Also was denke ich über die Neue Republik. Nun die Neue Republik hat das Imperium und somit Palpatines Terrorregime abgelöst nach dem galaktischen Bürgerkrieg. Das positive an der NR sind sicherlich die Wiedereinführung von Grundrechten, das Ende von politischer Verfolgung und der Unterdrückung mehrerer nichtmenschlicher Völker. Die NR handelt nicht so effizient und schnell wie das Imperium (ein durchaus negativer Faktor wie sich u.a. in der NJO-Reihe herausstellen wird), was ja auch nicht verwunderlich ist, denn durch den wiedereingesetzten Senat und den demokratischen Prozess dauert es eben länger bis eine Entscheidung getroffen wird. In diesem Zusammenhang fehlt der NR auch eine gewisse Einheit, denn zuviele Einzelpersonen und Gruppierungen handeln primär in ihrem Interesse, z.B. Borsk Fey'lya der zu sehr um seinen politischen Erfolg und seine Karriere bemüht ist (gut in der NJO erkennbar). Dieses Verhalten führt zu immer größeren Korruption innerhalb der NR und steuert schließlich zu ihrem Fall im Krieg mit den Yuuzahn Vong bei. Ich will jetzt nicht behaupten, dass es nicht auch im Imperium solche Fälle gegeben hat, aber dort stand am Ende immer noch Palpatine, der die gesamte Macht inne hatte und etwaige "Störfaktoren" einfach beseitigen lassen konnte. Ein weiteres Problem der NR ist, dass sie zu sehr an die Alte Republik angelehnt ist. Denn der Jedi-Orden war maßgeblich an der Stabilität der Alten Republik beteiligt, die NR hat keinen Jedi-Orden. Zum Anfang gibt es nur Luke, später dann mehr Jedi, aber bei weitem nicht so viele wie in der Alten Republik.
Um die Frage zu beantworten wer ein geigneter Anführer sei würde ich sagen, dass die ersten zwei Staatschef der NR Mon Mothma und Leia Organa diese Aufgabe hervorragend bewältigt haben. Denn beide haben schon bei der Rebellion mitgekämpft und sehen in der NR ein politisches Ideal in das sie ihr gesamtes Herzblut stecken. Mon Mothma und Leia Organa sind außerdem hervorragende Diplomaten. Sie denken bei ihrer Amtsausführung nicht an sich selbst, sondern immer an das Wohl aller Völker der NR. An ihrer Integrität und Liebe zur Demokratie gibt es keine Zweifel. Sie sind stets dazu bereit die NR entschieden zu verteidigen, durch ihre Führungsqualitäten schaffen sie es dann auch die Unterstützung des Senats zu erhalten. Sie erschaffen hierbei eine Einheit im Senat, die Palpatine in seinem Imperium nur durch das Mittel des Terrors erzwingen konnte. Gerade diese Einheit fehlt der NR unter Borsk Fey'lya im Kampf mit den Yuuzahn Vong. Andere geeignete Führer gäbe es sicherlich auch noch mir fällt jetzt aber spontan niemand aus dem EU ein. (Ein genialer Führer wäre natürlich Gilad Pellaeon, ein Mann von dem ich sehr viel halte. Aber der ist ja leider damit beschäftigt die überreste des Imperiums zu führen und außerdem würde er nie anerkannt werden. Aber das nur am Rande)
Also das Résumé: Die NR hat sowohl ihre positiven als auch negativen Seiten und das ist etwas, dass jeder Regierung und jedem politischem System gemein ist. Perfektion wird es hier niemals geben. Die NR verkörpert viele gute Ideen und Ideale, aber sie alle durchzusetzen bzw. diese aufrechtzuerhalten an jedem Ort und zu jeder Zeit ist natürlich nicht möglich dazu fehlen einfach die Resourcen und auch der Wille und die Bereitschaft, der zahreichen Völker und Individuen mitzuhelfen. Nach ein wenig mehr als 20 Jahren (die genaue Lebenszeit weiß ich nicht) ist der Traum sowieso zu Ende und ein neuer beginnt mit der Galaktischen Föderation Freier Allianzen.