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Lord Merful

unregistriert

1

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 17:05

Sinnlose Rebellion?

Hallo liebe Freunde,

ich weiß nicht ob dieses Thread schon gibt, falls ja, dann schließe es bitte.

Okay meine Frage an euch lautet folgendermaßen:

Ca. 2 VSY gründeten die Köpfe Bail Organa, Mon Mothma und Garm Bel Iblis die Rebellen - Allianz, um gegen das Imperium zu kämpfen. Später schlossen sich immer mehr Welten der Allianz bei und es kam zu einem erbittetem 20- jährigen Bürgerkrieg bis der imperiale Admiral Gilad Paelleon der Rebellen bzw. Neuen Republik den Frieden anbot.

Dann hat die die galaktische Allianz, die während dem Yuuzhan Vong - Krieg umgestaltet worden ist, mehrere Probleme gehabt, z. B. der erste und zweite corellianische Aufstand und andere Aufstände die mir jetzt nicht im Kopf einfällt.

Und dann als das Neue galaktische Imperium den Sith - imperialen Krieg gewonnen haben musste die Reste der Allianz dem Imperium unterwerfen.

Denkt ihr vielleicht, dass diese Rebellion sinnlos gewesen war?
Bis dann

LORD MERFUL

2

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 17:31

das ist das typische Thema für eine EU_Hasser EU_Liebhaber Disskussion.

Ich sage es mal so:

Die Rebellion beschert uns mit ihrer Geschichte und dem was danach kommt immer wieder die Möglichkeit in diese wundervolle Galaxis einzusteigen!

sie war sinnvoll

Lord Merful

unregistriert

3

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 17:48

Moment mal...... :| :|

ich habe nichts gegen EU. Ich habe zu Hause sehr viele Bücher über Geschichten die nach Episode VI passiert. Ich hab nur gefragt ob es vielleicht sinnlos war. Es gibt Leute die meinen, dass der Frieden wieder da ist, aber für die nächste und über nächste Generation ist es fast verschwunden. Und für die wäre es vielleicht sinnlos gewesen

Chrissi

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4

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 17:56

Dann wäre es also auch sinnlos, jetzt weiter zu leben, weil wir eh irgendwann sterben?
Denk drüber nach und deine Frage wird beantwortet sein.
Was eine geistreiche Signatur...

5

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 17:56

Ich bin nicht sicher, ob ich die Frage richtig verstehe.

War es aus Cäsars Perspektive sinnvoll, andere Länder zu erobern, wenn Rom doch eh untergeht? Dass geschichtliche Ereignisse von anderen geschichtlichen Ereignissen abgelöst werden, liegt in der Natur der Sache. Alles, was irgendwie passiert, hat Konsequenzen. Auch die Rebellion.

Aber das Wort "sinnvoll" ist ohnehin knifflig, weil der Trick ja hier nicht bei dem liegt, was einen Sinn hat, sondern bei dem, der ihm den Sinn zuweist.
"Who's got a secret room in a secret room in a regular house in a secret town on a secret Island? That's Benjamin Linus."

6

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 18:22

Ich habe auch zuerst gedacht, das die Rebellion herzlich sinnlos war, da der Nachfolger alten Republik, die galaktische Allianz in der Legacy-Ära fast nicht mehr existiert und das Imperium wieder in der Galaxis das sagen hat. Mitlerweile sehe ich das anders, denn das Imperium der Fels ist doch ein wenig netter, als das von Palpatine. Ohne die Rebellen gäbe es wahrscheinlich immer noch Palpatine. Das würde bedeuten, das aufsässige Planeten mit Superwaffen zerstört würden, das Imperium neue Planeten ziemlich brutal erobern und die Bevölkerung des Imperiums ziemlich geknechtet würde. Bei den Fels hingegen vergrössert sich das Imperium durch friedliche Missionierung, die Bevölkerung des Imperiums lebt viel besser, als unter Palpatine und wohl auch besser, als unter der galaktischen Allianz (sonst würden sich die Planeten ja nicht missionieren lassen). Für die Nachfahren des ausserwählten Anakins war das Scheitern der alten Republik und der Aufstieg des neuen Imperiums vielleicht auch sehr gut, weil (achtung, vielleicht MEGA-SPOILER, wenn sich das Gerücht bestätigen sollte)...

.. ich bei wookiepedia, bei den Fell-Artrikeln gelesen habe, das die Möglichkeit besteht, das Jaina Solo und Jagged Fel die Begründer des Fel-Kaiserreiches sind. Damit wären Anakins Nachfahren sehr lange die Imperatoren der Galaxis gewesen.

Rubberman

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7

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 20:50

Die Rebellion war doch erfolgreich, es ging ja nur darum die Republik / Demokratie wiederherzustellen und das ist ihnen ja gelungen. Daher hat z.B. die Thrawn Krise nix mehr mit der Rebellion zu tun.

Chrissi

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8

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 21:25

Zitat

Original von Rubberman
Die Rebellion war doch erfolgreich, es ging ja nur darum die Republik / Demokratie wiederherzustellen und das ist ihnen ja gelungen. Daher hat z.B. die Thrawn Krise nix mehr mit der Rebellion zu tun.


Es hätte aber nicht viel gebracht, wenn die wiederhergestellte (Neue) Republik, die ja mehr oder weniger noch im Aufbau war, ca. 5 Jahre später wieder durch das Imperium abgelöst worden wäre (jatzt mal egal, ob es Thrawn war oder nicht).
Erst durch die Vereinung beider Parteien (Neue Rep. und Restimp.) während der Vong-Krise wurde dieser Konflikt letzlich beigelegt. Was nun folgende Generationen machen, liegt ja nicht in der Hand derer, die das ganze aufgebaut. haben.
Was eine geistreiche Signatur...

ARC A-001

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9

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 21:42

Ich beziehe mich jetzt nur mal auf die Filme:

Die Rebellion war Sinnvoll, schließlich haben sie das Galaktische Imperium besiegt und die Galaxie eine neue Freiheit gebracht, die besser ist, als die Unterdrückung und Diktatorische Herrschaft des Imperiums. Auch gäbe es ohne Rebellion, vielleicht auch keine Jedi mehr. Und die Sith würden über die Galaxie herrschen und Darth Vader wäre nicht zu Anakin Skywalker geworden.

Und wie Lange hat die Rebellion gedauert, 8 bis 10 Jahre war sie wirklich erfolgreich und hat dem Imperium geschadet, davor waren sie nicht sehr erfolgreich, auch wenn sie immer stärker wurden und nach dem Fall des Imperators und des Imperiums, wurde die Rebellen Allianz eh in die Republik umgewandelt und es gab keine Rebellion mehr. Außer vielleicht die paar Planeten die sich gegen alles stellten oder gegen die Republik.
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general windu

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10

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 21:48

Hast du schon mal erkannt, dass es eine logische Schlussfolgerung ist, dass wenn ein galaxisumspannendes Imperium, sprich eine Diktatur, entsteht es theoretisch zu keinem Krieg kommen kann?
Schließlich gibt es ja keine Feinde mehr. Aber kannst du es Frieden nennen wenn 1000000000000 Wesen auf 1000000 Planeten geknechtet und unterdrückt werden., Hunger leiden und kein Recht haben ihre eigene Meinung kund zu tun?
Bei solchen Zuständen muss es ja irgendwann zu einer Rebellion kommen. Und ist es nicht normal das eine Republik die aus 1000000 Planeten besteht, die noch zu fast 50% einer verfeindeten Partei angehören nicht innerhalb von 120 Jahren wieder zu Frieden kommen kann, wenn: 1. es kein großes, stehendes Herr gibt
2. es ursprünglich über 20.000 Jahre gedauert hat ein
ähnliches Politiksystem aufzubauen.
3. der Feind ein überlegenes Herr hat
4. eine neue außergalaktische Bedrohung besteht, der sich das
Imperium nicht gegenüber sah?
Dies sind meiner Meinung nach äußerst widrige Umständen um ein friedliches, demokratisches System aufzubauen.

Und außerdem, kannst du dich doch eh gleich umbringen, weil du irgendwann trotzdem stirbst.
Wer glaubt, etwas zu sein, hört auf, etwas zu werden.

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11

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 00:08

Momentan sehe ich hier nicht viel Sinn in der Diskussion. Aufrufe zum Selbstmord stehen dabei an der Spitze. :rolleyes: Also ich bitte hier sinnvoll zu diskutieren, oder der Thread wird geschlossen.
"We Came In Peace For All Mankind." - Apollo 11

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Kleiner Böser Ewok

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12

Donnerstag, 9. Oktober 2008, 00:12

Lord Merful, zuerst dachte ich ja, dass Deine Fragestellung völlig sinnlos sei, aber nachdem ich etwas weitergelesen und mir so meine Gedanken gemacht habe ist mir klar geworden, dass Deine Frage Philosophie in Reinkultur ist.

phazonshark hat es sehr schön formuliert.
Die gesamte Geschichte der Menschheit besteht aus einer Aneinanderreihung völlig sinnloser Dinge, wenn man auf die Ewigkeit gerichtet ist und die Einsicht hat, dass alles in unserem Universum endlich ist.

Warum erschloss der Mensch die Erde, wenn diese am Ende doch untergeht und irgendwann die menschliche Rasse ausstirbt? Warum stürzt ein Volk einen Tyrannen und ersetzt ihn durch eine Demokratie, wenn diese letztendlich wieder von einem Tyrannen zerstört und auch dieser wieder gestürzt wird? Warum Pflanzt sich der Mensch fort, wenn die Kinder bereits mit der Zeugung dem Tode geweiht sind? Warum häuft der Mensch Werte an, wenn er am Ende doch stirbt?

Wenn wir also diese Diskussion wirklich führen wollen, werden wir hier alle Philosophen, oder völlig gaga.
Deshalb möchte ich Dir auf Deine Frage folgendes antworten:

Du darfst niemals die Dinge im Ganzen und auf die Ewigkeit bezogen betrachten. Du musst sie aus dem Hier und Jetzt sehen. Denn nur dann hat unser Tun und Handeln einen Sinn.

Auf SW bezogen bedeutet dies:
Tauche in diese FIKTIVE Welt ein und betrachte sie aus dem Blickwinkel der jeweiligen Epoche, dann siehst Du auch den Sinn und die Hoffnugen in den Handlungen der Figuren.
Betrachtest Du das SW-Universum aber von aussen, wird Dir alles sinnlos erscheinen und letztendlich (wenn Du Dich weit genug entfernt hast) wirst Du Dich fragen, warum George Lucas SW überhaupt erfunden hat, wenn er und seine Saga in einigen hundert oder tausend Jahren vergessen sein wird.

EDIT:
@ Ronen Tal-Ravis:
Da wir hier ein SW-Forum und kein Philosophie-Club sind, stimme ich Deiner Meinung zu.
Bitte schliessen!
Mitglied der letzten Stunde!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kleiner Böser Ewok« (9. Oktober 2008, 00:16)