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Aaron

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Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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1

Freitag, 23. Juni 2006, 10:27

Editorial: Back to the roots


Editorial: Back to the roots
Freitag, den 23. Juni 2006 um 09:03 Uhr von Aaron

Retroactive continuity - Retconning: die nachträgliche Veränderung von Fakten zur Schaffung einer neuen Kausalität. Krieg der Sterne kennt solche Geschichtsumdeutungen - oder -fälschungen? - seit seiner Entstehung.
Als "Wahrheit von einem gewissen Standpunkt" wurde Vader schon 1983 von der Personifizierung alles Bösen zur verlorengeglaubten Vaterfigur.

Mit den Prequels erreichte das Retconning einen neuen Höhepunkt: offensichtliche Widersprüche zwischen den neuen Filmen und früherem Material aus dem Erweiterten Universum - sowie in Einzelfällen aus den früheren Filmen - mußten nach jedem Filmstart umfassen korrigiert oder genauer gesagt kaschiert werden.
Besonders phantasievolle Lösungen fanden sich für Boba Fetts Beziehung zu Jaster Mereel und die Ursprünge des Todessterns - ein Todessternerfinder oder zwanzig, was macht das schon?!

Seit über einem Jahr liegen die Prequels nun hinter uns, die goldenen Tage des Retconning sollten damit ebenso vorüber sein - sollten sie. Doch stattdessen scheint das wahre Retconning nun gerade erst zu beginnen: mit dem Start der Comicreihe Legacy und der Romanreihe Legacy of the Force ist ein neuer Sithorden in die weit, weit entfernte Galaxis eingeführt worden - das Gleichgewicht der Macht, seit 1999 der zentrale Handlungsaspekt des Filmuniversums, ist zur bedeutungslosen Episode herabgeschrieben worden.

Ein heute im Hyperspace der offiziellen Seite veröffentlichter Zusatzbericht zum Insider-Magazin enthüllt gleichermaßen die Kunstfertigkeit des neuen Retconnings, wie seine nie dagewesene Beiläufigkeit.
Mit beeindruckender Anmut hangelt sich der Artikel vom Unendlichen Reich der Rakata zu Exar Kun, von Darth Ruin zu den Propheten der Dunklen Seite, von Lord Kaan zu Lumiya. Die Zweierregel Revans und Malaks vor der Zweierregel von Darth Bane wird ebenso locker retuschiert, wie das halbe Dutzend Dunkle-Seite-Bruderschaften in das große Mosaik der Sith eingefügt wird: die Kontinuität, sie ist so glattgeschliffen und makellos wie Vaders Helm.

Den größten Schlag führt der Artikel mit einem kleinen Satz, der Anakins Leben zur Episode reduziert:

"Simply, if the will of the Force demands balance, then evil can never die - wenn der Wille der Macht Gleichgewicht verlangt, kann das Böse niemals sterben."

Seltsam - erzählt George Lucas nicht das genaue Gegenteil? Sagt er nicht in der "Chosen One"-Doku auf der Episode-III-DVD, daß Anakin der Auserwählte sei, weil er die Sith vernichte? Daß es Anakins Schicksal gewesen sei, dies und ausdrücklich dies zu tun?
Was wird hier eigentlich gespielt? Was will man uns hier vorgaukeln? Und welchen Sinn hat Anakins langer Leidensweg nun überhaupt noch?

Die Tragödie des Anakin Skywalker ist nicht länger der Tod seiner geliebten Mitmenschen oder auch nur sein Sündenfall - Anakins Tragödie ist die Bedeutungslosigkeit seines Daseins.

Und die Moral von der Geschichte? Das EU hat sich genau zu dem disqualifiziert, was es in George Lucas' Augen schon immer war. Im Cinescape-Magazine beschrieb er das im Juli 2002 so:

Es gibt hier zwei Welten. Meine Welt - das sind die Filme - und diese andere Welt, dieses Paralleluniversum - die Welt der Bücher, Spiele und Comics."

Was für ein Armutszeugnis nach all den Jahren wieder auf diesem Punkt angekommen zu sein. Die Licensing-Mitarbeiter können sich wirklich gratulieren.

Dieser Leitartikel gibt nicht notwendigerweise die Meinung von StarWars-Union.de wieder.

You think a little thing like death's gonna slow us down?!
-Han Solo

2

Freitag, 23. Juni 2006, 10:43

Uff! Der Artikel liegt ja ganz schön schwer im Magen!

Überwiegend kann man dem Inhalt nur beipflichten. Die eigentliche "Sonderstellung" der Familie Skywalker verschwindet als kleine Anekdote in der unendlichen Timeline des EU.

Wenn man es überspitzt ausdrücken möchte, kann man sagen, dass aus der Saga eine Daily Soap geworden ist, bei der eines sicher ist, nämlich das nichts sicher ist!

Aber um der Sache noch positive Aspekte abzugewinnen:

Wenn es nicht immer mal wieder zu Irritationen kommen würde, könnten wir an dieser Stelle nicht weiter so trefflich diskutieren.

Möge die Macht (weiter) mit uns sein!
Ein Geschöpf ist der Mensch, er ist gut, er ist schlecht, hat zwei Seelen in sich...fordern beide ihr Recht!
Nichts ist weder gut noch böse, erst unser Denken macht es dazu.

3

Freitag, 23. Juni 2006, 10:52

Also ich find das schon ganz ok.
Warum sollte die Geschichte der Familie Skywalker (insbesondere Anakins) gewichtiger sein als zb die Geschichte des Exar Kuhn?
Beide haben zu ihrere Zeit die Galaxie verändert. Beide haben ihre namen in die Geschichte eingebrannt, also is das schon ok das die Episoden die wir im Kino gesehen haben nur ein weiterer Teil der ganzen Geschichte is.

Und das Anakin die Sith auf ewig vernichtet hat war mir nicht bewusst, klingt auch unlogisch. Die Sith sind wie die Jedi nicht nur Institution sondern Idiologie. Das wäre so als würde man sagen im 2. Weltkrieg wurden die Nazis besiegt also gibt es heute keine mehr. (ein etwas drastisches Beispiel aber ich glaub dann versteht jeder was ich meine)
"Captain? Ist mein Flaggschiff bereit?"
"Die Schimäre ist gefechtsbereit, Admiral!"

4

Freitag, 23. Juni 2006, 10:58

Also Leute, irgendwie habt ihr gar nicht verstanden, worauf der Artikel hinaus will.

Es geht nicht darum, daß die Geschichte Anakins nur noch ein kleiner Teil in der gesamten (EU-)Geschichte einnimmt. Es geht darum, daß ihre eigentliche Aussage ignoriert wird.

Lucas will (u.a.) mit seiner Filmgeschichte erzählen, wie Vader/Anakin die Sith vernichtet, komplett auslöscht, und damit das Gleichgewicht herstellt.
Jetzt kommt das EU an und behauptet einfach, das Gleichgewicht kann nur vorhanden sein, wenn es auch das Böse, also die Sith gibt. Das ist genau das Gegenteil von dem, was Lucas uns erzählen will.
"There must be some way out of here", said the Joker to the Thief
"There’s too much confusion, I can’t get no relief"

5

Freitag, 23. Juni 2006, 11:23

Nun dann klingt mir das was uns das EU sagt um vieles logischer.
Wie gibts ein Gleichgewicht ohne was auf der andern Seite??
Naja ich bin kein großer Lucas Freund und das hat jetzt auch nicht dazu beigetragen das es besser wird.
Das einzige was er Richtig gemacht hat war die Star Wars Geschichte zu beginnen.
"Captain? Ist mein Flaggschiff bereit?"
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Darth Kline

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6

Freitag, 23. Juni 2006, 11:41

Ich kann da meinem Vorredner nur zustimmen, das das EU mit seiner Aussage des Gleichgewichts der Macht richtiger liegt, als GL mit seiner Aussage!
Denn wie kann etwas im Gleichgewicht sein, wenn es von der jeweiligen Sache nur eine Seite gibt. Das Böse gehört zum Guten, wie die Nacht zum Tag gehört und umgekehrt.
Dieses Verhältnis wird ja auch schon jahrtausendelang in der fernöstlichen Ying & Yang - Philosophie gelehrt, das eine Seite ohne die andere nicht existieren kann.
Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen wird nie alt werden.
( Franz Kafka )

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Kay Katarn

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7

Freitag, 23. Juni 2006, 11:45

Ufff.... 8o

Das ist jetzt für mich natürlich schon irgendwo ein Schlag mit dem Vorschlaghammer für mich... :(

Über 10 Jahre lang lese ich jetzt das Expanded Universe, das sich größtenteils immer um die Famile Skywalker und deren Gefährten dreht, für mich persönlich eigentlich der Dreh-und Angelpunkt des Star Wars Universums...
Und durch die Filme ist diese Epoche ja eigentlich auch diejenige, welche die größte Existenzberechtigung überhaupt hat... ;)

Und nun reduziert man alles was in den Filmen ( und für mich irgendwo auch in der gesamten EU-Literatur die sich rund um diese Epoche und den Skywalkerclan dreht) zu einer "geschichtshistorischen Randnote", in etwa so, wie wenn man die Befreiung Europas im zweiten Weltkrieg auf einer Stufe mit der Erfindung der Mikrowelle stellt...

So, als würde mann dann sagen:
Beides war "irgendwann" mal wichtig und ist irgendwann mal passiert, aber das wars auch...??? Das kann ja wohl nicht sein, und würde auch niemand machen, oder??? ;)

Also,ich finde, die Vernichtung der Sith durch "Anakin Vader" ist DAS Ereignis und der DER Dreh- und Angelpunkt der gesamten Star Wars Timeline, und sollte meiner Meinung nach nicht zu einem von tausenden Ereignissen die "halt irgendwann mal so stattgefunden haben " verkommen... :(

Also mich als Star Wars UND EU Fan verärgert das jetzt schon ungemein, da dass für mich ebenfalls( wie Aaron schon sagte ) folgendes bedeutet:

Zitat

Und die Moral von der Geschichte? Das EU hat sich genau zu dem disqualifiziert, was es in George Lucas' Augen schon immer war. Im Cinescape-Magazine beschrieb er das im Juli 2002 so:

Es gibt hier zwei Welten. Meine Welt - das sind die Filme - und diese andere Welt, dieses Paralleluniversum - die Welt der Bücher, Spiele und Comics."


Ich habe die Kontinuitätsfehler immer akzeptiert wie sie sind (was man liebt, dem vergibt man vieles ;)), und habe mich, wenn ein Versuch gestartet wird die Kontinuität wieder herzustellen immer gefreut, weil sich da dann jemand die Mühe gemacht hat, sich was "nettes" zu überlegen, damit es doch passt...

Aber das alles jetzt für eine eigentlich "noble Absicht "(nämlich Kontinuitätsschaffung) symbolisch gesehen in die "Tonne getreten wird"...Das ist sehr sehr schade, und wird sicherlich nicht allzuviel Akzeptanz (um von freudiger Zustimmung mal garnicht zu sprechen) im Fandom finden... :(

Ich habe lieber meine Kontinuitätsfehlerchen, wo dann und wann mal einer behoben wird, als eine flüssige Kontinuität auf Kosten der Filme, die für mich DER MAßSTAB sind, nachdem sich die Kontinuität des EU´s zu richten hat...

Dass dies bis letztes Jahr, als noch nicht alle Filme erschienen waren, natürlich nicht immer möglich war, ist klar, aber alles was jetzt kommt, sollte sich meiner Meinung nach, nach den Ereignissen der Filme richten...

Meine Meinung!!! ;)

euer Kay Katarn :P :P :P
"Ooh, lookee here...The Mayor of Munchkinland over there..."
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Janski

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8

Freitag, 23. Juni 2006, 11:46

Ich denke dies ist eine Diskussion welche sich beliebig lange weiter führen lässt, da es gute Argumente auf beiden Seiten gibt.
Trotzdem habe ich dass Gefühl dass Lucas das EU mit Füssen getreten hat. STAR WARS wäre heute vielleicht nicht so populär oder hätte weniger Fans wenn es nicht Autoren wie z. B. Timothy Zahn gegeben hätte. Jedoch diese Autoren und ihr Geschichte zu missachten und zu behaupten es hätte nichts mit seinen Filmen zu tun ist ehr ein Armutszeugnis. Das ganze Mysterium um die Sith zum Beispiel haben doch so richtig erst andere Autoren und Videospiele wie nicht zuletzt "Knights Of The Old Republic" gebildet. Und da stimme ich Mitthrawnuruodo zu, die Geschichte wie sie das EU erzählt klingt um vieles logischer und besser.
Wäre halt nur schön gewesen wenn Lucas sich den Wünschen der Fans etwas mehr gebäugt hätte und das EU stärker mit in die Prequels hätte einfliessen lassen.
'The Republic will be reorganized into the first Galactic Empire!'

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Aaron

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9

Freitag, 23. Juni 2006, 12:09

Zitat

Original von Janski
Ich denke dies ist eine Diskussion welche sich beliebig lange weiter führen lässt, da es gute Argumente auf beiden Seiten gibt.
Trotzdem habe ich dass Gefühl dass Lucas das EU mit Füssen getreten hat. STAR WARS wäre heute vielleicht nicht so populär oder hätte weniger Fans wenn es nicht Autoren wie z. B. Timothy Zahn gegeben hätte. Jedoch diese Autoren und ihr Geschichte zu missachten und zu behaupten es hätte nichts mit seinen Filmen zu tun ist ehr ein Armutszeugnis. Das ganze Mysterium um die Sith zum Beispiel haben doch so richtig erst andere Autoren und Videospiele wie nicht zuletzt "Knights Of The Old Republic" gebildet. Und da stimme ich Mitthrawnuruodo zu, die Geschichte wie sie das EU erzählt klingt um vieles logischer und besser.
Wäre halt nur schön gewesen wenn Lucas sich den Wünschen der Fans etwas mehr gebäugt hätte und das EU stärker mit in die Prequels hätte einfliessen lassen.


Also mit diesem Mythos muß man einfach mal aufräumen: das EU ist - und das sage ich eigentlich als jemand, der die Existenz von Ablegerprodukten schätzt - ein Minderheitenprodukt.

200000 Hardcover-Bände von Vector Prime, dem ersten Band der NJO, sind in den USA über den Ladentisch gegangen, 110000 waren es nur noch bei The Unifying Force, der Tragödie letztem Teil. Die Taschenbücher der NJO-Reihe haben jeweils etwa 300000 pro Band abgesetzt, und das sind für EU-Romane hohe Zahlen.
Dem stehen 1,4 Millionen verkaufte Hardcover-Ausgaben der Romanadaption von Episode I gegenüber. Wo kann man angesichts solcher Zahlen von einer Gleichwertigkeit sprechen?

Was dem Fandom in den 90ern auf die Beine geholfen hat, waren zwei Sachen: 1. Shadows of the Empire und 2. die Special-Edition. Die Thrawn-Reihe verblaßt im Vergleich zu diesen beiden Großereignissen, die in sämtlichen Medien vertreten waren. Nicht Romane haben das Fandom wiederbelebt, sondern die Filme und ein filmähnliches Projekt.

Was nun das Verständnis des Gleichgewichts der Macht angeht, so kann ich da nur sagen, daß es eine reine Milchmädchenrechnung ist, ein Gleichgewicht in der zahlenmäßigen Gleichheit der beiden Machtnutzerorganisationen zu sehen. Sind zwei Äpfel und zwei Birnen ein Gleichgewicht? Ist man mental im Gleichgewicht, wenn man tagsüber Dr. Jekyll und nachts Mr. Hyde ist? Wo ist da Gleichgewicht, wenn zwei Massenmörder zwei Engeln der Barmherzigkeit gegenüberstehen? Wo ist da Gleichgewicht, wenn die Zerstörung einer Welt ausgeglichen werden kann durch die Schaffung einer anderen?
Die Sith sind kein Gleichgewichtsfaktor. Sie sind der Tod. Sie zerstören, sind Agenten des Chaos und der Unordnung. Das sieht man doch in den Prequels: die Sith tauchen auf, und vorbei ist es mit Frieden und Gerechtigkeit und Gleichgewicht.
Daß sich das EU auf Milchmädchenebene begibt, ist einfach ein Armutszeugnis. Waren die Bantam-Jahre schon lächerlich, hat sich das EU jetzt endgültig ins Abseits manövriert. Was gerade deshalb so bedauerlich ist, weil mit Stover erst unlängst etwas Verstand zurückgekehrt war, und auch an anderen EU-Fronten ein tiefergehendes Verständnis an Boden zu gewinnen schien.

Everything dies. In time, even stars burn out.
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-Han Solo

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10

Freitag, 23. Juni 2006, 12:17

Widersprüche gab es schon immer bei Star Wars, das hat angefangen bei den ersten Büchern ( Skywalkers Rückkehr ) und setzte sich nach 20 Jahren in den Prequels fort. Als Obi-Wan zum Beispiel zu Luke sagte, dass Anakin bereits ein guter Pilot war, als er ihn kennenlernte, hatte ich definitiv keinen 9-Jährigen erwartet, der einen Glückstreffer landet.
Solche Widersprüche setzten sich dann in der "Meister"-Frage von Obi-Wan fort, etc.
Was ich damit sagen will ist, ich finde es gar nicht schlimm, wenn nicht alles passt, denn auch in unserer Geschichte finden sich Widersprüche, etc. und Erinnerungen ( in diesem Fall die der erzählenden Personen ) können durchaus verfälscht sein. Ganz zu schweigen davon, dass Obi-Wan ja dafür bekannt ist, Dinge nur aus einem bestimmten Standpunkt heraus zu erzählen.
Wie auch immer, das sollte keine Freikarte sein, komplette Sinnverfälschung vorzunehmen und das EU hat es aber auch meiner Meinung, gerade zu Beginn sehr übertrieben. Die erste Reduzierung von Anakins Tat und Erlösung fand ja bereits mit der Comicserie "Dark Empire" statt, in der es vor Imperatorklonen nur so wimmelt und alles noch viel größer und schlimmer ist, als in den Filmen. Gott sei Dank ist dieser frühe Teil des EUs mittlerweile eher in der Versenkung verschwunden.
Die Sith waren ja im EU aber nie wirklich ausgestorben. Immer wieder tauchten Dunkle Jedi auf, alte Schüler von Vader oder vom Imperator, neue Abtrünnige, etc. auch wenn es weniger wurde - wahrscheinlich um endlich mal Abwechslung zu bringen.
Die NJO, die ich anfangs nicht sehr mochte, trat da aber glanzvoll hervor. Es gab keine Sith, nicht wieder irgendwelche Möchtegern-Imperiale, sondern etwas völlig Neues kam auf die Galaxis zu. Die Gefahr einer Abwertung der Filme schien gebannt und man hatte endlich einen Weg gefunden die Figuren des EU tragisch und episch handeln zu lassen, ohne dabei die Filme ihrer Identität zu berauben.
Dann kam die Mitteilung der Serie und ich wurde erneut misstrauisch. Wer ein bisschen herumsucht wird schnell finden, dass ich von Anfang an skeptisch war, was eine Serie zwischen EP III und IV für die Geschichte der Filme bedeuten würde, dass es die Filme auf eine bloße Episode, den Fall und die Erlösung Anakins nur zu einer Randnotiz im galaktischen Geschehen reduzieren würde.
Die Katastrophe tritt nun aber noch früher ein mit einer neuen Produktoffensive, die die Zeit lange nach den Filmen beleuchten soll, teilweise nicht einmal mit alten Bekannten - mit Ausnahme der Sith natürlich. Wie einfallsreich. Aha, also wieder die Sith. Erste Anklänge an Anakins eher minderwertige Arbeit zeigten sich schon in der NJO, als die Republik zerfiel und von Eintracht und Frieden nicht mehr viel zu spüren war. Und jetzt sind auch wieder die Sith da, ergo Anakin hat versagt, er hat nicht das Gleichgewicht gebracht, was nach GL bedeutet die Sith auszulöschen. Was ja schließlich auch Sinn macht, wenn man dafür sorgt, dass beide Sith aufhören zu existieren. Gestalten wie Asaijj Ventress mal nicht mitgerechnet, die ja - wie in Clone Wars immer wieder pflichtschuldig beteuert - wird kein Sith ist und so irgendwie diese Zweierregel umschiffen konnten.
Wenn aber Anakin nun gar nicht die Sith vernichtet hat, sprich die Prophezeiung nicht erfüllte, dann ist er auch nicht der Auserwählte und damit ist seine Geschichte erst recht eine galaktische Fußnote.
Völlig unnötig wie ich finde. Wieso einen neuen Sithorden erstehen lassen, wenn es 25000 Jahre von Geschichte gibt, die man schön nutzen könnte, um die die nach mehr Jedi-Action lechzen zu bedienen? Wieso die Filme so sabotieren?
Fairerweise muss man sagen, dass es aus einem philosophischen Standpunkt heraus sinniger ist, wenn Gleichgewicht wirklich Gleichgewicht bedeutet und nicht die Zerstörung des Bösen. Ohne Licht kein Schatten, ohne das Böse hört auch das Gute auf zu existieren. Ying und Yang.
Aber das weiß GL doch sicher auch als Mythologiegraduierter, also hat er sich doch offensichtlich bewußt dagegen entschieden eine solche Interpretation zuzulassen. Da kommt dann allerdings die Frage auf, warum er es dann seinerseits zulässt, dass nun diese "Geschichtsverfälschung" ins Extreme geführt wird, wiedereinmal. Der Imperator ist gar nicht tot, die Sith sind gar nicht ausgelöscht, die Republik gibt es gar nicht mehr... Es war also letzlich alles für die Katz und am Ende ist Star Wars zerstört, der Sinn der Geschichte so völlig verfälscht, dass das Original eigentlich nur noch Störfaktor im EU ist und nicht anders herum. Beinahe täglich tummeln sich auch in diesem Forum Threads und Beiträge in denen sich beschwert wird, warum dies und das in den Filmen ganz anders ist, als im EU, die Rangfolge ist also vertauscht. In den Köpfen der "Neuen", der die SW nicht schon seit Jahrzehnten kennen, nehmen die Filme also bereits eine sehr viel geringere Rollen ein, als es sein sollte - das ist nicht wertend gemeint, zeigt aber deutlich was das EU den Filmen bereits angetan hat.
Die Frage ist, kann das auf Dauer gut gehen. Ist der Nachschub an Neuen Fans groß genug, um etwaiges Desinteresse der alten Filmgetreuen zu kompensieren?
Ich will das EU nicht völlig verreißen, es gibt viele gute Geschichten, die es schaffen auch neben den Filmen zu existieren, ohne diesen zu widersprechen oder sie zu degradieren, aber das ist zumindest scheinbar nicht mehr länger die Regel.
Die Frage ist, wie lange wird das noch gutgehen und wie lange wird es noch Interesse an SW geben, wenn sich ständig alles wiederholt. Die Frage ist, wer könnte dem ein Ende machen und warum macht es George Lucas nicht? Ein Wort von ihm und es gäbe keinen neuen Sithorden. Ein Wort von ihm und Anakin wäre immer noch der Auserwählte. Wenn schon dem Schöpfer die Geschichte der Filme nicht wichtig ist, wie sollte sie es dann für die Konsumenten sein?
Aber ich will auch nicht alles schwarzmalen. Denen, die sie so mögen, wie sie sind, bleiben die Filme ja erhalten und die Teile des EU, die man nicht mag, lassen sich ja einfach "ausblenden".
"We Came In Peace For All Mankind." - Apollo 11

"Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur Deine Schuld, wenn Sie so bleibt." - Die Ärzte

11

Freitag, 23. Juni 2006, 13:18

Wirklich schade. Da merkt man wieder einmal, wie viel man dort von uns ehrlichen Fans hält. Wir sollen wohl einfach nur die Produkte kaufen und die Klappe halten :(

Dass das EU aber ein Minderheitenprodukt ist finde ich nicht ganz. Es wurden zwar z.B mehr Episode 1 Romane gedruckt .... aber wieviele Romane zu den Filmen gibt es? Genau 6. Und Romane aus dem EU? Unzählige. Und all die Fans, die hier rumschwirren haben wohl ein bisschen mehr SW-Zeug zu Hause, als vielleicht die Film-DVD's.
Nachdem was ich hier nämlich mitbekommen habe, sammelt hier fast jeder irgendetwas von SW, dass nicht direkt mit den Filmen zu tun hat. Seien es Romane, Computerspiele, Figuren, Comics oder sonst was.

Was die Sith-Sache betrifft: Für mich sind die Sith in Episode 6 ausgestorben, egal welcher Pseude Sith-Orden noch kommt ...

Lord Sidious

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12

Freitag, 23. Juni 2006, 13:37

Das ist mal eine Nachricht, die mich sehr zum Nachdenken gebracht hat.
Ich bin eigentlich ein sehr "treuer" Fan des EU, ich habe im Vergleich zu anderen Fans recht wenig am EU zu meckern("Dark Empire" bspw. stört mich auch heute nicht, eher das Gegenteil ist der Fall).Mich stört auch nicht, wie die Bauzeit des einen oder mehrer Todesterne aus ROTS und dem EU "zurechtgebeogen" wird.

Ich habe mich auch sehr auf die Legacy-Comic-Reihe gefeut, aber dieser Artikel läßt mich nun zweifeln.Es wird wirklich die ganze Tragödie des Anakin Skywalker ad absurdum geführt, so, als ob es gleich gewesen wäre, wenn er das Gleichgewicht durch die Vernichtung der Sith wieder hergestellt hätte oder nicht.

Wenn es jetzt schon soweit ist, was wird dann in Zukunft noch Alles bis zur Unkenntlichkeit verändert, oder gar ganz zerstört?Bedeutet das nicht auch, das die ganze Kanonregelung(G-Kanon, EU-Kanon), sinnlos ist?Durch Legacy wird ja bereits Lucs Kernaussage der Saga, dass Anakin der Auserwählte ist, und die Sith vernichtet, außer Kraft gesetzt.

Ich bin jetzt doch ein wenig geschockt, das EU scheint sich wohl doch nur noch zum Schlechteren zu verändern :(

13

Freitag, 23. Juni 2006, 13:48

also das ganze jetzt ist irgendwie schwer zu verdauen! naja ich hoffe die leute von der starwars schmiede machen was gutes daraus! nicht dass sie das ganze aufgebaute star wars universum in den müll ziehen oder zu irgednwelchen kindischen action anatomics heruntersetztn!!!

14

Freitag, 23. Juni 2006, 14:03

Also ich stell mal ne Frage weils mir wirklich nicht bewusst ist:
Ist den nun Anakin devinitiv der Auserwählte? Oder rätselt man da nicht noch immer?
Und sein "Leidensweg" is für mich jetzt auch nicht die Leistung.
Ein arrogantes Burscherl kommt daher, weil nicht alles so läuft wie ers will macht er den andern alles kaputt, ist dann 20 jahre nur böse und am Ende richtet er sich gegen seinen meister eben wieder nur weil der seinen Sohn killn will. Wo is da die selbstlose Tat? Wo ist der Leidensweg? Er hat zu jeder Zeit frei entscheiden können. Er wusste zu jeder Zeit die Konsequenzen.
Und er hat letztenendes eigendlich nur das wieder ins Lot gebracht was er verursacht hat.

Zum EU ich bin auch der Meinung das es viele Romane gibt die man sich echt sparen hätte können aber das is nun mal Geschmacksache.
Und weil vorhin jemand mit Verkaufszahlen angefangen hat: ich denke mal das die vielen Leute die sich den Roman zum Film und vielleicht die DVDs kaufen und nicht mehr nicht mal wissen das ein EU gibt und insofern is für die auch die ganze Disskussion wurscht also sollte sich Lucas in diesem Fall wohl eher den Wünschen der Fans beugen.

Als Beispiel: Warum konnte er nicht den Konstrukteur des Todsterns aus dem EU nehmen sondern musste die Pläne auf Geonosis zeigen (was mich maßlos gestört hat) es hat keinen Einfluß auf die Handlung aber er musste wieder sein technologisches Schreckgespenst zeigen.
Ich denke Herr Lucas hätte mit mehr Bedacht umgehn solln.
Auf den Tisch zu haun und zu sagen das er die einzig ware Erleuchtung
hat ist zu wenig.

Also für mich ist Star Wars mehr als nur Skywalker.
"Captain? Ist mein Flaggschiff bereit?"
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farway

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15

Freitag, 23. Juni 2006, 14:09

Das ist ja hier die reinste Fanverhetzung! :( :( :(

Nur weil jemand die Fehler zwischen den Filmen und den EU glatt ziehen wollte, bricht hier gleich ein Geschrei von wegen Herabsetzung der Filme los.

Was soll das jetzt alles heißen? Ist das das Ende von StarWars-Union? Boykott dem EU? Schluss mit Star Wars an sich? Wohl kaum, oder?

Meiner Meinung nach sind die Filme der Dreh- und Angelpunkt der Saga und werden es auch immer bleiben. Das EU liegt darum herum. Somit ist es auch dessen Aufgabe Fehler zu beheben.
Ich verstehe den Artikel (den eigentlichen im Hyperspace, nicht den Hetzartikel hier) nicht als Herabsetzung der Skywalkers.
Mal ehrlich, in einer Geschichte von fast 30.000 Jahren kann eine einzelne Person nicht so wichtig sein, das mit ihr alles steht und fällt. Anakin ist wichtig, für seine Zeit und auch noch lange danach. Aber es ist für mich durchaus legitim, das sich die Geschichte wiederholt.

Und wo bitte hat Lucas seine Meinung von Gleichgewicht so sehr festgeklopft, dass der Hyperspace-Artikel einen Konflikt dazu darstellt?
Sicher, Anakin ist der Auserwählte, er hat die Macht ins Gleichgewicht gebracht. Aber wo sagt Lucas, dass nun nie wieder etwas Böses geschehen darf? Ich denke, dass auch Lucas etwas von Jin und Jang hält und das auch das EU im nicht völlig egal ist . Er hat immer wieder mitgeredet (das Überleben von Quinlan Vos, der Tod von Chewie) und er hat doch sogar Anleihen aus dem EU in den Filmen (Ich sage nur Coruscant - kommt aus den Zahn Romanen - und die Outrider). Lucas hat schon viel gesagt und auch vieles wieder korrigiert (Ich sage nur Episode VII - IX ;) ).

Niemand ist gezwungen das EU zu mögen. Es hat gute und schlecht Geschichten (so wie die Filme gut und schlechte Szenen haben), aber ich denke nicht, das der Hyperspace-Artikel dem EU irgend eine neue Richtung gibt, die es nicht schon vorher hatte.

Ich finde den Artikel oben viel zu aggressiv. Kommt runter Leute, die Filme sind immer noch was sie waren und des EU ist es auch.
"Vergessen du musst was früher du gelernt." - Yoda

16

Freitag, 23. Juni 2006, 14:11

Also ich verstehe nicht was an der Aussage von Lucas So schlimm sein soll. Sollen die doch im EU anfangen was sie wollen das EU und die Filme sind 2 Paralelle Universen . Für mich haben die Filme keinen einfluss auf´s EU und das EU nicht auf die Filme .Das wäre doch nicht das erste mal selbst Arthur C. Clarke hat mit seiner Odyssee Reihe (also 2001, 2010; 2061, 3001) ähnlichen gemacht es gehört alles in eine Geschichte aber jedes Buch ist ein Universum für sich was in einem Buch der Reihe gesagt wird muss im nächsten schon gar nicht mehr stimmen. Wäre das nicht auch ein Weg für Star Wars ??? Man hört auf ungereimtheiten zu erklären akzeptiert sie und seht sie einfach als eine Geschichte in einen Paralellen Universum. Ein Universum das bis zu einem Bestimmten Punkt mit einem anderen überein stimmt und sich von da an abspaltet und diese sich in 2 verschiedene richtungen entwickeln. Wär doch alles ne annehmbare Sache. Auserdem bleibt Star Wars immer noch eine "Geschichte" und es macht keinen unterschied ob es da 1,2 oder 10 Universen gibt. Es würde doch für niemanden etwas ändern wenn das Star Wars Universum im Gleichgewicht ist oder nicht. Das Universum von GL endet auf Endor von da an wird alles gut. Und im EU eben nicht.
Abschliesend bin ich einfach dafür Legacy für ein sich eigenständiges Universum zu sehen und das man sich über solche Kinderreien nicht streiten sollte. Immerhin bleibt Star Wars das was es ist mal sehr gute mal mittelmäßige und manchmal schlechte Unterhaltung.

17

Freitag, 23. Juni 2006, 14:57

das man die anakin-geschichte entkräftet, habe ich schon von anfang an gesehen. für mich waren schon immer alle EU-sachen die nach EP6 spielen nich gültig, weil sie alles was in den filmen passiert ist, von ihrer bedeutung her entkräften. das beginnt mit dem ewig lebenden Imperium und hört auf bei dem imperator-clon. außerdem haben unsere helden im EU scheinbar ne ganze menge mehr geleistet als in den filmen. durch das nach-EP6-EU werden die Filme irgetnwie sinnlos. den was ham luke und ani schon geleistet, wenn man sich den kampf gegen die Yuza-vong anschaut?!
und das was dort im hyperspace geschrieben wurde, bestätigt nur das, was die ganze zeit schon ungeschrieben im raum hing.
ich weiß leider nicht wie das mit dem EU weit vor EP1 ist, aber wenn es sich damit ähnlich verhält ist einfach das EU dran schuld.
ich selber habe bis jetzt nur EU gelesen das unmittelbar zwischen den Filmen spielt (bzw. bei Jedi-padawan unmittelbar vor dem Film).

18

Freitag, 23. Juni 2006, 15:37

RE: Editorial: Back to the roots

Zitat

"Simply, if the will of the Force demands balance, then evil can never die - wenn der Wille der Macht Gleichgewicht verlangt, kann das Böse niemals sterben."


Ist denn der Wille der Macht der Kampf von Gut und Böse????
Ist die Macht derart neutral, dass ihr das egal ist, dass im Krieg nur Zerstörung stattfindet?
Wenn die Macht keine von beiden Parteien bevorzugt, sie somit gleichgültig für sie sind, warum können dann nur Jedi eins mit der Macht werden?

Bitte antwortet!!!!!

(Sorry wenn das jetzt nicht hierher gehört, mich interessiert das nur grad sehr!)
Die Dunkle Seite der Macht ist der Pfad zu mannigfaltigen Fähigkeiten, welche manche von uns für unnatürlich halten.

Con-Shot: Horst: "Wollt ihr ein Gedicht?"

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19

Freitag, 23. Juni 2006, 15:39

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich mir das Ganze etwas leicht mache. Für mich sind die Filme der absolute Bezugspunkt und wenn etwas gegen die Filme in irgendeiner Weise spricht oder wenn ein Sinnfehler entsteht, dann ignoriere ich diesen.
Wie man in einigen Posts von mir lesen kann, halte ich von dieser Legacy-Comicserie überhaupt nichts. Für mich endet spätestens hier das Star Wars-Universum. Was danach passiert, berücksichtige ich einfach nicht.
Mit dieser Einstellung ärgert man sich dann nicht ganz so arg über so manchen Blödsinn und man hat trotzdem noch viel Spaß an Star Wars.
Never. I'll never turn to the dark side. :P

20

Freitag, 23. Juni 2006, 15:53

Ich denke jeder sollte einfach seinen eigenen SW Kanon haben. So mache ich das jedenfalls. Ich lasse die Finger von allem, was nach Episode VI spielt. Bücher die zwischen den Filmen spielen, wie die Klonkriegsromane, lese ich hingegen gern. Wobei mir da Figuren wie Assaj Ventress ein Dorn im Auge sind, da sie meiner Meinung nach bereits die Zweierregel der Sith verletzen (jetzt bloß nicht darüber diskutieren - ist nur meine Meinung ;)). Das blende ich dann einfach nach Möglichkeit aus. Auch Kotor gehört für mich vollwertig zur StarWars Geschichte, im Gegensatz zu Jedi Knight (das hab ich nur gespielt und dann ganz schnell wieder die Story vergessen ;)).
Letztendlich entscheide ich, was ich in mein persönliches StarWars Universum aufnehme und was für mich nicht dazugehört. So brauche ich mich nicht über Imperatorklone und außerirdische Überrassen zu ärgern. Leute, denen das gefällt, können es ja trotzdem gerne lesen. Dann sind alle zufrieden, egal was LucasLicensing für einen Mist veranstaltet.
's is eine Falle!

Meister Katarn

unregistriert

21

Freitag, 23. Juni 2006, 16:06

Zuerst einmal habe ich eine wichtige Frage:
Wann sagte GL jemals offiziell, dass die Sith endgültig vernichtet sind? Immerhin sagte er selbst, dass die "Dark Empire"-Comics seiner Vorstellung einer Handlung nach RotJ am nächsten kommen und somit auch die Rückkehr eines Sith (Palpatine).

Zur Sache mit Anakin und dem Gleichgewicht der Macht:
Ich bin auch der Meinung, dass es eine großer Fehler ist, die Sith zurückkehren zu lassen, denn dadurch werden die SW-Filme und somit auch George Lucas' großartige Visionen wirklich herabgewürdigt.
Wenn sich die Autoren nicht eine gute Begründung einfallen lassen, endet SW für mich ab sofort mit der "Dark Nest"-Trilogie.

Zur Sache mit der Kontinuität:
Ich finde es löblich, dass einige Romanautoren mittlerweile im Nachhinein versuchen, die PT mit einzubeziehen. Ein sehr gutes Beispiel ist die "Dark Nest"-Trilogie.
Ansonsten kann ich allen nur die "New Essential Chronology" empfehlen. Dort gibt es die komplette SW-Chronik, in der alle Logiklöcher und Widersprüche beseitigt wurden, die das EU verursacht hat.

farway

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22

Freitag, 23. Juni 2006, 16:21

Zitat

Original von Meister Katarn
Zuerst einmal habe ich eine wichtige Frage:
Wann sagte GL jemals offiziell, dass die Sith endgültig vernichtet sind? Immerhin sagte er selbst, dass die "Dark Empire"-Comics seiner Vorstellung einer Handlung nach RotJ am nächsten kommen und somit auch die Rückkehr eines Sith (Palpatine).


Danke!
Ich weiß zwar nicht, wann und wo Lucas dies gesagt hat, aber es bestehtigt meine Meinung über Lucas Stellung zum EU und auch das er gerne Dinge sagt und später auch das Gegenteil.
"Vergessen du musst was früher du gelernt." - Yoda

23

Freitag, 23. Juni 2006, 16:29

Sehr gut formulierter Text, der meine Meinung eigentlich auch ziemlich genau wiedergiebt. Für mich zerstört das EU auch langsam die Aussagen der Filmtrilogien.
Allerdings heisst das nicht, dass ich die Qualität von z.B. der Legacy-Comic-Serie nicht schätze. Bis jetzt bin ich ziemlich begeistert vom frischen Wind, den die Reihe ins EU gebracht hat.
So müssen wir uns nicht mit immer weiteren Geschichten mit denuralten Han, Luke und Leia oder ihren nervigen Nachkommen oder mit Quinlan Vos, der allmählich auch ziemlich verheizt war, befassen, sondern dürfen eine komplett neue Epoche betreten.
Wie kann ich das jetzt mit meinem Bild der Filme, das ja eigentlich nicht dazu kompatibel ist, vereinbaren?
Ganz einfach, wenn ich die Filme sehe, denke ich kein bisschen ans EU. Wenn ich das Ende von Episode VI sehe, ist für mich das Imperium gefallen, keine langen Kämpfe wie in X-Wing oder Thrawn-Trilogie finden für mich statt.
Wenn ich in das EU eintauche (was immer weniger oft und immer eher in Comic-Form passiert) blende ich das halt aus.
Ist gar nicht mal schwer.

Meister Katarn

unregistriert

24

Freitag, 23. Juni 2006, 16:32

@ farway:
Nur nochmal zur Info: GL sagte, dass die "Dark Empire"-Comics (und zwar nur die "Dark Empire"-Comics, sonst nichts aus dem EU) seiner Vorstellung am nächsten kommen. Das bedeutet nicht, dass er damit 100%ig einverstanden ist.
Somit hat er seine Meinung zum EU niemals geändert.

25

Freitag, 23. Juni 2006, 16:45

Das nach ROTJ EU sollte man komplett in der Mülltonne verschwinden lassen.

ROTJ leitet eine neue Ära des Friedens ein, und danach ist für mich Schluss. Frieden herrscht in der Galaxis. Ende Aus.

Das nach ROTJ EU existiert in meinen Augen nicht.

Wenn ich George Lucas wäre, würde ich diese Regel aufstellen.
LEGACY... lach ich drüber. Es läßt Anakin's Geschichte: Die ZENTRALE Star Wars Geschichte vollkommen nichtig erscheinen.

Nicht mit mir.

Ich stimme dem Artikel vollkommen zu. Das SW Universum, vor allem rund um die OT wurde zu genüge ausgeschlachtet.

Das es besser geht beweisen doch KOTOR und die Prequels.
501st - German Garrison - SL 1059
"... You were the Chosen One!" Obi-Wan Kenobi ROTS
"I am your father!" Darth Vader TESB

caos

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26

Freitag, 23. Juni 2006, 16:50

Ja klar, und GL hat ja auch nicht Jahrelang gesagt er würde keinen Film mehr drehen.
Mein Dank geht an Shelly Shapiro,Sue Rostoni sowie an alle Vorgänger und die welche noch kommen sprich an alle die Versucht haben die Macht des EU im Gleichgewicht mit der Macht zu halten.
Super Arbeit.
walk in the shadow of the night.

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Shawnkyr

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27

Freitag, 23. Juni 2006, 17:45

Ich kann SilentSnake nur zustimmen, letztendlich bestimmt doch sowieso jeder selbst seinen ganz eigenen, privaten Canon.
Ich persönlich weiß auch nicht so ganz, so jetzt eigentlich das große Problem liegt, denn dass sich EU und Filme nicht wirllich grün sind, ist seit Jahren bekannt und wenn man es mal ganz streng nimmt, hat mit jedem Post-Endor Buch Anakins Tat an Bedeutung verloren.
Trotzdem bin ich ein großer Fan des Post-Endor EU, naja zumindest größtenteils, bin halt ein großer Fan der NJO und ihrer Charaktere. Aber das ist nur meine Meinung, man sollte das alles nicht zu eng sehen, jeder definiert sein eigenes Canon und das ist ja auch nicht schlecht. Deshalb muss man sich nicht streiten.

28

Freitag, 23. Juni 2006, 17:51

Sehr gelungener Artikel. Endlich kommentiert eine große Fanseite das EU mal so, wie es schon lange nötig ist. :) Das ständige Kaschieren ist lächerlich, ebenso wie die Widersprüche, die im EU laufend fabriziert werden. In erster Linie zeigt das aber die Ignoranz/Unwissenheit der Autoren und vor allem die komplette Inkompetenz der zuständigen Abteilung von Lucasfilm, deren Aufgabe es eigentlich ist, genau solche Dinge zu vermeiden.

George Lucas fabriziert selbst gerne mal ziemlichen Mist (der Tod von Padme, sage ich einfach mal....), aber mit dem Zitat der zwei Welten hat er einfach Recht. Das hier ist auch ziemlich passend: "The books are in a different universe. I've not read any of them, and I told them when they started writing I wouldn't read any of them." (George Lucas)

Ich sehe eigentlich nur noch eine Rettungsmöglichkeit: Das EU komplett in den Status "Infinities" versetzen. *hüstel*
"I don't even read the offshoot books that come out based on Star Wars." (George Lucas - Film Night Interview)

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fastgiga

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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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29

Freitag, 23. Juni 2006, 18:17

Also ich kann dem Autor nur zustimmen. Mich hat es schon immer gestört das nach EP6, immer noch geschichten dazu erfunden wurden. Natürlich, Geschichten die erzählen wie das Imperium total vernichtet wird, das ist ok, aber dann immer wieder was mit neuen Sith, obwolh es doch heist das nach EP6 es nie wieder Sith geben wird. Man kennt es doch von Star Trek, es gibt die Filme, und es gibt die Serien, die Filme haben nix mit der Serien zu tuhwn und umgekehrt, jeder im Star Trek universum vernichtet mal die Borg, einmal darf Picard im Film, einmal in der Serie, und dann darf nochmal die Vojager drann(wie des geschrieben wird und wie der weibliche Käpten heist weis ich icht mehr), nixhts passt zusammen, jeder Serie wiederspricht einer anderen Serie und dem Film sowieso. Ich habe immer gehofft das das bei SW nicht auch so wird, doch leider hab ich umsonst gehofft. Der Film hat rein garnichts mir dem rest des SW-Univerums zu schaffen, zumindest nicht mit den Büchern/Comics und Spielen die nach EP6 spielen, der rest ist in Ordnung.

Darum lese ich alles was vor EP6 passiert, Comics, Bücher und sonstiges, denn das wurde so eingepasst das es zu den Filmen passt, nicht wie der Rest, z.B. die spiele von Jediknight, in der es ja schon wieder Sith gibt, und zwar ne ganze Menge.
"Ehre ist etwas für Narren, Ruhm kann den Toten nichts mehr nützten" Revan

The Clone Wars - Das Größte Verbrechen an Star Wars seit den Ewoks

caos

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30

Freitag, 23. Juni 2006, 18:38

Ich muß doch noch mal meinen sch.. dazu sagen.
also zu denjenigen die das EU ablehnen, schön macht nix.
Ich selbst war auch immer ein verfechter davon. Abe schon oft habe ich erzählt wie ich meine Meinung änderte.
Das EU bei Star Wars kann man jetzt wirklich nicht mit Star Treck(oder wie auch immer) vergleichen(keine Wertung)
Hier Arbeiten eine Menge guter Leute die immer wieder Versuchen alles mit GL-Visionen in einklang zu bringen. Natürlicher weise gibt es immer wieder wiedersprüche, das ist aber in der Menschheitsgeschichte nicht anders. Man siehe unterschiedliche Kriegsberichtserstatter, hier kommt es meist auf den Standpunktan aus dem sie berichten.


Auch die Moderatoren sollten doch mal Ihre PN-BOX beachten.

EDIT: ??? Ich bin der einzige Moderator, der hier bis jetzt gepostet hat und meine PNs prüfe ich ständig, jedesmal, wenn ich die Hauptseite des Forums aufsuche. Bei mir ist keine eingegangen. Ronen
walk in the shadow of the night.

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