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Warrick

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1

Mittwoch, 24. Juni 2009, 13:03

Star Wars Bücher mit Ewoks?

Habe das Thema hier im Forum nicht gefunden, darum eröffne ich es einfach mal.

Gibt es eigentlich Star Wars Bücher in denen die Ewoks mitspielen?
Manchmal werden sie erwähnt, aber die meine ich nicht, sie sollten schon auftreten.

Die Ausnahme ist natürlich das Buch zu Episode VI. Das die dort auftauchen ist klar. :lol:
Lese gerade:

Darth Bane - Schöpfer der Dunkelheit

2

Mittwoch, 24. Juni 2009, 13:29

In den 80er Jahren erschienen in den USA bei Random House diverse Ewoks-Kinderbücher als Tie-in zur Zeichentrickserie. Und damit meine ich nicht Kinderbücher im Sinne von Junior Jedi Knights oder Jedi Padawan. Nein, das waren Bilderbücher für 3- bis 6-Jährige. ;)

Für Komplettisten interessant, für den normalen EU-Fan zu vernachlässigen. Mit genug Kleingeld, einem PayPal-Account und Zugang zu ebay.com aber problemlos zu beziehen.

Warrick

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3

Mittwoch, 24. Juni 2009, 15:26

Das ist ja interessant.

Hätte ja sein können das die Ewoks auch mal in einem "normalen" Star Wars Roman auftauchen.

Und wie ist dieses Kinderbuch? Hat das eine richtige Botschaft für Kinder oder ist es eine Geschichte Marke "Kleine-süße-Wuschelwesen-flitzen-durch-den-Wald"?

(Okay, das trifft auch auf die Ewoks zu, aber ich bilde mir ein, es steckt noch mehr in den Burschen :D )
Lese gerade:

Darth Bane - Schöpfer der Dunkelheit

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Warrick« (24. Juni 2009, 15:27)


Menotar

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4

Mittwoch, 24. Juni 2009, 16:38

In "X-Wing - Kommando Han Solo" kommt ein Ewok vor. In den beiden Büchern davor ("Die Gespensterstaffel" und "Operation Eiserne Faust") kommt eine Ewokpuppe vor, der einer der Piloten einen Pilotenmontur verpasst hat.
Der Fantasie eines Menschen sind keine Grenzen gesetzt, außer die die er sich selber setzt.
Menotar

5

Mittwoch, 24. Juni 2009, 16:44

Zwar kein Roman aber in den Comics, die um den geklonten Imperator handeln, tauchen die kleinen Bärchis noch mal als spezielle Infanterie der Republik auf und bekämpfen die Ims, während der Schlacht um Coruscant, mit modernen Waffen (wie Mörsern).

Warrick

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6

Mittwoch, 24. Juni 2009, 19:35

Zitat

Original von Gordon Shumway
mit modernen Waffen (wie Mörsern).


Das stelle ich mir sehr skurril vor, das meine ich aber positiv.

Aber würden Ewoks nicht auch Stoff für eigene Geschichten liefern? Und damit mein ich nicht nur Kindergeschichten.
Lese gerade:

Darth Bane - Schöpfer der Dunkelheit

Chrissi

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7

Mittwoch, 24. Juni 2009, 21:48

Wie wäre es mit Tarfang, diesem kleinen, putzigen, absolut liebenswerten Ewok im Dienste der Galaktischen Allianz.
Der machte in der Dunkles Nest Trilogie seinen ersten Auftritt und kehrte später während Wächter der Macht noch einmal wieder.

Schau mal auf Jedi- oder Wookieepedia nach (Vorsicht! Möglicherweise Spoiler)
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Lord Sidious

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8

Sonntag, 28. Juni 2009, 13:11

Zitat

Original von Gordon Shumway
Zwar kein Roman aber in den Comics, die um den geklonten Imperator handeln, tauchen die kleinen Bärchis noch mal als spezielle Infanterie der Republik auf und bekämpfen die Ims, während der Schlacht um Coruscant, mit modernen Waffen (wie Mörsern).


Man sieht lediglich auf einem Bild 2 oder 3 Ewoks mit Waffen, das wars dann aber auch schon. Eine Randerscheinung, mehr nicht.

Warrick

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9

Montag, 29. Juni 2009, 06:51

Trotzdem ganz interessant, dass sie die Ewoks nicht vergessen haben.
Lese gerade:

Darth Bane - Schöpfer der Dunkelheit

10

Montag, 29. Juni 2009, 11:23

Ist aber auch schon recht alt das Comic. Würde mich freuen, wenn mal ein Roman oder Spiel erscheinen würde, der/das zeigt, wie Endor seinen Planeten verloren hat. Wahrscheinlich war es wohl eine natürliche Katastrophe, die sich noch vor der Enstehung des Lebens auf Endor ereignet hat aber es würde auch Stoff für spannende märchenhafte SW-Geschichten geben. Er könnte zum Beispiel durch uralte Sith-Magie verschwunden sein. Wie man im Comicband "Star Wars Essentials: Die Lords von Sith" sieht, waren die uralten Sith ja nicht so schwächlich, im rohen und brutalen Umgang mit der dunklen Seite der Macht, wie Palpatine und somit brauchten sie nicht solche Werkeuge wie Todessterne, um mit Planeten Ping Pong zu spielen (dafür brauchten die uralten Sith einfach nur die dunkle Seite der Macht). Vielleicht erfährt man ja im Online-Rollenspiel "old Republic" mehr über die Ewoks und ihren Waldmond (hoffentlich wird der Spieler den Waldmond besuchen können). 8)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Gordon Shumway« (29. Juni 2009, 11:25)


Warrick

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Montag, 29. Juni 2009, 12:41

Zitat

Original von Gordon Shumway
aber es würde auch Stoff für spannende märchenhafte SW-Geschichten geben.


Das denke ich mir auch. Mit den Ewoks könnte man eine ganz andere Art von SW-Geschichten erzählen.
Ob das jedem gefällt ist natürlich eine andere Geschichte.
Lese gerade:

Darth Bane - Schöpfer der Dunkelheit

12

Montag, 29. Juni 2009, 13:22

Der Haken an deinem Wunsch ist allerdings, dass der Gasriese , dessen Mond Endor darstellt, gar nicht zerstört ist. In den beiden Ewoks-TV-Filmen kann man ihn am Himmel sehen, außerdem taucht er in diversen Computer-Spielen auf, und der "Essential Guide to Planets and Moons" sagt deutlich aus, dass der Gasriese Endor ingesamt neun Monde hat, von denen der Waldmond gleichen Namens der größte ist. Kein Wort über irgendeine Zerstörung.
Es gibt genau eine Quelle, die jemals ausgesagt hat, dass Endors Planet zerstört sei, und das war der "Return of the Jedi"-Filmroman. Nur zur Erinnerung: derselbe Roman enthielt auch die Aussage, dass Obi-Wan der Bruder von Owen Lars ist. Soviel also zur Legitimität dieses Romans als Quelle für harte Fakten.

Tatsache ist: Endor existiert nach wie vor in seiner vollen gasigen Riesenhaftigkeit... ;) 8)

13

Montag, 29. Juni 2009, 16:04

Aus dem Filmroman hatte ich das auch. Die Bücher scheinen ja wirklich mir Vorsicht zu genießen zu sein. Ist es dann überhaupt canon, das Boba Wookieskalps sammelt, um mit diesen Trophäen seine Rüstung zu schmücken? Das steht nämlich im Roman zu Episode V.



Zitat

Original von Warrick

Zitat

Original von Gordon Shumway
aber es würde auch Stoff für spannende märchenhafte SW-Geschichten geben.


Das denke ich mir auch. Mit den Ewoks könnte man eine ganz andere Art von SW-Geschichten erzählen.
Ob das jedem gefällt ist natürlich eine andere Geschichte.


Ich persönlich hätte ich dann aber lieber mit ein bischen mehr Bezug zu Star Wars. Die Filme waren ja zum Beispiel ganz nett aber man erkennt zuwenig von Star Wars. Ohne Episode VI wäre man wahrscheinlich gar nicht auf die Idee gekommen, das die Ewok-Filme im SW-Universum spielen. In Romanen oder Comics in denen Ewoks die Hauptrolle spielen, finde ich, sollte der Bezug zum Star Wars Universum dann schon stärker vorhanden sein (also was mit der lebendigen Macht, der Republik, ein paar gestrandeten Mando-Söldnern, Jedi, Sith... sowas halt ;) ).

Dak Ralter

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14

Montag, 29. Juni 2009, 16:24

Zitat

Original von Gordon Shumway
Ist es dann überhaupt canon, das Boba Wookieskalps sammelt, um mit diesen Trophäen seine Rüstung zu schmücken?


Meines Wissens nach schon. Die Wookie Skalps kamen über die jahre immer mal wieder in den einzelnen Romanen vor. Und in den Comics meine ich sie an der Rüstung hängen gesehen zu haben.
„Im Augenblick habe ich das Gefühl, ich könnte es mit dem ganzen Imperium aufnehmen“
"Bringt der jetzt auch die Kleinen um?" - "Ja" - "Ars$&(/=(?/§$"
Meine Freundin als wir das erste mal ROTS gesehen haben und Anni die Jünglinge tötet

Warrick

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15

Montag, 29. Juni 2009, 19:45

Zitat

Original von Gordon Shumway
In Romanen oder Comics in denen Ewoks die Hauptrolle spielen, finde ich, sollte der Bezug zum Star Wars Universum dann schon stärker vorhanden sein (also was mit der lebendigen Macht, der Republik, ein paar gestrandeten Mando-Söldnern, Jedi, Sith... sowas halt ;) ).


Das dürfte doch kein Problem darstellen. Vielleicht eine Geschichte wie ein paar Ewoks Endor verlassen und auf andere Planeten gelangen.
Lese gerade:

Darth Bane - Schöpfer der Dunkelheit

16

Montag, 29. Juni 2009, 20:31

Lies die mal die Dunkle Nest Trilogie durch. Ich finde da ist genung Ewok drin. Mehr kann sich Star Wars glaube ich nicht erlauben. Ich weiß nicht welchen Flair diese mit rein bringen sollen und Gefahr drücken sie ja auch nicht aus. In dem Film fand ich sie schon fast albern. Also in der Dunklen Nest Reihe gibt es Tarfang der einen überzeugenden Ewok spielt, der dazu noch oft genug auftaucht und sogar eine wichtige Rolle einnimmt (mehr oder weniger)..
Er kann nämlich die dunkle Jedi erkennen......

Chrissi

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17

Montag, 29. Juni 2009, 20:50

@ jeremeier
Den hatte ich oben zwar schon erwähnt, ist aber nicht verkehrt ihn noch einmal zu nennen (vor allem, weil es keine einzige Erwiderung hinsichtlich des Beitrages gab). Solltest du den da also schon gut gefunden haben, lies Legacy of the Force/Wächter der Macht - Inferno. Da hat er nämlich wieder einen Auftritt, der auch relativ amüsant ist, da er
sich mit Leia auf Kashyyyk prügelt, während ein Haufen Wookiees zuschaut.
Was eine geistreiche Signatur...

18

Montag, 29. Juni 2009, 21:05

Geil, das telle ich mir irgendwie ziemlich scary movie like vor. :lol:

Zitat

Original von Dak Ralter

Zitat

Original von Gordon Shumway
Ist es dann überhaupt canon, das Boba Wookieskalps sammelt, um mit diesen Trophäen seine Rüstung zu schmücken?


Meines Wissens nach schon. Die Wookie Skalps kamen über die jahre immer mal wieder in den einzelnen Romanen vor. Und in den Comics meine ich sie an der Rüstung hängen gesehen zu haben.


Danke für die Info! Gut das dass noch gültigkeit hat. Ist Boba also wenigstens noch eine Mando, der so knallhart ist, wie die einstigen Taung-Mandos (der Rest mutiert ja dank Travis immer mehr zu Weichspül-Mandos).

@Warrik

Sehe ich ja auch so. Interessant wäre doch mal, wenn die mandalorianer mal zufällig einen besonders tapferen Ewok begegnen und dann beschließen ihn in ihren Clan als Krieger aufzunehmen. Das wäre doch mal der Hammer! Ein Ewok der zum mandalorianischen Krieger ausgebildet wird und dann Dank Jetpack, Rüstung, Laserwummen und seismischen Granaten zum Alptraum aller Jedi wird!!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gordon Shumway« (29. Juni 2009, 21:06)


19

Montag, 29. Juni 2009, 21:29

Nette Idee... einziges Problem: die wurde schon verarbeitet!! :lol:

Hol dir das Heft "Star Wars Tales #24", wahlweise das Tradepaperback "Star Wars Tales Vol. 6" (beide erschienen bei Dark Horse, in Dtl. unveröffentlicht)! Beide enthalten die Geschichte "Fett Club" aus der Feder von "Troops"-Regisseur und "Tank & Bink"-Autor Kevin Rubio. Wie man am Titel schon erkennen kann, ist das ganze eine Parodie auf
den David Finscher-Film "Fight Club"
. :D

Hier sieht man vier schöne Panels aus diesem Comic: http://starwars.wikia.com/wiki/File:FettClubpic--Ewok.jpg

Wichtig, wenn man sich dem Fett Club anschließen will:

The first rule of Fett Club, you do not talk about Fett Club
The second rule of Fett Club, you do not talk about Fett Club!
The third rule of Fett Club, raise your hand and wait to be called on. Mandalorians do not give out info needlessly.
The fourth rule of Fett Club, ignorance is not bliss. It's deadly. So be confident.
The fifth rule of Fett Club, don't be stupid!
The sixth rule of Fett Club, know your limitations.
The seventh rule of Fett Club, no Gungans. Ever!
The eighth rule of Fett Club, we do not gamble with our money. We invest.
The ninth rule of Fett Club, when answering an advertisement always read the fine print.

8)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »SWPolonius« (29. Juni 2009, 21:46)


20

Montag, 29. Juni 2009, 21:41

Schön auch, wie die Ewok-Öhrchen aus dem mandalorianischen Kampfhelm rausgucken!! :D 8) Aber die Tales sind doch meistens nur "Was wäre wenn" Geschichten. :( Ich will mal Ewok-Mandos in Romanen oder Comics sehen, die zum Canon gehören. Wenn man bedenkt, das Han Solo in den Marvel Comics mal ein grünes, sprechendes, fleischfressendes Kaninchen (kein Scherz!) in seiner Söldnertruppe hatte, müsste doch Ewok-Mando allemal möglich sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gordon Shumway« (29. Juni 2009, 21:48)


21

Montag, 29. Juni 2009, 21:45

Hey, nichts gegen Jaxxon!! 8) ;)

Der war von Autor Roy Thomas von vornherein als Buggs Bunny-Parody angelegt. Ein Artikel im SW Gamer #4, verfasst von Pablo Hidalgo, hat übrigens die Anspielungen auf Buggs Bunny aufgegriffen und vertieft, mit Namens-Parallelen zu Elmer und Duffy Duck *g*.

Von daher: Jaxxon ist cool!! ;)

P.S.: Ich bitte das off-topic zu entschuldigen... *g*

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »SWPolonius« (29. Juni 2009, 21:57)


Warrick

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Dienstag, 30. Juni 2009, 07:00

Zitat

Original von Chrissi
@ jeremeier
Den hatte ich oben zwar schon erwähnt, ist aber nicht verkehrt ihn noch einmal zu nennen (vor allem, weil es keine einzige Erwiderung hinsichtlich des Beitrages gab).


Habe aber gleich nachdem Du Tarfang erwähnt hattest bei Jedipedia dachgeschaut wer das ist. Scheint ein sehr außergewöhnlicher Ewok zu sein.
Ich wollte mir heute sowieso wieder mal ein paar Star Wars Bücher holen. (Monatsletzter, da gibts Geld). Werde mir wohl den ersten Teil vom Dunklen Nest und "Die Regel der Zwei" holen. Eigentlich wollte ich mir nur ein Buch holen, aber was solls. :lol:

Gehörte dieser Jaxxon zum Canon?

Das Comic-Panel ist ziemlich witzig, dass ziert jetzt mein Destop. :nerd

Bei den Star Wars Comics war ich bisher immer sehr vorsichtig. Glaubte bisher nicht, dass die Comics eine ähnlich komplexe Story erzählen können wie die Bücher.
Liege ich damit falsch?
Lese gerade:

Darth Bane - Schöpfer der Dunkelheit

23

Dienstag, 30. Juni 2009, 08:02

Zitat

Gehörte dieser Jaxxon zum Canon?

Diese Frage muss man umfassender stellen: Gehört die alte Marvel-Reihe zum Canon?
Anfang der 90er, als zum ersten mal von Lucasfilm entschieden wurde, dass man eine zusammenhängende official continuity mit SW schaffen will, wurde die Marvel-Serie außen vor gelassen. Inzwischen ist man in den letzten Jahren aber dazu übergegangen, einzelne Elemente aus den Marvel-Geschichten zu revitalisieren und in aktuellen Geschichten wieder aufzugreifen. Dazu gehört neben Lumiya (eine der bekanntesten Figuren aus der Marvel-Ära) auch Jaxxon.

Zitat

Bei den Star Wars Comics war ich bisher immer sehr vorsichtig. Glaubte bisher nicht, dass die Comics eine ähnlich komplexe Story erzählen können wie die Bücher.
Liege ich damit falsch?


Comics an sich sind einfach nur ein weiteres Medium, so wie Filme, Romane und Kurzgeschichten auch. Wie komplex etwas ist, hängt nicht vom Medium ab, sondern von der Geschichte die man erzählt. Stanley Kubrick hat unglaublich komplexe Filme gedreht, von Philip K. Dick und Isaac Asimov gibt es tierisch komplexe Romane und Kurzgeschichten, und auch im Comic-Bereich gibt es sehr komplexe Geschichten: "Maus" von Art Spiegelman, so ziemlich alles was Alan Moore jemals geschrieben hat ("Watchmen", "From Hell", "V for Vendetta"...), um nur einige wenige zu nennen.
Sind die Star Wars-Comics genauso komplex wie die Romane? Nun, nicht jeder SW-Roman ist wirklich komplex. Auch nicht jeder SW-Comic. Generell bin ich aber der Ansicht, dass die Comics vielseitiger sind. In den Comics wurden Fragen gestellt und Themen aufgegriffen, die von den Romanen nicht mal gestreift wurden.
Die Comics haben bisher einen viel größeren Genre-Mix hervorgebracht. Da gibt es von der vordergründigen Parodie ("The Devaronian Version") bis zur Psychothriller-Horror-Geschichte (Star Wars Tales #17) so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann.
Die Frage ist nur, ob man ein Faible für dieses Medium hat, oder Interesse dafür entwickeln kann. Jemand der "Das Leben des Brian" mag muss trotzdem nicht dazu gezwungen werden, die Asterix-Comics zu lesen, obwohl beides Comedy-Geschichten zur Zeit der Römischen Antike sind.

24

Dienstag, 30. Juni 2009, 08:35

Also ich find' der Löwenanteil der SW-Comics ist wirklich nur recht anspruchslose Popcornunterhaltung, die während des lesens zwar Spaß macht, die aber danach schnell vergessen ist. Klar, es gibt manchmal epische Meisterwerke, wie die Exar Kun Comics aber zum Beispiel die monatlich am Kiosk erhältlichen Star Wars Comic-Heftchen von Panini sind doch meistens doch meistens nur Rotz (meine Meinung!). Das meiste von den Rebellion und den Empire Sachen, die da abgedruckt wurden, fand ich zum einschlafen langweilig. Dark Times war ein Lichtblick aber leider füllten die DT-Sachen auch immer nur das halbe Panini-Heftchen aus und der Rest war dann wieder Empire oder völlig unbedeutender Tales-Kram. Aber es gab mal eine Tales-Geschichte die bei den Panini-Kioskheftchen abgedruckt wurde und die fand ich tatsächlich mal sehr schön. Es ging darum, wie ein rebellischer und ein imperialer Scout auf Endor aufeinandertreffen. Zuerst wollen sie sich an die Gurgel gehen, beschließen dann aber zusammenzuarbeiten, da sie beide von ihren Leuten, nach der Schlacht, vergessen wurden und nun die einzigen Menschen auf Endor sind. Später treffen sie dann noch auf die Ewoks und mit 'nem reparierten AT-ST kämpfen sie gegen einen Gorax. Später zeigen die Ewoks den beiden Scouts dann noch einen abgestürtzten Sternzerstörer und die beiden Scouts können Kontakt mit der neuen Republik aufnehmen. Da der imperiale Scout aber des Kämpfens Müde ist, beschließt er dann nicht mit dem Rebellen mitzukommen, sondern seinen Lebensabend auf Endor zu verbringen. Das war mal schöner Tales-Stoff (wie gesagt, eigentlich sin die Tales-Sachen überhaupt nicht mein Ding).

Edit: Ah, bei wookiepedia gibt's ja sogar einen kleinen Bericht, über das englische original: http://starwars.wikia.com/wiki/Marooned

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gordon Shumway« (30. Juni 2009, 08:38)


Warrick

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25

Dienstag, 30. Juni 2009, 09:14

Das Comics allgemein imstande sind eine komplexe Geschichte zu erzählen ist klar. Ich meinte nur jetzt nur die SW-Comics. Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt.

Es ist klasse das sich manche Comics thematisch dorthin trauen wo die Bücher niemals waren. Denn viele (zumindest die ich kenne) würden sagen es wäre genau andersherum. Das die Bücher sich mit mehr Themen auseinandersetzen als die Comics.
Woran liegt das?
Lese gerade:

Darth Bane - Schöpfer der Dunkelheit

26

Dienstag, 30. Juni 2009, 10:06

Nunja, vieles ist eine Frage des eigenen Geschmacks. Generell scheinen die Romane auf größeres Interesse zu treffen als die Comics, zumindest in Dtl. scheint mir das so. Häufig treffe ich auf die Philosophie, dass die Comics nur so ein "Nebenbei-Ding" seien.
Allerdings ist die Vielseitigkeit der Comics allein schon durch ihren Erscheinungsrhythmus und -Zeitraum begründet. Gehen wir mal davon aus, dass alle drei Monate ein SW-Roman erscheint. Im selben Zeitraum erscheinen mehr als zehn SW-Comics (von Juli bis September werden es bei Dark Horse sechszehn neue Hefte sein, die insgesamt sieben verschiedene Story-Arcs behandeln). Dazu kommt, dass das Medium Comic sehr viel mehr Erzählstile hervorgebracht hat weil in den einzelnen Jahrzehnten viel mehr erschienen ist, als z.B. als Roman. In den 70er/80er Jahren hatte man genau zehn SW-Romane: "Splinters of the Minds Eye" von Alan Dean Foster, die drei Han Solo-Romane von Brian Daley, die drei Lando-Romane von L. Neil Smith, und die drei Film-Adaptionen. Ende der 80er konnte sich ein Fan hinstellen, auf seine zehn Paperbacks im Regal zeigen, und glaubhaft versichern: "Ich hab alle SW-Romane, die jemals erschienen sind." Und stilistisch sind diese zehn Büher gar nicht so weit auseinander gewesen, sie spielten alle in derselben Galaxis und teilten auch mehr oder weniger dieselbe Sichtweise auf diese.
Im selben Zeitraum erschienen allein bei Marvel 107 Monatshefte, drei Jahresspecials, vierzehn Ewoks und acht Droids-Hefte, bei Marvel UK siebenundzwanzig SW Weekly-Hefte mit exklusiven Geschichten, zusätzlich enthielt die LA Times seit 1979 über diese gesamten Jahre hinweg einen täglichen SW Comic-Strip (erst von Comic-Legende Russ Manning, als dieser krank wurde übernahmen die Comic-Titanen Archie Goodwin und Al Williamson), und auch die Marvel-Kinderzeitschrift Pizzazz enthielt zwei SW-Fortsetzungsgeschichten. Marvel hatte einen anderen Stil und eine andere Sichtweise auf das SW-Universum als Russ Manning, und dieser wiederum unterschied sich sehr stark von Goodwin/Williamson, von den abgehoben-schrägen Ideen in den SW Weekly's ganz zu schweigen. Allein in der Vintage-Phase des SW-Phänomens zeigten die Comics also schon eine viel größere Vielseitigkeit, als die Romane je in der Lage gewesen wären.
Dieser Trend setzte sich in den 90ern mit dem Relaunch der SW-Fiktion fort. Bantam veröffentlichte ausschließlich Romane, die wärend oder nach der Filmtrilogie spielten, und immer die großen drei (Luke, Han, Leia) als Hauptcharaktere hatten (einzige Ausnahme: die X-Wing-Romane), Dark Horse dagegen brachte Geschichten über die alte, sehr alte Republik, über die Droids, über Jabba, Mara Jade, die Imperiale Ehrengarde, Rogue Squadron...
Und so ist es eigentlich auch heute noch. DelRey schmeisst sich auf hauptsächlich auf die Hauptcharaktere (mit einigen Ausnahmen hier und da: Darth Maul, Mace Windu, die Clone Commandos), Dark Horse dagegen vertieft die Nebencharaktere (Jango Fett, Ki-Adi-Mundi...), erschafft neue Figuren und verpasst ihnen Tiefgang (Quinlan Vos...), und stößt in Zeitepochen vor, wo noch nie ein Roman gewesen ist (KotOR, Jedi vs. Sith, Legacy).
Und statt der immer selben Handvoll von etablierten Autoren bei den Romanen hat man bei den Comics einen viel größeren Pool an Kreativen (vor allem eine Vielzahl an Zeichnern, was schon sehr viel ausmacht), die ihre eigene Sichtweise auf die SW-Welt in die Comics packen. So ist vieles viel frischer und individueller, als es als Roman je sein könnte.

Aber das ist nur meine Meinung...

27

Dienstag, 30. Juni 2009, 13:16

@Chrissi

Das stimmt. Wollte das mit Tarfang nur noch mal wiederholen weil hier einige sich die Antworten durch lesen und lieber drauf los schreiben.

und @ Warrick

Die dunkle Nest Reihe ist eigentlich ganz gut. Sie ist auf jeden Fall nicht schlecht wie oft behauptet wird. Ich fands ziemlich spannend und auch sehr unterhaltsam und du bekommst dein Ewok;)
Ansonsten gibt es nicht viele Ewoks in Star Wars (nur um mal wieder zum Thema zurück zu kehren!!!). Da gibt es ja noch den Ewok Film und in X-Wing verkleidet sich Wedge Antilles als Ewok soweit ich weiß. Irgendwie so war das. Kann mich nicht mehr genau daran erinnern...

Dak Ralter

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28

Dienstag, 30. Juni 2009, 13:43

Zitat

Original von jeremeier
und in X-Wing verkleidet sich Wedge Antilles als Ewok soweit ich weiß. Irgendwie so war das. Kann mich nicht mehr genau daran erinnern...


In den beiden Romanen "Gespensterstaffel" und "Operation Eiserne Faust" ist Wedge mit der Gespensterstaffel unterwegs und die Ewok Puppe Lt. Kettch taucht überall mal wieder auf. Als die Gespenster schließlich als Piraten auftreten und sich dementsprechend verkleiden programmiert einer der Gespenster für Wedge die Stimme eines Ewoks auf seinen Kom Kanal.
Als es dann zu einem Einsatz kommt "zieht Wedge sich die Puppe an" um auch optisch als Ewok durchzugehen.

Ansonsten bin ich kein sooo großer Ewok Fan als das ich mir Bücher über die bepelzten Freunde kaufen würde.
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29

Dienstag, 30. Juni 2009, 14:57

Danke Dak.....Irgendwie so hing es auch noch in meinem Kopf....Ansonsten sehe ich das wie du. Ewoks sind viel zu niedlich und iregendwie kann ich mir nicht vorstellen das man mit einem Ewok eine gute Geschichte schreiben kann die auch glaubwürdig rüber kommt. Das mit Tarfang ist schon sehr abstrus. Naja, man sollte lieber mal mehr Wookies einbauen die Machtfähigkeiten besitzen. Aber aus irgendeinem Grund und von irgendwo her habe ich gehört das dies nie wieder passieren soll und Lowbacka der einzige bleibt....Hauptsache kein Ewok der zum Jedi ausgebildet wird...Oh mein Gott, schreckliche Vorstellung.

30

Dienstag, 30. Juni 2009, 15:27

Ein Ewok als Jedi würde mich auch nicht so umhauen aber ein Ewok der zu einem Sith Lord ausgebildet wird, wäre bestimmt ziemlich cool!