Also die Bücher und deren Inhalte werden (genau wie die Spiele) von Lucas Licensing überwacht und kontrolliert. Lucas Licensing sorgt dafür das innerhalb des EUs Ordnung und Kontinuität herrscht. Bei neuen Autoren liest man immermal wieder wie es so bei Lucas lauft, und durchs WWW hat man ja auch einen schnellen Schriftwechsel

. So muss der Autor nur mal fragen ob das so in Ordnug geht und bekommt dann genauso schnell eine Antwort. Im Prinzip wird da auch entschieden was Kanon (innerhalb des EUs) ist.
Wie es beim EU weitergeht wird dann in Meetings besprochen. Wobei LL wohl den Groben Storyverlauf vorgibt und die Autoren es dann relativ freizügig umsetzen dürfen. Das lässt sich zumindest aus verschiedenen Interviews zu der "Erbe der Jedi-Ritter" und "Wächter der Macht" Reihe schließen. Wobei ich mir auch vorstellen kann das bewährte Autoren auch mal selbst auf LL zugehen und Ideen für Fortsetzungen liefern.
Du solltest vielleicht mal im Nachrichtenarchiv nach Sue Rostoni suchen. Da erfährt man ziemlich viel über
den Alltag bei LL.
Und die Co-Autorin von Roman Holostar, Maya Bohnhoff hat schon den einen oder anderen Blogeintrag in ihrer "Tagebuch eines Padawan" Reihe verfasst. Allerdings ist da auch viel dummes Zeug dabei

, aber auch wirklich interessantes Zeug

.
Hier mal einer der ersten Einträge.
George Lucas selbst ist aber in den Prozessen des EU nur sehr geringfügig beteiligt, weil es ihn schlichtweg nicht zu interessieren scheint. Laut eigener Aussage hat er selbst nie ein EU Buch gelesen. Allerdings wird er wohl über das wichtigste informiert und hat ein Vetorecht. So wollte er zum Beispiel nicht das Anakin Solo in die Fußstapfen seines Großvater tritt, aber er hatte nur Probleme damit weil beide den selben Namen haben. Bei seinem Bruder Jacen hat er es schließlich zugelassen.