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Darth Reahu

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Beiträge: 49

Lieblingsepisode: Episode I - Die Dunkle Bedrohung

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121

Samstag, 17. Oktober 2009, 03:25

Hallo allerseits!
Nun habe ich das Buch gerade zu Ende gelesen (deutsche Version) und muss sagen:

Ronen Tal-Ravis, du sprichst mir von der Seele. Ich würde mal gerne wissen, warum Lucasfilm eine Autorin wie Karen Traviss an „Legacy of the Force“ mitschreiben lässt. Dass sie ihre Probleme mit den Jedi (ich habe immer noch keine Ahnung, was in ihr diesen Hass – ein anderes Wort fällt mir hierzu nicht ein – auf die Jedi entfacht hat) ausleben würde, ungeachtet dessen, dass sich seit den Klonkriegen vieles im Jedi-Orden verändert hat, war doch ein wenig zu erwarten, oder?

Nun gut, ich will versuchen, hier jetzt mal nicht abzulästern und ein bisschen sachlich zu bleiben. Alte Erzählstränge aus den Klonkriegen oder anderen Romanen/Comics wieder aufzunehmen, das ist eine sehr gelungene Idee und etwas, was in Star Wars dazugehört und es auszeichnet. Allerdings übertreibt es Fr. Traviss in diesem Roman ein bisschen. Irgendwann überkommt einen dann doch ein ungewolltes Stöhnen, wenn sie einem zum 20. Mal vor Augen führt, wie vorteilhaft die Mandie-Gesellschaft ist, wie lobenswert eine Gemeinschaft aus Soldaten und wie rettungslos dumm die Politiker und Zivilisten der GA doch sind. In „Order 66“ und leider auch in diesem Buch bringt sie zwar in sich schlüssige, vielleicht auch angebrachte Gesellschaftskritik und interessante Ideen über Machtergreifung ein, aber irgendwie wirkt es dann trotz alldem einseitig! Andauernd wiederholt sie sich, als ob sie den Fans eine Botschaft einprägen will und allmählich hat man ihre stereotypen Charaktere satt. Kritik an den Jedi, OK, in Ordnung, aber wie weit darf man es in Star Wars (oder in Fantasy-Romanen generell (?)) mit der eigenen (evt. politischen) Meinung treiben?

Falls ihr euch wundert, was es mit diesem „politisch“ auf sich haben soll, da bin ich mir selbst nicht ganz sicher, weil ich leider nur Vermutungen darüber anstellen kann, aus welchen Gründen sie letztendlich die Jedi so derbe kritisiert. (Ihre eigentliche Kritik findet ihr auf ihrer Webseite, unter den FAQ’s.) Was ich soweit verstanden habe, ist, dass sie einer Gesellschaft oder bestimmten Leuten weißmachen will, dass sie sich nicht als die „Guten“ oder „Gerechtfertigten“ sehen sollen und deshalb auch nicht über anderen stehen. Könnte sie damit vielleicht in irgendeiner Weise Kritik an den Amerikanern üben wollen? Oder möchte sie Menschen kritisieren, die sich im Lesen von Fantasy-Büchern und dergleichen verlieren und sich zu wenig mit der Realität auseinandersetzen? Was auch immer es genau ist, es rechtfertigt nicht diese scheinbar nie endenden Beschallungen und andauernden Wiederholungen.

Ich finde es enttäuschend, wie sehr sich diese Autorin an einem fiktionalen, berühmten, nicht einmal selbst erfundenen Figurentyp (nämlich die Jedi) bedient, um ihre eigene Meinung – ganz egal, wie und was sie sagen möchte – anderen Menschen einzubläuen. Woher nimmt sie sich eigentlich dieses Recht? Wie wenig Interesse sie für all die anderen Facetten der Jedi aufbringen will, für die sich viele andere Autoren vor ihr bemüht haben, ist traurig für den echten Fan. Nach all dem, was wir bereits über Leia, Mara, Han und Luke wissen, klingen einige Entwicklungen in diesem Roman wie unerklärliche Rückfälle. Und mich würde mal interessieren, was George Lucas von ihrer Interpretation des Luke Skywalkers und den Jedi halten würde.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Darth Reahu« (17. Oktober 2009, 03:39)


Darth Hector

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Beiträge: 28

Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung

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122

Samstag, 17. Oktober 2009, 15:44

Hallo,



ich wollte nur einmal darauf hinweisen, dass die deutsche Version als Bonus das eBook "Boba Fett- A Practical Man" unter dem Titel "Boba Fett: Der Pragmatiker" enthält. Dieses spielt während des Yuuzhan Vong-Krieges und erläutert das Verhältnis zwischen Mandalorianern (natürlich ;) ) und den Yuuzhan Vong.

Rostek_Horn

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  • »Rostek_Horn« ist männlich

Beiträge: 19

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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123

Sonntag, 25. Oktober 2009, 22:29

Der Aufkleber auf meinem Cover sagt aber Bobba Fett :lol:

Opfer fand ich schon ok, obwohl mir die ganze
Sith Story um Jacen
nicht gefällt und
beim Tod von Mara hatte ich schon echt nen Stein im Magen, obwohl ich schon wusste dass sie in einem Roman der Serie draufgeht. Nur nicht in welchem und durch wen...
In 5 Minuten beginnt der Wellenbetrieb......Und hoffentlich seid ihr da bald weg mit de Pommes vom Beckenrand!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :saber

Darth Zizous

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Beiträge: 1 089

Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung
Episode V - Das Imperium schlägt zurück
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: Omega IV

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124

Dienstag, 3. November 2009, 17:28

beim Tod von Mara hatte ich schon echt nen Stein im Magen, obwohl ich schon wusste dass sie in einem Roman der Serie draufgeht. Nur nicht in welchem und durch wen...

Ja vor allem die Art, wie sie starb fand ich absolut unwürdig. Da dominiert sie das Duell eigentlich die ganze Zeit und wird schließlich nicht durch Jacens Fähigkeiten, sondern durch so eine lächerliche Giftinjektion getötet. In dem Moment war ich einfach nur sauer auf Jacen, obwohl er eigentlich lange zu meinen absoluten Lieblingscharakteren zählte.
Die Dunkelheit ist großzügig und geduldig und gewinnt immer, aber im Herzen ihrer Stärke liegt ihre Schwäche: Eine einzelne Kerze genügt, um sie zurückzudrängen.
Liebe ist mehr als eine Kerze. Liebe kann Sterne entzünden.

Jaina Fel

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Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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125

Sonntag, 8. November 2009, 11:48

Zitat


Original von Darth Reahu

Ronen Tal-Ravis, du sprichst mir von der Seele. Ich würde mal gerne wissen, warum Lucasfilm eine Autorin wie Karen Traviss an „Legacy of the Force“ mitschreiben lässt. Dass sie ihre Probleme mit den Jedi (ich habe immer noch keine Ahnung, was in ihr diesen Hass – ein anderes Wort fällt mir hierzu nicht ein – auf die Jedi entfacht hat) ausleben würde, ungeachtet dessen, dass sich seit den Klonkriegen vieles im Jedi-Orden verändert hat, war doch ein wenig zu erwarten, oder?

Nun gut, ich will versuchen, hier jetzt mal nicht abzulästern und ein bisschen sachlich zu bleiben. Alte Erzählstränge aus den Klonkriegen oder anderen Romanen/Comics wieder aufzunehmen, das ist eine sehr gelungene Idee und etwas, was in Star Wars dazugehört und es auszeichnet. Allerdings übertreibt es Fr. Traviss in diesem Roman ein bisschen. Irgendwann überkommt einen dann doch ein ungewolltes Stöhnen, wenn sie einem zum 20. Mal vor Augen führt, wie vorteilhaft die Mandie-Gesellschaft ist, wie lobenswert eine Gemeinschaft aus Soldaten und wie rettungslos dumm die Politiker und Zivilisten der GA doch sind. In „Order 66“ und leider auch in diesem Buch bringt sie zwar in sich schlüssige, vielleicht auch angebrachte Gesellschaftskritik und interessante Ideen über Machtergreifung ein, aber irgendwie wirkt es dann trotz alldem einseitig! Andauernd wiederholt sie sich, als ob sie den Fans eine Botschaft einprägen will und allmählich hat man ihre stereotypen Charaktere satt. Kritik an den Jedi, OK, in Ordnung, aber wie weit darf man es in Star Wars (oder in Fantasy-Romanen generell (?)) mit der eigenen (evt. politischen) Meinung treiben?

Falls ihr euch wundert, was es mit diesem „politisch“ auf sich haben soll, da bin ich mir selbst nicht ganz sicher, weil ich leider nur Vermutungen darüber anstellen kann, aus welchen Gründen sie letztendlich die Jedi so derbe kritisiert. (Ihre eigentliche Kritik findet ihr auf ihrer Webseite, unter den FAQ’s.) Was ich soweit verstanden habe, ist, dass sie einer Gesellschaft oder bestimmten Leuten weißmachen will, dass sie sich nicht als die „Guten“ oder „Gerechtfertigten“ sehen sollen und deshalb auch nicht über anderen stehen. Könnte sie damit vielleicht in irgendeiner Weise Kritik an den Amerikanern üben wollen? Oder möchte sie Menschen kritisieren, die sich im Lesen von Fantasy-Büchern und dergleichen verlieren und sich zu wenig mit der Realität auseinandersetzen? Was auch immer es genau ist, es rechtfertigt nicht diese scheinbar nie endenden Beschallungen und andauernden Wiederholungen.

Ich finde es enttäuschend, wie sehr sich diese Autorin an einem fiktionalen, berühmten, nicht einmal selbst erfundenen Figurentyp (nämlich die Jedi) bedient, um ihre eigene Meinung – ganz egal, wie und was sie sagen möchte – anderen Menschen einzubläuen. Woher nimmt sie sich eigentlich dieses Recht? Wie wenig Interesse sie für all die anderen Facetten der Jedi aufbringen will, für die sich viele andere Autoren vor ihr bemüht haben, ist traurig für den echten Fan. Nach all dem, was wir bereits über Leia, Mara, Han und Luke wissen, klingen einige Entwicklungen in diesem Roman wie unerklärliche Rückfälle. Und mich würde mal interessieren, was George Lucas von ihrer Interpretation des Luke Skywalkers und den Jedi halten würde.


Genau so habe ich beim Lesen die ganze Zeit über auch gefühlt! Als ob die Frau mit aller Gewalt versuchen würde, den Lesern ihre Meinung aufzuzwängen. Und dabei hatte ich große Hoffnungen in diesen Teil gelegt, weil ich Blutlinien bisher noch am besten von Wächter der Macht gefunden hatte. Inzwischen ging mir Traviss Schreibstil aber ernsthaft auf den Geist, da sie sich ununterbrochen wiederholt und das Buch sicherlich um ganze 200 Seite verkürzt hätte werden können. Neben den allgemeinen Aspekten zu den Mandalorianern, die ja schon erwähnt wurden, werden in Bezug auf die Charaktere ebenso unentwegt dieselben Einblicke präsentiert. Fett vermisst seinen Daddy, Ben ist ein Erwachsener und ein Kind zugleich, Luke wünscht sich wieder einfach nur Gut und Böse sehen zu können und dann Mara...

Ungefähr ab Mitte der NJO, also zu Bens Geburt, konnte ich schon nur noch selten Sympathien für die Jedi-Meisterin erübrigen und das liegt vor allem daran, dass sie neben ihren Sohn kaum noch etwas für wichtig hält (Luke leider eingeschlossen). Mir war ja klar, dass sie sterben würde und deswegen hatte ich gehofft, dass sie zumindest noch einmal einen schönen Auftritt hinlegen würde, so wie in der guten alten Zeit eben . Aber leider konnte Traviss das für mich keinesfalls erreichen und letztendlich war mir ihr Tod schon fast egal. Das liegt einfach daran, dass man kaum noch durch die Taten der Charaktere durchsteigen bzw. diese nachvollziehen kann. Mara erfährt, dass Jacen ein Sith ist und sie gibt niemandem Bescheid und daneben steht noch der Jedi-Rat, der zwar zugibt, zulange untätig gewesen zu sein, jedoch trotzdem weiterhin genauso untätig bleibt wie zuvor. Jedenfalls hat Mara, selbst wenn ich nur noch selten was für sie erübrigen konnte, einen sehr schwachen Abgang hingelegt.

Über Bens Verhalten muss man wohl nichts mehr sagen... oder bin nur ich vollkommen irritiert von der Art und Weise, wie ein Jedi jetzt agieren sollte? Der zieht los, um zu töten, und das soll für einen Jedi ganz normal sein? Da sei mal außen vor gestellt, dass er erst 14 Jahre alt ist. Nachdem es schließlich rauskam, dass er ein gezieltes Attentat ausgeführt hat, kommt von Mara nur, dass er ja schließlich dazu erzogen wurde. Tut mir leid, aber für mich war das schon ein absoluter Tiefpunkt, weil ich bisher noch nie gesehen habe, dass irgendein Erwachsener Jedi jemals losgezogen ist, um einem politischen Feind aus dem Hinterhalt heraus einen Kopfschuss zu verpassen. Es wird einfach alles so kaltherzig hingenommen und das tut mir persönlich mehr weh, als der Tod von Mara oder dem Wandel eines Guten zum Sith-Lord. Wenn Jacen nun einmal der neue skrupellose Bösewicht werden soll, meinetwegen, aber deswegen müssen alle anderen verbliebenen Guten doch nicht genauso ihre Moral verlieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jaina Fel« (8. November 2009, 12:02)


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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Berlin => Krefeld => St. Tönis => Aachen => Nordenham => Aachen => St. Tönis, wartend auf eine Stelle

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126

Mittwoch, 11. November 2009, 19:04


Über Bens Verhalten muss man wohl nichts mehr sagen... oder bin nur ich vollkommen irritiert von der Art und Weise, wie ein Jedi jetzt agieren sollte? Der zieht los, um zu töten, und das soll für einen Jedi ganz normal sein? Da sei mal außen vor gestellt, dass er erst 14 Jahre alt ist. Nachdem es schließlich rauskam, dass er ein gezieltes Attentat ausgeführt hat, kommt von Mara nur, dass er ja schließlich dazu erzogen wurde. Tut mir leid, aber für mich war das schon ein absoluter Tiefpunkt, weil ich bisher noch nie gesehen habe, dass irgendein Erwachsener Jedi jemals losgezogen ist, um einem politischen Feind aus dem Hinterhalt heraus einen Kopfschuss zu verpassen. Es wird einfach alles so kaltherzig hingenommen und das tut mir persönlich mehr weh, als der Tod von Mara oder dem Wandel eines Guten zum Sith-Lord. Wenn Jacen nun einmal der neue skrupellose Bösewicht werden soll, meinetwegen, aber deswegen müssen alle anderen verbliebenen Guten doch nicht genauso ihre Moral verlieren.


Also es ist doch schön zu wissen, dass ich mit meiner Meinung nicht ganz alleine dastehe - offenbar werde ich doch noch nicht langsam senil. Genau diese moralisch zweifelhaften Punkte waren auch für mich die Gründe, warum mich die Serie sehr sauer gemacht hat. Klar kann SW auch mal erwachsener werden, allerdings sollte es in meinen Augen nicht den eindeutigen moralischen Kompass verlieren und LOTF hat ihn nicht verloren, die Autoren haben ihn auf den Boden geschmissen und sind darauf gerumgetrampelt, bis er nur noch aus Scherben bestand und LOTF der zum Kampf Böse gegen nicht ganz so Böse wurde... Danke, brauche ich nicht, da kann ich das Heute Journal einschalten, wenn ich das möchte...
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Jaina Fel

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Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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Donnerstag, 12. November 2009, 18:59

@ Ronan Tal-Ravis
Der Kampf Böse gegen Nicht-Ganz-So-Böse trifft es leider wohl wirklich. Es ist ja nicht so, dass es das Letzte ist, einen der Guten mal einen Abrutsch machen zu sehen. Jedoch muss es am Ende doch immer zu einer gewissen Einsicht der Fehltaten kommen. Im ersten Teil der Reihe kam für mich schon ein riesen Schock wegen Leia, die ihren Ehemann über alles stellte und dafür einen undenkbaren Akt des Hochverrats beging (zumindest für ihre Person). Darüber konnte/wollte ich aber noch hinwegsehen, da am Ende des Buches ihrerseits immerhin die Einsicht kam, dass es falsch war und sie andere nicht für das Wohlbefinden ihrer Familie opfern kann. Mal davon abgesehen, dass Leia in sämtlichen vorigen Büchern diese Weisheit schon längst besäßen hatte :( .

Traviss „Opfer“ hat allerdings einen extrem schäbigen Abgrund erreicht. Mal davon abgesehen, dass sie einem ihre Ansicht von allem aufschwatzen will, wurde eine attraktive Handlung vollkommen außer Acht gelassen. Der Krieg schien nur noch ein kleiner Nebenaspekt zu sein und ansonsten war nur noch Bürokratiegelaber mit Jacen angesagt oder das Gemecker der restlichen Charaktere. Maras Jagd auf Lumiya bzw. Jacen hätte ein so schöner letzter Auftritt von ihr werden können, aber da war ja überhaupt keine Jagd! Die ganze Zeit über war Mara entweder auf Coruscant und hat ständig dasselbe von sich gegeben oder sie verließ den Planeten ganz kurz, um direkt in einen Kampf mit Lumiya oder Jacen zu geraten. Was war daneben? Ja genau nichts… Teilweise habe ich mich dann doch wieder nach den Null-Acht-Fünfzehn Erlebnissen von Han und Leia gesehnt. Die sind zwar immer dasselbe, aber immerhin geschieht etwas.

Weiterlesen werde ich nur, weil es heißt Jaina tritt in den späteren Büchern doch mal auf und wenn das tatsächlich der Fall ist, ist eine anständige Handlung ja jedenfalls mal versichert. Daneben wird sicher niemand mehr was machen. Super Charaktere wie Kyp Durron und Saba Sebatyne sind scheinbar schließlich nur noch dafür da, mal eine Randbemerkung abzugeben, anstatt ihr Können auszuleben.

Weil ich aber schon dermaßen enttäuscht von LotF bin, habe ich schon mal mit Fate of the Jedi angefangen. In der Hoffnung, dass die geliebten Charaktere wieder zur Vernunft kommen…

DarthVater

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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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128

Donnerstag, 12. November 2009, 20:42

@Darth Reahu:
Danke fuer den Hinweis mit den FAQ. Nun wird mir so einiges klarer...
Schade, dass zugelassen wird, dass Menschen wie Frau Traviss ein Stimmrecht im EU bekommen und somit wichtige Dinge fuer Millionen von Fans veraendern kann, nur wiel sie es kann.
Dass nicht darauf geachtet wird, dass der Autor eines Buches auch eine relativ neutrale Position zu div. Charakterne inne hat, versteh ich nicht.
ich will jedenfalls nur noch, dass die LotF-Reihe endlich rum ist. Und immerhin haben wir nur noch einen KT-Roman vor uns *fg*
Put Captain Cargo in the solo hold!
- Jeremy Bulloch

Darth Ghidorah

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Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith
Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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Sonntag, 11. April 2010, 11:29

Eventuell SPOILER

Ich habe das Buch gestern durchgelesen.
Ehrlich gesagt, war ich deutlich enttäuscht. Wenn man nicht lange darüber nachdenkt, ist das Buch schon nicht schlecht zu lesen, aber wenn der Inhalt berücksichtigt wird...
Dass die Sith zurückkehren ist in Bezug auf RotJ zwar sinnlos, aber eben Star Wars. Ein neuer Zyklus, ok nichts dagegen. In sofern war meine Anfangshaltung zur Serie noch in Ordnung. "Intrigen" war sogar sehr gut geschrieben, bot eine interessante Geschichte. Nun aber mit "Opfer"...
Star Wars ist eigentlich Jedi vs. Sith. Letztere sind klar vorhanden, aber was ist mit den Jedi? Die, die als Jedis auftreten, handeln ganz und gar nicht so. Mara ist von Rachsucht zerfressen, Luke tötet eine Unbewaffnete, Ben verübt Attentate, etc. Der Jedi-Rat scheint auch nichts anderes als rumzusitzen und Jacen bei der Machtübernahme zu zusehen. Allgemein scheinen die Jedis nichts gegen ihn unternehmen zu wollen. Auch bei der Jagd nach Lumiya geht Mara alleine los. Wie war das noch mit persönlichen Bindungen?
Die Passagen über die Mandalorianer waren sterbends langweilig. Tut mir Leid, aber die haben leider nicht in die Geschichte gepasst.
Allgemein ging Jacens Weg zur Macht viel zu schnell und schnörkellos. Keine Jedi, die ihn aufhalten können (eher wollen), selbst als deutliche Verbindungen zu den Sith bewiesen ist. Im Kampf mit Mara ist er auch vollkommen unterlegen, verliert aber trotzdem. Der Plot lässt wirklich zu wünschen übrig.
Die Reihe hat gut begonnen, aber das ist ein Tiefpunkt.
"Unterhalten, ohne zu belehren - lehren, ohne zu langweilen!" - Isaac Asimov

Ich lese gerade: Shadows of the Empire - Steve Perry