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Papillon

unregistriert

1

Montag, 20. Oktober 2008, 20:16

Qualitätsverlust

Hallo,

mir ist aufgefallen, dass die Qualität der Star Wars-Romane (besonders seit der Yuuzahn Vong-Reihe) stark abgenommen hat. Die Handlungen basieren mehr auf Action-reichhaltigen Szenen, als auf kreative und unterhaltsamen Inhalte, die - nach meiner Meinung - Spannung erzeugen und den Leser eher dazu verleiten, den Roman zu Ende zu lesen.
Weiter ist mir aufgefallen, dass die literarische Sprache banaler wird. Star Wars-Romane glänzen seit Beginn nicht mit einem schweren Satzbau und Wortschatz (also Sprachstil und Ausdrucksweise). Aber in den letzten Jahren scheint sich dies weiter verschlechtet zu haben.
Nur weil kommerzieller Science-Fiction keinen großen gesellschaftlichen Status hat (im Gesatz zu Literatur wie z.B. von Kafka u.a.), muss man dies nicht mit einer banalen und langweiligen Literatur fördernd und die Fans somit als beschränkt darzustellen!
Mich persönlich ägert das sehr, da viele Roman eine interessante Geschichte erzählen versuchen, die aber durch die schlechte Umsetzung "verhunzelt" wird.
Ich vermute, dass die Romane auf diese Art gestaltet sind, um ein breiteres Publikum zu erreichen und sich damit - wie auch sonst - eine Möglichkeit ergibt, mehr Geld zu verdienen.

Was haltet ihr davon? Unter euch sind besimmt viele langjährige Fans, die vieleicht dazu was beitragen möchten/sollen/können!

CloneRex

unregistriert

2

Montag, 20. Oktober 2008, 20:26

Du hast recht, ich meine auch das es langsam nur noch ums Geld geht.
Mich wundert es eh schon langsam wie man sooo viele Bücher auf den Markt bringen
kann und es nicht langsam mal wieder was richtig neues gibt ;-)

naboon1

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Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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3

Montag, 20. Oktober 2008, 20:28

RE: Qualitätsverlust

Ja, du hast da verdammt nochmal leider recht.

Die Yuuzhan Vong-Reihe ist nicht mehr schön zu lesen. Die wenigen friedlichen Stellen sind langweilig, die mit Action gespickten blutig.
Ich kenne Star Wars als ein spaßiges und atemberaubendes Erlebniss, wobei das Atemberaubend nicht vom Blutgestank kommen soll. Ich kann diese Bücher nicht mit Spaß lesen.

Doch zum Beispiel die RC-Reihe ist da was anderes. :D Blaster schießen keine Blut-Wunden aber es gibt dafür Projekttil Waffen. Dafür haben die Protagonisten Humor und die Kampfszenen sind einfach.... so wie ich mir SW vorstelle. Action mit Humor und Trauer zugleich. Die friedlichen Szenen sind nicht langweilig sondern spannend. Das ist einfach tolle Literatur. (meiner Meinung nach ;))

Ich habe noch nicht so viel SW gelesen aber ich kann dir nur zustimmen - gute Bücher zu finden ist schwer. Qualitätsverlust trifft es passend. :(

MFG naboon1 ;)
Über tausende von Jahren hinweg bekämpften sich die Jedi und die Sith, die Mandalorianer mischten mit, und dann kamen noch Kampfdroiden, aufständige Rebellen und Imperien dazwischen. Nun stehen sie alle Arm in Arm und weinen um das Forum. ;(
Jede Saga hat ein Ende. Packt eure Lichtschwerter, Blaster und Detos weg, wir haben was zu trauern.

Bavolo

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4

Montag, 20. Oktober 2008, 20:36

RE: Qualitätsverlust

Absolut, Papillon, du sprichst mir aus der Seele. Ich habe noch zwei oder drei der Yuuzahn Vong-Reihe gelesen und das war's dann. Danach habe ich mir noch zwei SW-Bücher gekauft ("Yoda - Dark Rendezvous" und "Tatooine Ghost" - k.A. wie die deutschen Übersetzungen heißen...) und die beiden bilden b.a.W. den Schlusspunkt in meiner SW-Literatur-Sammlung. Die Thrawn-Trilogie dagegen hole ich mir immer wieder hervor und auch "I, Jedi" habe ich trotz des ungewöhnlichen Erzählstils schon mehrfach gelesen.

Der Gerechtigkeit halber sollte erwähnt werden, dass auch in früheren SW-Romanen der ein oder andere von der Qualität her diskussionswürdige dabei waren (z.B. "Rogue Planet" oder ein Buch über Lando Calrissian, das ich sofort einem Feind weiterverschenkt habe...), aber es stimmt definitiv, dass etwas vom Schlage der Thrawn-Trilogie in letzter Zeit auf sich warten lässt.

Ein Lichtblick dagegen ist einiges von dem, was bei den Fanwerken hier zu finden ist, einige der Stories haben durchaus das Zeug, die neueren kommerziellen Romane weit abzuschlagen, ebenso wie einige der Fanfilme von erstaunlicher Qualität sind. Schau mal rein!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ka’rr ashra llegart men morrmelow“ intonierte der
Imperator. „Ein altes mandaloreanisches Sprichwort. Übersetzt
bedeutet es: ‚Der Verlauf der Zukunft wird jetzt entschieden‘“

Aidan Savo

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5

Montag, 20. Oktober 2008, 20:42

Na ja, es gibt heute viel mehr Bücher als in den 90ern, wo nur ein paar Trilogien rauskamen. Es gibt heute noch gute Bücher: Dark rendevous, Medstar, Tattooine Ghost etc. Ich glaube, es gibt nicht weniger gute Romane als früher, aber das, was es heute "mehr" gibt,kann den Standard nicht halten. LotF war sicher kein Glücksgriff und wohl der Absicht geschuldet, irgendetwas Monumentales im EU zu schaffen, dass mit den Filmen mithalten kann. Dabei übersieht man manchmal, dass es gerade die "kleinen Geschichten" sind, die den Reiz eines fiktiven Universums ausmachen (vgl. Perry Rhodan). Einen galaxisweiten Krieg kann schließlich jeder Hobby-Autor erfinden.
Ich würde aber den Autoren nicht zuviel Verantwortung dafür aufhalsen, das sind Befehlsempfänger und Auftragsarbeiter.

Der Einwand mit der Sprache und der äußeren Form..., na ja, das kann auch an der Übersetzung liegen, gerade die Dino-Übersetzungen sind nicht gerade beerühmt.
Irre explodieren nicht, wenn das Sonnenlicht sie trifft, ganz egal wie irre sie sind!

Chrissi

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6

Montag, 20. Oktober 2008, 20:43

Also ich bin wohl der letzte, der sich, nachdem er einen Roman gelesen hat, darüber aufregt, dass die Sprache zu banal ist. Das geht mir doch so was von am Arsch vorbei (um auch mal banal zu sein). Ich habe die ganze Erbe der Jedi-Ritter Reihe gelesen und hatte kein Problem mit dem Wortschatz oder dem Sprachstil, unter anderem weil ich da gar nicht drauf achte, sondern die Story vefolge.
Dass mir Dunkles Nest nicht so gefallen hat wie andere Bücher, liegt wohl eher daran, dass die Story etwas lau war.
Nun lese ich gerade Exile und habe höchstens kleine Probleme mit diversen Worten, die ich vorher nie gehört habe. Und was sprachlich im Englischen gut, sehr gut oder schlecht ist, weiß ich nicht, weil auch das mich nicht interessiert.
Wenn ich Star Wars lese, will ich Unterhaltung in Form einer guten Geschichte und überraschenden Handlungen haben und nicht in Form von besten stilistischen Mitteln oder komplizierten Hauptsatz-Nebensatz Konstuktionen. Dass natürlich eine Handlung nicht gut mit "Vier-Wort-Sätzen" in Form von Subjekt - Prädikat - Objekt rüberkommt, ist mir klar. Aber es brauch auch nicht zu viel sein.
Wenn ich meinen Hunger an großen literarischen Meisterwerken stillen will, lese ich eben kein Star Wars. Da ich diesen Hunger aber nicht verspüre (da käme ich mir immer gleich so arrogant vor), habe ich auch kein Problem damit, dass Star Wars kein Meisterwerk der Literatur ist.

Zitat

Ich vermute, dass die Romane auf diese Art gestaltet sind, um ein breiteres Publikum zu erreichen und sich damit - wie auch sonst - eine Möglichkeit ergibt, mehr Geld zu verdienen.

Wer würde das denn nicht so machen, wenn er die Chance hätte?
Was eine geistreiche Signatur...

Darth Stassen

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7

Montag, 20. Oktober 2008, 21:35

Also ich muss auch sagen, dass mir die Sprache im Vergleich zu der Story ziemlich egal ist. Wenn ich SW lese, dann will ich unterhalten werden und mir die Zeit vertreiben, und nicht vor 20 philosophische Fragen gestellt werden (um es mal überspitzt auszudrücken.) Auch finde ich, dass es schon immer gute und schlechte Bücher gab. Ich kann das vielleicht nicht ganz so gut beurteilen, weil ich mich generell nur für Prae-Endor interessiere, aber mit Ausnahme von "Yoda - Dark Rendevous" und "Rogue Planet" könnte ich jetzt von keinem Buch sagen, dass mir nicht gut gefallen hätte.
Egal ob Jedi, Sith, Soldat, Agent, Krimineller oder Mandalorianer
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watto05

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8

Montag, 20. Oktober 2008, 21:56

Also ich bin momentan bei Band Nummer 5 von den Erben der Jediritter.
Und mir ist da keine schlechte Sprache bzw. Dumpfheit aufgefallen, zumindest ist mir das nie aufgefallen.
Ich finde aber, dass es wunderbare Geschichten sind, die Star Wars noch ein bisschen abrunden. Ist doch toll, dass man nach den Filmen noch erfährt wie es weitergeht.
Klar, irgendwann muss es auch mal ein Ende haben und ich weiß nicht wieviele Bände es davon gibt, aber momentan macht mir das noch sehr viel Spaß :P
Boota da nolya! Hi chuba da nago?

9

Montag, 20. Oktober 2008, 21:57

Ich bin der Meinung das in letzter Zeit die Einzelbücher insgesamt besser und unterhaltsamer waren (z.B. Die Kundschafter <- allerdings auf Englisch). Besonders die NJO Serie kam mir doch arg gedehnt und künstlich lang gehalten vor. Ich war froh als ich sie endlich durch hatte, obwohl die Idee ja nach einer gewissen Gewöhnung grundsätzlich nicht übel war.

Grundsätzlich hat mir auch LotF (auf Englisch) nicht sooooo schlecht gefallen. Aber es störte mich hier doch etwas, dass es wie ein Abklatsch der bekannten Geschichte erzählt ist.

Meiner Meinung nach wird es aber auch immer schwieriger post Endor Romanreihen zu schreiben die echte Knaller sind. Im "Glanz" von Luke, Han und Konsorten scheint es schwierig zu sein neue interessante Konzepte zu entwickeln.

Ich werde jetzt anfangen "Die Macht des Todessterns" zu lesen. Ich hoffe hier mal wieder eine schöne Geschichte zu lesen.

Midan

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10

Montag, 20. Oktober 2008, 22:45

dito ...
ehrlich gesagt lese ich - mit Ausnahme der genialen RC-Bücher - nichts mehr was mehr als 3 Teilbände hat.
Thrawntrilogie war genial.
Ansonsten überzeugen eigentlich nur noch einzelne Romane, aber nichts, was in einer größeren Geschichte in mehreren Bänden gefasst ist.
Yoda - Pfad der DUnkelheit und Mace Windu - Armee der Klone, sowie natürlich die Baneromane fand ich auch noch sehr genial.

Ich hab mir vor einiger Zeit mal erst einige Exemplare der Young Jedi Knight Reihe, wobei ich hier wirklich nicht weit gekommen bin, und später einige der Jedi Quests und der Vong-Bücher angetan - aber motivierend ist davon nichts.
Flacher sprachlicher Stil, oberflächliche Dialoge, durchschaubare Handlungsstränge, Klischeehaftigkeit und eine schwache Darstellung der Charaktere sind dort wohl kein Problem...
gerade bei den YJKs hab ich mir ernsthaft gedacht, dass MIR die Veröffentlichung solcher Werke schon peinlich wäre, als professioneller Autor - noch schlimmer zu komerziellen Zwecken :P

Die Geschichten um die Vong waren meiner Meinung nach sehr durchwachsen - teilweise wirklich Klischeehaft und oberflächlich, aber stellenweise auch super ge- und beschrieben.
Durchaus annehmbar, aber keine Konkurenz zu oben erwähnten Exemplaren.

Ebenso durchwachsen fand ich Obi Wan und die Biodroiden, Anakin und seine Feuertaufe- schön eingebunden in die Saga- , Rise Lord Vader - wobei der wirklich neue Sichtweisen offenbart hat -, Maul - Schattenjäger - wo ich den genialen Übergang in Episode 1 schlicht bewundernswert fand.

Das inhaltlich ....kurioseste Buch, das mit aus dem SWUniversum jemals untergekommen ist, ist trotzdem der Sammelband um Lando Calrissian... sehr innovativ, aber undurchdacht, nicht logisch auf einander aufbauend und vor allem in keinster Weise in das SW Universum, was man bis dahin kannte, passend...
"Glück ist das einzige, was größer wird wenn man es teilt."
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Rubberman

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11

Montag, 20. Oktober 2008, 23:20

Naja, es ist halt geschmacksSache, ich meine die Thrawn Trio. ist an sich gut aber, ist auch diese sehr oft sehr kurz gefasst, z.B. das man einfach so erzählt bekommt das die Flotte der Alli´s sehr dezimiert wurde und das von mir nichts, dir nichts, einer zur anderen Seite, nur um mehr Spannung reinzubringen. Dafür hat diese Trilogie eine sehr gute Story. Kurz, wenig Aktion viel, drum herum, gutes SW fealing.

Wen man da jetzt aber die RC Trilogie als vergleicht nimmt, die Bücher bestehen ansich nur aus Aktion, die Story kriegt jeder 9 Jährige mit etwas Phantasie zusammen und ist letztenendlich total vorhersehrbar (fand ich zu mindestens) und ist damit oberflächlich betrachtet nicht gerade ausgefuchst. Wenn man im 1.Bnd nicht ab und zu, die GAR erwähnt hätte und ein paar andere SW typische Sachen, würde man schnell vergessen das es sich dabei um ein SW Roman handelt und nicht um irgend ein andere SciFi Roman. Aber trotzdem ist die Trio. sehr beliebt und ich mag sie auch.

Ich würde einfach Sagen, es ist abhängig womit man aufgewachsen ist, ich glaube wen man einen 8 Jährigen, heutzutage Ep. IV zeigen würde, wäre er weniger begeistert davon, als von Ep. I oder von TCW.

12

Dienstag, 21. Oktober 2008, 08:36

RE: Qualitätsverlust

Zitat

Original von Papillon
Hallo,

mir ist aufgefallen, dass die Qualität der Star Wars-Romane (besonders seit der Yuuzahn Vong-Reihe) stark abgenommen hat. Die Handlungen basieren mehr auf Action-reichhaltigen Szenen, als auf kreative und unterhaltsamen Inhalte, die - nach meiner Meinung - Spannung erzeugen und den Leser eher dazu verleiten, den Roman zu Ende zu lesen.


:thinking:

hää, das kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen. ich lese seit "SOTE" star wars bücher, und muss sagen gerade früher wahren da unheimliche gurken drinn. nicht umsonst tauchen bei fragen d´nach den schlechtesten büchern fast nur welche aus der "goldmann-ära" auf. bücher wie "der kristallstern", die "JAK"-triologie oder die "Callista"-triologie sind nun echt keine literarischen perlen. ich zumindest finde kein buch aus der NJO so schlecht wie die oben genannten. ;)
Liberate tute me ex inferis.

Grievous der Zweite

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13

Dienstag, 21. Oktober 2008, 09:58

STAR WARS war schon immer Trivialliteratur, also nicht wirklich ernst zu nehmen, sondern nur zum unterhalten da. Das sollte sich jeder mal hinter die Ohren schreiben. Die Literatur hat sich nur den neuen Filmen zweckmäßig angepasst. Geistiger *zensiert* ist überall mit dabei.
Dieser Beitrag wurde von GDZ verfasst.

Midan

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14

Dienstag, 21. Oktober 2008, 14:09

RE: Qualitätsverlust

Zitat

Original von moses

Zitat

Original von Papillon
Hallo,

mir ist aufgefallen, dass die Qualität der Star Wars-Romane (besonders seit der Yuuzahn Vong-Reihe) stark abgenommen hat. Die Handlungen basieren mehr auf Action-reichhaltigen Szenen, als auf kreative und unterhaltsamen Inhalte, die - nach meiner Meinung - Spannung erzeugen und den Leser eher dazu verleiten, den Roman zu Ende zu lesen.


:thinking:

hää, das kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen. ich lese seit "SOTE" star wars bücher, und muss sagen gerade früher wahren da unheimliche gurken drinn. nicht umsonst tauchen bei fragen d´nach den schlechtesten büchern fast nur welche aus der "goldmann-ära" auf. bücher wie "der kristallstern", die "JAK"-triologie oder die "Callista"-triologie sind nun echt keine literarischen perlen. ich zumindest finde kein buch aus der NJO so schlecht wie die oben genannten. ;)


haha xD :P ...da muss ich leider sagen - die kenn ich gar nicht :P ...hatte mir die kurzbeschreibungen auf swu + usercomments durchgelesen und es bleiben lassen..
die han solo, boba fett und lando calrissian trilogien stammen auch aus der ära und sind nich wirklich wertvoll :P

...was die rcs angeht - naja ...philosophisch, hirostisch oder kulturell sind sw bücher alle nich ;)...
aber bei büchern wie den rcs ist wenigstens gute unterhaltung geboten.
dass es wirklich "denkwürdige" bücher à la Lautlos von Frank Schätzing oder Child 44 (ich kenns leider nur auf englisch) im sw universum gibt würde ich schlicht auf grund des genres bezweifeln...
mace windu hat vllt noch was pseudophilosophisches, aber auch nicht mehr...
trotzdem liebe ich einige bücher weil es einfach den sw flair widerzugeben galt ;)
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- Einstein

JM-Talon

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15

Dienstag, 21. Oktober 2008, 14:29

Zitat

Original von Grievous der Zweite
STAR WARS war schon immer Trivialliteratur, also nicht wirklich ernst zu nehmen, sondern nur zum unterhalten da. Das sollte sich jeder mal hinter die Ohren schreiben. Die Literatur hat sich nur den neuen Filmen zweckmäßig angepasst. Geistiger *zensiert* ist überall mit dabei.


Die Star-Wars-Romane der Neunziger bis kurz nach dem Jahr 2001 waren IMHO fast alle top. Jedes Mal, wenn ein Roman herausgekommen ist, war das für mich etwas Besonderes. Ich habe auf jeden Roman gewartet und ihn verschlungen. Die Wartezeit, wo Erben des Imperiums herausgekommen war, bis zum zweiten Roman der Zahn-Trilogie, "war die Hölle". Die Handlung war genial. Die Ideen waren neu. Die Story war mitreißend. Es war "mehr Star Wars" mit den Helden der Klassischen Trilogie. Das waren solide Romane. Solide geschrieben.

Dass wir hier nicht über Goethes Faust reden, ist mir klar. Das aber mit Trivialliteratur gleichzusetzen, finde ich hart. Ich denke, es besteht schon ein Unterschied zwischen den "Groschenromanen" der Kioske mit mehr oder minder dämlichen Geschichten und Star-Wars-Romanen. Sonst würdest Du sie auch im Kiosk für die besagten "Groschen" finden... Und natürlich sollen diese Bücher der Unterhaltung und nichts Anderem dienen, aber verbietet das uns Lesern, Kritik zu äußern? Warum darf Unterhaltung kein gewisses Niveau haben? Da bin ich eher der Marcel Reich-Ranicki unter den Star-Wars-Fans...

Ob die aktuellen Romane an Qualität verloren haben, kann und will ich nicht beurteilen.

Schlechte Bücher jedenfalls sollte man nicht mit dem Grund entschuldigen, dass sie "nur" der Unterhaltung dienen, oder?

Jangotat94

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16

Dienstag, 21. Oktober 2008, 15:22

Ich weiß nicht ob man wirklich ein Buch einer Qualität zuordnen kann.Ich lese auch durchgehend Star Wars Bücher und im Grunde sind nur die Bücher gut(aus meiner Perspektive),wo ich wirklich durchlesen möchte und dafür auf andere Sachen wie PC-Spiele verzichte...und vielleicht kommt dieser Gedanke des Qualitätsverlustes auch daher,dass nunmal immer mehr Bücher veröffentlicht werde und das dann eben kein Highlight mehr ist,wie JM-Talon gerade so schön mit der Thrawn Triologie erzählt hat.

Den Post-Endor Bereich sehe ich auch ein wenig kritisch an,aber dennoch hat es NJO1 geschafft mich zu überraschen und es war durchaus interessant die Story zu verfolgen.
Wie gesagt,das ist halt immer Geschmackssache.Vorallem auch da jeder eine andere Art von Romanen mehr mag oder weniger-die einen wollen Action und gute Unterhaltung,die anderen wollen geniale Storys und schöne Sätze...
Irgendwo ist halt der Qualitätsverlust.
:maskerfassen,erforschen,erledigen :mask

Ich lese gerade Jedi-Padawan Sammelband 3

Pontifex

unregistriert

17

Dienstag, 21. Oktober 2008, 15:27

Ich würde nicht von einem generellen Qualitätsverlust schreiben. Es gab immer schon gute und schlechte Romane. Was mir persönlich aufgefallen ist, ist, dass es sehr gute, aber auch schlechte Autoren gibt.
Zahn's Thrawn-Triologie ist definitiv ein Meisterwerk im EU, aber auch Stackpole's X-Wing-Romane fand ich sehr gut. Karen Traviss' RC-Reihe gehört auch zu meinen Faves. Zu meinen bevorzugten Autoren kommen dann noch Anderson und Luceno.
Auf der anderen Seite hat man aber auch die Jugendromane, deren Anspruch sehr niedrig gehalten wurde. Und natürlich auch zu Recht, denn es handelt sich nun mal um Jugendromane. Aber ich überlege inzwischen 2-3 mal, ob ich ein Buch von Jude Watson lesen "muss" oder nicht. Auch Matthew Stover fällt in die "Muss oder muss nicht"-Kategorie.

Fazit: Hoffen wir auf eine neue Zahn Triologie ;)

18

Dienstag, 21. Oktober 2008, 15:37

Eine Kritik an der Qualität der jüngeren SW Romane ist nicht ganz falsch - vom stilistischen Standpunkt her.
Ich habe in den letzten Jahren oft den Eindruck, dass der Autor oder ein Lektor das Buch nochmal hätte überarbeiten sollen. Der Grund liegt, glaube ich, offen auf der Hand.
Es kommen mittlerweile zahlreiche Romane raus, der Output ist doch schon gewaltig. Da bleibt einfach weniger Zeit übrig um an einem Buch zu feilen. Ich hab oft das Gefühl ich lese eine erste Fassung.
Stilistisch war als letztes nur Shatterpoint ("Mace Windu und der dümmste deutsche Titel der Galaxis") ein Lichtblick, aber selbst dort glaube ich, hätte man noch mehr rausholen sollen.
Insofern halte ich mal dagegen. Es ist Trivialliteratur, da es eine organisierte Fließbandarbeit ist, unter der talentierte Autoren im Stress Rohfassungen auf den Markt geben müssen.
Die Geschichten werden komplexer, aber der Stil und die Form gleichen sich der geistigen Ebbe an, die man im Anspruch der Konsumenten so gerne vermutet.
Umgekehrt verhält es sich übrigens mit Romanen von Stephen King :) Seine Geschichten werden immer abgenudelter, aber sein Stil wächst ins Hochliterarische.("Lisey's Story")
"Lieber von Dummköpfen umgebracht als von ihnen gelobt zu werden."
-Anton Cechov-

Grievous der Zweite

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Lieblingsepisode: Episode V - Das Imperium schlägt zurück

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19

Dienstag, 21. Oktober 2008, 15:40

Zitat

Original von JM-Talon

Zitat

Original von Grievous der Zweite
STAR WARS war schon immer Trivialliteratur, also nicht wirklich ernst zu nehmen, sondern nur zum unterhalten da. Das sollte sich jeder mal hinter die Ohren schreiben. Die Literatur hat sich nur den neuen Filmen zweckmäßig angepasst. Geistiger *zensiert* ist überall mit dabei.


Die Star-Wars-Romane der Neunziger bis kurz nach dem Jahr 2001 waren IMHO fast alle top. Jedes Mal, wenn ein Roman herausgekommen ist, war das für mich etwas Besonderes. Ich habe auf jeden Roman gewartet und ihn verschlungen. Die Wartezeit, wo Erben des Imperiums herausgekommen war, bis zum zweiten Roman der Zahn-Trilogie, "war die Hölle". Die Handlung war genial. Die Ideen waren neu. Die Story war mitreißend. Es war "mehr Star Wars" mit den Helden der Klassischen Trilogie. Das waren solide Romane. Solide geschrieben.

Dass wir hier nicht über Goethes Faust reden, ist mir klar. Das aber mit Trivialliteratur gleichzusetzen, finde ich hart. Ich denke, es besteht schon ein Unterschied zwischen den "Groschenromanen" der Kioske mit mehr oder minder dämlichen Geschichten und Star-Wars-Romanen. Sonst würdest Du sie auch im Kiosk für die besagten "Groschen" finden... Und natürlich sollen diese Bücher der Unterhaltung und nichts Anderem dienen, aber verbietet das uns Lesern, Kritik zu äußern? Warum darf Unterhaltung kein gewisses Niveau haben? Da bin ich eher der Marcel Reich-Ranicki unter den Star-Wars-Fans...

Ob die aktuellen Romane an Qualität verloren haben, kann und will ich nicht beurteilen.

Schlechte Bücher jedenfalls sollte man nicht mit dem Grund entschuldigen, dass sie "nur" der Unterhaltung dienen, oder?


Nein, es soll nix entschuldigen und es soll euch auch nicht verbieten Kritik zu üben, wenn das Buch euch nicht unterhält. Eigentlich war das Kritik an STAR WARS-BÜcher. STAR WARS ist nicht für literarischen Tiefgang bekannt. Und Trivialliteratur umfasst im Sinne von "nur unterhalten" schon sowas wie STAR WARS. Und warum lest ihr STAR WARS? Ganz bestimmt nicht wegen des literarischen Tiefgangs, da sie eigentlich nur unterhalten und interne Fakten vermitteln. Fazit: Wenn ihr über den Qualitätsverlust zum thema Literarischer Tiefgang sprecht, ne, den gab's nicht mal. Bei Unterhaltung: Vollste Zustimmung.
Dieser Beitrag wurde von GDZ verfasst.

Pontifex

unregistriert

20

Dienstag, 21. Oktober 2008, 15:48

Zitat

Original von JM-Talon
Das aber mit Trivialliteratur gleichzusetzen, finde ich hart.


Ich hab mir den Wikipediaartikel mal durchgelesen und fand einiges, das an Star Wars erinnert.

Unter "Kriterien und Merkmale" findet man folgende Aussage:

Zitat

Die Trivialliteratur widmet sich in einer vereinfachenden, klischeehaften und oft eine „heile Welt” vorspiegelnden Weise Themen wie Liebe, Tod, Abenteuer, Verbrechen, Krieg usw. (Kitsch, Schundliteratur). In Sprache, Verständlichkeit und Emotionalität ist sie so strukturiert, dass sie den Erwartungen eines großen Massenpublikums gerecht wird, indem sie diesem eine schöne Welt mit einer klaren Unterscheidung zwischen Gut und Böse vorgaukelt.


Unter "Geschichte" dann dieses:

Zitat

Das 20. Jahrhundert führt den historisch-zeitgeschichtlichen Roman des 19. Jahrhunderts dahingehend fort, dass er ihn zur Vermittlung patriotischen Gedankenguts verwendete. Kriege, Töten und Sterben für das Vaterland, sowie Beschimpfungen des Gegners bildeten hierbei das Zentrum der Erzählung. Kriegsverherrlichend soll er Bauern dazu ermutigen, sich als Rekrut zu stellen. Ebenso entwickelte sich die Abenteuer- und Reiseliteratur in Richtung Science-Fiction weiter.


Wobei mir persönlich es völlig egal ist, ob SW jetzt Trivialliteratur ist oder nicht. Ich liebe Star Wars, seit ich das erste mal "Krieg der Sterne" gesehen hab ;)

21

Dienstag, 21. Oktober 2008, 15:52

Naja, Leute, wir reden hier von Zeiten, in denen Bücher wie "Bushido" in der Bestseller-Liste vertreten sind. Ich glaub momentan Platz 3 oder so.

Zitat

JM-Talon schrieb:
Warum darf Unterhaltung kein gewisses Niveau haben? Da bin ich eher der Marcel Reich-Ranicki unter den Star-Wars-Fans...

Hehe, Ranicki. Erst groß prollen, dann als einziges Unterhaltungsmedium Brecht und Shakespeare definieren und danach noch Werbung fürs TV machen. Ich weiß zwar wie dus gemeint hast, aber das musste jetzt sein^^

Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Gerade im SW Bereich gibt es nunmal viele jüngere Fans, die natürlich auf Padawan, Quest, Boba Fett und die ganzen anderen Serien von Panini abfahren. Natürlich wird das weiterhin gedruckt.
Das Verständnis von Niveau ist subjektiv. Zudem ist die Auffassung von Niveau von verschiedenen Dingen wie z.B. Bildung und Alter abhängig. Und dann gehts halt wieder auf Quotenjagd, wie im TV, wenn wir den Vergleich schon haben^^

Ich wünsch mir selbst auch etwas bessere Bücher als diese Jugendromane z.B. Aber da kann man einfach nix machen.
Übrigens finde ich, dass man auch heute noch einige sehr gute und unterhaltsame Bücher im SW-Sektor findet. Bane z.B.. Das mag jetzt keine großartige Schreibkunst sein, aber es genügt den Ansprüchen, die ich an ein gutes SW-Buch habe.

Zitat

Grievous der Zweite schrieb:
STAR WARS ist nicht für literarischen Tiefgang bekannt.

Und dafür ist es auch gar nicht gedacht ;)
Selbst die hochgelobte Thrawn-Trilogie war nicht literarisch gesehen die goldene Gans. Aber sie hat gut unterhalten und damit ihren Zweck erfüllt.

Daher finde ich die Diskussion über Niveau nicht unbedingt zweckmäßig. Literarischer Tiefgang hat ja auch nix mit Niveau zu tun...

Somit bleibt einem nix anderes übrig, als Unterhaltung zu definieren :D
Die Dunkle Seite der Macht ist der Pfad zu mannigfaltigen Fähigkeiten, welche manche von uns für unnatürlich halten.

Con-Shot: Horst: "Wollt ihr ein Gedicht?"

22

Dienstag, 21. Oktober 2008, 17:10

Was ich mit meinem Kommentar oben sagen wollte,zielte auch weniger auf die sprachliche Qualität ab sondern vielmehr auf die inhaltliche. Hier gibt es einige Bücher (bei weitem nicht alle) die leider nicht eine interessante mitreißende Story bieten, die einen überrascht und damit auch gelungen unterhält. Hier fallen mir besonders Bücher der NJO Serie ein.

Vorteil der gelobten Thrawn Trilogie war aber sicher auch die Unbekanntheit des Star Wars Universums für den Fan. Heutzutage sind die Schauplätze und Charaktere der Romane zur Genüge bekannt. Es gibt in den Büchern weniger zu entdecken. Dadurch sinkt aber wie ich finde auch der Unterhaltungswert.

Hier sind die Autoren aber eigentlich mehr gefordert durch Kreativität diesem Trend entgegenzuwirken. Bei der Vong Invasion hatte ich ja Hoffnung. Jedoch wirkte die Handlung bald etwas schwerfällig und kleinkariert. Manch ein Autor schrieb ein komplettes Buch ohne das meiner Meinung nach etwas wirklich interessantes oder bedeutendes passiert war. Dafür müssen nicht immer Sensationen in Form eines z. B. noch gefährlicherem Feindes aufeinanderfolgen. Vielmehr können die Autoren mehr die komplette Bandbreite des Universums nutzen und weniger die bekannten Helden strapazieren als Reihen wie zum Beispiel die X-Wing Reihe entwickeln.
Hier hoffe ich auf zum Beispiel eine gelungene Coruscant Nights Reihe, die neue hoffentlich interessante Charaktere bietet. Nicht immer muß die ganze Galaxis erbeben um einen interessanten Plot aufzubauen. Auch "kleine" Geschichten einzelner Personen können ihren Reiz haben.

Papillon

unregistriert

23

Dienstag, 21. Oktober 2008, 18:42

RE: Qualitätsverlust

Star Wars muss natürlich nicht zu einer Science-Fiction-Literatur mutieren wie "1984", wo man zwischen den Zeilen lesen muss, um den ganz Ausmaß der Handlung zu verstehen. Dass will ich absulut nicht behaupten!
Aber es kann nicht sein, dass in ein Buch 70% der Handlung aus Raumschlachten und Kämpfen besteht und der Rest als Platzhalter dient, um doch irgendwie einen roten Faden durch das Buch zu haben. Ich meine, dass ich dafür auch noch Geld bezahlen soll, find ich schon sehr frech.

24

Dienstag, 21. Oktober 2008, 18:55

Wer sagt denn, dass du dafür Geld bezahlen musst?
Ich hab Dark Nest 1 gelesen, fand das Buch einfach furchtbar. Nun hab ichs verkauft und werd weder Dark Nest noch LotF lesen. Warum? Kein Interesse an dieser Epoche und dem Schreibstil.

Ich kann nur raten: Lest was euch interessiert. Und lest nicht weil Star Wars drauf steht ;)

Aber natürlich kommt es leider oft vor, dass man sich ein Buch kauft und danach enttäuscht davon ist. Aber das kann einem überall passieren^^
Die Dunkle Seite der Macht ist der Pfad zu mannigfaltigen Fähigkeiten, welche manche von uns für unnatürlich halten.

Con-Shot: Horst: "Wollt ihr ein Gedicht?"

Aidan Savo

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25

Dienstag, 21. Oktober 2008, 21:08

Vielleicht sollte man nochmal präzisieren, was man unter Qualität versteht. Ich persönlich meine hierzu:

1. Die Sprache: Ich mag es nicht, wenn der "Erzähler" (um ein Wort aus der Schulzeit zu gebrauchen) Umgangssprache und schiefe Formulierungen benutzt, die unsereins mal zwischen Tür und Angel von sich gibt. Dafür ist das Papier zu schade. So viel Zeit muß sein, Satzbau und Wortwahl müssen einem gewissen hochdeutschen Standard entsprechen, das setze ich persönlich voraus. Force unleashed glänzte da nicht gerade. Allerdings weiß ich nicht, ob das auf den Autor zurückgeht oder auf die Übersetzung. Bei Dino macht das ja kein professioneller Übersetzer mehr, soviel ich weiß. Die Qualität ist da in den 90ern deutlich besser gewesen.

2. Handlungsaufbau: Die Geschichten werden einfacher, berechenbarer und actiongeladener. In den 90ern waren die Bücher mehr zum Mitdenken geeignet, es gab mehr überraschende Wendungen, die Charaktere gewannen mehr Profil.

3. Schwerpunkt der Handlung: Ich finde, das es die kleinen Geschichten sind, die ein fiktives Universum interessant und facettenreich machen. Daher fand ich "Padawan" gar nicht so schlecht, es hat mich gut unterhalten, wenn auch nur kurz. Ein anderes gutes Beispiel ist Medstar. Hier entstehen Nebenfiguren mit großen Potential. Man denke auch nur an Thrawn oder Talon Karrde in den 90ern. Die Entwicklung dieser Charaktere war sicher sehr mühevoll. Aber der nächste galaxisweite Supergau steht ja schon bevor, gähn... :rolleyes:

4. Zielgruppe / Vorlage: Ein Scholastic-Buch ist nun mal kein Roman für Erwachsene. Man kann zwar lästern, ob so wichtige Handlungselemente des Kanons nicht besser anders verwurstet würden... Und Force Unleashed ist halt ein Videogame, das Buch ist Schrott, aber das war wohl nicht anders zu erwarten.
Irre explodieren nicht, wenn das Sonnenlicht sie trifft, ganz egal wie irre sie sind!