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61

Samstag, 5. August 2006, 13:17

Zitat

Original von Ace Azzameen
Warum wird es eigentlich so sehr begrüßt, dass man die Macht in der NJO jetzt ganz anders sieht?
In der Saga wird doch eindeutig gezeigt, dass die dunkle Seite die Macht aus ihrem Gleichgewicht reißt.
Ich verstehe nicht, dass trotzdem immer wieder Autoren mit Ideen ankommen, nach denen die dkl. Seite ungefährlich sei.


Weil es Leute gibt die Denken können, die nicht zu blöd sind um sich tiefgehender mit Dingen zu beschäftigen und die genug von den größtenteils eher stumpfen Filmen und Filmnachgemachten Büchern haben.

62

Samstag, 5. August 2006, 13:27

Eben! Nur weil einmal auch eine andere Sicht der Dinge gezeigt wird ist die Gefahr, die von der dunklen Seite ausgeht noch lange nicht umstritten.

Meiner Meinung nach sind neue Denkansätze zur Abwechslung mal ganz erfrischend.

Master Andres

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63

Samstag, 5. August 2006, 14:00

Bei diesem Buch gefielen mir die neuen Denkarten gegenüber der Macht,da man sie nicht mehr zu gut und böse teilen kann.
Der letzte Kamof von Ganner fand ich genial,bei den Filmen wäre das die dunkle Seite gewesen weil er ja alle niedergemetzelt hat,mit Freude. :lol:

Nom Anor war ja recht überrascht als Ganner ihm in den Weg steht und Nom Anor Freude in ihm sieht.

Und als am Schluss Vergere von ihrer Vision erzählt hat,das es in der Yuzhaan Vong Mythologie eine neue Figur gibt:Der Ganner,der Jediriese mit der ewig leuchtenden Klinge aus Licht der den Eingang zum Reich der Toten bewacht.
Und das über ihm in Basic steht:NIEMAND KOMMT AN MIR VORBEI!
((((((¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦)))))[)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

64

Samstag, 5. August 2006, 14:07

@ Master Andres: Das Ende mit der Vision über Ganner hat mir auch total gut gefallen. Da Ganner einer meiner Lieblingscharaktere ist hat er so ein überraschendes und würdiges Ende gefunden. ;)

Ace Azzameen

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65

Samstag, 5. August 2006, 15:33

Zitat

Weil es Leute gibt die Denken können, die nicht zu blöd sind um sich tiefgehender mit Dingen zu beschäftigen und die genug von den größtenteils eher stumpfen Filmen und Filmnachgemachten Büchern haben.

Erstmal brauchst du mich nicht gleich so angiften wenn ich nicht deiner Meinung bin.
2.Dies hier ist nunmal das Universum von GLs Filmen
und deshalb sollten sich die Autoren nicht einbilden alles besser zu wissen als er selbst.
3.Man kann auch anspruchsvolle Geschichten schreiben ohne,
dass man sämtliche Aussagen der vorher auftauchenden Geschichten zerstört.
Außerdem hat es nichts mit denken zu tun,
wenn ein Autor meint sich nicht an die Richtlinien halten zu müssen und einfach mal seine eigenen Ideen über die des Erfinders stellt.
Ein letzter Salut für Bootsmann

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ace Azzameen« (5. August 2006, 15:35)


66

Samstag, 5. August 2006, 18:11

Zitat

Original von Ace Azzameen
Erstmal brauchst du mich nicht gleich so angiften wenn ich nicht deiner Meinung bin.


Tut mir leid, meine Reaktion war ein bisschen übertrieben.

Zitat

2.Dies hier ist nunmal das Universum von GLs Filmen
und deshalb sollten sich die Autoren nicht einbilden alles besser zu wissen als er selbst.


Meistens wissen sie aber vieles besser als er, oder besser gesagt, sie wissen es auf eine andere Art als er. Schließlich sind es die Buchautoren, die die Fehler, die GL in den PT gemacht hat, bereinigen müssen.

Zitat

3.Man kann auch anspruchsvolle Geschichten schreiben ohne,
dass man sämtliche Aussagen der vorher auftauchenden Geschichten zerstört.


Und Stover zerstört keine einzige Aussage aus GL Geschichte. Zumindest keine aus der OT. Er stellt höchstens Sachen aus einer anderen Sicht da, sagt aber nie direkt aus, dass die Aussagen aus den Filmen falsch sind, er vertieft sie nur. Und ich glaube GL kann Stovers Bücher bzw. ihren Inhalt gar nicht so schlimm finden, sonst hätte er bestimmt nicht erlaubt, dass Stover den Episode III-Roman schreibt.

Ace Azzameen

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67

Samstag, 5. August 2006, 20:31

Zitat

Tut mir leid, meine Reaktion war ein bisschen übertrieben.

OK, dann begrab ich das Kriegsbeil wieder ;)

Zitat

Meistens wissen sie aber vieles besser als er, oder besser gesagt, sie wissen es auf eine andere Art als er. Schließlich sind es die Buchautoren, die die Fehler, die GL in den PT gemacht hat, bereinigen müssen.

Nun, GL ist nunmal die oberste Instanz von SW. (Was mir ab und zu auch nicht gefällt)
Und GL hat viele Fehler gemacht und das EU oft missachtet, aber er ist immer noch der Erfinder des SW-Universums
und als solcher kann er Richtlinien aufstellen an die sich der Rest der Welt halten sollte,
wenn sie eine Geschichte in diese Welt setzen wollen.

Zitat

Er stellt höchstens Sachen aus einer anderen Sicht da, sagt aber nie direkt aus, dass die Aussagen aus den Filmen falsch sind,

Stover deutet aber an, dass für das Gleichgewicht der Macht beide Seiten nötig sind, was den Filmen wieder eindeutig widerspricht.
Außerdem nutzen seine Helden die dkl. Seite und sollen trotzdem weiter gut bleiben.
Das passt einfach nicht mit den Filmen zusammen.
Ein letzter Salut für Bootsmann

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Byzantiner

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68

Samstag, 23. September 2006, 21:15

Oh, das Buch lese ich gerade, bin bei Seite 80 oder so, die Abschnitte die im Präsens geschrieben wurden gefallen mir nicht, weil ichs einfach in der Vergangenheit gewöhnt bin. Aber das Buch scheint recht spannend zu sein, bin mal gespannt.
Manche sind der Ansicht, der Mensch beherrsche die Natur.
Doch hängt das Überleben der Natur von den Menschen ab - oder das Überleben der Menschen von der Natur?

69

Donnerstag, 2. November 2006, 17:30

Was ist damit gemeint ? : Prolog Band 13 Erbe der Jedi Ritter Die Blase ist ihr eigenes Universum

Hallo. Ich wollte mal fragen um was es sich im Prolog in Band 13 von Das Erbe der Jedi Ritter. Dort Steht Nämlich am anfang:

Den Schmerz annehmen
Außerhalb des Universums ist nichts.
Dieses Nichts nennt man Hyperraum.
Eine winzige Existenzblase hängt im Nichts. Diese Blase nent man Schiff.
Die Blase bewegt sich weder, noch verharrt sie reglos,sie hat nicht einmal eine Richtung, da es im Nichts keine Entvernung oder Richtung gibt. Sie hängt einfach da, eine Ewigkeit oder weniger als einen Augendblick, denn im Nichts gibt es auch keine Zeit. Zeit, Entfernung und Richtung sind nur innerhalb der Blase bedeutsam, und die Blase erhält diese Dinge nur aufrecht, indem sie das Innen vollkommen vom Außen trennt.
Die Blase ist ihr eigenes Universum.
Außerhalb des Universums ist nichts.

Was haltet ihr von diesem Text.
Ich finde ihn sehr komisch und mysteriös. Ist der Autor plötzlich zum Philosoph geworden?
Windows ist wie ein U-Boot...macht man ein Fenster auf und schon fangen die Probleme an...

70

Donnerstag, 2. November 2006, 19:15

@Master Predator:

Joa... Hier fliegt ein Yuuzhan Vong Raumschiff durch den Hyperraum. Letzterer wird aber nicht als simple Parallelwelt zum Universum dargestellt, sondern als Bereich, in dem andere Naturgesetze und völlig andere Zustände gelten.

Unter der Annahme, dass der Hyperraum ein "Nichts" ist, gibt es dort offenbar keinerlei Dimensionen. Das kann man sich so vorstellen: Wenn es in diesem Nichts nur das Schiff gibt, dann kann sich das Schiff niemandem nähern, sich also auch von niemandem entfernen, sich demnach also nicht wirklich bewegen. Da die Blase aber auch von keinem Punkt eine Entfernung haben kann, die sie halten könnte, kann sie auch nicht stillstehen.

Das Nichts verändert sich nicht und das Schiff tut es nur innerhalb der Blase, die ja kein Teil des Nichts ist. Daher ist dieser Ort (wenn er denn ein Ort ist...) ohne Zeit und Richtung.

Diese beiden Dinge entstehen nämlich nur durch Bezugspunkte und die befinden sich innerhalb des Schiffes. Dort können sich Personen und Gegenstände verändern und bewegen und somit können Dimensionen erzielt werden.

Ich würde bei soetwas aber eher einen Physiker als einen Philosophen fragen, glaube ich... Kranker Kram...^^
"Who's got a secret room in a secret room in a regular house in a secret town on a secret Island? That's Benjamin Linus."

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »phazonshark« (2. November 2006, 19:16)


benny

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71

Donnerstag, 2. November 2006, 21:57

Ich habe das Buch auf Englisch und auf Deutsch gelesen und war begeistert. Mit gefällt Stovers Schreibweise sowieso sehr gut und das er SW-Themen ziemlich tiefgründig behandelt find ich toll.
Ich meine es geht in diesem Buch keinesfalls darum, dass die dunkle Seite gar nicht so schlimm ist oder ähnliches. Es wird nur Schluss gemacht mit dieser abstrakten Vorstellung einer dunklen Seite der Macht, die in der Ecke lauert und jemanden urplötzlich überfällt. Die Macht ist ein Kraftfeld, das vom Leben generiert wird. Und so wie jedes Lebewesen gute und schlechte Seiten hat, gibt es sowohl eine helle als auch eine dunkle Seite der Macht. Auch bei einem Menschen würde man normalerweise nicht auf die Idee kommen zu sagen: "Das is der böse Benny und das ist der gute Benny." Beides ist Teil eine Einheit. Und somit nutzen die Charaktere in "Traitor" nicht die dunkle Seite, denn sie tun etwas Gutes. Was an dem was Ganner tut ist in dieser Situation falsch??? Die Jedi warnen nur deshalb davor den Kampf und ähnliches zu genießen, weil das nach einiger Zeit wo alles gut geht dazu führen könnte das man irgendwann nicht mehr das Richtige tut. Das fürchten die Jedi und ihre Taktik dagegen ist einfach alles zu verleugnen und abzulehnen was auch nur annähernd dorthin führen könnte. Aber wenn jemand stark genug ist den Kampf zu genießen und ähnliches zu tun (wie z.B. auch Mace Windu) und trotzdem auf dem Pfad des Lichts zu bleiben dann ist das sehr gut und überhaupt nicht böse. Nur gibt es halt nur seeeehr wenige die das wirklich schaffen und viel mehr die annehmen würden es zu schaffen wenn die Jedi von Anfang an lehren würden: "Wenn du stark genug bist kannst du diese Dinge auch genießen etc.......". Und diese Vielen würden dann früher oder später wirklich falsche Dinge tun und ihrere eigenen dunklen Seite verfallen.
Ich hätte noch einiges über dieses Buch zu schreiben aber jetzt warte ich erstmal ab ob überhaupt jemand antwortet bzw. sich dafür interessiert.
Möge die Macht mit euch sein
Benny
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Vergere to Jacen
Traitor (das beste Star Wars Buch das ich bis jetzt gelesen habe)

Grievous der Zweite

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72

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 20:08

So dann hole ich den Thread hier mal aus den Tiefen des Fourmuniversums hervor, um meine Meinung über diesen Band zu äußern.
*Staub wegpust*

Also ich finde das Buch sollte einen Preis in einer Kategorie bei SW-Romanen bekommen, nämlich den für "Philosophie". In diesem Teil sind die uns bekannten Elemente wie Raumschlachten oder Lichtschwertkämpfe gar nicht vertreten und hier steht ein uns bisher unbekanntes Kapitel der Romane entgegen. Das Buch ist sehr philosophisch geschriebn, so dass man erst schwer reinkommt. Bei dem Vorgänger konnte man schon relativ schnell in das Geschehen eingreifen, während man hier erst nach so etwa 100 Seiten so richtig reinkommt. Zwar gibt es auch ein paar Momente mit Action doch die sind oft mit einer oft unergründlichen Philosophie der Macht verbunden.
Das Ganner Rhysode sich geopfert hat, war für mich sehr bewegend.


Das Buch sollte man eher langsamer lesen, und nicht überfliegen, damit man erst versteht, was man liest.

M.F.G G.D.Z
Dieser Beitrag wurde von GDZ verfasst.

73

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 21:54

mieser faschodreck

für mich ist das buch der wechelpunkt, von star wars weg hin zu irgendetwas anderem.
was man in dem buch letztenendes erfährt ist das der zweck die mittel heiligt. damit passt es auch absolut in die zeit in der es geschrieben wurde. nach 9/11 und in "es gibt nur uns die guten und euch die bösen" & "weil wir die guten sind dürfen wir alles".
prinzipell ein ziemlich faschistoides buch, in dem erklärt wird das jedis so eine art "herrenrasse" sind die das recht haben zu entscheiden wer weiterleben darf und wer nicht.
wo da ein tiefergehende philospischer ansatz sein soll weiss ich nicht.

Hier kommt eine gut gemeinte Warnung: Wenn dir aus lauter Frust die Ideen für einen Kommentar ausgehen, greif nicht gleich nach solchem Gedankengut! Das hat in einem Star Wars Forum nichts zu suchen. Vielen Dank aber an alle, die hier wirklich mit Verstand geantwortet haben und die dann meiner
Meinung nach das Buch etwas besser verstanden haben. Philosophie ist scheinbar nicht für jeden was :D
Sollte hier aber dennoch weiterhin explizit auf solche Ideen, wie die obige eingegangen werden, wird durchgegriffen. R2noa
Liberate tute me ex inferis.

74

Donnerstag, 18. Oktober 2007, 22:53

RE: mieser faschodreck

@Moses:

"Faschistoid" ... Bisschen schnell geschossen ... Vergere hat eine Weltanschauung, die dem ganzen "Überleben des Stärkeren"-Ding ähnelt, ja. Und wenn Du das zum Sozialdarwinismus entfremdest, dann hast du da eines von hundert Elementen drin, das man auch in faschistischen Bewegungen findet, ja. Aber damit ist verfolgt der Charakter Vergere noch lange keine faschistische Ideologie, und selbst wenn dem so wäre, dann gäbe es da noch immer das Problem, dass die Meinung eines Charakters ungleich der Meinung eines Autors ungleich der Aussage eines Buches ungleich der Aussage eines Buches die jeder Einzelne herausliest ist.

Oder einfacher: Ist die OT ein Kampfruf für den Faschismus, weil du Antisemitismus und Konsorten im Imperium in Massen findest? Nein, ist sie nicht...

Zitat

Original von moses
wo da ein tiefergehende philospischer ansatz sein soll weiss ich nicht.

Oh, es ist ein wenig Allerweltsphilosophie drin. Bisschen Ethik, ein wenig Metaphysik (wenn du die Macht als metaphysische Idee verstehst), ... Für ein Star Wars Buch ein ziemlicher Batzen. Der Trick: Wenn du die ganzen aufgeworfenen Fragen mal versuchst, für dich selbst zu beantworten, dann hast du deinen tiefergehenden Ansatz.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »phazonshark« (18. Oktober 2007, 22:53)


benny

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75

Freitag, 19. Oktober 2007, 08:28

@ phazonshark:

Der Meinung bin ich auch.

Das Buch an sich ist sehr speziell fuer ein Star Wars Buch. Ich finde nicht, dass es "faschistoid" geschrieben ist oder die Jedi und deren Entscheidungen verherrlicht. Es stellt ganz einfach die Entscheidung des Einzelnen, eben ganz besonders von Jacen in den Mittelpunkt. Der Schluessel und das Interessante ist, dass dieses Buch (und die Personen darin) dem Leser Ansaetze geben und ihn praktisch selbst entscheiden lassen, wieviel davon wahr, halbwahr oder falsch ist. Vergere erklaert Jacen ja immer wieder, dass er selbst die richtige Antwort finden soll und das ihre Angaben genau so oft wahr wie unwahr sein koennten. Das macht den besonderen Reiz an dem Buch aus und ist auch der Grund, warum es von vielen komplett unterschiedlich gesehen wird. Koennte man ueber ein Jedi-Academy Buch so unterschiedliche Positionen haben? ;)

An sich denke ich, dass Stover mit Verger und auch mit der urspruenglichen Entwicklung Jacens eine gute Idee hatte, die die anderen Autoren nicht ganz verstanden haben oder die ihnen nicht so recht gefallen hat. Jacen war ja schlussendlich der Held der NJO (nachdem Anakin Herrn Lucas nicht genehm war). Auch die Art und Weise wie er Onimi besiegen kann ist aussergewoehnlich und sicher noch nicht von der Dunklen Seite oder dunklen Ambitionen angehaucht. Nachher haben die Autoren wohl entschieden, ihn aufgrund seiner Philosophie, die sich meiner Meinung durchaus auch fuer einen wahren Jedi eignet, auf die Dunkle Seite driften und zum Sith werden zu lassen. Meiner Meinung nach deshalb, weil diese neue Philosophi zwar durchaus stimmig war, aber etwas zu kompliziert fuer Star Wars. Auf Dauer verfolgt, haette sie viele (interessante aber) schwierige Fragen aufgeworfen. Das wollten die Autoren vermeiden indem sie sie einfach als dunkel abstempeln. Etwas schade finde ich. Besonders aergerlich finde ich aber, dass sie Vergere zur Sith machen. Es wuerde passen, wenn Jacen einfach zu bloed war um ihre Philosophie zu verstehen und zu schwach um sie aufrechtzuerhalten. So wie es in dieser Richtung schon vielen Jedi ging (Jedi mit Potentium-aehnlichen Philosophien). Aber das Vergere dabei (hoechst-wahrscheinlich) offiziell zur Sith gemacht wird, ist aergerlich.

Wie auch immer, ich finde das Buch wirkllich sehr gelungen und herausragend fuer Star Wars. Im Grossen und Ganzen koennte man wohl sagen, dass es teilweise zu aussergewoehnlich, zu anders war, als der uebrige Canon, und deshalb fuer viele nicht so recht hineinpasst. Mir gefaellt es und auch wenn Stovers Ideen (oder wie ich sie fuer mich interpretiere) von nachfolgenden Autoren abegaendert und umgedreht wurden, freu ich mich, dass ers geschrieben hat.


Lg Benny
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Vergere to Jacen
Traitor (das beste Star Wars Buch das ich bis jetzt gelesen habe)

76

Samstag, 20. Oktober 2007, 09:33

@benny:

Wenn ich das richtig sehe, hat Stover eigentlich nicht viel mit der grundlegenden Entwicklung von Jacens Weg zu tun gehabt, was die NJO betrifft.
Jim Luceno hat die Grundkonzepte für die Reihe gemeinsam mit einem ganzen Team ausgearbeitet und genau das Team hat dafür gesorgt, dass auch alle anderen Autoren wissen, wohin die Story läuft, worauf sie achten müssen etc.
Band 19 hat ein schönes Interview mit den Machern der Reihe, das mir zwar irgendwie bekannt vorkam, aber dennoch sehr intereesant ist.
Endlich gibt es im deutschsprachigen Raum schwarz auf weiß, dass GL sich noch in die Entwürfe eingebracht hat und die Schicksale von Anakin und Jacen vertauscht hat. Nicht, dass es nicht wirklich schon überall breitgetreten wurde. ;)
Der Rest dieser Diskussion, gerade was das Ende der Reihe betrifft, gehört dann aber auch in den Thread für... ja, für das Ende der Reihe... wir wollen ja nicht alle gleich verspoilern, die noch nicht so weit sind.

Aber ich geb dir da Recht, dieses Star Wars Buch ist wirklich herausragend. Ob es nun wirklich so gut geschrieben ist, das liegt an jedem selbst, zu beurteilen. Aber schlicht die Inhalte, die Abkehr von Raumschlachten und komplexer Politik, hin zu doch recht tiefgreifender Philosophie ist recht ein ungewöhnlicher Schritt. Vielleicht auch nur in dieser Reihe möglich...
Ich hab gerade keine Verkaufszahlen vorliegen, aber ich denke mal, es war vielleicht doch zu "anders", als dass wir von dieser Art noch viel mehr Bücher sehen werden. Zumindest Philosophie in dieser Reinheit! Das Buch hat scheinbar in einigen Autoren etwas dahingehend bewegt, dass wir nach Traitor auch immer öfter mal mit Fragen über die Natur der Macht und das Dasein der Jedi konfrontiert werden. Finde ich eine sehr schöne Entwicklung!

77

Samstag, 12. Januar 2008, 00:39

Ein interressantes und teilweise fesselndes Buch, das es irgendwie schafft, Geschwätz interressant rüberzubringen. Wie mit Jacen umgegangen wird und die Intrigen, die Nom Anor und Vergere schmieden, sind wirklich spannend und man konnte mit Jacen schon immer ein bisschen Mitfühlen. Auch gut fand ich, dass die Trauer eines Menschen endlich richtig aufgegriffen wird. In diesem Buch ist Jacen der allererste für mich, der um Anakin trauert, wie es eigentlich normale Menschen tun und auch seine Versöhnung mit ihm war sehr rübergebracht.
Schade ist nur, dass immer noch nicht auf die geheimnisvolle Energiequelle unter dem Jeditempel eingegangen worden ist und Ganner plötzlich zum Super-Sayajin mutiert. Ist das echt notwendig? Ich finde, das dieses recht allein Anakin Solo (zumindest in der NJO) vorbehalten sein sollte, weil er war wirklich was besonderes!

Helle Seite...Dunkle Seite... wo ist in endeffekt der Unterschied? Sie gehörern beide zu einer universellen Macht, die einerseitz Mut, Tapferkeit und LIebe, andererseitz Hass und Gier kanalisieren kann. Letzendlich kommt es wirklich auf den Anwender an und nicht auf die Macht selbst.
Wenn sich beide Seiten akzeptieren würden, wäre die Galaxie niemals so oft ins Verderben gestürzt worden. Letztendlich ist an der Radikalisierung der Sith der ewige Kreuzzug der Jedi gegen sie Schuld, da man sich, um sich selbst zu schützen, immer mehr Kraft aus seinem Hass (Symbol für Dunkle Seite) ziehen muss, weswegen diese Leute, die sich auf den dunkleren (oder sollte man individuelleren Weg sagen?) eingelassen haben, etwas wirr im Kopf werden und plötzlich anfangen, Sterne in die Luft zu jagen oder so.
Naja, letztendlich wäre die Galaxies ohne die Macht besser dran (Kreia lässt grüßen^^)
Rechtschreibfehler in meinen Beiträgen verstecken sich dort ausschließlich vor Chuck Norris

Darth Zizous

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Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung
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78

Samstag, 19. Januar 2008, 17:36

So, ich bin zwar jetzt schon mit der gesamten Reihe fertig, aber zu diesem besonderen bUch muss ich einfach noch meinen Senf dazu geben. Meiner Meinung nach, und wie ich dem Thread entnehmen kann, sind auch vile andere dieser Meinung, dass dieses Buch aus den vielen Star Wars Romanen hervorsticht. Zum einen wäre da der brillante philosophische Ansatz, der trotz seiner Langatmigkeit nie langweilig wird, zum anderen übertrifft der Schreibstil Stovers alle anderen Bände der Reihe. Den Tod von Ganner fand ich überragend dargestellt und er hat mich um einiges schwerer getroffen als der Tod von Anakin und zählt damit zusammen mit Chewies Tod zu einem der ergreifensten Momente der gesamten Star Wars Geschchte.
Die Dunkelheit ist großzügig und geduldig und gewinnt immer, aber im Herzen ihrer Stärke liegt ihre Schwäche: Eine einzelne Kerze genügt, um sie zurückzudrängen.
Liebe ist mehr als eine Kerze. Liebe kann Sterne entzünden.

The dark side

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79

Donnerstag, 21. Februar 2008, 08:27

Ja ein wirklich tolles Buch!!!

Für mich das beste, das ich bisher gelesen habe.
Der Schreibstil von Stover ist mir schon EP 3 positiv aufgefallen.
Und endlich eibn Buch von einer Person, nict wie sooft 3 Storys gleichzeitig.
Vergere ist eine mysteriöse getsalt, und ich freue michschon auf das nächste buch der serie!

MFG
Darth Plagueis - Das Holocron, meine Fan Fik.
Mehr dazu hier
"Er konnte andere vor dem Tod bewahren, aber sich selbst konnte er nicht retten..."

80

Freitag, 11. Juli 2008, 16:38

Ich fand die ersten 20 Seitem sehr dramatisch, wie Vergere Jacen gefoltert und zermürbt hat!

Das Buch hat ich in 3 Stunden durch und es hat mir sehr gut gefallen!
Vor allem das man mehr über Vergere erfahren hat! :woohoo :woohoo :lol:
Tarpels: "Jar Jar! Benutzen den Buma!"
Jar Jar Binks: "Michse haben keine Buma!"
Tarpels: "Hier! Nimse den da!"

81

Montag, 14. Juli 2008, 17:06

Kann man irgendwo das HÖRBUCH auf DEUTSCH bestellen??

Erbitte Rückmeldung!!!!!!!!!! 8o 8o 8o 8o 8o :oops: :oops: :oops:
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watto05

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Samstag, 20. Juni 2009, 13:05

Ein sehr intensives Buch.
Eigentlich gibt es im gesamten Buch nur die Sicht der Dinge nach Jacen Solo und ein bisschen Nom Anor und Ganner, heißt es ist nicht so verstreut von den Perspektiven her wie eigentlich alle Vorgänger.

Es hat was Apokalyptisches, wie man sich vorstellt wie Jacen in der Umarmung des Schmerzes hängt.... nackt, ihm fallen die Haare aus, er hat unvorstellbare Schmerzen Tag und Nacht und dann auch noch diese Lehrstunden bei Vergere mit ihren komischen Antworten. Da fiebert man richtig mit, das geht unter die Haut.

Wahnsinnig interessant wie der Plot sich dann weiterentwickelt, wie Jacen die Empathie nutzt und wie er die Yuuzhan Vong auf dem ehemaligen Coruscant dann schließlich linkt.
Ich hätte auch nie gedacht, dass Vergere solch eine Geschichte aufzuweisen hat und diese Sache mit Jacen so geplant hat.
Was ein Glück, dass Nom Anor so ein Feigling ist ;)
Die ganze Aktion war aber auch ein bisschen blauäugig von den Vong, vielleicht zu fanatisch.
Glauben die Vong ehrlich, Jacen vergisst den Mord an seinem Bruder nur weil er dank ihnen etwas haben kann, an das er glauben kann?

Traurig ist die Geschichte mit Ganner, der sich für Jacen opferte, der so heldenhaft gekämpft hat und schlussendlich doch ein richtiger Held geworden ist, so wie er es immer wollte.

Was soll man sagen? Tolles Buch, super geschrieben, wird bei mir sicherlich einen Ehrenplatz erhalten.
Boota da nolya! Hi chuba da nago?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »watto05« (20. Juni 2009, 13:06)


RC 27 02 Black

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Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith
Episode V - Das Imperium schlägt zurück
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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Dienstag, 12. Januar 2010, 19:58

Das Buch schafft es auf erstaunliche Art und Weise, Jacens Verfall zur Dunklen Seite glaubwürdig und mitreißend zugleich zu erzählen. Zusammen mit Jacen leidet man unter den scheinbar sinnlos zusammenhängenden und nervenden Lehren Vergeres, die das Leben der Jedi, der gesamten Galaxis auf den Kopf stellen und es lächerlich und naiv erscheinen lassen. Und das auch noch so fesselnd! Man beginnt zu verstehen; ebenso wie der männliche Hauptdarsteller verliert man das Raum-Zeitgefühl.
Existiert der Krieg denn noch? Wurde die Neue Republik bereits vernichtet? Oder gelang es den Jedi, einen vernichtenden Schlag gegen die Yuuzhan Vong auszuführen?

Genauso verwirrend, doch faszinierend ist die komplette Handlung des Buches – bis zu dem Zeitpunkt, an dem es besser ein Ende gefunden hätte, nämlich bei Ganner Rhysodes Erscheinen. Von da an kommt Verräter von der Spitze des Berges nur einen Weg: nach unten.
Mit Solos Verfall zur Dunklen Seite hätte Verräter besser ein baldiges Ende gefunden; die restliche Handlung hätte sicherlich auch Platz in einem Folgeroman gefunden, denn Ganner Rhysode passt mal so überhaupt nicht in die eigentliche Story. Denn mit dessen Auftritt steigt Jacen in die „Normalwelt“ zurück, man wird herausgerissen aus dem Traum, der so stark an die erste Hälfte von Aviator erinnerte.

Was ziemlich unsinnig ist, sind die Szenen, in denen Jacen eins wird mit irgendwem/-was.
„Jacen war das Welthirn. Das Welthirn war Jacen. Sie waren eins. Die Galaxis war eins mit ihnen. [...]„
Was für ein sinnloser Stuss! Käme es einmal im Roman vor, könnte man ja noch ein Auge zudrücken. Aber beim gefühlten 20. Mal mit dem Dornenhain, dem Welthirn, der Umgebung Coruscants/Yuuzhan’tars, geht das so auf die Nerven! Zumal man nicht damit umzugehen weiß. „Die Macht war eins. Jacen war eins mit ihr. Gemeinsam sind sie alles …“. Aargh!

Etwas verwirrt haben mich der Anfang und das Ende des Buches, in denen der Hyperraum mehr oder weniger erklärt wird. Ich zitiere es mal zum besseren Verständnis:

Zitat

Außerhalb des Universums ist nichts.
Dieses Nichts nennt man Hyperraum.
Eine winzige Existenzblase hängt im Nichts. Diese Blase nennt man ein Schiff.
Die Blase bewegt sich weder, noch verharrt sie reglos, sie hat nicht einmal eine Richtung, da es im Nichts keine Entfernungen oder
Richtungen gibt. Sie hängt einfach da, eine Ewigkeit oder weniger als einen Augenblick, denn im Nichts gibt es auch keine Zeit. Zeit,
Entfernung und Richtung sind nur innerhalb der Blase bedeutsam, und die Blase erhält diese Dinge nur aufrecht, indem sie das Innen vollkommen vom Außen trennt.
Die Blase ist ihr eigenes Universum.
Außerhalb des Universums ist nichts.
Bislang ging ich (überzeugt) davon aus, der Hyperraum wäre eher so eine Art Krümmung des Raum-Zeit-Gefüges, in dem sich Raumschiffe mit Lichtgeschwindigkeit bewegen können.

Fazit: Superstarke erste Hälfte, dann sinkt die Qualität auf ein eher mittelmäßiges Niveau.
3,5 von 5 Sternen.
This is how the SWU forum dies. With thunderous applaus.

Darth Zizous

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Episode V - Das Imperium schlägt zurück
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Samstag, 16. Januar 2010, 10:42

Und befindet sich eine Raum-Zeit Krümmung, denn noch wirklich innerhalb der Galaxis oder ist sie nicht ein wenig herausgerückt aus dem, was wir Normalraum nennen? Deswege finde ich, dass die Beschreibung aus dem Buch (die ich sprachlich einfach irre fand, ich glaub ich habe sie mir drei mal durchgelesen bevor ich richtig mit dem Buch anfing, weil mich die Darstellung einfach fasziniert hat) durchaus passend ist und wenn einen das nicht zufrieden stellt, kann man ja immer noch sagen, dass dies vielleicht die Anschauung der Yuuzhan Vong ist.
Die Dunkelheit ist großzügig und geduldig und gewinnt immer, aber im Herzen ihrer Stärke liegt ihre Schwäche: Eine einzelne Kerze genügt, um sie zurückzudrängen.
Liebe ist mehr als eine Kerze. Liebe kann Sterne entzünden.

RC 27 02 Black

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Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith
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Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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85

Samstag, 16. Januar 2010, 16:43

Das, was mich am zitierten Text stört, sind die ersten beiden Sätze:

Außerhalb des Universums ist nichts.
Dieses Nichts nennt man Hyperraum.

Das müsste heißen, dass der blaue "Tunnel", den wir als Hyperraum aus den Filmen und den anderen Büchern kennen, sich außerhalb des Universums, also außerhalb des so halbwegs vorstellbaren ALLES befindet. Dann müssten all die Handelsrouten, die für Hyperraumsprünge am Besten geeignet sind, auch außerhalb des Universums liegen.
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Darth Zizous

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86

Samstag, 16. Januar 2010, 18:19

Ja das stimmt, aber wie du schon sagtest ist es ja eine Krümmung des Raum-Zeit-Gefüges und insbesondere der Faktorder Zeit macht eine räumliche Einordnung eigentlich unmöglich weshalb mich dieses "außerhalb" nicht stört.
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