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Mittwoch, 24. September 2008, 13:57

Der ewige Schatten von Vader und Palpatine in den Romanen...

Bin gerade in der Mitte des zweiten "Erbe der Jedi-Ritter" Romans angelangt und find' es bisher eigentlich ganz interessant aber was wirklich extrem nervt, ist das irgendwie kaum ein Post-Endor Roman ohne Vader, Palpatine und dem ersten Todesstern auskommt... Egal wie wenig die Handlung gerade mit den Imperium zu tun hat, ständig hat man da 'nen ganz geknickten Luke oder eine total traurige Leia, die sich an den Imperator, Darth Vader oder den ersten Todesstern erinnern... Ich meine, ein Vong taucht auf, der ein schwarzes Visier und einen schwarzen Umhang mit Kaputze trägt. Leia natürlich gleich wieder ganz traurig und verängstigt, weil es sie an Darth Vader und den Imperator erinnert. Dann Leia im republikanischen Senat. Wieder ist sie bedrückt, weil es sie an ihre Zeit im imperialen Senat und damit natürlich wieder an den Imperator erinnert. Und dann dieser böse, böse Lando... Wagt er es doch tatsächlich in der Garage seines Vergnügungsasteroiden ein paar Tie-Fighter zu parken. Man kann sich denken was pasieren wird... Als Luke und Leia die Machinen sehen, sind sofort wieder schockiert und tieftraurig, weil es sie an Darth Vader und das Imperium erinnert. Da solche Sachen schon damals andauernd in den Romanen mit Daala und dem Sonnehammer vorkamen, befürchte ich ja irgendwie das die Schatten von Vader und seinem Meister in so ziemlich jeden Post Endor Roman allgegenwärtig sind. Wird das in den restlichen "Erbe der Jedi-Ritter" Romanen, der Dark Nest Trilogie und der Legacy-Romanreihe auch so weitergehen??? 8o Wenn ja, dann werd' ich wohl bei den Romanen bleiben, die zu Zeiten der alten Republik oder in den Anfangsjahren des Imperiums spielen. Denn das sich Luke und seine Schwester ständig ganz geknickt und depremiert, also sozusagen schom beim Anblick eines imperialen Wäschetrockners, an Vader und den Imperator erinner müssen, finde ich ganz unterträglich nervig. Und wie findet ihr es so, das die Schatten von Vader, Palpatine und des Todessterns so allgegenwärtig sind in den Romanen? Wird's Euch nicht langsam auch langweilig, das diese gigantische Steuerverschwendung genannt Todesstern, der Imperator und Darth vader ständig als Erinnerungen in den Romanen auftauchen, sogar wenn der Roman mal überhaupt nichts mit den Imps zu tun hat???

2

Mittwoch, 24. September 2008, 15:22

Juckt mich null und nix.
Ich lese um mir die Zeit zu vertreiben und net um bei jedem Satz ne Kritik an dem Roman zu erstellen.
Ich hab immer wieder das Gefühl, wenn ich hier lese wie manche über die Romane denken, daß sie die Romane nur noch lesen um se auseinander zu nehmen und Kritikpunkte zu finden, die dann oft gar noch zu 100% subjektiv sind.

Nebenbei...schau mal in unsere Realität...da wirkt auch so manches noch nach 60 Jahren...100 Jahren etc. weiterhin als Schreckgespenst...warum sollte es in der Star Wars Galaxis anders sein...gerade für die Leute, die es pers. betroffen hat.
Ich bin nicht die Signatur, ich putz hier nur...

Yodas Toast

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3

Mittwoch, 24. September 2008, 15:48

Den einzigen Kritikpunkt, den ich an die Romane habe, die ich gelesen habe, ist dass die deutschen Übersetzungen hin und wieder ne Menge Fehler enthalten. ;(
Ob nun jemand wegen sowas deprimiert ist oder nicht ist mir nicht so wichtig, es zeigt halt die permanente Präsenz dieser Ereignisse im Leben der Charaktere.

Ich meine, die Welt ist auch immer noch traurig über z.B. Tschernobyl oder den 2ten Weltkrieg, etc.
Und ich bin auch deprimiert, wenn ich sehe, wie sich manche Leute diesen Mc Donalds Fraß reinstopfen oder Kapitalisten ganze Fußballvereine kaufen anstatt sich für ärmere Menschen einzusetzen :( ...
Es zeigt halt den dauerhaften Schaden den etwas wie die Zerstörung ganzer Planeten mit sich ziehen kann.
Schicksal ist, wenn du einer Einkaufspassage mit deiner Traumfrau/ deinem Traummann zusammenzustößt, und zeitgleich 2,3 Meter entfernt eine Atombombe einschlägt 8o

Chefkoch Porcellus

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4

Mittwoch, 24. September 2008, 15:56

Zitat

Original von Yodas Toast


Ich meine, die Welt ist auch immer noch traurig über z.B. Tschernobyl oder den 2ten Weltkrieg, etc.



Genau das habe ich im ersten Moment auch gedacht.
Wobei bei SW ja auch viele andere schrekcliche Dinge nach dem Imperium passiert sind und daran wird sich nicht wirklich erinnert, wie zum Beispiel die Krise der schwarzen Flotte. Liegt wohl aber auch daran, dass der Imperator und Co. die eigentlichen Hauptgegner in der Entstehungsgeschichte von Star Wars sind und nicht noch andere wie die Ssi-Ruuk, Yevethaner oder andere Rassen/Gruppierungen.

I´m back!!!

;) 4 President

5

Mittwoch, 24. September 2008, 15:59

@Seraphim
Also Moment mal, die meiste Zeit äussere ich mich hier eigentlich immer sehr positiv über Star Wars (Ewoks, Republic Commando, alter Jedi-Orden, Videospiele, Georges nachträgliche Veränderungen an den alten Filmen usw...) aber manchmal, (also in meinem Fall höchstens einmal im Jahr), wird man ja wohl noch was stark kritisieren dürfen, ohne gleich als Dauernörgler an den Pranger gestellt zu werden. Wenn man heutzutage druch eine Innenstadt schlendert, denkt man (bestimmt auch viele von der Kriegsgeneration) ja auch nicht jedes mal automatisch, beim Anblick der Marke "Hugo Boss", an die Nazis und an die SA und ist dann für den Rest des Tages ganz traurig drauf. Bei Luke, Leia und co. ist es aber meistens so, das sie bei jeden noch so nebensächlichen Kram an Vader und Palpatine erinnert werden müssen. Ganz schön schwach von den Autoren, wenn sie meinen sowas machen zu müssen, um Star Wars Atmosphäre erzeugen zu können. :(

watto05

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6

Mittwoch, 24. September 2008, 16:09

@Gordon Shumway

Ich würde nicht verallgemeinern.
Du hast gesagt, dass du erst beim zweiten Roman bist, also sag nicht, dass sich dieses Erinnern an Vader und den Imperator ständig in der NJO vorkommt, denn das ist nämlich nicht der Fall, wie ich dir versichern kann.

Meiner Meinung nach übertreiben es die Autoren nicht, klar dass man sich mal an dunkle Zeiten erinnert, aber das hält sich auch in Grenzen.
Boota da nolya! Hi chuba da nago?

7

Mittwoch, 24. September 2008, 16:21

Bei den ersten beiden Bänden "Erbe der Jedi-Ritter", der Thrawn--Saga und diesen Romanen die sich um Daalas Einführung, den Sonnehammer und den Geist Exar Kuns drehten, war es halt immer so, das der Imperator, Darth Vader und solche Sachen aus den Filmen wie der erste Todesstern und die Executor immer und immer wieder als Erinnerung auftauchten aber wenn sich das während des Krieges gegen die Vong noch ändern sollte, bin ich beruhigt. :D In den erwähnten Romanen fand' ich aber Gespensterdasein toter Personen und zerstörter Dinge schon extrem. X( Man bekommt schon manchmal den Eindruck, als wären Rebellen/Republikaner und auch die Imps alles kaputte Leute, die in der Vergangenheit leben (Leute die sich nicht von der Vergangenheit lösen können und nicht so recht mit der Gegenwart zurechtkommen).

8

Mittwoch, 24. September 2008, 16:41

@Gordon
Ich hab das ja auch nicht spezifisch auf Dich bezogen...es is mir generell im Forum hier aufgefallen.
Ich bin nicht die Signatur, ich putz hier nur...

9

Mittwoch, 24. September 2008, 16:47

Hi zusammen.

Also mir ist auch aufgefallen, dass Vader, der Imperator und der erste Todesstern in so gut wie jedem Post-Endor Roman erwähnt werden. Wen man bei Wookiepedia auf Darth Vader oder Palpatine geht, sieht man unten in der Auflistung zu den Romanen, Comics usw. in denen sie vorkommen, hinter fast jedem Post-Endor Roman einschließlich Legacy of the Force immer den Vermerk "Mentioned Only" oder "Vision to Luke Skywalker" oder so was ähnliches. Mit anderen Figuren macht man das zwar auch, aber nicht in so einem Außmaß wie für die beiden. Irgendetwas wird immer zum Anlaß genommen, um auf diese beiden Figuren oder das Imperium zu verweisen. Ich glaube das wird sich auch in den zukünftigen Romanen nicht ändern. Vader und Palpatine hatten nun einmal einen solch immensen Einfluss auf die Geschichte der Galaxis, das man sie für immer im Gedächtnis behalten wird, und sie immer als Verweis heranziehen wird, wen etwas Schlimmes geschieht oder bevorsteht
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10

Mittwoch, 24. September 2008, 16:56

Es ist schwer einzuschätzern wie stark die Geschichten der Ep. IV bis VI die Helden psychologisch beeinträchtigt haben im Vergleich zu den Ereignissen des Post Endor EU, aber ich denke man kann sich schon zusammenreimen, dass diese Ereignisse prägender sind als das, was danach kam.

Ihr Leben wurde komplett umgekrempelt, Luke wurde von Farmer"sohn" zum Helden der Galaxis und hat noch dazu seine Familie in Form von Onkel und Tante verloren. Leia hat ihre komplette Identität verloren, als sie erfahren musste, dass ihr Vater nicht Bail Organa von Alderaan ist, sondern Darth Vader und damit der Mann, der eben dieses unbewaffnete und pazifistische Alderaan ohne größeren Grund zerstört hat, was den überlebenden Alderaanern grundsätzlich schwer auf der Seele lastet.

Das sind Sachen die bleiben einfach im Kopf drin, besonders bei Leia kann ich mir denken.

Wenn es in jedem Roman passiert, sind diese Erinnerung wohl zu viele, besonders wenn sich an nichts anderes erinnert wird, was aber imo nicht der Fall ist (auch wenn die NJO nicht kenne), aber hin und wieder und meinetwegen auch halbwegs regelmäßig, ist es durchaus verständlich, dass diese Sachen wieder mit in die neueren Geschichteb eingehen und Teil davon sind.

Rubberman

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11

Mittwoch, 24. September 2008, 17:09

Kurios, ich finde solche stellen gerade gut, denn ich würde mir viel mehr Bücher zwischen den Zeiten von Ep. IV & VI, den meine Lieblingsfigur aus den Filmen ist Palpatine. Und in dieser Zeitzone gibt es nicht allzu viele Bücher. Aber um zum Thema zurück zukommen, solche Ereignisse finde ich mehr als realistisch, den jeder der ein Trauma hinter sich hat erlebt so was ständig, dass ist genauso wenn man z.B. auf der Straße überfallen wurde, danach brauch man für gewöhnlich eine ganze Menge Mut um sich überhaupt wieder aus den Haus zu trauen und man ist absolut schreckhaft, man hat vor jeder dunklen Stelle angst. Man kann ja auch einfach mal seinen Opa fragen, der im 2.WK war, wovon er Nachts träumt...

Darth Zizous

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12

Mittwoch, 24. September 2008, 18:52

Ich denke es ist doc völlig natürlich, dass diese Erinnerungen immer wieder in den Hauptcharakteren hochkommen, da sie einen großen Teil damit verbracht haben eben jenes böse Imperium zu bekämpfen und dabei haben sie auch viele traumatische Erlbnisse gehabt. An diese erinnern sie sich halt, wenn sie auf bestimmte Schlüsselreize oder ähnliches treffen ebenso wie jeder von uns wohl sofort an 9/11 denken würde, wenn es hieße, dass ein Flugzeug entführt wurde. Zudem haben die Hauptcharaktere zum Teil noch sehr persönliche und schmerzhafte Erinnerungen an den Imperator und vor allem an Vader (insbesondere Leia) wodurch der Effekt noch verstärkt wird.
Außerdem finde ich es nicht wirklich schlimm, wenn es diese Rückblenden gibt, da sie immer wieder die Brücke zu den Filmen schlagen und es dem Leser auch ermöglichen sich leichter in die Person hineinzuversetzen.
Die Dunkelheit ist großzügig und geduldig und gewinnt immer, aber im Herzen ihrer Stärke liegt ihre Schwäche: Eine einzelne Kerze genügt, um sie zurückzudrängen.
Liebe ist mehr als eine Kerze. Liebe kann Sterne entzünden.

Isabella Piett

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13

Mittwoch, 24. September 2008, 18:58

Der ewige Schatten von Vader und Palpatine

Mir geht's ähnlich wie Rubberman, denn Darth Vader und Imperator Palpatine / Darth Sidious sind schließlich meine Lieblingscharaktere, deshalb kann ich von den beiden gar nicht genug zu lesen kriegen ;)
@ Thema: Also so wie in der Thrawn-Trilogie oder ein paar anderen Post-Endor-Romanen, die ich gelesen habe (NJO etc. nicht) gehen die immer wiederkehrenden Reminiszenzen an Darth Vader und den Imperator voll in Ordnung. Und es ist absolut korrekt, dass gerade diese beiden Dunklen Lords eine besonders wichtige Rolle in der Geschichte der Galaxis gespielt haben. Und die bedeutendsten Helden, vor allem Luke und Leia, die Kinder Anakin Skywalkers, wurden durch ihre wahrlich traumatischen und äußerst schmerzhaften Erlebnisse, die von diesen Männern verursacht waren, sehr stark in ihrer Psyche beeinflusst. Deshalb ist es kein Wunder, wenn diese Helden, sobald sie ein Relikt irgendwelcher Art aus der Zeit des Imperiums sehen, an die schlimmste Zeit ihres Lebens erinnert werden. Auch stimme ich Darth Zizous voll und ganz zu.
:vader"You are in command now, Admiral Piett!" - "Thank you, Lord Vader." So he became admiral although he never went to sea... :thinking:

14

Mittwoch, 24. September 2008, 20:17

RE: Der ewige Schatten von Vader und Palpatine

Ich halte das Wiederholen von schrecklichen Erinnerungen durchaus für gut,jedoch habe ich nocht fast keine Post-Endor Romane gelesen weil mir das ewige wiederkauen, wieder ausspuken und nochmals wiederkauen sehr auf die Nerven geht. Einmal in einem Buch stört nimanden eine Erinnerung(wenn sie einen Zweck hat z.B den Vergleich von Thrawn und Vader) wenn die Hauptcharaktere aber immer wieder durch Lapalien(laut gordons Beschreibung) zu sinieren beginnen ist es absolut unnötig.
Aber ich denke ja das größere Problem ist ja, dass den Autoren die guten Ideen fehlen: immerwieder braucht man einen Machtbessesenen mit einer Superwaffe :rolleyes: und deshalb wird eben versucht mehr oder weniger krampfhaft die Vergangenheit von Luke,Leia und Co. einzubauen