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JM-Talon

Ehren-Yoda

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Lieblingsepisode: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

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1

Freitag, 26. März 2010, 19:10

TCW S02E17: Bounty Hunters

46%

Sehr gut (6)

15%

Gut (2)

15%

Befriedigend (2)

15%

Ausreichend (2)

8%

Mangelhaft (1)

0%

Ungenügend

US-Erstausstrahlung: 02.04.2010

Zitat

Anakin, Obi-Wan und Ahsoka bilden eine unbequeme Allianz mit vier Kopfgeldjägern, um einen ortsansässigen Gewürzfarmer vor Hondo Ohnaka und seine Bande von Piraten zu schützen.

2

Montag, 29. März 2010, 14:27

Hm, zu dieser Episode bin ich äußerst zwiegespalten, deshalb hier mal Unterteilung in positiv und negativ.

Positiv:
- Sehr schöne und gut animierte Kampfszenen wo richtig Spannung aufkam und man gerne zugesehen hat.
- Ahsoka hat sich schön in die Folge eingefügt, fand die Szene sehr schön, wo Anikan und Obi-Wan mal wieder am diskutieren waren und Ahsoka beide hat alt aussehen lassen.
- Die Farmer war glaubwürdig und sympathisch, die Szenen, wo Sie das kämpfen geübt haben waren amüsant und die Ähnlichkeit zu 'Defenders of Peace' hielt sich in Grenzen.
Schöne differenzierte Darstellung von Kopfgeldjägern

Negativ:
Die negativen Aspekte beziehe ich hauptsächlich auf Logik- und Nachvollziehbarkeitslücken

Man installiert eine Medizinstation irgendwo ohne zumindest ein paar Schiffe zur Verteidigung? Ist ja nicht so, dass diese Stationen beliebtes Angriffsziel und extrem wichtig für den Kriegsverlauf sind... Was dagegen spricht das es so war? Anscheinend kein Notsignal und keine Meldung an die Republik was passiert ist.

Obi-Wan mit seiner Feststellung "Fu.. this people". Mal abgesehen davon, dass Jedi Hüter des Friedens und Bewahrer der Gerechtigkeit in der Galaxis sein sollen, wasn das bitte für eine Einstellung den Leuten nicht helfen zu wollen?
1. Ist die Republik eh schon davon ausgegangen, dass die Station zerstört wurde, warum sollte sonst kein Signal kommen, also müssen sie nicht sofort vom Planeten runter und Meldung machen, dadurch verändert sich die Situation nicht.
2. Stellen diese Farmer eine wichtige Heilpflanze her, mit der sie wahrscheinlich die Station auch beliefert haben, wie kann es dann im Interesse der Republik oder der Jedi sein, dass diese Farmer von Piraten ausgebeutet werden und denen die Ernte weggenommen wird?
Und seit wann interessiert es Anikan oder Ahsoka was Obi-Wan sagt?^^

Nagut dann haben sie ja schließlich den Leuten geholfen und denen ne Nahkampfausbildung verpasst, ist zwar sicherlich keine schlechte Idee, falls sie mal vom großen bösen Wolf oder den Ewoks überfallen werden, aber gegen die Piraten mit Panzern und Speedern wären sie in diesem Fall und auch in Zukunft ohne Hilfe von Jedis und Kopfgeldjägern leichte Beute gewesen. Also 10 Punkte für den Einsatz und 1 Punkt für die Wirkung. Sinnvoller wäre wahrscheinlich gewesen die Piraten direkt am Schiff zu vernichten.

Dann kam also der große Kampf, läuft ja auch soweit alles gut, bis Hondo mit dem Panzer auftaucht. Da bekommt man dann plötzlich das Gefühl Anikan hat den Abend zuvor in der Kneipe zuviel getrunken.
Er greift also Hondo an, Hondo hat ne Elektrolanze, gut dürfte für ihn nicht so das Problem sein, normalerweise erledigt er ja auch die Wachen mit den Dingern im handumdrehen. Dann stellte ich aber erstaunt fest, dass er kämpft und kämpft und kämpft, von dem seltsamen Vieh angegriffen wird, weiterkämpft und dann endlich irgendwann die Oberhand gewinnt.
Was war da los, der Typ dürfte doch null Gefahr gewesen sein, mit Machtschub umschmeißen, entwaffnen, töten. Hat ihn die Macht für 2 min verlassen, oder was war da los? Genauso dieses Vieh, hello? Das war unbewaffnet, mit einem Lichtschwertstreich wär das Grillfleisch gewesen. Kampfverlängerung zu Dramatikzwecken gut und schön, aber nicht so.
Jedenfalls gibt Hendo irgendwann auf und haut ab, zwar wahrscheinlich nur so lange bis Kopfgeldjäger&Jedi weg sind um dann das ganze Dorf aus Rache auszurotten und sich die Waren einfach zu nehmen, aber gut soweit denken die Jedi anscheinend leider nicht.
Und btw. wie ist Hendo an Bord gekommen, haben die ihn raufgebeamt?

Insgesamt hätte es ne gute Folge werden können, durch die Logikmacken wars die aber leider nicht, aber immerhin wissen wir jetzt warum die Republik immer am Rande einer Niederlage steht. Schlechte Taktik und Ideale verraten.

Captain Rickover

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3

Montag, 29. März 2010, 15:00

@kickdog

Ein wenig viel Spoiler, die du lieferst, findest du nicht? - vorallem für eine Episode die weder im US-Fernsehen noch bei uns gelaufen ist. Vielleicht sollttest du das nächste Mal eine SPOILER-WARNUNG vorne anstellen oder den ganzen Text als Spioler markieren.

Lord Sidious

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4

Montag, 29. März 2010, 15:56

@kickdog

Ein wenig viel Spoiler, die du lieferst, findest du nicht? - vorallem für eine Episode die weder im US-Fernsehen noch bei uns gelaufen ist. Vielleicht sollttest du das nächste Mal eine SPOILER-WARNUNG vorne anstellen oder den ganzen Text als Spioler markieren.

Die Folge lief bereits im englischsprachigen Raum, wie man in dversen Foren lesen kann.
Es ist absolut üblich, in einem Forum über brandaktuelle Folgen zu diskutieren, und wenn man erst, nachdem man den gesamten Beitrag gelesen hat bemerkt "Ach Gott, das waren ja alles Spoiler die ich jetzt noch nicht erfahren wollte", tja, Pech gehabt.

Delta 1138

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5

Montag, 29. März 2010, 16:02

Bounty Hunter war die schlechteste, langweiligste und unlogischte Folge seit Langem.

Gut:


So ziemlich das einzige was mir an dieser Folge gefallen hat war die Grafik Felucia war recht bunt, wie man es aus Ep. 3 kennt dargestellt, und passte auch ansonsten sehr gut zur Filmvorlage, lediglich der Himmel wirkte manchmal etwas künstlich. Die Darstellung der Figuren war auch recht gut und passte größtenteils zum Thema Farmber bzw. Kopfgeldjäger.

Schlecht:


Bei den negativen Aspekten stimme ich kickdog zu, es gibt in meinen Augen aber noch weitere.

Die Jedi haben scheinbar jedes Gespür für die Macht verloren. In den Filmen und in vielen Romanen spüren Jedi Erschütterungen in der Macht, Fallen usw., jetzt schaffen es Anakin, immerhin der Auserwählte, und Ahsoka nicht einmal ein paar versteckte Farmer unter ihren Füßen zu finden. Zudem merken sie auch nicht einmal dass sich eine Gruppe Kopfgeldjäger an sie heranschleicht.

Felucia als Planet wird mittlerweile immer langweiliger und unlogischer. Laut Star Wars.com gehört Felucia zu den Gossam und somit zur Handelsgilde die wiederum Teil der KUS ist. In Holocron Heist griff Grievous also einen Planeten an der ohnehin schon zur KUS gehört. In Bounty Hunters errichtet die Republik im Orbit von Felucia ein Medcenter und das nachdem sie sich zu Beginn der Staffel von der Planetenoberfläche zurückziehen musste.
Dass jede Andeutung von Verteidigung fehlt macht die Sache nur noch schlimmer.

Außerdem fand ich die Gestaltung der Farmer doch recht langweilig. Bei diesen Figuren hätte man sich doch etwas mehr Mühe und ihnen ein paar mehr Details geben können. So erinnern sie eher an die Aliens aus der Saturn-Werbung.

Grundsätzlich bin ich ja dafür dass TCW brutaler und düsterer wird. Allerdings fand ich die Szene in der Embo dem Piraten-Scout das Genick bricht für das Niveau der Folge und die Ausrichtung als Kinderserie doch schon etwas zu brutal. In einem anderen Rahmen hätte dieses Szene vielleicht besser gepasst, doch hier fand ich sie doch recht Fehl am Platz.
Embos Einsatz gegen den Scout war übrigens auch recht logisch. ;) Der Scout liegt auf einer Klippe und mehrere, vielleicht sogar hundert, Meter über den Farmen. Trotzdem erreicht Embo ihn bevor er auf sein Speederbike springen und fliehen kann.

Wenn ich mir den Inhalt der Folge und auch den der nächsten zwei Wochen ansehe kommt es mir fast so vor als würde es sich bei diesen um Lückenfüller handeln um das Warten auf Bobas Auftritt zu verkürzen. Von Inhalt der aktuellen Folge gibt es aber nichts das einem nachhaltig im Gedächtnis bleiben würde.


Als Note gebe ich eine 4-5, da es sich wie eingangs schon erwähnt um die schlechteste Folge seit langem handelt.
Wir sterben alle! Nehmt euch vor der letzte zu sein der stirbt!
Eine Armee, die aus nur einem einzigen Mann besteht ... aber dem richtigen für diese Arbeit.

Aaron

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6

Montag, 29. März 2010, 17:05

Seltsam, ich fand die Folge merklich unterhaltsamer als so manches in dieser Staffel. Die neuen Kopfgeldjäger waren individuell und gut gemacht, die Kampfkombos konnten sich sehen lassen, die Verneigung vor Kurosawa war schön gemacht, Ahsoka war spitzenmäßig drauf, und visuell war ich mächtig beeindruckt.
Negative Seiten: Die Jedi werden irgendwie immer nutzloser. ;) Ihren Krieg bekommen sie ja sowieso nicht auf die Reihe, aber nun taugen sie nicht einmal mehr als lokale Ordnungshüter gegen ein paar Piraten. Traurig sowas. Dann natürlich die Panzer-Geschichte: Ein normaler Jedi hätte dieses dämliche Rohr doch einfach mit der Macht verknoten oder das Ding wenigstens beim ersten Angriff kurz und kleinschlagen können. Das ist dieses ewige Problem mit Superhelden, das The Clone Wars fast so schlecht löst wie die Superman-Reihe: Entweder sind die Superhelden wirklich super, dann müssen die Gefahren größer und größer werden, oder sie sind völlig inkonsequent super, dann hält sie in der einen Woche ein Elefant nicht auf und in der nächsten schon eine Mücke. Diesmal war offenkundig wieder einmal Mückenwoche. ;)
Und das letzte große Problem natürlich: Die 22 Minuten reichen vorne und hinten nicht mehr, und darüber können Autoren und Regisseure offenbar immer schlechter hinwegtäuschen. Als Folge wirkt eine Geschichte gehetzter als die andere, und TCW wird mehr und mehr zur "Hoppla, jetzt komm ich"-Serie.
Trotzdem, der Unterhaltungsfaktor hat für mich gestimmt. Der Logikfaktor... Nun ja, der hat sich schon irgendwann um 1980 herum im Regenwald von Yavin verlaufen, also was soll's. ;)
You think a little thing like death's gonna slow us down?!
-Han Solo

7

Montag, 29. März 2010, 19:50

Seltsam, ich fand die Folge merklich unterhaltsamer als so manches in dieser Staffel. Die neuen Kopfgeldjäger waren individuell und gut gemacht, die Kampfkombos konnten sich sehen lassen, die Verneigung vor Kurosawa war schön gemacht, Ahsoka war spitzenmäßig drauf, und visuell war ich mächtig beeindruckt.

schön zusammengefasst, das ist genau der Grund warum ich die Folge nicht total schlecht finden konnte
@delta: stimmt, das sie die Dorfbewohner nicht gespürt haben fand ich auch seltsam, sie hätten doch zumindest bemerken müssen, das direkt in der nähe Leben ist.
Zur Zugehörigkeit des Planet, dies könnte man eventuell noch damit erklären, dass sich die Frontlinien während des Krieges verschoben haben und die Republik im Moment die Oberhand in diesem Sonnensystem hat, allerdings macht es dann noch weniger Sinn direkt an umkämpften Gebiet eine Med-Station zu postieren und diese auch noch ohne Schutz dort zu lassen.
Den Tod des Scout fand ich auch irgendwie befremdlich, ich bin der Erste der schreien würde ' TCW ab 16!' allerdings wirkte selbst auf mich dieser Tod recht unnötig und brutal. Wenn Anikan jetzt Hendo von der Klippe hätte stürzen lassen damit hätte ich weniger Probleme gehabt.

Eine Sache frage ich mich aber doch noch, als Obi-Wan meinte man könnte den Bauern nicht helfen, und es wäre ja nicht so schlimm wenn diese von Piraten ausgebeutet würden, war das als weiteres Zeichen gedacht, dass die Jedi immer mehr ihre Ideale verraten (Frieden, Gerechtigkeit, etc.) oder war das nur Mittel zum Zweck für die Authoren?

@Captain Rickover
soweit ich das sehe, hat sich hier eingebürgert, dass sobald die Folge verfügbar ist darüber gesprochen wird.
Außerdem deutet der Satz "Hm, zu dieser Episode bin ich äußerst zwiegespalten, deshalb hier mal Unterteilung in positiv und negativ." schon ziemlich darauf hin, dass ich im folgenden explizit auf die Episode eingehen werde.

Lord Sidious

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8

Dienstag, 30. März 2010, 12:28

Mir hat die Folge eigentlich sehr viel Spass gemacht, abgesehen von einigen Logiklöchern, die ich aber bei TCW inzwischen gewohnt bin.

Was Felucia betrifft kann ich delta1138 und kickdog nur zustimmen, und man hätte diese offensichtliche Diskrepanz ganz einfach lösen können, indem man anstatt Felucia irgendeinen der Millionen von Planeten einer großen Galaxis nimmt. Aber TCW spielt sich anscheinend auf nem kanppen dutzend Planeten ab, völlig nachvollziehbar. :lol:

Das Highlight der Episode waren die Kopfgeldjäger, obwohl Rumi Paramita zu wenig Auftritte hatte und zu blaß blieb. Embo hingegen war sehr cool, und Sugi hat gezeigt, dass es manchmal auch Kopfgeldjäger mit ein wenig Mitgefühl gibt (im Gegensatz zu Cad Bane).

Die Verneigung vor Akira Kurosawa und auch "Die glorreichen Sieben" war echt toll gemacht, auch Felucia selbst war wunderbar anzusehen.

Obi-Wans Darstellung in dieser Folge widersprach ehrlich gesagt dem Obi-Wan, den ich einst kannte. Seine "schei... auf die Farmer"-Einstellung war ja völlig deplaziert und passte schon garnicht zu einem so großen Jedi wie ihm.

Warum Anakin, Ashoka und Obi-Wan zu Beginn der Folge alle in einem poppeligen, anscheinend auch unbewaffneten Schiff im System auftauchen, entzieht sich ja mal jeder Logik. Wozu hat jeder einen schnellen, bewaffneten und wendigen Jedi-Sternjäger, in welchem der beste Sternjägerpilot der Galaxis ohne Mühe die paar Vulture-Droiden vom Himmel geholt hätte?

Drehbuchtechnisch in dieser Hinsicht mal wieder ne 6.

Der Kampf mit Hondo war auch zu lang, ein einfacher Pirat hält den Auserwählten so lange hin?! Sehr unglaubwürdig, und in anderen Situationen hätte Anakin ganz einfach das Rohr des Panzers mit einem Hieb zum Schweigen gebracht, hier aber schlägt er ergebnislos ins Innere des Fahrzeugs. Hatte Hondo in "Dooku captured" nicht auch einen teufelsroten Eidechsenaffen, und keinen grünlich-blauen?

Trotz der doch vielen Kritikpunkte eine launige und unterhaltsame Folge, die ne 3- bekommt.

JM-Talon

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9

Donnerstag, 1. April 2010, 09:07

S02E17: Bounty Hunters - Episodenführer und Videoclip


S02E17: Bounty Hunters - Episodenführer und Videoclip
Donnerstag, den 01. April 2010 um 09:06 Uhr von JM-Talon

StarWars.com veröffentlichte jetzt die Kurzfassung des Episodenführers zu Bounty Hunters mit Informationen zur Folge, den wir Euch hier bei uns übersetzt anbieten. Beachtet dort auch das Foto.Außerdem gibt es die gewohnte Videovorschau....


Aus technischen Gründen wird diese Meldung ohne Bilder, Video etc. angezeigt. Die komplette News findet Ihr hier.


Aaron

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10

Donnerstag, 1. April 2010, 17:16


Jim Cummings über seine Rolle als Hondo Ohnaka
Donnerstag, den 01. April 2010 um 17:15 Uhr von Aaron

Die offizielle Seite beharrt weiter auf ihrem Glauben, die nächste The Clone Wars-Folge wäre neu (April, April?) und berichtet über den Synchronsprecher von Hondo Ohnaka:

In einer ländlichen, abgelegenen Ecke von Felucia schließen Anakin, Obi-Wan und Ashoka ein instabiles Bündnis mit vier tödlichen Kopfgeldjägern, um ein kleines Dorf vor Hondo Ohnaka und seinen Piraten zu beschützen. Doch Hondo hat in der neuen The Clone Wars-Folge Bounty Hunters - ganz der Opportunist und nie bereit, fair zu spielen - seine ganz eigenen Pläne.

Doch auch wenn Hondo prinzipienlos, korrupt, egoistisch und betrügerisch daherkommen mag, so stellt er trotzdem eine Rückkehr zu den klassischen Krieg der Sterne-Archetypen dar, darunter Schurken und Gauner wie Han Solo und Lando Calrissian. Diese intergalaktischen Ikonen haben sich ihren Ruf - in der weit, weit entfernten Galaxis genau wie unter den Fans - vor allem dadurch erworben, dass sie nur ihren eigenen Regeln folgen und das Gut/Böse-Schema regelmäßig durcheinandergebracht haben.

"Die Menschen wollen vom rechten Weg abgebracht werden. Sie lieben Gauner. Sie lieben Piraten. Na ja, zumindest solange die nicht plündern und morden.", meint Jim Cummings, der Hondo in The Clone Wars seine Stimme leiht. "Von Schurken geht eine gewisse Faszination aus, von Bikern, Piraten, Gaunern und all den Robin Hoods dieser Erde. Und Hondo ist toll, ich finde ihn einfach klasse. Er ist kein Superschurke, aber einen Heiligenschein wird er sich so schnell auch nicht zulegen. Er ist der typische liebenswerte Gauner, der nette Spitzbube von nebenan. Man lädt ihn ab und zu gerne mal zum Essen ein und weiß gleichzeitig, dass man hinterher besser das Familiensilber zählen sollte."

Denn auch wenn Hondo den Jedi-Rittern und den Helden der Republik regelmäßig Probleme bereitet, ist er doch ein relativ sympathischer Bösewicht, trotz seiner Neigung zu Betrügereien, Verrat, Hinterhältigkeit und Boshaftigkeit. Und überhaupt macht all das eben seine Persönlichkeit aus.

"Hondo ist ein Schausteller. Er hat ein wenig etwas von Charles Bronson oder von Harry Mudd aus Raumschiff Enterprise: Er begrüßt einen mit unglaublicher Freundlichkeit, und als nächstes merkt man: Huch, die Uhr ist weg. Er ist ein Trickbetrüger und ein guter Taktiker. Wenn es etwas zu erledigen gibt, kriegt er es geregelt. Und wenn es mal etwas schwieriger wird, was soll's. Wobei er dann wohl eher auf sein Köpfchen setzt als auf bloße Feuerkraft. Und wenn es am Ende ans Abrechnen geht, wird er mit Sicherheit ein klein wenig mehr vom Kuchen abbekommen haben als alle anderen, ohne dass die das auch nur merken. Und natürlich ist er ein Opportunist: Er sieht sich die Risiken an, wägt Gewinne und Verluste gegeneinander ab, und wenn er merkt, dass sich die Lage zu seinen Ungunsten verändert, heißt es für ihn: Ab durch die Mitte."

Cummings hat als Synchronsprecher die ganze Palette durchlaufen, von Winnie Puh (und Tigger) über Robot Chicken bis zu Comic-Superhelden. Die Arbeit an The Clone Wars hat er in vollen Zügen genossen, weil es ihm der Produktionsprozess ermöglicht, eine andernfalls kleinere Nebenrolle in der Welt des Kriegs der Sterne in voller Bandbreite darzustellen, sie zu erweitern und voll anzureichern.

"Der Produktionsprozess bei The Clone Wars ist toll, ich bin wirklich begeistert, weil es nicht viele Produktionen gibt, bei denen alle Schauspieler gleichzeitig in einem Studio arbeiten. Das ist wirklich sehr selten geworden. Manchmal kann man mit einem Assistenten arbeiten, aber die meiste Zeit liest man allein seine Dialoge vom Blatt, und das ist die reinste Roboterarbeit. Aber wenn andere Schauspieler mit dabei sind und man wirklich zusammenarbeitet, kann man sich gegenseitig die Bälle zuspielen. Das macht die Arbeit zu dem, was sie sein sollte, einem lebendigen, organischen Prozess. Und wenn einem eine Idee kommt, wie sich die Geschichte vielleicht verbessern ließe, werden diese Anregungen mit offenen Armen aufgenommen. Das ist wie ein Eintopf, in den jeder eine Zutat geben darf. Ich persönlich komme aus der Theaterwelt und habe an einer guten Millionen Stücke mitgewirkt, und es wäre ja nun wirklich auch relativ schwierig, Rodgers' und Hammersteins Oklahoma! mit nur einem Schauspieler auf der Bühne zu bringen. Die The Clone Wars-Methode ist da einfach viel bereichernder."
Hondo
Um Hondos unverkennbare Stimme zu finden - eine kühle, selbstbewusste Mischung aus einem aalglatten Verkäufer und einem harten Söldner -, ließ sich Cummings von den Helden seiner Kindheit inspirieren.

"Es gibt Akzente, die gleichsam vertraut, aber auf gewisse Weise auch fremdartig klingen, so wie bei römischen Zenturionen, die in Gladiatorenfilmen meist mit britischem Akzent sprechen. Solche Standards machen es möglich, das Publikum wissen zu lassen, dass diese Person ein 'Anderer' ist, mit dem jedoch gleichzeitig noch eine Identifizierung möglich ist. Man hat einen Bezug zu dieser Person.", mein Cummings. "Bei Hondo habe ich mich an dem Schauspieler orientiert, der mich schon immer fasiniert hat, an Yul Brynner. Als Kind dachte ich noch, 'woher zum Geier kommt dieser Kerl?' Trotzdem war er sowohl als König von Siam glaubhaft wie als Cowboy in Die glorreichen Sieben oder als Roboter in Westworld. Ich kann Yul Brynner nicht gut imitieren, aber wenn man jemanden schlecht imitiert, wird daraus eine neue Stimme, eine neue Figur. Also habe ich meine schlechte Yul-Brynner-Imitation etwas angerauht, und das Ergebnis ist Hondo. Aber ich versuche, nicht zu sehr darüber nachzudenken. Aus meiner Sicht sollte man seinen Instinkten immer vertrauen.

Soweit also die seltsam zeitversetzte offizielle Berichterstattung. Bounty Hunters läuft dann letzte Woche in England...
Wer bessere Krieg der Sterne-Aprilscherze als diese offizielle Zeitverzerrung sehen will, dem sei die Ankündigung weiterer Traviss-Romane, eine neue Spielerklasse in The Old Republic und der längst überfällige Start einer Jar-Jar-Detektivserie empfohlen.
Alles, was SWU heute berichtet, ist - anderslautenden Leserreaktionen zum Trotz ;-) - hingegen selbstredend völlig korrekt...


Klon CC-7567

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Lieblingsepisode: Episode II - Angriff der Klonkrieger

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11

Donnerstag, 1. April 2010, 20:44

Freu mich schon auf die folge. :D

wird bestimmt spannend da Anikan und Obi-Wan schon vorher auf Hondo und seine Jungs gestoßen sind.

Hoffentlich gibt es wider bei den Piraten Querschläger und Intrigen,
"Drücken sie einfach auf´s Knöpfchien"-Sorch zu Boss

JM-Talon

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12

Samstag, 3. April 2010, 07:00

S02E17: Bounty Hunters - Episodenführer und Videokommentar


S02E17: Bounty Hunters - Episodenführer und Videokommentar
Samstag, den 03. April 2010 um 07:00 Uhr von JM-Talon

Nach der gestrigen Ausstrahlung in den USA hat StarWars.com den ausführlichen Episodenführer zu Bounty Hunters online gestellt.Unsere Fassung des ausführlichen Episodenführers findet Ihr im Laufe des Tages hier bei uns.Ebenfalls online ist der Episodenkommentar via Video....


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Captain Rickover

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13

Sonntag, 4. April 2010, 00:28

Die Folge sieht doch schon sehr vielversprechend aus, zumindest besser als die Mando-Episode (die für mich der bisherige Tiefpunkt der 2. Staffel ist). Die Kopfgeldjäger gehen ja richtig ab, vorallem Embo oder Endo wie er heißt. Panzerhut und zugleich Killer-Freesbee (erinnert mich an den Killerhut in James Bond - Goldfinger). Den Kerl, Embo oder Endo, find ich richtig klasse, ist für mich der coolste Kopfgeldjäger seit langem (finde ich sogar noch besser als Cad Bane). Den Gartenzwerg in seinem Droidenanzug finde ich auch noch gut. Die Idee dahinter erinnert mich an zahlreiche japanische Anime-Serien, wo Menschen in riesigen Robotern gegeneinander kämpfen. Falls das die Inspirationsquelle war, ist auch da seine nette Verbeugung.

Die Farmer sehen dagegen richtig nett hilflos aus, passen aber vom Design her sehr gut zur Landschaft Felucias. Weiß man, ob das eine einheimische Spezies sein soll? In TFU sehen die Felucianer zwar anders aus, aber Felucia wäre ja nicht der erste Planet auf dem sich gleich mehrere intelligente Spezies entwickelt haben (z.B. Mon Calcamari und Quarren auf Mon Calamari - oder Dac, wie diese Welt seit geraumer Zeit genannt wird).

Die politische Situation Felucias wird offenbar immer verwirrter. Zuerst von den Separatisten besetzt, dann von der Republik erobert, dann von den Separatisten wieder zurückerobert (wie in der ersten TCW-Folge der 2. Staffel zu sehen) und jetzt offenbar wieder von den Separatisten aufgegeben (abgesehen von der Droidenraumjäger-Station) und die Republik will ihn wieder zurück. Es wundert mich nur, das Skywalker und Kenobi nicht auch eine Flotte mitgebracht haben. Womöglich hatten sie aber wirklich geglaubt, Felucia sei von den Separatisten wieder verlassen worden. Vielleicht kam eine vermeintlich "zuverlässige Information aus sicherer Quelle" aus dem Büro des Kanzlers? Schade, das man über die Situation Felucias nichts erfährt. Das gilt leider auch für fast alle anderen Welten in TCW wo Schlachten stattfinden. Ein weiterer Mangel der 22 Minuten Sendezeit.

14

Sonntag, 4. April 2010, 21:22

Super Episode!
Eine gelungene Hommage an Shichinin no Samurai.

An die, die sich über Logikfehler etc. gestört fühlen, müssen die Folge einfach als das sehen was sie ist, eine
20-minütige Nacherzählung von Sieben Samurai.
"A year ago... A cold October night... A broken down car on a dirt road... A man... A girl...
Madness... Pain... and the Shadows... My God, the Shadows!"

15

Dienstag, 6. April 2010, 02:21

ich hab gerade die Folge nochmal gesehen, fängt ja erst wieder ganz gut an, aber mit sind nochmal ein paar gröbere Dinge aufgefallen:

  • Als sie das Sillum sehen, sagt Obi-Wan, dass das eine der wertvollsten Pflanzen der Galaxis ist, aufgrund der Heilwirkung und auch Hendo wird ja einen Grund dazu haben, warum er einen Anteil der Pflanzen haben will.
    Allerdings sagt der Cheffarmer, dass das Anbauen von Sillum nicht gerade erträglich sei, und sie deshalb auch nix abgeben können. Also entweder lügt der Farmer, oder aber was ich wahrscheinlicher finde, zieht die Republik die Farmer gnadenlos ab. Die kaufen denen das Zeug weiter unter Wert ab, und machen ordentlich Profit.
  • "Can't you see, these are jedi. We are saved" das sagt der Cheffarmer als die Jedi mit den Kopfgeldjägern zusammentreffen. Also haben die Jedi in der Galaxis immer noch den Ruf Beschützer des Friedens und der Gerechtigkeit zu sein. Nur anscheinend haben die Jedi dieses Ziel schon länger völlig aus den Augen verloren und sind arrogant geworden. Sieht man wie schon gesagt daran, dass Obi-Wan dem Ziel Report zu erstatten eine höhere Priorität einräumt als den Leuten zu helfen, obwohl durch diese Entscheidung wahrscheinlich Individuen verletzt oder getötet werden. Das ist Arroganz. Das sieht man auch daran, dass Obi-Wan Hendo sogar Geld anbietet um sein Ziel zu erreichen, obwohl Hendo nicht gerade zu den "Guten" zählt.

Wenn man dieses Motiv der nicht mehr dem "Kodex" entsprechend handelnden Jedi besser heraus gearbeitet hätte, sodass man dies nicht als Logikfehler abtun kann und auch dieses Motiv nicht direkt in der nächsten Episode kontrastiert hätte, wäre diese Episode wesentlich besser und glaubwürdiger gewesen.
Allerdings kommt da wohl der Faktor zum Tragen, dass TCW eine Serie für Kinder und Jugendliche ist, also gibt es das Schema Jedi gut, KUS, Droiden böse.

BTW: Warum sind im Moment immer die ersten 5 Minuten der Folge gut, und danach flacht sie ab? Ist hier so und in E18 auch...

@Captain Rickover: Stimmt es wäre schön, wenn man etwas über den Verlauf des Krieges erfahren würde, könnte man doch eigentlich bei starwars.com zu jeder Episode als Dokumentation (muss ja kein Video sein) die aktuellen Änderungen im Krieg angeben. Allerdings müsste dazu dann wohl auch erstmal ein Konzept bestehen, woran ich zweifel würde.

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