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DarthUltimor

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  • »DarthUltimor« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 83

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

Wohnort: Oldenburg

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1

Montag, 1. März 2010, 18:16

Versagen des Jedirats?

Die Handelsföderation verhängt eine Blockade über den Planeten Naboo, der Kanzler entsendet einen Jediritter und seinen Padawan, um Verhandlungen zu führen. Diese scheitern, es kommt zum Kampf an, an dessen Ende die Flucht der Königin mit den Jedi nach Coruscant steht, wobei sie noch einen kleinen Umweg über Tatooinen machen. (stark vereinfacht)

So weit so gut.

Dies ist das vielleicht größte politische Ereignis der letzen Jahre, eine kriegerische Invasion sieht man nicht alle Tage, der oberste Kanzler verliert sein Amt.

Nebenbei wurde im Zusammenhang mit dieser Situation noch ein Sith-Lord gesehen.

Die Königin fliegt nach Naboo zurück, (interessant ist hier, das man sie in ein Gebiet zurückkehren lässt, wo sie mit Sicherheit gefangen genommen oder gar umgebracht wird, man sie in Episode II jedoch aufgrund zu großer Gefahr wegen Attentaten einfach von Coruscant wegschickt,) eine Armee mitzuschicken kommt aufgrund der politischen Situation nicht in Frage, Jedi dürfen jedoch gerne mitkommen.

Jetzt zur eigentlichen Frage:

Warum nur zwei? Der Tempel ist voll von unbeschäftigten Jedi, der Rat komplett anwesend und zum nichtstun verdammt, und dennoch sendet er trotz der oben gennanten Gründe (Krieg, Sith) nur zwei Jedi. Wie viele Opfer hätten unter den Naboo und besonders unter den Gungan hätten vermieden worden können, wären z.B. Yoda und Mace Windu mit nach Naboo gekommen! (Windu tötet Maul und Yoda schleicht sich zu Gunray und nimmt ihn fest, er zwingt ihn, die Droiden abzuschalten)

Das der Jedirat dann darüber hinwegsieht, das einer der Jedi einen zehnjährigen Jungen ohne erklärten Grund mit ins Kriegsgebiet nimmt, verkommt schon fast zur Nebensache.

Der Gipfel ist jedoch, das der halbe Jedirat nach dem Sieg und nach Qui-Gons Tod seinen Arsch nach Naboo bewegt, um auf dem Siegerholo lächelnd der Nachwelt hinterlassen zu werden.

Darth Zizous

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Beiträge: 1 089

Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung
Episode V - Das Imperium schlägt zurück
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: Omega IV

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2

Montag, 1. März 2010, 18:44

"Ich kann sie beschützen, aber keinen Krieg für Sie führen." ich denke dieses Zitat zeigt ziemlich bgenau, warum der Jedi-Rat untätig blieb. Jedi sind keine Krieger, oder zumindest sehen sie sich selbst nicht aals solche und wollen diese Rolle nicht annehmen. Ich denke für ein derart groß angelegte Jedi-Mission, wie du sie verlangst, hätte es der Zustimmung der Republik, also des Senats bedurft. Da der senat aber in dem Moment quasi handlungsunfähig ist, kommt es dementsprechend zu keiner solchen Entscheidung. Selbst die Mission von Obi-Wan und Qui-Gon wurde ja nicht vom Senat, sondern im Geheimen von Valorum auf die Beine gestellt, sonst hätten die Jedi nie eingegriffen, da es sich ja um eine legale Aktion der Förderation handelte, oder zumindest wurde es so nach außen hin transportiert.

Die Invasion war nicht belegt und man sieht ja auch, als die Neimodianer einen Ausschuss verlangen, dass dieser Vorschlag von vielen angenommen und unterstützt wurde.

Es darf schon als beachtenswert angesehen werden, dass der Rat Qui-Gon und Obi-Wan weiterhin bei Amidala zu bleiben, auch wenn ihnen klar sein dürfte, dass es zum Konflikt kommen wird. Die Sache mit dem Sith hingegen nehmen sie wirklich nicht ernst genug, aber ich denke es ist zumindest nachvollziehbar, dass man nach 1000 Jahren des Friedens, nicht mehr wirklich an die Existenz der Sith glaubte.

Und was die Jedi nach dem Sieg anbelangt, so sind sie wohl eher zur Würdigung eines großen Meisters, als ihrer Publicity gekommen, was ich durchaus für gerechtfertigt halte.
Dennoch kann man ihnen vielleicht einen zu leichtfertigen und überheblichen Umgang mit der Information über einen Sith-Lord vorwerfen, was aber nur ei allzu normales Verhalten ist. Nicht unbedingt wiese, aber normal.
Die Dunkelheit ist großzügig und geduldig und gewinnt immer, aber im Herzen ihrer Stärke liegt ihre Schwäche: Eine einzelne Kerze genügt, um sie zurückzudrängen.
Liebe ist mehr als eine Kerze. Liebe kann Sterne entzünden.

Lord Mando

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Beiträge: 46

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Mandalore, Kyrimorut

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3

Montag, 1. März 2010, 20:11

Ich sehe das im Grunde genauso wie Zizous: Die Jedi wollen keine Krieger sein bzw. von der Öffentlichkeit als solche gesehen werden und schicken deswegen auch nicht mehr Mitglieder mit nach Naboo. Außerdem geht Amidala ja freiwillig zurück nach Naboo und es wurde ihr von mehreren Leuten abgeraten, also hätten sie danach auch sagen können "Ja, sie wurde ja gewarnt also ist sie selbst Schuld, dass sie getötet/gefangen genommen wurde" :P
Was mir jetz aber erst auffällt, weil du es geschrieben hast, ist dass sie den kleinen Anni mitnehmen. Also dass sie ihn mitnehmen ist mir natürlich aufgefallen, aber dass es eigentlich ziemlich gewagt ist ihn mitzunehmen. Aber in diesem Falle kann der Jedi-Rat denke ich auch nichts tun, da Anakin ja noch nicht im Orden ist und somit können sie ihm auch nichts befehlen. Qui-Gon ist für ihn verantwortlich und er hält das anscheinend für sinnvoll ihn mitzunehmen. Wieso weiß ich auch nicht so recht :thinking:
Das einzige was stimmt, was aber Zizous auch schon erwähnt hat, ist das mit dem Sith. Dass sie da nicht härter durchgegriffen haben war ein Fehler. Aber vielleicht haben sie Qui-Gon auch nicht so recht getraut, sie waren ja alle ziemlich skeptisch als er es ihnen erzählt hat.
Nja soviel zu meiner Meinung :D
Lord Mando
Fi: „Hättet ihr nicht wenigstens welche in Mattschwarz besorgen können? Ich möchte nur ungern mit schlecht passendem Zubehör in den Tod springen. Was würden dann bloß die Leute denken?“
Fi ist einfach der coolste :thumbsup:

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