Das kriegerische Volk der Yevethaner hat bereits die Bevölkerung von mehr als einem Dutzend friedlicher Welten ausgelöscht, und Han Solo, auf dem alle Hoffnungen der Neuen Republik ruhten, befindet sich in der Gewalt des brutalen yevethanischen Vizekönigs Nil Spaar. Leia muss trotzdem alles daran setzen, um den Senat dazu zu bewegen, endlich Gegenmaßnahmen zu ergreifen- selbst wenn dies Hans Tod bedeutet. Doch inzwischen befindet sich Chewbacca längst auf einer halsbrecherischen Rettungsaktion, um seinen Freund zu befreien- koste es, was es wolle...
Ein Buch das relativ gut ist da es eine durchaus nicht uninteressate Geschichte hat. Allerdings finde ich es in der gesamten Buchreihe bedenklich das man wieder eine neue Gruppe Macht-Individuen eingeführt hat.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kell Tainer« (27. Juni 2006, 11:09)
So, nun habe ich auch den letzten Band dieser Reihe geschafft. Dieses Mal hat es etwas länger gedauert. Das lag aber nicht am Buch, sondern an meiner freien Zeit.
Zuerst muss ich lobend erwähnen, dass der Fehler vom zweiten Teil, Aufmarsch der Yevethaner hier mein Eindruck dazu,
nicht wiederholt wurde. Es wurde wieder zur Erzählweise des ersten Teiles zurückgegangen. Somit hat man wieder den Eindruck, dass alle Handlungsstränge parallel ablaufen. Dies erhöht in meinen Augen auch wieder die Spannung des Buches, weil man ständig darauf wartet, dass die anderen Handlungen weiter erzählt werden.
Nun zum Inhalt des dritten Bandes:
Die einzelnen Handlungsstränge nähern sich dem Ende und dementsprechend spannend ist Alles erzählt.
Der Konflikt mit den Yevetanern spitzt sich zu und es kommt zur unvermeidlichen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den Parteien. Komisch fand ich dann blos, dass die ehemaligen Mitglieder des Kommandos "Black Sword" die Sternenzerstörer so manipulieren konnten, dass sie mittels der Fernbedienung aus dem Kampfgebiet verschwinden konnten. Da fällt mir gleich noch ein riesiger Fehler in der Handlung ein: Auf dem Flagschiff von NIL SPAR, einem Supersternzerstörer, schaffen es eine Handvoll Imperiale (man bedenke, sie hatten kaum Waffen) gegen die gesammte Besatzung vorzugehen. Seltsam, SELTSAM!
Und dann gab es da ja noch so rund 30 weitere Sternenzerstörer, welche ja auchnoch erobert werden wollten/sollten/konnten.
Die Geschichte mit LUKE und ANTARAH fand ein recht beeindruckendes Ende. Was ich immer vermutet hatte, irgendwie schien es mir in den anderen Bänden als würde ANTARAH nie die richtige Wahrheit sagen, gibt es nicht wirklich ein Rendevus mit LUKEs Mutter. Alles entpuppt sich als eine Lüge. Trotzdem ist auch diese Handlung gelungen abgeschlossen worden. Die Fallanassi wurden gefunden und hatten schon beeindruckende Fähigkeiten. Eigentlich lehnen sie ja die Gewalt ab und verstecken sich lieber, trotzdem halfen sie bei den Kämpfen zwischen der neuen Republik und den Yevetanern.
Der Vagabund. Man hat mich diese Geschichte mitgerissen. Irgendwie war ja klar, dass LANDO und seine "Reisegefährten" lebend aus diesem Schiff kommen. Aber wie dieser Strag immer spannender erzählt wurde hatte schon was ganz spezielles. Jeden Augenblick hatte man das Scheitern vor dem geistigen Auge. Und dann erst die Lösung zu den Quella. Gigantisch, das Schiff ist garkein Museum. Und als LUKE dann dort eintrifft, übrigens hat er von AKANAH eine neue Machttechnik erlernt (Er kann sich und Gegenstände vollständig vor anderen Augen verbergen), und mit Hilfe der Macht die wahre Funktion des Schiffes und des Planeten erkennt wird das Volk der Quella wiedergeboren. Jedenfalls wird der Grundstein dazu gelegt.
Fazit:
Ein sehr gutes Buch, dass es wieder schafft die Spannung und Athmosphäre des ersten Bandes einzufangen und rüber zu bringen. Einfach wieder klasse geschrieben.
Wenn der zweite Band nicht so hammerhart aus der Reihe tanzen würde, dann hätte diese Trilogie das Potential gleichwertig mit der Thrawn-Trilogie genannt zu werden. Leider belegt sie nun nur den zweiten Platz. Aber auf Grund der Spannung und der vier nebeneinander laufenden Handlungsstränge rangiert diese Trilogie bei mir noch vor der Jedi-Akademie-Trilogie.
Spüren ich immer werde, den Willen der Macht! Wir sind ALLE Kinder der MACHT
Die Schwarze Flotte Trilogie ist bei der von mir erstellten Bewertung meiner inzwischen doch recht beachtlichen Sammlung von 102(106) Star Wars Büchern anfangs recht schlecht weggekommen, das lag vor allem daran, dass es anfangs( in den ersten beiden Büchern hauptsächlich um Politik ging und zudem Prinzessin Leia und die Neue Republik unter den Intrigen des Vizekönigs der Yevethaner litt.
Imn dritten Teil des Buches ging es dann schon wieder aufwärts mit der Neuen Republik. Spannung kommt jedoch eher weniger auf. Kritikpunkte sind vorallem die relativ kurze Schlacht am Ende. Hier hätte man durchaus eine Schlacht nach dem Vorbild NRep-Vong bringen können, mit einer länge von 100 oder mehr Seiten. :nerd
There's no point living, if you can't feel the life
Statistik: 143 Star Wars Bücher gelesen: Wächter der Macht: Intrigen!!!
Also da muss ich Dir teilweise widersprechen. Der erste Tel war spannend. Aber ich will hier ja meine Meinung nicht noch einmal wiederholen, da es hier um den dritten Band geht.
Warum müssen die Schlachten eigentlich immer so detailiert sein?
Ich fand die Darstellung dieser Auseinandersetzungen zwischen der neuen Republik und den Yevetanern ausreichend geschildert. Die "Knappheit" der Schlachtschilderung war sicher auch dem Umstand geschuldet, dass dieses Buch ja nicht dicker werden sollte, als die beiden anderen Bände.
Auch mussten ja die anderen beiden Handlungsstränge, LUKEs Suche nach seiner Mutter und die Geschichte mit dem Vagabunden, noch zu einem Abschluss gebracht werden.
Die Gesamtheit des Buches finde ich so sehr gut gelungen.
Spüren ich immer werde, den Willen der Macht! Wir sind ALLE Kinder der MACHT
Also,... ich fand das Buch klasse. Insbesondere der Handlungsstrang um den Vagabunden hat mir sehr gut gefallen, der mit diesen Fallanassi-Leuten dagegen weniger. Aber die Erzählweise ist im Großen und Ganzen sehr gut und flüssig, so dass ich mich auch hinreissen konnte, die Akanah-Heulsuse zu ertragen
Das mit der Fernbedienung, das ist allerdings wirklich so eine Sache, zumal ich mich dunkel entsinne, dass das bei der Katana-Flotte angeblich einzigartig war und wegen des Scheiterns nie wieder aufgegriffen wurde. Korrigiert mich, wenn ich mich falsch erinne. Aber da frage ich mich, wieso die Schiffe des Black Sword Kommandos das nun "plötzlich" auch haben. Übliches Ding, was für mich das Ende des Yevethaner-Konfliktes sehr unglaubwürdig erscheinen lässt.
Sieht man das allerdings nicht so eng, ist es ein klasse Buch
Original von Rain
Also,... ich fand das Buch klasse. Insbesondere der Handlungsstrang um den Vagabunden hat mir sehr gut gefallen, der mit diesen Fallanassi-Leuten dagegen weniger.
...
Die Geschichte des Vagabunden hatte mich auch sehr beeindruckt. Zumal das Ende eine Gestalt annahm, welche ich so nicht erwartet hatte. Das wahr schon spannend.
Die Fallanassi an sich fand ich auch interessant. Besonders die Fähigkeit sich dem Blick Fremder entziehen zu können. Selbst LUKE war es ja als Jedi nicht möglich sie zu entdecken. Die Geschichte um seine Mutter fand ich allerdings über alle drei Bänder der Reihe eher langweilig. In diesem Punkt muss ich Rain Recht geben.
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eine einzige patriotische Rede und schon ist wieder Friede Freude Eierkuchen und es wird auch nie wieder drauf eingangen? Naja...
-Story um den Vagabunden: war so an sich immer noch sehr interessant und unterhaltsam (sowohl an Bord des Vagabunden selbst, als auch die Szenen mit dem Einsatzteam). Allerdings fand ich 3PO ziemlich übertrieben albern dargestellt. Und das Ende hätte man auch besser ohne
lösen können. Hätte man das letzte Zwischenspiel kurz vor der Schlacht um Koornacht eingebaut und da dann auch abgeschlossen, wäre es in meinen Augen deutlich spannender geworden.
-Story um Luke: besonders die letzten Dialoge haben mir sehr bitter aufgestossen. Macht die komplette Story total sinnfrei und lässt sie so wirken, als wäre es McDowell nur darum gegangen, Luke aus der Gesamthandlung herauszuhalten. Dass er dann am Ende
dank seiner tollen neuen Fähigkeiten die Story mit dem Vagabunden beendet
ist irgendwie total überflüssig.
mein größter Kritikpunkt betrifft die Handlung im Koornacht-Sternhaufen selbst.
Ich glaub McDowell hat sich da etwas verschätzt und die Aussichtslosigkeit der Situation so dermassen zu stark aufgebaut, dass er dann am Ende zu solchen fadenscheinigen Aspekten greifen musste.
Beispiel Chewbacca (bei dem auch zeitlich vorne und hinten nichts passt. Er ist ja schon am Anfang von Band 1 abgeflogen und wurd dann erstmal nicht mehr erwähnt. So als hätte McDowell keine Lust gehabt, ihn einzubauen und dann bei Band 3 "Oh wir müssen Chewie ja noch zurückholen" :p ) bzw die Rettungsaktion. Es kam ja schon oft vor, dass irgendwer gerettet werden musste und dass das ganze dann nicht einfach war, aber hier ist die zu überwindende Situation halt dermassen übertrieben und in jeder Hinsicht abgesichert, dass eine "normale" Rettungsaktion absolut unrealistisch erscheint. Aber hey, wir haben ja noch
die Fallanassi! Die können dann ja alles so managen, dass alles klappt
Die Schlacht an sich... Raumschlachtfans wie ich fiebern schon seit Band 1 der großen Endschlacht entgegen, weil es endlich mal wieder riesige Flotten gibt und es nicht "nur" um eine Gruppe SZs oder einen einzelnen SSZ oder eine weitere Superwaffe geht. Vor allem gab es ja bisher kaum Konflikte, mal abgesehen von der Zerstörung der Aufklärer und so weiter.
Und dann das... ARGH
Erstmal das mit dem Imp-Schiffen, was schonmal einen Großteil des Potentials nimmt (SSZ...). Dazu kommt halt, wie bescheuert das abläuft... wie YodasEnkel schon geschrieben hat, sind die Kräfteverhältnisse total unglaubwürdig. Ich mein, wir reden hier schliesslich immer noch von eiskalten wir-löschen-alle-anderen-Spezies-aus-Yevethanern. Und davon lassen sich
"Wir haben gerade rausgefunden, dass ein unbestimmter Teil davon auch nur unbewaffnete Transporter sind"... alles klar
Das was dann noch von der Schlacht übrig ist, ist dann auch ziemlich schlecht beschrieben, bzw es werden nur im Rückblick ein paar Highlights erwähnt. Da hätte man soviel machen können mit Charakteren wie Tuketu oder Plat Mallar... Wofür wurden die dann erst eingeführt? Ok, Tuketu wurd auch so gut benutzt, aber Mallar... das ganze mit der Erlaubnis (die Shuttle-Flüge) war total überflüssig...
Positiv erwähnenswert finde ich die vielen Referenzen zum restlichen EU (und auch die Verwendung von Elementen daraus, zB E-Wings und K-Wings) und das Schicksal von Nil Spaar ist mal was kreatives.
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Es muss einen Grund geben, warum ich diesen Roman noch nicht beurteilt habe...
Diesmal werde ich (versuchen) mich kürzer fassen.
Teilweise kann ich bei einigen Mitlesern nachvollziehen, was sie an negativen Kritiken äußern.
Siehe Covahs ersten Spoiler. Das ging ja wirklich ein bisschen zu einfach.
Auch glaube ich, sind einige Leute wie Covah zu sehr von den X-Wing Bänden verwöhnt, wo Raumschlachten zur Tagesordnung gehörten.
Oder vielleicht auch noch die in den Thrawn-Reihen.
Der eine hat es eben drauf so etwas schön in Szene zu setzen, der andere nicht.
Nunja, LUKES Teil wurde etwas interessanter, obwohl die Erzählweise immer noch ermüdend war.
Aber insgesamt kann ich mich bei der ganzen Trilogie nicht damit anfreunden.
Bis jetzt habe ich es auch wieder gut verdrängt.
Luke und der Fall Fallanassi - brauch ich nicht! :wand
Entscheidung(s-Schlacht) bei Koornacht - war soweit Ok, aber es ging alles etwas zu schnell, und trotz einiger heikler Situationen auch etwas zu glatt.
LANDOs Abenteuer stellt natürlich wieder alles in den Schatten.
Wenn alle drei Romane so aufgeteilt gewesen wären, wie der 2. Band, ich hätte wahrscheinlich nur die Lando-Teile gelesen.
Jedenfalls eine geniale Sache das, mit den Quella.
Das war richtiges Lando-Adventurefeeling und ein Mordspass. (Auch wenn 3PO manchmal etwas zu nervös "herumzappelte" und seine >>Wir sind verloren<< - Einstellung ein klein wenig zuviel war)
Die Story mit HAN und LEIA war ja auch recht spannend.
Bis auf die, der schon vorhergehenden Posts, angesprochenen Kritikpunkte.
Wenn man bei der Entscheidungsschlacht nicht allzu große Erwartungen hat, wird man relativ zufrieden sein.
Fazit: Die Trilogie war trotzdem richtig gut.
Band 1 = Platz 1
Band 2 = Platz 3
Band 3 = Platz 2 - da hätte man mehr draus machen und einiges weglassen können.
EDIT: @Covah
Jab. Nil Spaars Story-End war wirklich gelungen.
8.5.2012. Sonnige Grüße, an alle, die gegrüßt werden wollen. Insbesonders: YodasEnkel, Byzantiner, Skaba Rebullion, Ronen Tal-Ravis, Aaron, Kay Katarn, Findus, Aidan Savo, Chefkoch Porcellus, Darth Duster, Rebel247 und natürlich auch Shtev-An Veyss. (Die Reihenfolge hat immer noch keine Bedeutung!) Bleibt gesund und anständig. Bis dahin. Man liest sich.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »chrissie« (13. Juni 2008, 09:55)
Ein wirklich guter Abschluss dieser Reihe. Spannung war wirklich keine Mangelware. Der Autor hat auf die schlechte Teilung der Geschichten im letzten Band reagiert und trennte sie diesmal nicht. Es kam dann endlich zum Krieg. Was sehr vorhersehbar war und man muss sagen das dieser dann irgendwie zu schnell vorrüber ging.
Dafür sind die Politik Gespräche der Hammer. Ich wurde gefesselt von nichts anderem als Worten. Das hat mich sehr überrascht. So schlecht wie die Reihe von manchen dargestellt wid ist sie gar nicht. Da kenne ich schlimmere (z.b. Callista Trilogie I und III)
Das Buch war gut geschrieben, die Geschichten fanden einen super Höhpunkt, der leider zu sehr verschleppt wurde. Da hätte man das zweite Buch weg lassen sollen oder zusammen fassen. Aber so muss man sagen das der Abschluss zufrieden stellend ist...