neuen teilen angefangen mit episode I haben schwache charaktere, anderes wie bei der orginal triology. der film plätschert nur so vor sich hin, es gibt keine nach oben steigende kurve, was die dramatik angeht wie auch die charakterausarbeitung.

desweiteren ERTRINKEN episode I bis III in lichtschwertkämpfen und animationsspektakel bei denen nicht nachgedacht wurde ob es sinnvoll ist die hochwertige computer technik ÜBERALL einzubringen. es wurde gemacht weil es möglich war, für mich hatten episode I bis III etwas von einem showreel einer firma "schaut mal was wir alles machen können". die raumschlachten z.b. sind komplett wirr, ein feuerwerk das überlandener nicht sein kann. in der orginaltriologie gibt es szenen gerade in den raumschlachten die sich einem in den kopf einbrennen. auch kleinigkeiten wie z.b. in the empire strikes, im meteroidenfeld. das zusammenspiel von perfekt passender musik und choreo was den ablauf der fliegerei angeht (tie-fighter die zerschellen und sich noch 10 mal drehen ohne dabei übertrieben zu wirken) ist einfach perfekt und sucht im berreich sci-fi bis heute seines gleichens.

lichtschwerkämpfe.. ja was soll man da noch sagen.. auch wieder gewinn für die orginaltrilogie.. in der orginaltrilogie wurden es stets dezent eingesetzt und es hat sich immer alles auf ein duell am ende zugespitzt auf das man gewartet hat und sich gefreut hat. es ging nicht um ein choreo feuerwerk von lichtschwertern wie in der neuen trilogie, die fast wirkte wie der auftritt einer tanztruppe von americas best dance crew von mtv.

dann ..DESIGN.. ich als grafik designer lege hierauf besonders viel wert. das design von raumschiffen, kostümen, aliens, alles von a bis z in den orginalteilen war MAKELOS ! sieht man sich an wie unglaublich weit das design der orginaltrilogie seine krakenarme ausgeworfen hat wird einem alles klar. street artists verwenden immer wieder gerne das motiv des at-at. den stormtrooper helm um nur die spitze des eisbergs zu nennen.
und nun sieht man sich episode I bis III an, was in gottes namen ist da passiert... jedes kind weiss never change a winning team, star wars ist ein selbstläufer der keiner aufpolierung und veränderung dieser wichtigen design elemente gebraucht hätte, was da in episode I bis III rumfliegt und fläucht ist schlichtweg entäuschend und seelenlos. aaaaalglattes design aus der schmiede von "das jahr 2000" designer die tollwütig ohne nachzudenken über atmosphäre und co. auf eine welt losgelassen wurden die sie scheinbar nicht sehr gut verstanden haben.

im großen und ganzen hat star wars mit episode I bis III seine liebesnwürdigkeit verloren aus der orginaltrilogie.
hervorragende charakterausarbeitung und spritzige dialoge ersetzt durch den verzweifelten versuch episode I bis III darzustellen wie eine griechische tragödie die sich verliert in dämlichen dialogen und vorallem der ideenlosigkeit die bei lucas eingehalten hat.