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Jahal

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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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211

Dienstag, 13. Oktober 2009, 19:39

Gestern wurde es von Amazon geliefert und ich muss gestehen: Etwas dünn ist der Roman schon (ich hab allerdings auch nur die britische Paperback-Version).
"Äh, mein Name ist Olo… Hans Olo.", Dr. Daniel Jackson (SG 8.12)

212

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 00:49

Was? Bei mir wurde es am Dienstag erst verschickt. :evil:
Wie dünn ist es denn, also wieviele Seiten hat es?

Delta 1138

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Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

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213

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 15:06

Zitat

Wie dünn ist es denn, also wieviele Seiten hat es?
Also laut Amazon. de hat die englische Taschenbuchausgabe 4448 Seiten. Die gebundene Ausgabe enthält 288 Seiten.

Grundsätzlich hat die Dicke eines Buches aber nicht viel mit der Seitenzahl zu tun. Ich habe beispielsweise ein Taschenbuch mit 557 Seiten und eines mit 478 Seiten im Regal stehen und das mit 557 Seiten ist mehr als doppelt so dick wie das andere. Die Dicke des Buches hängt in erster Linie mit dem verwendeten Papier und der Seitenaufteilung des Textes zusammen..
Wir sterben alle! Nehmt euch vor der letzte zu sein der stirbt!
Eine Armee, die aus nur einem einzigen Mann besteht ... aber dem richtigen für diese Arbeit.

Chrissi

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Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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214

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 22:46

Also ich habe die gebundene Ausgabe von Del Rey.
Bei der sind gut 230 Seiten Death Troopers zu lesen plus, was ich nicht ganz verstehe, dann aber wieder doch, die Kapitel 3, 4 und 5 von Fate of the Jedi - Outcast, sprich gut 30 Seiten.

P.S.: Ist übrigens auch erst heute bei mir angekommen. :thumbup:
Was eine geistreiche Signatur...

Dak Ralter

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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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215

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 07:32

Meine Version ist auch gestern bei mir angekommen. Allerdings in der Packstation und ich hab keine Zeit hinzufahen X(
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"Bringt der jetzt auch die Kleinen um?" - "Ja" - "Ars$&(/=(?/§$"
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Lord Sidious

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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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216

Samstag, 17. Oktober 2009, 19:28

So, meine Ausgabe kam am Mittwoch an, und da ich seit "LSatSoM" keinem SW-Roman so entgegengefiebert habe, begann ich auch gleich mit dem Lesen und wurde gestern Abend auch fertig. "Death Troopers" ist im Gesamten ein wirklich guter und stellenweise gruseliger Roman. Fairerweise muss man aber sagen, dass er dem Hype in den vergangenen Monaten nicht ganz gerecht wird.

Man wird gleich zu Beginn in die Geschehnisse katapultiert, ohne große Einführung der Charaktere, Orte oder Ereignisse. Da liegt auch ein großer Plus- und Negativpunkt von DT. Einerseits hält sich Schreiber nicht mit unnötigen Details oder ausufernden Beschreibungen auf, andererseits gibt er manchmal doch zu wenig preis. Der Roman spielt laut der Timeline im uch ca. 1 Jahr v.S.Y., was man aber aus dem Inhalt kaum erfährt, nur ahnen kann. Han und hewie sprechen weder von Luke, Leia oder der Allianz, was stark darauf hindeutet, DT spielt vor ANH, aber eben kein absoluter Beweis ist. Auch hat mir der Auftritt der beiden Schmuggler besser gefallen als ich zuvor dachte. Sie überleben, war ja klar, aber ich habe doch mit ihnen mitgefiebert, wie auch mit dem Rest der Überlebenden, ausgenommen Sartoris. Der war ein wirklich hassenswerter Geselle, über dessen Tod ich regelrecht erfeut war (obwohl er da einen Funken Anstand gezeigt hat).

Die anderen Hauptfiguren waren soweit okay, obwohl ich nicht verstehe, weshalb Aur Myss zu den "dramatis personae" gezählt wird. Der Gefängnisdirketor trat min. genauso oft auf wie Myss, und Myss stirbt relativ früh. Kale Longos Ende kam für mich sehr überraschend und plötzlich, aber es war gut umgesetzt. Überhaupt schaffte es Schreiber eine düstere und beklemmende Atmosphäre zu erschaffen die mich mehrmals an "Alien" oder die diversen Zombie-Filme erinnerte. Die Untoten selbst waren detailiert beschrieben und zu meiner Überraschung keine dummmen, schlurfenden Kadaver, sondern sehr aggressive, kollektiv denkende Bestien.

Mehrere blutige Beschreibungen gab es auch, allerdings nie zu übertrieben. Wie ich bereits vermutete war der Auslöser der lebenden Toten ein gescheitertes imperiales Exeriment, welches Vader beuaftragt hatte (er scheint ein Händchen für biologische Waffenfehlversuche zu haben).Das größte Manko von DT ist seine Länge von gerade mal 243 Seiten. Weitere 38 Seiten von "FotJ" hätte man sich sparen können, und dafür den Hauptroman 50-60 Seiten verlängern.

Ich hätte im Epilog auch gerne erfahren, was jetzt mit dem Sternzerstörer, auf dem der Virus "Blackwing" ausbrach, geworden ist. Ein toller Roman abseits von "mordenden" Jedi und dem x-ten Sith, der auch für Nicht-Star Wars-Fans interessant sein dürfte. Einige Male habe ich mich wirklich gegruselt und auf dem Schiff von den Toten verfolgt gefühlt! ;)

Joe Schreiber hat die meisten von mir in den Roman gestellten Erwartungen erfüllt und einen geradlinigen, sauberen SW-Horroroman geschrieben, den ich weiterempfehlen kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lord Sidious« (17. Oktober 2009, 20:07)


JM-Talon

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217

Montag, 19. Oktober 2009, 06:58

Interview mit Joe Schreiber über seinen Roman Death Troopers


Interview mit Joe Schreiber über seinen Roman Death Troopers
Montag, den 19. Oktober 2009 um 06:58 Uhr von JM-Talon

Death Troopers

Bereits zum Wochenende hin veröffentlichte StarWars.com ein Interview mit Joe Schreiber, Autor des kürzlich erschienenen ersten Star-Wars-Horrorromans Death Troopers, über welchen Ihr hier bei uns weitere Informationen findet.

Erst dachtet Ihr, Darth Vader mache am meisten Angst im Universum, nun kommen die Zombies. Als erster Horrorroman im Star-Wars-Universum möchte Death Troopers die Fans mit Fleisch fressenden Zombies erschrecken, die selbst den tapfersten Sturmtruppler in den Stiefeln zittern lassen.

StarWars.com spricht mit dem Autor Joe Schreiber über den Terror, den nicht erwartete Charaktere über einen nicht so ganz leeren Sternzerstörer mit einem tödlichen Geheimnis bringen.

Ihr findet das Interview auf StarWars.com, aus Zeitgründen - und auch weil Leser englischer Bücher auch ein englisches Interview verstehen sollten, folgt hier keine Übersetzung. Bitte beachtet, dass das Interview Spoiler enthält. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte es sich überlegen, das Interview auch nicht zu lesen.


Sith Gott

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218

Dienstag, 20. Oktober 2009, 11:54

Wah dieses zwanghafte Eindeutschen:cursing: Der Todeskreuzer, wie bescheuert klingt das? "Death Troopers" sollte es heißen, nicht so ein besch**** Deutscher name der zum cover mal ger net passt :cursing: Na ja, hoffentlich sind im Buch selbst net so komische übersetzungen, sonst komm ich beim Übersetzer mal höchstpersönlich vorbei X(

Delta 1138

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219

Dienstag, 20. Oktober 2009, 15:20

Also Der Todeskreuzer ist wirklich ein bescheuerter Titel der zwar teilweise zum Inhalt passt, letztendlich aber doch nicht wirklich zum Thema passt. Ich persönlich hätte es ja bevorzugt wenn man einfach den englischen Titel übernommen hätte.

Noch viel schlimmer finde ich allerdings dass das Buch erst im September 2010 erscheinen wird, was bedeutet dass wir fast ein ganzes Jahr lang auf die deutsche Version warten müssen. ;(
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Dak Ralter

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Dienstag, 20. Oktober 2009, 15:30

Eigentlich können wir doch froh sein das es überhaupt erscheint. Es werden zu viele Bücher unterschlagen.
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Sith Gott

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Dienstag, 20. Oktober 2009, 16:39

Was? erst SEPTEMBER 2010? Was hab ich den da verpasst. WAHHHHHHH *Ruhig Blut versuch zu bewahr* :cursing: X(

Qinn

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Dienstag, 20. Oktober 2009, 19:52

Noch ein Jahr Warten??? :cursing: :thumbdown:
Und dann will ich nicht wissen, wie das deutsche Cover aussieht, wenn man den Titel allein schon so bescheuert übersetzt! :cursing: :cursing:
Ich glaube ich kauf mir den Roman auf Englisch.

Darth Stassen

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Dienstag, 20. Oktober 2009, 20:29

Also ich persönlich finde, dass der Titel noch recht human ist. Wenn ich da an Sachen wie z.B. Shatterpoint --> ...und die Armee der Klone oder Dark Rendezvouz --> Pfad der Dunkelheit zurückdenke, so trifft Der Todeskreuzer den Inhalt des Buches doch um Längen besser.
Egal ob Jedi, Sith, Soldat, Agent, Krimineller oder Mandalorianer
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Mad Blacklord

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Dienstag, 20. Oktober 2009, 20:54

Also ich persönlich finde, dass der Titel noch recht human ist. Wenn ich da an Sachen wie z.B. Shatterpoint --> ...und die Armee der Klone oder Dark Rendezvouz --> Pfad der Dunkelheit zurückdenke, so trifft Der Todeskreuzer den Inhalt des Buches doch um Längen besser.

Wenn man es so betrachtet, dann ist dies wohl wirklich nicht der schlechteste deutsche Titel den es je gab. Aber hier hat man auch eine gewisse Irrführung. Weil nach dem deutschen Titel stehen ja nun nicht die Truppen die zu Zombies werden im Mittelpunkt, sondern der Sternzerstörer aka "Todeskreuzer", der dem klang nach viel zu sehr an eine kleine Version des Todesstern erinnern. Wenn man also allein nach dem Titel geht kann man also eine total falsche Vorstellung vom Inhalt bekommen, genau wie es beim Titel von Mace Windu und die Armee der Klone der Fall war.

Dass der Roman schon im Semptember 2010 kommt finde ich sogar sehr positiv, und auch vergleichsweise früh. Besonders wenn man es mit Wächter der Macht vergleicht, wo es über zweieinhalb Jahre gedauert hat bis es nach Deutschland kam.

mfg M.Bl.
Das Gedachte ist nicht immer das Geschriebene, das Geschrieben nicht immer das Gelesene,
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mad Blacklord« (20. Oktober 2009, 20:59)


Ponteira

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Samstag, 24. Oktober 2009, 21:13

Todeskreuzer klingt meiner Meinung anch nicht so toll...
Englische Titel sind manchmal die bessere Wahl

Habs mir gleich während meinem Urlaub in Florida gekauft. ;-)
Wirklich ne sehr gute Geschichte...auch wenn es für meinen Geschmack zu kurz ist.
Besonders nach dem Trubel und der seit Wochen andauernden Vorfreude hier.
-Ke nu´jurkadir sha Mando´ade-

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Shtev-An Veyss« (25. Oktober 2009, 14:46) aus folgendem Grund: Doppelpost zusammengefasst.


Lord Sidious

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226

Sonntag, 25. Oktober 2009, 17:33

Wer das Interview gelesen hat dem wird aufgefallen sein, dass
Schreiber zum nächsten Jahr einen Prequel-Roman zu "Death Troopers" schreiben wird!

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Montag, 26. Oktober 2009, 01:17


Death Troopers streicht Erfolge ein
Montag, den 26. Oktober 2009 um 01:15 Uhr von Ronen Tal-Ravis

Der erste richtige Horroroman der Star Wars-Saga, Deathtroopers, der in Deutsch unter dem Namen Der Todeskreuzer erscheinen wird, hat erst vor ein paar Tagen die Regale erreicht, dennoch gibt es bereits erste Erfolge zu verbuchen.

DT

So berichten die Kollegen der EUCantina, dass Joe Schreibers Star Wars-Erstlingswerk bereits auf Platz 13 der New York Times Bestsellerliste gelandet ist und auf Platz 14 des Pendants von Publishers Weekly. In beiden Fällen war Dan Browns Lost Symbol der Spitzenreiter.

Offenbar gute Vorzeichen für die Fortsetzung, bzw. Vorgeschichte des Romans, die in einem Jahr erscheinen soll. Wer sich bis dahin noch ein eigenes Bild der Story machen möchte, kann das Buch in unserer Literatursektion genauer unter die Lupe nehmen und bei Bedarf auch bestellen.

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Findus

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228

Dienstag, 27. Oktober 2009, 18:54

Schön zu sehen das ein SW Roman mal wieder (wenn auch nur in den USA, in Deutschland wird das wohl leider nie der Fall sein) in den Bestsellerlisten auftaucht, da sieht man doch gleich wieder das SW in den USA ganz anders (seriöser?) aufgenommen wird als hier in Deutschland ...

An der Stelle glückwünsche an Joe Schreiber ;)
Man muss nicht sterben, um in der Hölle zu sein.

Lord Sidious

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229

Dienstag, 27. Oktober 2009, 19:03

Schön zu sehen das ein SW Roman mal wieder (wenn auch nur in den USA, in Deutschland wird das wohl leider nie der Fall sein) in den Bestsellerlisten auftaucht, da sieht man doch gleich wieder das SW in den USA ganz anders (seriöser?) aufgenommen wird als hier in Deutschland ...

An der Stelle glückwünsche an Joe Schreiber ;)
Was hat "seriös" mit dem Einzug eines SW-Romans in die Bestsellerlisten zu tun?
Die U.S.A. habe schon den riesen "Vorteil", dass es dort eben zigmal mehr potentielle Käufer gibt als bei uns. In Deutschland ist SW - bis auf die Filmromane - auch weiterhin eher ein Nischenprodukt.

Alriana Fel

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230

Montag, 2. November 2009, 16:44

Comicstrip zu Death Troopers

Ich habe heute per Zufall einen witzigen Comistrip über Death Troopers im Internet gefunden. Ich poste jetzt einfach mal den Link dazu und hoffe, dass das ok ist: http://www.unshelved.com/archive.aspx?strip=20091101
Noch kurz was zu Unshelved: Eigentlich eine Comic-Reihe aus dem Leben eines Bibliothekars. Allerdings werden einmal pro Woche auch neue oder interessante Bücher "verarbeitet", indem eine kurze Inhaltszusammenfassung als Comic dargestellt wird.
Ich hoffe es sind jetzt nicht zu viele Spoiler enthalten (hab das Buch noch nicht gelesen).

P.S.: Der Strip ist übrigens auf englisch, sollte ich vielleicht dazu sagen... :whistling:
„Eine Bibliothekarin mit Macht-Fähigkeiten … sehr gefährliche Kombination.“(Star Wars - Dunkler Lord)

Chrissi

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231

Mittwoch, 4. November 2009, 17:04

So, hatte nun endlich genug Zeit gefunden Death Troopers zu Ende lesen zu können und muss sagen, dass ich doch zufrieden gestellt bin. Er war gut zu lesen und sorgte ab und an für Gruselmomente. Bei letzterem war ich anfangs nämlich misstrauisch, da ich vorher noch nie einen Horror-Roman gelesen hatte, und somit nicht genau wusste, wie so etwas in einem Buch umgesetzt wird.
Im Vorfeld war ja auch viel über Zombies, Untote etc. im Star Wars Universum diskutiert worden. Haben die da etwas zu suchen? Kann man sie halbwegs schlüssig begründen? Ihr wisst ja, was ablief.
Ich bin der Meinung, dass es so, wie es ist, in Ordnung geht. Natürlich möchte ich hier aber nichts verraten.
Eigentlich kann ich mich größtenteils Lord Sidious' (Spoiler-)Meinung anschließen.

Zum Thema "deutscher Titel" kann ich nun, nachdem ich den Roman gelesen habe, wohl eine Meinung kundgeben. "Der Todeskreuzer "ergibt Sinn und ist meiner Meinung nach passend gewählt. Erstens bin ich für deutsche Titel (warum denn auch nicht) und zweitens weiß ich nicht, wie man "Death Troopers" übersetzen könnte ohne daraus "Tod Truppen" oder etwas ähnliches zu machen. Das hörte sich doof an.

Auf jeden Fall freue ich mich schon auf das(?) kommende Prequel.
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JediMeisterBen

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232

Mittwoch, 4. November 2009, 18:00

Ich habe das Buch in Englisch gelesen.

Ich sage auch nur soviel, das Buch ist der Hammer!!!

Voll Spannend!! :D :thumbup: :thumbsup: :thumbup:

Mad Blacklord

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Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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233

Mittwoch, 4. November 2009, 18:50

Den schaurigschönen Grusselroman aus dem Star Wars Universum habe ich passend zum Anlass schon am 31 Oktober beendet und ich muss sagen die Zombies haben sich wirklich gut in die Kontinuität eingefügt,
und das ohne auf die Sith zurückgreifen zu müssen.
Das Geschehen durch einen neuen Biowaffenvirus des Imperiums zu erklären war eine gute Entscheidung und ich freue mich jetzt schon auf das angekündigte Prequel.

Die Geschichte selbst ist für eine Zombiegeschichte ziemlich gut und sehr spannend und die typischen Rollen sind alle vertreten. Es gibt auch genügend Charaktere mit denen man mitfiebern kann und auch den üblichen Hasshelden wo man sich schon die ganzezeit über fragt wann der Widerling endlich das Zeitliche segnet. Auch wenn seine letzte Tat ziemlich überraschend war.
Allerdings fand ich das letzte Kapitel schon etwas hektisch und auch ein wenig unverständlich noch schnell einen Zombie auf das Shuttle zu zaubern um noch schnell zwei Konsorten umzubringen und die Todgeglaubte auch noch schnell als Retterin an Bord zu bringen. Dafür war der Epilog recht rührend, auch wenn mir da ein bisschen mehr Hintergrund und den späteren Verlauf des "Todeskreuzers" lieber gewesen wäre. Dafür wurde die Vorgeschichte sehr schön aufgedröselt und erklärt.

Zum Thema "deutscher Titel" kann ich nun, nachdem ich den Roman gelesen habe, wohl eine Meinung kundgeben. "Der Todeskreuzer "ergibt Sinn und ist meiner Meinung nach passend gewählt. Erstens bin ich für deutsche Titel (warum denn auch nicht) und zweitens weiß ich nicht, wie man "Death Troopers" übersetzen könnte ohne daraus "Tod Truppen" oder etwas ähnliches zu machen. Das hörte sich doof an.
Nun die Übersetzung Todestruppen fände ich trotzdem passender als der Todeskreuzer. Auch wenn es dem Inhalt nach wohl wirklich passender ist als es auf den ersten Blick scheint. Aber Todeskreuzer klingt mir einfach zu sehr nach mini Todesstern, außerdem passt der deutsche Titel nicht unbedingt zum Cover...

mfg M.Bl.
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Chrissi

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234

Mittwoch, 4. November 2009, 22:33

Die Übersetzung hätte wirklich gepasst, wenn der Roman weiter "Deathtroopers" gehießen hätte. Sturm- oder Klontruppen heißen im Englischen ja auch nicht Storm Trooper oder Clone Trooper. Natürlich hätte man auch trotzdem Todesstruppen wählen können, wie auch ganz andere Titel, zu denen auch "Der Todeskreuzer" gehört. Aber wie auch du ja schriebst, ergibt der deutsche Titel Sinn und ist nicht wie "Mace Windu und die Armee der Klone" absolut irreführend. Dass er aber nicht zum Cover passen soll, verstehe ich nicht. Hänge Köpfe auf einem Todeskreuzer ist doch nicht verkehrt.
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Samstag, 7. November 2009, 15:10


Joe Schreiber im Interview
Samstag, den 07. November 2009 um 15:07 Uhr von Ronen Tal-Ravis

Vor einiger Zeit ist der Horro-Roman Death Troopers von Joe Schreiber erschienen, der das Zombie-Genre mit der Star Wars-Saga in Verbindung bringt. Nun hat die NJOE ein Interview mit ihm veröffentlicht, in dem es unter anderem um seine Arbeit an diesem Buch und dem Nachfolger, der ein Prequel wird, geht:

Was es gnauso spaßig Death Troopers zu schreiben, wie es zu lesen?

Death Troopers war ein unglaublicher Spaß. Es war praktisch eine Einaldung mit den besten und coolsten Spielzeugen des Star Wars-Universums zu spiele und ich konnte quasi tun, was ich wollte - in den richtigen Maßen natürlich.

Der Ursprung und Hintergrund von Death Troopers ist ein wenig verschwommen. Liegt das daran, dass ein Charakter involviert ist, den die Fans kennen?

Das liegt nur daran, dass der Autor das Nebulöse bevorzugt.

Es gibt viele Seiten bei einer ausgearbeiteten Figur wie Han Solo. Hast Du Dich bei Deiner Arbeit auf eine Seite von ihm konzentriert?

Ich habe mich auf die Stimme von Harrison Ford um ca. 1981 kozentriert. Das war ungefähr die Zeit, wo er so richtig in Fahrt kam.

Ich würde gerne über ide Briefe sprechen, die als online-Promotions-Kampagne für Death Troopers erdacht war. Ich habe sie gerne gelesen und es hat einem wirklich die Stimmung der Geschichte vermittelt und die Spannung wurde erhöht, denn ich habe bei Death Troopers immer darauf gewartet von Dingen zu lesen, die ich aus den Briefen kannte. Wie kam es zu diesen Briefen? Sollte es immer eine virale Werbekamapgne geben? Wann hast Du die Briefe geschrieben, während Death Troopers oder danach?

Anfangs habe ich mich bereit erklärt eine Kurzgeschichte zu schreiben, um das Buch zu bewerben. Als es dann aber soweit sein sollte, merkte ich, dass ich bereits alles gesagt hatte, was es über die Ereignisse an Bord der Purge und des Sternenzerstörers zu sagen gab. Alles weitere würe ich irgendwie angestückelt anfühlen. Also tat ich einfach nichts und hoffte mein Herausgeber würde es einfach vergessen. Das tat sie natürlich nicht und meldete sich schon bald, ob ich etwas hätte. Verzweifelt setzte ich mich hin und dachte über die einzelnen Stimmen nach, was mir manchmal hilft ein Projekt von verschiedenen Gesichtspunkten zu sehen. Das war auch diesmal sehr erleichternd, denn ich bekam wieder richtig Spaß an der Sache und wusste, es würde hinhauen.

Was hältst Du von dem Death Troopers-Trailer-Wettbewerb? Gibt es irgendwelche Geschichte von den Dreharbeiten mit der 501sten? Wie findest Du die Einsendungen? Warst Du Teil der Jury? Welche magst Du?

Ich finde sie alle großartig. Da ja zu diesem Zeitpunkt niemand das Buch kannte, war es witizg zu sehen, wie die wenigen Informationen interpretiert wurden. Es war auch großartig unser kleines Video zu drehen - wir sind fast einen ganzen Tag im Wartungsbereich des Random House-Gebäudes auf dem Broadway herumgerannt, wie die Schweine in den Rüstungen geschwitzt und anschließen auf dem Dach Bier getrunken und uns dabei wie die Könige der Welt gefühlt. Wenn man sich die Bilder von dem Tag ansieht, erkennt man schnell, dass wir eine großartige Zeit hatten.

War die Arbeit im Star Wars-Universum wie erhofft?

Ja und besser.

Death Troopers ist Teil verschiedener Horro-Sub-Genres, wie z.B. Zombies, Kannibalismus, Monster und Slasher. War das immer Deine Absicht, oder ist das einfach so passiert?

Ich bin ein ziemlicher verschrobener Kerl, aber ich glaube man kann sagen, es ist einfach so passiert.

Gab es für die Charaktere in Death Troopers reale Vorbilder?

Zahara Cody ist natürlich eine junge Sigourney Weaver, wie im ersten Alien-Film. Ich denke Chris Cooper hat mich in Teilen zu Jareth Sartoris inspiriert.

War es Absicht von Dir, sich nicht auf das Täten von Zombies zu konzentrieren, sondern vor allem Begegnungen von den Charakteren mit den Zombies zu inszenieren, gerade auch die seltsamen und makaberen? Oder kam es einfach so?

Für mich ist es nicht so gruselig, wenn Leute Zombies töten oder auch anders herum, sondern die Momente dazwischen sind viel spannender. Als Leser und Zuschauer finde ich die Momente von menschlicher Zerbrechlichkeit und Angst, die der unvermeidlichen Action voraus gehen, viel aufregender.

Welchen Einfluss hattest Du darauf, was Star Wars Galaxies mit Death Troopers plant? Kannst Du uns etwas über die Arbeit erzählen? Gibt es irgendwelche Szenarien, die sich vielleicht nicht für ein Buch, sondern für ein Spiel eignen, oder anders herum?

Ich war am Spiel nicht beteiligt. Ich habe die Konzeptarbeiten im Netz gesehen und finde sie toll. Besonders die Wookie-Zombies.

Ich würde Death Troopers gerne als Comic sehen. Gibt es Chancen darauf?

Das wäre großartig. Ich habe aber noch nichts dergleichen gehört, aber das heißt nichts. Ich bin meistens der letzte, der so etwas mitbekommt.

Einige Fans sagen, dass Matthew Stover (Shatterpoint) oder Troy Denning (Abyss) eigentlich den ersten Horror-Roman für Star Wars geschrieben haben. Was meinst Du dazu?

Ich habe diese Bücher nicht gelesen, aber es würde mich nicht überraschen. Die Elemente Angst und Horror haben immer im Star Wars-Universum existiert. Ich habe sie nur für meine Zwecke verstärkt.

Es scheint ja eine Menge Marketing hinter Death Troopers zu stecken. Es sollte ja erst ein Taschenbuch werden und kam dann als Hardcover heraus. Und bevor das Buch noch im Verkauf war, wurdest Du schon für ein Prequel angeheuert. Wie fühlst Du Dich bei dieser ganzen Aufmerksamkeit? Glaubst Du dass das Horror-Genre, die Verbindung zu alten Trilogie und dass es ein Einzelbuch ist, zu seiner Beliebtheit geführt haben?

Ich glaube das liegt vor allem an dem Buchdeckel. Die Reaktionen darauf kamen sofort. "Wow, das wird kein Blödsinn, sondern eine richtige Horrorgeschichte." Es war sehr aufregend.

Du hast Dich besorgt über den übersättigten Markt für Zombie-Bücher geäußert. Warum hast Du dieses Genre dann für Death Troopers gewählt?

Ich wollte etwas nehmen, was nicht neu ist und es nach meinen Wünschen umgestalten. Ich versuche mich immer mehr auf das menschliche Element zu konzentrieren und durch die Mischung mit Star Wars wurde es etwas Neues, Fremdes und Bewegendes - zumindest für mich.

Neben Das letzte Gefecht, welche anderen Bücher und Filme waren eine Inspiration für Death Troopers? Einige Teile erinnerten mich an Der Blob.

Stanley Kubricks Vision des Overlook-Hotels in The Shining stand Pate für das claustrophobische und steril, leere Gefühl an Bord des Sternenzerstörers. Das Gefängnis-Buch Green River Rising von Tim Willock war maßgeblich für die Purge und die Beziehung zwischen Wärtern und Häftlingen.
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236

Freitag, 22. Januar 2010, 12:32

Weder Fleisch noch Fisch für die Zombies

Wenige Star Wars Romane wurde im Vorfeld so sehr beworben und umworben, wie der "erste" Horroroman der Saga, Death Troopers. Horror-Veteran Joe Schreiber vermischte in seinem Buch das Zombiegenre mit dem von Star Wars, hatte allerdings nur bedingt Erfolg dabei - letztlich ist es weder Fleisch noch Fisch.

Der Leser beginnt den Roman an Bord des Gefangenentransporters Purge und lernt in kurzen Kapiteln erst einmal die wichtigsten Personen kennen, wie die beiden Brüder Kale und Trig Longo, welche obwohl noch nicht erwachsen, für eine nicht näher beschriebene ungesetzliche Lebensweise ihres Vaters zusammen mit ihm gefangen genommen wurden. Während eines Verhörs wurde dieser aber von dem brutalen Chefwärter Sartoris getötet - im Beisein der Ärztin Dr. Cody, die dies als Grund genommen hat, ihren Dienst zu quitieren. Die Situation an Bord der Purge liest sich wie in klassichen Filmen über Gefängnisse, es gibt Auseinandersetzungen zwischen den Gefangenen, brutale Wärter, aber auch den obligatorischnen, gemütlichen Familienvater unter dem Personal.

Nachdem alle Figuren einmal vorgestellt sind, erleidet der Transporter einen Triebwerksschaden und muss seine Reise unterbrechen - um zufällig auf einen im All treibenden Sternenzerstörer zu treffen, welcher schließlich als Ersatzteillager genutzt werden soll. Zwei Teams gehen an Bord – nur eines kehrt zurück. Danach breitet sich an Bord der Purge eine unheimliche Seuche aus, mit rasender Geschwindigkeit. Es dauert nicht lange, da sind nur noch wenige am Leben, unter anderem Trig und Kale, sowie Dr. Cody und Sartoris. Letzterer erpresst vom infizierten Kommandanten die Codes, die er benötigt, um die gesicherten Rettungskapseln zu nutzen. An der ersten Rettungskapsel trifft er auf Kale und Trig, die sich durch einen Haufen von stark verwesenden Leichen – der Virus beschleunigt die Zersetzung – aus ihrem Gefangenbereich hierhin gerettet haben. Trotz ihrer Bitte und obwohl genug Platz wäre, lässt er die beiden Jungen an Bord zurück.
Dr. Codys 2-1B Droide entdeckt inzwischen, dass die Ärztin immun und damit Quelle eines Heilmittels ist, welches er sofort synthetisiert. Also macht sich die Ärztin auf, die letzten Überlebenden damit zu impfen und geht zuerst in den Isolationstrakt, wo sie niemand geringeren als Han Solo und Chebacca befreit und impft. Langsam wird deutlich, dass etwas nicht stimmt, denn die Leichen der Toten sind plötzlich verschwunden.
Ab diesem Zeitpunkt hetzen die Überlebenden von einem Ort zum nächsten, fliehen an Bord des Sternenzerstörers, der immer noch angedockt ist. Kale wird verwundet und bleibt mit Dr. Cody im Hangar zurück, während sein Bruder mit Han und Chewie zur Brücke aufbricht, um das Schiff zu steuern. Aber sie werden schon bald von zombieartigen Untoten angegriffen, die sich aber auch Blastern und anderer Hilfsmittel bedienen.
Auch Sartoris ist auf dem Sternenzerstörer gelandet, denn der überraschenderweise aktive Traktorstrahl hat ihn an Bord geholt. Dort trifft er auf Überlebende, die dem Kanibalismus verfallen sind, kann ihnen aber entkommen.
Die Hatz durch den Sternenzerstörer überleben schließlich nur Han und Chewie sowie Dr. Cody und Trig und können, nachdem der Traktorstrahl auf der Brücke deaktiviert wurde, mit einem Sentinel-Shuttle entkommen.
Insgesamt konzentriert sich Death Troopers, genretypisch, auf den Überlebenskampf der Figuren, wobei bei Trig und Kale ein deutlicher Schwerpunkt liegt. Gerade bei Trig wird auch sein Innerstes näher beleuchtet, aber auch Sartoris und Cody bekommen einige Aufmerksamkeit.


Die große Stärke des Buches ist gerade die innere Handlung und die fantasievolle Sprache. Abgesehen von der teils sehr blutigen Darstellung der Opfer, die leider ihren Zweck Grusel zu erzeugen verfehlen, hat Autor Schreiber allerdings ein Geschick für bildhafte Erzählung. "Dann ertönte erneut ein Schrei, dieses Mal schien er von überall gleichzeitig herbeizuströmen. Er ebbte auf und ab, stieß sich von den Hangarwänden ab, wie ein lebendes Wesen, dass seine Beute jagte" (S. 159). Dies vermittelt eine sehr intensive Stimmung und eine gewisse Bedrohung, da die Bilder üblicherweise düster und unheimlich sind.
Auch die Gefühlswelt der Personen, die Reaktionen, die Angst und Schockgefühle werden von ihm glaubhaft und nachvollziehbar vermittelt, so dass der Leser sehr schnell in die Situation der Figuren hineinfindet.
Ebenso positiv ist die knappe Kapitellänge, zumindest in den meisten Fällen. Das Buch erzeugt so ein ähnliches Gefühl wie ein schnell geschnittener Film – mit der Tatsache im Hintergrund, dass Zombies vor allem durch Film bekannt und beliebt wurden, sicherlich keine unpassende Assoziation. Nur in einigen Fällen würde man sich wünschen, dass das Kapitel länger andauert, weil eine besitmmte Stimmung oder Episode zu knapp behandelt wird.


Dennoch weißt das Buch grobe Mängel auf, die vor allem gegen Ende zu immer schwerwiegender werden. Diese Mängel reichen von Handlungslöchern über unpassende Worte zu sich ständig wiederholenden "Zufällen", die irgendwann nicht einfach nur unglaubwürdig, sondern regelrecht störend werden, wodurch die eigentlich emotionale Wirkung, die sie mitunter bewirken sollen, verloren geht. Vielleicht wollte Mr. Schreiber einfach zu viel in einem Buch.
Die Einführung der Figuren dauert zu lange, es vergeht zuviel Zeit, bis überhaupt eine gruselige Stimmung aufgebaut wird – dies ist besonders ärgerlich, weil einige Figuren eigentlich völlig überflüssig für die Handlung sind. Anschließend wird der Mittelteil beinahe übersprungen, es muss nicht lange gerätselt werden, sondern sehr schnell wird klar, was mit den Toten passiert ist, bzw. dass sie eben untot sind. Da die Idee des Zombies aber keinesfalls neu ist, bleibt dabei nicht viel Grusel übrig. Ein größeres Ausnutzen des Unbekannten, der Furcht vor dem, was man nicht kennt, wäre wohl passender gewesen. Überhaupt wirken die Zombies nicht besonders gruselig. Sie haben noch zu viel Menschliches, können sogar Blaster verwenden und lernen so weit, dass sie auch Raumschiffe benutzen können. Das passt einfach nicht zum tierischen Grauen, dass Zombies eigentlich vermitteln sollen. So degenerieren sie zu einfachen Gegnern, statt einer Gewalt, die unheimlich ist.

Je weiter man im Buch fortschreitet, um so offensichtlicher wird, dass die Handlung offenbar nicht gut durchdacht wurde, oder zu gut. An vielen Stellen wirkt sie konstruiert und dies mitunter so plump, dass die Handlung nicht stimmig ist.
Dies fängt z.B. bei Trigs erster Begegnung mit einem Gefangenen auf, der zum Zombie geworden ist. Er trifft ihn, weil dieser in der zweiten Rettungskapsel auf ihn wartet – wie aber ist er da hinein gekommen? Es ist ein wichtiger Teil der Handlung, dass die Charaktere versuchen an die Zugangscodes für die Rettungskapseln zu kommen, da diese – verständlicherweise – gesichert sind. Solche unglaubwürdigen Situationen ziehen sich durch das gesamte Buch und machen die Handlung irgendwann so löchrig, weil unlogisch, dass wenig Stimmung oder Spannung aufkommen kann.
So kann der Lastenschweber, den Sartoris nutzt, um Trig, Solo und Chewie zu helfen nicht drei Erwachsene und einen Jungen tragen. Gerade aufgrund der Tatsache, dass vorher beschrieben wird, wie ausgehungert die Gefangenen waren, ist dies einfach unglaubwürdig. Schließlich wird zuvor auch erklärt, wie gewaltig alle Teile an Bord des Sternenzerstörers sind. Ein Lastenheber, der nicht einmal drei Leute und ein Kind tragen kann, dürfte da kaum hilfreich sein.
Trig kann sich bei der Flucht vor dem Zombie mit dem Sturmtruppen-Helm gerade so durch den Lüftungsschacht quetschen, hat aber immer mehr Probleme voran zu kommen, weil er enger wird – trotzdem kann der weit größere Zombie im folgen und er schafft es irgendwann sogar ihn über sich selbst hinweg aus dem Schacht zu schleudern – wie kann das sein bei einem so engen Schacht?
Auch ist fraglich, warum Kale erst immun gegen die Seuche ist, die sich über die Luft überträgt und innerhalb von kurzer Zeit die Gefangenen dahinrafft (er selbst und Trig werden nicht infiziert), ihr dann aber plötzlich doch zum Opfer fällt. Das Gegenmittel, das Codys Droide aus ihrem Blut synthetisiert hat, wird zu diesem Zeitpunkt auch weder erwähnt, noch gebraucht.
Nicht weniger unlogisch ist der gewaltige Rückstoß, den die Laserkanonen des X-Wings erzeugen – so viel, dass das gesamte Schiff weit genug weggeschleudert wird, damit Sartoris fliehen kann. Aber seit wann haben Laserkanonen Rückstoß? Im Film ist nichts vom Rückstoß bei den X-Wings zu sehen, was nicht wundert, denn der Druck, der durch die Lichtpartikel ausgeübt wird, ist minimal und könnte so niemals ein Raumschiff antreiben. Zwar ist diese physikalische Verirrung nicht weiter tragisch, um so tragischer ist aber, dass Sartoris nur aufgrund dieses Rückstoßes fliehen kann und sie somit entscheidend für die Handlung wird.

Nicht weniger störend sind die vielen Zufälle, die sich ereignen. Zufällig treffen die beiden Longo-Jungs mehrmals auf ihren Erzfeind Myss. Obwohl es mehrere zehntausend Zombies gibt, wenn man davon ausgeht, dass die gesamte Crew des Sternenzerstörers infiziert wurde, werden sie ihn nicht los. Ebenso treffen sie ihren untoten Vater (wobei unklar ist, wieso der Virus auch bereits gestorbene beleben kann), diesen allerdings wenigstens nur auf dem Gefangenentransporter. Zwei Begegnungen sind allerdings wiederum völlig unglaubwürdig: Auf der Brücke des Sternenzerstörers treffen Han und Chewie auf das Zombie-Wookiebaby, das zuvor die Longos auf dem Transporter getroffen haben (wobei unklar ist, wieso es denn Fressangriff seiner untoten Artgenossen überhaupt so gut überstanden hat, dass noch genug übrig ist, für eine "Wiederbelebung"). Wie sollte es durch beide Schiffe so schnell durchgekommen sein und wieso? Ähnlich sieht es bei dem untoten Kale aus – wie findet er zufällig Trig, greift ihn erst nicht an, dann aber doch? Wie kommt er überhaupt vom Hangar zum Hauptreaktor?
Für eine sinnvolle Nutzung einer solchen Begegnung – der junge Trig trifft seinen untoten Bruder, der vorher alles riskiert hat, um ihn zu retten – kann man eine solche Unglaubwürdigkeit durchaus verkraften, aber bei dem Umfang an emotionalen Begegnungen (Trigs Vater, Kale, Wookiebaby, etc.) nutzen diese sich einfach irgendwann ab und können nicht mehr wirken. Als Finale eine Begegnung dieser Art mit Kale, wäre in meinen Augen stärker gewesen.
Aber die Unglaubwürdigkeiten reißen nicht ab. So befindet sich die einzig funktionierende Computerkonsole in der Hangarkontrolle (wieso funktioniert die Befehlseingabe dort wie bei einer DOS-Einabeaufforderung und nicht über sinnvolle Menüs?), so dass Cody dorthin zurück muss. Als sie von dort durch den ehemaligen Kanibalen-Imperialen White gerettet wird, schafft dieser es nicht wieder zurück zum Shuttle und stirbt im Kontrollraum – hat aber vorher noch Zeit (wie man nachträglich erfährt) ihr etwas so Unnützes wie den Schiffsnamen des Shuttles zu sagen.

Dass selbst der Autor irgendwann der eigentlich dünnen und allzu sehr konstruierten Handlung nicht mehr folgen kann, merkt man daran, dass plötzlich die Pläne der Charaktere völlig unterschiedlich sind. Erst wollen Han und Chewie den Sternzerstörer fliegen und so als Fluchtfahrzeug einsetzen (S. 136) und machen sich deswegen auf zur Brücke. Plötzlich war es dann ihr Plan den Traktorstrahl zu deaktivieren – von dem sie gar nichts wissen konnten, denn die Tatsache, dass er eine Flucht verhindert, musste Sartoris auf die harte Tour lernen. Außerdem hatten sie eine Flucht mit den Schrottschiffen im Hangar eigentlich ausgeschlossen. Wie es zu der Sinneswandlung kommt, wird nicht erklärt.
Auch wird erst beschrieben, dass die Körper der Toten wegen des Virus sehr schnell verwesen, dann plötzlich hält der Virus die Verwesung auf. Einer der größten Schnitzer aber ist sicherlich, dass Mr. Schreiber nicht einmal die Figuren, die er sich ausgeliehen hat, richtig beherrscht. So traut sich Chewie nicht einen Zombie anzugreifen, welcher Han bedroht. Beim ersten Mal sind es Artgenossen, so dass man davon ausgehen kann, dass er einfach geschockt war. Beim zweiten Mal ist es aber ein normaler Mensch, der den unbewaffneten Han angreifen will und Chewie rührt sich nicht – trotz Lebensschuld. Aber auch Han wirkt einfach nur platt und nicht passend zur Szenerie. Die flache Beschreibung seiner Person passt nicht in den Hintergrund und außerdem passen die Ereignisse auch nicht in seine Geschichte, die ohnehin so dicht ist, dass kaum Platz sein dürfte für das Abenteuer. Zudem wurde er, laut Ep IV, nur einmal geentert, nie aber gefangengenommen.
Aber auch seine eigenen Figuren beherrscht Mr. Schreiber nicht immer. So wirkt die Wandlung vom brutalen Sartoris, der ohne zu zögern erst seinen Vorgesetzten tötet und dann Trig und Kale unnötigerweise ihrem Schicksal überlässt, nicht nachvollziehbar. Wieso bekehrt ihn die Begegnung mit einem imperialen Überlebenden, der ihn zusammen mit seinen Kameraden töten will, um ihn danach als Notration zu verwenden, zu einem besseren Menschen? Auch die Rechtfertigung des misshandelnden Vaters für sein Fehlverhalten ist einfach zu abgedroschen.
Selbst in bestimmten Details ist der Autor nachlässig – so beschreibt der die Gänge des Sternenzerstörers als byzantinischen Irrgarten (S. 212) – dieser irdische Begriff passt einfach nicht in das Star Wars-Universum.

Trotz dieser Probleme, gibt es auch gute Ideen, die leider aufgrund der Kürze des Buches nicht voll zum Tragen kommen. Da wird z.B. das Konzept der immer noch menschlichen Überlebenden, die sich zwangsweise auf Kannibalismus verlegt haben, leider nicht weit genug ausgebaut, um die Ironie zu betonen, dass sie, um den menschenfressenden Zombies zu entkommen, selbst zu welchen geworden sind.
Gerade die Seitenzahl scheint das größte Problem des Romans zu sein. Einhundert Seiten mehr als die vorhandenen 232, hätten vielleicht erlaubt die Handlung sorgfältiger aufzubauen und vor allem den Mittelteil länger zu gestalten.
Insgesamt besticht Mr. Schreibers Erzählstil vor allem durch die interessanten und sehr genauen Details, wodurch er eine dichte Atmosphäre erschaffen kann. Seine bildliche Sprache ist sehr fantasievoll und abwechslungsreich – kein Bild wird mehrmals verwendet. Er hat ebenso ein Geschick dafür Gefühle und Stimmungen zu vermitteln. Auch die hohe Geschwindigkeit seiner Erzählung sorgt für eine gewisse gehetzte Spannung, die gut die Situation der verfolgten Charaktere wiedergibt.
Wer also keine durchdachte Handlung erwartet, sondern mit ein paar Schockmomenten zufrieden ist, der sollte sich das Buch zulegen. Auch wenn es anders als behauptet, nicht der erste Horror-Roman im Star Wars-Universum ist, denn die Galaxy of Fear-Reihe war da Vorreiter, ist es dennoch eine Steigerung innerhalb des Genres. Nur so richtig bekommt der Leser nicht vermittelt, dass er sich im Star Wars-Universum befindet, denn dafür reicht es nicht ein paar Schlagworte zu bringen, wie Blaster, Sternenzerstörer oder Han Solo. Da die Zombies auch eher unorthodox sind, kommt auch nicht so richtig die klassische Zombiestimmung auf, so dass das Buch irgendwie weder Fleisch noch Fisch ist. Insgesamt kann der Roman dem vorher geäußerten Hype nicht gerecht werden, was ihn nicht zwangsläufig zu einem schlechten Buch macht, allerdings auch nicht zu einem besonders guten.
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watto05

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Freitag, 22. Januar 2010, 19:03

Ich gebe zu, das Buch macht mich neugierig.
Folglich werde ich nicht drumrumkommen, es mir auch zuzulegen.
Trotz de Kritiken, dass es nur wenig mit Horror zu tun hat, aber ich bin einfach an der Geschichte interessiert und wie es insgesamt auf den Sternzerstörern so zugeht.
Schöne, ausführliche Kritik, Ronen.
Boota da nolya! Hi chuba da nago?

Qinn

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238

Mittwoch, 27. Januar 2010, 14:20

Die Kritik, dass das Buch nicht wirklich dem Genre Horror zugeordnet werden kann, bestreite ich. Ich habe die HC Version gelesen und muss sagen, dass es durchaus viele schreckliche, spannende Scenen gibt, die man aus allen möglich Horrorfilmen kennt. Vor allem für Leser, die an den "normalen" Star Wars Stil gewöhnt sind, wird das Buch Neulland sein. Ich hab auch Bessesen von Joe Schreiber gelesen und kann durchaus Ähnlichkeiten feststellen. Joe Schreiber liebt es seine Opfer in der Dunkelheit von übermächtigen Gegnern zu jagen und seine Beschreibunden sind manchmal zu ausführlich. Ich kann das Buch nur weiteremphelen und vor allem sollte man sich die englische Ausgabe anschaffen. Ich denke in der Übersetzung geht viel von der Stimmung verloren, allein da die Beschreibungen und Dialoge verfälscht werden.

239

Montag, 15. Februar 2010, 15:23

das Erscheinungsdatum wurde auf den 16. August laut amazon.de geändert.
Und nicht mehr September :)

Mad Blacklord

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Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung
Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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240

Montag, 15. Februar 2010, 15:54

@Stroiner
Die Star Wars Bücher von Blanvelet erscheinen immer in der Mitte des Vormonats für den sie angekündigt wurden, das ist schon seit ein paar Jahren so.
Das Gedachte ist nicht immer das Geschriebene, das Geschrieben nicht immer das Gelesene,
das Gelesene nicht immer das Verstandene, das Verstandene nicht immer das Getane!