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JM-Talon

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Montag, 3. März 2008, 09:07

Star Wars: Knights of the Old Republic #26-Vector Teil 2


Star Wars: Knights of the Old Republic #26-Vector Teil 2
Montag, den 03. März 2008 um 09:07 Uhr von JM-Talon

Normalerweise halten wir uns etwas zurück damit, über neue Comic-Hefte in den USA zu berichten - lediglich die Sammelmeldung, was die nächsten Monate ansteht, findet sich bei uns. Dieses Mal ist es etwas anders. Grund ist Vector, die Comicreihe, die mehrere Epochen umfasst, quasi die "Zeitreise" durch das EU. DarkHorse.com hat nun eine Vorschau auf Star Wars: Knights of the Old Republic #26-Vector Teil 2 online - samt einiger Seiten Leseprobe.

Der zweite Teil der größten Star-Wars-Geschichte des Jahres 2008 beginnt mit massenweise Mandalorianern und endet mit der Ankunft einer offenbar nicht zu stoppenden Bedrohung!

Der flüchtige Padawan Zayne Carrick und sein Mitstreiter Gryph finden sich in einer noch gefährlicheren Lage wieder, als jener, welcher sie auf dem von Kriegen geschüttelten Taris entkommen sind - umgeben von Feinden und in der Falle nahe eines todgefährlichen Agenten der Gruppe, die Zayne verleumdet hatten, seinen Jedi-Kumpel getötet zu haben.

Alles Weitere findet Ihr auf DarkHorse.com.


Lord Sidious

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Montag, 28. April 2008, 17:34

RE: Star Wars: Knights of the Old Republic #26-Vector Teil 2

"Vector" entwickelt sich langsam aber sicher zu einem sehr spannenden Großereignis.Teil 2 war um Einiges besser als 1, und Teil 3 - den ich diese Woche bekomme - hat durchweg positive Kritiken in versch. Foren erhalten.
Der Muur-Talisman scheint ohne Zweifel die Star Wars-Versiond es "Einen Ringes" zu sein, es würde mich wundern, wenns was völlig anderes wäre.

Und ich glaube, die Person aus der Vision des 1. Teils neben dem Sith könnte

Celeste Morne sein, denn beide Personen tragen den exakt gleichen Gürtel mit erkennbarer Schnalle.Zufall?


http://images.wikia.com/starwars/images/…8Vector4-FC.jpg
http://blog.myspace.com/index.cfm?fuseac…logID=346217141

Ice Lee

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Mittwoch, 15. Oktober 2008, 18:24

Was mich bei KotOR immer ein wenig gestört hat, aber nicht weiter tragisch war, ist dass sicher der Zeichenstil immer wieder geändert hat. Wenn es bei Vektor einer der schon dagewesenen Zeichenstile gewesen wäre, wäre es voll okay gewesen, aber der Zeichenstil der einem nun in Vektor geboten wird, sagt mir leider überhaupt nicht zu! Naja, aber der Vollständigkeit halber hab ich ihn natürlich trotzdem gekauft...
"Die Zukunft ist ungewiss, und man kann nichts weiter tun, als der Macht zu folgen... und dem eigenen Gefühl. Das fühlt sich richtig an. Angriff!" Dass Jennir am Ende von Düstere Zeiten.

Darth Zizous

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Donnerstag, 16. Oktober 2008, 14:31

Zitat

Original von Ice Lee
Was mich bei KotOR immer ein wenig gestört hat, aber nicht weiter tragisch war, ist dass sicher der Zeichenstil immer wieder geändert hat. Wenn es bei Vektor einer der schon dagewesenen Zeichenstile gewesen wäre, wäre es voll okay gewesen, aber der Zeichenstil der einem nun in Vektor geboten wird, sagt mir leider überhaupt nicht zu! Naja, aber der Vollständigkeit halber hab ich ihn natürlich trotzdem gekauft...


Dem muss ich leider zustimmen. Mir persönlich haben die alten Stile wesentlich besser gefallen, weil sie detaillreicher waren vor allem die Gesichter erscheinen mir im neuen Band ziemlich lieblos und emotionsarm. Die Geschichte ist trotzdem toll auch wenn mein Lesevergnügen durch den Zeichenstil erheblich getrübt wurde.
Die Dunkelheit ist großzügig und geduldig und gewinnt immer, aber im Herzen ihrer Stärke liegt ihre Schwäche: Eine einzelne Kerze genügt, um sie zurückzudrängen.
Liebe ist mehr als eine Kerze. Liebe kann Sterne entzünden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Darth Zizous« (16. Oktober 2008, 14:32)


Darth Revan Lord der Sith

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Samstag, 25. Oktober 2008, 16:43

Der Zeichenstil von KotOR... Immer das selbe Ärgernis. :rolleyes:
Ich hab mir Vector heute gekauft, und habe es mit gemischten Gefühlen gelesen. Am auffälligsten ist der Unterschied zwischen dem KotOR- und dem Dark Times-Teil: letzterer ist tausendmal besser. Schönerer Zeichenstil, gelungenere Atmosphäre, spannenderer Verlauf, bessere Dialoge, bessere Figuren, einfach alles. Der KotOR-Teil ist nahezu emotionslos und völlig überhastet dahingegangen, die Gesichter sehen wie aus dem Zerrspiegel geschnitten aus.
Die Thematik? Bah! Irgendein uuuuuraltes Artefakt von längst, längst vergessenen Sith-Lords, ich glaube, das hatten wir schon mal. Ein paar Dialoge umzugestalten hätte meiner Meinung nach gereicht, die Thematik ansprechender zu machen. Der innere Kampf von Celeste Morne um Zaynes Schicksal kam nicht richtig rüber, ihre letzte Entscheidung wie aus dem Hut gezaubert - dabei ist sie der Schlüssel zur Fortsetzung von Zaynes Kreuzzug. Damit verbunden sind auch die übertriebenen Slapstick-Einlagen von Zayne und Gryph. Zwar hat das hier seinen Sinn, und wir kennen Zayne sowieso von früher als einen Tollpatsch, aber so extrem wird das während der seiner vorherigen Abenteuer nicht dargestellt. Es wirkt, als hätte der Autor einen seiner Charakterzüge notgedrungen aufgeplustert, damit es in die Geschichte passt.


Gut, nicht alles ist so schlimm geraten. ;) Die vielen Anspielungen auf TotJ haben mir gefallen, die mandalorianische Basis und das Schicksal ihrer Besatzung hat etwas ironisches an sich, und die Erklärung für die Rakghoul-Seuche auf Taris ist sehr interessant. Dark Times hat einen kurzen Auftritt, von dem man jedoch merkt, dass er entscheidend ist. Das Bild mit dem Imperator am Boden hat mir gefallen ^^ .

Alles in allem ist es OK. Ich bereue nicht den Kauf, auch wenn der erste Absatz dieses Beitrags das vermuten lässt. Aber es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ich als KotOR-Fan Vector natürlich wegen dem KotOR-Part kaufe, dieser von diesem aber enttäuscht bin - und ausgerechnet Dark Times mich auf den nächsten Sammelband freudig macht.
Let the demons have their place... If so it's angels you'll create

Dredg, Ode to the sun, aus Catch without arms

Aaron

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Samstag, 29. November 2008, 13:01

John Ostrander über Vektor


John Ostrander über Vektor
Samstag, den 29. November 2008 um 13:00 Uhr von Aaron

Der Dezember ist nah, und damit auch der US-Abschluß von Vektor. Die anstehende Veröffentlichung des letzten Hefts hat Comic Book Resources zum Anlaß genommen, mit Legacy-Autor John Ostrander über das Projekt zu plaudern:

Vektor Wann haben Sie angefangen, die Geschichte von Vektor zu schreiben?

Manchmal scheint es mir, das sei schon ewig her (lacht). Meine ältesten Aufzeichnungen reichen in den Herbst 2006 zurück, aber vielleicht ist mir Einiges verlorengegangen. Sommer bis Herbst 2006 dürfte aber hinkommen.

Wie sah Ihr Originalkonzept aus? Sollte der Muur-Talisman von Anfang an im Zentrum der Geschichte stehen?

Wenn ich mich recht entsinne, brachte unser Herausgeber Randy Stradley den Ball ins Rollen, also stand nicht meine Idee am Anfang. Ich hatte zuvor schon mit Crossovern zu tun, da ich für DC die Handlung von "Legends" ausgearbeitet und für Marvel und DC an anderen, ähnlich gelagerten Projekten mitgewirkt hatte. Es mußte etwas geben, daß diese verschiedenen Epochen vereinen konnte. Schwierig war es, etwas zu finden, das 4000 Jahre überdauert hatte, aber nie zuvor im Krieg der Sterne-Universum erwähnt worden war. Die Rakghoul-Plage kam uns da relativ schnell in den Sinn.

Hatten Sie bei der Entwicklung der Vektor-Handlung Celeste Morne bereits im Hinterkopf, oder wurde sie erst geschaffen, als eine epische Geschichte eine Heldin brauchte?

Sie kam erst später ins Spiel, aber nicht viel später. Man braucht in Crossovern eine Figur, die die ganze Geschichte zusammenhalten kann. Es geht nicht einfach darum, daß sich die Sache "episch" anfühlen soll, sondern um eine erzählerische Notwendigkeit. Es muß jemanden geben, mit dem sich die Leser in jedem Teil der Geschichte identifizieren können, jemanden, der deutlich macht, daß all diese Geschichten Teil eines Ganzen, Teil von Vektor sind.
Der Muur-Talisman hätte natürlich in jeder Epoche einen neuen Wirt finden können, aber dann muß man auch die Geschichte erzählen, wie dieser Wirt den Talisman wieder verliert. Ob ein Held oder eine Heldin die Wirtsrolle übernimmt, war kein Thema; es ging nur darum, eine einzige Person dafür zu haben.

Vektor Weshalb eine neue Figur und nicht einer der bekannten Charaktere?

Aus dem gleichen Grund, weshalb wir allgemein so viele neue Figuren entwickelt haben: Wir stolpern nur ungern über Kontinuitätsprobleme. Außerdem weist eine bereits eingeführte Figur auch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale auf. Mit neuen Charakteren ist es besser möglich, sie wirklich kennenzulernen. Und natürlich zu entscheiden, was aus ihnen werden soll.

Werden wir nach Vektor mehr von Celeste Morne sehen?

Einigen Lesern würde das sicher gefallen, aber wenn ich jetzt 'ja' sagen würde, würde das die Spannung ruinieren, und das werde ich nicht tun. Tut mir leid.

Was halten Sie von ihr als Figur und vor allem als Figur in Legacy? Wie harmoniert sie mit Cade Skywalker?

Als wir in Legacy mit Celeste arbeiten konnten, hatte sie lange Zeit mit Karness Muur verbracht und niemanden gehabt, mit dem sie sonst hätte sprechen können. Zu diesem Zeitpunkt fällt es ihr schwer zu sagen, wo sie aufhört und er beginnt. Auch Cade hat viel Dunkelheit in sich. Er mag es einfach nicht, von jemandem kontrolliert zu werden. Entsprechend sprühen zwischen den Beiden die Funken. Celeste - und Muur - erhalten interessante Einblicke in Cades Persönlichkeit.

Vektor Was macht Karness Muur zu einem guten Krieg der Sterne-Schurken?

Nun, zunächst einmal ist er ein Sith, der einer sehr frühen Inkarnation des Sith-Ordens angehörte. Er ist sehr gewitzt, sehr mächtig und sehr, sehr gefährlich. Er hat die Unsterblichkeit errungen und dafür seine Selbstständigkeit gegeben. Celeste hat ihm über Jahrtausende widerstanden, und nun sucht er einen anderen Wirt, einen, den er beherrschen kann. Dadurch würde er wahrhaftig wieder zum Leben erweckt. Die eigentliche Frage ist also nicht, ob Celeste Vektor überlebt, sondern ob Karness Muur dies gelingt. Denn wenn er überlebt, wird ein sehr mächtiger Sith-Lord - der den anderen Sith, die wir bislang in Legacy erlebt haben möglicherweise überlegen ist - auf die Galaxis losgelassen, und das wäre gar nicht gut.

Wie schaffen Sie es, Namen zu erfinden, die sich so anhören, als gehörten sie ins Krieg der Sterne-Universum?

Das kommt darauf an. Manchmal machen wir es wie in den Filmen und leihen uns Wörter aus anderen Sprachen, die wir dann ein bißchen verdrehen. Manchmal arbeite ich mit Silben und mit Namen, die bei einem bestimmten Volk bereits verwendet wurden. Den Namen Quinlan Vos habe ich nach Qui-Gon Jinn geformt. Ich wollte die gleiche Anzahl an Silbden. Qui wurde Quin, Gon wurde lan, und dann nahm ich den Bindestrich weg und machte ein Wort daraus. Ich spiele gerne mit Silben und Lauten, bis die Kombination gut klingt und gut aussieht. Auch Jan [Duursema] entwickelt eine Menge Namen, und sie hat wiederum ihre ganz eigene Methode.

Was hören Sie von den Fans über Vektor?

Bislang viel Gutes, und das hat viele Leute überrascht. Eine Menge Leser haben die Nase voll von Crossovern oder verlieren mittendrin die Geduld. Vektor spielt sich in 12 Heften der laufenden Reihen ab - keine Begleitbücher, keine Sonderbände. Man holt sich die Hefte und hat die ganze Geschichte. Es gibt eine Handlung, und am Ende einen sauberen Abschluß. Ich denke, das ist sehr leserfreundlich.

Vektor Was haben Sie an dem Projekt am meisten genossen? Würden Sie gern ein weiteres Crossover dieser Größenordnung innerhalb von Krieg der Sterne entwickeln?

Fordern wir das Schicksal mal lieber nicht heraus (lacht)! Das Projekt hat Spaß gemacht. Die Herausforderung für mich lag darin, unseren Legacy-Teil von Vektor zu einem befriedigenden Abschluß des Projekts zu machen und gleichzeitig zu einem wichtigen Handlungsbogen in unserer eigenen Geschichte. Ich habe allerdings trotzdem nicht vor, etwas in der Art in näherer Zukunft wieder zu machen, denn es steckt eine Menge zusätzlicher Arbeit dahinter, und ich glaube, daß die Leser schon jetzt zu viele große Crossover zu schlucken haben und sie ihnen langsam zum Hals heraushängen. Würde Randy es aber noch einmal machen wollen und gesetzt den Fall, daß wir einen guten Aufhänger finden - ja, dann würde ich mitmachen.

Können Sie uns einen kleinen Ausblick für die Zeit nach Vektor geben? Wie wird sich Vektor auf Legacy auswirken?

Von Anfang an, sollte Vektor wichtige und anhaltende Auswirkungen auf alle Epochen haben. Das wird auch bei Legacy so sein, aber ich kann dazu nichts sagen, bis das letzte Vektor-Heft in den Regalen liegt. Wer es liest, wird wissen, warum. Nichtsdestoweniger sollten unsere Leser eine Belohnung dafür erwarten können, daß sie 12 Hefte des Vektor-Crossovers gelesen haben, und wir wollen, daß sie die auch bekommen. Die Auswirkungen von Vektor werden in Legacy das ganze nächste Jahr über spürbar bleiben.

Weiterführende Informationen über den ersten deutschsprachigen Sammelband gibt es in unserer Literatur-Sektion. Der zweite Band erscheint voraussichtlich Anfang Juni.
Den englischsprachigen Sammelband findet ihr hier.


  • »Ronen Tal-Ravis« ist männlich

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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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Sonntag, 18. Januar 2009, 16:49


Ein Interview zum Abschluss von "Vector"
Sonntag, den 18. Januar 2009 um 16:46 Uhr von Aaron & Ronen Tal-Ravis

Für unsere amerikanischen Freunde ist Vector bereits abgeschlossen, während in Deutschland Teil 1 seit Oktober erhältlich ist und Teil 2 erst im Juni folgt. Comic Book Resources nahm das Ende von Vector zum Anlaß, mit allen Verantwortlichen über das Projekt zu sprechen:

Vector In diesen Zeiten der Crossover-Projekte und Serienhypes war es eine stramme Leistung, eine zwölfteilige Geschichte in zwölf Monaten und innerhalb des regulären Veröffentlichungsplans in die Läden zu bekommen. Hatten Sie vorher wirklich geglaubt, dass Sie es schaffen würden?

Randy Stradley: Ich habe allen gesagt, dass sie gefeuert würden, wenn sie zu spät abliefern.
John Ostrander: Das stimmt wirklich.
Randy Stradley: Und Doug Wheatley hat ein halbes Heft abgeben müssen. Er war bei Dark Times 11 eine Woche überfällig, und ich wollte nicht warten.

Hätte eine Verzögerung der Serie so geschadet?

John Ostrander: Ich denke, es geht einfach darum, dass man will, dass die Leser regelmäßig wiederkommen, und wenn wir ihnen diesen Gedanken nicht verkaufen können, weiß ich nicht, wie wir ihnen den Rest vermitteln können.

Sind die Verkaufszahlen für Krieg der Sterne-Comics während Vektor angestiegen?

Vector Randy Stradley: Jedesmal, wenn Vector von einer Heftreihe zur nächsten wanderte, haben wir das in den Zahlen gesehen. Aber wir wollten von Anfang an nicht, daß die Leute Zusatzhefte kaufen müssen. Und wir wussten, das wir Leser haben, die Knights of the Old Republic lesen, aber nicht unbedingt Dark Times. Wer die Geschichte lesen wollte, konnte dies ganz einfach tun, aber wir haben auch dafür gesorgt, dass niemand es musste. Die Geschichte der jeweiligen Figuren lief in den Heftreihen weiter, während sich das Vector-Element weiterbewegte. Aber uns war klar, dass wir die Leute maximal dazu bringen können, sich zwölf Hefte zu besorgen. Diese 12 und weitere 10 oder 20 Ablegerhefte, das wäre Wahnsinn gewesen.

John Ostrander: Auf einer bestimmten Ebene sollte alles einfach aussehen. Man sollte dem Projekt die harte Arbeit nicht anmerken. Aber technisch gesehen - und unter Berücksichtigung dessen, was Randy gerade meinte - ist es als Schreibauftrag eine recht komplexe Angelegenheit, weil jeder Handlungsbogen für sich abgeschlossen sein muß. In jedem dieser Teile hat man einen dieser Handlungsbögen, und am Ende bleibt es dem Leser überlassen, ob er weiterliest oder nicht. Das war ein Risiko, und ich glaube, dass man Dark Horse dazu gratulieren muss, dieses Risiko eingegangen zu sein. Zudem haben wir versucht, die Geschichte möglichst leicht zugänglich zu machen, da wir wussten, dass mit Vector vielleicht neue Leser dazustoßen würden. Also muss die Geschichte zugänglich sein, ohne gleichzeitig aber alteingesessene Leser zu langweilen.
Und dann sollte Vector in 12 Heftausgaben über die Bühne gebracht werden. Es gibt keine Sonderausgaben, sondern alles ist Teil der normalen laufenden Reihen, nur eben Teil aller Reihen. Aus diesem Grund mag ich Vector als Crossover.

Vector John Jackson Miller: Ich stimme John zu, was die Herausforderung im Entwicklungsprozeß angeht. Die Illusion zu schaffen, daß alles nahtlos ineinander übergeht, war harte Arbeit. Randy hatte diese Idee schon 2006. Ich glaube, er meinte, "Die Wirtschaft wird 2008 zusammenbrechen, also sollten wir das schnell angehen". [allgemeines Gelächter]
Und wir meinten nur: "Klar doch, kein Problem." Und dann waren wir wirklich froh, dass wir anderthalb Jahre Zeit hatten, denn einer der Knackpunkte war der, dass Vector zu ganz bestimmten Augenblicken in den jeweiligen Serien anlaufen musste. Und ich hatte Knights of the Old Republic 24 schon geschrieben, und in Nr. 25 sollte es losgehen, aber meine Figuren waren nicht in Stellung. Also schrieb ich mehrere Entwürfe, um den Einstieg möglichst zugänglich zu machen, was wirklich schwer war, denn zu diesem Zeitpunkt hatte ich acht meiner Hauptfiguren am gleichen Ort. Erst, als wir die Idee hatten, dreiviertel unserer Leute auf den Mars - nun ja, eher nach Alderaan; also buchstäblich nach Alderaan - zu schicken und die Sache nur mit unseren zwei ersten Figuren zu machen, ging es vorwärts. Dann haben wir versucht, Vector in die Serie hinein- und wieder herausfließen zu lassen. Das haben wir mit allen Heftreihen versucht.
Vector Vector Vector
Wieso war es wichtig, eine neue Figur - Celeste - als Hauptfigur in Vector einzubringen, anstatt eine der Hauptfiguren der bestehenden Serien zu verwenden? Oder eine Figur aus dem Krieg der Sterne-Mythos, die niemand verwendet hatte?

John Jackson Miller: Am Anfang haben wir über alle möglichen Konzepte nachgedacht. Eine Idee war es, jemanden aus Knights of the Old Republic zu verwenden, und dann haben wir angedacht, daß sich alles um einen Gegenstand drehen könnte. Randy meinte allerdings ganz richtig, daß es eine Person sein müsse, damit die Leser die Geschichte mit dieser Person erleben und sich mit der Geschichte dieser Person identifizieren können.

Vector John Ostrander: Das stimmt. Es muß etwas geben, daß alle zwölf Ausgaben verbindet, damit sich das Ganze richtig anfühlt. Und das ist sehr kompliziert, denn jede Geschichte hatte ihren eigenen Handlungsbogen, und jeder von uns mußte innerhalb dieser Handlungsbögen etwas Wichtiges erledigen. Gleichzeitig durften wir aber die Gesamthandlung nicht aus den Augen verlieren.
Letztlich ging das nur mit einer Hauptfigur. Eine Weile sprachen wir darüber, daß der Talisman in jeder Epoche von einer anderen Person Besitz ergreifen würde, aber das bringt noch immer nicht die gleiche Kontinuität. Die Geschichte von Vector mußte in 12 Heften erzählt werden, und am Ende mußte es ein echtes Ende geben. Schlußendlich kamen wir zu dem Ergebnis, daß das nur mit einer eigenen Hauptfigur funktionieren würde.

Jan, welche Rolle haben Sie bei der Entwicklung von Celeste, Karness Muur und des Muur-Talismans gespielt?

Jan Duursema: Ich war sowohl an der Gestaltung von Celeste, als auch an der von Muur beteiligt. Am Muur-Talisman habe ich mich versucht, aber Doug Wheatley hat dann einen wunderschönen Talisman entworfen. Mit meiner Version war ich auch ehrlich nicht zufrieden, und sonst auch niemand. Celeste sollte hart wirken, aber gleichzeitig mit einem Hauch einer schlafenden Schönheit, eines Dornröschen. Und Muur musste einfach nur ein intriganter Sithlord-Mistkerl sein.

Vector John Jackson Miller: Und wenn ich mich recht entsinne, hast Du die Rakghouls ins Spiel gebracht.

Jan Duursema: John und ich habe darüber gesprochen. Die Geschichte sollte in KotOR beginnen, aber über die Rakghouls war noch nicht sehr viel bekannt. Ich dachte, es wäre doch schön, sie in der Geschichte zu haben.

John Ostrander: Außerdem würden die Spieler von Knights of the Old Republic die Rakghouls erkennen. Ein Punkt war allerdings, dass man sie noch in keiner anderen Epoche gesehen hatte. Für die Verantwortlichen für Dark Times und Rebellion war das ein echtes Problem, denn über diese Epochen war schon ziemlich viel bekannt. Wie können die Rakghouls da also auftauchen und trotzdem nirgends sonst in Erscheinung treten? Wir haben uns also unsere eigenen Probleme geschaffen und später wieder gelöst.

John Jackson Miller: Und dann gab es noch ein weiteres Problem, ein weiteres Tor, das in Knights of the Old Republic aufgestoßen wurde: Wieso weiß niemand aus seinen Geschichtsbüchern oder Archiven von dieser Figur, dieser wichtigen, handlungstragenden Figur, die durch all diese Zeitepochen fließen sollte? So kam mir der Gedanke, sie mit dem Geheimbund in Verbindung zu bringen, einer wichtigen Kraft in Knights of the Old Republic. Diese Organisation verfügt über all diese Geheimagenten, die durch die Galaxis ziehen und nirgends Spuren hinterlassen, also kann sie aus dieser Zeitepoche verschwinden, ohne daß dies eine Lücke hinterlässt. Niemand fragt sich da, wo Celeste hingekommen ist, weil niemand wusste, wer sie ist.

Vector Randy Stradley: Haben wir nicht entschieden, daß Muur die Rakghouls erschaffen hat? Oder zumindest damit zu tun hatte? Das war vorher noch nirgendwo erwähnt worden.

John Jackson Miller: Als Jan die Rakghouls ins Spiel brachte, war ich begeistert, weil sie im Videospiel zu einem sehr guten Zeitpunkt auftauchen, nämlich innerhalb der ersten zwei Stunden. Jeder hatte also von ihnen gehört, aber sie hatten keine Hintergrundgeschichte. Angesichts ihrer Entstehung, war zu erwarten, dass die Sith damit zu tun hatten, weil sie kein Ergebnis langsamer Mutationen sind, sondern - innerhalb der Mechanik des Videospiels - in einem Lichtblitz entstehen. Man wird gebissen und verwandelt sich in einen Rakghoul. Das passte zu dem, was ich mit dem Geheimbund am Laufen hatte.
Eine Sache, die der Geheimbund tut, ist, nach Sith-Artefakten zu suchen. Der Geheimbund denkt, dass man diese Gegenstände wegsperren sollte. Und die Knights of the Old Republic-Comics begannen auf Taris, wo sich auch Rakghouls befinden. Im dritten Heft von KotOR tauchten die Rakghouls auf. Das alles passte perfekt zusammen. Wir legten also fest, daß die Rakghouls vor langer, langer Zeit von Karness Muur erschaffen worden waren, ohne je zu sagen, wann genau das geschehen war. Daß all diese Elemente zusammenpassen, ist also kein Zufall, aber es dauerte etwas, bis wir es richtig hinbekamen.

[Spoiler-Warnung] markieren:


Mit dem Tod einer Hauptfigur, nämlich Darth Krayt, am Ende von Vector, wird "Legacy" wohl einen erheblichen Wandel durchlaufen. John und Jan, können Sie uns etwas über die Auswirkungen von Darh Krayts Tod auf "Legacy" sagen?

John Ostrander: Wir wussten immer, dass wir aus Vector etwas großes herausholen wollten und fanden, dass Krayt aus dem Spiel zu nehmen ein wirklich großes Ereignis wäre. Wir das ganze Jahr 2008 verwenden, um darauf hin zu arbeiten und das haben wir auch gemacht. Wir haben kleine Dinge in Bewegung gesetzt, so dass sich für den Leser bei Krayts Tod alle Zusammenhänge ergeben würden. "Du meine Güte, jetzt ist das Poo-Doo in den Ventilator geflogen"
Ein originales Vector-Cover Und was danach passiert, wird dadurch wer es tut besonders relevant. Darth Wyyrlok schaltet Krayt eigentlich deswegen aus, weil er meint, dass er seine eigene Vision verrät. Wyyrlok will dieser Vision aber treu bleiben, also bringt er Krayt um. Und jetzt wird Wyyrlok sehen, ob er der neue Herr der Sith sein kann - der Eine Sith. Aber dafür muss er erst einmal die anderen überzeugen: "Oh, nein. Der schläft nur. Ja, wirklich, er ist nur in Stasis und es geht ihm schon viel besser."

Jan, das hört sich vielleicht seltsam an, wenn man von einem Dunklen Lord der Sith spricht, aber tat es Ihnen Leid Darth Kray gehen zu lassen?

Jan Duursema: Ja, denn er war wirklich großartig und es hat Spaß gemacht ihn zu zeichnen. Und er ist ein Wahnsinniger, also kann aus ihm sehr viele Emotionen herausholen. Ich werde ihn definitiv vermissen, aber er ist ja bei uns, nur eben in "Stasis".

John Ostrander: Seine Gegenwart wird zu spüren sein.

Jan Duursema: Und die anderen Sith werden ihn betrauern.

Was ist so großartig an Darth Wyyrlok zum Zeitpunkt seiner Machtergreifung?

John Ostrander: Ich glaube er ist auf seine Weise furchterregender, weil er gesund ist.

Jan Duursema: Und er ist eine andere Art von Sith.

John Ostrander: Ja und obwohl Krayt von der Bildfläche verschwunden ist, löst das nicht die Probleme der Galaxis oder die von Cade Skywalker.

Jan Duursema: Und bei jemandem wie Wyyrlok sind es die ruhigen auf die man aufpassen muss. Er ist treu und gewissenhaft und er weiß eine Menge über die alten Sithlehren. Vielleicht sogar mehr als Krayt und all das macht ihn zu einem ziemlich furchtbaren Kerl.

Ein originales Vector-Cover John, Sie haben Cade erwähnt. Was bedeutet dieser Machtwechsel für den letzten Überlebenden der Skywalker-Familie?

John Ostrander: Er taumelt noch durch das Ende von Vector. Und eine große Frage stellt sich nun: Jemand, der ihm sehr nahe steht ist in tödlicher Gefahr und könnte wirklich sterben. Und er könnte sehr dunkel werden - ein wenig übler als er es bisher gewesen ist.


[Spoiler-Ende]

John Miller, wie sehr beeinflusst Vector die Knights of the Old Republic-Reihe? Sicherlich ist es für Sie schwieriger, weil die Vergangenheit ja bereits geschrieben ist, oder?

John Jackson Miller: Also es gibt da noch eine Menge Jahre, die noch nicht völlig ausgeschöpft sind. Mit Blick darauf, was in Legacy passiert ist, werden wir versuchen das selbe in Old Republic zu tun, d.h. Vector eine tiefe Bedeutung geben, so dass man die Auswirkungen spüren kann. Darauf haben Randy und ich uns im letzten Jahr konzentriert. Es gab da all diese Sachen, die ohnehin in Zayne Carricks Leben passiert sind und es gab da dieses großartige Zusammenspiel von Kräften, so dass uns Celeste eigentlich zeigte, wie die Dominosteine fallen könnten und was daraus erfolgen würde - nun, wir haben uns gesagt. "Lasst sie fallen."
Celeste war eine Insiderin des Bundes von Draay, den Leuten, die Zayne quälten. Sie gibt ihm buchstäblich den Schlüssel zu einer Menge Beweise in die Hand und ebenso wichtige Informationen über die Frau, die hinter dem Bund steckt, was wir in Vindication erlebten, dem Handlungsbogen, der gerade endete.
Und so können all die Leser von Vector auch in KOTOR sehen, dass alles wie Dominosteine ineinander fällt. Und die Anzahl der Toten steigt immer höher und wenn die letzte Ausgabe von Vector herauskommt, wird für KOTOR eine neue Ära beginnen. Wir haben jetzt genug von den Ursprüngen gesehen und können uns mit unseren Abenteuer freier bewegen.
Ein originales Vector-Cover Jetzt da er von allen Vorwürfen befreit ist, will Zayne einfach sein Glück finden und dabei entdeckt er, dass er aufgrund seiner Fähigkeiten eine gewisse Verantwortung hat und die Galaxis weit komplizierter ist, als er es gerne hätte.
Für die Fans, die diesen ersten Teil wie eine Kopie von "Auf der Flucht" empfanden, die verweise ich auf eine andere Geschichte von Roy huggins. Der nächste Abschnitt der Handlung wird ein wenig mehr wie "Maverick" sein. Wir werden einen Trickbetrüger erleben, der eigentlich nur sein eigenes Leben leben will, der aber immer wieder das "Richtige" tun muss, ob er will oder nicht.

Randy Stradley: Was wir versuchen, ist neue Leser anzuwerben und den Leuten, die KOTOR gelesen haben aber nicht Legacy, zu sagen. "Hey, das passiert hier drüben, vielleicht gefällt Euch das auch."

Der wirkliche Grund für das Crossover war aber der Versuch all die Comicleser zu erreichen, die keine Star Wars-Comics lesen. Die Fans haben wir schon auf unserer Seite, aber wir müssen mehr von den Comiclesern einfangen. Ich glaube dieses Projekt war eine gute Methode diesen Leuten zu zeigen, dass unsere Comics wirklich gut sind und nicht einfach nur Film-Comics.

John Ostrander: Die Herausforderung ist es die Leute dazu zu bringen, dass sie unsere Comics ausprobieren. Da wir gute Geschichten und Bilder haben, ist es dann nicht so schwierig sie auch zu halten.Der ganze Sinn des Crossovers war es zu sagen, "Hi, wollt Ihr das nicht einmal ausprobieren? Ihr werdet es bestimmt mögen."

Ein originales Vector-Cover Würden Sie ein Crossover dieses Umfangs noch einmal machen?

John Jackson Miller: Was mir immer am meisten Kopfzerbrechen bereitet hat, war zu denken, wie man von Legacy nach KOTOR kommt und nicht in der anderen Richtung. Ich glaube nicht, dass das noch einmal geht. [lacht]

Jan Duursema: Man weiß nie.

Randy Stradley: Es wird sicherlich eine Weile dauern, bis wir soetwas noch einmal probieren werden, aber wir haben neue Pläne und 2009 ist quasi durchgeplant. Also haben wir darüber gesprochen, was 2010 passieren wird, da spielen wir noch mit unseren Ideen herum. Allerdings kann ich garantieren, dass keine Crossover dabei sind. aber es kann durchaus sein, dass ich gewisse Handlungsbögen der Serien ähneln werden oder miteinander lose verknüpft sind.

John Ostrander: Meine Sorge ist vor allem, dass es sehr viel Arbeit ist, die auch die Leser schnell ermüden könnte. Man sollte es nicht übertreiben und wenn wir um diese Zeit in 2010 oder 2011 ein neues Crossover machen, könnte das unsere Leser verjagen. Das müssen wir bedenken, während wir neue Projekte planen.

Ist die Zusammenarbeit mit Lucasfilm bei solchen Projekten schwierig? Aus gutem Grund schützen sie ihr Eigentum sehr gut. Wie ist es mit ihnen zu arbeiten?

John Jackson Miller: Ich finde die Zusammenarbeit mit Lucasfilm an solchen Projekten funktioniert hervorragend, selbst bis zu dem Punkt, dass wir die verschiedenen Lizenzen koordinieren müssen. In dem KOTOR-Quellenbuch für das Rollenspiel gibt es einen Beitrag über Celeste Morne, was wir Lucasfilm zu verdanken haben. Die haben Wizards auf Celeste aufmerksam gemacht und so haben sie sie eingefügt.

Jan Duursema: Bei den Spielzeugherstellern gibt es eine ähnliche Kooperation. Hasbro hat eine Menge Legacy-Figuren herausgebracht und wird noch eine Menge mehr herausbringen und all das wird von Lucasfilm koordiniert.

Ein originales Vector-Cover John Ostrander: Was mich besonders überrascht ist, daß es bei einigen Dingen einfacher ist mit Lucasfilm zu arbeiten als mit Marvel. Bei Marvel ist es weit schwieriger z.B. mit X-Men zu arbeiten, als sich mit Lucasfilm Licensing auseinanderzusetzen.
Ich kann mich also nicht beschweren. Das sieht man ja am ganzen Legacy-Konzept, wo wir völlige Freiheit haben und das obwohl wir nur Comics dazu machen - es gibt keine Bücher, keine TV-Serie und keine Spiele. Das ist eine unglaubliche Menge an Vertrauen, die sie uns entgegenbringen. Sie sind sehr kooperativ und hilfreich.

John Jackson Miller: Sie lotsen uns wirklich überall durch. Es gibt da durchaus Projekte von denen sie uns nichts sagen können, oder die wir nur vermuten.
Das Old Republic-MMO ist so ein Fall. Mehr als einmal hatten wir schon Ideen, die die dort drüben auch hatten und das ohne unser Wissen. Lucasfilm passt da sehr gut auf und sorgt dafür, dass wir uns nicht gegenseitig auf die Füße treten.

Weitere Informationen über die US-Sammelbände gibt es hier und hier, Infos über die beiden deutschsprachigen Vektor-Sammelbände findet ihr hier und hier.


Darth Luumzl

unregistriert

68

Dienstag, 3. März 2009, 12:01

Kann man schon in etwa sagen, wo sich Vector II in der deutschen Timeline befinden wird???

Ich blicke da nämlich noch nicht wirklich durch...

Lord Sidious

Super Moderator

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69

Dienstag, 3. März 2009, 15:30

Zitat

Original von Darth Luumzl
Kann man schon in etwa sagen, wo sich Vector II in der deutschen Timeline befinden wird???

Ich blicke da nämlich noch nicht wirklich durch...


Der "Rebellion"-Teil von "Vector II" spielt nach dem 4-Teiler "Nadelstiche".Das müssten 9-10 Monate nach ANH sein.
Der "Legacy"-Teil spielt nach dem "Hidden Temple"-Storybogen, immer noch im Jahre 137 Nach ANH.

Darth Luumzl

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70

Dienstag, 3. März 2009, 15:49

Alles klar, danke mein Lord... ;)

Dak Ralter

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Donnerstag, 18. Juni 2009, 10:46

Hat den Sonderband schon jemand?
Laut der Homepage des Comic Ladens in Köln ist das Buch seit dem 15.06. bei Ihm zu haben...
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Mad Blacklord

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Donnerstag, 18. Juni 2009, 19:31

Ja, der Sonderband ist schon verfügbar. Jedenfalls steht er bei mir seit letzter Woche und seit vorgestern gelesen, im Regal.
Er ist einfach hervorragend geworden, auch wenn der Teil in Dark Empire vergleichsweise kurz geraten ist. der Hauptteil bildet also Legacy.
Desshalb wollte ich mal zwischendurchfragen ob bekannt ist welche Ausgaben von Legacy im nächsten Sonderband erhalten sein werden, außer dennen von Vektor. Weil wenn dort nur die selben Geschichten vorhanden sein sollten, lohnt sich ja der kauf von Sonderband #52 nicht wirklich.

mfg M.Bl.
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Darth Revan Lord der Sith

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Donnerstag, 18. Juni 2009, 20:47

Der Legacy-Sonderband wird ausschließlich die auf Vector folgenden Hefte beinhalten, das war schon mit Vector I und KotOR so. Alles andere hätte wenig Sinn. Bestimmt wird der Sonderband sogar 7 statt 6 Einzelhefte beinhalten, da in Vector II nur drei vorkommen - auch hier, siehe KotOR V.
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Dredg, Ode to the sun, aus Catch without arms

74

Donnerstag, 18. Juni 2009, 22:01

Also bei Ebay habe ich das Heft schon ersteigert und ich hoffe das es bald ankommen wird... Zu Legacy kann ich nur sagen das sie ja zwei neue Sonderbände raus bringen und ich kann mir nicht vorstellen das sie eines davon voller packen werden...

master32

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75

Freitag, 19. Juni 2009, 08:48

also bei amazon.de habe ich gestern eine mail bekommen das die das noch nicht haben?? komisch das eure läden es haben

Dak Ralter

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76

Freitag, 19. Juni 2009, 09:41

Und hier haben wir wieder das Phänomen das bei Amazon bestellte Bücher später ausgeliefert werden. Das war beo KOTOR V auch schon so.

Sag mal Mad Blacklord, hast Du ein Abo von Panini oder bist Du einfach zum Comicshop und hattest Glück? Wenn Panini so viel schneller ist, dann werd ich das wohl auch dort abonieren...
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Lord Sidious

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77

Freitag, 19. Juni 2009, 11:30

Zitat

Original von Darth Revan Lord der Sith
Bestimmt wird der Sonderband sogar 7 statt 6 Einzelhefte beinhalten, da in Vector II nur drei vorkommen - auch hier, siehe KotOR V.


Vektor II hat 2 Ausgaben "Rebellion" (die letzten der Reihe übrigens) und 4 Ausgaben von "Legacy", keine 3. ;)
Der nächste Legacy-Sonderband wird dann wahrscheinlich 5 Einzelhefte beinhalten, nämlich "Fight another Day 1-2", "Storms 1-2" und "Renegade". Danach kommt nämlich der Vierteiler "Tatooine".

@Madd Blacklord

Zitat

Er ist einfach hervorragend geworden, auch wenn der Teil in Dark Empire vergleichsweise kurz geraten ist. der Hauptteil bildet also Legacy.


"Dark Empire"? "Dark Times" war in Vektor I, in Vektor II ist "Rebellion" enthalten.

Darth Revan Lord der Sith

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78

Samstag, 20. Juni 2009, 10:51

Zitat

Original von Lord Sidious

Zitat

Original von Darth Revan Lord der Sith
Bestimmt wird der Sonderband sogar 7 statt 6 Einzelhefte beinhalten, da in Vector II nur drei vorkommen - auch hier, siehe KotOR V.


Vektor II hat 2 Ausgaben "Rebellion" (die letzten der Reihe übrigens) und 4 Ausgaben von "Legacy", keine 3. ;)
Der nächste Legacy-Sonderband wird dann wahrscheinlich 5 Einzelhefte beinhalten, nämlich "Fight another Day 1-2", "Storms 1-2" und "Renegade". Danach kommt nämlich der Vierteiler "Tatooine".

Ups, da hab ich mich wohl verzählt. ;)
ch würde mir gerne Vector II besorgen, bin aber bis in den Sommer knapp bei Kasse, weil ich für was anderes sparen muss.
Auf den angesprochenen Legacyteil bin ich besonders gespannt, da die Serie interessant zu sein scheint und ich mich frage, ob sie einen Kauf wert ist. Vor allen Dingen, wenn die Wartezeiten zwischen zwei KotOR-Bänden lang sind und einem noch länger vorkommen.
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79

Sonntag, 28. Juni 2009, 00:55

Sonderband bekommen und gelesen, das Crossover ist vorbei. Ich kannte zwar das Ende schon aus der amer. Original-Ausgabe, trotzdem war es schön zu lesen und vor allem anzusehen.
Im Gegensatz zum grauenhaften Zeichenstil im "KotoR"-Teil des ersten Vector-Bandes sind die Zeichnungen von Dustin Weaver und Jan Duursema eine absolute Augenweide!
Auch die Geschichte selbst ist besser, als im 1. Band, nur sind 4 Ausgaben für die Ereignisse in "Legacy" fast zu kurz.

Mit
Krayts Tod
, einem doch unerwarteten Dreh, wurde die größte Auswirkung Vectors offenbart. Zwar erhielt Zayne Carrick durch die Vector-Ereignisse den Schlüssel, um den Jedi-Geheimbung endlich zu zerschlagen, aber das wars dann mit den Auswirkungen. In "Dark Times" stirbt Crys Tanzer, aber man kannte sie zum Einen kaum, zum Anderen hatte ihr Tod - jedenfalls bis jetzt - keine erkennbaren Auswirkungen. Das Gleiche gilt für
Ables Tod
.

Für "Rebellion" wars nun auch das Ende, da die Reihe gestrichen wurde.

Interessant war auch Muurs Hintergrundgeschichte, sowie die der alten Sith.

Schade war nur, dass die Vision des Jedi-Geheimbundes aus Band 1 nicht "wahr" wurde.

Auch fand ich es seltsam, dass Celeste nach knapp 20 Jahren auf dem Mond fast komplett wahnsinnig geworden war, aber innerhalb weniger Sekunden ohne den Talisman wieder gesund genug war, um Muur wieder gefangen nehmen zu können.

Wie viele Sith war Muur von sich und seiner Macht total überzeugt, daher überrascht sein Ende nicht, jedoch hätte ich gerne noch mehr von ihm gesehen, auch ohne Talisman.

Ein Sonderband mit einer guten, aber nicht herausragenden Geschichte, und grandiosen Zeichnungen.

80

Mittwoch, 1. Juli 2009, 12:22

Ich fand Vektor 1 und 2 sehr genial. Die Umsetzung ist super gelungen. Ich kann meinem Vorredner in einer Hinsicht nur Recht geben, der Legacy Part ist einfach zu klein, da wünscht man sich einfach mehr (ist aber immer so). Die Geschicht ist super und wurde einfach elegant umgesetzt so das jeder die einzellnen Sories verstand ohne sie überhaupt gelesen oder gekannt zu haben. Dazu habe ich gleich mal ne Frage: Werden jemals die Dark Times und Rebellion Stories als Sonderband erscheinen oder steht das noch nicht fest. Denn jetzt habe ich richtig Lust bekommen diese auch noch zu lesen.....

Dak Ralter

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81

Mittwoch, 1. Juli 2009, 13:57

Zitat

Original von jeremeier
Ich kann meinem Vorredner in einer Hinsicht nur Recht geben, der Legacy Part ist einfach zu klein, da wünscht man sich einfach mehr (ist aber immer so).


Aber der Lagacy Teil in Vector umfaßte doch den größten Teil des Bandes. Rebellion war zu kurz geraten. :thinking:


Zitat

Original von jeremeier
Dazu habe ich gleich mal ne Frage: Werden jemals die Dark Times und Rebellion Stories als Sonderband erscheinen oder steht das noch nicht fest. Denn jetzt habe ich richtig Lust bekommen diese auch noch zu lesen.....


Die Dark Times Story ist auf Englisch schon als Sammelband erschienen und die Sammelbänder lohnen sich durchaus. Die Story ist gut geworden, erzählt einiges über die Irrungen und Wirrungen nach dem "Ende" der Klonkriege und wie es einigen Jedis gelungen ist sich zu verstecken (oder auch nicht). Irgendwann werden die sicher auch auf Deutsch erscheinen, aber da ist erst noch Rebellion davor (3 Sonderbände) und der Abschluss von KOTOR und Legacy.

Im großen und ganzen gefielen mir die Zeichnungen und die Geschichte im zweiten Band etwas besser als im ersten, wo ich den Zeichenstil einfach schlecht fand.
Unterm Strich ein guter Abschluss der mich neugierig macht auf die nächsten beiden Bände von Legacy.
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Mittwoch, 1. Juli 2009, 15:34

@Dak Ralter

Zitat

Aber der Lagacy Teil in Vector umfaßte doch den größten Teil des Bandes. Rebellion war zu kurz geraten. grübelnd


Ich finde sie hätten den Legacy Teil noch länger machen können 8).....

Ich hoffe das sie Rebellion und die Dark Times Sonderbände irgendwann mal raus bringen. Da fehlt noch so viel. Da kommt ja irgendwann noch Invasion und Rougoue Squadron (oder so) ist ja auch noch nicht vollständig erschienen und die Tales oder the Jedi Reihe ist auch längst nicht vollständig erschienen...naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Zu den Zeichnungen kann ich dir nur Recht geben. Sind viele besser gelungen als im ersten Vektor Band. Vor alle die Knights of the old Republik Zeichnungen war im Vergleich zum original sehr mies und fast nicht zumutbar, aber da kann man wohl nichts machen.

Lord Sidious

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83

Mittwoch, 1. Juli 2009, 19:23

Zitat

Original von Dak Ralter

Zitat

Original von jeremeier
Ich kann meinem Vorredner in einer Hinsicht nur Recht geben, der Legacy Part ist einfach zu klein, da wünscht man sich einfach mehr (ist aber immer so).


Aber der Lagacy Teil in Vector umfaßte doch den größten Teil des Bandes. Rebellion war zu kurz geraten. :thinking:



Ich persönlich hätte noch eine Ausgabe bei "Legacy" besser gefunden, da die Auswirkungen "Vectors" sehr viel größer und dramatischer sind, als in "Rebellion". Dort sind die 2 Ausgaben genau richtig, denn was wirklich weltbewegendes geschieht eigentlich nicht, wenn man mal ehrlich ist.

Zitat

Irgendwann werden die sicher auch auf Deutsch erscheinen, aber da ist erst noch Rebellion davor (3 Sonderbände) und der Abschluss von KOTOR und Legacy.


In naher Zukunft ist es unwahrscheinlich mit deutschen Sammelbänden zu "Dark Times" und "Rebellion" zu rechnen, da panini-comics die Hände mit aktuellen Serien, den Essentials usw. voll genug hat.
Nicht alle Comics erscheinen als Sammel-/Sonderband, "Rogue Leader", mehrere "Republic"-Hefte vor den Klonkriegen z.B. gabs nur im Monatsheft.

Wann KotoR und Legacy enden, steht bisher ebenfalls noch nicht fest, da beide Serien hervorragend laufen.

Darth Revan Lord der Sith

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84

Mittwoch, 5. August 2009, 16:30

Zitat

Original von Lord Sidious:
Im Gegensatz zum grauenhaften Zeichenstil im "KotoR"-Teil des ersten Vector-Bandes sind die Zeichnungen von Dustin Weaver und Jan Duursema eine absolute Augenweide!

100% Zustimmung. Die beiden können's einfach. :D

Ich hab Vector II heute gelesen und war doch überrascht, wie viel Tiefgang das ganze zu bieten hatte. Der Legacy-Part war einfach nur geil, Action, Spannung und Charakter im Überfluss... aber nichts, was auf dem ersten Blick falsch gemacht zu sein scheint. Länger hätte er nicht unbedingt sein müssen, ich fand's so gerade richtig und werde meine Aufmerksamkeit dieser Tage auf die Serie lenken (was ja der Sinn und Zweck dieses Crossovers ist ;)).
Sogar der Rebellion-Teil hat mir gefallen. Mal ehrlich, die Rebellen mit Rakgoul infizieren zu wollen ist schon eine originelle Idee. ;) Und da sind diese tollen Bilder von dem Sternenhimmel, und die düstere Atmosphäre...

Zitat

Auch fand ich es seltsam, dass Celeste nach knapp 20 Jahren auf dem Mond fast komplett wahnsinnig geworden war, aber innerhalb weniger Sekunden ohne den Talisman wieder gesund genug war, um Muur wieder gefangen nehmen zu können.

Es ging wohl darum, dass sie 20 Jahre allein mit Muur auf dem Mond war. Die Gesellschaft der Skywalkers, oder überhaupt von nicht-mutierten Menschen hat ihr gut getan. Der Kampf wird auch dazu beigetragen haben, ihre eingeschlafenen Sinne wieder aufzupeppen.
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Donnerstag, 6. August 2009, 00:27

Zitat

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Zitat

Auch fand ich es seltsam, dass Celeste nach knapp 20 Jahren auf dem Mond fast komplett wahnsinnig geworden war, aber innerhalb weniger Sekunden ohne den Talisman wieder gesund genug war, um Muur wieder gefangen nehmen zu können.

Es ging wohl darum, dass sie 20 Jahre allein mit Muur auf dem Mond war. Die Gesellschaft der Skywalkers, oder überhaupt von nicht-mutierten Menschen hat ihr gut getan. Der Kampf wird auch dazu beigetragen haben, ihre eingeschlafenen Sinne wieder aufzupeppen.


Was aber keine wirkliche Erklärung für ihren so urplötzlichen Sinneswandel innerhalb weniger Augenblicke ist.
Für mich bleibt der schnelle Wandel weiterhin unlogisch und nicht nachvollziehbar. Ein Mensch, der 20 Jahre völlig isoliert oder sogar unter Tieren gelebt hat, wird auch nicht innerhalb weniger Tage zu einem offenen, netten und "normalen" Mitglied der Gesellschaft (wenn ers überhaupt je wieder wird).