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Ace Azzameen

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Beiträge: 1 637

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61

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 13:53

Nach der wirklich tollen Folge vom letzten Mal, war diese leider wieder ein kleiner Abstieg.
Das fällt schon zu Anfang auf, wo Anakin wieder auf kindische Art und Weise seinem Padawan mehrfach ins Wort fallen muss und ihr dann hinterher auch noch die Schuld dafür gibt. Dieser Streit hatte wirklich Kindergarten-Niveau.

Die Taktik der Jedi mit zwei Padawanen die Fabrik anzugreifen während die eigentlichen Jedi nur für die Ablenkung sorgen macht die Sache auch nicht viel besser.
Ich weiß dass es unrealistisch ist, sich in diesem Kindercartoon mal ein paar vernünftige Eliteeinheiten zu wünschen, aber hätten sie dann nicht wenigstens einen echten Jedi statt zweier Kinder in diese Anlage bringen können?
Und dann gleich darauf der nächste schlechte Witz: "Wie ihr bereits wisst, kann ich Befehle befolgen." Wen will sie denn bitte mit dem Spruch verarschen? *hier den Wand-Smiley hindenken*

Die Schlacht sieht aber gar nicht übel aus. Droiden am Boden, Geonosianer in der Luft. Der Einsatz von Panzern und Raketenwerfern. Das ist mal ein richtiges Gefecht.
Auch der Auftritt der neuen Kampfpanzer verspricht eine Menge Spannung. Als die Panzer loslegen bricht wirklich ein richtiges Inferno los und der Zuschauer könnte wirklich denken, dass sich hier das Blatt wendet. Das heißt, wenn wir hier nicht von TCW sprechen würden.
Das sich die Panzer dann aber so dermaßen einfach in eine Falle locken lasse, ist schon wieder ziemlich dumm dargestellt.

Das zeitgleiche Infiltrieren der Basis ist dagegen wieder ziemlich flach. Da ist ein Bau voller Geonosianer und als einer von denen aufwacht hat er nichts Besseres im Kopf als den beiden Jedi allein(!) zu folgen? :rolleyes:
Und dann schickt man auch noch statt eines Trupps schwerer Kampfdroiden einen riesigen Panzer in eine zu schützende Anlage. Der ist doch genauso gefährlich für die Geräte wie die Jedi selbst. Noch dazu kann ich nicht verstehen was so Super an diesen Panzern sein soll, wenn ein Jedi die Panzerung mal eben filitieren kann. Da hat eine Sicherheitstür aus Episode1 aber deutlich mehr leisten können.
Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, dass wir nach Helms Klamm nun auch noch die Vernichtung von Barad Dur sehen dürfen?

Die drei Minuten für die Verschüttungsszene wirkten auf mich auch eher überflüssig. Wenn dann hätte man daraus gleich einen ordentlich Story-Arc machen sollen. In der kurzen Zeit baut sich dabei doch überhaupt keine Spannung auf.

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Meisterin Kenobi

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Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

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62

Samstag, 2. Januar 2010, 18:12

Zitat

Zu welcher Einheit gehörten die Klonsoldaten am Anfang der Folge bei der Lagebesprechung?
Ich denke du meinst die Klonsoldaten mit den grauen Rüstungen und gelben Streifen, die in Landing at Point Rain schon an der Seite von Ki-Adi-Mundi kämpften. ZU welcher Einheit diese Soldaten gehören ist noch nicht bekannt,...


Ja genau, diese Soldaten meinte ich. Vielen Dank! Und natürlich, die waren in der vorherigen Episode ja auch schon zusehen. Ich sollte wohl mal besser aufpassen. :D

Diese Folge war nicht ganz so gut wie „Kampf und Wettkampf“.

Der Anfang der Folge hat mich etwas gestört, das Anakin Ahsoka während der Lagebesprechung immer unterbrochen hat. Ich sah da kein Grund für. Es war für mich nur albern und lächerlich.

Durch die Kampfpanzer kam etwas mehr Spannung auf, aber vom Design her fand ich sie nicht sehr gut gemacht. Wie Luminara und Anakin diese Panzer dann in die Schlucht stürzen ließen, war eine sehr gut Idee und sah auch sehr gut aus, nur frage ich mich, wie die beiden sich dort von unten festhalten konnten.

Ebenso fand ich es ein wenig seltsam, dass Barriss schon die ganzen Tunnel kannte und auswendig lernen konnte. Die Jedi wussten doch erst seit kurzem von der Waffenfabrik und schon ist alles bekannt. Naja.

Was ich jedoch sehr schön fand war, dass man die Unterschiede der beiden Meister-Padawan Beziehungen gut sehen konnte, besonders als Luminara und Barriss auf Geonosis gelandet waren und auf die beiden zugingen und Anakin und Ahsoka sich am streiten waren.

Einerseits war klar, dass Barriss und Ahsoka nicht sterben, aber ich hatte dennoch eine Gänsehaut, als die Waffenfabrik hoch ging und die beiden im Panzer waren. Die Musik war in der Szene sehr passend und gut gemacht.
Aber ich fand es auch ein wenig komisch, dass gleich einer dieser Kampfpanzer reingeschickt wurde, um die beiden aufzuhalten. Man hat ja gesehen, was ein Schuss anrichten konnte, die ganze Waffenfabrik wurde zerstört. Es hätte ja auch ein Schuss von den Droiden daneben gehen können. :rolleyes:

Luminara hat zwar recht, die Jedi müssen loslassen können, aber mich störte, dass sie Barriss sofort aufgegeben hatte. Sie hat doch gespürt, dass sie lebt. Sie spürte zwar auch, dass sie schwächer wurde, aber sie lebte doch noch! Und man hat doch gesehen, wie schnell die Trümmer mit Hilfe der Macht weggeräumt werden konnten und wie schnell sie die beiden finden konnten. Es kam mir auch nicht so vor, als ob da sehr viel Zeit dazwischen lag. Wenn doch noch die Chance besteht jemanden zu retten, dann sollte man es auch versuchen. Wenn es jetzt schon Tage gedauert hätte und die Chance, sie lebend zu finden, drastisch gesunken wäre, dann wäre es was anderes gewesen, aber in dieser Situation? Mich hat das Gerede von Los lassen in dieser Szene sehr gestört.
Dennoch war die Bemerkung von Luminara, dass sie bereit wäre, Barriss gehen zu lassen wenn es soweit ist, gut und auch die Frage an Anakin, ob er es auch bei Ahsoka wäre, fand ich sehr schön. Dabei kann man sehr gut sehen, dass Anakin diese Probleme mit Bindungen hat. Jetzt nicht mehr nur bei Padmé, jetzt auch noch bei Ahsoka.

Das Ablenkungsmanöver von Anakin und Luminara wurde auch sehr gut dargestellt. Auch sehr schön, dass auch Geonosianer mitgekämpft haben und nicht nur Droiden. Der Kampf war auch sehr sehenswert.
Die Animationen waren auch wieder top. Ich hatte mir gestern noch ein paar Folgen aus der ersten Staffel angesehen und dabei war die Verbesserung der Animation noch deutlicher zu sehen. Weiter so!

Morgen geht es ja endlich weiter. Bin schon sehr gespannt und werde wieder einschalten.
Jango Fett: "Do you like your army?" Obi-Wan: "I look forward to seeing them in action." Jango Fett: "They'll do their job well. I'll guarantee that."

watto05

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  • »watto05« ist männlich

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Lieblingsepisode: Episode III - Die Rache der Sith

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63

Mittwoch, 6. Januar 2010, 13:53

Für mich keine schlechte Folge, aber keine überaus gute.

Schön waren die Unterschiede zwischen Luminara Unduli und ihrem Padawan und Anakin und eben Ahsoka. Während Luminara eine totale Respektsperson ist, muss Anakin der aufmüpfigen Ahsoka immer wieder zeigen wie der Hase läuft.
Als die beiden sehr jungen Jedi (hätte Luminara nicht auch das Geflecht auswendig lernen können?) wiederkehren wird Ahsoka recht herzlich empfangen, der andere Padawan verkündet lediglich dass der Auftrag erfolgreich ausgeführt wurde.
Luminara sagt dann indirekt, dass Anakin wohl nicht auf Ahsokas möglichen Tod vorbereitet sei. Man sieht doch wie sehr er an Snips hängt, was ein Jedi eigentlich nicht sollte. Vielleicht war das auch schon eine Anspielung auf die Zukunft.

Ansonsten war die Schlacht gut dargestellt, ein bisschen unrealistisch wurde es dann vielleicht als eben der eine Geonosianer den Jedi alleine folgen will.
Boota da nolya! Hi chuba da nago?

64

Donnerstag, 11. Februar 2010, 23:24

Die Folge lief noch keine zwei Minuten, da hatte sie mich schon maximal verärgert.
Beim ersten Mal Ansehen war der Ärger über diese ersten beiden Minuten so groß, dass ich den Großteil der restlichen Folge nicht mehr genießen konnte.

Die Rede ist natürlich von Ahsokas Einsatzbesprechung.

Im Verlauf des "TCW"-Films wurde zwischen Anakin und Ahsoka ganz klar eine Meister-Padwan-Beziehung etabliert, in der er ihr zuhört, ihr Vertrauen schenkt und sie erstmal machen läßt.
Diese grundsätzliche Linie wurde dann auch über die erste Staffel und dem Anfang der zweiten Staffel weitergefahren.

Was also soll jetzt bitte dieser Quatsch? X(
Ich habe ja gar nichts dagegen wenn es zwischen den beiden zu Streitigkeiten und Krisen kommt (in "Storm over Ryloth" sehr ansprechend gemacht), aber es sollte doch schon glaubwürdig herbeigeführt sein und nicht so’n dummer plumper Kinderquatsch, wo Anakin ständig ohne jeden Grund dazwischen quasseln muß. X(

Ich hasse es wie die Pest wenn Charaktere und ihre Beziehungen zueinander mit Gewalt verbogen werden um eine bestimmte Story zu ermöglichen und das ist hier m.E. ganz klar geschehen.
Wie ich sagte diese ersten zwei Minuten haben mir beim ersten Mal Anschauen jede Freude an der Folge genommen.

Luminaras und Barriss‘ Auftauchen war gut und recht lustig inszeniert --> „Ist es mal wieder soweit.“ :D
Dass Luminara Barriss anweisen muß sich vorzustellen läßt btw. tief blicken.

Der Knicks von Barriss und ihre völlig überzogene Grußformel war dann auch witzig, - und Anakins und Ahsokas Gesichter dazu.
Gut, dass sich Ahsoka davon nicht hat aus der Ruhe bringen lassen und Barriss dann einfach die Hand gegeben hat.

Barriss Offee finde ich nicht so glücklich gestaltet. Zumindest ihr Gewand war im Film wunderschön; das kommt in der "TCW"-Figur überhaupt nicht zu Ausdruck.
Irgendwie wirkt die Figur auch etwas eckig auf mich.

Ich sehe den Reiz den eine Team Ahsoka – Barriss verbunden mit einer eventuellen Freundschaft hat, aber leider entsteht dabei imo der Eindruck, dass Ahsoka und Barriss Altersgenossen wären.
Barriss ist jedoch in etwa so alt wie Anakin (und ihre erste Begegnung mit ihm scheint mir recht interessant gewesen zu sein, nachdem ich vor kurzem ein paar Seiten von "Der Sturm zieht auf" angelesen habe). Irgendwie ist es da auch etwas schade, dass man nun wohl nichts aus Anakin-Barriss macht, was imo auch durchaus interessant hätte werden können.
Soll das Wiedersehen, von dem Anakin spricht, eigentlich eine direkte Anspielung auf die gemeinsame Mission auf Ansion sein?

Läßt man mal den nicht zum Ausdruck kommenden Altersunterschied zwischen Ahsoka und Barriss außer Acht muß ich sagen, dass sie mir als Team in dieser (und der übernächsten) Folge gefallen haben, - die Chemie stimmt.

Luminara hat einen tollen Plan in der Tasche, der aus einer Geheimmission zur Sprengung der Droidenfabrik sowie einem Ablenkungsmanöver mit schweren Waffen besteht.
Luminara teilt also die Gruppen ein und die Aufgaben zu und erweckt damit Anakins Unmut.

Anakins emotionales Engagement lenkt natürlich prima von der Frage ab ob Luminaras Plan in seiner konkreten Ausgestaltung überhaupt sinnvoll ist. Ich will mir den Luxus dennoch mal gönnen.
Sachlich bin ich hier doch durchaus dazu geneigt Anakin zuzustimmen; die Mission kann sehr schnell zu einen Selbstmordkommando werden (insb. da überhaupt nicht abzusehen ist inwieweit die Geonosianer in den Tunneln sich ablenken lassen) und insbesondere die Entscheidung ein Team zusammenzustellen von dem man nicht weiß ob die beiden Mitglieder überhaupt erfolgreich zusammenarbeiten können, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Da offenbar nur Barriss sich das Labyrinth eingeprägt hat, ist sie notwendiges Teammitglied, aber wieso wird sie nicht von Luminara begleitet (läßt man die dramaturgische Erklärung mal außer acht), - da hätte man dann ein Team von dem man wüßte, dass es harmoniert.
Ein reines Padwan-Team auf diese Sprengmission zu schicken macht für mich auch aus dem Gesichtspunkt keinen Sinn, dass dieser Auftrag in der Anlage der schwierigere zu sein scheint.
In der Sache denke ich also, dass Anakin recht hat und Luminara und Barris hätten gehen sollen während er mit Ahsoka die Ablenkung hätte übernehmen können.

Ahsokas Kommentar, dass die verläßliche Barriss die Sache schon schaukeln würde fand ich lustig und ich konnte Anakins finsteren Gesichtsausdruck gut verstehen, als Luminara ihn einfach überfahren hat.

Der Kracher kommt dann aber noch, als Ahsoka und Barriss losgelaufen sind.
Luminara: „Glaubt ihr Ahsoka ist dem nicht gewachsen?“
Ähm, ja......das wäre ja dann doch etwas gewesen was sie vorher mit ihm hätte besprechen müssen.
Ich finde Luminaras Verhalten reichlich anmaßend, - welche Qualifikation (bis auf die eine gemeinsame Mission) hat sie denn bitte Ahsoka für irgendwelche Mission einzuteilen (hier darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass Ahsoka einige Jahre weniger Erfahrung hat als Barriss)?

Es ist wieder der gleiche Mist wie in Episode II:
Obi Wan sagt, dass Anakin noch nicht bereit sei für eine Mission und Yoda und Mace überstimmen ihn einfach.
Wenn Anakin das auch noch mitbekommen hätte, hätte er den „Beweis“ dafür gehabt, dass Obi Wan ihn ausbremst und nicht weiterkommen läßt.
Bei dem von den Jedi verwendeten System steht imo in erster Linie dem Meister die Beurteilung zu wozu sein Schüler bereit ist und wozu er nicht bereit ist.
Es kann nicht sein, dass da plötzlich Hinz und Kunz vorbeikommen und den Lehrer mal einfach überstimmen können, wenn es gerade so in den Kram paßt.

Die anrückenden Republikstreitkräfte haben mir gefallen, - besonders wie Anakin und Luminara zwischen den Klonen marschieren.
Anakin: „Die haben einiges an Droiden aufgefahren.“
Luminara: „Nunja, es ist ja auch eine Droidenfabrik.“
Anakin: „So lange wir sie schneller plattmachen, als sie sie produzieren, sieht es gut für uns aus.“
Luminara: „Ich mag eure simple Logik, Skywalker.“ :D
Das war wirklich ein sehr schönes entspanntes Gespräch.
Die Musik war top.

Die Kampfdarstellung war erneut sehr gelungen, - besonders haben mir hier die Geonosianer gefallen, die unterstützend aus der Luft angegriffen haben.
Die Droidekas haben diesmal leider keine besonders gute Figur gemacht, - in "LOE" werden glaub ich auch Droidekas von Klonen erledigt, weiß noch jemand mit welchen Waffen?

Ich bin auch etwas erstaunt, dass sich die Republik überhaupt auf diese Brückengeschichte einläßt, - sinnvoller erscheint mir die Fabrik von den anderen Seite anzugreifen nachdem man den Schild ausgeschaltet hat.
Aber die Brücke soll sich dann ja später als Glücksfall für die Republik herausstellen.

Die Superpanzer der Separatisten haben mir ziemlich gut gefallen: sie griffen schön das aus Episode I bekannte typische Handelsföderations-Design auf und ihr Schußmodus hat mich sehr an "Galactic Battlegrounds" erinnert.

Wie Anakin dann die Brücke sprengen will und zu Luminara meint, dass alles sorgfältig vorbereitet sei, war ziemlich lustig.
Dass Anakin und Luminara dann mit bloßen Händen unter der Brücke bringen war etwas übertrieben, hier hätten irgendwelche Werkzeuge (oder vielleicht auch nur ein unter der Brücke über die Schlucht gespanntes Seil) sicher nicht geschadet.
Es war auch ein bißchen schade, dass sich die Superpanzer ohne Not auf die Brücke haben locken lassen, aber in "Star Wars" hat man auch schon albernere Dinge gesehen.

Wie Ahsoka und Barriss in das Tunnelsystem eindringen indem sie dieses riesige Stück Felsen herausschneiden war etwas sehr einfach aber zu verschmerzen.
Im Tunnelsystem selbst war es dann tlw. ganz schön gruselig (da lagen Skelette auf dem Boden), - also ich würde mich da nicht unbedingt herumschleichen wollen.
Und dann diese Geräusche und die schlafenden Geonosianer.....

Wie Barriss dann plötzlich die Hand von dem einen schlafenden Geonosianer auf der Stirn hatte und Ahsoka zurückkommen und den Arm halten mußte, damit Barriss weiterkriechen konnte, war ziemlich spannend.
Da der Geonosianer dann jedoch trotzdem aufwacht, war die Mission eigentlich in diesem Moment gescheitert, - schwer vorstellbar, dass Ahsoka und Barriss noch aus dem Tunnelsystem herausgekommen wären, wenn er die anderen Geonosisaner geweckt hätte.

Der Reaktorraum hat entfernt an den zweiten Todesstern erinnert, - sah gut aus.
Ziemlich schwachsinnig fand ich es einen riesigen Panzer zur Abwehr von zwei Jedi (Hat was von "mit Kanonen auf Spatzen schießen") in einen so wichtigen Raum einzusetzen. Da hätte auch durch einen „Unfall“ der Reaktor zerstört werden können.
Cool waren hingegen die Geonosianer, die die Bomben wieder eingesammelt haben und sich dann wieder in die Tunnel verzogen haben (und zwischendurch noch Ahsoka gegen die Reaktorverkleidung geschleudert haben), - kleine miese Drecksratten.
Der Taktik-Droide schien mir eher überflüssig zu sein. Seine Zerstörung lief nach dem mittlerweile gut bekannten „Taktik-Droiden-Witz“- Schema ab, - war diesmal nicht ganz so gelungen.

Wie Barriss aus der Luke vom Superpanzer geguckt hat sah ganz ulkig aus.

Lachen mußte ich dann ja, als auch Ahsoka in den Panzer kommt:
Ahsoka: „Und was machen wir jetzt?“
Barriss: „Ich weiß nicht was wir tun könnten ohne die Bomben.“
Tja, eigenständiges kreatives Denken und Improvisation stehen nicht auf Meisterin Luminaras Lehrplan, was? :D

Mal wieder ein Beweis dafür, dass sich der Gehorsamkeitsfanatismus der Jedi nicht damit verträgt starke Persönlichkeiten heranzubilden, die eine Situation eigenständig beurteilen und autark funktionieren können, - dummerweise ist genau das aber das Kerneinsatzgebiet der Jedi.

Sehr passend ist es da dann natürlich, dass dann Ahsoka die Idee kommt wie man die Mission doch noch zu Ende bringen kann.

65

Donnerstag, 11. Februar 2010, 23:27

Die folgende Minute gehört sicherlich zu den emotionalsten Momenten in "TCW" bisher.
Ahsokas Abschied von Anakin treibt einem fast die Tränen in die Augen.
Ahsoka: „Tut mir leid Meister, wir kommen hier nicht raus.“
Dann der Schuß, die Explosion, der zurückgeschleuderte Panzer, die geschockten Reaktionen von Anakin und Luminara, die großartigen Bilder der in sich zusammenstürzenden Droidenfabrik....und das alles zu dieser phänomenalen Musik.
Wirklich absolut TOP.

Schade, dass sich diese grandiose Szene ausgerechnet in dieser Folge befindet, sie schreit eigentlich geradezu nach ganz hohen Wertungen.

Leider verpaßt man hier wieder die Gelegenheit für einen schönen Cliffhanger.
Das wäre ein echtes Paukenschlag-Ende gewesen und man hätte es bis zur nächsten Folge kaum abwarten können.
Was danach kommt ist aber auch interessant und gehört thematisch schon zur Folge dazu, so dass man die Entscheidung die Folge zu einen "Happy End" zu bringen durchaus verstehen kann.

Um Luminaras Haltung direkt nach der Zerstörung der Fabrik mal kurz festzuhalten (ist ja wichtig):
Sie sinkt auf die Knie, glaubt zu wissen dass eine Rettungsoperation aus Zeitgründen keinen Sinn mehr ergeben würde und wäre darum sich selbst auf die Schulter klopfend wie toll sie doch loslassen kann nach Hause gegangen und hätte die beiden Padawane elendig ersticken lassen.
So ist es doch! X(

Und Anakin?
Ich finde er wirkt entschlossen und er ist eben bereit alles zu versuchen die beiden Padawane zu retten bevor er sie einfach so aufgibt,.....ich kann daran nichts schlimmes finden, es ist im Gegenteil genau das was ich von jedem normalen Menschen erwarten würde (ganz besonders natürlich dann, wenn ich mir vorstelle, dass ich unter einen Berg Trümmern verschüttet sein könnte).
Dem hohlen und zu dieser Zeit völlig unpassenden Geschwätz von Luminara muß Anakin natürlich kräftig was entgegensetzen.

Mit dem Loslassen beschäftigt man sich, wenn jemand wirklich gestorben ist, aber zuvor ist in der hier gezeigten Situation tagelanges Graben angesagt.

Schön, dass man relativ schnell sieht, dass beide Padawane noch am Leben sind.
Ahsoka heitert die schwierige Situation dann ja erstmal mit Galgenhumor („Keine Sorge, bevor wir hier verhungern, sind wir schon lange erstickt.“ :D) auf und macht sich dann sofort an die Arbeit eine Kommunikationsverbindung zu ihrem Meister herzustellen, - großartig von Ahsoka.

Nach einiger Zeit ist Barriss dann dabei sich aufzugeben „Was jetzt mit uns geschieht, ist nicht mehr wichtig.....“.
Ähm, ja...... vielleicht weiß sie ja, dass ihre Meisterin Luminara in solchen Situationen einfach nach Hause zu gehen pflegt, da ist es natürlich sinnvoll mit dem Leben abzuschließen......
Nein, in mir schüttelt sich alles bei dem Gedanken und ich kann da nur mit Kirk Douglas sprechen und sagen: „Ich will nichts zu tun haben mit diesen Selbstmörderclub.“

Ahsokas Botschaft an Anakin war wieder sehr schön:
Ahsoka: „Meister, ich weiß ihr seid da oben und ich weiß ihr sucht nach mir.“
Ist schon schön, wenn man jemanden hat bei dem man sich darauf verlassen kann, dass er alles unternimmt einen zu retten, - ich frage mich ob Barriss in diesem Moment nicht gerne das gleiche über Luminara hätte sagen können.

Die Padawane werden dann schließlich also gerettet und das Wiedersehen ist sehr schön, - besonders wo Anakin und Ahsoka sich gegenseitig nocheinmal das Vertrauen aussprechen.

Und Luminara?
Tja, die lag ja nun offensichtlich falsch.
Und was tut man wenn man falsch liegt?
Nun, wenn man Größe beweisen will, gesteht man diesen Fehler ein.
Luminaras Tenor müsste dann in etwa wie folgt lauten: „Vergebt mir Skywalker, ich bin ein altes Rindvieh und hätte die Padawane elendig sterben lassen, ich bin dankbar, dass ihr auf eine Rettungsoperation bestanden habt.“ ;):D
Was tut Luminara stattdessen?
Sie verdreht erstmal die Tatsachen und behauptet, dass ja alles ganz anders gewesen ist und als wenn das noch nicht reichen würde fängt sie schon wieder mit ihrer Loslassen-Masche an (die zu keinen Zeitpunkt der Folge gefragt war) und macht Anakin doch tatsächlich noch Vorhaltungen und Vorwürfe und versucht ihn zu belehren. X(

Anakins Gesichtsausdruck bei dem Geschwafel von Luminara spricht Bände und ich kann ihn sehr gut verstehen.
Man braucht sich imo nicht zu wundern wenn Anakin die Jedimeister nicht ernst nimmt, wer würde diese Figuren schon ernst nehmen?

Fazit:
Die Folge ist nicht so leicht zu bewerten.
Wie gesagt zu Beginn der Folge hat mich das konstruierte Verhalten von Anakin und Ahsoka genervt welches imo ihren Charakteren und ihrer Beziehung widersprochen hat.
Auf der anderen Seite gibt es ein sehr positives und starkes Element und das ist die enorm emotionale Zerstörung der Droidenfabrik sowie die Reaktionen darauf.
Ich denke es ist fair, wenn man sich diese beiden Elemente gegenseitig ausgleichen läßt.
Was dann von der Folge bleibt ist meistens recht unterhaltsam und gewürzt mit ein paar netten Einfällen, manchmal ist es aber auch etwas öde.
Potential war zu deutlich mehr vorhanden, aber ich bewerte die Folge nun als noch etwas schwächer als "Senate Spy" und bezeichne sie als knapp zufriedenstellend unterhaltsam. Macht 6 von 10 Punkte.