Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden

Unser Forum hat zum 1. Mai 2010 seine Pforten geschlossen. Neue Beiträge sind nicht mehr möglich.
Gern könnt Ihr künftig auf der Hauptseite Eure Kommentare abgeben. Das Forum bleibt als Archiv online.

Lord Sidious

Super Moderator

  • »Lord Sidious« ist männlich

Beiträge: 2 848

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Baden-Württemberg

  • Nachricht senden

61

Dienstag, 18. März 2008, 14:16

Zitat

Original von Dark Stormtrooper

Zitat

Original von Darth Wapoe
Als ich persönlich würde die Verschollenen vorher lesen, das muss aber nicht sein.

Ich galube, das kannst du machen wie du willst.
Beide Versionen sind spannend.



Ok,ich habe mich für "Die Verschollenen" entschieden,aber jemand sagen um was es in dem Buch geht?



Hier der Thread zu "Die Verschollenen":

http://www.starwarsunion.de/forum/thread…t=Verschollenen

YodasEnkel

Community-Mitglied

  • »YodasEnkel« ist männlich

Beiträge: 2 609

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: Dessau-Roßlau, im DAGOBAH-System, gleich links neben YODAS Hütte

  • Nachricht senden

62

Dienstag, 18. März 2008, 18:52

Zitat

Original von Dark Stormtrooper
Hallo,

ich habe vor kurzem nen Thread über das Buch eröffnet. Mir wurden jedoch geraten erstmal "Die Verschollenen" zu lesen und dann erst "Die Kundschafter" ?( Ist das wirklich besser? Und noch ne Frage: Muss man zur "Dunkles Nest" Reihe das Erbe der Jedi-Ritter komplett durchlesen???


mfg

p.s. Um was geht es eigentlich in "Die Verschollenen"?


In beiden Büchern geht es um, ein extragalaktisches Flugobjekt.

In die Kundschafter, der Vorgeschichte, geht es darum, dass eine Besatzung zusammengestellt wird und aufbricht das unbekannte Universum zu erforschen.

In die Verschollenen geht es dann um die "Überbleibsel" der fehlgeschlagenen Expedition.

Die Kundschafter sollte man erst als Zweites lesen, da dort viele Erklärungen für die Verschollenen geliefert werden. Es soll den Verschollenen einiges an Spannung rauben, wenn man sie in der richtigen kronologischen Reihenfolge liest.

Ich habe die beiden Bücher noch nicht gelesen, vertraue aber den vielen Meinungen, zu diesem Thema, hier, die dies raten.


Zu Deiner Frage zu Dark Nest und Erben der Jedi-Ritter:
Da Dark Nest nach der Erben-Reihe handelt, wäre es sicher nicht schlecht, wenn man schon etwas aus díesen Romanen kennt. Soweit ich es richtig mitbekommen habe, leider steht die Erben-Reihe auch noch ungelesen in meinem Regal, tauchen Personen auf und wird auf Ereignisse Bezug genommen, welche in Erben ihren Ursprung haben.
Spüren ich immer werde, den Willen der Macht!
:thumbsup:
Wir sind ALLE Kinder der MACHT


Lord Sidious

Super Moderator

  • »Lord Sidious« ist männlich

Beiträge: 2 848

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Baden-Württemberg

  • Nachricht senden

63

Dienstag, 22. April 2008, 17:14

Ich habe "Outbound Flight/Die Kundschafter" jetzt auch durch, und ich bin durchweg positiver Meinung über den Roman.Zahn lese ich generell gerne, und obwohl Outbound Flight nicht ganz an "Survivors Quest" reicht, war es ein spannendes Buch mit einigen interessanten Charakteren.

Allen voran Kinman Doriana, der in Sachen politischer Intrigen und Kalkül seinem Meister Sidious/Palpatine kaum nachsteht.Das er dabei nicht weiß, dass der Kanzler und der Sith ein und dieselbe Person sind, war manchmal zum Schmunzeln, wikrlich gut.
Einen Roman, der seine weitere Karriere und vor allem sein Ende erzählt, würde ich sehr begrüßen.

Thrawn war manchmal etwas zu sehr zum unfehlbaren Genie hochstilisiert, ansonsten aber wieder ein genuß, über ihn zu lesen.

Auch Jorus, der arrogante und alles kontrollierende Jedi erinnerte mich sofort an seinen Klon.Auf dem Flugprojekt fehlten mir aber noch ein, zwei Kapitel, die seinen gandenlosen Führungsanspruch und seine Willkür noch etwas mehr verdeutlicht hätten.

Anakin und Obi-Wan waren meiner Meinung nach völlig fehl am Platze, da hätte es auch jeder andere Jedi getan.Warum in vielen Fällen krampfhaft versucht wird, die Hauptcharaktere der Filme in jeden Roman oder Comic mit ein zu beziehen, verstehe ich nicht.

Auch war das Ende plötzlich ziemlich schnell da, erst der Angriff gegen die Vagaari, das Flugprojekt, dann Absturz in der Redoute, und die Trennung, ging mir doch ein bichen zu schnell ber die Bühgne.

Alles in Allem ein lesenswertes Buch, mit einem tollen Thrawn, Doriana und Car'das, sicher nicht nötig für das Verständnis der Klonkriege oder der Episoden II und III, aber doch spannend.

Darth Regnat

Community-Mitglied

  • »Darth Regnat« ist männlich

Beiträge: 244

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith
Episode V - Das Imperium schlägt zurück
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: Wolfsburg, Niedersachsen

  • Nachricht senden

64

Mittwoch, 23. April 2008, 15:13

Ich habe ebenfalls "Die Kundschafter" vor kurzem durchgelesen und ich fand, dass das ein klasse Roman von Timothy Zahn war. Klar, auch ich fand vom Gesamten her "Die Verschollenen" besser aber das macht das hier natürlich nicht gleich schlecht. ;)

Bei diesem Roman hat man einen ganz guten Einblick von Thrawn nochmal bekommen und gesehen, dass er nicht einfach nur ein taktisches Genie des Imperiums ist. ^^

Die Einbindung von Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker. Nunja, es war schon ganz interessant, dass weitere Filmfiguren dort waren aber nötig waren diese nicht. Man hätte da auch gut zwei andere Jedi nehmen können und es wäre dasselbe dabei rausgekommen, da die Rollen von Kenobi & Skywalker nicht grad so bedeutsam waren für die Geschichte.

Lorana Jinzler war auch eine sehr interessante Figur und von den ganzen Jedi am Bord war sie die mir am symphatischsten.
Auch Jorj Car'das fand ich sehr klasse. Wahrscheinlich der einzige Mensch, der ein wirklich Freund Thrawns war.
Auch der Berater Kinman Doriana war eine tolle Figur, der sehr intelligent ist und gut ebenfalls ein guter Taktiker ist. Am Anfang eine Figur, die ich nicht so symphatisch fand aber später dann immer mehr Gefallen an ihm finden konnte. ^^

Jorus C'baoth... Ohje wie schnell musste ich bei dem an seinem Klon Joruus C'baoth denken? Die Ähnlichkeiten der Persönlichkeiten und Ansichten sind ziemlich verblüffend. Er wurde sehr gut dargestellt und seine Herrschaftssucht waren auch sehr interessant und lässt besser verstehen wieso die Überlebenden später so eine große Abneigung/Angst bei Jedi haben.

Ein weiterer Punkt, wo ich mich Lord Sidious anschließen kann: Das Ende bzw. der Schlacht-Part. Es ging mir persönlich auch alles viel zu schnell. Das hätte man ruhig noch etwas länger laufen lassen können.

Also das Buch war definitiv kein Fehlkauf und Fans von Mith'raw'nuroudo kann ich das Buch sehr empfehlen, da man, wie oben bereits geschrieben, einen weiteren guten Einblick in die Person des späteren Großadmirals bekommt.
Bei Feinden kannst du darauf setzen, dass sie angreifen. Bei Verbündeten weißt du nie, was sie planen.
){||||||||||<o>||||||||||}<)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

Jaina Fel

Community-Mitglied

  • »Jaina Fel« ist weiblich

Beiträge: 229

Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

  • Nachricht senden

65

Freitag, 13. Juni 2008, 22:39

Zahns Geschichten gehören wohl wirklich zu den Besten, die Star Wars bekommen hat. Obwohl "Die Verschollenen" schon genial war, stand "Die Kundschafter" dem Buch Inhaltlich kaum in etwas nach. Man hat einfach gemerkt, dass der Autor sich wirklich Gedanken über die Story gemacht und alles ausführlich durchdacht hat. Wenn man "Die Verschollenen" schon vorweg gelesen hat und dann über die Personen liest, wie sie vor keine-Ahnung-mehr-wie-vielen-Jahren waren, bekommt man unwirklich den Drang weiter zu lesen, um zu erfahren wie genau das letztendlich denn alles so zusammenpassen kann.

Auch schön ist, dass Zahn einfach immer wieder neue Charaktere einbringt. Trotzdem wurden auch Anakin und Obi-Wan eingebaut, was ihm hier allerdings besser gelungen ist, als mit den großen Drei in "Der Treueschwur". Die zwei hätten zwar auch gut weggelassen werden können, aber so arg fehl am Platz kamen sie mir auch nicht vor. Nur als sie so plötzlich gezwungen das Flugprojekt verlassen haben. In dem Moment dachte ich dann auch nur noch "Hauptsache sie waren mal wieder in einem Buch".

Der wehrte Jedi-Meister Jorus C'baoth hat in mir ebenso die Erinnerungen an seinen Klon wachgerufen, womit ich gar nicht so gerechnet hätte. Sein Verhalten macht es einem leicht, die Abweisung der Überlebenden in "Die Verschollenen" nachzuvollziehen, auch wenn ich denke, dass Kinder wegsperren dann doch zu weit ging, zumal ja vor allem Lorana Jinzler bewiesen hat, dass es auch nette Jedi gibt. Es ist aber echt unbegreiflich wie die anderen Jedi und Jinzler selbst auch, einfach so diesen Tyrannen hinnehmen. Es war offensichtlich, dass er sich von dem Weg der Jedi zu stark abwandte und trotzdem hat nie jemand was gegen ihn unternommen. Da braucht man sich wohl auch nicht wundern, wenn der gesamte Orden untergeht. ;)

Cardas und Thrawn haben mir auch ziemlich gut gefallen, nur haben mich Quennto und Maris eher genervt mit ihrem reingefusche. Endlich auch mal schön zu lesen, war von "einem Bösen" der nicht als nichtskönnender Idiot dargestellt wird. Jedoch musste der gute Doriana aber natürlich von so jemanden begleitet werden und selbst wenn das jetzt vielleicht ein bisschen zu weit geht, finde ich es ziemlich daneben, die ganze Rasse der Nemoidianer (oder wie sie auch heißen) als Feiglinge zu beschreiben. Es ist zwar fiktiv, aber auch das ist Rassismus.^^

The dark side

Community-Mitglied

  • »The dark side« ist männlich

Beiträge: 352

Wohnort: Höhle auf Korriban

  • Nachricht senden

66

Samstag, 28. Juni 2008, 17:35

Ich fand das dieses Buch eins der besten ist die ich je gelesen habe!
Zahn schreibt wie immer eine sehr spannende Geschichte und bringt auch sehr interessante nebencharaktere wie zum beispiel Car'das und Doriana ein von denen man immer mehr wissen möchte!

Auch ich habe die Kundschafter nach die Verschollenen gelesen, und ich denké wenn man es andersrum lesen würde, wäre bei die verschollenen der Großteil der Story langweilig, da in die Kundschafter die Fragen, welche man sich nach die verschollenen gestellt hat, zum Großteil beantwortet hat.

MFG The dark side
Darth Plagueis - Das Holocron, meine Fan Fik.
Mehr dazu hier
"Er konnte andere vor dem Tod bewahren, aber sich selbst konnte er nicht retten..."

Jenos Idanian

Community-Mitglied

  • »Jenos Idanian« ist männlich

Beiträge: 169

Wohnort: Ein Dorf weit in den Unbekannten Regionen

  • Nachricht senden

67

Donnerstag, 3. Juli 2008, 12:36

Hab das Buch im Urlaub gelesen und muss sagen, ich bin mal wieder restlos von Timothy Zahn begeistert. Das Buch unterhält wirklich klasse und langeweile kann eigentlich gar nicht aufkommen. Man merkt Zahn an, dass es ihm wahnsinnigen Spass macht seine Charaktere zu entwickeln. Ich finde vor allem die Story rund um Car`das wahnsinnig interessant, da man über ihn bis jetzt ja nur wenig wußte, hauptsächlich aus der Hand des Thrawn. Auch Thrawn selbst wird beeindruckend inszeniert, manchmal vllcht etwas übermächtig und unfehlbar, aber doch so, dass ich ihn sofort wieder ins Herz geschlossen habe ;). Einziger Wermutstropfen war die doch recht zwanghaft wirkende Storyline rund um Obi Wan und Anakin, die beiden hätte dieses Buch wirklich nicht gebraucht. Ansonsten once again: Hut ab vor Timothy Zahn!!!
Ich werde mir jetzt erstmal Die Verschollenen besorgen und schauen wie die Sache weitergeht. :D

In diesem Sinne, Jenos
Murphy`s Law: Anything that can go wrong, will go wrong.

68

Mittwoch, 23. Juli 2008, 15:35

Hab das Buch gerade durchgelesen und bin sehr begeistert. Man könnte dieses Buch auch die Thrawn-Bibel nennen, da mein Lieblingscharakter hier wirklich mal ganz genau unter die Lupe genommen wird und man eine Idee davon bekommt, wie er zu dem Mann geworden ist, den man aus der Thrawn-Trilogie kennt. Habe das Buch nach "Die Verschollenen" gelesen und habe daher alle Antworten auf die Fragen bekommen, die das Vorgängerbuch offengelassen hatte. C'baoth war auf seine irrsinnige Art und Weise wirklich toll - und beängstigend, wenn ich an seine Ansichten denke. Thrawn hat hier wirklich brilliert aber auch Lorana hat mir sehr gefallen. Dann wurden auch kleine Dinge gut beachtet, die man als Hardcore-Timothy-Zahn-Fan vielleicht am ehesten bemerkt und zu schätzen weiß: Die Herkunft der Gravitationswellenprojektoren wurde geklärt und auch die Gewebeprobe bei C'baoth wurde angedeutet - daraus entstand ja der Klon der Thrawn-Trilogie. Doch, das Buch ist toll. Ich liebe Zahn's Star Wars Romane. Hoffentlich lässt man ihn irgendwann weitere schreiben.

"The dark side of the Force is the pathway to many abilities some consider to be unnatural."
— Palpatine

69

Freitag, 5. September 2008, 22:49

kundschafter/verschollenen

also ich hab 2/3 des Buches Kundschafter gelesen, lese aber im Forum man solle die Verschollenen zuerst lesen. Zahlt sich das für mich jetzt noch aus?
oder soll ich es jetzt zu Ende lesen???
Wissen ist Macht,
nichts wissen Macht auch nichts

70

Samstag, 6. September 2008, 00:06

Ich würde es zuende lesen, man kann imo beide Bücher gut lesen ohne das andere vorher gelesen haben zu müssen, danach dann eben die Verschollenen.

71

Samstag, 6. September 2008, 00:18

Das Buch habe ich schon vor einiger Zeit gelesen, blieb mir aber trotzdem im Gedächtniss ^^ Leider aber nicht nur Positiv...

Das beste am Buch war immer noch der Storybogen auf diesem Planeten bei dem man die diversen Delegationen in diesem Bergwerksdisput schützen musste... einfach Klasse.

Auf dem Schiff selbst dann ging es meiner Meinung nach Bergab... ein halbes Dutzend Jedi-Meister an Bord akzeptiert die herrische Art von C´baoth einfach so - nur ein bisschen meckern zum Schluss - kein Konflikt, garnichts! 8o

Thrawn selbst - nunja, Zahn ist zu sehr in seine Charaktere verliebt... Thrawn ist kein genialer Stratege - nein, er ist ein unbesiegbarer Superheld der 20 Schritte im vorraus plant... dass Cardas zu den Vaagari fliegen würde war aus meiner Perspektive nicht nachvollziehbar... Thrawn hat in diesem Buch einfach seine Aura der Unfehlbarkeit gegen ein unrealistisches Schutzschild der Unbesiegbarkeit ausgetauscht.

Findus

Community-Mitglied

  • »Findus« ist männlich

Beiträge: 1 182

Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung
Episode V - Das Imperium schlägt zurück
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: Niedersachsen

  • Nachricht senden

72

Samstag, 6. September 2008, 13:21

RE: kundschafter/verschollenen

Zitat

Original von Darth1Sion
also ich hab 2/3 des Buches Kundschafter gelesen, lese aber im Forum man solle die Verschollenen zuerst lesen. Zahlt sich das für mich jetzt noch aus?
oder soll ich es jetzt zu Ende lesen???


Also eigentlich würde ich die Verschollenen zuerst lesen, so habe ich das auch gemacht und fand die Reihenfolge besser. Aber wenn du jetz schon 2/3 durchhast würde ich es zuende lesen, schlecht ist deine Reihenfolge dann ja auch nicht ;)
Man muss nicht sterben, um in der Hölle zu sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Findus« (6. September 2008, 13:21)


IO

Community-Mitglied

  • »IO« ist männlich

Beiträge: 292

Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung

  • Nachricht senden

73

Samstag, 20. Dezember 2008, 19:52

Ich finde das Buch im Großen und Ganzen eher enttäuschend. Timothy Zahn hat die Chance nicht genutzt um seinen wohl wichtigsten Charakteren, Thrawn und C'baoth, so etwas wie Charakterentwicklung und Tiefe zu geben. Beide entsprechen ihrem Pendant in der ersten Zahn-Trilogie. Bei Thrawn war Zahn zu sehr selbstverliebt in die Figur. Zwar war Thrawn in der ersten Trilogie auch fast unfehlbar, allerdings handelte es sich dort um einen ausgewachsenen Charakter. Die erste Mission auf Barlok (Rechtschreibung?) empfinde ich persönlich als überflüssig. Das was Zahn mit der Mission erreichen wollte, hätte er auch kürzer hinbekommen können und den Platz lieber für das Extragalaktische Flugprojekt verwenden sollen. Allgemein konnte sich bei mir das Gefühl einer tollkühnen Expedition bzw. eines Abenteuers nicht breit machen. Den Auftritt von Obi-Wan Kenobi und Anakin hat Zahn hingegen gut eingebaut. Er hat sie gut eingefangen und sie wirkten nicht "Out of Character". Lediglich der gezwungene Abschied wirkte zu konstruiert. Den Stil von Zahn empfand ich auch nicht schlecht. Er schreibt sehr cineastisch, womit ich den Wechsel der Perspektive innerhalb der Kapitel meine. Dadurch erzeugt er tatsächlich sowas wie Tempo beim Lesen. Lediglich die Übersetzung finde ich nicht so gelungen wie in der ersten Trilogie.
Am schlimmsten finde ich aber das furchtbare Retconning, nur um die Yuuzhan Vong in diese Periode ins Gespräch zu bringen. Nicht genug das man deutlich auf sie angespielt hat. Nein, man versucht die Motivation eines Charakters der Filme umzuinterpretieren. Das ist so typisch LucasLicensing.

2 von 10 Punkte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »IO« (20. Dezember 2008, 19:53)


Findus

Community-Mitglied

  • »Findus« ist männlich

Beiträge: 1 182

Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung
Episode V - Das Imperium schlägt zurück
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: Niedersachsen

  • Nachricht senden

74

Sonntag, 21. Dezember 2008, 02:22

Zitat

Original von IO
Am schlimmsten finde ich aber das furchtbare Retconning, nur um die Yuuzhan Vong in diese Periode ins Gespräch zu bringen. Nicht genug das man deutlich auf sie angespielt hat. Nein, man versucht die Motivation eines Charakters der Filme umzuinterpretieren. Das ist so typisch LucasLicensing.

2 von 10 Punkte


Die mehr als eindeutigen Anspielungen auf die Yuuzhan Vong fande ich auch nicht so toll. Und wurde nicht auch, ich weiß nur nicht mehr 100% ob es in diesem Roman war, bin mir da aber ziemlich sicher, das Palpatine die Macht an sich genommen hat um die Streitkräfte zu Bündeln gegen einen evtl. Angriff aus den Unbekannten Regionen ? Als ob sich selbstr zu diesem Zeitpunkt schon alles um die Yuuzhan Vong gedreht hat und diese auf einmal DER Mittelpunkt des EU sind ?(

Ansonsten fand ich das Buch aber sehr gelungen ;)
Man muss nicht sterben, um in der Hölle zu sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Findus« (21. Dezember 2008, 02:23)


75

Sonntag, 28. Dezember 2008, 21:27

Zitat

Original von Findus
Als ob sich selbstr zu diesem Zeitpunkt schon alles um die Yuuzhan Vong gedreht hat und diese auf einmal DER Mittelpunkt des EU sind ?(


find ich auch, das war wirklich ein bischen zu viel des guten. schade fand ich dass man eigentlich noch gar nicht auf die beziehung thrawn<-> palpatine eingegangen ist. sonst wirklich super buch! (wie mans eben von timothy zahn gewohnt ist, find seine sind die besten)

Alpha ARC 94

Community-Mitglied

  • »Alpha ARC 94« ist männlich

Beiträge: 39

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Ich komme von einer Klonanlage des wunderschönen Planeten Ansion

  • Nachricht senden

76

Montag, 26. Januar 2009, 21:08

Also ich fand das Buch auch gut und will. Aber ich hab mal eine grundliegende Frage denn in em Buch sagt C´baoth selbst mehr mals dass das Jedikampfgeföecht "unbesiegbar" sei, was mich dann doch ziemlich stark wundert ist ds die Jedi ganz ohne Gegenwehr von Thrawn weggeballert werden was ich schon sehr komisch finde,könnte mir mal jemand erklären warum das so ist weil es ja ach so unbesiegbar sein soll.
Denken ist (oft) Glückssache
Friss Plasma dreckiger Droide

YodasEnkel

Community-Mitglied

  • »YodasEnkel« ist männlich

Beiträge: 2 609

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: Dessau-Roßlau, im DAGOBAH-System, gleich links neben YODAS Hütte

  • Nachricht senden

77

Dienstag, 27. Januar 2009, 16:44

Ich habe das Buch noch nicht gelesen, daher ist das jetzt hier eine Vermutung.


In der Thrawn-Trilogie habe ich den Klon von C´baoth als:

sich selbst überschätzend, arrogant, überheblich, nazistisch (hat nix mit Hitler oder Deutschland zu tun, das Wort bedeutet "ICH"-bezogen)

kennen gelernt.


Vielleicht sollen diese Aussagen von C´baoth den Bogen zur oben genannten Trilogie schliessen. Das würde dann zu diesem Charakter gut passen, Original wie Klon.
Spüren ich immer werde, den Willen der Macht!
:thumbsup:
Wir sind ALLE Kinder der MACHT


78

Dienstag, 27. Januar 2009, 17:08

Zitat

Original von Alpha ARC 94
Also ich fand das Buch auch gut und will. Aber ich hab mal eine grundliegende Frage denn in em Buch sagt C´baoth selbst mehr mals dass das Jedikampfgeföecht "unbesiegbar" sei, was mich dann doch ziemlich stark wundert ist ds die Jedi ganz ohne Gegenwehr von Thrawn weggeballert werden was ich schon sehr komisch finde,könnte mir mal jemand erklären warum das so ist weil es ja ach so unbesiegbar sein soll.


durch die vielen toten in der flotte der vagari (so heißen sie doch, oder?) wurde das kampfgeflecht der jedis extrem geschwächt, da sie ja zusammen als einheit die vielen toten und den schmerz in der macht aufnehmen, soweit ich es in erinnerung habe werden sie sogar alle ohnmächtig (außer c'boath).


aber jetzt mal im ernst, hast du das buch echt gelesen? das wird doch darin mehr als deutlich geklärt

Chrissi

Community-Mitglied

  • »Chrissi« ist männlich

Beiträge: 556

Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: so ziemlich weit im Osten von Niedersachsen

  • Nachricht senden

79

Dienstag, 27. Januar 2009, 18:31

Nazistisch bedeutet aber gerade das, was du damit nicht andeuten wolltest...
Du meintest narzisstisch, was von Narzissmus kommt, welches wiederum für Eigenliebe und Ichbezogenheit steht.

Und der Klon hat das nicht von irgendwo her. Diese schlechte Eigenschaft wurde wohl mit weitergegeben, nur dass Joruus wohl psychisch ein bisschen labiler war als der gute Jorus...
Was eine geistreiche Signatur...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chrissi« (27. Januar 2009, 18:32)


YodasEnkel

Community-Mitglied

  • »YodasEnkel« ist männlich

Beiträge: 2 609

Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: Dessau-Roßlau, im DAGOBAH-System, gleich links neben YODAS Hütte

  • Nachricht senden

80

Dienstag, 27. Januar 2009, 21:15

Zitat

Original von Chrissi
Nazistisch bedeutet aber gerade das, was du damit nicht andeuten wolltest...
Du meintest narzisstisch, was von Narzissmus kommt, welches wiederum für Eigenliebe und Ichbezogenheit steht.

Und der Klon hat das nicht von irgendwo her. Diese schlechte Eigenschaft wurde wohl mit weitergegeben, nur dass Joruus wohl psychisch ein bisschen labiler war als der gute Jorus...


Zum ersten Teil:
Danke, dass Du mich auf das verschwundene "r" aufmerksam machst und meine Post somit wieder in das richtige Licht rückst.

Zum zweiten Teil:
Das wollte ich auch zum Ausdruck bringen, dass der Klon die schlechten Charaktereigenschaften des Originals "mitbekommen" hat und damit die Verbindung hergestellt wird. Ist mir dann wohl nicht richtig gelungen.
Spüren ich immer werde, den Willen der Macht!
:thumbsup:
Wir sind ALLE Kinder der MACHT


Chrissi

Community-Mitglied

  • »Chrissi« ist männlich

Beiträge: 556

Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: so ziemlich weit im Osten von Niedersachsen

  • Nachricht senden

81

Dienstag, 27. Januar 2009, 21:43

Zitat

Original von YodasEnkel
Zum ersten Teil:
Danke, dass Du mich auf das verschwundene "r" aufmerksam machst und meine Post somit wieder in das richtige Licht rückst.

Dafür sind wir Klugscheißer doch da. 8)
(Obwohl es hier doch wohl angebracht war; nicht, dass morgen Leute, die diesen Thread lesen, rumlaufen und alle als nazistisch abstempeln, die ein bisschen eigenverliebt sind...)

Zitat

Original von YodasEnkel
Zum zweiten Teil:
Das wollte ich auch zum Ausdruck bringen, dass der Klon die schlechten Charaktereigenschaften des Originals "mitbekommen" hat und damit die Verbindung hergestellt wird. Ist mir dann wohl nicht richtig gelungen.

Doch doch, nur wollte ich es auch noch einmal ausdrücken, vorallem weil Joruus ja ein bisschen krank war, was ja aber, glaube ich, von der Klonmethode kommt, durch die er geschaffen wurde.
Was eine geistreiche Signatur...