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1

Dienstag, 30. September 2008, 15:40

Sollte Luke sterben?

Kein Plan ob es das Thema schon mal gab (bin mir eigtl sicher), aber ich fand nichts. Tschuldigung.


Also mal offen und ein bischen provozierend gefragt: Müsste Luke nicht bald mal sterben? Oder auch Han oder Leia. Ich meine, von einem wirklich hohen Alter sind alle 3 ja noch ein bischen entfernt in z.b. Legacy of the Force, aber dennoch müsste man sich mal damit auseinander setzen?

Ich finde einer der drei müsste eigentlich eines unnatürlichen Todes sterben. Wenn man sich alles mal anschaut was so passiert, immer überleben die drei Zugpferde, während man durchaus interessante Charaktere wie Anakin sterben lässt (gut, trug zu Jacens Weg bei, aber dennoch).

Findet ihr das nicht ein bischen unbalanciert?!

CloneRex

unregistriert

2

Dienstag, 30. September 2008, 15:45

Sind halt DIE HAUPTCHARACTERE ist klar das man die nicht so schnell sterben lässt..

JM-Talon

Ehren-Yoda

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3

Dienstag, 30. September 2008, 16:17

Ich verschiebe dieses Thema mal in den Bereich "Erweitertes Universum". In den Filmen stirbt Luke nicht und da wird er auch vermutlich nie sterben... ;)

Das "Problem", das Du ansprichst, existiert im Erweiterten Universum ja schon lange. Und mit dem "Tod" von Chewbacca ist man ja quasi einen kleinen Kompromiss eingegangen. Er war quasi das Bauernopfer: an Han, Luke und Leia traut man sich nicht ran.

Warum nicht? Na, schau mal, was für ein Theater nach dem Versuchsballon losgebrochen ist... Chewies Tod meine ich...

Gegenfrage: warum müssen diese Charaktere sterben? Warum muss jede Minute eines Charakters bis ins Letzte geschildert werden? Warum können gewisse Dinge nicht einfach dabei belassen werden? Wann stirbt John McClane aus Stirb langsam? Wann stirbt Frodo? Wann stirbt Captain Picard? Wann sterben Hänsel und Gretel? Wann stirbt Schneewittchen? Albern, was ich schreibe? Ja und nein.

Den Tod Anakins (der EU-Anakin, nicht der aus den Filmen) kann man IMHO nicht vergleichen mit dem Tod "der großen Drei". Anakin aus dem EU wurde von "fremden Dritten" geschaffen und die Autoren haben ihn halt auch sterben lassen. Er hatte keine Bedeutung (wenn man die Tragweite des Charakters mit den "großen Drei" vergleicht). An ihn binden sich keine Filmerlebnisse, keine Kindheitserlebnisse, kein Merchandise... ;) Er war nie so richtig da.

Luke, Leia, Han, C-3PO, R2-D2 - das sind Ikonen, die quasi Allgemeingut geworden sind.

Ich verstehe schon, dass man da nicht "Hand anlegt".

Und last but not least: George Lucas hat diese Charaktere geschaffen. Solange er nicht sagt, dass es ok ist, "sie umzubringen", wird es kein Autor tun dürfen. Das ist IMHO auch gut so.

Ich denke, es ist besser, einfach mal für frische Inhalte zu sorgen: statt in die Kukident-Ära der Haupthelden vorzudringen, sollte man lieber einfach mal Frisches bringen. Und warum soll sich das Geschehen im Star-Wars-Universum immer nur auf eine Familie konzentrieren? Da gibt es ohnehin schon lustige Beiträge im Fandom: ein riesiges Universum und ständig sind es die gleichen 10 Leute, die aufeinander treffen? Da ist es doch besser, mal andere Äras wie bspw in KotoR etc. oder so zu entdecken.

Oder siehe Realserie: andere Charaktere. Bravo!

Das Erweiterte Universum gehört zu Star Wars. Im Erweiterten Universum aber Säulen des Filmkanons zu zerstören, das halte ich persönlich für schwierig und nicht sehr empfehlenswert. Aber klar: jedem seine Meinung.

Wg. Thread generell: ich meine, das Thema hatten wir schon, aber ich konnte es gerade auch nicht auftreiben... :)

Novanus

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4

Dienstag, 30. September 2008, 16:17

Ja aber sie dir YODA an einer der Mächtigsten Jedi stirbt einfach so.

JM-Talon

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5

Dienstag, 30. September 2008, 16:24

Zitat

Original von Novanus
Ja aber sie dir YODA an einer der Mächtigsten Jedi stirbt einfach so.


Bitte achte auf Rechtschreibung und Zeichensetzung und versuche, mehr als nur Einzeiler zu produzieren. :) Ja, Yoda stirbt in den FILMEN. George Lucas hat ihn sterben lassen - kein Auftrags-Schriftsteller... Und zwar nach wenigen Jahren - nicht nach 30 Jahren im Fandom...

Wann sterben die "Fünf Freunde"? Wann stirbt TKKG? Wann stirbt Benjamin Blümchen... ;) :) Wen interessiert das? Es sind Protagonisten, es sind Helden usw. Wenn man nichts mehr über die hören will oder kann, sollte man einfach aufhören, sie alle zwei Monate in einem Roman zu verwursten... :)

Wie gesagt - man kann geteilter Meinung sein.

Im Star-Wars-Fandom halte ich es jedenfalls für schwierig, so etwas durchzuziehen. Das gibt Streit. *g* Handfesten Streit...

Sion

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6

Dienstag, 30. September 2008, 16:28

Zitat

Original von Novanus
Ja aber sie dir YODA an einer der Mächtigsten Jedi stirbt einfach so.


Er stirbt aber auch nicht einfach so, sein Tod ist ein tragender und wesentlicher Storybestandteil von Episode 6, die aus der Feder von George Lucas (also auch dem Schöpfer von Yoda) und somit der höchsten Instanz selbst entsprungen ist.

Generell würde ich sagen, hat JM-Talon schon damit recht, dass es eigentlich niemanden außer George Lucas selbst zusteht, Hand an die großen Drei zu legen.

Nur muss man auch die Merchandise-Strategie von Lucas Ltd. berücksichtigen - das EU wird stetig wachsen (die Lizenz muss ja noch weiter ausgelutscht werden ^^), also wird man wohl auch ziemlich sicher den Zeitraum zwischen den Legacy-Büchern und den Legacy-Comics bald schon (fast) vollständig ausgefüllt haben. Da muss man sich langsam die Frage stellen, macht es Sinn diese Abenteuer weiterhin von Luke, Han und Leia bestreiten zu lassen oder überlässt man sie nun endlich vollständig der späteren Generation.
Und eins ist klar, wenn die großen Drei abtreten dann wohl auch endgültig und mit einem großen Knall. So gesehen halte ich ihren Tod für unvermeitlich.

JM-Talon

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7

Dienstag, 30. September 2008, 16:38

Zitat

Original von Sion

Und eins ist klar, wenn die großen Drei abtreten dann wohl auch endgültig und mit einem großen Knall. So gesehen halte ich ihren Tod für unvermeitlich.


Dass sie sterben, da stimme ich zu. Aber ob der Tod thematisiert wird, da bin ich mir nicht sicher. Siehe Legacy: da tauchen Skywalkers Nachfahren auf. Die sind einfach da...

Wäre ich an Lucas Licensings Stelle, ich würde einfach sagen: bis dahin und nicht weiter. Die Jahre bleiben im Dunkeln und fertig. Natürlich bin ich das nicht. Eines ist klar: wenn im EU diese Hauptcharaktere "umgebracht" würden, dann könnte man das Fandom spalten: da mögen noch so viele Kontinuitäts-Wächter Schadensbegrenzung betreiben - wer mit dem EU schon vorher nicht viel anfangen konnte, wird es dann komplett links liegen lassen.

Stichwort: "Chewie lebt!" :)

Aber gut - Du hast da definitiv einen Punkt - die Lücke wird immer kleiner. Lizenz auslutschen - das passt IMHO nicht wirklich. Lucas Licensing vergibt die Lizenz und bestimmt, was geschrieben wird. Auslutschen tun sie ja eher die Verlage - die dürfen wiederum aber nur machen, was denen Lucas Licensing gestattet. Egal, das ist Erbsenzählerei von mir. :O Wie auch immer: es gibt auch abseits dieser popeligen Lebensspanne eines Menschen genug zu erzählen - da wäre Platz für Tausende von Büchern. Auch ohne Luke, Leia und Han auch nur ein Haar zu krümmen.

8

Dienstag, 30. September 2008, 17:03

Natürlich ist es schon cool, wenn diese Leute unangetastet bleiben und eine gewisse Zeit im Dunkeln gelassen wird, jedoch habe ich vor Jahren angefangen mit der NJO. Damals leidenschaftliche EU-Leseratte.
Ich finde vor allem mit diesen sehr vielen NJO-Büchern, welche ich nach Teil... glaube 9 war es, aufgehört habe zu lesen, und den vielen Reihen an Büchern, die selbst danach kamen. Glaube LotF und Dark Nest (? korrigiert mich, wenn ich hier falsch liege, bin da nicht mehr so bewandert), das sind auch große Konflikte und so.

Ich finde die NJO und die Thrawn-Trilogie machen auch Sinn. Das letzte Aufbäumen des Imperiums und so eine Invasion von einer andern Galaxis. Das ist okay.
Wenn man jetzt nach JM-Talons Argument geht, hätte man hier stoppen müssen. Einfach stop sagen. Die Yuuzhan-Vong haben ihren Planeten, der Konflikt ist beendet, Chewie und Anakin und ein paar andere sind tot, aber hier hätte man stop sagen sagen müssen.

Aber nein, man geht weiter. Man erzählt pausenlos die Geschichte dieser Leute weiter. WEnn man es mit dem Kukident-Argument überspitzt ausdrücken will, dann haben wir fast jeden Toilettengang geschildert bekommen der großen Drei. Wieso dann auch nicht ihren Tod?

Zumal Luke im Legacy-Comic noch recht "frisch" aussieht. Oder können die Jedi ihr "Geistaussehen" selbst bestimmen? Aber die Frage müsste eigtl lauten: Kann man diesen Luke als Fakt ansehen? Nein, natürlich nicht.

Aber ich finde wie oben bereits geschildet: Hätte man stoppen wollen, hätte das vor einiger Zeit passieren müssen. Wir bewegen uns fast 40 Jahre (?) nach der Schl. um Y. und das ist einfach zuviel um jetzt zu sagen "Wir machen das nicht, weil der Rest die Fans spalten könnte".

Und ich stimme oben zu, wenn die gehen, dann mit einem Knall.

JM-Talon

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9

Dienstag, 30. September 2008, 18:29

Ich stimme ebenfalls zu:
FALLS die gehen, dann mit einem großen Knall. :) Und falls das passiert, wird es sicher so kommen.

Dass es aber so kommt, glaube ich noch nicht. Wenn diese Personen getötet werden, sterben sie auch im Merchandise? Wollen die den Konflikt im Fandom? Wer weiß... Abwarten.

Sue Rostonis Ankündigung über die Bücher der nächsten Jahre hat bei uns im Forum begeisterte Reaktionen ausgelöst, zu lesen ab hier. Warum? Weil endlich mal Bücher kommen, die mal etwas Anderes thematisieren als die totgelaberte Post-Endorschiene. Keine Reaktion bisher auf Fate of the Jedi. Ich kann es verstehen... Diese Epoche mit dem Tod der Hauptcharaktere zu beleben, macht für meine Begriffe die Sache nur noch schlimmer. Aber klar, das ist Ansichtssache.

Vor zwei Jahren jedenfalls hat Sue Rostoni diesem Thema eine Absage erteilt: "... ich glaube nicht, daß Lucasfilm die Dinge beenden will." Und dass man bei Lucasfilm nicht alles thematisieren will, hat man im Falle von Darth Plagueis ja gesehen.

Aber gut, damit verabschiede ich mich hier mal - die Arbeit ruft... Viel Spaß noch beim Diskutieren!

Sion

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10

Dienstag, 30. September 2008, 19:18

Zitat

Original von JM-Talon
Dass es aber so kommt, glaube ich noch nicht. Wenn diese Personen getötet werden, sterben sie auch im Merchandise? Wollen die den Konflikt im Fandom? Wer weiß... Abwarten.


Das Mervhandising stirbt nicht zwangsweise. Wenn Luke so 40 - 45 NSY sterben sollte, dann heißt das ja nicht, dass es keine Luke Sykwalker Geschichten mehr geben wird, sondern, dass die halt einfach früher angesiedelt werden müssen. Mit Shadows of Mindor wird ja ein Roman erscheinen, der wieder ein Kapitel aus Lukes jüngeren Jahren beleuchtet. Und wenn die Realserie die Kluft zwischen Episode 3 und 4 schließt kommt garantiert auch ein Autor oder ein Verantwortlicher bei Lucas auf die Idee ne Story über Lukes Kindheit zu schreiben, und dann werden da wieder Abenteuer wie vom Fließband reingeklatscht. Das Merchandising zu den großen Drei, wird nach ihrem Tod sicherlich fortbestehen, zumal zwei von ihnen immer noch als Geister auftauchen können.

Der Konflikt im Fandom, besteht meiner Meinung nach schon längst seit der Einführung der Erben der Jedi-Ritter und dem Tod von Chewbacca und mit der Legacy-Comicreihe wurde das Fass zum Überlauf gebracht. Die Lager sind, wie man auch hier im Forum in vielen Threads sehen kann, die zu puren Pro/Contra-Streiterein, ausgeartet sind, längst gespaltet. Das es irgendwann soweit kommen würde war abzusehen. Jetzt noch den Schwanz einzuziehen und einen Rückzieher zu machen ändert da nicht mehr soviel.
Wenn die Legacy-Ära abrupt zum stillstand geraten würde, bekämen Lucas jene Fans die sie damit vergrault haben nicht zurück. Also können wir es eigentlich auch ganz durchstehen bis zum bitteren Ende.
Die Suppe haben sie nunmal gekocht, jetzt müssen sie die auch auslöffeln. Wenn sie sich schon entscheiden eine Ära einzuführen in der die großen Drei nicht mehr existieren, sondern ein Nachfahre gegen ein Sith-Imperium kämpft, dann sollten sie auch so konsequent sein, das Ausscheiden jener Helden zu beleuchten. Ein schwarzer Fleck in der Timeline besänftigt weder die Legacy-Hasser, noch freut es die Legacy-Verehrer - beide Lager profitieren also nicht davon.

11

Dienstag, 30. September 2008, 19:23

Zitat

Original von Sion
Also können wir es eigentlich auch ganz durchstehen bis zum bitteren Ende.
Die Suppe haben sie nunmal gekocht, jetzt müssen sie die auch auslöffeln. Wenn sie sich schon entscheiden eine Ära einzuführen in der die großen Drei nicht mehr existieren, sondern ein Nachfahre gegen ein Sith-Imperium kämpft, dann sollten sie auch so konsequent sein, das Ausscheiden jener Helden zu beleuchten. Ein schwarzer Fleck in der Timeline besänftigt weder die Legacy-Hasser, noch freut es die Legacy-Verehrer - beide Lager profitieren also nicht davon.


Genau meine Rede. Hätte es nicht besser ausdrücken können!

12

Dienstag, 30. September 2008, 21:53

Zitat

Wann stirbt Frodo?

Hoffentlich bald! Blöder kleiner Hobbid
;)

Aber zum Thema:
Das mit Chewbacca hat doch gezeigt, dass viele Fans nicht bereit sind ihre Lieblingscharaktere sterben zu lassen. Abgessehen davon, denke ich, dass viele Autoren auch so denken:
"Warum sollten wir die sterben lassen, wenn wir damit so viel Geld machen können? Wir können zu jeden einzelnen Charakter eine ewig lange Geschichte schreiben und sterben können die ja auch noch später."

13

Dienstag, 30. September 2008, 22:03

Zitat

Original von Sion
[...]
Die Suppe haben sie nunmal gekocht, jetzt müssen sie die auch auslöffeln. Wenn sie sich schon entscheiden eine Ära einzuführen in der die großen Drei nicht mehr existieren, sondern ein Nachfahre gegen ein Sith-Imperium kämpft, dann sollten sie auch so konsequent sein, das Ausscheiden jener Helden zu beleuchten. Ein schwarzer Fleck in der Timeline besänftigt weder die Legacy-Hasser, noch freut es die Legacy-Verehrer - beide Lager profitieren also nicht davon.



Das würde ich so nicht sagen. Ich kann damit leben, dass OT Helden irgendwannmal tot sind und nach ihnen neue Protagonisten auftauchen. Genauso wies ja vorher andere Protagonisten gab. Aber einen fix datierten Tod will ich dabei nicht. Dieser schwarze Fleck lässt mir die Illusion von Unsterblichkeit/Unendlichkeit, da ja immernoch was pasieren könnte.
Wenn überhaupt hab ich wenn gesagt, und wenn die Katze ein Pferd wäre, würde sie den Baum hoch reiten. (Stromberg)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Averrod« (30. September 2008, 22:04)


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14

Dienstag, 30. September 2008, 23:02

Das große Problem der aktuelleren EU-Produkte ist, dass sie die Essenz der Filme eigentlich ad absurdum führt und effektiv ihre Geschichte zerstört - Anakin Skywalker war nicht der Auserwählte, sondern eine Randnotiz der Geschichte. Sein Sieg über die Sith hat eigentlich nie stattgefunden... Luke und Co sterben zu lassen wäre daher nur konsequent in der Haltung diese Essenz sei unwichtig.
Da sie das in meinen Augen nicht ist, finde ich, sollte der Tod der Protagonisten nicht behandelt werden - das lässt die Illusion eines möglichen Happy Ends bestehen, so dass die Bemühungen der Helden im Kampf gegen das Böse nicht völlig umsonst gewesen sind.
Ich sehe auch keine dramaturgische Notwendigkeit für einen Tod. Am Ableben von Anakin Solo konnte man eigentlich sehen, dass auch der Tod von neuen Figuren, abseits der alten Helden, zu Kontroversen führt und bewegt. Natürlich wird eine Wiederholung schwierig, da in LotF und Nachfolgern offenbar die Idee, neue Figuren in den Vordergrund zu rücken, wieder fallengelassen wurde.
Ich hoffe jedenfalls, dass bei einem Erfolg der angekündigten KOTOR-Romane, den Helden der Filme ein ruhiges Ende vergönnt sein wird.
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15

Dienstag, 30. September 2008, 23:57

Die Galaxie ist so gross. ich hoffe das in den neuen Buchern die "alten" zu hause bleiben (Luke gemütlich als lehrer in der Akademie zb :-)) und die nachfolgende generation die in NJO entstanden ist (und danach leider wieder in der versenkung verschwand) mehr ins rampenlicht gerückt wird. mal ehrlich Han ist um die 80, er hat sich nen ruhigen lebensabend verdient. aber mit der jüngeren generation kann man sicher och genau so gute geschichten erzählen. (und das ohne dass die "grossen Drei" wieder mal die ganze galaxie retten müssen)

ob man über ihren tot schreiben soll....... wenns noch viele bücher zwischen der Fate of the Jedi und der Legacy reihe gibt, meiner meinung nach ja.
aber wenn mans dann mal gut sein lässt und sich andere zeitabschnitte vornimmt (immerhin gibts den jediorden seit 25000 jahren da gibts noch genug stoff für bücher) dann sollten die helden nicht sterben (naja altersschwäche zählt nicht) meine damit nicht in nem Buch über 150 seiten Lukes heldenhaften untergang bringen

Sion

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16

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 08:56

Zitat

Original von Ronen Tal-Ravis
Das große Problem der aktuelleren EU-Produkte ist, dass sie die Essenz der Filme eigentlich ad absurdum führt und effektiv ihre Geschichte zerstört - Anakin Skywalker war nicht der Auserwählte, sondern eine Randnotiz der Geschichte. Sein Sieg über die Sith hat eigentlich nie stattgefunden... Luke und Co sterben zu lassen wäre daher nur konsequent in der Haltung diese Essenz sei unwichtig.
Da sie das in meinen Augen nicht ist, finde ich, sollte der Tod der Protagonisten nicht behandelt werden - das lässt die Illusion eines möglichen Happy Ends bestehen, so dass die Bemühungen der Helden im Kampf gegen das Böse nicht völlig umsonst gewesen sind.


Ich sehe das anders. Zunächst muss man sich mal vor Augen führen, dass das EU im eigentlichen marketing-strategischem Sinne nur eins darstellt - Merchandising, also nicht mehr und nicht weniger als Action-Figuren, Sammelkarten und Bettwäsche.
Dass die Romane und Comics die Geschichte der Filme effektiv fortsetzen, war von oberster Stelle (George Lucas) also nie geplant - der wollte nur Geld damit verdienen.
Daher denke ich muss man auch eine klare Trennlinie ziehen zwischen Saga und EU und die Essenz der Filme bleibt in jenen auch erhalten.
Als Fan steht man nun vor der Entscheidung wie man Star Wars betrachten möchte. Möchte man in Star Wars eine klassische Helden-Saga sehen, vom Aufstieg und Fall eines Sith-Lords, seine Erretung durch dessen Sohn und die Vernichtung des Bösen und die Befreiung der Galaxis? Dann sollte man ohnehin tunlichst die Finger von allen EU-Produkten lassen, weil jedes davon das Potential hat diese Illusion zu zerstören.
Ist man nun aber gewillt, fernab von jenem Saga-Gedanken, in Star Wars ein generationübergreifendes, episches Werk über den ständigen und immerwärenden Kampf von Gut und Böse in einer weit entfernten Galaxis, zu sehen, dann kommt man zu dem Schluss, dass das EU stetig wachsen muss.
Ich denke Lucas hat eigentlich einen guten Kompromiss gemacht, indem er alles nach Episode 6 für C-Canon erklärt und damit für die Saga-Fans für unwichtig. Damit erhält er für jene dennoch die Illusion, da diese nicht gezwungen sind sich diese Geschichten anzueignen. Jeder kann sich seinen persönlichen Schlussstrich ziehen. Ich finde es daher nicht so tragisch wenn später im Verlauf der Geschichte die Hauptpersonen sterben. Dieser Tod kann von jedem persönlich für nichtig erklärt werden, eben weil George Lucas nicht aktiv eingreift.

Zitat

Original von Ronen Tal-Ravis
Ich sehe auch keine dramaturgische Notwendigkeit für einen Tod. Am Ableben von Anakin Solo konnte man eigentlich sehen, dass auch der Tod von neuen Figuren, abseits der alten Helden, zu Kontroversen führt und bewegt.


Ich sehe da vorallem eine kontinuität-technische Notwendigkeit. Wenn das EU stetig wachsen soll (und das wird es wohl auch im Post-Endor-Bereich noch eine ganze Weile), dann ist man irgendwann an dem Punkt angelangt, an dem die Frage aufkommt, was ist zwischen 40 - 60 NSY passiert (ob man dies nun direkt in Romanen thematisiert oder nur als Referenz in später angesiedelten Werken benötigt). Irgendwann muss man sich etwas dazu ausdenken. Also bevor sich der Tod der großen Drei zu einem schwammigen Etwas verfährt, kann man es doch ebensogut zu einer Buchreihe gestalten.

Zitat

Original von Ronen Tal-Ravis
Ich hoffe jedenfalls, dass bei einem Erfolg der angekündigten KOTOR-Romane, den Helden der Filme ein ruhiges Ende vergönnt sein wird.


Ich hoffe auch, dass die KotOR-Romane ein Erfolg werden und noch viele weitere Werke nach sich ziehen (das bringt mal endlich etwas Abwechslung in mein Bücherregal ^^). Ich hoffe auch, dass es irgendwann doch noch Bücher über Yodas und Plagues frühes Leben gibt, und dass die Mythos-soll-Mythos-bleiben-Politik von Lucas irgendwann ein Ende findet (da, wie ich oben schon geschrieben habe, diese nur in der Saga, nicht aber im EU Sinn ergibt). Aber ich denke ebenso, dass die Biografien aller Helden bis 136 NSY komplettiert werden sollte - der Kontinuität wegen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sion« (1. Oktober 2008, 08:59)


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17

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 10:41

Zitat

Original von Sion
Ist man nun aber gewillt, fernab von jenem Saga-Gedanken, in Star Wars ein generationübergreifendes, episches Werk über den ständigen und immerwärenden Kampf von Gut und Böse in einer weit entfernten Galaxis, zu sehen, dann kommt man zu dem Schluss, dass das EU stetig wachsen muss.


Wachsen gerne, aber nicht immer das selbe. Die x-te Rückkehr der Sith wird einfach irgendwann langweilig und unglaubwürdig. Und was als ein goßes Duell zwischen Sith und Jedi wäre denn standesgerecht genug, Luke und Co ein effektvolles Ableben zu schaffen? Nichts, würde ich sagen. Daher denke ich sollte man ihren Tod gar nicht thematisieren.

Zitat

Aber ich denke ebenso, dass die Biografien aller Helden bis 136 NSY komplettiert werden sollte - der Kontinuität wegen.

Leider scheint ja Kontinuität auch bei den Planungen der Buchreihen vor Qualität und Plausibilität kommen. Was an Kontinuität so erstrebenswert ist, ist mir allerdings schleierhaft. Bedenkt man das noch ca. 20.000 Jahre überhaupt nicht beleuchtet wurde, ist es auch irgendwie alber Kontinuität für einen Zeitraum von ca. 100 Jahren zu fordern, die mittlerweile so vollgestopft sind mit galaxisweiten Großkonflikten, dass die eigentlich nicht mehr interessant sind.
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18

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 11:20

So mehr ich drüber nachdenke stimmt es. Ich habe diese ganze LotF-Reihe nicht gelesen, aber Jacen als SIth mit Lumiya fand ich dumm - alleine schon vom Hören-Sagen.

Hätte zum Beispiel Han sterben sollen, hätte er sich bei der Verteidigung Coruscants ein dickes Schiff suchen sollen, da reinfliegen, Kamikaze und alle retten, sodass die Yuuzhan-Vong abhauen müssen. Sowas wäre grandios gewesen.

Aber naja... :( Stimmt schon. Ein erneutes Auftreten der Sith ist lächerlich.

19

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 11:22

Wie man an Jacen gesehen hat gibt es noch genug andere Machtnutzer ausser die Sith. warum können die nicht mal auftauchen und böse sein

Sion

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20

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 12:26

Zitat

Original von Ronen Tal-Ravis
Wachsen gerne, aber nicht immer das selbe. Die x-te Rückkehr der Sith wird einfach irgendwann langweilig und unglaubwürdig. Und was als ein goßes Duell zwischen Sith und Jedi wäre denn standesgerecht genug, Luke und Co ein effektvolles Ableben zu schaffen? Nichts, würde ich sagen. Daher denke ich sollte man ihren Tod gar nicht thematisieren.


Da gebe ich dir recht, diese Wiederholungen der Sith-Bedrohungen werden allmählich albern. Aber, wie LotF beweist, kriegen wir die so oder so, egal ob Luke am Leben bleibt oder nicht.

Zitat

Original von Ronen Tal-Ravis
Leider scheint ja Kontinuität auch bei den Planungen der Buchreihen vor Qualität und Plausibilität kommen. Was an Kontinuität so erstrebenswert ist, ist mir allerdings schleierhaft. Bedenkt man das noch ca. 20.000 Jahre überhaupt nicht beleuchtet wurde, ist es auch irgendwie alber Kontinuität für einen Zeitraum von ca. 100 Jahren zu fordern, die mittlerweile so vollgestopft sind mit galaxisweiten Großkonflikten, dass die eigentlich nicht mehr interessant sind.


Ich habe nie behauptet, dass mich die Lücke zwischen KotOR und Bane nicht genauso stört wie mich eine Lücke in Legacy stören würde. Beide sollten geschlossen werden und zumindest einigermaßen aufgefüllt werden.

Der Tod der großen Drei müsste, um Kontinuität zu wahren nicht mal besonders spektakulär sein. Das Probelm ist halt wieder Marketing - der Tod müsste sehr gut verkauft werden und somit, wird wohl wieder die Galaxis vor ihrer größtenBedrohung stehen und nur ein Opfer kann sie retten, bla bla... Das ist halt einfach eine Frage des Geldes und hat wenig mit Logik zu tun. Wenn man die meisten fragt was ihnen lieber wäre - sollte Luke, eines natürlichen Todes sterben oder in einem Lichtschwert-Duell, oder gar einem Machtsturm, den er entfesselt um einen ganzen Planeten zu retten, oder so was - was würden wohl die meisten antworten?

21

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 12:38

Ich weiß nicht, ob das jetzt zu albern klingt, aber ich bin mit Luke, han & Co. aufgewachsen und einen Tod der Hauptcharaktere fände ich schon etwas komisch!
Warum propagieren hier einige einen Tod mit viel Getösse?! Man kann auch einen Luke ganz eifach einschlafen lassen, wie es mit Yoda funktionierte!

Man braucht die Großen auch nicht sterben lassen, sondern lässt sie einfach weiterleben, bis der Lauf der Zeit seinen Tribut fordert! Irgendwann sind auch die Großen zu alt, um noch mit den Wirren eines Krieges zurecht zu kommen! Einfach neue Geschichten schreiben, mit jüngeren, neuen Charakteren und gut is!

Sion

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22

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 12:47

Zitat

Original von Wedge Antilles77
Warum propagieren hier einige einen Tod mit viel Getösse?! Man kann auch einen Luke ganz eifach einschlafen lassen, wie es mit Yoda funktionierte!


Sehe ich im Prinzip nicht anders, aber die Marketing-Firtzen von Lucas bestimmt schon.

Zitat

Original von Wedge Antilles77
Man braucht die Großen auch nicht sterben lassen, sondern lässt sie einfach weiterleben, bis der Lauf der Zeit seinen Tribut fordert! Irgendwann sind auch die Großen zu alt, um noch mit den Wirren eines Krieges zurecht zu kommen! Einfach neue Geschichten schreiben, mit jüngeren, neuen Charakteren und gut is!


Um diesen Lauf der Zeit gehts ja - dieser wird ständig mit neuen romanen, Comics, usw. gefüllt - also ist es nur logisch, dass der Tod, die Biografie der großen drei offiziell abschließt.
Luke, Han und Leia einfach auszuschweigen, wenn die Zeit soweit fortgeschritten ist, dass wir alle ihren Tod annehmen können (also spätestens wenn ein Buch so gegen 60 NSY angesiedelt ist) halte ich für stilistischen Unfug. Die Fans werden ständig nachbohren und wissen wollen, was mit ihnen passiert ist.

23

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 13:56

Ich erinnere mich dass ich schon mindestens zwei Mal gedacht habe : Jetzt ists aus mit Luke.
Das erste Mal beim Endkampf gegen Kueller wo er sich ähnlich wie Obi-Wan einst opfern wollte und das zweite Mal in einem der neusten Lotf Bücher.
Ich wäre beides Mal "zufrieden" gewesen, denn so mächtig ein Jedi auch immer sein mag er kann einfach nicht alles überleben - und dabei muss Luke nichtmal auf die neue "größte" Bedrohung treffen und dann scheitern es gibt unendliche Möglichkeiten die Tode der großen Drei zu gestalten die *nicht* völlig lächerlich wirken würden - ich für meinen Teil vertraue einfach darauf, dass ihr Tod irgendwie plausibel erklärt wird.

Und zum Thema : ...immer wieder ein neuer Sith Orden...
Das liegt nunmal in der Natur des "Menschen" (oder Aliens ;) ) , es wird immer Charaktere geben die sich von der dunklen Seite angezogen fühlen, das Universum beherrschen wollen usw - solange das ansprechend verpackt ist sehe ich keinen Grund warum dieses "alte Thema" nicht immer und immer wieder aufgewärmt werden kann.

24

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 13:59

@Sion: Ich muss dir widersprechen! Wie alt sind Luke und Co wohl in 60 NSY? Vielleicht 83? So um den Dreh müsste es schon sein! Aber mal ehrlich, bei DEM technologischen Vorsprung den das SWU vor unserer Welt hat, sollte man doch annehmen können, dass Menschen auch mit 80 noch fit sein können! Ich würde sogar sagen, dass 90 drin sein sollte, besonders, wenn man die Macht an seiner Seite hat!

@Topic: Ich möchte nicht, dass die Drei sterben, denn für mich ist jeder Roman NSY, die "Gegenwart" im Star Wars Universum! Ich habe direkt nach Episode VI mit Pakt von Bakura angefangen und so ging es eben immer weiter. Das hatte bei Chewies Tod zur Folge, dass ich jetzt immer denke, es gäbe ihn nicht mehr! Er ist seit so und so vielen Jahren tot. Selbst in alten Büchern, wenn er auftaucht, denke ich dann noch, eigentlich ist er ja tot...! Was ich damit sagen will ist, dass ein Tod der Drei dafür sorgen würde, dass für mich der Kern des SWU verschwindet und damit auch ein großer Teil dessen, weswegen ich persönlich mich ins EU begeben habe, um eben meine liebgewonnenen Charaktere aus den Filmen weiter über die Schulter zu schauen.

@Topic Stih Orden: Das macht doch gerade die Geschichte von SW aus! Seit Jahrtausenden ringen die Jedi und die Sith miteinander. Mal herrscht die eine, mal die andere Seite. Es ist doch vollkommen natürlich, dass die Sith stets wiederkerhen!
"Die Macht ist ein Energiefeld, es umgibt uns, es durchdringt uns, es hält die Galaxis zusammen." Obi Wan

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lightside1985« (1. Oktober 2008, 14:01)


Sion

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25

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 14:10

Zitat

Original von Lightside1985
@Sion: Ich muss dir widersprechen! Wie alt sind Luke und Co wohl in 60 NSY? Vielleicht 83? So um den Dreh müsste es schon sein! Aber mal ehrlich, bei DEM technologischen Vorsprung den das SWU vor unserer Welt hat, sollte man doch annehmen können, dass Menschen auch mit 80 noch fit sein können! Ich würde sogar sagen, dass 90 drin sein sollte, besonders, wenn man die Macht an seiner Seite hat!


Dann passiert das halt 70 oder 80 NSY, ist ja egal. Die Tatsache dass es passieren könnte, ist die entscheidende.

Zitat

Original von Lightside1985
@Topic: Ich möchte nicht, dass die Drei sterben, denn für mich ist jeder Roman NSY, die "Gegenwart" im Star Wars Universum! Ich habe direkt nach Episode VI mit Pakt von Bakura angefangen und so ging es eben immer weiter. Das hatte bei Chewies Tod zur Folge, dass ich jetzt immer denke, es gäbe ihn nicht mehr! Er ist seit so und so vielen Jahren tot. Selbst in alten Büchern, wenn er auftaucht, denke ich dann noch, eigentlich ist er ja tot...! Was ich damit sagen will ist, dass ein Tod der Drei dafür sorgen würde, dass für mich der Kern des SWU verschwindet und damit auch ein großer Teil dessen, weswegen ich persönlich mich ins EU begeben habe, um eben meine liebgewonnenen Charaktere aus den Filmen weiter über die Schulter zu schauen.


Aus oben genannten Gründen wirst du dich irgendwann einfach damit abfinden müssen. Gerade WENN du die aktuelle Timeline als deine "Gegenwart" betrachtest, und diese immer weiter fortschreiten soll, kommst du irgendwann an einen Punkt, wo das Leben der großen Drei natürlich oder unnatürlich endet.

26

Donnerstag, 2. Oktober 2008, 16:42

@Sion: Das ist mir natürlich auch klar! Ich will nur sagen, dass ich es nicht eilig habe, dass die Drei sterben. Ich für meinen Teil bin ihrer noch nicht überdrüssig und freue mich auf jeden neuen Roman über sie!
"Die Macht ist ein Energiefeld, es umgibt uns, es durchdringt uns, es hält die Galaxis zusammen." Obi Wan

27

Donnerstag, 2. Oktober 2008, 19:01

Luke könnte von mir aus schon 110 oder 120 Jahre alt werden. Er müsste dann altersweiser nur ein bischen kleiner, krumer und kauziger als jetzt sein. Am besten er bewegt auch dann auch noch stöhnend mit 'nem Stock rum aber wenn es dann zum Kampf kommt, bewegt Luke sich dann immer wie ein junger Breakdancer (mit Hilfe der Macht). Also wenn's so gemacht wird, kann Luke ruhig alt werden, da dann wieder Yoda-Feeling aufkommen würde. Um die Yoda-Ähnlichkeit dann aber noch perfekt zu machen, müsste Luke dann ständig sich und die Schüler an der Akademie mit den leckeren Wurzelsuppen verwöhnen, die er damals mit Yoda auf Dagobah kochen musste.

28

Donnerstag, 2. Oktober 2008, 20:21

Es gibt Tausende Bücher von Star Wars, die meisten spielen natürlich im EU, aber von diesen sind etwa 80% im Post-Endor Bereich und mit den Helden Luke, Leia und Han. Ich finde es fast schon jämmerlich, wie man versucht, eine verhältnissmäßig kleine Epoche von 60 oder 70 Jahren mit derart viel Inhalt vollzustopfen. Es gibt schließlich eine Republikgeschichte von mehr als 25000 Jahren noch zu erzählen und eine Zeit davor ist auch vorstellbar, oder auch nach dem Tod von Luke und co.. Das ändert meiner Meinung aber nichts daran, dass der Tod der drei im Dunkeln bleiben sollte. Ich bin Star Wars Fan und ich bohre nicht ständig nach dem Tod der Drei, da dieser ja in LotF unbekannt ist und ich kann so ein Verhalten auch nicht wirklich verstehen, höchstens tollerieren. Denn so wie es jetzt ist, ohne eine Ahnung zu haben, wie der Ablauf des Todes genau war, ob sie zusammen draufgingen oder alle einzeln abgekratzt sind, ist es mir viel lieber und ich finde nicht, dass diese Fragen nach einer Antwort schreien. So kann sich doch jeder Fan selbst eine eigene Vorstellung machen, wenn er dies denn für nötig hält und wenn er seine Vorstellung mit anderen teilen will, dann kann er sie in einer FanFic zusammenfassen.
"...betrachtet meine Tat als Dank für die Gastfreundschaft, die Ihr mir erwiesen habt. Aber bewertet das nicht zu hoch, Mirith Sinn, denn eines Tages bin ich vielleicht gezwungen, gegen Euch zu kämpfen." -Kir Kanos zu Mirith Sinn

Yodas Toast

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29

Freitag, 3. Oktober 2008, 00:10

Also JM-Talon hat mich definitiv überzeugt :lol:
Ich denke manche Geschichten sollten einfach im Dunkeln bleiben und der Fan-Fantasie überlassen bleiben, allerdings gibt es da meiner Meinung nach ein Problem:
Uns. Der Mensch versucht immer noch mehr über Dinge von Interesse zu wissen. Koste es was es wolle. Nach Tschernobyl oder Hiroshima hätte man aufhören sollen mit Atomenergie. Nein, der Mensch will weitermachen.
Obwohl der Mensch irgendwo weiß, dass er nicht von dem Pilz essen sollte, nascht der Mensch trotzdem, denn der Pilz sieht so lecker aus und er könnte doch essbar sein...

So sieht das, denke ich, auch beim Tod der 'Großen Drei' aus. Obwohl man weiß, dass es einem nicht gefallen wird, was man dann vorgesetzt bekommt, weil man sich doch was anderes gewünscht hat, will man trotzdem wissen, wie es ausgeht. Traurig, traurig... :(
Schicksal ist, wenn du einer Einkaufspassage mit deiner Traumfrau/ deinem Traummann zusammenzustößt, und zeitgleich 2,3 Meter entfernt eine Atombombe einschlägt 8o

30

Freitag, 3. Oktober 2008, 22:27

Sollte Luke in einem Buch sterben? Nein, er sollte sich das Thema überhaupt angeschnitten wird, in das Eremitentum verabschieden und fern ab von den Wirren der Galaxis sich voll und ganz der Macht ergeben im Versuch eins mit ihr zu werden. Finde, das wäre wohl das passenste Ende für den größten helden der Galaxis.

Was Han und Leia angeht, bin ich mir da nicht so sicher. Denke beide haben durchaus eine ordentliche Beerdigung verdient und denke durchaus, dass man alleine aus dieser Beerdigung viele schöne Dinge machen. Allerdings sollten beide in Würde alt werden und wenn dann gemeinsam und nicht im Kampf sterben. Wäre kitschig, aber imo sehr passend.

Ich wäre allerdings auch nicht wirklich traurig, wenn weder das eine noch das andere jemals konkret Teil eines Romans werden würde, sondern einfach nur im Nachhinein erwähnt wird. Denn das lässt einem Raum für viele interessante Spekulationen.