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JonathanSkywalker

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1

Samstag, 5. Januar 2008, 15:40

Star Wars aus literarischer Sicht

Also, diesen Thread gab es schon einmal, alllerdings wurde er damals zu spekulativ behandelt, weswegen ich ihn neu formuliere, sodass eine Diskussion möglich ist.

Mich würde interessieren, wie ihr Star Wars als literarisches Werk seht?

Wie findet ihr die Struktur der Handlung. Ist sie klar durchschaubar?

Da das Werk von vielen verschiedenen Autoren verfasst wurde ist es uns nicht möglich zu sagen, wie ihr die Schreibstile findet. Dennoch würde es mich interessieren, welcher der Autoren euch am meisten anspricht und was ihr an verschiedenen Autoren auszusetzen habt? Dies sollte allerdings nur eine Randinformation sein.

Vielmehr interessiert mich, ob ihr es als literarisches Meisterwekr bezeichnen würdet, oder ob die Handlungen zu abgeflacht und durchschaubar sind, das es nur ein mittelwertiges Werk ist.

Bin über eure Meinung gespannt und hoffe das dieser Thread nicht gleich gesperrt wird, wäre nämlich schade drum
Die Wahrheit ist stets größer, als die Worte, die wir für sie verwenden - Jacen Solo

Darth Han

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2

Samstag, 5. Januar 2008, 16:46

RE: Star Wars aus literarischer Sicht

Rein lterarisch betrachte ich Star Wars als die beste mir bekannte Science Fiction Saga. Klar gibt es auch noch andere SF-Bücher, die einigermasen gut sind, wie Quest oder so, aber SW fand ich am besten. Mit Abstand. ;)
Die Story ist atemberaubend. Der ewige, immerwährende Kampf Gut gegen Böse, der auf dauer langweilig werden sollte, es aber nie wird, wird immer, naja, fast immer von den Autoren gut umgesetzt und es kommen immer neue Charakter dazu. Man könnte SW also als Grundlage von SF bezeichnen.
Meiner Meinung nach sind die besten Autoren : A.C.Crispin, Brian Daley, Timothy Zahn, Michael Reaves und Karen Traviss.
Die schlechtesten hingegen sind : R.A.Salvatore, Matthew Stover ( obwohl Shatterpoint gut war ! ) und K.W.Jeter.
Die anderen sind mittelmäßig.
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Jangotat94

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3

Samstag, 5. Januar 2008, 16:58

RE: Star Wars aus literarischer Sicht

Um es ganz einfach auszudrücken:
Ich bin nur Star Wars Fan wegen des literarisch so perfektem Meisterwerk dass immer wieder durch nie langweilig werdende Geschichten ausgebaut wird/werden kann.

@JonathanSkywalker:Einen richtig guten hasst du vergessen:Drew Karpyshyn
sonst würd ich dir zustimmen.Bei Aaron Allston und Michael Stackpole,die Autoren der X-Wing Reihe,geht das auf und ab.Einige Teile sind fantastisch andere wieder ein wenig sagen wir mal schwerfällig.
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Niko

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4

Samstag, 5. Januar 2008, 19:09

RE: Star Wars aus literarischer Sicht

Also als literarisches Meisterwerk würde ich Star Wars nicht bezeichnen aber auch kein anderes Buch bzw. keine andere Reihe.
Das liegt mitunter an der Vielzahl der Autoren, die sich meiner Meinung nach zu wenig abgesprochen haben, weil doch etliche Fehler und Ungereimtheiten in den Unterschiedlichen Star Wars Büchern auftauchen und diese zum Teil dadurch nicht 100% - tig zusammenpassen. Zudem fehlt es vielen Büchern vorallem den Jugendbücherneinfach an der Qualität der Erwachsenenromane. Star Wars ist damit für mich nur ein Teilmeisterwerk, bei dem die alte und die neue Trilogie (Episoden 1-6) ganz gut gelungen sind, zudem sind einige Klonkriegsromane wie etwa Mace Windu und die Armee der Klone oder aber Labyrinth des Bösen gut gelungen, ebenso wie die Han Solo Trilogie und die X-Wing Reihe. Diese Aufzählung der gelungenen Bücher könnte ich zwar noch lange fortsetzen aber mindestens die Hälfte von Star Wars ist nur Mittelmaß oder schlechter. Deswegen kann man Star Wars nicht den Titel literarisches Meisterwerk verleihen!
Die Smilies drückens ganz gut aus. :D :) ?( ;(
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RowenaR

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5

Samstag, 5. Januar 2008, 19:36

RE: Star Wars aus literarischer Sicht

Zitat

Original von Jangotat94
Um es ganz einfach auszudrücken:
Ich bin nur Star Wars Fan wegen des literarisch so perfektem Meisterwerk dass immer wieder durch nie langweilig werdende Geschichten ausgebaut wird/werden kann.


Ehrlich gesagt finde ich solche Aussagen immer etwas... unreif, weil sie zeigen, dass derjenige, der sie tut, meist eher wenig Leseerfahrung hat. Versteht mich nicht falsch, es gibt ein paar großartige Star-Wars-Autoren, mit deren Büchern man viel Spaß haben kann, die sich gut weglesen und die einen mitreißen.

Aber literarische Meisterwerke? Sorry, dazu gehört schon mehr als ein paar gute Dialoge, eine spannende Story und glaubhafte Charaktere. Sprachlich sind die meisten nämlich... Durchschnitt. Wirklich virtuose Sprache hab ich noch in keinem Buch gelesen. Das ist nicht schlimm, weil es nicht zum Sujet passen würde, aber "literarische Meisterwerke" passt auch nicht zum Sujet, nech.
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Arca Jeth1

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6

Samstag, 5. Januar 2008, 20:11

RE: Star Wars aus literarischer Sicht

Also zu den besten Autoren zähle ich wie oben schon genannt Zahn aber bei den Schlechtesten muss ich sagen das hierzu eindeutig Jude Watson dazugehört. Denn, im gegensatz zur Hand von Thrawn zum Beispiel, finde ich zumindest sind sprachlich gesehn einfach Kinderbücher.
Das könnte daran liegen, dass der gute Mann mit voller Absicht JUGENDromane schreibt. ;) Gruß, R2noa

Ansonsten wand ich die Sprache mit der einige der Autoren ans Werk gehen wirklich echt gelungen.
Mitglied der IRC-Rollenspieles SW-Empire. Ben-Shan Jeth, Jagdstaffelführer des ISD II Doomhammer. :mask :mask

7

Samstag, 5. Januar 2008, 20:25

Also die Frage ist, ob das EU ein Werk von hohem literarischen Anspruch ist?

Die Antwort ist Nein.

Dass EU als ein Werk zu verstehen, ist schon bedenklich. Es ist ja mehr eine Werksammung, die von oben ein wenig zusammengehalten wird. Man könnte die einzelnen Bücher auf literarischen Anspruch prüfen (dass sie literarisch sind, ist keine Kunst, immerhin sind sie erdacht), würde da aber recht niederschlagende Ergebnisse bekommen.

Zu literarischem Anspruch gehört einfach sehr viel. Da müssen Sachen auf hohem Niveau sein, die Luceno und Co nicht einmal schlecht machen, nein, sie sind nicht einmal vorhanden. Die Charaktere sind - bei ernsthafter Betrachtung - überaus simpel, die Sprache ist lediglich zweckdienlich, tiefere Bedeutung Fehlanzeige...

Stover hat vermutlich als einziger der Autoren überhaupt eine Ahnung davon, wie anspruchsvolle Literatur aussieht, aber selbst er schreibt nur am oberen Rand der Unterhaltungsliteratur.
"Who's got a secret room in a secret room in a regular house in a secret town on a secret Island? That's Benjamin Linus."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »phazonshark« (5. Januar 2008, 20:25)


RC 27 02 Black

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8

Samstag, 5. Januar 2008, 20:26

RE: Star Wars aus literarischer Sicht

Nunja, die Star Wars Bücher würde ich jetzt nicht als Meisterwerk ansehen, aber aufgrund der hohen Anzahl und den daher aufkommenden Informationen können sie bei mir punkten.

Wie andere User vor mir bereits geschrieben haben, gibt es gute und schlechte Autoren.

Gute, wie Timothy Zahn, die ziemlich dicke Bücher schreiben und auf die Charaktere gut eingehen. Am besten zeigt dies bei Timothy Zahn die Thrawn-Trilogie: Kein anderer, mir bekannter Autor hätte Großadmiral Thrawn besser beschreiben können.

Schlechte mag und kann ich jetzt zwar keine nennen, doch qualitativ etwas niedriger finde ich Jude Watsons Jedi-Quest und -Padawan - Reihe.
Die Bücher sind meines Erachtens zu kurz und der Handlungsstrang läuft zu schnell ab. Es ist zwar einfach geschrieben, sodass jeder durchblicken kann, doch kommen mir die 31 Bücher vor wie auf dem Laufband produziert. Ich denke, es hätten ruhig weniger sein können, dafür aber dickere mit mehr Inhalt und mehr Tiefe.

Noch was über die Themen: Sie können überhaupt nicht ausgehen. Man kann immer über etwas schreiben. Seien es die drei Jahre andauernden Klonkriege, den Galaktischen Bürgerkrieg, Malak gegen die Alte Republik, ja man kann eigentlich immer über etwas schreiben. Immer kann man sagen: "Es war einmal vor langer Zeit...". Bei andere Filmen ist es irgendwann vorbei. Irgendwann ist das Böse besiegt.
Doch bei SW überlebt immer ein Klon, ein Soldat, ein Herrscher der dunklen Seite, und das macht die Bücher so besonders, so, wie es Darth Han bereits erklärt hat.

Zitat

Der ewige, immerwährende Kampf Gut gegen Böse, der auf dauer langweilig werden sollte, es aber nie wird, [...]


Doch, so denke ich, ist es für jeden waschechten Fan ein Muss, so viele Bücher über diese Sage wie möglich gelesen zu haben. Denn sie bilden ja das Erweiterte Universum, das, was Star Wars so besonders macht. Das, was es von anderen Filmen hervorhebt. Das, warum man hier ein Lexikon hat und so viele Fans dabei sind...

Also, wie gesagt: Kein Meisterwerk, doch es gehört zu den Filmen wie der Hammer zum Nagel. :D
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Jangotat94

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9

Samstag, 5. Januar 2008, 20:30

RE: Star Wars aus literarischer Sicht

Zitat

Original von RowenaR

Zitat

Original von Jangotat94
Um es ganz einfach auszudrücken:
Ich bin nur Star Wars Fan wegen des literarisch so perfektem Meisterwerk dass immer wieder durch nie langweilig werdende Geschichten ausgebaut wird/werden kann.


Ehrlich gesagt finde ich solche Aussagen immer etwas... unreif, weil sie zeigen, dass derjenige, der sie tut, meist eher wenig Leseerfahrung hat. Versteht mich nicht falsch, es gibt ein paar großartige Star-Wars-Autoren, mit deren Büchern man viel Spaß haben kann, die sich gut weglesen und die einen mitreißen.

Aber literarische Meisterwerke? Sorry, dazu gehört schon mehr als ein paar gute Dialoge, eine spannende Story und glaubhafte Charaktere. Sprachlich sind die meisten nämlich... Durchschnitt. Wirklich virtuose Sprache hab ich noch in keinem Buch gelesen. Das ist nicht schlimm, weil es nicht zum Sujet passen würde, aber "literarische Meisterwerke" passt auch nicht zum Sujet, nech.

Ich habe nie oder nie bewusst von wirklichen Meisterwerken geredet.Du hasst mich ein bisschen falsch verstanden.Ich finde Star Wars im Allgemeinen Perfekt trotz der teilweisenden nich so guten Teilen wo man sich aber wieder auf das nächste bessere Freuen kann.Wenn ich alle Bücher einzeln Beurteilen müsste und sie mit einem wirklichem Meisterwerk vergleichen würde,würden die meisten oder viel wohl schlechter ausfallen aber all diese Bücher zusammen sich für mich ein literarisches Meisterwerk.
Ich hoffe ich die meine Gedanken ein wenig näher gebracht zu haben.
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RowenaR

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10

Samstag, 5. Januar 2008, 21:38

RE: Star Wars aus literarischer Sicht

Zitat

Original von Jangotat94
aber all diese Bücher zusammen sich für mich ein literarisches Meisterwerk.
Ich hoffe ich die meine Gedanken ein wenig näher gebracht zu haben.


Nein, hast du nicht, weil es keinen Sinn macht. Quantität macht kein Meisterwerk. Vielleicht ein Lebenswerk, und zwar das von George Lucas, aber kein Meisterwerk. Nur weil's viele sind, macht es sie nicht gut. "Meisterwerk" impliziert eine Qualitätsbewertung, und zwar eine, die sich mit "in jedem Bereich überragend" ganz gut umschreiben lässt. Und sorry... wenn man die Star-Wars-Literatur als Ganzes sieht, dann kommt da nur Durchschnitt raus, kein Meisterwerk.

Und zum Thema "Die Bücher sind zu kurz": Ich hab Jude Watson nie gelesen, aber die Länge eines Buches als Qualitätsmerkmal? Oh come on... Yourcenars "Fangschuss" is kürzer als jedes Star-Wars-Buch und in seiner Intensität und Sprache IMHO jedem einzelnen überlegen (ja, auch den guten). Also... ich hab verstanden, dass es nicht als das einzige Qualitätsmerkmal gezählt wird, aber ich finds schon irgendwie merkwürdig, das überhaupt als Qualitätsmerkmal zu zählen.
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Jangotat94

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11

Samstag, 5. Januar 2008, 21:51

RE: Star Wars aus literarischer Sicht

Zitat

Original von RowenaR

Zitat

Original von Jangotat94
aber all diese Bücher zusammen sich für mich ein literarisches Meisterwerk.
Ich hoffe ich die meine Gedanken ein wenig näher gebracht zu haben.


Nein, hast du nicht, weil es keinen Sinn macht. Quantität macht kein Meisterwerk. Vielleicht ein Lebenswerk, und zwar das von George Lucas, aber kein Meisterwerk. Nur weil's viele sind, macht es sie nicht gut. "Meisterwerk" impliziert eine Qualitätsbewertung, und zwar eine, die sich mit "in jedem Bereich überragend" ganz gut umschreiben lässt. Und sorry... wenn man die Star-Wars-Literatur als Ganzes sieht, dann kommt da nur Durchschnitt raus, kein Meisterwerk.

:wandTschuldigung aber bitte lies den Satz nochmal durch.Da steht in normaler Schriftgröße und für jeden Lesabr "für mich".Ich denke das sagt schon alles.Das ist meine persönliche Meinung.Die literatur von Star Wars istfür michein Meisterwerk.Und wie ich schon sagte kämen die Bücher wenn man sie mit richtig guten anderen Büchern vergleichen würde nur auf ein Mittelmaß.Und dort stimme ich dir ja vollkommen zu.Aber ich kann Star Wars nich unterteilen.Star Wars ist für mich Star Wars und ich betrachte es als ganzes.Und wenn man es von dieser Perspektive betrachtet sieht dass doch gleich viel besser aus.Aber denk was du willst es ist deine Meinung und dies war meine Meinung.

Zu den kurzen Büchern:Die "Empörung" über diese Bücher hängen wohl wahrscheinlich an den ganzen Faktoren zusammen:
-grade mal durchschnittlich 150 seiten
-doppelt so große schrift wie es normal der Fall ist
-der Preis von glaub ich 8€
-und vielleicht noch dass man vier Bücher ruhig hätte in eines packen können.Stattdessen git es davon unzählig viele kleine
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12

Sonntag, 6. Januar 2008, 00:32

RE: Star Wars aus literarischer Sicht

Zitat

Original von Jangotat94
:wandTschuldigung aber bitte lies den Satz nochmal durch.Da steht in normaler Schriftgröße und für jeden Lesabr "für mich".Ich denke das sagt schon alles. Das ist meine persönliche Meinung.


Nicht so aggressiv... Genau so, wie du die Meinung haben darfst, dass das Star Wars EU ein literarisches Meisterwerk ist, dürfen RowenaR und ich doch die Meinung haben, dass deine Meinung keinen Sinn macht, oder?

Ein literarisches Meisterwerk ist ein spezielles Meisterwerk, es ist eines, das sprachlich irrsinnig brillant ist, oder mit etlichen Interpretationsebenen aufwarten kann,... etc. Und diese Kriterien hängen in keinster Weise von Quantität ab. Ein Berg voller verfaulter Äpfel ergibt doch auch keine gesunde Mahlzeit.

Wenn man alle Star Wars Bücher zusammennimmt, verbessert sich dann wie von Zauberhand die Wortwahl der einzelnen Werke?

Falls nicht, haben wir die Threadfrage soeben geklärt...
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »phazonshark« (6. Januar 2008, 00:35)


13

Sonntag, 6. Januar 2008, 02:17

Star Wars (insbesondere die OT) ist ein filmisches Meisterwerk, gar keine Frage. Klar, es mag tiefergehende Filme geben, aber Film ist eben ein höchst visuelles Medium (welch Erkenntnis ;)), und da steht Star Wars ganz weit oben. Aber literarisch? Sorry, aber da muss ich den meisten meiner Vorschreiber Recht geben: Das literarische Star Wars-Material ist nette Unterhaltungslektüre, mehr nicht. Wirkliche literarische Hochkultur ist im SF-Bereich vielleicht "Solaris" von Stanislaw Lem, aber mit Sicherheit kein SW-Roman, weder zu den Filmen noch im EU-Bereich. Das ist aber auch gar kein "Problem" - Star Wars (und damit meine ich den Kern von Star Wars, also EP I-VI) ist nun einmal nicht als Buch entstanden, sondern als Film. Da entscheiden ganz andere Kriterien über "Meisterwerk" oder "ganz nett" als in der Literatur. Als Film ist SW, wie schon geschrieben, auf seine ganz eigene Art und Weise höchste Kunst. Die dazu gehörigen Bücher sind eine nette Ergänzung, damit ist aber auch schon Schluss.
Han: "Was meinst du? Eine Prinzessin und ein Typ wie ich—"
Luke: "Nein."

Jangotat94

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14

Sonntag, 6. Januar 2008, 10:23

RE: Star Wars aus literarischer Sicht

Erst mal noch mal tschuldigug phazonshark und RowenaR.Ich wollte euch keinesfalls angreifen.Die wortwahl war ein bisschen schroff weil ihr mich nicht versteht aber nicht bös gemeint.Und damit ihr es vielleicht jetz versteht ihr habt recht mit dem was ihr sagt.Da wollte ich euch nicht wiedersprechen.Um es nochmal anders auszudrücken:Die literatur von Star Wars ist wie ihr schon sagtet in ihrer wortwahl etc. nur mittelmaß aber dafür ist für michder Rest einfach nur geil.Ich finde die Literatur von Star Wars nich wegen der wortwahl und dem ganzen zeugs genial sondern wegen der Idee von George Lucas und die vielen erweiterungen entspringen ja dieser Idee,.Also ist Star Wars für mich Perfekt aber für Kritiker berechtigt mittelmaß.So wenn ihr mich jetz nich versteht schreib ich hier nich nochmal rein.Das hat jetzt gereicht. :) ?(
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jangotat94« (6. Januar 2008, 10:24)


15

Sonntag, 6. Januar 2008, 10:38

Also ich kann mich RowenaR und phazonshark nur anschließen!
So ganz Sinn ergibt diese Ansicht für mich nicht.
Damit greift niemand die persönliche Meinung an! Das sei mal voran gestellt, also ganz tief durchatmen.

Zitat

Original von Jangotat94
Aber ich kann Star Wars nich unterteilen.Star Wars ist für mich Star Wars und ich betrachte es als ganzes.Und wenn man es von dieser Perspektive betrachtet sieht dass doch gleich viel besser aus.


Warum man das nicht so ganz verstehen kann, und so wurde es ja schon gesagt: du machst nicht den Eindruck, als hättest du tatsächlich einen ausreichenden Überblick über das "Ganze".
Das ist keine Beleidigung, aber ich erinnere mich daran, dich bereits wegen fehlender Sorgfalt beim Schreiben ermahnt zu haben und deine Texte sehen halt nicht so aus, wie die von jemandem, der viel und regelmäßig liest. Aber genau das ist die Voraussetzung, um auch nur einen Ansatz von Star Wars Literatur zu erfassen.

Du kannst nicht bloß Stunden an der Koppel stehen und den Pferden zusehen und dann behaupten, alle geritten zu haben.

Und so verhält es sich, wenn man behauptet, das Ganze ist ein Meisterwerk. Das weiß ich doch erst, wenn ich wirklich in alle Gebiete meine Nase gesteckt hab!
Dazu gehört bei Star Wars eine ungemeine Interessenvielfalt. Das ist für mich das wahrhaft meisterliche daran. ;)
Und viel Zeit und Ausdauer.

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16

Sonntag, 6. Januar 2008, 10:45

RE: Star Wars aus literarischer Sicht

Zitat

Original von Jangotat94
Erst mal noch mal tschuldigug phazonshark und RowenaR.Ich wollte euch keinesfalls angreifen.Die wortwahl war ein bisschen schroff weil ihr mich nicht versteht aber nicht bös gemeint.Und damit ihr es vielleicht jetz versteht ihr habt recht mit dem was ihr sagt.Da wollte ich euch nicht wiedersprechen.Um es nochmal anders auszudrücken:Die literatur von Star Wars ist wie ihr schon sagtet in ihrer wortwahl etc. nur mittelmaß aber dafür ist für michder Rest einfach nur geil.Ich finde die Literatur von Star Wars nich wegen der wortwahl und dem ganzen zeugs genial sondern wegen der Idee von George Lucas und die vielen erweiterungen entspringen ja dieser Idee,.Also ist Star Wars für mich Perfekt aber für Kritiker berechtigt mittelmaß.So wenn ihr mich jetz nich versteht schreib ich hier nich nochmal rein.Das hat jetzt gereicht. :) ?(


Haha du bist lustig. :lol: Ich verstehe zwar schon was du meinst, aber in einem anderen Post sprichst du von einem literarisch so perfektem Meisterwerk. Und mit deinem letzten Post widersprichst du dir selber. Hier sagst du etwas von ihrer Wortwahl etc. nur Mittelmaß. Da kann also selbst wenn du es subjektiv bewertest, etwas nicht stimmen. Du schreibst außerdem vom perfekten Star Wars. Und dann erwähnst du noch für Kritiker berechtigt Mittelmaß. Ja natürlich kann es für sie Mittelmaß sein, weil sie es objektiv bewerten. Des ist genau das selbe, wie bei einer Bewertung zum Meisterwerk. Und mal ehrlich, wenn die ganzen EU-Romane nicht Star Wars sondern irgendetwas anderes wären, würdest du eine ganz andere Meinung darüber haben. Verstehst du was ich meine?

@topic
Meiner Meinung nach ist Star Wars aus literarisches Sicht ein zweischneidiges Schwert. Fast so ziemlich kein Autor schreibt wirklich qualitativ. Und bevor jetzt einer sagt, dass ich die EU-Romane schlecht finde, der versteht nicht was ich meine. Vllt. sollte ich auch noch erwähnen, dass fast kein Roman, vllt. mit Ausnahme der Stover-Romane, wirklich für den Leser wertvoll ist. Alle schreiben einfach nur eine spannende Story, die Spaß macht und ansonsten nichts nützliches mit sich bringt, d. h. es macht einfach außer dem Lesespaß keinen Sinn die Bücher zu lesen, außer vllt. noch Hintergrundinformationen zu tanken, was man aber außen vor lassen sollte, weil ja nicht alles ein EU hat.
Meiner Meinung nach schafft nur ein Matthew Stover, das gerade noch. In anderen EU-Bücher sehe ich keinen tieferen Sinn sie zu lesen. :rolleyes:
Dieser Beitrag wurde von GDZ verfasst.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Grievous der Zweite« (6. Januar 2008, 10:52)


Jangotat94

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17

Sonntag, 6. Januar 2008, 12:01

Zitat

Original von R2noa
Also ich kann mich RowenaR und phazonshark nur anschließen!
So ganz Sinn ergibt diese Ansicht für mich nicht.
Damit greift niemand die persönliche Meinung an! Das sei mal voran gestellt, also ganz tief durchatmen.

Zitat

Original von Jangotat94
Aber ich kann Star Wars nich unterteilen.Star Wars ist für mich Star Wars und ich betrachte es als ganzes.Und wenn man es von dieser Perspektive betrachtet sieht dass doch gleich viel besser aus.


Warum man das nicht so ganz verstehen kann, und so wurde es ja schon gesagt: du machst nicht den Eindruck, als hättest du tatsächlich einen ausreichenden Überblick über das "Ganze".
Das ist keine Beleidigung, aber ich erinnere mich daran, dich bereits wegen fehlender Sorgfalt beim Schreiben ermahnt zu haben und deine Texte sehen halt nicht so aus, wie die von jemandem, der viel und regelmäßig liest. Aber genau das ist die Voraussetzung, um auch nur einen Ansatz von Star Wars Literatur zu erfassen.

Du kannst nicht bloß Stunden an der Koppel stehen und den Pferden zusehen und dann behaupten, alle geritten zu haben.

Und so verhält es sich, wenn man behauptet, das Ganze ist ein Meisterwerk. Das weiß ich doch erst, wenn ich wirklich in alle Gebiete meine Nase gesteckt hab!
Dazu gehört bei Star Wars eine ungemeine Interessenvielfalt. Das ist für mich das wahrhaft meisterliche daran. ;)
Und viel Zeit und Ausdauer.


Also eigentlich wollte ich mich dazu nich mehr äußern aber das kann ich jetzt nicht auf sich sitzen lassen.Denn anscheinend ist Grieveous der Zweite wohl der einzige der mich einigermaßen versteht.Und es ist auch klar dass es für jemdanden der mich nciht versteht ziemlich schwer sein muss dies nachzuvollziehen.
Also zu R2noa:
1.ich reite keine Pferde :D
2.du hast mich nicht wegen mangelnder Sorgfalt bein schreiben ermahnt(oder ich habe es nicht gesehen) :P
3.Kannst du anscheinend nicht beurteilen ob jemand reglemäßig liest oder nicht.Dass ich machmal nicht so Sorgfältig schreiben kann auch andere Gründe haben wie zum Beispiel das ich zu faul bin nochmal alles zu kontrollieren.Und ja dies werde ich jetzt immer machen damit du mich nicht anmekkern musst.
Ich habe meine Nase schon in ziemlich viele Gebiete gesteckt sagen wir mal etwa von Darth Bane bis Timoty Zahns Triologie,habe ich so ziemlich alles gelesen.Ich weiß dass dies nicht alles ist aber doch schon denke ich ein große Spannweite an Büchern die ich in etwa 2Jahren durchgelesen habe.

So ich hoffe dass wir dieses Thema nun endlich beenden können und keiner mehr meine Posts in der Luft zerfetzt bevor er überhaupt versteht was ich meine.
Alles was ich hier schreibe ist nicht böse gemeint und soll nur endlich dieses Thema was anscheinend sowieso fast keiner versteht beenden(ich meine damit nicht den Thread sondern meine posts) :rolleyes:
:maskerfassen,erforschen,erledigen :mask

Ich lese gerade Jedi-Padawan Sammelband 3

18

Sonntag, 6. Januar 2008, 12:31

Wenn man überlegt, dass die Zeit zwischen den Darth Bane Romanen und allein der ersten Zahn Trilogy gut und gerne 90+ Bücher umfasst... Comics zähle ich mal nicht mit...
dann muss ich schon sagen, wäre das eine erstaunliche Leistung, da auch nur "so ziemlich alles" in zwei Jahren abzuarbeiten! Und dann keinen Nutzen draus zu ziehen. ;)

Alle anderen (ungenauen) Annahmen deinerseits erklär ich dir per PN.

19

Sonntag, 6. Januar 2008, 13:50

Star Wars als ganzes aus literarischer Sicht ist kein Meisterwerk, nicht einmal überdurchschnittlich gut. Eher unteres Mittelmaß.
Die Ursachen hierfür sind, dass besonders in der NJO Autoren eingesetzt wurden, die hier ihr erstes Buch veröffentlichten oder vorher noch nie in richtigen Kontakt mit Star Wars waren bzw. einfach schlecht sind.
Aber es liegt auch an der Thematik von Star Wars selbst: ein modernes Märchen über den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Die Charactere sind sehr simpel gestrickt. Wie für ein Märchen üblich bestehen sie aus ein oder zwei Stereotypen und werden dann Gut oder Böse zu geordnet. Selbiges sieht man auch an der Macht selbst. Sie ist Hell oder Dunkel. Aber niemals beides gleichzeitig. Stover ist der einzig mir bekannte Autor der dies in einem größeren Maß zu durchbrechen versucht.
Andere haben zwar bei ihren selbst entworfenen Characteren teils kleine Ansätze in diese Richtung, aber leider ist das nicht genug.
Ein weiteres Problem ist, dass es sowohl Jugend- wie auch Erwachsenenbücher gibt. Die Sprache und die Formulierungen in den Jugendbüchern sind natürlich noch auf einem tieferen Niveau wie die Erwachsenenbücher, auch wenn da bei manchen Autoren nicht allzu viel Unterschied ist. Deswegen ist es in meinen Augen auch kritisch überhaupt von einem literarischen Star Wars zu sprechen.(die Comics, die auch dazu gehören, lasse ich mal außen vor.)
Mein Deutschlehrer sagte einmal: Ein guter Autor denkt sich bei jedem Wort, das er wählt, etwas ganz bestimmtes.
Das habe ich bisher bei keinem Star Wars-Autoren gesehen. Sie mögen vielleicht ein Buch gut leserlich schreiben können, aber bei ihnen wird die Sprache halt nur dem Zweck dienen die Geschichte zu erzählen und nicht etwa durch die Wortwahl und die Wahl der Formulierungen einen tieferen Sinn dem Leser zu vermitteln.

Menotar

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20

Sonntag, 6. Januar 2008, 16:12

Diese Diskussion errinnert mich irgendwie an die Thematik "Was ist Kunst?". Für manche sind schon ein paar Farbkleckse, die eine tiefe Bedeutung zu haben scheinen, Kunst, für andere ist etwas nur Kunst wenn sie etwas darin erkennen können wie z.B. eine Landschaft oder eine Person.

Die Star Wars Bücher die ich bisher gelesen habe, würde ich als Kunstwerke der zweiten Kategorie bezeichnen. Man erkennt Landschaften oder Personen. Sie sind prinzipell dazu da eine Geschichte zu erzählen und nicht mit ihren Formulierungen, Satzbauen und extrem tiefgründigen und vielleicht sogar unrealistischen Charakteren zu beeindrucken. Star Wars Bücher sind somit für eine breite Masse von Lesern verständlich.

Warum hier alle auf Jangotat94s Meinung herumtrampelt und ihn gut und gern als Stümper hinstellen (auch wenn es nicht wortwörtlich hier steht, kann man es doch herauslesen) bleibt mir wohl ein Rätsel. Heißt es den in diesem Forum nicht, man solle die Meinungen anderer Personen respektieren und nicht versuchen ihn auf biegen und brechen umzustimmen?

Vielleicht fasse ich das ganze geschreibsel hier auch nur falsch auf. Ich auf jeden Fall verstehe was Jangotat94 mit Meisterwerk meint. Die Bücher führen etwas hervoragend weiter, was einem faszieniert und begeistert. Sie sind zwar nicht so toll geschrieben wie die hochliteratorischen Bücher, bei denen man gut und gern einen Absatz nochmal lesen muss um ihn zu verstehen, aber mich stört das in keinster Weise.

Zum Abschluss möchte ich noch anmerken, dass alles was ich geschrieben hab meine persönliche Sicht der Dinge sind. Wer es anders sieht, der sieht es eben so.
Aber um eins möchte ich euch trotzdem bitten: Kommt mir nicht mit Intelligenz.
Der Fantasie eines Menschen sind keine Grenzen gesetzt, außer die die er sich selber setzt.
Menotar

21

Sonntag, 6. Januar 2008, 17:35

Zitat

Original von Menotar
Die Star Wars Bücher die ich bisher gelesen habe, würde ich als Kunstwerke der zweiten Kategorie bezeichnen. Man erkennt Landschaften oder Personen. Sie sind prinzipell dazu da eine Geschichte zu erzählen und nicht mit ihren Formulierungen, Satzbauen und extrem tiefgründigen und vielleicht sogar unrealistischen Charakteren zu beeindrucken. Star Wars Bücher sind somit für eine breite Masse von Lesern verständlich.


Sie sind prinzipiell dazu da eine Geschichte zu erzählen. Genau so ist es. Sie erzählen eine in ihren Grundstrukturen simple Geschichte. Deswegen mag es zwar Kunst sein, aber kein Meisterwerk.
Dass die Bücher eben weil sie nicht so viel Tiefgang haben, einer breiten Masse verständlich sind, ist doch nicht ernst gemeint, oder? Das hieße ja, dass die breite Masse zu dumm wäre um anspruchsvollere Bücher zu lesen.Und mit anspruchsvolleren Büchern meine ich jetzt nicht Das Kapital von Marx sondern eher Bücher wie Dürrenmatts Der Richter und sein Henker(wird so ziemlich in jeder Schule mal gelesen). Eben Bücher die auch eine Aussage haben. Gut, dass mag bei Star Wars schwer sein, in den Buchreihen sogar sehr schwer, da die Grundaussage hinter Star Wars ja ist, dass das Gute über das Böse siegt, aber damit umzugehen zeichnet auch einen guten Autoren aus.

22

Sonntag, 6. Januar 2008, 17:39

Interessante Diskussion hier. Sie leidet ein wenig daran, dass jeder hier seine eigene Vorstellung des Begriffes "Meisterwerk" hat, was eine Diskussion über Qualität nicht gerade einfach macht.
Das soll sie wohl auch nicht sein.
StarWars ist literarisch für mich nicht mehr als ein klein wenig Abenteuer und Spannung in einer Galaxis, die mich schon vor 25 - 30 Jahren begeistert hat. Da liest man halt Bücher, die irgendwie immer den Kampf Gut gegen Böse thematisieren, was mir aber egal ist, da ich genau so an manchen Tagen unterhalten werden möchte. Wenn ich tiefsinnige Werke lesen möchte, dann greife ich zu anderen Büchern, das ist klar.
Sympathisch finde ich den Ansatz von James Luceno. Dessen "Labyrinth of Evil" ist für mich das deutlich beste SW - Buch, da es ein hohes Erzähltempo besitzt, sich selbst nicht zu ernst nimmt, actionreich und spannend ist und einfach gutes Lesefutter darstellt. So muss SW für mich literarisch sein - kurzweilig, spannend, unterhaltend - und ironisch.
Das Gegenteil von Luceno ist Stover: Pseudointellektuelles künstlich aufgeblähtes Geschreibsel, das versucht, einer simplen SF - Geschichte Komplexität abzugewinnen, die sie nicht besitzt. "Arschbombe" des Jahrzehnts war sein EP III - Roman, der von der inneren Struktur her mehr als peinlich war. Ich habe selten eine so schlechte Kampfszene gelesen wie die von Dooku gegen Anakin und Obi-Wan, in der das Erzähltempo durch Stovers nervige Geschwätzigkeit gegen Null gedrückt wurde.
Natürlich kann ich mich auch über so einen Mist wie die LotF - Reihe ärgern, die der Intention GLs hinsichtlich der Rolle des "Auserwählten" klar widerspricht, aber auch das sehe ich schnell wieder mit Humor.
StarWars dient meiner Unterhaltung und Entspannung, ob Meisterwerk oder nicht.

JonathanSkywalker

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23

Sonntag, 6. Januar 2008, 18:45

Das ist allerdings das grösste Problem an der ganzen Sache. Jeder bewertet ein Buch nach anderen Kriterien und für jeden ist der Begrifff "Meisterwerk" mit einem andeem Niveau versehen.
Ich kann meinem Vorgänger nur zustimmen, wenn ich Star Wars lese, will ich Action und Spannung, ich will mich einfach zurücklehen und entspannen, eintauchen in die Welt meiner Helden.

Das mienr Meinung nach beste Buch ist "Labyrinth des Bösen", derart gut dargestellte Kampfszenen sind in SW schwer zu finden.

Jude Watson ist so gar nicht mein Geschmack,. aber sie schreibt, wei gesagt, absichtlich in solch einfacher Sprache...

Ansonsten finde ich als besten AUtor Aaron Allstar ( lol) oer so....

Wor könnten ja die einzelnen Autoren diskutieren, denn da kommt mehr bei raus, als eine persönliche Meinung
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Grievous der Zweite

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24

Sonntag, 6. Januar 2008, 19:18

Zitat

Original von Sam the Learner
Das Gegenteil von Luceno ist Stover: Pseudointellektuelles künstlich aufgeblähtes Geschreibsel, das versucht, einer simplen SF - Geschichte Komplexität abzugewinnen, die sie nicht besitzt. "Arschbombe" des Jahrzehnts war sein EP III - Roman, der von der inneren Struktur her mehr als peinlich war. Ich habe selten eine so schlechte Kampfszene gelesen wie die von Dooku gegen Anakin und Obi-Wan, in der das Erzähltempo durch Stovers nervige Geschwätzigkeit gegen Null gedrückt wurde


Ich finde, dass man zuerst einmal den Kraftausdruck entfernen sollte. Auch wenn er ihn "" steht. ;) :P Sorry, aber man sollte nicht so den armen Herr Stover niedermachen. Das hat er wirklich nicht verdient. Auch wenn er deiner Meinung nach nur pseudointellektuelles künstlich aufgeblähtes Geschreibsel verfasst, ist er einer der anspruchsvollsten Autoren, bei den SW-Autoren. Deswegen gehen auch die Meinungen über ihn sehr weit auseinander. Gut, die Story von SW ist sehr simpel gestrickt, und so ein Philosophen-Batzen wie Stover passt da nicht ganz rein, aber mal ehrlich, einbisschen schwerer Stoff schadet doch niemanden. Stimmt? ;) Dann kommen wir zu Luceno. Meiner Meinung nach kann jeder seine Bücher lesen, damit meine ich, wirklich anspruchsvoll sind seine Bücher nicht. Ist halt typisch Luceno viel Action, anspruchsloser Schreibstil, Standard-Story, z. B war Dunkler Lord für mich nur eine längere Variante eines "The last of the Jedi"-Buches. Labyrinth des Bösen habe ich nicht gelesen, da das Buch immer noch nicht als Taschenbuch rausgekommen ist und ich Ordnung in meinem Regal haben will, was aber hier nicht das Thema ist. :P Naja, aber Geschmäcker sind halt verschieden. ;)

@JonathanSkywalker
Also ich mag Aaron Allston auch sehr. Finde dass er wirklich mit Witz schreibt und sich nicht auf alberne Späße wie in "Dark Rendezvous" konzentriert. Seine Bücher haben immer sehr schöne Raumschlachten mit dabei. Gut, seine Bücher sind literarisch auch kein Meistwerk, aber trotzdem einige der besten im EU.
Ansonsten finde ich den Rest an Autoren recht gut bis mittelmäßig. Erwähnenswert wäre noch Drew Karpyshyn, da sein Buch bzw. seine Bücher in einem doch recht unvebrauchten Szenario spielt/en und man außerdem doch eine recht interessante und fesselnde Geschichte zum Lesen bekommt.
Dieser Beitrag wurde von GDZ verfasst.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Grievous der Zweite« (6. Januar 2008, 19:23)


Lord Sidious

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25

Sonntag, 6. Januar 2008, 19:27

Zitat

Original von Grievous der Zweite Dann kommen wir zu Luceno. Meiner Meinung nach kann jeder seine Bücher lesen, damit meine ich, wirklich anspruchsvoll sind seine Bücher nicht. Ist halt typisch Luceno viel Action, anspruchsloser Schreibstil, Standard-Story, z. B war Dunkler Lord für mich nur eine längere Variante eines "The last of the Jedi"-Buches. Labyrinth des Bösen habe ich nicht gelesen, da das Buch immer noch nicht als Taschenbuch rausgekommen ist und ich Ordnung in meinem Regal haben will, was aber hier nicht das Thema ist. :P Naja, aber Geschmäcker sind halt verschieden. ;)



Dann empfehle ich Lucenos "Cloak of Deception", eines - meiner Meinung nach - besten SW-Bücher.Klasse Storie, die sehr viele politische Verwicklungen und Schachzüge zu bieten hat, und im Vergleich zu anderen SW-Romanen recht wenig Action, was in diesem Falle aber kein Negativpunkt ist.

@Topic:
Kann mich auch hier nur Sams Meinung anschließen, die SW-Romane dienen der puren, meist kurzweiligen Unterhaltung, und sind mit literarischen "Meisterwerken" überhaupt nicht zu vergleichen, aber das wird wohl auch weder einer der Autoren, noch Lucasbooks für sich in Anspruch nehmen. ;-)

JonathanSkywalker

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26

Montag, 7. Januar 2008, 16:32

@Grievous: Wenn du Labyrinth des Bösen noch nicht gelsene hast, dann wirds langsam aber sicher Zeit, ist für mich irgendwie n Klassiker, und die Handlung ist vielleicht wichtig für E3...

Ich denke aber auch, dass ein wenig mehr Absprache der Autoren dem ganzen einen gewissen Feinschliff geben würde, die Ungereimtheiten sind teilweise wirklich peinlich^^
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Ivehon Biben

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27

Dienstag, 29. Januar 2008, 14:57

Hallo Leute

also welches buch ich eigentlich bis jetzt am besten finde ist Star Wars Darth Maul der Schattenjäger von Michael Reaves.

Ist einfach nur geil geschrieben und bin sowieso ein großer Darth Maul Fan.


Wollte euch hier mal fragen ob jemand vielleicht einen Lebenslauf von Michael Reaves hat, hab schon überall im internet gesucht und auser ein paar knappe beschreibungen wie sein leben ungefähr gelaufen ist hab ich nichts gefunden. mich würden halt so ein paar Daten usw interrisieren. vielleicht kennt ja jemand von euch einen oder halt mehr glück als ich.


thx

MfG
IVE
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Thar KonRae

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28

Samstag, 2. Februar 2008, 22:37

RE: Star Wars aus literarischer Sicht

Aus literarischer Sicht ist Star Wars nicht hochstehend. Dennoch gibt es zwischen den Autoren gewaltige Unterschiede. Negativ ist mir hier Jude Watson aufgefallen, die mir mit ihrem "Kinderromanstil" bei "Der letzte Jedi" mächtig in die Suppe gespuckt hat. Positiv vom Stil ist mir z.B. Matthew Stover aufgefallen in "Mace Windu und die Armee der Klone".

- Möge die Macht mit Euch sein -

Darth Reahu

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29

Sonntag, 9. März 2008, 20:49

Vielleicht ist es gut so, dass sich die SW-Literatur "nur" auf das "Gut und Böse"-Schema beschränkt, wie einige es hier vereinfachend bezeichnen. Wo kämen wir denn hin, wenn die SW-Autoren auf einmal versuchen würden, irgendwelche tiefgründigeren Themen einzubauen?
Mir würde es wahrscheinlich nicht gefallen, wenn mir mal wieder irgendein Autor zu einer "Erkenntnis" verhelfen wollen würde (obwohl das nicht eine generelle Kritik an der Literatur sein soll).
Ich finde, das ist das wirklich erfrischende an SW. Die Story ist insgesamt irgendwie einfach neutraler, weiter und mehr von der Ich-Perspektive oder anderen Einzelpersonendarstellungen weg - und somit offener.

Andererseits ist SW manchmal vielleicht doch ein bisschen mehr als Gut und Böse - ich ziehe als Beispiel mal "Die Königsdrohne" heran, weil sie mir gerade so gut in Erinnerung ist: Hat euch diese Nestgeschichte nicht auch manchmal an Kommunismus erinnert? (Kollektiver Geist, Killiks als Metapher für den idealen kommunistischen Arbeiter etc. ...) Im Nachhinein finde ich diesen Schritt doch schon ein bisschen gewagt, wenn man mal daran denkt, wie problematisch so ein Thema sein kann. Aber ich denke, Weiteres dazu wäre jetzt zu ausschweifend.
Dann - als Science Fiction-Einlage - fand ich diese Gehirngeschichte (Hypothalamus, Dendriten und das Pheromone sich verändernd auf die Gehirnstrukturen auswirken könn(t)en) auch interessant - ich schätze, hier hat sich Denning ein bisschen informiert, denn die Grundlagen der Neurophysiologie (passenderweise gerade im Biounterricht behandelt) waren hier auch schon mit drin.
Und dann - scheinbar ein weiterreichendes Thema in SW - politischer Alltag, mit dem vor allem Leia viel zu tun hat - hier hab ich mich immer schon gefragt, inwieweit das nun mit der Wirklichkeit (z.B. in den USA) übereinstimmt.

Xanatos' Erbe

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30

Sonntag, 9. März 2008, 21:26

Zitat

Vielleicht ist es gut so, dass sich die SW-Literatur "nur" auf das "Gut und Böse"-Schema beschränkt, wie einige es hier vereinfachend bezeichnen. Wo kämen wir denn hin, wenn die SW-Autoren auf einmal versuchen würden, irgendwelche tiefgründigeren Themen einzubauen?


Das tun sie doch gar nicht alle! Was ist mit Matthew Stover zum Beispiel?
Shatterpoint ist SW gewordenes Apocalypse Now, Traitor und RotS ist jetzt auch nicht gerade Schwarzweißmalerei. Was meiner Ansicht nach diesen Autor auch zum Besten macht, weil er die Balance zwischen seichter Unterhaltung und allumfassenden philosophischen Fragen halten kann.
Professoren und Uhren sind überall und für wenig Geld zu haben.