Daran beteiligt??? Bist du etwa selbst ein Synchronsprecher, führst du Synchronregie oder was machst du?
Nein, bin kein Synchronsprecher, sondern war im Hintergrund mit an den Dialogbüchern beteiligt. Weitere Details zur Arbeit etc. kann ich allerdings, so leid es mir tut, nicht beantworten, da das alles der Schweigepflicht unterliegt. Da müsstest du dich für Auskünfte schon direkt an Lucasfilm oder Warner wenden, sorry.
Sky74: Meinst du mit Inkonsistenzen z.B.: Das sich Grievous und der Sound der Kampfdroiden einwenig anders anhören?
Wie gesagt, ausgewechselte Synchronsprecher bei einigen Nebenrollen etc. oder auch fehlende Akzente (wie bei Nute Gunray) sind noch das Augen- bzw. "Ohrenfälligste". Ich meinte damit allerdings auch Brüche bei den Dialogen, bspw. wenn es um die (gerade bei Star Wars ja nicht immer ganz einfache) Frage der Anrede geht. So gab es teilweise sogar innerhalb einzelner Episoden unerklärliche Wechsel, wo sich dieselben Figuren untereinander mal geduzt, mal gesiezt/geihrzt haben. Oder nehmen wir Jocasta Nu: Warum wurde die zu Beginn der Staffel gesiezt, obwohl sie doch auch eine Jedi-Meisterin ist (und damit respektvoll mit Ihr/Euch angeredet werden müsste) und keine einfache Bibliotheksangestellte? Hinzu kommen zahlreiche Kleinigkeiten bei einzelnen Begriffen (über die man sich eh immer streiten kann), und was mich persönlich besonders stört: Die Bezeichnung von Spezies, Planeten etc. folgt keiner stringenten Linie. Das war ja auch in der Vergangenheit bei den Prequels ab und an schon mal ein Problem, aber im Allgemeinen werden diese ja eigentlich bei Star Wars weitgehend eingedeutscht. Trotzdem gibt es dann plötzlich im Deutschen so was wie "Nautolans" statt Nautolaner oder - in meinen Ohren ganz schrecklich - "Mändalorianer", also halb Englisch, halb Deutsch.

Oder auch das mit dem "Äitie-Äitie dreihundert" in Folge 2 oder die ganzen englischen Bezeichnungen in der letzten Folge mit Ahsoka auf Coruscant ...
Wahrscheinlich wird es auch einige Leute geben, die es so sogar besser finden (nicht zuletzt durch die internationale (und damit weitgehend englische) Vermarktung sind ja bei zahlreichen Fans eh fast die englischen Begriffe geläufiger als die deutschen - und vermutlich klingen sie für viele (leider) auch "cooler"). Ich finde es jedoch schon recht schade, dass da teils so ein Mischmasch entsteht. In einigen Fällen ist es ja allein aus Kontinuitätsgründen durchaus angebracht (z. B. dass Rangbezeichnungen wie Captain, Lieutenant etc. grundsätzlich Englisch bleiben und Eigennamen von Personen sowieso, solange es keine Droidennamen sind), aber irgendwo müssen, denk ich, auch Grenzen sein.