Sie sind nicht angemeldet.
Benutzerinformationen überspringen
Community-Mitglied
Lieblingsepisode: Episode I - Die Dunkle Bedrohung
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Darth Reahu« (17. Oktober 2009, 03:39)
Benutzerinformationen überspringen
Community-Mitglied
Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung
) und den Yuuzhan Vong. Benutzerinformationen überspringen
Community-Mitglied
Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück
Benutzerinformationen überspringen
Community-Mitglied
Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung
Episode V - Das Imperium schlägt zurück
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Wohnort: Omega IV
beim Tod von Mara hatte ich schon echt nen Stein im Magen, obwohl ich schon wusste dass sie in einem Roman der Serie draufgeht. Nur nicht in welchem und durch wen...
Benutzerinformationen überspringen
Community-Mitglied
Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Zitat
Original von Darth Reahu
Ronen Tal-Ravis, du sprichst mir von der Seele. Ich würde mal gerne wissen, warum Lucasfilm eine Autorin wie Karen Traviss an „Legacy of the Force“ mitschreiben lässt. Dass sie ihre Probleme mit den Jedi (ich habe immer noch keine Ahnung, was in ihr diesen Hass – ein anderes Wort fällt mir hierzu nicht ein – auf die Jedi entfacht hat) ausleben würde, ungeachtet dessen, dass sich seit den Klonkriegen vieles im Jedi-Orden verändert hat, war doch ein wenig zu erwarten, oder?
Nun gut, ich will versuchen, hier jetzt mal nicht abzulästern und ein bisschen sachlich zu bleiben. Alte Erzählstränge aus den Klonkriegen oder anderen Romanen/Comics wieder aufzunehmen, das ist eine sehr gelungene Idee und etwas, was in Star Wars dazugehört und es auszeichnet. Allerdings übertreibt es Fr. Traviss in diesem Roman ein bisschen. Irgendwann überkommt einen dann doch ein ungewolltes Stöhnen, wenn sie einem zum 20. Mal vor Augen führt, wie vorteilhaft die Mandie-Gesellschaft ist, wie lobenswert eine Gemeinschaft aus Soldaten und wie rettungslos dumm die Politiker und Zivilisten der GA doch sind. In „Order 66“ und leider auch in diesem Buch bringt sie zwar in sich schlüssige, vielleicht auch angebrachte Gesellschaftskritik und interessante Ideen über Machtergreifung ein, aber irgendwie wirkt es dann trotz alldem einseitig! Andauernd wiederholt sie sich, als ob sie den Fans eine Botschaft einprägen will und allmählich hat man ihre stereotypen Charaktere satt. Kritik an den Jedi, OK, in Ordnung, aber wie weit darf man es in Star Wars (oder in Fantasy-Romanen generell (?)) mit der eigenen (evt. politischen) Meinung treiben?
Falls ihr euch wundert, was es mit diesem „politisch“ auf sich haben soll, da bin ich mir selbst nicht ganz sicher, weil ich leider nur Vermutungen darüber anstellen kann, aus welchen Gründen sie letztendlich die Jedi so derbe kritisiert. (Ihre eigentliche Kritik findet ihr auf ihrer Webseite, unter den FAQ’s.) Was ich soweit verstanden habe, ist, dass sie einer Gesellschaft oder bestimmten Leuten weißmachen will, dass sie sich nicht als die „Guten“ oder „Gerechtfertigten“ sehen sollen und deshalb auch nicht über anderen stehen. Könnte sie damit vielleicht in irgendeiner Weise Kritik an den Amerikanern üben wollen? Oder möchte sie Menschen kritisieren, die sich im Lesen von Fantasy-Büchern und dergleichen verlieren und sich zu wenig mit der Realität auseinandersetzen? Was auch immer es genau ist, es rechtfertigt nicht diese scheinbar nie endenden Beschallungen und andauernden Wiederholungen.
Ich finde es enttäuschend, wie sehr sich diese Autorin an einem fiktionalen, berühmten, nicht einmal selbst erfundenen Figurentyp (nämlich die Jedi) bedient, um ihre eigene Meinung – ganz egal, wie und was sie sagen möchte – anderen Menschen einzubläuen. Woher nimmt sie sich eigentlich dieses Recht? Wie wenig Interesse sie für all die anderen Facetten der Jedi aufbringen will, für die sich viele andere Autoren vor ihr bemüht haben, ist traurig für den echten Fan. Nach all dem, was wir bereits über Leia, Mara, Han und Luke wissen, klingen einige Entwicklungen in diesem Roman wie unerklärliche Rückfälle. Und mich würde mal interessieren, was George Lucas von ihrer Interpretation des Luke Skywalkers und den Jedi halten würde.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jaina Fel« (8. November 2009, 12:02)
Benutzerinformationen überspringen
Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück
Wohnort: Berlin => Krefeld => St. Tönis => Aachen => Nordenham => Aachen => St. Tönis, wartend auf eine Stelle
Über Bens Verhalten muss man wohl nichts mehr sagen... oder bin nur ich vollkommen irritiert von der Art und Weise, wie ein Jedi jetzt agieren sollte? Der zieht los, um zu töten, und das soll für einen Jedi ganz normal sein? Da sei mal außen vor gestellt, dass er erst 14 Jahre alt ist. Nachdem es schließlich rauskam, dass er ein gezieltes Attentat ausgeführt hat, kommt von Mara nur, dass er ja schließlich dazu erzogen wurde. Tut mir leid, aber für mich war das schon ein absoluter Tiefpunkt, weil ich bisher noch nie gesehen habe, dass irgendein Erwachsener Jedi jemals losgezogen ist, um einem politischen Feind aus dem Hinterhalt heraus einen Kopfschuss zu verpassen. Es wird einfach alles so kaltherzig hingenommen und das tut mir persönlich mehr weh, als der Tod von Mara oder dem Wandel eines Guten zum Sith-Lord. Wenn Jacen nun einmal der neue skrupellose Bösewicht werden soll, meinetwegen, aber deswegen müssen alle anderen verbliebenen Guten doch nicht genauso ihre Moral verlieren.
Benutzerinformationen überspringen
Community-Mitglied
Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter
. Benutzerinformationen überspringen
Community-Mitglied
Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück
Benutzerinformationen überspringen
Community-Mitglied
Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith
Episode V - Das Imperium schlägt zurück
