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Kwarrush

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1

Freitag, 15. September 2006, 10:51

Die wichtigsten Eigenschaften eines Star Wars Autors?

Gehen wir davon aus: eine Autorin, ein Autor, kann schreiben, hat sich bewiesen in der SciFi Welt etc. Aber:
Welche Fähigkeiten machen in euren Augen einen guten Star Wars Autoren aus?
Was kann oder sollte ein EU Autor können?

Ich persönlich halte eine weitreichende Kenntnis des EU für wichtig.
Das In NJO 4 u. 5 Inhalte aus der Crispin Han Solo Trilogie und der Daley Han Solo Abenteuer enthalten sind... so etwas liebe ich :)
Willst du den Charakter eines Menschen kennenlernen, so gib ihm Macht.

Abraham Lincoln (382582566)

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2

Freitag, 15. September 2006, 11:41

RE: Die wichtigsten Eigenschaften eines Star Wars Autors?

Abgesehen davon, dass es ein absolutes Sakrileg ist, die echte Han Solo Trilogie ( von Mr. Daley ) mit dem billigen Abklatsch in einem Atemzug zu nennen ;), denke ich, dass eine EU-Kenntis nicht unbedingt ausgeprägt sein muss. Fehler, etc. werden von Lucasfilm entsprechend angemerkt und korrigiert und es reichen ja wenige Kenntenisse, um Verknüpfungen herzustellen - zum jeweiligen Buch eben.
Was viel mehr notwendig ist, ist die Fähigkeiten die bekannten Figuren so darzustellen, wie es in den filmen passiert, ohne sie zu verfälschen oder altes nur zu kopieren. Die Kunst ist es das SW-Feeling einzufangen, was nicht einfach ist und ich kenne nur wenige, die das bisher geschafft haben.
Die NJO mal außen vorgelassen, denn die unterscheidet sich von der Thematik ohnehin sehr stark von SW, fielen mir dazu nur Brian Daley ein, der den Charakter von Han so haargenau getroffen hat, dass man ihm jedes Wort abkauft, sowie Timothy Zahn, der in seiner ersten Thrawn Trilogie wirklich die Atmosphäre der Filme gekonnt eingefangen hat. Die Figur des Thrawn war so prägnant, dass seine Figur oft kopiert wurde.
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3

Freitag, 15. September 2006, 12:38

Ich halte es auch für wichtig, dass sich der Autor, die Autorin mit dem EU auskennt. Denn auch ich liebe es, wenn Rückblicke zu chronologisch vorher spielenden Romanen gemacht werden. Zum Beispiel wird in der X-Wing Reihe öfter der Pakt von Bakura erwähnt.

Wichtig ist natürlich auch, dass die Charktere richtig dargestellt werden. Also nicht so, dass Luke aufeinaml voll der Draufgänger ist und Han eher ein schüchterner Typ. Das wäre ja schecklich.

Andererseits sollte ein Autor auch interessante Figuren entwickeln. Was mich ein bisschen an "Schatten des Imperiums" gestört hat, war die billige Han Kopie Dash Rendar. Der war ja wohl zu offensichtlich ein Lückenfüller. Soetwas kann ich garnicht leiden.

Es ist natürlich auch wichtig, dass der Autor sich ein bisschen mit der Star Wars Technik auskennt. Es wäre ja komisch, wenn der Y-Wing auf einmal als schneller und wendiger beschrieben werden würde als der A-Wing.

Kwarrush

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4

Freitag, 15. September 2006, 13:21

Ja stimmt, Dash hat mich auch genervt.
Ein absoluter Ersatz Han.

@Ronen
Ich finde Han ist von Crispin auch super getroffen! Außerdem hat sie den Vorteil eines existenten EU gehabt. Ihre Geschichten sind daher interessanter.
Blasphemie! :)
Aber ich schätze es sehr dass sie Daley Trilogie s.o gut eingebaut hat.
Sie hätte sie auch ignorieren können
Wichtige Eigenschaft ist auch: Ideenreichtum! Ich hatte schon mal die Lust am EU verloren, als unsere Helden andauernd von irgendwelchen Superwaffen bedroht wurden die von irgendwelchen gefallenen Jedi und irgendwelchen Post-Imperialen Warlords gelenkt wurden *schnarch*
Obwohl ich kein großer Fan der PT bin, sind die dort angesiedelten Romane wesentlich ausgefeilter. (so kommt es mir vor)
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Abraham Lincoln (382582566)

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5

Freitag, 15. September 2006, 15:27

Meiner Meinung nach ist auch eine wichtige Eigenschaft die jeder Autor haben sollte: Er will seinen Beitrag leisten und SW verbessern, aber es geht ihm nicht nur darum Geld zu verdienen, denn dann denkt man nicht so nach, schreibt nur irgendwas, um Geld zu verdienen, weil sonst SW verdorben werden würde.
Manche sind der Ansicht, der Mensch beherrsche die Natur.
Doch hängt das Überleben der Natur von den Menschen ab - oder das Überleben der Menschen von der Natur?

6

Freitag, 15. September 2006, 15:35

Ich würde ebenfalls gute Kentnisse über die SW-Bücher voraussetzen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, keine Fehler in Bezug auf früherer Werke zu machen, was auf Punkt eins basiert.

Viel wichtiger ist es mir allerdings, dass sich die Autoren vom Prinzip und von den Klischees der Filme entfernen. Ich brauche keine Filmathmosphäre, im Gegenteil, ich will Neues lesen und nicht nur neu aufgekochten Brei.
Hier kann man Stackpole, Allston und den meisten NJO-Autoren danken, die sich nicht am Alten orientiert haben.

Ordentliche Charakterisierungen und vor allem Charakterweiterentwicklungen sind ein weiterer wichtiger Bestandteil, ein Grund weshalb ich Zahn niemals zu den besten SW-Autoren zählen würde.

Dann wäre da natürlich noch Stover, der einmal diese ganzen Punkte erfüllt und dazu noch massenhaft Zusatzpunkte mitgebracht hat, zu denen viele Schriftsteller nicht fähig wären.
Einmal sein toller Schreibstil, das Einbringen Anspruchsvoller Philosophie, Charakteranalysen usw.

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7

Freitag, 15. September 2006, 17:09

Zitat

Original von Garm Pellaeon
Ich brauche keine Filmathmosphäre, im Gegenteil, ich will Neues lesen und nicht nur neu aufgekochten Brei.


Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Man kann nicht nur, man muss Atmo schaffen, ohne altes zu wiederholen. Ansonsten wird es schnell langweilig und wirkt wie ein billiger Abklatsch. Dennoch muss ein SW-Roman klar als SW erkennbar sein, das Gefühl beim Lesen muss stimmen. Es reicht in meinen Augen nicht, einfach eine Geschichte zu schreiben, sondern es muss das richtige "Gewürz" hinein. Der Spielort der Geschichte darf nicht austauschbar sein, sondern eben echt SW.
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Freitag, 15. September 2006, 17:30

Also ich muss sagen, neben Zahn ist Stackpole und Salvatore nicht schlecht. Die beiden fangen super das SW-Feeling ein und schaffen hervorragende Charaktere. Okay bei I, Jedi ist Corran an manchen Stellen etwas zu sehr der Held, aber wenigstens passt er super in die Jedi-Rolle. Bei Salavatore gefiel mir die Beziehung zwischen Han und Chewie, welcher er in NJO 1 veranschaulichte. Ab und zu hab ich mich plötzlich an ein paar Szenen von den beiden erinnert (besonders wo sie sich im Tie streiten ^^)
Wir alle sind alle nur Blätter im Winde der Macht -Zao-

Möge die Macht der Suchfunktion mit uns sein...

Kwarrush

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9

Freitag, 15. September 2006, 19:43

Ich würde gerne die Kritik an Zahn nochmal aufgreifen.
Da sehe ich auch das Problem der ,meiner Meinung nach überschätzten, Thrawn Trilogie. HALT! Nicht gleich steinigen! :D Aber seien wir doch ehrlich. Die Thrawn Trilogie ist unterhaltsam, aber Entwicklungen bei den Figuren sehe ich keine. Am ehesten noch bei Leia, aber der Rest der Truppe steht doch charakterlich am Anfang der Trilogie wie am Ende der Trilogie gleich da.
Das trifft natürlich auch auf viele andere EU Werke zu, aber die Thrawn Trilogie genießt den Ruf, am ehesten Episode 7 bis 9 zu sein. Und da kann ich nur widersprechen. Denkt mal an den Bauernlümmel Luke in Episode 4 und an den Jedi Ritter in Episode 6. Das ist Entwicklung, Veränderung... Das ist eine Figur.
Dies zu vollbringen, schafft nicht jeder Star Wars Autor.
In der NJO Reihe, die nicht unbedingt die Ideenreichste ist, schaffen es die unterschiedlichen Autoren aber, das die Protagonisten eine Entwicklung an den Ereignissen vollziehen. Und darum geht es doch immer im Drama. Wie verhält sich eine Figur zu einem Problem, wie geht sie damit um, was macht es mit ihr.
Nur Sternenschlachten zu beschreiben und einen Helden zu zeigen der mit den im Vorneherein bekannten Mitteln das Problem bewältigt ohne sich dabei zu ändern ist laue Literatur. Die Jugendromane des EU arbeiten oft so. Sie sind Handlungsbeschreibungen und keine Geschichten über Menschen.
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10

Freitag, 15. September 2006, 22:35

Die Figuren machen durchaus Entwicklungen durch, nur sind die langsamer. Luke muss lernen als Jedi-Ritter zu leben - ich erinnere an die Szene mit den Barabel in der Bar - und damit umzugehen, der Verantwortung gerecht zu werden. Gleichzeitig merkt er, dass auch ihm noch vieles unbekannt ist.
Eine weitere Figur, die eine Entwicklung durchmacht, ist Mara, die sich von einer hassenden Attentätering zu einer Verbündeten entwickelt, die endlich ihr Erbe als Assassinin hinter sich lassen kann.
Leie wird mit ihrer Vergangenheit als Tochter von Vader konfrontiert und muss damit umgehen lernen...

Ich finde schon, das da gewaltige Fortschritte und Entwicklungen sind. Zusätzlich schafft es Zahn eine Stimmung zu erzeugen, die denen der Filme sehr ähnelt, ohne die Filme zu kopieren. Die Kälte und Präzision von Thrawn ist das Imperium auf die Spitze getrieben und in ähnlichen Situationen wie Vader reagiert Thrawn völlig anders. Auch ist er kein Kämpfer, wie Vader sondern einfach ein brillianter Verstand.
Ich denke Zahn hat es geschafft einen interessanten, mysteriösen Gegner zu schaffen ( z.B. mit dem Rätsel um die Deltaquelle ), ohne Vader oder den Imperator zu kopieren.
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"Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur Deine Schuld, wenn Sie so bleibt." - Die Ärzte

11

Samstag, 16. September 2006, 20:19

RE: Die wichtigsten Eigenschaften eines Star Wars Autors?

Er/ Sie müsste SW leben und lieben um selbst ein Teil davon zu werden. Außerdem darf er nicht zu viel verändern
sondern sollte die "Magie" von SW erhalten wie man sie erlebt wenn man einen der Filme zum ersten Mal sieht.
Die Sprache finde ich auch sehr wichtig. Die ersten Zeilen eines Buches legen fest ob man das Buch auch weiter ließt.
Besonders gute Kenntnisse finde ich nicht so wichtig wenn man gute und richtige Quellen zur Hand hat oder
sich mit anderen Autoren zusammen schließt (wenn man zum Beispiel in einer Reihe eine Fortsetzung schreiben will).
Ansonsten denke ich nicht das die Macher von SW es zulassen würden, dass jemand mit einer schlechten Art zu schreiben,
also ein schlechter Autor, überhaupt "zugelassen" wird ein Buch über SW zu verfassen.
Was möglich war und was geschah
zielt auf ein Ende, das stets Gegenwart.
Erinnert hallen Schritte wider
den Flur entlang, den wir nicht gingen,
zur Tür hin, niemals aufgemacht . . .
T.S. Eliot, Burnt Norton

12

Sonntag, 17. September 2006, 10:37

Zitat

Original von Ronen Tal-Ravis
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Man kann nicht nur, man muss Atmo schaffen, ohne altes zu wiederholen. Ansonsten wird es schnell langweilig und wirkt wie ein billiger Abklatsch. Dennoch muss ein SW-Roman klar als SW erkennbar sein, das Gefühl beim Lesen muss stimmen. Es reicht in meinen Augen nicht, einfach eine Geschichte zu schreiben, sondern es muss das richtige "Gewürz" hinein. Der Spielort der Geschichte darf nicht austauschbar sein, sondern eben echt SW.


So wie du es hier beschreibst würde ich dir in etwa recht geben. Ich habe aber ja auch Filmathmosphäre und nicht SW-Athmosphäre geschrieben, da dies für mich ein großer Unterschied ist. SW-Athmosphäre wird für mich nämlich nicht aufgebaut, indem man sich möglichst nah an die Filme hällt und sich auf die typischen Elemente wie Weltraumschlachten usw stützt, sondern in dem man Neues einbringt, dabei aber die früheren Handlungen logisch fortführt und keine allzu großen Fehler in der Charakterisierung macht.

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13

Sonntag, 17. September 2006, 19:51

Mhh, das ist interessant. Wenn mich jemand fragen würde, was genau denn SW-Atmosphäre ausmacht, könnte ich das eigentlich nicht beantworten. Es ist irgendwie nicht richtig greifbar, hat aber das gewisse etwas.
Es muss ein Kampf Gut gegen Böse enthalten sein, Humor mit Spannung und auch Drama und Tragik, aber das sind eigentlich Eigenschaften vieler guter Geschichten. Dennoch ist nicht jede gute Geschichte eine gute SW-Geschichte. Exotische Völker und Schauplätze, sollte es geben, Mystik... Aber irgendwie trifft es das immer noch nicht richtig.
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14

Montag, 18. September 2006, 20:27

Zitat

Original von Ronen Tal-Ravis
Es muss ein Kampf Gut gegen Böse enthalten sein, Humor mit Spannung und auch Drama und Tragik, aber das sind eigentlich Eigenschaften vieler guter Geschichten.


Was Tragik, Spannung und Drama angeht, so würde ich dir auf jeden Fall zustimmen. Mit dem Humor ist das so eine Sache. Ich finde man sollte lieber auf ihn verzichten, als ihn an Stellen/In Büchern einzubringen, in denen er nicht passt. Ein gutes Beispiel dafür wären für mich die beiden NJO-Bücher von Allston. Hätte es sich bei ihnen um Prä-NJO-Bücher gehandelt, wäre ich wohl total begeistert gewesen. So empfand ich den Humor des Öfteren als unpassend und störend. Besonders in der, in Rebel Stand vorhandenen Kombination mit dem typischen Bantam-Niveau.
Auf einen Kampf zwischen Gut und Böse verzichte ich bei SW dagegen nur zu gerne. Solange Gut und Böse aber nur recht schwammige Begriffe sind, finde ich das in Ordnung. Aber ich bin total froh, wenn ich nie wieder eine so stumpfe Gut & Böse-Geschichte wie Andersons Jedi Acedemy-Trilogie lesen muss.

15

Freitag, 22. September 2006, 18:32

Nicht ganz dazu aber trotzdem interessant

Mir ist vor einer weile zu Ohren gekommen, dass sich ein Jungschriftsteller mit dem Thema versucht. Wer genau es ist, kann ich leider nicht sagen. Allerdings weiß ich, dass er versucht, das Star Wars - Universum mit einem anderen bekannten Universum zu verbinden.
Zentrum der Geschichte soll ein junger Mann mit übermenschlichen Fähigkeiten sein. Zudem soll die Erde auch eingebunden werden.
Jetzt wollte ich mal fragen, ob das die Runde gemacht hat, oder ob ich mir das wieder nur eingebildet hab.
Mfg Neo Bane

16

Freitag, 22. September 2006, 19:47

@Neo Bane

Diese Nachricht wäre völlig neu. Und ich vermute mal, dass dich da geirrt hast. Denn es gibt derzeitig nur ein SW-Buch, zudem weder Thema noch Schriftsteller bekannt sind, und wäre eines vom beidem bekannt geworden, so wüssten das sicher schon einige.

17

Sonntag, 24. September 2006, 11:16

nichts gegen jungautoren, aber ich hoffe doch stark, dass du dich da wirklich geirrt hast. die erde hat meiner meinung nach in einem sw-roman überhaupt nichts verloren!

mal zurück zum eigentlichen thema:
was viele autoren zweifellos bereits haben, ist ausgereiftes militärisches, politisches und technisches wissen, was ein paar von ihnen dringend bräuchten, wäre eine art und weise, es ein wenig ansprechender an den leser zu bringen.
es gibt ein paar autoren, die ihr politisches fachwissen so in den vordergrund drängen, dass selbst figuren, die eher schießen, als verhandeln würden, politische debatten führen. ist jetzt vielleicht ein wenig übertrieben, aber der grundgedanke ist und bleibt für mich ein muss für einen sw-autor.

nach meiner meinung sollte auf jeden fall ein gesundes grundwissen über den vorhergehenden stoff vorhanden sein. nur so, finde ich, kann sich auch der nötige respekt zu der doch inzwischen gewaltigen storyline aufbauen.
respekt und das bewusstsein, an einem teil der star wars geschichte mitzuwirken sind das absolut wichtigste, was ein autor mitbringen sollte.
wer eine ehrliche faszination mitbringt, kann die vielbeschriebene atmosphäre erschaffen und auch charaktere zeichnen.
sozusagen geschichten von fans für fans, wenn ihr so wollt ;)

18

Montag, 25. September 2006, 20:39

Na, das Star Wars - Universum soll auch nur mehr der Hintergrundschmuck sein. Im Vordergrund steht mehr die Hauptperson, mit ihren persönlichen Abenteuern.

Sternenbummler

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19

Mittwoch, 18. Juli 2007, 20:42

Die wichtigesten Eigenschafte eines Star Wars- Autors sind:
1. Er wandelt den Charakter und die Eigenschaften der Figuren, die in Filmen vorgekommen sind nicht ab, sondern behält sie bei.
2. Er ist in der Lage noch so komplizierte Vorgänge leicht verständlich zu schildern.
3. Er behält die Film-Atmosphäre bei (was leider nur seeehr selten der fall ist.)
4. Er ist in der Lage Humor, Action, Drama und Liebe (ja das meine ich ernst) in einem Roman gekonnt vermischen und nicht zu viel von einem der jeweligen Eigenschaften einzubringen.
5. Er kann detailiert interresant beschreiben, tut dies jedoch nicht zu umfangreich.
6. Er bringt neue interresante Figuren ein, jedoch kommen die Film-Charaktere bei ihm auch nicht zu kurz.
7. Er kann den Leser fesseln und zum weiterlesen animieren.
8. Er ist mit Herz bei der Sache dabei. (Und das ist das ALLERWICHTIGSTE für mich)

Diese Eigenschaften konnte ich bis jetzt nur bei Timothy Zahns Thrwan-Triollogie, bei "Labyrinth des Bösen" von James Luceno und bei der Jedi Akademie-Trillogie von Kevin J. Anderson entdecken.

MfG Sternenbummler :D :D :D
Die dunkle Seite - Die Star Wars-Partei im Rollenspiel Power of Politics. Mitglieder gesucht...

20

Mittwoch, 18. Juli 2007, 22:01

Ich finde ein SW-Autor sollte sich gut mit starwars auskennen und mehrere Bücher/Reien gelesen haben.
Ansosten besteht die ,,Gefahr" das er irgendetwas schreibt, das überhaupt nicht stimmt. Er muss die Gefühle gut rüber bringen können(wie z.B. bei "das erbe der Jediritter", da hab ich paar mal geweint; ) ).
Er sollte aus plötzlicher Idee(z.B. das im beim fernsehn ne gute Idee kommt)
schreiben, nichts rzwingen, krampfhaft nachdenken, was er jetzt schreiben soll.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Yun Lukas« (18. Juli 2007, 22:02)


Sternenbummler

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21

Mittwoch, 18. Juli 2007, 22:05

Willkommen auf SWU!!! :woohoo

Zitat

Original von Yun Lukas
Ich finde ein SW-Autor sollte sich gut mit starwars auskennen und mehrere Bücher/Reien gelesen haben.
Ansosten besteht die ,,Gefahr" das er irgendetwas schreibt, das überhaupt nicht stimmt.

Da kann der Autor so viele Fehler machen wie er will. Jedes Buch wird vor Veröffentlichung von "SW-Experten" überprüft und die geben dem Autor bescheid, dass er xyz. ändern muss.
Einige Autoren arbeiten von vorne rein mit diesen Experten zusammen, um sofort bescheid zu wissen, wenn etwas falsch ist. ;)

MfG Sternenbummler :D :D :D
Die dunkle Seite - Die Star Wars-Partei im Rollenspiel Power of Politics. Mitglieder gesucht...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sternenbummler« (18. Juli 2007, 22:06)


22

Donnerstag, 19. Juli 2007, 11:34

Ich will auch erstmal die Zahn-Kritik aufgreifen:
Sicherlich hat sich Zahn mehr darauf konzentriert die Geschichte weiterzuentwickeln (das merkt man schon daran,daß die Thrawntrilogie der Wendepunkt des Krieges und die Hand-Reihe der Friedensschluß ist),aber die Characktere gar nicht weiterentwickelt zu haben kann man ihm nun wirklich nicht vorwerfen:
-Luke war in Episode VI endgültig zum Jedi-Ritter geworden,in der Thrawntrilogie macht er einige Schritte zur Weiterentwicklung zum Jedi-Meister.
Die OT zeigt seine Zeit als Schüler,die Thrawntrilogie seine Jahre,die ihn zum Lehrer machen.
In Erben des Imperiums sucht er nach C'baoth,weil er erkannt hat,daß er noch nicht so weit ist die Ausbildung von Leias Kindern aufzunehmen,in Das Letzte Kommando unterrichtet er Mara Jade.
-Leia entwickelt sich von der Rebellenführerin zu einer,wenn nicht der wichtigsten Diplomatin.
Man darf nicht vergessen,daß sie obwohl sie schon in Episode IV Senatorin war kaum praktische Erfahrungen in der Politik erhalten konnte (schließlich verlor sie ihr Amt und Volk kurz darauf) und wärend die Anfangsversuche nach den Blitzangriffen von Thrawn noch schleppend und wenig hilfreich sind erreicht sie schließlich ein ganzes Volk treuer loyaler Diener auf ihre Seite zu ziehen
-Han entwickelt sich mit am meisten weiter,der nicht mehr nur der für die Rebellen schießende und fliegende Schmuggler aus den Filmen ist sondern ein wichtiger Unterhändler mit den verschiedenen Schmugglergruppen
Die größten Entwicklungen nehmen aber neu eingeführte und Nebenfiguren wie Karde,Jade,Borsk,Mon Mothma,bel Iblis,Ackbar und co.

Jetzt zum Thema:
Ein guter Star Wars Author hat vor allem eine Leidenschaft für Star Wars zu haben!
Er sollte eine Star Wars Geschichte schreiben WOLLEN und nicht nur diese im SWU ansiedeln um mehr Geld damit zu machen.
Das heißt für mich neben einer fundierten Kenntnis der Characktere,der Politik,der Technik und der Ereignisse vor allem auch das Interesse eine Geschichte schreiben zu wollen,die hineinpasst!
Als klassisches Gegenbeispiel ziehe ich dabei gerne die Black Fleet Trilogie heran,wo viele Characktere Out-of-Charackter agieren (Lando als Spion?),viele Problemchen nur deshalb existieren,weil der Author die gängige Technologien nicht kennt (ständiges Schweben im Raum,weil man keine Repulsoren kennt?) und die drei Handlungsstränge der Geschichte einfach nicht zueinanderfinden im SWU,weshalb zwei kurze Verknüpfungen zusammengestellt werden indem man einen allmächtigen Luke präsentiert.
Eine gelungene Geschichte würde ich so bezeichnen,daß sie sich eines Konfliktstoffes annimmt,der im SWU existiert (Beispielsweise ein imperialer Warlord),oder logischerweise existieren müsste (beispielsweise die ehemaligen Geheimdienstler,die neue Arbeitgeber suchen wie in den X-Wingromanen),diese logisch als ernst zu nehmende Gegner aufbaut,am Besten ohne die nächste Wunderwaffe aufzutreiben (klassisches Beispiel der stetige Aufbau der imperialen Flotte unter Thrawn),eine innovative Strategie einbezieht um den Konflikt zu strecken (klar das man hier Zahn als Beispiel nehmen muss) und in einer großen Schlacht sein Ende findet.
Im Grunde brauch ich gerade in den Nach-Endorbüchern da gar keine Jedis,weil die meiste Zeit dabei eh fast keine existierten und man da schon viele Jahrzehnte Konflikte ohne Jedis hatte,also entsprechend viele Characktere,die deren Stelle eingenommen hatten,einfügen könnte

MiniWan

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23

Freitag, 20. Juli 2007, 19:34

Ich muss leider mal wieder meine Standartkritik am EU loswerden, die aber hier auch perfekt reinpasst:
Die Romane eines guten SW-Autors zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie die eigentliche Story (nämlich die der Filme ;) ) möglichst logisch und ähnlich - in Bezug auf den Stil der Saga - fortführt.
Sprich: Es muss alles passen, der Autor sollte seine Bücher nicht in den Mittelpunkt rücken - und das ist der Unterschied zwischen "normalen" Autoren, die völlig neue Welten, Personen usw. schaffen und SW-Autoren bwz. Autoren, die ein Thema "erweitern" müssen.
SW-Autoren haben eben eine große Verantwortung gegenüber anderen EU-Storys und vor allem den Filmen...aber viele missbrauchen ihre Verantwortung; schaffen Invasionen, Kriege und neue Imperien und stellen damit die Handlung der Filme und anderer EU-Storys in den Hintergrund. Ein guter SW-Autor tut das eben nicht; er sollte sich aber auch nicht der Filmhandlung "fügen" und lapidare Nebenhandlungen ohne Bedeutung schreiben!

...und btw sollten sie dem SW-Fan natürlich auch spannende und komplexe Handlungen bieten - bei den Jude Watson-Büchern z.B. komme ich mir nämlich so vor, als ob ich um 10-15 € beschissen wurde ;)
Try not! Do it or do it not. There is no "try"!

"Yoda rth stimmt doch G.A.R nicht! Als Obi ch Jedi Sithtunde Han STAR WARS dAnakin wür2d2e..."

Ceillean

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24

Freitag, 20. Juli 2007, 20:05

Ich hab jetzt die vorherigen Antworten nicht gelesen und schreib einfach mal drauf los:

IMHO, sollten sich die Autoren als aller erstes mit den Charakteren auskennen. Besonders Troy Denning. :evil:
In einem Buch ist der Charakter so, und zwei Bücher später hat er eine unlogisch 180° Wendung hinter sich. Mega nervig.

Dann sollte der Autor eigentlich auch die Story kennen. Diese kleinen Flüchtigkeitsfehler, die es manchmal gibt, sind zwar nicht schlimm, aber wenn das dem Leser auffällt ist das nicht so prickelnd.
D.h. der Autor sollte die vorherigen Bücher auch kennen.

Und, natürlich nicht zu vergessen, sollte der Autor die Filme kennen. ;)
"This threshold is mine. I claim it for my own. Bring on your thousands, one at a time or all in a rush. I don't give a damn. None shall pass." -- Ganner Rhysode

25

Freitag, 20. Juli 2007, 23:46

der autor muss sich mit star wars identifizieren können, er soll generell erfahrung im fantscifi-genre haben, er sollte eine sensationelle rundumsicht sein eigen nennen können, und natürlich das wichtigste zum schluss -> mit herz und seele bei der sache sein

26

Dienstag, 25. März 2008, 06:46

Es ist meiner Meinung nach nicht nur wirchtig, das er die Bücher kennt die vorher Handeln, sondern Auch das sich die Story nicht mit Storys von anderen Autoren wiedersprechen.
Stellt euch for der Autor läst eine Peron bei irgend einer Schlacht sterben, und in einem Buch das eine anderer vor ihm geschrieben hat, allerdings Zeitlich gesehen später Spielt lebt jene Person wieder!
Das währe doch echt dum! :O
Küss Meinen Wookie!

The dark side

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27

Dienstag, 25. März 2008, 08:24

Ja ein Autor sollte sich schon mit dem was er schreibt auskennen.
Ich finde aber dass in SW das recht gut gelöst wurde, da man nur kleine fehler findet. Die wichtigsten eigenschaften eines Autors sind natürlich, wie er alles schilldern kann und neue ereignisse gut ins gesamtbild einzufügen.
Er muss auch so schreiben können, dass man sich in die story und in personen reinversetzen kann.
Darth Plagueis - Das Holocron, meine Fan Fik.
Mehr dazu hier
"Er konnte andere vor dem Tod bewahren, aber sich selbst konnte er nicht retten..."

28

Mittwoch, 26. März 2008, 17:42

Was dan noch dazukommt ist das die Geschichte Mitereisen muss. Eine Langweilige Story is das Letzte!
Die Personen sollen sympatisch und die Spanung darf nicht dadurch genomen werden, das schon immer alles im Voraus geschildert wird. Und das ende Sollte auch gut beschrieben sein und nicht zu schenll, sonst wirk die Story echt abgehackt. :rolleyes:
Küss Meinen Wookie!

29

Dienstag, 1. April 2008, 01:45

RE: Die wichtigsten Eigenschaften eines Star Wars Autors?

Joa, die wichtigsten Eigentschaften haben die meisten hier ja schon genannt :

- Der Autor muss sich wirklich mit dem EU auskennen
- Der Autor muss ein gewisses Verständnis für die Figuren und das Universum haben, da er sonst vieles verfälscht oder neue Charaktere/Ereignisse einführt, die so absolut nicht ins Star Wars Universum passen wollen

Was mir persönlich noch wichtig wäre, wäre Kreativität. Nach dem 20. Dunklen Lord, der noch stärker ist als der vorherige, und der 30. Superwaffe, welche mit einem Schuss ganze Planetensysteme ins Jenseits befördert, wird es langweilig, wenn da nicht besondere Komplikationen oder Entwicklungen hinzukommen. Dennoch sollte es gegeben sein, dass eine gewisse Relevanz für das ganze Universum oder die Entwicklung wichtiger Charaktere besteht, denn wen interessiert z.B. ein Konflikt auf einem kleinen unbedeutenden Planeten, an dem keine Figur teilnimmt, die irgendwann, irgendwie mal eine wirkliche Rolle spielt ;)

Ansonsten gelten dieselben Regeln wie für jeden Autor im Bereich Sci-Fi/Fantasy : Spannend schreiben, unterhaltend schreiben, in sich logisch bleiben und vor allem das Interesse des Lesers an Charakteren und Handlung wecken.
Man kann nie genug guten Wein, hübsche Frauen und Aufmerksamkeit haben. - Talon Karrde
There is only one return and it's not of the king, it's of the Jedi - Randall Graves