Das tun sie doch gar nicht alle! Was ist mit Matthew Stover zum Beispiel?Das tun sie doch gar nicht alle! Was ist mit Matthew Stover zum Beispiel?
Shatterpoint ist SW gewordenes Apocalypse Now, Traitor und RotS ist jetzt auch nicht gerade Schwarzweißmalerei. Was meiner Ansicht nach diesen Autor auch zum Besten macht, weil er die Balance zwischen seichter Unterhaltung und allumfassenden philosophischen Fragen halten kann.
Meiner Meinung nach ist Matthew Stover auch der beste SW Autor, auch wenn ich "Traitor" noch nicht gelesen habe, da ich erst vor einem Monat angefangen habe SW Bücher zu lesen und ab jetzt erst die Bücher zu den Filmen und einige andere Bücher in der Zeit der PT gelesen hab. Und wie gesagt, ich kenne nicht so viele SW Autoren.
An Stover gefällt mir vorallem sein Schreibstil. Er erzählt ausführlich und bildlich, aber trotzdem spannend. Außerdem bringt er gerade die inneren Konflikte der Charaktere gut rüber.
"Töte mich nicht...ich hab eine Familie... töte die!"
Lily Potter zu Lord Voldemort.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bolfo« (10. März 2008, 15:58)
Ich denke, die meisten Star Wars-Bücher sind so geschrieben, wie sie sein sollen. Es ist nichts sehr Anspruchsvolles, obwohl ich denke, dass sich manche Autoren schon mehr in Richtung Stover entwickeln sollten!
Aber eines ist für mich wichtig:
Ich will kein Buch, dass sich wie die deutsche Übersetzung eines altgriechischen Dichters liest. Zu viel in die Stover-Richtung ist, meiner Meinung nach, auch schlecht.
Matthew Stover hat in den zwei Nicht-Post-Endor-Büchern bis jetzt die Mischung auf den richtigen Punkt gebracht.
"Oh mein Gott, sie haben Shaak Ti getötet!" "Ihr Womp-Ratten!!"
Gelesen habe ich bislang nur 3 STAR WARS-Bücher bzw. Geschichtensammlungen. Die Young Jedi Knights-Reihe, die Lando Calrissian - Rebell des Sonnensystems-Sammlung und Darth Maul - Der Schattenjäger. Ich geb zu, das ist vielleicht ein bisschen zu wenig, um das gesamte literarische "Werk" abdecken zu können, aber aufgefallen sind mir dabei doch ein paar Punkte, die jetzt hier in eurer Debatte Erwähnung finden:
- Young Jedi Knights war mies. Dann und wann gab es zwar ein paar schöne Einfälle oder Beschreibungen aber im Großen und Ganzen wurden weder die Möglichkeiten ausgeschöpft um Tamith Kai oder Brakiss zu aufregenden und interessanten Antagonisten zu erheben (obwohl bei Brakiss manchmal Ansätze zu erkennen waren) noch die tatsächliche Bedrohung durch die Schattenakademie der ganzen Art des Aufbaus und Ankündigens gerecht. Wir haben das ganze im P & P mit eigenen Charakteren gespielt und es war ein absolut genialer Prolog zu unserer Yuuzhan-Vong-Kampagne, aber das ist tatsächlich nur der Qualität unseres Meisters und seiner Hingabe gegenüber NSCs zu verdanken.
- Die Lando Calrissian Sammlung fand ich absolut interessant,
von den Oswaft der Thon Boka über den finsteren Bösewicht und die stylische Geschichte von der Zerstörung des Rentasia-Systems und die "Schöpfer"
, aber es war schon etwas over-the-top für mich. Ich mag den schneidigen Gentleman-Ganoven den Calrissian in diesen Büchern gibt, aber die Bühne scheint mir manchmal nur suboptimal auf den Charakter zugeschnitten worden zu sein. Aber hätten die Geschichten einen anderen Hauptdarsteller gehabt, wären sie vielleicht nicht als STAR WARS akzeptiert worden.
- Schattenjäger fand ich super. Die Charaktere waren ansprechend, detailliert und vielschichtiger als in vielen anderen Büchern die ich bisher gelesen hatte. Hier existiert der Dunkel-/Hellkontrast nur in vielen, stufenlos ineinander übergehenden Nuancen, die einen für jeden der beschriebenen Charaktere Gefühle entwickeln lassen. Auch für die augenscheinlich Bösen. Sehr stylische Geschichte mit einem tollen "Down-and-Dirty"-Style und sogar Film Noir-Bezügen, die mir richtig gut gefallen hat. Auch das Ende war ... beeindruckend.
D.h. worauf will ich hinaus? Es ist wie in den meisten ähnlichen literarischen Gebieten. Es gibt gute, schlechte und mittelmäßige Bücher, aber was STAR WARS für mich zum literarischen Gesamtkunstwerk macht, ist einfach die Menge an Informationen, Ausarbeitung und die schiere Detailverliebtheit, mit dem unserem Universum immer mehr Farbe verliehen wird. An und für sich ist STAR WARS hier auf seine Weise absolut einzigartig, auch was die Aufopferung der Fans für ihr Hobby anbelangt. Ich find es immer wieder absolut faszinierend, wieviel Zeit soviele Menschen immer damit zubringen diese fiktive Galaxie immer wieder mit Ihren Ideen und Anregungen (durch Geschichten, Wookieepedia usw.) zu erweitern.
Jedi-Schüler des Praxeums auf Yavin IV, ehemaliger Bluthund von Curamelle, Student von Kam Solusar und Kyle Katarn, Rufname "Suntamer", Ehemaliger Pilot der "Shadow Eagle" und momentaner Pilot der "Whisper Bird"
Das Meiste von dem was ich bis her gelesen habe fand ich super. Vor allem die Republic Commando Bücher ( Feindkontakt, Triple Zero, True Colors ) sind einfach der Hammer. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Sie geben eben viel Einblick in das Leben der Klone. Bei der Boba Fett-Reihe fand ich die ersten beiden Bücher ( Der Kampf ums Überleben, Im Fadenkreuz ) ein bisschen langweilig weil ich Boba schon aus dem Film kannte und mir die Handlung eigentlich klar war ( erst auf Kamino und dann auf Geonosis ). Aber die anderen vier ( Das Labyrinth, Gejagt, Eine neue Bedrohung und Auf der Spur ) waren super weil das Leben von Boba Fett zwischen neuer Triologie und alter Triologie beschrieben wird. Und die Bücher zu den Filmen waren auch nicht schlecht weil ja bekanntlich das Buch ausfühlicher ist als der Film.
"Bereit zum Abzischen. Ich kann Anzeichen nicht-intelligenten Lebens ausmachen, und es ist nicht Scorch..." -Sev ( True Colors )
Alles ist sehr durchdacht und auch mitteinander verknüpft.
Ich fand alle Bücher gut, besonders die >Thrawn Tr. und NJO 13 Verräter.
Ich lese seit ca 2 jahren nur mehr sw bücher und die filme nur noch sehr selten.
Ic finde, dass die Literatur einen Großteils von SW erst interessant macht, da man einige zusammenhänge erst so versteht.
Darth Plagueis - Das Holocron, meine Fan Fik.
Mehr dazu hier
"Er konnte andere vor dem Tod bewahren, aber sich selbst konnte er nicht retten..."
Literarisch ist Star Wars einzuordnen unter der Rubrik Trivialliteratur im Unterforum Science Fiction und das ist und bleibt es auch. Star Wars Literatur dient zur Unterhaltung und verfolgt keine weiteren Ziele. Dennoch, obwohl ich nicht so der Trivialliteraturleser bin, unterhalten mich die Romane, also erfüllen in meinen Augen die literarischen Star Wars Werke ihren Sinn. Auf keinen Fall jedoch sollte man diese Werke überbewerten, da sie eben (nur) zur Unterhaltung dienen und schon gar keinen überzeitlichen Anspruch haben.
Gruß
Darth Kun
"Go on to your higher plane, teacher. The galaxy is mine now." -Exar Kun ([IIIIIII[(°)]III])-[{((============================
Darth Kun, hat genau das angesprochen, was mir auch gerade durch den Kopf ging.
Weder Star Wars...noch die Midkemia-Saga...Romane von Stephen King...Dean R. Koontz...oder sonstige diversen Sci-Fi, Fantasy, Thriller-Geschichten sind Meisterwerke...die namentlich erwähnten sind allesamt hervorstechende Exemplare an Reihen/Schrifstellern, aber es ist Unterhaltungsliteratur...von der es gute und schlechte gibt...auch innerhalb der einzelnen Reihen/Schriftsteller.
Sogar Herr der Ringe ist Unterhaltungsliteratur...und dieses Buch kommt wohl noch am nächsten an ein "Meisterwerk".
Das Problem ist, daß der Begriff "Meisterwerk" heutzutage zu häufig genutzt wird...halt als Synonym für "Tolles Buch das gut unterhalten kann".
Wirkliche Meisterwerke sind die "Ilias" von Homer...oder Werke von Goethe's "Faust".
Wobei diese Werke in ihrer Zeit auch nichts weiter als Unterhaltungsliteratur darstellten.
Eigendlich mus man sagen, das die Star wars Romane recht gut sind.
Ab und zu ist zwar ein etwas minderwertigerer dabei, aber nichts ist perfekt.
Auserem hat jeder einen andren geschmak was 'Gut' ist und was nicht.
Das es ein Literarisches Meisterwerk ist würde ich nicht sagen, auch von nichts anderem!