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JM-Talon

Ehren-Yoda

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1

Samstag, 2. Februar 2008, 08:09

LucasArts und seine Chefs: Ward war gestern, Rodriguez ist heute


LucasArts verliert den Chef: Jim Ward tritt zurück
Samstag, den 02. Februar 2008 um 08:09 Uhr von JM-Talon

Wie Kotaku.com berichtet, überraschte Jim Ward, Präsident von LucasArts, den Konzern am Montag mit seiner Kündigung:

LucasArts bestätigte soeben, dass Jim Ward, langjährige Arbeitsbiene von Lucas und aktuell Präsident von LucasArts, "aus persönlichen Gründen" gekündigt hat und LucasArts in einigen Wochen verlassen wird.

Ward begann seine Karriere in der Werbung und begann bei Lucasfilm im Jahr 1997 als Leiter ihrer Marketing-Abteilung. Im Jahr 2004 wurde Ward zum Präsidenten von LucasArts ernannt.

Es gibt bisher keine Angaben für die Gründe zu dieser offenbar plötzlichen Kündigung oder auch nur, wohin er geht.

Ward kommentierte seine Kündigung:

"Ich bin sehr stolz auf die Leute und die Arbeit, die wir zusammen in den letzten vier Jahren bei LucasArts gemacht haben", schrieb er. "Es war eine unglaubliche Erfahrung. Zusammen haben wir die Firma neu gestartet und LucasArts auf eine Straße noch größeren Erfolges gebracht. Das hier ist ein fantastisches Team und sie sind für ihr bestes Jahr bisher aufgestellt."

Margaret Grohne, PR-Leiterin für die Spiele-Entwicklung von LucasFilm, sagte, dass LucasArts über Wards Entscheidung am Montag Abend erfahren habe.

"Er sagte der Firma, er kündige aus persönlichen Gründen und er hat das nicht weiter ausgeführt", sagte sie. "Er wird in einigen Wochen gehen."

"Wir suchen nach einem neuen Präsidenten und in der Zwischenzeit wird Howard Roffman, Präsident von Lucas Licensing, einspringen. Er ist seit mehr als 25 Jahren in der Firma und sehr eng mit dem Spielegeschäft verknüpft."

Wards Abschied werde Grohne zufolge sich nicht auf Veröffentlichungstermine oder Entwicklungstermine irgend eines der Spiele von LucasArts niederschlagen.

"Für das Jahr 2008 haben wir ein richtig gutes Angebot in petto", sagte sie. Ward habe ein sehr starkes Team installiert und er habe eine sehr starke Firma aufgebaut. "Er verlässt uns in einer sehr guten Position."

"Es tut uns leid, ihn gehen zu sehen. Er ist seit mehr als 10 Jahren in der Lucasfilm-Gruppe beschäftigt und hat definitiv eine ganze Menge dazu beigetragen."

Ward sollte ursprünglich kommende Woche auf der D.I.C.E.-Konferenz zum Thema "Breaking the Broken Model!" sprechen, aber LucasArts bestätigte, dass er das Ereignis nicht besuchen wird.

LucasArts machte im Star-Wars-Bereich in den letzten Wochen von der wiederholten Verschiebung des Vorzeigespiels von sich reden. The Force Unleashed, ursprünglich zum 30. von Star Wars im letzten Jahr geplant, wurde vor wenigen Tagen auf Sommer 2008 - bereits zum zweiten Mal - verschoben, während die Lizenznehmer ihre begleitenden Produkte zum Teil bereits seit Anfang 2007 fertig produziert in den Hallen liegen haben.


2

Samstag, 2. Februar 2008, 11:20

ziemlich überraschend.

Lässt aber unter Umständen auch hoffen ... die LucasArts-Politik der letzten Jahre hat mich (auch als PC-Spieler) mehrmals vor den Kopf gestossen (z.B. KOTOR II), vielleicht wird ja bald ein etwas anderer Kurs gefahren (auch wenns im Moment noch nicht so aussieht ... die beiden anstehenden Indiana Jones-Games zum Beispiel sind ebenfalls nur auf Konsolen angekündigt)

siehe auch Warum misslingen LucasArts so viele Spiele?

Hoffend, nach mehr als 4 Jahren Wartezeit bald wieder ein Starwars-Meisterwerk spielen zu dürfen

Charade

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Charade« (2. Februar 2008, 11:22)


JM-Talon

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3

Samstag, 2. Februar 2008, 11:43

Die PC-/Konsolendiskussion ist gut und schön, aber da ist LucasArts nicht allein. So ziemlich jede Spieleseite verbreitet dasselbe: es brechen harte Zeiten für den PC-Spielemarkt an. Die Geiz-ist-Geil-Mentalität holt die Spieler ein. Die Tauschbörsen haben die Branche kaputt gemacht - man setzt nun halt auf Konsolen und muss sich keinen Kopf mehr machen um DRM (was problematisch ist, denn es führt zu zig Problemen bei ehrlichen Käufern, wo dann das DRM meint, die legal gekaufte Kopie sei illegal) und Hardwareumgebungen. Aber ok, das ist ein anderes Thema.

Mich würde wirklich brennend interessieren, was der Grund für Wards Rücktritt ist - jedem sei unbenommen, einen Job an den Nagel zu hängen. Es kann wirklich rein persönliche Gründe haben, die in der Familie, Gesundheit oder wo auch immer liegen. Wollen wir nicht hoffen, dass es etwas Ernstes im persönlichen Umfeld ist, sondern einfach "nur", dass er keine Lust auf LucasArts mehr hatte. Ich würde es ihm wünschen.

Und ja: auch ich bin gespannt, wohin die Reise von LucasArts mit einem neuen Präsidenten geht. Da allerdings LucasArts auch nur ausführendes Organ innerhalb des Lucasfilm-Konzerns ist, denke ich persönlich nicht, dass ein anderer Präsident großartig eine andere Politik verfolgt, als Ward es getan hat. Abwarten.

Kleiner Böser Ewok

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4

Samstag, 2. Februar 2008, 12:38

RE: LucasArts verliert den Chef: Jim Ward tritt zurück

Zitat

Original von JM-Talon
Ward begann seine Karriere in der Werbung und begann bei Lucasfilm im Jahr 1997 als Leiter ihrer Marketing-Abteilung. Im Jahr 2004 wurde Ward zum Präsidenten von LucasArts ernannt.

"Ich bin sehr stolz auf die Leute und die Arbeit, die wir zusammen in den letzten vier Jahren bei LucasArts gemacht haben", schrieb er. "Es war eine unglaubliche Erfahrung. Zusammen haben wir die Firma neu gestartet und LucasArts auf eine Straße noch größeren Erfolges gebracht. Das hier ist ein fantastisches Team und sie sind für ihr bestes Jahr bisher aufgestellt."


Also ich bin auch nicht traurig über seinen Weggang. Auch ich hoffe, wie Charade, dass ein neuer Präsident einen neuen Weg einschlägt. Denn seit Ward bei LA mitmischte wurden die Games immer schlechter, bzw. unbedeutender. ( Wobei das zumindest zwischen 1997 und 2004 nicht seine Schuld sein kann!)

Aber aus meiner Sicht ist der Neustart den Ward hier beschreibt so richtig in die Hose gegangen: War bis Mitte/Ende der 90er Jahren LA noch "die" Spiele-Schmiede schlechthin, verkam sie in den letzen Jahren (dank seltener Releases von meist unbedeutenden/2. klassigen Spielen) zur Bedeutungslosigkeit.

Auch die Abwendung vom PC-Bereich war sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, da man damit, eine nicht geringe Zahl von Spielern aus dem Kreis der Kunden vor den Kopf stiess und ausschloss.
Mitglied der letzten Stunde!

5

Samstag, 2. Februar 2008, 13:02

Mirt ist es eigentlich ziemlich egal wer an die Spitze kommt. Für mich ist das Wichtigste: Mehr Star wars Games für PC. Ich bin nämlich nicht der Konsolenfreund. Außerdem mausern sich bald die meisten Konsolen so oder so als kleine PCs (siehe PS3). Also ich warte auf vernünpftige Entscheiungen vom neuen Chef und keine Konsolenspieleüberflutung.

6

Samstag, 2. Februar 2008, 14:50

Neuer Chef, neues Glück? Ich hoffe es.

LucasArts (einst Lucasfilm Games) war mal einer der innovativsten und originellsten Spielehersteller. Aber in den letzten Jahren kam bis auf KOTOR (und in Ansätzen KOTOR 2) bestenfalls Durchschnittsware und LucasArts ist nur ein Schatten seiner selbst. LucasArts ging schon vor der Ära Jim Ward immer weiter den Bach runter, seit man zunehmend andere Studios beauftrage, Spiele für LucasArts zu entwickeln. Dazu wurde der PC leider ebenso zunehmend vernachlässigt, wie die Indiana Jones Lizenz. Außerdem sind die Star Wars Spiele immer uninspirierter, oft sogar ausgelutscht.

Hoffentlich schafft es LucasArts noch einmal, an die alten Zeiten mit qualitativ hochwertigen Spielen anzuknüpfen. Ich wünsche mir eine komplette Neustrukturierung innerhalb von LucasArts, die sich wieder auf alte Stärken besinnt. Ich will wieder hochklassige Titel, weniger und dafür bessere Star Wars Spiele und eine sinnvolle Nutzung des Themas Indiana Jones.
"I don't even read the offshoot books that come out based on Star Wars." (George Lucas - Film Night Interview)

7

Samstag, 2. Februar 2008, 14:53

Passt hier rein, weil es u.a. auch Lucasarts betrifft:

http://www.uemedia.net/CPC/vfxpro/article_16741.shtml

Kaero

8

Samstag, 2. Februar 2008, 16:42

Zitat

Ich will wieder hochklassige Titel, weniger und dafür bessere Star Wars Spiele und eine sinnvolle Nutzung des Themas Indiana Jones.

Und was ist eigentlich mit Monkey Island? Da doch gerade -dank der Steuerungsmöglichkeiten von DS und Wii- Point'n'Click-Adventures wieder im kommen sind, wäre es doch mal Zeit für ein richtig schönes Monkey Island für die Nintendo Systeme, sowie Pc und Mac.

9

Samstag, 2. Februar 2008, 19:30

Monkey Island ist von LucasArts wohl begraben worden, weil die letzten Teile nur in Europa wirklich erfolgreich waren. Meiner Meinung nach war die Luft aber mittlerweile auch schon ein wenig raus. Allerdings wäre schon ein gewisser Reiz da, wenn man Monkey Island Erfinder Ron Gilbert noch einmal gewinnen könnte.
"I don't even read the offshoot books that come out based on Star Wars." (George Lucas - Film Night Interview)

10

Sonntag, 3. Februar 2008, 03:35

Zitat

Original von Master Kenobi
Monkey Island ist von LucasArts wohl begraben worden, weil die letzten Teile nur in Europa wirklich erfolgreich waren. Meiner Meinung nach war die Luft aber mittlerweile auch schon ein wenig raus. Allerdings wäre schon ein gewisser Reiz da, wenn man Monkey Island Erfinder Ron Gilbert noch einmal gewinnen könnte.

Mensch, lange ist's her, dass ich "Monkey Island" gehoert hab! Auf so eine art von game haette ich echt mal wieder richtig lust!

Ich frage mich schon, ob der Abgang was damit zu tun hat, das TFU staendig verschoben worden ist, wissen werden wir es wohl nie.
Then, the time is now captain.

11

Sonntag, 3. Februar 2008, 09:33

Vielleicht kommt ja der neue Chef auf die Idee und läßt die Klassiker mal überarbeiten und neurausbringen. Rebel Assault 1 und 2 mit moderner Grafik für Pc und Konsolen, sowie die Spiele X-Wing und Tie-Fighter mit den Storys für Einzelspieler und X-Wing vs. Tie-Fighter für die Multiplayer mit neuer Grafik und XP und Vista tauglich. Darauf warte ich sehnsüchtig. Ich habe die Spiele früher geliebt und glaube das es auch anderen so geht die diese Spiele wieder sehen wollen, ausserdem gibt es viele junge Menschen die diese Spiele nicht gespielt haben, weil ihre Rechner zu modern sind

Kleiner Böser Ewok

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12

Sonntag, 3. Februar 2008, 11:01

Zitat

Original von Tribun
Vielleicht kommt ja der neue Chef auf die Idee und läßt die Klassiker mal überarbeiten und neurausbringen. Rebel Assault 1 und 2 mit moderner Grafik für Pc und Konsolen, sowie die Spiele X-Wing und Tie-Fighter mit den Storys für Einzelspieler und X-Wing vs. Tie-Fighter für die Multiplayer mit neuer Grafik und XP und Vista tauglich. Darauf warte ich sehnsüchtig. Ich habe die Spiele früher geliebt und glaube das es auch anderen so geht die diese Spiele wieder sehen wollen, ausserdem gibt es viele junge Menschen die diese Spiele nicht gespielt haben, weil ihre Rechner zu modern sind


Da bist Du nicht allein. Diesen Wunsch habe ich auch. LA könnte es ja wie EIDOS bei "Tomb Raider Anniversery" machen. Aber bisher ist LA der Aufwand ja zu gross gewesen und man hat lieber eine Hand voll Klassiker praktisch unverändert auf den Markt gebracht. (z.B. "Outlaws" mit 3DFX als einziger 3D-Unterstützung. ?( :( )
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Sonntag, 3. Februar 2008, 11:16

Ich muss aber ehrlich sagen, dass mir eine Compilation-DVD mit den Klassikern (und XP/Vista-Patch) lieber wäre als eine Neuauflage der Spiele.

Zum Führungswechsel: Ich sehe den Wechsel auch eher positiv. LA hat es in den letzten Jahren versäumt, gute Spiele auf den Markt zu bringen, und auch ansonsten wurde ich von der Firma enttäuscht, wie z.B. die ganzen Verschiebungen von TFU. Ich hoffe mal, dass der Nachfolger es besser versteht, die Firma zu führen.
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14

Sonntag, 3. Februar 2008, 13:27

Also ich find's erstaunlich, wie heutzutage Medien mit verschiedenen Massstäben betrachtet werden.
Remakes von Filmen werden eher schlecht gesehen, veränderte Klassiker auch (Star Wars Special Editions).
Computerspiele werden von den Spielefachzeitschriften die Gesamtwertung betreffend heruntergesetzt, weil sie technisch schnell altern (schneller als Filme zugegeben).
Und jetzt wünschen sich einige quasi Remakes oder gar Special Editions von alten Spielen.

Bei Filmen wird oft von Kritikern die Handlung in den Vordergrund gestellt (zurecht), die technische Seite (vor allem Computer-Effekte) vernachlässigt oder mit Halbwahrheiten, Mythen und einfach Unwahrheiten verdammt.

Bei Spielen (genauso wie bei Animationsstreifen) scheint die Wahrnehmung anders zu sein.
Dieser Widerspruch ist interessant und sollte untersucht werden.


Meine persönliche Meinung:
Es kommt immer noch auf die Handlung an finde ich, auch oder gerade bei einem interaktiven Medium, weil man hier die Möglichkeit hat, die Handlung voranzutreiben, manchmal sogar zu verändern.

Also solange es Patch-Unterstützung gib, so dass alte Spiele auf modernen Computern mit aktuellen Betriebssystemen laufen bin ich zufrieden.
Man sollte nicht wie beim Film anfangen mit Remakes, wenn sich die Spieleindustrie schon was abschauen will von der Filmindustrie dann bitte die Termineinhaltung, die hier viel besser funktioniert.

Kleiner Böser Ewok

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15

Montag, 4. Februar 2008, 00:20

Zitat

Original von Kaero
Bei Spielen (genauso wie bei Animationsstreifen) scheint die Wahrnehmung anders zu sein.
Dieser Widerspruch ist interessant und sollte untersucht werden.

...

Also solange es Patch-Unterstützung gib, so dass alte Spiele auf modernen Computern mit aktuellen Betriebssystemen laufen bin ich zufrieden.
Man sollte nicht wie beim Film anfangen mit Remakes, wenn sich die Spieleindustrie schon was abschauen will von der Filmindustrie dann bitte die Termineinhaltung, die hier viel besser funktioniert.


Es ist zwar Off-Topic, aber ich möchte Dir trotzdem antworten.
Ich denke, diese unterschiedliche Betrachtungsweise resultiert daraus, dass Filme und Spiele ein jeweils komplett anderes Medium sind und dass die technischen Bedingungen sich anders verhalten.
Ich meine damit Filme sind passive Medien und Spiele sind (Inter)Aktive. Es gibt dabei meiner Meinung nach 2 Wichtige Punkte:
1. Wenn man einen Film sieht, so sieht man die Vision des Regieseurs (inkl. Schauspieler). Bei einen Spiel sieht man nur die Vision des "Regieseurs" in den technischen Möglichkeiten zum Zeitpunkt der Produktion.
2. Selbst durch ein Patch, das das Game auf dem aktuellen Betriebssystem zum Laufen bringt, gibt es ein ganz grosses Problem: Die Auflösung der Originalspiele aus den 90er Jahren war MAXIMAL 800x600. Dadurch wird ein Spielempfinden, wie beim Erscheinen des Games unmöglich gemacht. Auf einen 13, 14 oder 15 Zoll Monitor war die Grafik bildschirmfüllend und sah gut aus. Aber auf einen 19 oder 21 Zoll Monitor kann man diese Grafik nur auf 2 Möglichkeiten wiedergeben: Entweder im postkartengrossen Fenster oder extrem gesteckt. Während man im Mini-Fenster kaum etwas sieht, entsteht beim Strecken ein Klötzcheneffekt der die Grafik zerstört. In beiden Fällen kann man das Spiel nicht geniesen.

Um nun wieder aufs Thema zurück zu kommen, möchte ich noch anfügen, dass das Verlangen nach diesen Neuauflagen wohl sehr greing wäre, wenn LA all diese Genres nicht schon seit 10 Jahren abgeschrieben hätte. Würde, bzw. hätte LA in den letzten Jahren Spiele in der Art und vom Umpfang dieser Klassiker herausgebracht, würden wir keine Remakes verlangen, sondern würden die Klassiker als solche geniessen.
Mitglied der letzten Stunde!

16

Montag, 4. Februar 2008, 12:48

@Kleiner Böser Ewok:

Da gebe ich dir Recht.
Denn X-Wing Alliance http://www.mobygames.com/game/star-wars-x-wing-alliance/

ist fast schon 9 Jahre her. Es hatte sehr gute Bewertungen.
Es dürfte sich nicht gut verkauft haben.
Daher sterben manche Genres eben aus, auch wenn sie sehr gut gemacht sind.
Und Tauschbörsen etc machen das ganze nicht leichter.
Point and Click Adventures zum Beispiel haben ja eine leichte Renaissance.

Zurück zum Thema:
Ich hoffe, dass der neue Präsident Einiges anders macht bzw machen lässt bei Lucasarts.
Auch hoffe ich, dass sich Lucasarts nicht nur auf die Star Wars-Lizenz verlässt (neben der Indy-Lizenz), sondern wieder mehr originale Spieler herausbringt.
http://www.lucasarts.com/games/fracture/
ist ja schon mal ein viel versprechender Anfang

Kaero

Kleiner Böser Ewok

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17

Montag, 4. Februar 2008, 13:18

@ Kaero:

Dass sich XWA schlecht verkauft hat, glaube ich nicht. Das Spiel hatte wirklich gute Bewertungen erhalten und hatte sie auch verdient. Ich habe das Game wirklich gliebt.

Für mich ist es neben den beiden LEGO-Titel und KOTOR 1 das letzte wirklich gelungene SW-Game.

Dass bestimmte Genres aussterben liegt meiner Meinung nach weniger an an der Nachfrage, sondern vielmehr an zweifelhaften Entscheidungen in der Führungsebene der Hersteller. LA hat z.B. (mehr oder weniger) grundlos beschlossen seine Marktführersparte Adventure Games dicht zu machen. Die letzten Games wie "Vollgas" (leider viel zu kurz!!!) und "The Dig" waren ja noch sehr erfolgreich. Lediglich die 3D-Adventures "Monkey Island 4" und "Grim Fandango" waren auf Grund der gewöhnungsbedürfigen Grafik und umständlichen Steuerung nicht der Hit.

Was die Sache mit der SW- und Indy-Lizenz angeht, dürften sie sich gerne ausschliesslich darauf konzentrieren, wenn die Spiele die dabei rauskommen auch wirklich erstklassig sind. Aber zumindest bei Indy gab es ja seit "Indiana Jones and the Fate of Atlantis" nichts Überzeugendes mehr...
Mitglied der letzten Stunde!

18

Montag, 4. Februar 2008, 13:49

@Kleiner Böser Ewok:

Was man jetzt als einzelner eher gelungen hält oder nicht ist ja Geschmackssache.
"Grim Fandango": Hab damals nur das Demo gezockt. Läuft das eigentlich auf Windows XP?? (müsste eigentlich)

"The Dig": Hab ich nie gezockt. Läuft das ohne Probleme auf Win XP?

Der Vorteil bei der Indy-Lizenz:
Die haben sie noch nicht so ausgereizt.
Und es gab seit "Fate of Atlantis" (schwärm) doch zwei gute Indy-Spiele:
http://www.mobygames.com/game/windows/in…nfernal-machine
http://www.mobygames.com/game/windows/in…e-emperors-tomb

Letzteres hätte absolute Traumwertungen gekriegt, wenn es ein Speichersystem gehabt hätte. Denn eben jenes fehlte und machte das Spiel sehr schwer und frustrierend. Immerhin hatte es teilweise Wertunegn um die 80.

Der Nachteil bei der Indy-Lizenz:
Die Genres sind halt sehr begrenzt. (Action-) Adventures, Action-Spiele, alles andere halte ich nicht für sinnvoll.

Wo der neue Lucasarts-Präsident dirngend was ändern sollte:
Star Wars-Galaxies.
Ich denke mal im Rahmen der Fernsehserie (die ja komplett was anderes zeigen soll) könnten sie ein neues mmorpg rausbringen.


Für mich persönlich heissts:
Sollten Force Unleashed und das neue Indy-Spiel ein Kracher werden, muss ich mir wohl oder übel doch ne Konsole zulegen :-(

19

Montag, 4. Februar 2008, 13:59

Ziemlich überraschend , ja . Aber wie oben schon erwähnt ist in den letzten Jahren für PC wenig gutes rausgekommen . Battlefront 2 z.b ist ein Abklatsch von Teil 1 usw....Nunja , hoffen wir es wird sich bessern und bis 2012 KOTOR III spielen zu dürfen .
Liest "Das Ultimatum"....

...kommt aus zeitlichen Gründen gar nicht voran. :(

JM-Talon

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20

Donnerstag, 3. April 2008, 08:26

LucasArts mit neuem Chef: Darrell Rodriguez


LucasArts mit neuem Chef: Darrell Rodriguez
Donnerstag, den 03. April 2008 um 08:24 Uhr von JM-Talon

LucasArts hat einen neuen Chef. Wie Variety berichtet, tritt Darrell Rodriguez die Nachfolge von Jim Ward an, der vor einigen Wochen aus angeblich persönlichen Gründen sein Amt als Präsident von LucasArts aufgegeben hat. In den Medien und zum Teil auch anonymen Blogs von angeblichen LucasArts-Mitarbeitern wurde dagegen kolpoltiert, es habe mit Lucasfilm erhebliche Differenzen gegeben wegen der ständigen terminlichen Verschiebungen von The Force Unleashed, dem aktuellen Aushängeschild, das bereits vor einem Jahr kommen sollte und jetzt "im Sommer" erscheinen soll, insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass die Lizenznehmer bereits seit 2007 die fertigen Merchandise-Produkte auf Lager hatten, die zum Teil jetzt schon in den Handel gebracht wurden, obwohl das Spiel selbst noch nicht da ist. Es folgen die Informationen von Variety:

Darrell Rodriguez

LucasArts, der Videospiel-Zweig von Lucasfilm, hat Darrell Rodriguez als neuen Präsidenten bekannt gegeben.

Er ersetzt Jim Ward, der LucasArts im Februar verlassen hat.

Rodriguez verlässt den rivalisierenden Spielemacher Electronic Arts, wo er als Chief Operating Officer (Anm. d. Red.: vergleichbar mit einem Geschäftsführer deutschen Rechts) das Entwicklungsstudio in Los Angeles geleitet hat. Er arbeitete auch schon für EarthLink, Walt Disney Imagineering und die Walt Disney Internet Group.

Verschiedene Exekutiv-Kräfte von Electronic Arts haben den Spielgiganten angesichts einer bevorstehenden Neuorganisation durch Boss John Riccitiello bereits verlassen.

Rodriguez untersteht Lucasfilms Chief Operating Officer Micheline Chau. Er wird mitten in diesem Monat die Verantwortung bei LucasArts übernehmen, gerade rechtzeitig, um die Veröffentlichung verschiedener großer Spieletitel managen zu können.

"Lego Indiana Jones: The Original Adventures" und "Star Wars: The Force Unleashed" sind eingebunden in die beiden großen Filmveröffentlichungen von Lucasfilm in diesem Jahr, "Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull" und "Star Wars: The Clone Wars" (Anm. d. Red.: gemeint ist hier die wirtschaftliche Einbindung, The Clone Wars und Force Unleashed haben inhaltlich bekanntlich nichts miteinander zu tun).

LucasArts wird auch einen eigenständigen Titel liefern: "Fracture".