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Aaron

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Dienstag, 13. Oktober 2009, 19:15

Das Ende von Knights of the Old Republic


Das Ende von Knights of the Old Republic
Dienstag, den 13. Oktober 2009 um 19:14 Uhr von Aaron

Knights of the Old Republic-Autor John Jackson Miller gab heute in seinem Blog das Ende der Comicreihe bekannt:

Hallo von der Diamond-Einzelhandelskonferenz, wo ich für Dark Horse [den Comic] Mass Effect präsentiere - und wo wir endlich bekanntgegeben haben, dass der lange Lauf von Knights of the Old Republic mit Heft 50, dem letzten Teil von Demon enden wird.

Wir haben auf den Höhepunkt der Reihe seit einiger Zeit hingearbeitet und die Figuren und die Handlung für das große Finale in Stellung gebracht - und dafür geben wir noch einmal alles. Jede Frage, die in der Serie aufgeworfen wurde, wird angesprochen werden (glaube ich zumindest). Das letzte Manuskript habe ich kürzlich eingereicht und war damit sehr zufrieden - es beendet die Reihe so oder wenigstens beinahe so, wie ich mir das immer vorgestellt hatte. Dark Horse hat uns von Tag 1 an toll unterstützt und uns große kreative Spielräume gelassen - und wir haben alles gegeben, um sicherzugehen, dass das Finale ein Kracher wird!

Den Fans der KOTOR-Reihe möchte ich danke - und ich glaube, ihr werdet mögen, wie sich alles für eure Lieblingsfiguren entwickelt. Ein Kapitel im Leben dieser Figuren geht zuende, aber in Krieg der Sterne weiß man nie, was die Zukunft bringen mag.

Von der Vergangenheit zur Zukunft: Mit dem Ende von KOTOR habe ich Zeit für ein großes Projekt, an dem ich schon seit einer Weile arbeite. Wie schon auf der Konferenz angekündigt, ist es noch nicht ganz präsentationsreif. Einiges ist noch in der Schwebe und muss noch in Reih und Glied gebracht werden. Mehr kann ich momentan noch nicht sagen, aber lange wird es nicht mehr dauern, das verspreche ich euch. Es wird etwas werden, dass man als Leser noch nie gesehen hat. Bleibt gespannt...

Darth Stassen

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Dienstag, 13. Oktober 2009, 19:20

Hmm...

Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, ob ich das schade oder gut finden soll. Schade ist natürlich, dass nun eine Comicreihe aus der Ära der Alten Republik wegfällt (und ich diese Zeit einfach liebe^^), auf der anderen Seite bin ich aber auch ein großer Fan von Mass Effect und kann mich deshalb nun auch über eine Comicumsetzung dieses Stoffes begeistern.
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Dienstag, 13. Oktober 2009, 19:35

Schade ;( . Eine meiner lieblings Comicreihen wird beendet. Ich finde es sehr Schade, aber irgedwann musste es ja kommen. Zum Glück haben wir hier noch ein bisschen Zeit bis es bei uns zuende geht. Ich hoffe das sie auch einen Blick in die Zukunft der Charaktere geben, denn es würde mich schon interessiren was aus ihnen wird. ?(
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Jahal

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Dienstag, 13. Oktober 2009, 19:41

Schade ist es schon, da man die KotOR-Familie doch recht lieb gewonnen hat. Andererseits bin ich auf ein Mass-Effect-Comic gespannt und: Besser man beendet die Reihe wenn sie noch gut läuft, als dass sie sich selbst zu Tode reitet (siehe SW-Comics bei Marvel).



Ich hoffe nur, dass Legacy nicht auch mit #50 endet. o.O
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5

Dienstag, 13. Oktober 2009, 20:57

Neeeeeiiiiinnnnn.... Legacy ist mir so wurscht, und die ganzen Lückenfüller Stories zwischen der OT sind mir auch so dermaßen egal. KOTOR war gignatisch. Kann doch echt nicht sein, dass die die beste Comicserie einstellen.



Dann lieber Legacy bitte. :cursing:
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Lord Sidious

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Dienstag, 13. Oktober 2009, 21:33

Eine doch traurig-stimmende Nachricht, da ich ebenfalls KotoR für die beste der ganzen Comic-Reihen gehalten habe. Ich bezweifle nicht, dass JJM ein würdiges Finale schreibt, aber es hätte noch so viele Geschichten und Abenteuer zu erzählen gegeben.

Andererseits könnte das wiederum heißen, dass Zaynes Zukunft (wie viele hoffte, er würde zu Darth Nihilus, ich gehöre da nicht dazu) total offen bleibt. Aber trotzdem schade um die Reihe.

Ich hoffe, dass JJM weiterhin als Autor der SW-Comics erhalten bleibt und sein neues Projekt eben damit zu tun hat. Solch einen genialen Autor darf man nicht einfach ziehen lassen!

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Dienstag, 13. Oktober 2009, 22:51

Also das gibt bei mir ein lachendes und ein weinendes Auge.
Auf der einen Seite bin ich froh, dass man die Serie zu einem fulminanten (geplanten) Ende führen kann, bei dem hoffentlich die meisten Fragen geklärt werden, (sie wird ja nicht "eingestellt", sondern zu Ende geführt, oder hab' ich da was falsch verstanden?) auf der anderen Seite frage ich mich, was im Comic-Bereich nach KotOR so los sein wird. Ich hoffe da sehr, dass LucasBooks/Lucasfilm Licensing, oder wer auch immer dafür verantwortlich ist, eine Nachfolgerserie in der alten Republik forciert. Wenn man der Zeit mit den Comics eines der beiden "Standbeine", (das andere sind natürlich Spiele) die ohnehin schon wackelig genug sind, nimmt, könnte sie so ziemlich den Bach runter gehen. (von den 1 oder 2 geplanten Romanen mal abgesehen) Vllt. führt man die Online-Comics zu TOR ja in Comicbüchern weiter. (natürlich mit besseren Zeichnungen und ner guten Story ;) )

Mass Effect und Legacy interessieren mich jedenfalls nicht. :thumbdown:
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Darth Revan Lord der Sith

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Mittwoch, 14. Oktober 2009, 00:59

;-(

Frei nach einer uns wohlbekannten Person:

NEEEEIIIIIIIIIIIN......!!!!!!!

Und doch war mir von anfang an klar, dass es nicht allzu lange so weitergehen kann. Soll Zayne einfach ein Abenteuer nach dem nächsten erleben, Storybogen für Storybogen? Man kann die KotOR-Periode nicht nach freiem Ermessen weiter vollstopfen, und die schon festgelegten Storystrukturen schränken den Handlungsspielraum der Autoren ein.
Dennoch frage ich mich, warum dieser Abschied. Die Reihe ist sowohl für die Periode ein Standbein, wie Lord Vader 1138 es schön formuliert hat, als auch für den gesamten SW-Comicsektor. JJM muss etwas wirklich Dickes unter dem Tuch versteckt halten, wenn er dafür KotOR opfert. Dass es mit TOR zu tun haben könnte ist naheliegend, zwei Serien in der selben Ära könnten zu viel sein, und es wird Zeit dass von den vielen Projekten um TOR etwas zum Vorschein kommt.
Andererseits... Wohlmöglich will er (bzw. LL) damit den schlechten Kritiken zuvorkommen, die laut werden sobald die Serie zu lang und ausgelutscht geworden ist. In diesem Fall beglückwünsche ich ihn zu dieser weisen Entscheidung. Es gibt so viele Autoren, Spieleentwickler und Publisher die sich ein Beispiel daran nehmen sollten.

Zuletzt bewahrt er vielleicht gerade dadurch den Charakter von KotOR, also z. B. indem Zaynes Schicksal offen bleibt. Es sind gerade diese offenen Stellen, die den Reiz von KotOR ausmachen. Was wird aus Zayne? Was macht Revan in den unbekannten Regionen? Woher kommt Kreia, wie ist sie in die Ebon Hawk gekommen? Wie sind die Droiden da rein gekommen? Das sind nur ein paar der Fragen, die mich und viele andere so viel nachdenken lassen.

:(


Bei mir wird es comicmässig mit Legacy weitergehen. Ich werde es zwar aus meinem persönlichen Canon raushalten, von der Zeichnungs- und Storyqualität her kann es jedoch mit KotOR mithalten. Der Part in Vector hat mir gefallen.
Let the demons have their place... If so it's angels you'll create

Dredg, Ode to the sun, aus Catch without arms

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Mad Blacklord

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Mittwoch, 14. Oktober 2009, 07:03

Das ist aber schon das geplante Ende der Serie und wurde nicht wie Rebellion abgesetzt, oder? Weil wenn es geplant ist freue ich mich das sie die Serie so machen konnten wie sie es wollten, auch wenn das Ende jetzt doch früher als erwartet kommt.
Hoffentlich gibt es eine Nachfolgeserie die ebenfalls in der alten Republik spielen wird, weil ich liebe diese Zeit ebenfalls. Wobei ich die KotR Comicserie erst vor kurzem für mich entdeckt habe. Diese zeitliche Periode liebe ich. :thumbup:

mfg M.Bl.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mad Blacklord« (14. Oktober 2009, 14:59)


10

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 10:00

Warum wird das Gute immer zuerst entfernt ? Na ja, meine Vorposter habennatürlich recht, wenn sie sagen, dass sich das Ganze so nicht zu Tode läuft, wie wir es sowohl aus StarWars wie auch aus allen anderen Medien und Bereichen kennen. Daher bin ich auf der anderen Seite auch ganz glücklich, obwohl ich sagen muss, dass ich es schnelle Durchlesen vermissen werde ;) Hoffentlich beenden sie nur die Story um Zayne und Co. , dann könnte man später immer noch eine andere Comic-Reihe aus dieser Ära veröffentlichen, die sich mit einem Zeitabschnitt und anderen Personen beschäftigt aber immer noch diesen KotOR- oder "Alte Republik"-Flair hat....Platz dafür wäre ja in jedem Fall.

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Mad Blacklord

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Mittwoch, 14. Oktober 2009, 15:04

Zitat

dann könnte man später immer noch eine andere Comic-Reihe aus dieser Ära veröffentlichen, die sich mit einem Zeitabschnitt und anderen Personen beschäftigt aber immer noch diesen KotOR- oder "Alte Republik"-Flair hat....Platz dafür wäre ja in jedem Fall.

Eine neue Serie zur Alten Republik wäre natürlich toll und es würde sich ja anbieten als weiteres Tie-In zum neuem Spiel. Das bisschen Online Material das schon gibt finde ich schon Toll und dazu könnte ich mir wirklich eine gute Serie vorstellen.

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PopKoRn

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Mittwoch, 14. Oktober 2009, 19:35

Oh was bin ich traurig, achja die zeit mit Gryph, Zayne, Jaraeel und Camper warn schon was besonderes, ich weiß noch, ein Comic war wenn ich Pech hatte an einem Tag durch xD *lach*mit träne im Auge**. Wirklich eine der besten Reihen ever, aber es gibt ja noch Grund zu freude, Dark Times wird fortgesetzt *freeeeeeuuuuu*

Naja und wie schon gesagt vllt kommt ja nach KotoR etwas ganz großes auf uns zu, mal neben Invasion. Hm :lol: da will ich auch schon direkt anfangn zu spekulieren, ich vermisse Quinlan Vos xD ... :D :lol: :D
Einer für die Dunkelheit...Und einer für das Licht.Ein anderer aus der Dunkelheit steht im Licht - während einer aus dem Licht in der Dunkelheit steht.Der Letzte steht abseits von allen.

Aaron

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13

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 22:13

Ich bezweifle ein wenig, dass John Jackson Miller mit seinem neuen Projekt ein Krieg-der-Sterne-Projekt meint. Für mich liest sich sein Blogeintrag eher, als würde er mit Krieg der Sterne erst einmal nichts mehr zu tun haben. Die Mass-Effect-Aussagen unterstreichen das auch noch einmal.
Ich bin aber auch mal sehr gespannt, was jetzt im SW-Comicbereich passieren wird. KOTOR war immerhin die zweite Hauptserie neben Legacy. Dass Dark Times diesen Platz nun einnehmen wird, wage ich zu bezweifeln, da Wheatley mit seinen Zeichnungen dafür zu lange braucht und wechselnde Zeichner der Serie ihren eigentlichen Reiz nehmen würden. Und eine zweite Hauptserie nach Endor halte ich auch nicht für besonders wahrscheinlich, womit Invasion ausfällt. Bleibt eine gänzlich neue Reihe oder eine Printversion der TOR-Comics, die mich allerdings so gar nicht interessieren (so wie mich TOR nicht besonders interessiert ;) - Sith-Lords übernehmen die Galaxis... Aufregend... Been there, done that).
Quinlan Vos wäre nett, gebe ich zu. Dürfte angesichts von Dark Times aber auch nicht gerade wahrscheinlich sein. Die Abenteuer des jungen Tholme, das hätte doch mal was. :)

14

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 22:43

Tja, Dark Horse hat jetzt auf jeden Fall einen Slot frei, und der wird gefüllt werden, da bin ich mir sehr sicher. Obwohl, "jetzt" ist auch übertrieben, die nächsten fünf Monate bleibt uns Dark Horse-Lesern KotOR ja noch erhalten (den Panini-Lesern sogar nioch länger *g*). Genug Zeit, um gebührend Abschied zu nehmen. Ich weiß jedenfalls jetzt schon, wie ich den Abschied von dieser grandiosen Reihe zelebrieren werden: 51 Tage vor dem Erscheinungstermin von KotOR #50 werden ich mir Ausgabe #0 zur Hand nehmen, und dann als Countdown jeden Tag das nächste Heft lesen.
Einen Rekord kann KotOR auf jeden Fall schonmal für sich verbuchen: es ist die erste und einzige SW-Comicreihe, die es bis zur 50. Ausgabe mit nur einem einzigen Autor geschafft hat. Allein dafür gebührt Dark Horse großer Dank. Bei Legacy, das ebenfalls komplett aus der Feder eines einzigen Autors stammt, John Ostrander, sind wir gerade bei Heft #40 angelangt. Da besteht also noch die Mögliuchkeit, dass JJM übertroffen wird. Allerdings, ich will den Teufel nicht an die Wand malen, hat Ostranbder in den letzten Monaten vor allem durch seine gesundheitlichen Probleme (drohende Erblindung durch Glaukom) für Schlagzeilen innerhalb der Comicszene gesorgt. Ich bin gespannt, wie es da weiter geht. Legacy uind KotOR waren vor vier Jahren das Ergebnis eines SW-Relaunches bei Dark Horse. Mag sein, dass uns ein weiterer Relaunch ins Haus steht.
Wow, irgendwie erschreckend, wie schnell vier Jahre vergehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »SWPolonius« (14. Oktober 2009, 23:23)


JediMeister Gandalf

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Freitag, 16. Oktober 2009, 21:47

Och nööööö!!!
Warum alles in der Welt wird ausgerechnet diese Comic-Reihe beendet. Es gibt doch noch so viel aus der Zeit zu erzählen. Ich werde Zayne, Gryph, Jarael und Rohlan vermissen!!! ;( ;(
Ich hoffe dann aber für JJM, dass er das Finale ausgezeichnet hinbekommt und vor allem gut einleitet. NIcht, dass wie beim letzten "Finale" alles so schnell geschieht. Ich habe da allerdings Vertrauen in JJM.
Ich kann mir allerdings kaum vorstellen, wie man alle Fragen klären will, die in der gesamten Reihe aufgekommen sind so schnell klären will. Naja, wir werden sehen.
Hoffentlich wird aufgeklärt was mit Camper geschehen ist oder wie es mit Lucien weitergeht (falls das nicht schon längst geklärt wurde).
Ich bin gespannt!

PS: Legacy soll gefälligst auch beendet werden! Wenn schon, dann aber ganz!
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Aaron

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Freitag, 16. Oktober 2009, 21:53

Punkt 1: Die Lucien-Story ist längst abgehakt.
Punkt 2: Die Camper-Story auch.
Punkt 3: Die Legacy-Verbindung sehe ich nicht. Wieso beide Serien stoppen, nur weil eine endet? Gibt's da irgendeinen logischen Zusammenhang? ;)

Was aktuell bleibt, ist die Jarael-Geschichte und die Frage, was aus Zayne und Gryph wird. Vielleicht noch Rohlan. Revan und Malak erledigen sich mit den Spielen, die diversen Sith-Verdächtigen haben sich im Grunde bereits erledigt, und das meiste andere Zeug ist imho nicht so wirklich von Belang. Es sei denn, ich übersehe gerade was. ;)
Dass die Verbannte oder irgendein Sithlord noch auftauchen, bezweifle ich inzwischen ein wenig. Wäre zwar ein interessanter Big-Bang zum Schluss, aber eine Kaninchen-aus-dem-Hut-Nummer könnte reichlich seltsam wirken. Da hoffe ich einfach mal auf JJMs Fähigkeit, etwas Ähnliches abzuziehen, wie am Ende der Geheimbund-Story. So effektiv habe ich in einer Comicstory noch niemanden mit Erwartungen spielen sehen. Toller Ritt! :)
You think a little thing like death's gonna slow us down?!
-Han Solo

JediMeister Gandalf

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17

Samstag, 17. Oktober 2009, 13:02

Zitat

Original von Aaron
Punkt 3: Die Legacy-Verbindung sehe ich nicht. Wieso beide Serien stoppen, nur weil eine endet? Gibt's da irgendeinen logischen Zusammenhang? ;)
Ich habe Legacy persönlich immer als einen Konkurrenten von KotOR angesehen und fände es einfach ungerecht nur eine der beiden Serien zu beenden. Denn wenn - wie vorhin schon erwähnt - wirklich ein neuer Relaunch kommt, sollte DarkHorse dann nicht vielleicht zwei komplett neue Serien ins Rennen schicken.
Aber das ist ehrlich gesagt nur Wunschdenken. ;)
Wookiees sind auch nur Menschen!!!:yoda

18

Samstag, 17. Oktober 2009, 13:17

Zitat

Original von Aaron
Punkt 3: Die Legacy-Verbindung sehe ich nicht. Wieso beide Serien stoppen, nur weil eine endet? Gibt's da irgendeinen logischen Zusammenhang? ;)
[...]Denn wenn - wie vorhin schon erwähnt - wirklich ein neuer Relaunch kommt, [...]
Hab ich doch in meinem Post oben schon erwähnt: John Ostrander hat im Moment mit einem beidseitigen Glaukom zu kämpfen. Allgemeine Informationen zu dieser Erkrankung hier http://de.wikipedia.org/wiki/Glaukom
Er ist ernsthaft gefährdet zu erblinden. Aktuell erscheinen noch Legacy-Hefte aus seiner Feder, wie lange er neben der Behandlung noch arbeitsfähig ist, ist nicht bekannt. Und wenn er den Kampf gegen den Grünen Star verlieren sollte... :S
Ich will hier nicht die Pferde scheu machen. Ich sage nur, dass mit Ostranders Schicksal auch das Schicksal von Legacy verknüpft ist. Das hätte also mit Ende von KotOR überhaupt nichts zu tun.
Ich betone, dass von Seiten Dark Horse bisher absolut nichts in dieser Richtung angedeutet wurde.
Aber sich Sorgen machen darf man in dieser Situation wohl, oder? Und zwar sowohl (vor allem) um den Autor, als auch um Legacy.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SWPolonius« (17. Oktober 2009, 13:22)


19

Montag, 9. November 2009, 20:03

So, sorry, für den Doppelpost, aber mein letzter ist schon lange genug her, um das hier zu rechtfertigen. *g* Ich bin nur hier, um mal eine Theorie von mir aus diesem Thread aufzugreifen.
Das hier schrieb ich am 14. Oktober, in meinem ersten Post in diesem Thread:

Zitat

Ich bin gespannt, wie es da weiter geht. Legacy uind KotOR waren vor
vier Jahren das Ergebnis eines SW-Relaunches bei Dark Horse. Mag sein,
dass uns ein weiterer Relaunch ins Haus steht.

Wow, irgendwie erschreckend, wie schnell vier Jahre vergehen.
Und das hier am 17.Oktober, in meinem zweiten Post in diesem Thread:

Zitat

Ich betone, dass von Seiten Dark Horse bisher absolut nichts in dieser Richtung angedeutet wurde.
Nunja, heute hat theforce.net ein eigenes mit Randy Stradley (Herausgeber/Editor der SW-Comics bei Dark Horse) geführtes Interview veröffentlicht, welches folgenden in seiner Aussage eindeutigen Absatz enthält. Um den Kontext zu verstehen: Randy bringt eine kurze Zusammenfassung der Entwicklung der SW-Comics bei DH über die Jahre hinweg zu dem, was sie heute sind:

Zitat

[...]A couple of years later, we reinvented everything again, expanding our
scope to four distinct time periods with Knights of the Old Republic,
Dark Times, Rebellion, and Legacy. This year, with the introduction of
Invasion, we’re kicking off another round of change. We’ll have more
news about that in the coming months, but essentially we’re trying to
keep our stories -- and the Star Wars franchise -- fresh and exciting
for both established fans and new readers.
Ich übersetze mal: "[...] Ein paar Jahre später erfanden wir alles noch einmal neu, indem wir unsere Bandbreite auf vier eigenständige Zeitperioden ausdehnten, mit KotOR, Dark Times, Rebellion, und Legacy. In diesem Jahr, mit der Einführung von Invasion, starten wir eine erneute Runde von Veränderungen. Wir werden mehr Neuigkeiten darüber in den kommenden Monaten haben, aber im Grunde versuchen wir unsere Geschichten - und das SW Franchise - frisch und aufregend zu halten, sowohl für bestehende Fans als auch für neue Leser."

Da habt ihr's!! *g*

Randy hat nichts anderes getan als einen erneuten Relaunch anzukündigen... aber mir wollte ja keiner glauben, dabei hatte ich's im Urin. *lach*

Das komplette Interview (unabhängig davon sehr lesenswert): http://www.theforce.net/latestnews/story…dley_127500.asp

Aaron

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20

Samstag, 19. Dezember 2009, 18:53

John Jackson Miller über das Ende von Knights of the Old Republic


John Jackson Miller über das Ende von Knights of the Old Republic
Samstag, den 19. Dezember 2009 um 18:50 Uhr von Aaron

ComicBookResources hatte Gelegenheit, mit Knights of the Old Republic-Autor John Jackson Miller über das Ende seiner Comicreihe zu sprechen:

John Jackson Miller - KotOR 48 Es war ein wilder Ritt, aber nun endet Knights of the Old Republic im Februar mit Heft Nr. 50. Wieso war es Zeit, Zayne Carricks Geschichte abzuschließen?

Wir hatten einen tollen Lauf. 50 Ausgaben, die Einstiegsnummer und das Handbuch nicht eingerechnet, sind für eine Comicreihe sehr viel, ganz besonders, wenn durchgehend ein Autor daran gearbeitet hat. Dark Horse hat uns viele Freiheiten eingeräumt, um verschiedene Orte zu besuchen und die Figuren wachsen und mehr über sich selbst entdecken zu sehen, bzw. im Fall unseres rückfällig gewordenen Schurken Gryph um absolut gar nichts zu lernen. Wir haben unterwegs so manches tolle Abenteuer erlebt und viel zur Saga beigesteuert. Der Rollenspielführer, der letztes Jahr herauskam, basierte in großen Teilen auf unseren Comics.

Und jetzt? Nun, ich denke, wir haben immer versucht, neue Leser anzusprechen, und wenn man acht oder neun Sammelbände gefüllt hat, wird es immer schwieriger, Geschichten zu finden, die einsteigerfreundlich sind. Deshalb war es so gut, mit der Vector- und Vindication-Geschichte ein reinigendes Gewitter loszulassen, damit auch neue Leser einen Einstiegspunkt finden konnten. Man versucht also immer, auf die bestmögliche weise möglichst viele Leute zu erreichen, entweder indem man etwas Bestehendes fortführt oder indem man etwas komplett Neues auf die Beine stellt. Dieses Jahr haben wir entschieden, Letzteres zu tun,

Hatten Sie Gelegenheit, alle Geschichten zu erzählen, die Sie mit Zayne und seinen Freunden erzählen wollten, oder hätten Sie gut und gerne nochmal 50 Hefte damit füllen können?

Ich finde immer noch mehr Geschichten, die ich erzählen könnte, aber ich wollte die bestehende Handlung 2010 sowieso abschließen, um einen weiteren Neustart durchzuziehen oder vielleicht in eine ganz andere Richtung zu gehen. Die Flüchtlingsgeschichte, mit der alles anfing, lief drei Jahre lang. Die Geschichte um die Sklavenfänger sollte nie so lange dauern. Die Entscheidung, mit Heft Nr. 50 alles abzuschließen, hat mir also nur eine Zielmarke gegeben, auf die ich mich einschießen konnte.

Und ich schließe nicht aus, noch einmal mit diesen Figuren zu arbeiten, in welchem Format auf immer. Ich habe bislang Comics, Rollenspielmaterial und Prosa für StarWars.com mit ihnen geschrieben, und ich schreibe aktuell für Del Rey an einer E-Book-Reihe namens Lost Tribe of the Sith, also wieder ein anderes Format.

Sie haben fast 5 Jahre lang mit Zayne gearbeitet. Hat er sich seit seinem Einstand 2005 sehr verändert? Als Persönlichkeit ist er natürlich gewachsen, aber haben sich Ihre Gefühle für ihn geändert oder ist er in den 50 Heften zu der Person geworden, die Sie erwartet hatten?

Zaynes zentraler Charakterzug ist wohl seine unverwüstlichkeit. Er musste das schlimmstmögliche Schicksal ertragen und ist darüber trotzdem nicht verbittert oder von seinem Hass übermannt worden. Nach dem Abschluss der Eingangsgeschichte Commencement, fürchten seine Jedi-Meister, dass er zu der dunklen Albtraumgestalt werden könnte, die sie in ihrer Vision gesehen haben. Aber im Laufe der Comics sehen wir dann, dass dem nicht so ist.

Wie wir in Destroyer gesehen haben, ist er nicht vollkommen. Die hohen Ansprüche, die er an sich stellt, führen dort zu einem Konflikt zwischen ihm und Jarael. Seit dem Anfang der Reihe, hat sich Zayne stark verändert, aber wir haben immer versucht, darüber nicht zu vergessen, dass er erst 19 Jahre alt ist. Nicht jede Entscheidung, die er trifft, ist besonders weise. Insgesamt ist er aber ein guter Junge, der versucht sein Bestes zu geben. Er ist kein Ungeheuer. Deshalb haut es mich immer wieder um, wenn einige Leser dort draußen hoffen, der Geheimbund könnte am Ende rechtbehalten und Zayne könnte eine Art finsterer Superschurke werden. Ich weiß nicht, wieso ihm das irgendwer wünschen sollte. Gryph drückt das in Vindication ganz gut aus: Wer Zayne in Aktion erlebt hat, weiß, dass das nicht seine Art ist.

Außerdem war es mir wichtig, bezüglich seiner Fähigkeiten nicht zu tricksen. Die Reihe hat bislang weniger als ein Jahr in KotOR-Zeitrechnung in Anspruch genommen. Zayne hat als Schüler mit unterentwickelten Fähigkeiten begonnen - oder, um genau zu sein, er hat als jemand begonnen, der die Kraft, die er besitzt, nicht kontrollieren kann. Das konnte sich nicht über Nacht ändern, es sei denn, wir wären in der Zeit nach vorne gesprungen, was wir aber nicht tun wollten. Er hat sich natürlich stark verbessert, vor allem was die subtileren Machtfähigkeiten angeht: Überzeugung und Ablenkung. Das liegt einfach an seinem Umfeld und seinen "Meistern".

John Jackson Miller - KotOR 48 Bedeutet das Ende von Knights of the Old Republic auch das Ende von Zayne Carrick?

Ich will mich zum Ende des letzten Hefts natürlich noch nicht äußern, und generell weiß man nie, was passieren könnte. In ständiger Bewegung ist die Zukunft, etc...

Haben Sie für Ihren letzten Handlungsbogen einige "aha"-Momente aufgespart was die Hintergrundgeschichte, die Vergangenheit von Zayne oder andere Hautpfiguren wie Gryph und Jarael betrifft?

Oh ja. Ende des Monats erscheint Heft 48, und dort erfahren wir alles über Jaraels Vergangenheit und wie diese mit der ihres Entführers verwoben ist. Natürlich weiß sie noch nicht, dass sie entführt worden ist. Außerdem erfahren wir mehr über Demagol, und wie diese Comics mit den früheren Krieg der Sterne-Comics verbunden sind. Die Geschichte enthüllt auch, wieso Zayne eine so eigenartige Beziehung zur Macht besitzt und was er mit dem Geld angefangen hat, dass er sich ergaunert hat.

Die Figur des Demagol geisterte schon früh durch den KotOR-Mythos. Freuen Sie sich, seine finsteren Pläne endlich enthüllen zu können?

Absolut - und "geistern" ist das richtige Wort für ihn. Das war so ein Fall, wo ich schon sehr früh die Gelegenheit gesehen habe, unseren Trickbetrügern etwas von ihrer eigenen Medizin zu schlucken zu geben. Manchmal vergessen wir, dass die Betrügerei auf Vertrauen aufbaut, und hier sehen wir, was passiert, wenn sich jemand über lange Zeit allgemeines Vertrauen erschleicht. Für die Leser habe ich immer versteckte Andeutungen darauf gemacht, aber nie genug, als dass die Figuren das Puzzle hätten zusammensetzen können - zumindest nicht mehr rechtzeitig.

Der Plan ist aufgegangen, weil das nie die Haupt- oder eine wichtige Nebengeschichte war. Wäre dem so gewesen, hätte ich das Spiel schon viel früher auffliegen lassen müssen. Nein, diese Geschichte hat weit im Hintergrund gespielt, und manchmal wurde sie auf eine Weise sichtbar, die es ermöglicht hat, den Köder zu schlucken oder die Wahrheit zu erahnen. Wer nicht darauf geachtet hat, hat wohl nie auch nur geahnt, dass dies eine Nebenhandlung sein könnte. Und wäre die Serie früher - und sehr plötzlich - abgebrochen worden, wäre diese Nebenhandlung wohl nie ins Rampenlicht gezogen worden, weil die Andeutungen sich auch anders lesen ließen.

Das schöne ist, dass Knights of the Old Republic für viele Leute eine völlig neue Comicreihe geworden ist, seit wir in Heft 47 unsere große Enthüllung vorgenommen haben. Viele Leser haben alle früheren Ausgaben hervorgekramt und sie unter diesem neuen Gesichtspunkt noch einmal gelesen. Mich erinnert das an die alten Tage, als ich Jim Starlins Comicreihe Dreadstar gelesen habe. Hinweise auf die Verräter-Geschichte gab es damals schon Jahre bevor das Thema offen angeschnitten wurde.

Erwarten uns in den letzten drei Heften noch weitere Geheimnisse?

Absolut. Da stehen noch so einige überraschende Wendungen an, die wohl niemand erwartet. Allerdings gibt es, wie immer, natürlich Hinweise...

Gibt es einen Handlungsbogen in der Reihe, der Ihnen besonders am Herz liegt?

Es gibt einige Augenblicke, die meinem Grundkonzept für die Serie besonders gut entsprechen. Flashpoint war die erste Geschichte nach der Einleitung, und in vielerlei Hinsicht war sie beispielhaft für spätere Geschichten. Unsere Helden kümmern sich nur um ihren Kram, versuchen, jemanden hereinzulegen, und plötzlich klopft das Universum an der Tür und ruiniert alles, sodass die Figuren plötzlich in der Patsche sitzen und sich wieder herausarbeiten müssen. Ähnlich haben wir es in Exalted und Prophet Motive gemacht. Dark Horse wollte dann, dass wir uns die Galaxis etwas mehr ansehen, und diese freien Geschichten, in denen ich neue Welten entdecken durfte, waren wirklich schön zu schreiben.

Außerdem hatten wir natürlich Geschichten, die auf emotionaler Ebene wirklich intensiv waren und in denen es Szenen gab, wo unsere Zeichner Herausragendes geleistet haben. Das Ende von Days of Fear von Dustin Weaver oder Brian Chings Ende von Destroyer sind gute Beispiele dafür.

Und ich habe die verschiedenen Arten Humor genossen, die wir in der Serie eingesetzt haben. Wir hatten Sachen, die in einer Verwechslungs- oder Screwball-Komödie gut gewirkt hätten, aber auch dunkleres Material. Wunderbar sieht man das in Reunion: Eine sehr einfache Geschichte, die so leicht ist, dass sie beim kleinsten Windhauch zusammenbrechen könnte, aber sogar dort gibt es dunklere Augenblicke, in denen wir die Leser daran erinnern, dass sie nur vor die Tür treten müssten, um die schlimmen Dinge zu sehen, die in der Galaxis passieren.

John Jackson Miller - KotOR 48 Reden wir etwas über Vector.

Vector war eine Geschichte, die in den Knights of the Old Republic-Heften 25 bis 28 begann und alle vier Krieg der Sterne-Comicreihen durchlaufen hat. Das hat uns viel Aufmerksamkeit eingebracht und die besten Verkaufszahlen der ganzen reihe. Außerdem hat es unser drittes Jahr eingeleitet. Ich bin insgesamt sehr zufrieden damit.

Und wer die US-Sammelbände kauft: Knights of the Old Republic V erscheint als Vector I, für den Fall, dass es da Unklarheiten gibt.

Bedauern Sie einer Ihrer Entscheidungen aus Ihren über 4 Jahren KotOr?

Generell bin ich mit unserer Arbeit sehr zufrieden, aber im Rückblick gibt es immer Dinge, die man verbessern könnte. Unser zweites Jahr hat uns einige Herausforderungen eingebracht. In der Arkanian Legacy-Geschichte wollte ich etwas schaffen, das viele bewegliche Elemente hatte, etwas in der Tradition von Archie Goodwins Wheel-Geschichte, in der 10 Hauptfiguren für 6 Hefte an einem Ort zusammentrafen. Und das war viel schwerer als ich erwartet hatte, denn als ich damit fertig war, hatte ich genug Material für einen Roman zusammen, und einige Elemente - wie Gryphs Flucht von Serroco - mussten auf spätere Hefte vertagt werden. Aber unsere Künstler haben tolle Arbeit geleistet und alles in den Bildern untergebracht, und das war ernsthaft herausfordernd.

Werden Sie die Arbeit mit Ihrem Zeichner Brian Ching vermissen?

Mit Brian zu arbeiten, war ein absolutes Vergnügen. Er hat einige zentrale Szenen geschaffen, die wir zum Teil wieder und wieder neu interpretiert haben, den Gefangenentransport in den Jedi-Turm in Heft 6 zum Beispiel, den wir in Heft 47 wieder aufgegriffen haben. Außerdem denkt er immer darüber nach, wie die Figuren aussehen sollten: Nur wegen ihm ist Gryph ein Snivvianer und kein blauer Elefant wie Max Rebo, was meine ursprüngliche Idee war. Er macht sich auch viele Gedanken über die Kostüme. Auf Conventions haben wir Fans getroffen, die sich die Kostüme der Figuren nachgeschneidert haben. Sie waren wirklich davon begeistert.

Man sieht es in jedem einzelnen Heft, dass Sie diese Figuren wirklich lieben. Waren Sie schon als Kind ein großer Fan von Krieg der Sterne? Es muss ja ziemlich seltsam sein, plötzlich Figuren und Schauplätze zu diesem Mythos hinzu zu erfinden.

Oh ja, es macht viel Spaß. Und Star Wars 1 von Marvel war der erste "Erwachsenen"-Comic, den ich gekauft habe - Archie Goodwin und Carmine Infantino haben mich mit ihrer Arbeit an der Marvel-Reihe gefesselt. Ich stelle mir also immer vor, dass ich meine Comics für diesen kleinen Jungen und seine Freunde schreibe - während ich gleichzeitig versuche, mir etwas zu überlegen, das auch Langzeitleser fesselt.

John Jackson Miller - KotOR 48 Diesen Monat sind es 5 Jahre, dass ich in der weit, weit entfernten Galaxis schreibe. Damals habe ich den Auftrag für Empire 35 bekommen, meine erste Krieg der Sterne-Geschichte überhaupt. Es war damals toll, und das ist es bis heute geblieben. Ich finde es toll, dass es in Krieg der Sterne Platz für alle möglichen Geschichten gibt. Was ich in Lost Tribe of the Sith mache ist so ganz anders, als was ich in KotOR tue, und trotzdem ist es alles Krieg der Sterne.

Ihr nächstes Dark-Horse-Projekt ist Mass Effect: Redemption. Können Sie uns einen Vorgeschmack auf die Serie geben?

Mass Effect ist das erfolgreiche Videospieluniversum von Bioware. Die Geschichte spielt in einer Zukunft, in der die Menschheit - viel früher als erwartet - zu den Sternen aufgebrochen ist. Wir sind dort die Neuen in der Klasse und müssen uns erst zurechtfinden. Aber es ist auch ganz praktisch, dass wir dort sind, denn die Galaxis steckt voller rätselhafter Gefahren. Eine davon wird in Mass Effect: Redemption behandelt, der ersten Comicreihe in diesem Universum. Die Handlung hat Mac Walters, der Chefautor von Mass Effect 2 geschrieben - die Fortsetzung erscheint im Januar 2010 - , und ich schreibe die einzelnen Geschichten. Omar Francia (Star Wars: Legacy) ist unser Zeichner. Wir haben also eine Menge Material in den Comics, das für den zweiten Teil des Spiels wichtig werden wird.

Eine gute Gelegenheit für Comicleser, in die Spielewelt einzutauchen, und umgekehrt. In der Sammleredition des Spiels ist auch eine Ausgabe des ersten Hefts enthalten.

Besteht eine Chance, dass Sie noch einmal für die Krieg der Sterne-Reihe von Dark Horse schreiben werden?

Definitiv. Mehr kann ich aktuell nicht sagen, aber: Bleibt dran!

Der nächste US-Sammelband Knights of the Old Republic VIII - Destroyer erscheint am 27. Januar und kann bereits bei Amazon.de vorbestellt werden. Der nächste deutschsprachige KotOR-Sammelband erscheint voraussichtlich am 24. Februar.


21

Samstag, 19. Dezember 2009, 20:36

Das ist so blöd... das war die einzige Reihe um EU, die ich momentan verfolgt habe. IMO haben die Star Wars Bücher seit Rache der Sith kontinuierlich an Qualität verloren und Legacy ist für mich kein Star Wars.

Wenigstens gibt's The Clone Wars.

KoTOR, ich werde Dich vermissen.
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22

Sonntag, 20. Dezember 2009, 15:39

Das Ende von KOTOR ist wirklich bedauerlich. Schade, denn diese Comic-Reihe hat mich wirklich begeistert. Das war vom ersten bis zum letzten Heft wirkliches Star Wars: Witzig, unterhaltsam und voller Action. Und die Charaktere hatten ihre Herzen am richtigen Fleck. Schade, dass sich das EU seit Episode III in eine wirklich finstere Ecke entwickelt hat - vor allem im Comic-Bereich. KOTOR war dagegen kein so finsterer Blick auf das Star Wars-Universum, sondern genau so, wie Star Wars nach meiner Meinung sein sollte. Leider war es eine Ausnahme und ich glaube nicht, dass die lockere und vor allem humorvolle Art von KOTOR irgendwo so schnell nicht wiederkehren wird. :(

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23

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 17:21

KotOR war auch meine Lieblingsserie, aber wie schon einige so treffend feststellten - es war irgendwie logisch, dass diese Serie keine 100 Hefte füllt. Irgendwie muss ja schleißlich mal die Story an den Anfang des Spiels verknüpft werden.
Mir persönlich wäre es nahtlos am liebsten. Jetzt habe ich Zayne Carricks Laufbahn so lange verfolgt, jetzt möchte ich auch erfahren wie es mit ihm endet. Ein offenes Ende würde sich für mich so anfühlen wie wenn die Serie einfach eingestellt würde. Es macht auch keinen Sinn da Lücken für eventuelle andere Serien oder Romane zu lassen, denn die wenn TOR erstmal raus ist, wird (fast) kein Hahn mehr nach dem KotOR-Handlungsstrang krähen.

24

Samstag, 2. Januar 2010, 03:47

Was is denn nu mit Zayne ?Wird der dann zum Sith oder nich?

Lord Sidious

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25

Samstag, 2. Januar 2010, 13:39

Was is denn nu mit Zayne ?Wird der dann zum Sith oder nich?

Laut JJM sollte schon seit "Vindication" klar sein, dass Zayne NICHT zu einem Sith Lord wird, keinem aus den Spielen und auch keinem neuen Sith. Ihn amüsiert es anscheinend auch, dass einige Fans weiterhin diese "Theorie" verfolgen.

Aaron

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26

Dienstag, 16. März 2010, 17:33

Noch einmal John Jackson Miller


Noch einmal John Jackson Miller
Dienstag, den 16. März 2010 um 17:32 Uhr von Aaron

Bereits vor einigen Tagen, hat SWBooks.co.uk ein Interview mit John Jackson Miller gebracht. Wir bringen euch im Folgenden den zweiten Teil dieses Interviews. Infos rund um JJMs Werdegang, Vorbilder, etc. findet ihr ausführlichst bei den britischen Kollegen.

Herr Miller, nach vier Jahren und fünfzig Heften ist Knights of the Old Republic zuende gegangen. Sind Sie mir der Gesamtgeschichte und ihrer Auflösung zufrieden?

Absolut. Wir haben eine ganze Menge in die etwa 1000 Seiten gepackt und konnten die meisten, wenn nicht sogar alle Fragen beantworten, die wir im Laufe der Geschichte aufgeworfen hatten. Und es gab Figuren, an die man sich gerne erinnert und eine Menge richtig guter Zeichnungen. Es war eine tolle Erfahrung.

Sie empfinden also gar kein Bedauern, einen bestimmten Punkt in der Geschichten nicht ausreichend gewürdigt zu haben?

Es gab einige Augenblicke, wo die Elemente, die ich eingeplant hatte, nicht die Stimmung getroffen haben, die in der Geschichte gerade angebracht war, und in diesen Fällen musste ich dann sehr schnell umdenken. Die Geschichte von Gryphs Flucht von Serroco war als erweiterte, fröhliche Sequenz geplant, die wir aber immer wieder verschieben mussten, weil sie für die Geschichten, die wir zu dem jeweiligen Zeitpunkt erzählt haben, viel zu fröhlich und locker war. 2008 war ein ziemlich ernstes Jahr für die Reihe, und als wir Vindication hinter uns gelassen hatten, wollten wir lieber neue Geschichten erzählen, als alte Handlungsfäden zum Abschluss zu bringen. Wir haben irgendwann einen Platz dafür gefunden, aber ich habe etwas Wichtiges aus dieser Sache gelernt: Wenn es so aussieht, als ob eine Reihe für eine ganze Weile richtig finster wird, sollte man keine komplexen Comedysequenzen einplanen.

Gehen wir für einen Moment an den Anfang zurück. Woher kam die Idee für Knights of the Old Republic?

Anfang 2005 fragte mich Randy Stradley, ob ich eine Idee für eine Comicreihe hätte, die in der Zeit der Alten Republik spielen sollte. Wir wollten eine gute Geschichte erzählen und nicht irgendwelche Handlungselemente aus Videospielen aufwärmen, deshalb wussten wir am Anfang nicht genau, wann unsere Geschichte eigentlich spielen sollte.

Irgendwann haben wir dann Möglichkeiten entdeckt, unsere Geschichte mit den Videospielen zu verknüpfen, ohne dabei etablierte Kanonverbindungen zu gefährden und dadurch gleichzeitig die Geschichte der Videospiele wie auch unsere eigene zu bereichern. Wir wollten mit dem Knights of the Old Republic-Universum respektvoll umgehen und nur das benutzen, was wir wirklich brauchten, dabei jeweils aber im Hinterkopf behalten, dass auch künftig noch Geschichte mit diesen Figuren erzählt werden könnten.

Wie sind Sie auf Ihre Hauptfiguren gestoßen? Ein gescheiterter Padawan, der eines Verbrechens beschuldigt wird, das er nicht begangen hat, ein bekannter Schwindler, eine geheimnisvolle Kriegerin und ein Mandalorianersoldat auf der Flucht... Eine recht erstaunliche Mischung.

Nun, im Laufe der Reihe waren eine Menge Leute auf der Flucht. Zayne war in dieser Hinsicht nie allein. Bei Ensembles muss man immer im Hinterkopf behalten, dass sie häufig eher zufällig beieinander landen. Deshalb habe ich die Gruppe in Heft 13 auch aufgespalten, weil es keinen logischen Grund mehr für sie gab, weiter zusammenzuhängen. Natürlich merken sie später, dass es in Wahrheit doch einen gibt, und so finden sie wieder zusammen. Sie hatten Dinge gemein, die die erst nicht wahrgenommen haben.

Ansonsten haben wir viel mit Klischees gearbeitet und sie ins Gegenteil verkehrt. Slyssk ist das Gegenteil von allem, was wir über Trandoshaner wissen, die Moomos sind das Gegenteil von allem, was wir über Ithorianer wissen. Sowas macht einfach Laune. Nicht alle Menschen verhalten sich gleich, wieso sollte das bei Außerirdischen anders sein?

Welche Rolle haben Ihre Mitarbeiter und Kollegen bei der Arbeit an Knights of the Old Republic gespielt?

Wir hatten großes Glück mit den Künstlern in unserem Team. Brian Ching hat unglaublich interessante Figuren entwickelt, Dustin Weaver hat spektakuläre Raumschiffkonzepte geliefert. Das Saul-Karath-Material habe ich wohl nicht zuletzt deshalb so ausgweitet, weil ich die Welt so mochte, die er im ersten Heft rund um Saul gezeichnet hatte.

Und Michael Atiyeh, der für die Farbgebung zuständig war, hat sich als unersetzbar erwiesen. Die Leute merken häufig gar nicht, wie wichtig Farben sind, aber sie spielen eine enorme Rolle, wenn es gilt, eine bestimmte Stimmung zu erzeugen und dem Leser dabei zu helfen, sich durch komplexe Sequenzen zu orientieren. Und als Autor, der Dialoge liebt, muss ich auch Michael Heisler danken, der für die Dialogboxen zuständig war. Die Wörter richtig und sinnvoll auf einer Seite zu plazieren, hilft dem Leser enorm dabei, sich zurechtzufinden.

Schließlich unsere Lektoren und Herausgeber: Randy Stradley, Dave Marshall, Freddye Lins und Jeremy Barlow. Sie waren immer für uns da, haben alles ermöglicht. Wir hatten die ganze Zeit über großartige Arbeitskollegen an unserer Seite.

Die Knights of the Old Republic-Comics sind wohl Ihr bislang größter Beitrag zum Krieg der Sterne-Universum, aber Sie haben auch zwei Kurzgeschichten zu Knights of the Old Republic geschrieben, Labor Pains und Interference, die Lost Tribe of the Sith-E-Books, und demnächst steht Ihr erster Roman an. Welches Format ziehen Sie vor, Comics oder Romane, und weshalb?

Sie sind einfach unterschiedlich. Es gibt Augenblicke, wo ich an einem Roman arbeite und mir sagte, "das ist ein Comic-Moment". Umgekehrt gibt es das natürlich auch. Ich arbeite gern in zwei unterschiedlichen Formaten, weil ich dadurch Ideen und Konzepte im jeweils richtigen Medium verarbeiten kann.

Ich liebe beispielsweise Asimovs Foundation-Trilogie, aber ich könnte mir nicht vorstellen, wie man deren komplexe Gedankengänge in einem Comic abbilden sollte. Jedes Medium hat seine Stärken, und damit zu spielen ist gut.

Sie haben neben Krieg der Sterne auch für das Indiana-Jones-Franchise geschrieben und sind aktuell mit Mass Effect: Redemption beschäftigt. Wie würden Sie diese verschiedenen Universen vergleichen?

Mass Effect ist interessant, weil es eine ganze Science-Fiction-Welt darstellt, die eine Menge Freiraum und unerforschte Möglichkeiten bietet. Es ist ein Universum mit seinen eigenen Regeln, und das fließt in unsere Erzählweise ein. Erzähllösungen, die in einem Universum blendend funktionieren, sind in einem anderen möglicherweise völlig ineffektiv, und das ist eine nette Herausforderung. Das hat also viel Spaß gemacht, mit Mac Walters von Bioware und unserem Zeichner Omar Francia zusammenzuarbeiten.

Und auch an Indy zu arbeiten, war eine gute Erfahrung, weil ich dabei erstmals ein Drehbuch für das Comicmedium adaptiert habe. Ich würde eines Tages gerne noch mehr in Indys Welt schreiben.

Unlängst wurde bekannt, dass Sie mit Knight Errant dem Krieg der Sterne treu bleiben werden, einem Projekt, das sowohl Romane, als auch Comics umfassen soll. Da die Comics weniger Leser haben als die Romane, ist es sicherlich wichtig, die Fans stärker für die Comics zu begeistern. Wie wollen Sie sicherstellen, dass Knight Errant beide Lesergruppen anspricht?

Wie es mit den Leserzahlen aussieht, weiß ich nicht wirklich, aber wir wollen Geschichten entwickeln, die einander erweitern und ergänzen. Wer nach der ersten Comicgeschichte mehr über Kerra Holts Abenteuer wissen will, hat mit dem Roman die Gelegenheit dazu. Und wer wissen will, wie die Romanschauplätze eigentlich aussehen, findet sie in eigenständigen Abenteuern in den Comics wieder. Ich werde versuchen, der Welt, die wir in beiden Medien entwickeln, eine einheitliche Atmosphäre zu verleihen, damit Romane und Comics gut zusammenpassen.

Da Sie wohl nichts zu Ihrem Knight Errant-Projekt erzählen dürfen, könnten Sie uns wenigstens einen 1-Satz-Trailer geben?

Die Odyssee einer Jedi-Ritterin ins Chaos.

Letzte Frage: Wenn Sie einer fiktionalen Persönlichkeit eine Frage stellen dürften, wer wäre das und was würden Sie fragen?

Ich würde Dagobert Duck nach seiner PIN-Nummer fragen!

Herr Miller, wir danken Ihnen für dieses Gespräch!

Aaron

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27

Freitag, 19. März 2010, 08:40

Da Capo für Knights of the Old Republic


Da Capo für Knights of the Old Republic
Freitag, den 19. März 2010 um 08:39 Uhr von Aaron

In seinem Blog hat John Jackson Miller enthüllt, dass er noch einmal ins Knights of the Old Republic-Universum zurückkehren wird:

Ich habe eine dritte Kurzgeschichte zu Knights of the Old Republic geschrieben, die in nächster Zeit im offiziellen Hyperspace-Abonnement-Programm veröffentlicht werden wird. Arbeitstitel: Das Tagebuch des Doktor Demagol.

Schon seit langem wollte ich diese Geschichte schreiben, ursprünglich als möglicher Zusatzbeitrag zu dem Knights of the Old Republic-Heft, in dem die Hintergrundgeschichte von Demagol aufgedeckt werden sollte. Ich wollte aus seiner Sicht auf die ganze Comicreihe blicken und in seinen verdrehten Kopf blicken. Dann stellte sich aber heraus, dass wir die Hintergrundgeschichte erst in Heft 48 bringen, und dort hatten wir neben einer Vorschau auf Mass Effect: Redemption auch noch ein kurzes Essay von mir. Die längere, fiktionale Variante schwirrte mir trotzdem noch durch den Kopf, und ich bin wirklich froh, dass wir noch einen Platz dafür gefunden haben.

Die Geschichte ist ein schöner Abschluss der Comicreihe, und sie zu schreiben hat großen Spaß gemacht. Ich weiß noch nicht, wann genau sie erscheinen wird, also behaltet StarWars.com im Auge.

Alles zum Hyperspace-Programm erfahrt ihr hier.