Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden

Unser Forum hat zum 1. Mai 2010 seine Pforten geschlossen. Neue Beiträge sind nicht mehr möglich.
Gern könnt Ihr künftig auf der Hauptseite Eure Kommentare abgeben. Das Forum bleibt als Archiv online.

271

Donnerstag, 5. Juni 2008, 13:04

Ich habe vor ca. 1 Woche die reihe beendet und muss sagen, das ich größtenteils mit einem positiven gefühl aus der Reihe hervorgehe.

Einige Handlungsstränge wurden abgeschlossen, jedoch genug angedeutet um weitere Legacy Romane zu schreiben, auf die ich mich jetzt schon SEHR freue!!!!

Meine Meinung deckt sich sehr mit der von "RatofDeath" auf der Seite 13 hier.

Ich muss aber auch sagen, das man hätte mehr aus der geschichte rausholen können und mir waren für die Wichtigkeit der Geschichte auch 9 Bücher zu wenig, aber na ja, trotzdem haben mir die Bücher größtenteils gut bis sehr gut gefallen.

Ich finde es schade, das einigen die Bücher nicht gefallen. Einfach nur aus dem grund, das es schöner ist, 9 Bücher zu lesen und zu sagen: "Geil"
Als 9 Bücher zu lesen und zu sagen: " Das ist Mist!"

Ich hab einen guten Freund, mit dem ich oft ins Kino gehe, und bei 90% der Filme sagt er hinter: Langweilig, der war blöd, ich hab mir mehr davob erhofft.
Ich gehe ins Kino und sage zu 90% der Filem: Ich bin gut unterhalten worden und fand den Film toll!

Dafür bin ich dankbar :-)
"NONE SHALL PASS!"
--- Ganner Rhysode

GannerRhysode83

Community-Mitglied

  • »GannerRhysode83« ist männlich

Beiträge: 499

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Mid Rim, ein alter Beobachtungsposten im bewaldeten Sinntal auf einem abgelegenen Planeten im Hessen-System

  • Nachricht senden

272

Donnerstag, 5. Juni 2008, 13:39

Seit gestern morgen habe ich die Reihe nun auch beendet. Und das mit ebenso positiven Gefühlen wie bei KRevenger.

Auch wenn ich die Meinung und die teils sehr gut begründete Kritik einiger hier nachvollziehen kann, wundert mich diese totale Ablehnung der Reihe doch etwas. Sicher gibt es logische Lücken, Parallelen zu den Filmen und bereits bestehenden Büchern oder streckenweise eine fragwürdige Moral. Und wenn ich vor Beginn der Lektüre meine Maßstäbe so hoch anlege, wie bei einem Roman von Roth, Boyle oder Eco, würde ich zuhauf Dinge finden, die mich enttäuschen würden. Letztendlich sind für mich Star Wars Bücher (und auch die Filme) aber in erster Linie gute Unterhaltung. Wenn ich hochanspruchsvolle Literatur suche, werde ich die im EU wohl nur sehr selten finden.

Und gut unterhalten hat mich diese Reihe. Den Fall von Jacen zur Dunklen Seite fand ich handwerklich gut gemacht und zu großen Teilen auch inhaltlich nachvollziehbar. Sicherlich gabs hier zuhauf Dejavus, was mich aber nichtsdestotrotz davon abgehalten hat, mich vom Plot in den Bann ziehen zu lassen. Hier hätte ich vielleicht Schwierigkeiten bekommen, wenn ich jeden Satz, jeden Hinweis auf aktuelle politische Verhältnisse herausgefiltert und von allen Seiten betrachtet hätte. Hab ich aber nicht getan, denn es wird erstens den SW-Büchern nicht gerecht und hätte zweitens auch keinen Sinn. Genausogut könnte ich die antideutsche Stimmung der Indiana-Jones-Filme kritisieren. Warum tue ich das nicht? Weil es Schwachsinn wäre. Es ist Popcornkino mit Action, Humor und Abenteuer. Wenn ich tiefgründige, ernste Betrachtungen brauche, gucke ich mir Schindlers Liste an.

Das es viele bessere Bücher im EU als die LOTF-Reihe gibt, streite ich nicht ab. So schlecht, wie sie hier teilweise gemacht wird, sehe ich sie jedoch nicht. Und da ich alle bisher auf Deutsch erschienenen Romane gelesen hab, sollte ich genug Vergleichsmöglichkeiten gehabt haben. Natürlich ist es fragwürdig und unlogisch einen 14-Jährigen ein polit. Attentat ausführen zu lassen. Genauso fragwürdig allerdings wie einen 19-jährigen Feuchtfarmer den Angiffsflug im Todessternschacht fliegen zu lassen, wo Piloten wie Wedge Antilles oder Biggs Darklighter weit mehr Erfahrung haben.

Hier könnte man wahrscheinlich ewig diskutieren und man würde nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Gottseidank. Wenn alle die gleiche Meinung hätten, wäre dies ein langweiliges Forum. Trotzdem fehlt mir teilweise einfach das Verständnis für die harsche Kritik, die oftmals derart leidenschaftlich vorgetragen wird, das man glauben mag, die Autoren der LOTF hätten den absoluten SW-Hochverrat begangen.

FAZIT: LOTF hat mich nach der (meiner Meinung nach) viel schlechteren Dark-Nest-Trilogie streckenweise wieder richtig gepackt und unterhalten. (Auch vielen Dank an Aaron Allstons unvergleichlichen Humor :) ) Auch wenn das Ende schon arg vorhersehbar war (Schwert der Jedi), hat mich die letztendliche Umsetzung überzeugt. Zudem hat man zwischen den Zeilen schon den Grundstein für die spätere Legacy-Comicreihe gelegt. Größter Kritikpunkt bleibt für mich Traviss` Mandalorianer-Tick, der sich bis zuletzt irgendwie nicht mit dem eigentlichen roten Faden der Handlung in Einklag bringen ließ.
"This threshold is mine. I claim it for my own. Bring on your thousands, one at a time or all in a rush. I don't give a damn. None shall pass."
- Ganner Rhysode

273

Donnerstag, 5. Juni 2008, 15:43

Das stimmt, die Dark Nest Trilogio war leider wirklich nicht so packend, aber trotzdem ein wichtiger Baustein zwischen NJO und Legacy, den ich nicht missen möchte.

Mir hat aber der Mandalorianer teil der Romane, auch wenn es so ein bichen "neben der Haupthandlung" lief, richtig gut gefallen. Und zum ersten mal hab ich mich gefreut, etwas über Boba fett zu lesen. Bisher hab ich den Charakter schon respektiert, da er ja einer der besten Bounty Hunter der Galaxie ist/war, aber jetzt habe ich endlich einen bezug zu dem Charakter gefunden und er hat sich ganz dicht an meine Lieblingschars geachraubt.

Mir hat der "Fall von Jacen" eigentlich sehr gut gefallen. Ich fand es recht logisch und nachvollziehbar. ich fand's toll, das er sich immer wieder eingeredet hat, das er zwar ein Sith, aber nicht böse ist.

Mir hat gerade das letzte Buch gut gefallen, hab es in nur 3 Abenden durchgelesen. Ich hätte zwar nicht gedacht, das die Hauptsory so endet, aber es war gut, die Emotionen kamen bei mir absolut an und es wurde im Epilog halt viele Dinge angeschnitten, die für die Zukunft ineressant sind (Stichwörter: Daala, Tahiri)
"NONE SHALL PASS!"
--- Ganner Rhysode

GannerRhysode83

Community-Mitglied

  • »GannerRhysode83« ist männlich

Beiträge: 499

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Mid Rim, ein alter Beobachtungsposten im bewaldeten Sinntal auf einem abgelegenen Planeten im Hessen-System

  • Nachricht senden

274

Donnerstag, 5. Juni 2008, 15:59

Zitat

Das stimmt, die Dark Nest Trilogio war leider wirklich nicht so packend, aber trotzdem ein wichtiger Baustein zwischen NJO und Legacy, den ich nicht missen möchte.

Da hast du sicher, besonders in Hinblick auf Jacens spätere Entwicklung, recht. Die hat in Dark Nest ja bereits ihre ersten Anfänge genommen. (Nebenbei: Mich würde ein Buch oder eine Reihe über Jacens Abenteuer und Reisen zwischen NJO und DN sehr interessieren. Bietet einiges an Potenzial.) Was die Unterhaltung angeht, kam die DN-Trilogie allerdings sehr zäh daher und ich bin mit diesem Joiner-Kram nie wirklich warm geworden.

Zitat

Mir hat aber der Mandalorianer teil der Romane, auch wenn es so ein bichen "neben der Haupthandlung" lief, richtig gut gefallen. Und zum ersten mal hab ich mich gefreut, etwas über Boba fett zu lesen. Bisher hab ich den Charakter schon respektiert, da er ja einer der besten Bounty Hunter der Galaxie ist/war, aber jetzt habe ich endlich einen bezug zu dem Charakter gefunden und er hat sich ganz dicht an meine Lieblingschars geachraubt.

Ja, gefallen hat der mir auch. Er passte bloß irgendwie (besonders in den ersten Bänden) nicht so recht in den Gesamtkontext. Außerdem wurde meiner Meinung nach der Boba Fett Figur ein bißchen seiner mysteriösen Aura genommen. Zwischen der in der Kopfgeldjägerkrieg-Trilogie beschriebenen Figur und der aus LOTF liegen eindeutig Welten. Und erstere, die knallhart und eiskalt berechnend ist, hat mir weitaus mehr zugesagt. Jetztiger Fett ist mir einfach zu nett. ;)

Zitat

Mir hat der "Fall von Jacen" eigentlich sehr gut gefallen. Ich fand es recht logisch und nachvollziehbar. ich fand's toll, das er sich immer wieder eingeredet hat, das er zwar ein Sith, aber nicht böse ist.

Das ist auch eins der Dinge, die mir gut an der Reihe gefallen haben. Jacen bleibt trotz seines Sith-seins erstaunlich menschlich und echt. Hier hat man toll den schmalen Grad zwischen heller und dunkler Seite aufgezeigt.

Zitat

Mir hat gerade das letzte Buch gut gefallen, hab es in nur 3 Abenden durchgelesen. Ich hätte zwar nicht gedacht, das die Hauptsory so endet, aber es war gut, die Emotionen kamen bei mir absolut an und es wurde im Epilog halt viele Dinge angeschnitten, die für die Zukunft ineressant sind (Stichwörter: Daala, Tahiri)

Ging mir ähnlich. Insbesondere die Szene am Ende, wo Jaina ihren toten Bruder in den Armen hält und die Reaktion ihrer Eltern, hat mich doch bewegt. Die Idee mit Daala als Chief of State ist sicher eine mehr als unerwartete, in Hinblick auf die Legacy-Comicreihe aber durchaus nachvollziehbare Wahl.

Jetzt freue ich mich auf Millenium Falcon von Luceno! :woohoo
"This threshold is mine. I claim it for my own. Bring on your thousands, one at a time or all in a rush. I don't give a damn. None shall pass."
- Ganner Rhysode

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GannerRhysode83« (5. Juni 2008, 16:07)


  • »Ronen Tal-Ravis« ist männlich

Beiträge: 2 741

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Berlin => Krefeld => St. Tönis => Aachen => Nordenham => Aachen => St. Tönis, wartend auf eine Stelle

  • Nachricht senden

275

Freitag, 6. Juni 2008, 00:07

Zitat

Original von GannerRhysode83
Natürlich ist es fragwürdig und unlogisch einen 14-Jährigen ein polit. Attentat ausführen zu lassen. Genauso fragwürdig allerdings wie einen 19-jährigen Feuchtfarmer den Angiffsflug im Todessternschacht fliegen zu lassen, wo Piloten wie Wedge Antilles oder Biggs Darklighter weit mehr Erfahrung haben.


Hier prallen scheinbar zwei Welten aufeinander. Ich halte es nicht für falsch ein Kind einen Mordauftrag ausführen zulassen, weil es dem vielleicht aus militärischer Sich nicht gewachsen ist, sondern weil ein Mord an sich unmoralisch ist, dies dann auch noch ein Kind ausführen zu lassen ist die Unmoral hoch zwei. Der Schaden, der an der Persönlichkeit eines so jungen Menschen entsteht, dürfte erheblich sein - falsche moralische Wertvorstellungen, Selbstvorwürfe, etc.
Bei Luke sah die Sache völlig anders aus. Erstens war er ein hervorragender Pilot ( "Luke ist der beste Bushpilot, den ich kenne" ) und außerdem war er bereits erwachsen und alt genug selbst Entscheidungen zu treffen - Jacen hat Ben allerdings manipuliert. Eine völlig andere Geschichte. Erst Recht, da der Angriff auf den Todesstern ein Akt der Verteidigung war - Bens Mission war schlicht ein Mordauftrag.


Zitat

Trotzdem fehlt mir teilweise einfach das Verständnis für die harsche Kritik, die oftmals derart leidenschaftlich vorgetragen wird, das man glauben mag, die Autoren der LOTF hätten den absoluten SW-Hochverrat begangen.


Es steht Dir ja frei, meine oben aufgeführten Argumente auseinander zu nehmen - ich bitte Dich sogar darum. ;) Wenn Du allerdings keine Widerlegung findest, dann ist die Kritik nicht harsch, sondern wohl zutreffend. Ich habe mich auch wirklich bemüht stets das Positive zu nennen, nur da ist man bei LOTF eben schnell fertig.
"We Came In Peace For All Mankind." - Apollo 11

"Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur Deine Schuld, wenn Sie so bleibt." - Die Ärzte

GannerRhysode83

Community-Mitglied

  • »GannerRhysode83« ist männlich

Beiträge: 499

Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

Wohnort: Mid Rim, ein alter Beobachtungsposten im bewaldeten Sinntal auf einem abgelegenen Planeten im Hessen-System

  • Nachricht senden

276

Freitag, 6. Juni 2008, 11:09

Zitat

Hier prallen scheinbar zwei Welten aufeinander. Ich halte es nicht für falsch ein Kind einen Mordauftrag ausführen zulassen, weil es dem vielleicht aus militärischer Sich nicht gewachsen ist, sondern weil ein Mord an sich unmoralisch ist, dies dann auch noch ein Kind ausführen zu lassen ist die Unmoral hoch zwei. Der Schaden, der an der Persönlichkeit eines so jungen Menschen entsteht, dürfte erheblich sein - falsche moralische Wertvorstellungen, Selbstvorwürfe, etc.

Ich bezog mich hier auch mehr auf die Logik als auf die Moral. Und da ist es genauso unlogisch einen kaum ausgebildeten Jungen ein Attentat ausführen zu lassen wie einen jungen Feuchtfarmer, der gerade wenige Stunden bei den Rebellen und in einem X-Wing verbracht hat, den Angriff anführen und sich dabei von den zwei besten Piloten Deckung geben zu lassen. Was die Moral angeht brauchen wir wohl nicht darüber diskutieren. Da gehe ich mit Dir konform. Also nix mit zwei Welten. ;)

Das diese Tat in so einem jungen Alter negative Auswirkungen auf die Persönlichkeit haben kann und wird, steht ebenfalls außer Frage. Wir wissen jedoch noch nicht, ob dies in weiteren Romanen Auswirkungen haben bzw. von den Autoren aufgegriffen wird. Vielleicht gehört das nun zu der Bürde, an der Ben zu tragen hat. Die Tatsache, dass Mara sein Verhalten nicht kritisiert und ihm quasi Absolution erteilt (Sie hat sowas auch schon gemacht), mag moralisch fragwürdig sein. Derlei Dinge finde ich allerdings auch in anderen SW-Romanen.

Zitat

Es steht Dir ja frei, meine oben aufgeführten Argumente auseinander zu nehmen - ich bitte Dich sogar darum. Wenn Du allerdings keine Widerlegung findest, dann ist die Kritik nicht harsch, sondern wohl zutreffend. Ich habe mich auch wirklich bemüht stets das Positive zu nennen, nur da ist man bei LOTF eben schnell fertig.

Mir geht es auch nicht um die Argumente, sondern um die leidenschaftliche Art und Weise in der sie vorgetragen werden. (Bezog mich übrigens in meinem Posting nicht ausschließlich auf Dich. Das Thema zieht sich ja schon seitenlang. Hier scheinen bei manchen Lesern eine Menge Emotionen mit reinzuspielen. Das kann ich einerseits verstehen. Star Wars ist auch mein größtes Hobby, an dem ich eine Menge Freude habe, Ich versuche aber trotzdem immer noch zwischen Fiktion und Realität zu trennen. In einem anderen Fred (schon länger her, frag mich nich in welchem ;) ) wurde (völlig zurecht) noch angeprangert, dass Imperium schlicht mit dem Dritten Reich, Order 66 mit Reichsprogromnacht etc. gleichzusetzen. Nun tut man selbiges jedoch hier, in dem man den LOTF-Autoren vorwirft, die derzeitige politische Situation in Amerika zu sehr in die Bücher übertragen zu haben.

Hinzu kommt der Vorwurf, es wiederhole sich alles. Wieviele SW-Bücher gibt es denn bereits? Man nenne doch bitte mal eine Geschichte, die im Post-Endor-EU spielen würde, welche man bisher noch nicht kennt. Das hieße schon fast das Rad neu erfinden. Und so sehr ich es verstehen kann, dass hier nach Büchern, Comics aus der Zeit der Alten Republik geschrien wird (würde mich selbst auch sehr freuen), verkauft sich ein Buch mit Luke, Han oder Leia auf dem Cover oder im Titel bei Gelegenheitslesern immer noch besser als eins mit Darth Bane, Naga Sadow oder Ajunta Pall drauf. Und diese Tatsache werden die Verlage auch im Hinterkopf haben.

Zudem bin ich oft überrascht, dass diejenigen, die grundsätzlich mit dem Post-Endor-EU gar nichts anfangen können und für die die Geschichte mit Episode VI endet, jedes zeitlich danach spielende Buch gelesen haben. ;) Warum? Wenn ich mich durch zwei, drei Bücher von Nora Roberts oder Charlotte Link gequält habe, lese ich doch auch nicht nochmal zehn weitere, um meine Meinung bestätigt zu sehen. Ich lasse die Finger davon und suche was Besseres.

Grundsätzlich bin ich also einfach verwundert darüber, wie detailliert die LOTF-Reihe hier streckenweise inhaltlich seziert und von allen Seiten beleuchtet wird, wenn man bei anderen Büchern alles als gegeben nimmt.

Deine Kritik habe ich hiermit nicht widerlegt. Sie bleibt auch für mich größtenteils nachvollziehbar. Strittig bleibt für mich, ob damit gleich die ganze Reihe als absolutes Disaster anzusehen ist. Vielleicht liegen die unterschiedlichen Ansichten auch darin begründet, dass du an einen SW-Roman schlichtweg andere Maßstäbe anlegst. Wie gesagt. Ich suche in erster Linie nach Unterhaltung, Spannung, Humor etc. nach Geschichten mit neuen Abenteuern der alten Filmhelden. Würde ich diese Maßstäbe wie du anlegen, könnte ich 90 Prozent meiner Büchersammlung in die Tonne kloppen. Wär aber irgendwie schade drum, zumal mich fast alle auf eine gewisse Art und Weise unterhalten und sie ihren Platz im SW-Universum verdient haben. Und ohne sie wäre die Durststrecke nach Episode VI und Episode III wohl um einiges länger gewesen.
"This threshold is mine. I claim it for my own. Bring on your thousands, one at a time or all in a rush. I don't give a damn. None shall pass."
- Ganner Rhysode

277

Dienstag, 12. August 2008, 11:39

Hui endlich darf ich hier auch posten nachdem ich gestern die Buchreihe zu Ende gelesen habe. Eins vor weg, ich habe die Dark Nest Trilogie nicht gelesen und vielleicht fehlen mir hier und da ein bisschen an Wissen was zwischen NJO und LOTF passiert ist. Letztere ist für mich übrigens DIE Buchserie im erweiterten SW-Universum. Ich habe sowohl die Thrawn-Trilogie als auch die Hand-von-Thrawn-Trilogie gelesen, besonders erstere gehört ohne Zweifel zu den Highlights was man an SW lesen kann. Aber für mich sind beide Buchreihen noch sehr nah an den klassischen Filmen, erst mit NJO wurde meiner Meinung nach ein komplett neuer Weg eingeschlagen den ich sehr begrüßt habe.

Aber nun zu LOTF. Ich weiß nicht so recht was ich von der Serie halten soll. Prinzipiell fand ich ich sie gut und besonders das Ende halte ich für sehr gelungen wenn auch teils überraschend (später dazu mehr). Auch mag ich Buchreihen mit unterschiedlichen Autoren. Aber was in NJO noch ziemlich gut klappte, weil die Bücher nicht so extrem aufeinander aufbauten, so fielen diesmal die unterschiedlichen Schreibstile der Autoren doch stark auf. Ärgerlich war, dass die in einem Buch behandelten Themen im nächsten kaum eine Rolle spielten, abgesehen vom Haupt-Plot natürlich. Ganz frisch in Erinnerung sind mir da die letzten beiden Bücher. Niathal im vorletzten Buch noch joint-Chief of State und Supreme Commander und im letzten Buch spielt sie keine Rolle, wird nur beiläufig mal erwähnt. Auch Boba Fett erfährt eine wundersame Wandlung vom sympathischen Ar***loch (hat 8 Bücher gebraucht!) zurück zum kaltblütigen, arroganten, selbstherrlichen Ar***loch im letzten Buch. Schlimmer war's zwischen den Büchern als die Mandalorianer quasi keine Rolle spielten, wenn nicht grad Karen Traviss mit ihnen spielen durfte.

Aber zum eigentlichen Problem der Serie: Jacen! Bei aller Liebe... wie sehr war denn bitte seine Verwandlung zu Caedus konstruiert und unlogisch? Wie kann bitte jemand der schon in den Kinderjahren mit der dunklen Seite in Kontakt stand, dieser doch verfallen? Wie kann jemand der im YV-Krieg anfänglich die Macht nicht benutzen wollte weil er Angst hatte vor der Dunklen Seite, dieser doch verfallen? Wie kann jemand der Folter und Gefangenschaft überstanden hatte, mit einem lebenden Planeten über die Macht philosophiert hat der Dunklen Seite verfallen? Wenn man an der eigenen Schwester gesehen hat was die dunkle Seite anrichten kann, wieso verfällt man dieser? Wie kann jemand der auszog um alle Geheimnisse der Macht zu lüften der dunklen Seite verfallen? Mal ganz davon ab, wie kann dies einem so intelligenten und smarten Charakter wie Jacen passieren? Und die Antworten welche im Buch gegeben worden sind einfach nur lächerlich und ja konstruiert. Und immer wieder die Frage nach dem WIESO?

Der lässt sich doch tatsächlich von dem Geschwafel Lumiyas beeindrucken. Von wegen gute Siths und für das Wohle der Galaxie. Wieso ist Jacen nicht im Ansatz ein Darth Vectivus geworden wenn dieser doch angeblich so toll war? Überhaupt seine ganze Selbstbeweihräucherung von Schutz seiner Familie und eine stabile, friedliche Galaxie und seiner "Destiny". Das wurde von Buch zu Buch schlimmer. Für mich laß sich das nicht anders als eine billige Kopie von Anakin Skywalker (Vader). Nahm man dem seinen Fall zur dunklen Seite noch ab und fehlt mir bei Jacen jedes Verständnis. Der hatte sich selbst mal reden hören. Das waren keine Ideale die er vertreten hatte oder Verrat oder Liebe, das war schlicht Machthunger. Neben Machthunger gesellte sich noch Blindheit. Blindheit gegenüber allem: seiner Familie, den Menschen in seiner Umgebung und der Moral. Je weiter die Serie voran schritt, desto mehr bekam ich das Gefühl selbst zum Lichtschwert zu greifen und diesen kleinen dummen Jungen (nichts anderes war er am Ende) persönlich den Hintern zu versohlen. Ich habe Jacen in NJO sehr gemocht, ja er war mein Lieblingscharakter aber am Ende dieser Serie war nichts mehr von diesem Jacen übrig. Nichts was ihn irgendwie bemerkenswert gemacht hätte. Der Gute hätte mal mehr über sich und seine Taten meditieren sollen, dann wäre ihn vielleicht ein Licht aufgegangen wieso sich alle gegen ihn gestellt haben. Und ich bin Jaina sehr dankbar dafür, dass sie uns von diesem Charakter erlöst hat. Da war nichts mehr übrig von einstigem Helden. Han und Leia hatten schon recht als sie meinten, dass Jacen schon viel eher in der Serie gestorben ist.

Genug von Jacen weiter mit Vergere. Ich verstehe nicht wieso man das Ende von NJO so über den Haufen geworfen hat bzw. ignoriert bzgl. der Macht. Die "Vereinigende Macht" soll also nur ein Trick gewesen sein? Vergere nur ein billiger Sith? Was soll das? Vergere war ein toller Charakter aber das man sie nun einfach nur wieder in die Sith-Schublade gesteckt hat, find ich ziemlich ärgerlich. Stichwort Sith. Wer ist eigentlich Lumiya (ja ich weiß woher sie kommt)? Wieso leben auf Korriban noch weitere Sith? Wieso rückt Luke nicht mal aus und bereitet dem ein Ende? Und wieso werden irgendwelche alten Charaktere wieder ausgepackt? Wie Dalaa zum Beispiel. Sie als Joker zu bringen von Pellaeon okay aber sie dann zum Staatchef der vereinigten Galaxie machen? Also bitte...

Pellaeon. Der gute Pellaeon. Wieso musste er einen so schändlichen Tod sterben? Feige ab geballert von einer dummen Göre (zu der komm ich auch noch). Hätte man ihn nicht wenigstens standesgemäß in der Schlacht sterben lassen können, auf der Brücke eines Sternzerstörers, so wie es sich gehört? Überhaupt wieso mussten so viele Charaktere sterben? In NJO wurde dies dezent eingesetzt und erzielte entsprechende Wirkung. In LOTF hatte ich den Eindruck man wollte dem Sensenmann mal besonders viel Arbeit geben. So tragisch der Tod von Mara war, so hatte dieser zumindest storytechnisch Relevanz. Auch wenn sie wie Pellaeon auf eine unwürdige Art und Weise sterben musste (feige durch irgendwelches Gift). Pellaeon, Mara, Prinz Isolder, Shevu und andere... musste das wirklich sein?

Okay kommen wir mal zu Jacens "Schüler". Nahm man Ben seine Handlungen *irgendwo* noch ab und auch seine Ablehnung gegenüber einen guten elterlichen Rat, so war Tahiri doch vollkommen unlogisch. Wenn man seinen inneren Yuuzhan Vong besiegt sollte man eigentlich als gefestigte Persönlichkeit daraus hervor gehen und nicht ewig der Jugendliebe nachhängen. Zumindest hatte man diesen Eindruck am Ende von NJO. Wieso also stellt sie sich an Jacens Seite? Das Jacen sie nur benutzt hat mit diesem Zeitreisen, hatte sie selbst erkannt. Also wieso? Meiner Meinung nach hatte man hier einen eigentlich recht interessanten Charakter ziemlich eindimensional dargestellt und quasi verschwendet.

Ben. Ich habe ihn anfangs überhaupt nicht gemocht. Kleiner, weinerlicher, dummer, anhänglich Junge. Er hat sich aber entwickelt und ich muss sagen, hier haben die Autoren etwas richtig gemacht. Aber wieso um Gottes Willen erzählt er nicht einfach davon, dass Lumiya und Jacen unter einer Decke stecken? Mara hätte nicht sterben müssen und Jacen hätte noch gerettet werden können.

Luke. Wieso wird dieser immer anfangs als dummer Bauerntrottel dargestellt den man erst einmal rütteln muss bevor er checkt was abgeht? Mir ist klar das er der Über-Jedi ist und man ihn künstlich schwächen will/muss aber doch bitte nicht so. Mir geht immer das Herz auf wenn Luke endlich sein Lichtschwert in beide Hände nimmt und endlich handelt. Go Luke go...

Han und Leia. Um ehrlich zu sein die Handlungsstränge mit den beiden fand ich in den meisten Büchern bisher immer am uninteressantesten. Aber hier haben sie mir wirklich gefallen. Die beiden tun mir echt leid, mit dem was sie alles ertragen müssen. Bitte liebe Autoren die irgendwann man weitere Bücher/Buchreihen schreiben, gibt ihnen einen würden Abschied, irgendwann aber nicht all zu bald... am besten lasst sie einfach in der Geschichte verblassen.

Jaina. Gutes Mädchen. Ich war so froh als sie sich endlich an Jacens Fersen geheftet hat. Ich mochte sie immer, irgendwie auch wenn sie nie im gleichen Licht dargestellt wurde wie ihre Brüder Anakin und Jacen. Ich bin froh, dass sie jetzt endlich ihren Platz auch als Jedi gefunden hat, nicht nur als Pilotin oder Tochter berühmter Eltern. Aber ein was verwundert mich. Wieso lernt sie von Bevin diese Berserker-Methode aber wendete sie letztendlich nicht gegen Jacen an? Ich hoffe sie bekommt auch in Zukunft ihre verdiente Aufmerksamkeit.

Es gibt noch so vieles was mir an dieser Buchreihe stört. Wo zum Beispiel ist Kyp abgeblieben? Außer ein paar Sprüche hier und da wurde er nicht gesehen. War er nicht in NJO auch ein potenzieller Über-Jedi? Naja ich habe jetzt sicher noch unzählige Details vergessen aber ich will mit meiner Kritik die Reihe nicht grundsätzlich schlecht machen. Mir hat es Spaß gemacht sie zu lesen und ich finde man hat die Geschichte zu einem guten Ende gebracht aber wie gesagt mich störte einfach nur die Logik mit der die Story überhaupt erst konstruiert wurde. Jacen hätte besseres verdient.

So long... (später vielleicht mehr...also noch mehr ;))

278

Dienstag, 12. August 2008, 12:36

Zitat

Original von mitthrawn
Hui endlich darf ich hier auch posten nachdem ich gestern die Buchreihe zu Ende gelesen habe. Eins vor weg, ich habe die Dark Nest Trilogie nicht gelesen und vielleicht fehlen mir hier und da ein bisschen an Wissen was zwischen NJO und LOTF passiert ist. Letztere ist für mich übrigens DIE Buchserie im erweiterten SW-Universum. Ich habe sowohl die Thrawn-Trilogie als auch die Hand-von-Thrawn-Trilogie gelesen, besonders erstere gehört ohne Zweifel zu den Highlights was man an SW lesen kann. Aber für mich sind beide Buchreihen noch sehr nah an den klassischen Filmen, erst mit NJO wurde meiner Meinung nach ein komplett neuer Weg eingeschlagen den ich sehr begrüßt habe.


Juhuu, endlich mal wieder ein Diskussions-Ansatz :D

Zitat


Aber nun zu LOTF. Ich weiß nicht so recht was ich von der Serie halten soll. Prinzipiell fand ich ich sie gut und besonders das Ende halte ich für sehr gelungen wenn auch teils überraschend (später dazu mehr). Auch mag ich Buchreihen mit unterschiedlichen Autoren. Aber was in NJO noch ziemlich gut klappte, weil die Bücher nicht so extrem aufeinander aufbauten, so fielen diesmal die unterschiedlichen Schreibstile der Autoren doch stark auf. Ärgerlich war, dass die in einem Buch behandelten Themen im nächsten kaum eine Rolle spielten, abgesehen vom Haupt-Plot natürlich. Ganz frisch in Erinnerung sind mir da die letzten beiden Bücher. Niathal im vorletzten Buch noch joint-Chief of State und Supreme Commander und im letzten Buch spielt sie keine Rolle, wird nur beiläufig mal erwähnt. Auch Boba Fett erfährt eine wundersame Wandlung vom sympathischen Ar***loch (hat 8 Bücher gebraucht!) zurück zum kaltblütigen, arroganten, selbstherrlichen Ar***loch im letzten Buch. Schlimmer war's zwischen den Büchern als die Mandalorianer quasi keine Rolle spielten, wenn nicht grad Karen Traviss mit ihnen spielen durfte.


Ja, teilweise ist mir das auch so gegangen, vor allem bei den Mandalorianern, deren Handlungsstrang ich echt toll fand, von daher war es immer schade, wenn sie gar nicht vorkamen,
Anders fand ich die Idee aber auch interessant, 3 Autoren mit 1 Hauptstrang zu haben, wobei dann noch jeder seinen Nebenstrang hat. Ich bin mir selbst noch nicht sicher, ob ich das eher gut oder schlecht finde, daher erstmal "interessant"!

So schlimm fand ich die Wandlung von Boba Fett gar nicht.Für mich habe ich beo LotF endlich mal einen Menschen und Charakter hinter dem Helm von Boba fett entdeckt, das fand ich super.

Zitat


Aber zum eigentlichen Problem der Serie: Jacen! Bei aller Liebe... wie sehr war denn bitte seine Verwandlung zu Caedus konstruiert und unlogisch? Wie kann bitte jemand der schon in den Kinderjahren mit der dunklen Seite in Kontakt stand, dieser doch verfallen? Wie kann jemand der im YV-Krieg anfänglich die Macht nicht benutzen wollte weil er Angst hatte vor der Dunklen Seite, dieser doch verfallen? Wie kann jemand der Folter und Gefangenschaft überstanden hatte, mit einem lebenden Planeten über die Macht philosophiert hat der Dunklen Seite verfallen? Wenn man an der eigenen Schwester gesehen hat was die dunkle Seite anrichten kann, wieso verfällt man dieser? Wie kann jemand der auszog um alle Geheimnisse der Macht zu lüften der dunklen Seite verfallen? Mal ganz davon ab, wie kann dies einem so intelligenten und smarten Charakter wie Jacen passieren? Und die Antworten welche im Buch gegeben worden sind einfach nur lächerlich und ja konstruiert. Und immer wieder die Frage nach dem WIESO?


Eigentlich genau wegen dem, was du oben gerade aufgeschrieben hast...

Zitat


Der lässt sich doch tatsächlich von dem Geschwafel Lumiyas beeindrucken. Von wegen gute Siths und für das Wohle der Galaxie. Wieso ist Jacen nicht im Ansatz ein Darth Vectivus geworden wenn dieser doch angeblich so toll war? Überhaupt seine ganze Selbstbeweihräucherung von Schutz seiner Familie und eine stabile, friedliche Galaxie und seiner "Destiny". Das wurde von Buch zu Buch schlimmer. Für mich laß sich das nicht anders als eine billige Kopie von Anakin Skywalker (Vader). Nahm man dem seinen Fall zur dunklen Seite noch ab und fehlt mir bei Jacen jedes Verständnis. Der hatte sich selbst mal reden hören. Das waren keine Ideale die er vertreten hatte oder Verrat oder Liebe, das war schlicht Machthunger. Neben Machthunger gesellte sich noch Blindheit. Blindheit gegenüber allem: seiner Familie, den Menschen in seiner Umgebung und der Moral. Je weiter die Serie voran schritt, desto mehr bekam ich das Gefühl selbst zum Lichtschwert zu greifen und diesen kleinen dummen Jungen (nichts anderes war er am Ende) persönlich den Hintern zu versohlen. Ich habe Jacen in NJO sehr gemocht, ja er war mein Lieblingscharakter aber am Ende dieser Serie war nichts mehr von diesem Jacen übrig. Nichts was ihn irgendwie bemerkenswert gemacht hätte. Der Gute hätte mal mehr über sich und seine Taten meditieren sollen, dann wäre ihn vielleicht ein Licht aufgegangen wieso sich alle gegen ihn gestellt haben. Und ich bin Jaina sehr dankbar dafür, dass sie uns von diesem Charakter erlöst hat. Da war nichts mehr übrig von einstigem Helden. Han und Leia hatten schon recht als sie meinten, dass Jacen schon viel eher in der Serie gestorben ist.


Eigentlih hat mir die Wandlung von Jacen zu Caedus gut gefallen. Na, gut gefallen ist der falsche Ausdruck. Ich fand die Wandlung durchaus nachvollziehbar.
Am Anfang hat JAcen sich halt wirklich eingeredet, er könnte alles unter Kontrolle behalten und die Sith Kräfte für das Gute benutzen. Irgendwann schwanhg dann die Waage über, und es gab kein zurück mehr. Ich finde, das wurde ruhig und gemähchlich aufgebaut, so dass ich es überzeugend fand.
Gerade durch Vergere, die ihn sozusagen für die Wandlung schon "weichgeklopft" hat.

Zitat


Genug von Jacen weiter mit Vergere. Ich verstehe nicht wieso man das Ende von NJO so über den Haufen geworfen hat bzw. ignoriert bzgl. der Macht. Die "Vereinigende Macht" soll also nur ein Trick gewesen sein? Vergere nur ein billiger Sith? Was soll das? Vergere war ein toller Charakter aber das man sie nun einfach nur wieder in die Sith-Schublade gesteckt hat, find ich ziemlich ärgerlich. Stichwort Sith. Wer ist eigentlich Lumiya (ja ich weiß woher sie kommt)? Wieso leben auf Korriban noch weitere Sith? Wieso rückt Luke nicht mal aus und bereitet dem ein Ende? Und wieso werden irgendwelche alten Charaktere wieder ausgepackt? Wie Dalaa zum Beispiel. Sie als Joker zu bringen von Pellaeon okay aber sie dann zum Staatchef der vereinigten Galaxie machen? Also bitte...


Vergere ein billiger Sith?
Vergere war ein verdammt gerissener Sith.
Das mit Korriban wird später denk ich noch verfeinert, Stichwort "Legacy Comic Serie"
Daala war für mich das Highlight am Ende der Serie. Dalla als Staatschefin??? Genial 8)

Zitat


Pellaeon. Der gute Pellaeon. Wieso musste er einen so schändlichen Tod sterben? Feige ab geballert von einer dummen Göre (zu der komm ich auch noch). Hätte man ihn nicht wenigstens standesgemäß in der Schlacht sterben lassen können, auf der Brücke eines Sternzerstörers, so wie es sich gehört? Überhaupt wieso mussten so viele Charaktere sterben? In NJO wurde dies dezent eingesetzt und erzielte entsprechende Wirkung. In LOTF hatte ich den Eindruck man wollte dem Sensenmann mal besonders viel Arbeit geben. So tragisch der Tod von Mara war, so hatte dieser zumindest storytechnisch Relevanz. Auch wenn sie wie Pellaeon auf eine unwürdige Art und Weise sterben musste (feige durch irgendwelches Gift). Pellaeon, Mara, Prinz Isolder, Shevu und andere... musste das wirklich sein?


Zustimmung, Palleon's Tod war unwürdig und schade, ich mochte den Charakter schon von Anfang an!
Es sind wirklich viele Charaktere gestorben. Vielleicht waren es den Star Wars Autoren zu viel Charaktere, und die wollten das Feld mal lichten ;)

Mara hat mich persönlcih sehr getroffen, da sie mein Lieblingschar ist ;(

Zitat


Okay kommen wir mal zu Jacens "Schüler". Nahm man Ben seine Handlungen *irgendwo* noch ab und auch seine Ablehnung gegenüber einen guten elterlichen Rat, so war Tahiri doch vollkommen unlogisch. Wenn man seinen inneren Yuuzhan Vong besiegt sollte man eigentlich als gefestigte Persönlichkeit daraus hervor gehen und nicht ewig der Jugendliebe nachhängen. Zumindest hatte man diesen Eindruck am Ende von NJO. Wieso also stellt sie sich an Jacens Seite? Das Jacen sie nur benutzt hat mit diesem Zeitreisen, hatte sie selbst erkannt. Also wieso? Meiner Meinung nach hatte man hier einen eigentlich recht interessanten Charakter ziemlich eindimensional dargestellt und quasi verschwendet.


Tahiri's Handlungen unlogisch?? Ja.
Aber so ist die Liebe, da gibts keine Logik. Die momente, die sie dank der Zeitreise mit Anakin erleben durfte, waren ihr einige Opfer wert!

Zitat


Luke. Wieso wird dieser immer anfangs als dummer Bauerntrottel dargestellt den man erst einmal rütteln muss bevor er checkt was abgeht? Mir ist klar das er der Über-Jedi ist und man ihn künstlich schwächen will/muss aber doch bitte nicht so. Mir geht immer das Herz auf wenn Luke endlich sein Lichtschwert in beide Hände nimmt und endlich handelt. Go Luke go...


Wobei ich die Erklärung am ende sehr gut fand, warum Luke nicht gegen Cadus antreten darf!

Zitat


Han und Leia. Um ehrlich zu sein die Handlungsstränge mit den beiden fand ich in den meisten Büchern bisher immer am uninteressantesten. Aber hier haben sie mir wirklich gefallen. Die beiden tun mir echt leid, mit dem was sie alles ertragen müssen. Bitte liebe Autoren die irgendwann man weitere Bücher/Buchreihen schreiben, gibt ihnen einen würden Abschied, irgendwann aber nicht all zu bald... am besten lasst sie einfach in der Geschichte verblassen.


Han, Leia und Luek haben wahrscheinlich in LotF mehr abbekommen, als in allen Geschichten zuvor. Da kam wirklich ein Schlag ins Gesicht nach dem anderen. Aber am Ende haben Han & leia Allana und Luke eine feste Beziehung zu Ben, da ist er wieder, der Star Wars Licht- und Hoffnungsblick am ende...

Zitat


Jaina. Gutes Mädchen. Ich war so froh als sie sich endlich an Jacens Fersen geheftet hat. Ich mochte sie immer, irgendwie auch wenn sie nie im gleichen Licht dargestellt wurde wie ihre Brüder Anakin und Jacen. Ich bin froh, dass sie jetzt endlich ihren Platz auch als Jedi gefunden hat, nicht nur als Pilotin oder Tochter berühmter Eltern. Aber ein was verwundert mich. Wieso lernt sie von Bevin diese Berserker-Methode aber wendete sie letztendlich nicht gegen Jacen an? Ich hoffe sie bekommt auch in Zukunft ihre verdiente Aufmerksamkeit.


Jaina war schon immer ein toller Charakter, nach LotF ist sie in die Charalter Elite aufgestiegen. Ein vin Mandalorianern trainierter Jedi?? genial!
Übrigens hat sie die Kampftechnik angewandt, aber nicht im finalen Kampf, sondern im Kampf davor.

Zitat


So long... (später vielleicht mehr...also noch mehr ;))


Ich freu mich drauf :D
"NONE SHALL PASS!"
--- Ganner Rhysode

279

Dienstag, 12. August 2008, 13:54

Ups... ich meinte natürlich NJO ist für mich DIE Buchreihe im EU.

Zitat

Original von KRevenger
Ja, teilweise ist mir das auch so gegangen, vor allem bei den Mandalorianern, deren Handlungsstrang ich echt toll fand, von daher war es immer schade, wenn sie gar nicht vorkamen,
Anders fand ich die Idee aber auch interessant, 3 Autoren mit 1 Hauptstrang zu haben, wobei dann noch jeder seinen Nebenstrang hat. Ich bin mir selbst noch nicht sicher, ob ich das eher gut oder schlecht finde, daher erstmal "interessant"!

So schlimm fand ich die Wandlung von Boba Fett gar nicht.Für mich habe ich beo LotF endlich mal einen Menschen und Charakter hinter dem Helm von Boba fett entdeckt, das fand ich super.

Ich meinte damit eher damit, dass man ihn bis Buch 8 "lieb" gewinnen konnte und in Buch 9 war von dem fast nichts mehr zu spüren.

Zitat

Eigentlih hat mir die Wandlung von Jacen zu Caedus gut gefallen. Na, gut gefallen ist der falsche Ausdruck. Ich fand die Wandlung durchaus nachvollziehbar.
Am Anfang hat JAcen sich halt wirklich eingeredet, er könnte alles unter Kontrolle behalten und die Sith Kräfte für das Gute benutzen. Irgendwann schwanhg dann die Waage über, und es gab kein zurück mehr. Ich finde, das wurde ruhig und gemähchlich aufgebaut, so dass ich es überzeugend fand.
Gerade durch Vergere, die ihn sozusagen für die Wandlung schon "weichgeklopft" hat.


Seine Gründe waren mir schlicht zu banal. Nur weil man aufzeigt, dass Jacen immer böser und scrupelloser wird und irgendwann sein angebliches Sith-Erbe annimmt, heißt das noch nicht das es Sinn ergeben würde. Seine Bewegegründe waren mir schlicht zu flach. Anfangs hatte ich noch ernsthaft die Hoffnung Jacen könnte ein interessanter Bösewicht werden und vielleicht sogar ein "sympathischer" Sith. Aber er wurde schlicht böse, blind, dumm und er ging den gleichen Weg wie Palpatine und Vader vor ihm. Da konnte er sich noch so sehr das Gegenteil einreden. Besonders zum Schluss als er seinen Throne in der Vision gesehen hat, wo hat er da bitte sein angebliches dienen für das größere Wohl aller?

Zitat

Vergere ein billiger Sith?
Vergere war ein verdammt gerissener Sith.
Das mit Korriban wird später denk ich noch verfeinert, Stichwort "Legacy Comic Serie"
Daala war für mich das Highlight am Ende der Serie. Dalla als Staatschefin??? Genial 8)


Wieso war Vergere eine gerissene Sith? Bis zu LOTF war sie eine ehemalige Jedi, später irgendwas neutrales und hatte was besonderes an sich, besonders wenn man sich die "Vereinigende Macht" anschaut. Ich meine auch in einem Interview gelesen zu haben, dass man während des Schreibens der NJO-Reihe nicht die Absicht hatte Vergere in die Sith-Schublade zu stecken, auch nicht im geheimen. Plötzlich zu sagen "Überraschung! Alles nur Fake gewesen und Teil des großen Plans der Sith".. ist einfach nur arm.

Zitat


Tahiri's Handlungen unlogisch?? Ja.
Aber so ist die Liebe, da gibts keine Logik. Die momente, die sie dank der Zeitreise mit Anakin erleben durfte, waren ihr einige Opfer wert!

Ach die gute ist doch keine Dumme. Das Jacen ihr Anakin wiederbringt ist doch Blödsinn, deswegen schließ ich mich nicht dem Bösen an. Sie hatte doch Jacen genau durchschaut... eigentlich.

Zitat

Wobei ich die Erklärung am ende sehr gut fand, warum Luke nicht gegen Cadus antreten darf!

Der Meinung bin ich auch. Aber ich bezog mich auf den Anfang der Reihe, wie auch in NJO, war Luke ziemlich passiv und naja...benahm sich wie ein Dorftrottel. ;)

Zitat

Jaina war schon immer ein toller Charakter, nach LotF ist sie in die Charalter Elite aufgestiegen. Ein vin Mandalorianern trainierter Jedi?? genial!
Übrigens hat sie die Kampftechnik angewandt, aber nicht im finalen Kampf, sondern im Kampf davor.

Hat sie das? Muss mir entgangen sein.. ich war der Meinung das sie massiv von Luke Kraft bekommen hatte und deswegen gehen Jacen so gut mithalten konnte.


So long..

Darth Zizous

Community-Mitglied

  • »Darth Zizous« ist männlich

Beiträge: 1 089

Lieblingsepisode: Episode IV - Eine Neue Hoffnung
Episode V - Das Imperium schlägt zurück
Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: Omega IV

  • Nachricht senden

280

Dienstag, 12. August 2008, 16:34

Zitat

Original von mitthrawn

Zitat

Wobei ich die Erklärung am ende sehr gut fand, warum Luke nicht gegen Cadus antreten darf!

Der Meinung bin ich auch. Aber ich bezog mich auf den Anfang der Reihe, wie auch in NJO, war Luke ziemlich passiv und naja...benahm sich wie ein Dorftrottel. ;)


Die Erklärung fand ich auch extrem überzeugend, was vielleicht auch daran liegt, dass ich sie schon mal in einem anderen Buch auf ähnliche Weise gelesen habe ("Die Elfen") und ziemlich genau verstand, was er damit meinte. Die Haltung von Luke zu Beginn der Serie fan ich eigentlich ziemlich gut, da er aus den alten Fehlern im Grunde genommen gelernt hat und die Jedi nicht wieder einer Regierung oder einer anderen Person unterstellt sehen wollte und dementsprechend hielt er sich zurück.
Die Dunkelheit ist großzügig und geduldig und gewinnt immer, aber im Herzen ihrer Stärke liegt ihre Schwäche: Eine einzelne Kerze genügt, um sie zurückzudrängen.
Liebe ist mehr als eine Kerze. Liebe kann Sterne entzünden.

Chrissi

Community-Mitglied

  • »Chrissi« ist männlich

Beiträge: 556

Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: so ziemlich weit im Osten von Niedersachsen

  • Nachricht senden

281

Dienstag, 16. Dezember 2008, 18:24

Ich hab da mal 'ne Frage. Ich hatte mir vor ein paar Monaten den ersten Teil der Reihe auf Englisch bestellt. Als das Buch dann kam und ich es durch hatte, bestellte ich mir gleich Band 2, 3 und 4. Schön und gut. Danach folgten Teil 5 und 6, wobei ich aber gerade noch beim Lesen von Sacrifice bin. Warum erzähle ich das? Ganz einfach. Betrayal und Bloodlines hatten diesen herausgehobenen und glänzende Star Wars Titel. Tempest und Exil aber nicht. Nun dachte ich mir, dass die das halt eben nur bei den ersten beiden Teilen gemacht hatten. Als dann aber wieder Sacrifice und Inferno mit dem glänzenden Star Wars kamen, war die Verwunderung groß. Nun kommt die Frage: Da ich mir jetzt den Rest zu Weihnachten schenken lassen will, und der doch am besten auch die feine Schrift haben soll, wollte ich fragen, ob das vielleicht mit der Auflage zusammen hängt, ob das willkürlich so ist oder ob es andere Gründe dafür gibt.
Sollte dies in dem Thread schon einmal besprochen worden sein, bitte ich das zu entschuldigen und bitte um erneute Antwort, da ich mir, nachdem ein liebes Forummitglied mir schon so ziemlich das Ende der Story unfreiwillig(?) mitgeteilt hatte, da es anscheinend vergessen hatte, die Spoilerfunktion einzusetzen, nicht noch mehr erspoilern will, indem ich mir diesen Thread jetzt durchlese.

Falls einer etwas weiß, wäre ich über eine Antwort dankbar. So sehen die Bücher einfach schöner aus.

P.S.: Es handelt sich um die Taschenbücher.
Was eine geistreiche Signatur...

Chrissi

Community-Mitglied

  • »Chrissi« ist männlich

Beiträge: 556

Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: so ziemlich weit im Osten von Niedersachsen

  • Nachricht senden

282

Donnerstag, 25. Dezember 2008, 20:48

Dass ich nun keine Antwort auf meine Frage bekommen habe, hat sich letztendlich als egal herausgestellt, da Fury und Revelation mit der schönen Schrift bei mir unterm Baum gelegen haben.
Trotzdem danke ich allen, die mir geantwortet hätten, hätten sie meinen vorherigen Beitrag gelesen.

Nun brauch ich nur noch auf Invincible warten und kann nun fein mit Inferno beginnen.
Was eine geistreiche Signatur...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chrissi« (25. Dezember 2008, 20:48)


Chrissi

Community-Mitglied

  • »Chrissi« ist männlich

Beiträge: 556

Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Wohnort: so ziemlich weit im Osten von Niedersachsen

  • Nachricht senden

283

Sonntag, 8. Februar 2009, 15:30

Nun setze ich hier mal zum Beitrags-Hattrick an.

Nachdem ich jetzt neulich mit der Reihe fertig geworden bin, wollte ich auch etwas dazu sagen. Jedoch habe ich jetzt weder Lust noch die Erinnerungen an alles, um hier wie manch anderer super lange Beiträge zu verfassen. Daher fasse ich mich kurz.

An sich fand ich die Reihe ganz in Ordnung. Nachdem der liebe Anakin ja in Das Ultimatum gestorben war, musste ich mir halt Jacen als neuen Liebling (bitte nicht falsch verstehen) aussuchen. Da ich mir im Vorfeld schon Kleinigkeiten erspoilert hatte (Jacen wird Sith, Mara stirbt), wusste ich auch schon, was hier auf mich zukommt. Wie seine Verwandlung oder der Tod jetzt aussehen würde, wusste ich jedoch nicht. Umso interessanter fand ich nun Jacens Werdegang. Die Verführung durch Lumiya (hatte ich vorher noch nie gehört) war ganz glaubwürdig meiner Meinung nach, da sie ihn mit einer gewissen Logik zum Sith aufbaute und ihn nicht mit persönlichen Erfüllungen und Wünschen den Weg zur Dunklen Seite einschlagen ließ. Trotzdem hatte ich ja immer noch gedacht, dass sie etwas im Hinterkopf hätte wie Rache an Luke, Rache an den Jedi allgemein oder auch irgendwo ihre Herrschaft an Jacens Seite. Nachdem sie aber Kopf und Kragen riskiert hatte und bis dato nie etwas ausgeplaudert hatte und immer wieder bestätigt hatte, dass es ihr nur um den Frieden ginge, war ich doch ein bisschen enttäuscht, jedoch aber verwundert, dass es anscheinend doch Sith gibt, die nicht nach persönlicher Macht streben.
Storymäßig war sie (die Reihe) so also ganz okay, auch wenn gewisse Sachen nicht 100%ig einleuchtend waren (Bens Verhalten zu gewissen Zeiten). Dass die Reihe so geendet hat, wie sie es tat, fand ich nicht unbedingt schlimm (mir wurde das Ende von Caedus schon vorher ungespoilert vorgesetzt...) und ich war auch nicht so dolle von Maras Tod erschüttert wie andere Personen in diesem Forum. Da fand ich Allanas vermeindlichen Tod schon schlimmer. (Was aber vielleicht daran lag, dass die Sache mit Mara für mich nicht überraschend kam, Allanas Tod jedoch sehr.)
Das soll's inhaltlich auch schon von mir gewesen sein. Ich denke, dass meine Meinung irgendwo in anderen Beiträgen auftauchen wird.

Zu den Autoren muss ich sagen, dass mir Allston gefallen hat, auch wenn ich diese X-Wing Bande um Tycho (lebt der noch?), Syal und den dicken mit dem roten Sternzerstörer nicht unbedingt mag (Wedge ist ok). Traviss' Teile hingegen waren nicht unbedingt top. Das aber eigentlich nur wegen der vielen Mandalorianer Geschichten. Nicht nur, dass dauernd Mando gesprochen wird, nein, wen interessiert es denn, was auf Mandalore so abgeht? Ich jedenfalls brauche keine alten Klone oder übermächtigen Mandosöldner. Denning gefällt mir wiederum gut, frage mich jedoch, warum er nicht wie die anderen beiden zu Anfang der Kapitel mal sagen könnte, wo wir gerade sind.
Ob die Bücher nun literarische Meisterleistungen waren, mag ich nicht zu beurteilen, da mein Englisch dafür wohl nicht aussreicht, trotzdessen konnte ich eigentlich alles gut verstehen, auch wenn bei manchen Stellen das Wörterbuch zur Hilfe geholt werden musste.

Nun noch mal etwas zum Ende der Reihe und ein paar grundsätzlichen Sachen. Das Ende von Invincible geht so in Ordnung, auch wenn ein paar mehr Seiten doch wenigstens ein paar Infos hätten geben können. Es war halt alles viel zu schnell vorbei, der Krieg, Jag als neuer Chef beim Imperium, Daalas Aufstieg zum Staatschef und andere Dinge. Auch hätte ich mir noch mal eine Aussprache zwischen Luke und Ben hinsichtlich ihrer Zukunft gewünscht und vielleicht sogar noch mal einen Auftritt Maras als Geist. Es kam halt so rüber, als ob mit dem Tod Caedus' alles plötzlich wieder in Ordnung war. Wo war Niathal, wo war Wedge, was geschah mit Tahiri?
Dass die Reihe manchen nicht gefallen hat, kann ich verstehen, ist aber nicht meine Meinung. Mir gefiel schon die NJO und in gewissen Maßen auch DN, auch wenn letztere doch etwas schwach war. Ich freue mich schon auf FotJ und hoffe, dass es noch ein bisschen weitergeht.
Zu den Sith allgemein möchte ich anmerken, dass ich die nicht verstehe, die meinen, dass es nach Ep.6 wegen der Prophezeiung oder weswegen auch immer keine Sith mehr geben dürfe. Ich sehe es ja so, dass Anakin diese erfüllt hatte, indem er die Sith (Vader und Sidious) vernichtete. Dass er jedoch die dunkle Seite vernichten würde, war glaube ich, nicht gesagt. Vielleicht hätte es ja manchen besser gefallen, wenn die neuen "Sith" sich nicht Sith sondern vielleicht Antijedi genannt hätten. Dann wäre das Geschrei wohl nicht so groß gewesen, von wegen neue Sith = Verstoß der Prophezeiung. Es wurden die Sith, wie sie waren, vernichten und es wurde halt von Lumiya ein neuer Sithorden gegründet, warum denn nicht. Aber auch dies möchte ich jetzt beenden, da ich sehe, dass mein Beitrag schon länger geworden ist, als ich eigentlich wollte.

Mal schauen, was jetzt noch so auf uns zukommen wird...
Was eine geistreiche Signatur...